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42 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Sag einfach ja...
...und ich bin da." Das Angebot der Internetbekanntschaft Charlie(Chris Henry Coffey) kann und will die 14jährige Annie(Liana Liberato) nicht ausschlagen. Zwar hat sich Charlie ihr im Netz erst als 16jähriger Collegeboy vorgestellt und sich dann nach und nach als 20, bzw. 25jähriger geoutet, aber trotz dieser Lügen fühlt sich Annie zu Charlie...
Veröffentlicht am 17. Januar 2012 von Thomas Knackstedt

versus
3.0 von 5 Sternen Eigentlich ein guter Film mit komischem Schluß. Steelbook eher Billigware !
Ja, der Film ist eigentlich ganz gut und man wartet darauf das der Vater endlich die Pistole in die Hand nimmt und Rache übt so wie es das Titelbild des Steelbook's vermuten läßt. Leider ist es nicht so und der Film hört plötzlich auf als ob sie kein Geld mehr gehabt hätten um den Film fertig zu stellen. Ansonsten machen die Schauspieler...
Vor 23 Tagen von Steelbookfan veröffentlicht


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42 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Sag einfach ja..., 17. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Trust - Blindes Vertrauen (DVD)
...und ich bin da." Das Angebot der Internetbekanntschaft Charlie(Chris Henry Coffey) kann und will die 14jährige Annie(Liana Liberato) nicht ausschlagen. Zwar hat sich Charlie ihr im Netz erst als 16jähriger Collegeboy vorgestellt und sich dann nach und nach als 20, bzw. 25jähriger geoutet, aber trotz dieser Lügen fühlt sich Annie zu Charlie hingezogen. Er weiß, wie er sie mit Worten für sich gewinnen kann. So findet Annies Leben, das an und für sich in einer harmonischen Familie geregelt seinen Gang geht, plötzlich nur noch im Chat und auf dem Handy statt. Ihren Eltern Will(Clive Owen) und Lynn(Katherine Keener) sagt Annie nichts von Charlies Avancen. Sie sind in dem Glauben, ihre Tochter hätte einen "ganz normalen" Freund. Als Will und Lynn ihren Sohn zum neuen College fahren, wittert Charlie seine Chance. Er besucht Annie. Die ist zunächst perplex, als sie einen Mann Mitte 30 vor sich sieht. Doch Charlie kann reden. Er gewinnt erneut Annies Vertrauen, lockt sie in ein Hotelzimmer und missbraucht sie. Als eine Mitschülerin Annies die Sache mitbekommt, sagt sie der Schulleitung Bescheid. Die Meldung platzt wie eine Bombe. Das FBI schaltet sich ein und Will und Lynn fallen aus allen Wolken. Doch was viel schlimmer zählt: Annie führt sich nicht wie ein Opfer auf. Im Gegenteil, sie bringt Charley noch immer Sympahtien entgegen. Der FBI Agent Tate(Jason Clarke) setzt alles daran, Charley ausfindig zu machen. Aber das gestaltet sich schwierig. Derweilen ist Will kurz vorm Durchdrehen. Er will Charley finden; koste es was es wolle. Dabei wird Annies Familie einer unglaublichen Zerreissprobe ausgesetzt. Annie blockt gegen die Eltern und die kommen mit ihrer Erzieherrolle nicht mehr klar. Eine Katastrophe bahnt sich an...

Zunächst einmal muss ich einige kritischen Rezensenten Recht geben: Es ist schlichtweg eine Frechheit der Verleihfirma diesem Film ein Cover(Clive Owen mit Waffe) und einen Klappentext zu verpassen, der jedem suggeriert, es mit einem reißerischen Thriller zu tun zu haben. Da ist die Enttäuschung dann groß, wenn man feststellt, dass -Trust- genau das nicht ist. Ich frage mich allerdings: Darf man das David Schwimmers Film negativ anrechnen? Ich denke: Nein. -Trust- ist ein hervorragend gemachtes, vielschichtiges, tief bewegendes Familiendrama, das mit Clive Owen, Katherine Keener und Liana Liberato extrem gut besetzt ist. Falls ich mir das zutrauen darf, möchte ich auch darauf hinweisen, dass die Story unglaublich nah an der Realität spielt. So, wie Schwimmer den Ablauf darstellt, findet er in realen Verbrechenstatbeständen statt. Schwimmer, den ich vor allem im Komödienfach schätze(Run Fat Boy Run), hat diese Realität mit einem guten Spannungsbogen und einem, für diesen Film, wirklich starkem Ende versehen. Auch die Einspielung der Chat- und SMS Texte zur laufenden Handlung sind ein Kniff, der Schwimmer gut gelungen ist.

Vergessen sie also die ganze Thriller-Nummer. -Trust- ist ein Familiendrama. Nicht mehr, aber vor allem nicht weniger. Der Film ist unglaublich real und zeigt auf, dass man als Eltern auch alles richtig machen kann und doch seine Kinder niemals komplett beschützen kann. Ich hätte dem Film 4,5 Sterne gegeben, da das nicht geht, sind es 5 zu Gunsten des Angeklagten geworden. -Trust- ist sehenswertes Kino das, wenn auch ziemlich unprofessionell auf dem DVD Cover angekündigt, seine Freunde finden wird.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schlechtes Cover - Herausragender Film, 11. Februar 2012
Von 
OldboY - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Trust - Blindes Vertrauen (DVD)
Also, gleich vorweg: ein dümmeres und unpassenderes Coverbild habe ich selten gesehen. Clive Owen mit fetter Knarre passt so wenig zu diesem Film wie James Bond zu gerührten Martinis. Auch der Untertitel: "Die Spur führt ins Netz" scheint den Verdacht nahe zu legen, dass der deutsche Verlag offensichtlich einen völlig anderen Film gesehen hat oder jedenfalls ein anderes Genre vermarkten wollte.

Der Film selbst ist aber sehr gelungen. Respekt, David Schwimmer ("Friends"). Hätte ich ihm gar nicht zugetraut, einen derart gut aufgebauten und was die Schwerpunkte anbelangt sehr gut gesetzten Film zu drehen. Anders, als bei dem vom Genre her vergleichbaren 72 Stunden von Paul Haggis, driftet Trust eben nicht ins überzogen actionlastige ab, sondern beschriebt einfühlsam und glaubwürdig die zwischenmenschlichen und familiären Brüche, die ein Kindesmissbrauch verursachen kann. Der Film ist in dieser Hinsicht sehr realistisch gehalten und überzeugt auch und gerade durch gute schauspielrische Leistungen. Clive Owens Tochter, das spätere Opfer, verteidigt zunächst - halb aus Scham, halb aus gekränkter Eitelkeit - den Täter. Erst als andere Fälle aufgedeckt werden, sinkt die bittere Realität, dass sie nur ausgenutzt wurde, langsam aber sicher ein. Das war wirklich großes, sentimentales Kino.

Leider kommt der Film etwas zu spät. Ich denke nicht, dass die Chat-Room-Pädophilen heutzutage noch eine große Gefahr darstellen. Verantwortliche Eltern klären ihre Kinder heute über die Gefahren in Chatrooms auf. Früher wurde den Kinder eingebläut, niemals zu Fremden ins Auto zu steigen und heute macht man ihnen klar, sich mit keinen Fremden aus Chatrooms zu treffen. Insofern kommt der Film ein paar Jahre zu spät. Dass es ihn dennoch gibt, ist aber in jedem Fall ein Gewinn, denn er gehört sicherlich zu den besten Filmen des letzten Jahres!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und bewegend, aber sehr unpassendes Cover, 26. Februar 2013
Von 
T. Jacobi "tojacobi" (Braunschweig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Trust - Blindes Vertrauen (DVD)
In Bezug auf das Cover, das einfach einen falschen Eindruck erweckt, muss man den anderen Rezensenten klar recht geben. Reißerisch und dem Film nicht gerecht, was sehr schade ist.

Der Film selbst ist unglaublich spannend, berührend und erscheint auch (leider) sehr realitätsnah. Dabei wird die Geschichte so erzählt, dass sie auch nachvollziehbar für Eltern und Kinder ist. Durch die sehr gute schauspielerische Leistung, kann man sich in die Charaktere reinversetzen.
Da hierbei nicht mit dem erhobenen Zeigefinger erzählt wird, kann der Film aus meiner Sicht sogar zur "Aufklärung" bzgl. Gefahren im Internet für junge Heranwachsende beitragen. Für alle anderen ein spannendes Familiendrama, das (wie gesagt) sehr berührt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vertrauen...., 10. Dezember 2011
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Trust - Blindes Vertrauen (DVD)
Die 14jährige Annie (Liana Liberato) lebt mit ihrer Familie in einem Vorort von Chicago.
Vater Will (Clive Owen) arbeitet im Marketingsektor für sexy Teenagerklamotten und führt eine glückliche Ehe mit der resoluten witzigen Lynn (Catherine Keener).
Der älteste Sohn Peter (Spencer Curnutt) bereitet sich gerade aufs College vor, er zieht von zu Hause aus, um näher an der Uni zu sein.
Von ihrem Dad bekommt Annie ein Laptop geschenkt. Dort chattet sie auch oft. Sie lernt im Internet den 16jährigen Charlie (Chris Henry Coffey) kennen, der sich ebenfalls sehr für Volleyball interessiert.
Der Junge gibt ihr gute Ratschläge und dadurch schafft Annie es in die Mannschaft aufgenommen zu werdne.
Überhaupt kann sie ihrem virtuellen Freund alles sagen, ein heißer virtueller Flirt bahnt sich immer mehr an.
Doch Charlie erhöht nach steigendem Vertrauen sein Alter zuerst auf 20 Jahre, dann auf 25. Annie ist zuerst erschrocken darüber, aber die Pics, die er ihr zuschickt zeigen einen blonden hübschen Sunnyboy.
Aus den Chatkontakten und Mails werden auch bald Telefonate.
Charlie will sie auch persönlich kennenlernen, daher verabredet sie sich mit ihm in einem Einkaufszentrum. Als Charlie dann tatsächlich auftaucht, ist der Schock bei Annie tief. Der Junge, der sie so sehr versteht und in den sie sich schon verliebt hat, entpuppt sich als Mann, der stramm auf die 40 zugeht.
Nach dem ersten Dämpfer kommen sie sich aber doch näher, der Mann zeigt sich als verständnisvoller Zuhörer und hat Annie auch erotische Unterwäsche als Geschenk mitgebracht. In einem kalten Hotelzimmer mit schrecklicher Tapete wird der Mann zudringlich. Annie zögert zuerst, dann lässt sie es geschehen. Es kommt es durch die Initative und Dominanz des Mannes zum Geschlechtsverkehr.
Die Eltern ahnen nichts von dem sexuellen Mißbrauch und Annie selbst ist eher extrem zerissen in ihrem Gefühlen in Bezug auf das Erlebte. Sie wünscht sich, dass "Charlie" sich wieder meldet, doch der ist die nächsten Tage nicht erreichbar.
Ihre Freundin Brittany (Zoe Levin) ahnt was Annie erlebt hat und macht Meldung in der Schule. Dies ruft die Polizei und auch das FBI auf den Plan, das Mädchen wird von Beamten von der Schule abgeholt. Als die Eltern erfahren, was ihrem Kind widerfahren ist, reagieren sie sehr emotional und sind völlig mit der katastrophalen Situation überfordert.
Die Psychologin (Viola Davis) versucht Zugang zu dem Mädchen zu finden, indem sie dem Mädchen signalisiert, dass sie weder dominierend kommentiert noch urteilt.
Der Vater hegt indessen Rachegefühle...
Was dem Mädchen noch mehr zuusetzt als das grausame Verbrechen "Vergewaltigung", dass sie zuerst eher als Verlust ihrer Jungfräulichkeit auffasst, ist der Umgang der Familie mit Ihr und die Reaktionen des Umfelds auf dieses Ereignis, hier leidet das Selbstwertgefühl des jungen Teenagers aufs Äusserste, was noch einer psychischen Vergewaltigung gleichkommt.
David Schwimmers "Trust" ist ein sehr einfühlsamer und äusserst differenzierter Film über das Thema Kindesmissbrauch bzw. Vergewaltigung von Minderjährigen.
Hervorragend gelungen ist seine schonungslose Offenheit und seine hohe Sensibilität in bezug auf alle Figuren. Der Film versteht es grandios Klischees und einen moralischen Zeigefinger zu vermeiden.
Die Darstellung der jungen Liana Liberato ist unglaublich intensiv und darf als oscarreif angesehen werden.
Auch Clive Owen und vor allem Catherine Keener spielen die Eltern extrem glaubwürdig und gut.
Das Drehbuch von Andy Bellin und Robert Festinger wirft einen unschönen Blick auf die dunklen Seiten der Gesellschaft. Die Stärke des Films liegt auch nicht zuletzt an seiner konsequenten Haltung die Gefühle des Teenagers respektvoll und ihrer ganzen Komplexität, Verwirrung und Verletzlichkeit in den Mittelpunkt zu stellen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehenswert, 11. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Trust (Amazon Instant Video)
Dieser Film hat mich sehr berührt. Er zeigt dass nicht nur Kinder gefährdet sind die mehr oder weniger sich selbst überlassen sind. Das Internet ist nicht nur eine große Errungenschaft sondern birgt auch viele Gefahren..... gerade für Jugendliche die dabei sind sich selbst zu finden. Wenn Ihr Kinder in diesem Alter (13-15 Jahren) habt, dann schaut Euch diesen Film mit Euren Kindern gemeinsam an.

Von mir eine klare Empfehlung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Drama, kein Thriller, 19. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Trust - Blindes Vertrauen [Blu-ray] (Blu-ray)
Zunächst einmal muss ich sagen, dass das Cover total irreführend ist. Clive Oven als Vater, dessen Tochter von einem pädosexuellen Erwachsenen aus dem Internet vergewaltigt wurde, läuft nicht mit einer Waffe ausgestattet Amok. Stattdessen zeigt der Film, wie eine Familienidylle von einem Moment zum nächsten zerstört wird.

Während Annie nach und nach erkennen muss, dass "Charlie" sie nur ausgenutzt hat, und von ihrem Umfeld ständig in die Opferrolle gedrängt wird, plagen ihren Vater größte Schuldgefühle. Am Essenstisch versucht man, sich wie immer zu geben, doch nichts ist mehr wie es einmal war.

Der Film endet unspektakulär. Keine wilde Verfolungsjagd, keine Rache, keine Genugtuung. Erstaunlich realistisch für einen Ami-Film. Andererseits wünscht man sich bei Themen wie diesen doch eher etwas anderes ... Wer also etwas im Stile des Covers erwartet, wird wohl enttäuscht werden.

Nichtsdestotrotz ein gutes Drama.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tipp, 10. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Trust - Blindes Vertrauen (DVD)
An alle die, die dem Flim wegen des Covers eine schlechte Bewertung gegeben haben, gebe ich den Tipp sich vor dem Kauf der DVD dem Filmtrailer anzusehen.

Es stimmt das, das Cover nicht zum Film passt, was allerdings kein Grund ist den Film schlecht zu Bewerten. Dieser Film zeigt mal wieder wie gefährlich das Internet ist. Besonders für Teenager. Ich finde dieser Film ist ein Muss für alle Eltern die Kinder in dem Alter haben!
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen guter Film, falsches deutsches Cover, Pflicht für Eltern und Kinder, 4. Dezember 2011
Von 
Aloysius Pendergast - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Trust - Blindes Vertrauen (DVD)
"Trust" ist ein informativer, lehrreicher Film für die ganze Familie! Es ist keine Komödie, sondern ein Drama. Es geht um die gerader 14 Jahre alt gewordene Annie (Liana Liberato) die mit ihrer recht wohlhabenden Familie in einem schönen Haus wohnt und gerade in die High School kommt. Erste Partys und die Pubertät stehen ins Haus. Sie chattet gerne mit ihrem Freund Charlie den sie aus dem Internet kennt. Diesen will sie gerne irgendwann treffen. Alle paar Gespräche wird Charlie älter von 16 auf 20 und dann 23. So wird Annie von einem Pädophilen langsam an sein wahres Alter rangeführt. Man trifft sich in einem Einkaufszentrum und es kommt später zum Sex im Hotel. Annie wurde überredet, fühlt sich zu recht überrumpelt (vergewaltigt) und erzählt alles ihrer Freundin. Die geht zu einer Lehrerin und die Polizei ist im Spiel. Annies Eltern und besonders ihr Vater Will (Clive Owen) fallen aus allen Wolken.
Annie ist fertig und glaubt abstruser weise aber immer noch, dass Charlie sie liebt und ist von seinem Charme eingelullt. Er ist ein Profiperverser und hinterlässt keine Spuren! Diese Situation und die Suche des FBIs bestimmen einen großen Teil des Filmes. Der Streifen zeigt auch wie machtlos Polizei und Eltern gegen gut organisierten Abschaum wie Charlie ist.
Will wird immer depressiver, ist hilflos, spioniert im Netz herum, hat Rachefantasien und versucht seine Tochter zu kontrollieren. Das belastet das Verhältnis zu Frau und Tochter sehr und auch seine Arbeit leidet drunter.
"Trust" ist kein Actionfilm, das (deutsche) Cover mit der Pistole in der Hand von Clive Owens ist falsch, Owen ist im US-Plakat gar nicht drauf!
Der Film ist ein gut gespieltes Familiendrama, dessen FSK 16 Siegel völlig überzogen ist und zeigt wie wenig die FSK mitdenkt. Hier passiert fast nichts an Gewalt, die sexuelle Seite wird nur angedeutet. Der Film wäre wirklich ein Streifen für die ganze Familie und eine Warnung an Kinder und Eltern, auch zum Thema Internet. Würde das ZDF die Geschichte mit Heino Ferch und Veronica Ferres genauso verfilmen, liefe der Streifen um 20:15 h! Hier wird keine typische Hollywood Effekthascherei betrieben. Auf Deutschland ist der Inhalt 100 % übertragbar. Bild, Schnitt und Ton sind 1 A, daran erkennt der Zuschauer, dass Regisseur David Schwimmer kein Neuling ist.
An Extras und Interviews wird glücklicherweise nicht gespart, so dass es ein echt guter Streifen zu einem ernsten Thema geworden ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Man ist mittendrin., 20. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Trust (DVD)
Der Film hat auch was thrillermaessiges, weil er sich langsam an das Opfer, an das zentrale schlimme Geschehnis heranschleicht.

Das einzige, was mir an diesem Film nicht gefallen hat, ist dass er die erste Hilfe eher an einen Thriller, spannungsbeladen erinnert und die zweite Haelfte dann ploetzlich ohne richtigen Uebergang ins reine Drama ohne Spannungselemente umschlaegt.

Da ich nicht spoilern will, werde ich nicht vorwegnehmen, ob die Gewaltfantasien, die der Vater gegenueber dem Taeter seiner vergewaltigten Tochter hat, mal (fast oder ganz) wahr werden.

Es ist ein Film, den man nicht vergisst, was insbesondere mit dem Verhalten und der Psyche des Maedchens zu tun hat ...
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen dramatisch und aufrüttelnd, 16. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Trust - Blindes Vertrauen [Blu-ray] (Blu-ray)
Trust
(Atlas Film)

Es ist der Alptraum alle Eltern! Die jugendliche Annie (Liana Liberato) lernt übers Internet einen vermeintlich gleichaltrigen, freundlichen jungen Mann kennen, der anscheinend ihre Hobbies und Interessen teilt. Die Eltern (Clive Owen und Catherine Keener) wissen von dieser Internetbekanntschaft und akzeptieren dies, da sie es für eine pubertäre Schwärmerei halten. Als der Unbekannte dem Mädchen ein treffen vorschlägt, willigt sie sofort ein, doch sie muss schnell feststellen, dass der vermeintlich jugendliche Charlie viel älter ist, als er angegeben hat. Da er sie trotzdem charmant umgarnt, vertraut sie ihm und folgt ihm in ein Hotelzimmer, wo sie die Nacht mit ihm verbringt. Annie ist verunsichert, wurde sie doch bei ihrem Treffen von einer Freundin gesehen, die dies der Schulleitung meldet, die wiederum das FBI einschaltet. Ihre Eltern verstehen ihr Kind nicht und dessen verhalten nicht mehr, der Vater möchte wegen dieser Tat eine Bestrafung Charlies (Chris Henry Coffey), dieser meldet sich jedoch nicht mehr bei Annie. Das Mädchen fühlt sich immer mehr von der Gesellschaft und ihrer Familie ausgestoßen und nicht verstanden, und zieht sich immer mehr in sich selbst zurück.

Solch ein schmerzliches Psychodrama so sensibel inszeniert, das hätte ich Regisseur David Schwimmer (Friends, Run Fatboy Run) gar nicht zugetraut. Geschickt gelingt es ihm, alle Klischeefallen zu umschiffen, so dass einem als Zuschauer die Geschichte und die Tragik ihrer Personen sehr zu Herzen gehen. Die Darsteller, allen voran Clive Owen als Vater und Liana Liberato als minderjährige Tochter, spielen ihre Rollen mit einer Bravour, so das man in keiner Sekunde an ihre Glaubwürdigkeit zweifelt. Der Regisseur wählte bei seiner Inszenierung die stille und zurückhaltende Art ohne Effekthascherei und plumpen Voyeurismus, was dem Ganzen mehr Realismus verleiht. Als Zuschauer ist man gefangen in der Geschichte, ist es doch für jeden sofort ersichtlich, welche Tragweite das Geschehen für seine Protagonisten hat, kann aber doch nicht eingreifen. Somit ist sowohl die im Film beschriebene Tat, und viel mehr noch die Geschehnisse nach der eigentlichen Tat ein extrem aufwühlendes und aufrüttelndes Erlebnis, was man so schnell nicht vergessen dürfte, und auch lange nach dem Ende des Filmes wie ein Schlag in den Magen nachhallt.

Die DVD aus dem Hause Atlas Film liefert im Bonusbereich sowohl ein Making of (17 Minuten), als auch Interviews (13 Minuten), welche sich mit der Geschichte und den Dreharbeiten auseinandersetzen. Dazu kommen noch Szenen vom dreh, Outtakes, ein Trailer und eine Programmshow.
Trust konzentriert sich ganz auf seine Figuren und seine Geschichte, und zwingt den Zuschauer zum Nachdenken, indem er ihm sowohl die Tat, als auch der Umgang mit dieser durch die Gesellschaft aufzeigt. Dies geschieht psychologisch fundiert, schonungslos und ist trotzdem sensibel umgesetzt, so dass man als Zuschauer am Ende zwar ziemlich verstört ist, sich aber unbedingt mit dem Gesehenen auseinandersetzten will und muss, um seinen eigenen Standpunkt zu erkennen. Ein wichtiger Film mit einer aufwühlenden Geschichte, der jedoch glücklicherweise ohne moralischen Fingerzeig auskommt, sondern auf ein mitdenkendes und mündiges Publikum setzt!

CFS
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Trust - Blindes Vertrauen
Trust - Blindes Vertrauen von Clive Owen (DVD - 2011)
EUR 14,76
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