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am 27. Mai 2012
Wie üblich, wenn`s eine längere Fassung eines Films gibt, schreit jeder bei einer kürzeren Version "geschnitten"!!. "Grindhouse" in der vorliegenden Fassung ist exakt jene Version, die von Tarantino und Rodriguez erstellt wurde. Leider floppte das Projekt an der Kinokasse gewaltig. Darum entschied man sich, die beiden Filme einzeln noch mal zu veröffentlichen. Da sie getrennt zu kurz fürs Kino waren, wurden zusätzliche Szenen eingefügt. Bei "Planet Terror" ist die künstliche Verlängerung noch akzeptabel. "Death Proof" jedoch wird zu Tode gestreckt und verkommt zur langweiligen Nummer. Daher kann ich für die vorliegende Fassung eher eine Empfehlung aussprechen, als für die "künstlich aufgeblähten" Einzelversionen.
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TOP 500 REZENSENTam 19. Januar 2016
Die Historie dürfte bekannt sein: 2007 verbündeten sich die beiden wohl kultigsten Regisseure Quentin Tarantino und Robert Rodriguez für ein gemeinsames Projekt. Nach ihrem Erfolgsfilm 'From Dusk till Dawn' (der George Clooney zum Filmstar machte) waren die Erwartungen entsprechend hoch. Doch ihr im B-Picture-Style der 70er Jahre gedrehtes Double Feature 'Grindhouse', zu dem jeder Regisseur einen Film beisteuerte, floppte in den USA als 3-stündiges Gesamtkunstwerk.

In Europa wurden daher die beiden Filme in jeweils etwas verlängerten Versionen separat in den Kinos gezeigt. Dabei kam Tarantinos sich etwas mehr im Mainstream-Bereich bewegende bzw. herumrasende Auto-Action 'Death Proof' bei Publikum und Kritikern deutlich besser an als Robert Rodriguez' wilder Horror-Trip 'Planet Terror' um eine Einbeinige mit Maschinengewehr-Prothese, die eine Zombie Epidemie bekämpft.
Auf DVD und Blu-ray erschienen 'Death Proof' und 'Planet Terror' ebenfalls getrennt in zwar äußerlich recht hübsch aufgemachten, aber inhaltlich ziemlich unspektakulären Editionen. Doch mit vierjähriger Verspätung erscheint endlich eine Gesamtausgabe, die uns das Double Feature in der US-Version zugänglich macht. In der kürzeren ' um einige Dialogszenen beschnittenen - Fassung kommt 'Planet Terror' deutlich besser zumal die Neuedition den Film in 2,35 : 1 und mit allen Goreszenen (selbst die deutsche FSK 18-Fassung war geschnitten!) also quasi gekürzt aber uncut präsentiert.

Fast noch wichtiger ist jedoch, dass jetzt auch alle Fake-Trailer dabei sind. Das Gesamtkunstwerk 'Grindhouse' beginnt mit einem 3-minütigen Trailer zum damals nicht wirklich geplanten Actionfilm 'Machete' von Robert Rodriguez (mit Danny Trejo und mittlerweile ist tatsächlich ein Kinofilm auf der Basis des Trailers entstanden), es folgt der 87-minütige Film 'Planet Terror'. Danach gibt es weitere Trailer: "Werewolf Women of the SS" von Rob Zombie (mit Nicholas Cage als Fu Manchu), "Don't" vom vielfältig begabten Edgar Wright ("Shawn of the Dead", "Hot Fuzz", "Scott Pilgrim") und "Thanksgiving" von Eli Roth ('Hostel'). Das Programm endet mit der 93-minütigen 'Kurzfassung' von Tarantinos 'Death Proof'.

'Grindhouse' erscheint als Steelbook mit 3 DVDs bzw. 2 Blu-rays. Beide Editionen enthalten reichlich Extras (siehe unten), wobei eigentlich das offensichtlichste Boni fehlt: Die in die europäischen Langfassungen eingefügten zusätzlichen Szenen.

Extras der Blu-ray-Edition: Audiokommentar zu "Planet Terror" von Robert Rodriguez, ohne deutsche Untertitel; Tonspur mit Publikumsreaktionen zu "Planet Terror"; Was ist Grindhouse? (3:57 min),wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln; Jukebox mit Songs aus dem Film Musikkapitel 'Death Proof' (9:34 min); Grindhouse Teaser (1:36 min), Grindhouse Trailer (2:23 min), 3 Grindhouse TV-Spots (je 0:33 min); zu "Planet Terror": Deutscher Teaser (0:38 min), Deutscher Trailer (1:52 min), US-Teaser (0:3 min), Die Makeup-Effekte (12:03 min) Die Mädels (11:49 min), Die Jungs (16:30 min), Casting Rebel Rodriguez (5:31 min) Die Stunts (13:16 min), Featurette: Der Freund, der Arzt und der Grundstücksmakler (6:40 min) Robert Rodriguez 10-Minuten-Filmschule (11:53 min), Robert Rodriguez 10-Minuten-Kochkurs (8:32 min) Postergalerie (2:16 min); zu "Death Proof": Deutscher Trailer (2:15 min), Das Szenenbild (8:09 min), Stunts on Wheels: Die legendären Fahrer (20:38 min), Stunts on Wheels: Die heißen Kisten (11:45 min), Quentins beste Cutterin: Sally Menke (4:47 min), Die Jungs (8:14 min), Kurt Russell - Stuntman Mike (9:32 min), Quentins Mädels (21:13 min), Mary Elizabeth Winstead "Baby, It's You' (ungek. Fassung) (1:46 min), Zoë Bell (8:57 min), Double Dare Trailer (2:34 min), Extended Music Cues: "Gangster Story" aus dem Film "PIOMBO ROVENTE" von Guido & Maurizio De Angelis (6:00 min) und "Italia A Mano Armata" aus dem Film "ITALIA A MANO ARMATA" von Franco Micalizzi (6:02 min), Postergalerie (1:12 min); "Machete" von 2010: Deutscher Trailer (1:53 min) und US-Trailer (1:55 min); "Werewolf Women of the SS": Extended Trailer (5:01 min), wahlweise mit Audiokommentar von Rob Zombie (hierzu gibt es deutsche Untertitel), Making of (8:48 min); "Don't": Extended Trailer (1:37 min), wahlweise mit Audiokommentar von Edgar Wright (hierzu gibt es deutsche Untertitel), Making of (9:40 min), storyboard/Trailer-Vergleich (1:40 min), wahlweise mit Audiokommentar von Edgar Wright, Storyboard-Galerie (4:44 min), Poster mit extended Score von David Arnold (5:57); The Making of "Thanksgiving" Trailer (6:27 min); "Hobo with a Shotgun": Trailer - Grindhouse Trailer Contest (2:00 min), "Hobo with a Shotgun" Trailer von 2011 mit Rudger Hauer (1:21 min); Quentin Tarantino & Robert Rodriguez - Das New York Times Interview (64:36 min); Comic Con 2006 mit den Regisseuren und Darstellern (23:34 min)
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am 19. September 2015
Das Tarantino/Rodriguez Gespann hat bei diesen beiden Filmen voll in schwarze getroffen.

Beide gibt es auch als eigenständige Filme, mit einer verlängerten Fassung, aber dennoch sollte man nicht außer acht lassen, dass die beiden hier von mir bewerteten Grindhouse-Fassungen die ursprünglichen Fassungen sind. Die längeren Fassungen sind nicht unbedingt besser, wobei man sich bei Planet Terror durchaus streiten kann.

In der verlängerten Fassung von Planet Terror sind einige Szenen, die auch in die Grindhouse-Version gepasst hätten (insbesondere die Lap-Dance Szene, aber darauf gehe ich jetzt nicht näher ein). Ich denke, dass es sich schon lohnt, die verlängerte Fassung von Planet Terror zusätzlich zu dieser zu kaufen. Beide kann man aufgrund ihrer Schnittfassungen durchaus als (mehr oder weniger) unterschiedliche Filme ansehen. Aber das lohnt sich wohl nur wenn man Tarantino/Rodriguez Fan ist und beide als "Künstler" betrachtet

DeathProof hingegen gefällt mir in der Grindhouse-Version bei weitem besser. Hier kann man sich die eigenständige (verlängerte) Fassung sparen. In der eigenständigen Fassung wurden die verlängerten Szenen weitestgehend nur mit sinnlosem bzw. uninteressanten "blabla" gefüllt. Sie bietet meiner Meinung nach keinen Mehrwert!
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am 5. Dezember 2012
Hallo,

da hier leider ein wenig Unwissen herrscht nochmal als kurz Voraberläuterung;

Grindhouse: 190:36 Min. (NTSC)
Planet Terror: 105:29 Min. (NTSC)
Planet Terror Grindhouse: 90:45 Min. (NTSC)(inkl. Machete Trailer, ohne Abspann)
Death Proof: 113:38 Min. (NTSC)
Death Proof Grindhouse: 87:21 (NTSC)(ohne Abspann) ,

dies sind die Originallaufzeiten im NTSC Format, wie jeder leicht über eine Suchmaschine nachprüfen kann.

Zunächst einmal sei gesagt, dass Grindhouse hier in der Version vorliegt, wie er auch in den USA im Kino erschienen ist; Somit kann man diese Blu-Ray Version des Films als "uncut" bezeichnen. Irreführend sind hier diesbezüglich einige Aussagen; Ich stelle noch fest, dass für den Erwerb von Grindhouse spricht, dass man ausdrücklich die uncut Version erhält; Im Gegensatz zu den Einzelfilmen ist dies ja neu, denn Planet Terror wurde in seiner Spio/JK Version, welche ja uncut ist, indiziert und ist daher in Deutschland nur bedingt erhältlich.

Erfreulich finde ich auch, dass Planet Terror im Grindhouse Double Feature auf ein sauberes 2.35:1 gemattet wurde, was vorher nicht der Fall war (1.78:1).

Insgesamt finde ich den Einzelfilm "Planet Terror" besser als die "Planet Terror" Version im Grindhouse Double Feature; "Death Proof" halte ich wiederum in der Schnittfassung von Grindhouse besser. Das liegt daran, dass ich die Dialoge in "Death Proof" ohnehin ein bißchen zu lang fand. "Planet Terror" hingegen erscheint mir in der uncut Spio-JK Version ein wenig spannender und besser.

Alles in allem finde ich aber auch den Grindhouse Film, mit allen vollständigen Fake-Trailern etc. pp., für sehr gelungen und ich denke man muss es auf jeden Fall mal gesehen haben; Ist einfach mal was neues und an sich war es auch eine sehr gute Idee, wenngleich ich es besser gefunden hätte, wenn "Death Proof" der erste Film gewesen wäre, da Planet Terror einfach mehr Action und mehr Spannung hat und sich an Stelle 2 besser getan hätte.

Sei es wie es sein, Grindhouse ist ein kultiger Ausflug zurück in die 70er Jahre und bietet viel Nostalgie.
Das Bild ist bewusst auf Fehler getrimmt, aber dennoch sehr sauber; Insgesamt ist es eben so wie es aussehen soll:
Ein alter Grindhouse Film aus den 70ern.

Blu-Ray gebe ich uneingeschränkt zum Kauf frei; Muss der Fan direkt neben "Pulp Fiction" und "Jackie Brown" stehen haben...

Insgesamt also uncut USA Version wie sie im Kino lief; Kultige Filme; Mit originell gestylten Trailern und jeder Menge Originalität; Ergo ist das hier schon ein kleine Meisterwerk Tarantino und Rodriguez.
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am 26. Januar 2016
Jungle Julia, Butterfly und zwei weitere Freundinnen ziehen am Wochenende um die Häuser, Party machen, ein bisschen abheben, tanzen, etwas trinken. Alles was Spaß macht also. Dummerweise ist just an diesem Wochenende auch Stuntman Mike, ein lupenreiner Psychopath unterwegs, der mit Vorliebe junge Mädchen mit seinem Chevrolet verfolgt und in filmreifen Crashs zu Tode bringt. Doch einmal ist das Leben gerecht und er gerät an die falschen. Zoe und ihre Freundinnen arbeiten nämlich auch beim Film und verdienen als Stuntfrauen ihren Lebensunterhalt. Eine atemlose Hetzjagd beginnt.

Entstanden als zweiter Teil des mit Regie-Buddy Robert Rodriguez realisierten Grindhouse-Projektes, einer Hommage an das schäbig-blutige Exploitation-Kino der 1970er Jahre, bewerte ich hier die ca. 85 minütige Urfassung des Filmes, der in Europa als gut 20 Minuten längere Einzelversion in die Lichtspielhäuser kam und viel Kritik ob seiner Spieldauer, gefüllt mit langatmigen Dialogen, über sich ergehen lassen musste. Quentin Tarantino, der nie einen Hehl daraus machte die Filme zu inszenieren, die er selbst gerne sehen würde, sah seine Einzelversion eher als Geschenk an seine Fans, die er damit allerdings erstmals spaltete. Die einen goutierten seine neue Version, die anderen wandten sich gelangweilt ab. Schlußendlich lag der Fehler sicherlich in der Auffassung, das GRINDHOUSE-Projekt nur in den USA so aufzuführen wie es ursprünglich gedacht war, als Double-Feature, zusammengehalten durch Fake-Trailer zu Filmen, die es (noch) nicht gab wie bspw. zu MACHETE oder HOBO WITH A SHOTGUN, die mittlerweile tatsächlich existieren, und die beiden Teile PLANET TERROR und DEATH PROOF im Rest der Welt separat in verlängerten Versionen in die Kinos zu bringen. Insgesamt betrachtet funktioniert das Double-Feature somit auch am besten, während bei den Einzelfilmen PLANET TERROR klar die Nase vorn hat. Sieht man sich DEATH PROOF nun in der kürzeren Fassung an, sind die Kritikpunkte weitgehend auszuräumen. Ein großer Teil des Dialogs fehlt, einzelne Szenenblöcke, wie der Lapdance und die Supermarktszene. DEATH PROOF kommt auf diese weise schneller zum Punkt und lässt vor allem Kurt Russell's "Stuntman Mike" um einiges bedrohlicher wirken, da er weniger Screentime hat und oft nur im Bildhintergrund zu sehen ist. Das sichert dem Film etwas mehr Spannung und Rasanz, die sich natürlich im letzten Drittel mit der spektakulären, unter realen Bedigungen entstandenen Verfolgungsjagd entlädt. Hätte man den Film einzeln in dieser kürzeren Version veröffentlicht, wäre er vermutlich deutlich besser angekommen. So kann man ihn nun neu entdecken als Teil der GRINDHOUSE-VÖ.

Fazit: Car-Crash-Movie-Hommage im popkulturellen Kanon mit großartigem Soundtrack, knackigen Dialogen und einigen derben Szenen, gekrönt von einer fulminanten Verfolgungsjagd. In der ca. 85 minütigen Urfassung als Teil des GRINDHOUSE-Projekts deutlich gelungenere, weil abgespeckte und ballastbefreite Version.
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am 17. Januar 2016
Dieses Projekt von Rodriguez und Tarantino ist ein zweischneidiges Schwert für mich. Die Idee ist absolut brilliant - ein double feature Film bestehend aus zwei Filmen von zwei der geachtetsten Regisseure des modernen Kinos muss doch ein No-Brainer sein, oder? 50/50 würde ich mal sagen.
Robert Rodriguez's Planet Terror ist exakt das, was ich von einem Grindhouse/Exploitation-Film erwarte. Es ist ein dunkler, dreckiger, rauer und saubrutaler Zombiefilm. Es ist vollgepackt mit viel Filmkörnung, Jump Cuts, Kratzer, Flecken and Schmutzpartikeln. Zwar sind diese digital eingefügt, tragen aber zum Grindhouse-Charakter bei. Und eine Stripperin mit einem MG-Bein? Absolut bescheuert aber umso mehr awesome. Planet Terror hat ein super Pacing und nimmt sich selber überhaupt nicht ernst. Er weiß, dass er dumm ist und genau deswegen ist der auch so extrem unterhaltsam von Anfang bis Ende. Der Film ist eine exzellente Homage an die 70er Jahre B-Movies.
Alles was Planet Terror richtig macht, Death Proof tut es nicht wirklich. Auf Papier ist das ganz klar der bessere Film. Allerdings leidet der unter der Tatsache, dass nach dem extrem amüsanten Planet Terror in Sachen Pacing eine 180°-Wende eintritt. Die erste Hälfte von Death Proof zieht sich hin wie ein Kaugummi. Während Kurt Russell in seiner Rolle einfach nur cool ist, muss man feststellen, dass die anderen Charaktere keine wirklich besonderen Attribute oder Dialoge vorzuweisen haben. Gegen Ende der ersten Hälfte nimmt der Film etwas an Fahrt auf und wird dann wenigstens ein bisschen interessanter. Die Verfolgungsjagd am Ende des Films hat ihn für mich noch retten können, denn die war absolut grandios und hat mich an die legendäre Verfolgungsjagd von Bullitt erinnert.

Die Bildqualität ist objektiv betrachtet ein Graus. Wie bereits gesagt, es gibt Unmengen an Filmkorn, Jump Cuts, Kratzer und Schmutzpartikel. Bei Death Proof fallen diese nicht allzu sehr ins Gewicht. Abgesehen davon ist der Kontrast unausgewogen. In Sachen Grindhouse-Erfahrung gehören diese Sachen einfach dazu und waren von Anfang an beabsichtigt. Nichtsdestotrotz sind die Schärfe und der Detailreichtum durchwegs hoch. Allgemein ist das in Hisicht auf was für eine Art Filmprojekt das ist, ein sehr guter HD-Transfer.

Der Sound ist allerdings nicht ganz so gut. Die Räumlichkeit ist vorhanden und Dialoge sind zum größten Teil gut verständlich. Ich persönlich hätte mir gerne einen Mono 1.0-Ton oder Stereo 2.0 gewünscht aber so geht der Ton in Ordnung.

Lediglich bei den Extras gibt es Grund zur Kritik. Da es sich hier nicht um die Steelbook-Fassung handelt, fehlen hier so einige Extras. Der einzig nennenswerte Bonusinhalt dieser Blu-Ray disc ist die "Was ist Grindhouse?"-Featurette und die Audiospur mit den Publikumsreaktionen zu Planet Terror.

Im großen und ganzen kann ich die Scheibe empfehlen. Grindhouse Fans und Liebhaber der Filme von Rodriguez und Tarantino werden dieses Double Feature garantiert zumindest mögen.
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am 7. April 2016
Als erstes möchte ich anmerken, dass die Filme alle beide eher trashig wirken und aussehen wie von Videokassette zu Videokassette kopiert worden zu sein. Wer das nicht als "absolut tolle Qualität" sieht, ist hier richtig. Die Filme sind anders als der Trend zu hochauflösenden Flachfilmen echt großartig!
Zumal die ganzen Filmvorschauen das "will ich auch haben"-Gefühl auf die Spitze treiben.
Und Quentin Tarrantino ist ja wohl der Garant für echten Filmgenuss.
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am 9. März 2011
Ich hab mich damals geärgert als die beiden Filme "Death Proof" und "Planet Terror" auseinander gerupft ins Kino kamen, mit dem Argument 3 Stunden sei zu lang für die Zuschauer. Die meisten Leute dachten das Gleiche wie ich: hier soll einfach mal doppelt Kohle abgegriffen werden. Oder dreifach: denn ich habe schon die Special Editions der beiden Filme und jetzt endlich kommt die Version wie sie wohl ursprünglich mal gedacht war: beide Filme in einem Double Feature hintereinander weg, verbunden mit trashigen Trailern von denen schon der ein oder andere als wirklicher Film auf der Leinwand zu sehen ist.

Es fühlt sich toll und rund an das Gesamtpaket in 3 Stunden zu genießen, warum nicht gleich so? Ach so, wegen Kohle machen - genau. die Special Edition fällt vor allem auch wegen des sehr üppigen Bonusmaterials auf wobei das Zeug auf einer DVD schon bekannt ist von den früheren Ausgaben der Einzel-Filme. Die dritte DVD hat es dann aber noch mal in sich weil es mehrere Stunden Insider-Informationen und Features gibt, allen voran ein ganzstündiges Interview mit Tarantino und Rodriguez. Auch erwähnenswert ist der Audio-Kommentar von Rodriguez wobei es natürlich schade ist das Tarantino hier nicht dabei ist - dieses Feature wäre mit Sicherheit noch viel interessanter geworden wenn beide über die Filme reden und einen Schlagabtausch vom Stapel lassen.

Besonders gefällt mir die minutiöse Abhandlung der ganzen Trailer, welche nicht nur in regulären Versionen, sondern auch teilweise in (viel längeren) Extended-Versions zu betrachten sind. Hier gibt es zusätzliche Audio-Kommentaren von den Regisseuren wie Rob Zombie, die in den wenigen Minuten viele Informationen preisgeben. Außerdem gibt es zu den Fake-Trailern teilweise Dokumentationen. Mir wurde bewußt (gerade zum Beispiel bei "Don't!" wie viel Arbeit und Spaß (aber auch welche Grundideen) hinter der Sache stecken.

Was mich wirklich SEHR ärgert: der dämliche FSK-Sticker ist NICHT ablösbar und verhunzt das ganze wunderschöne Cover!

Dennoch: super Veröffentlichung, bei aller Kritik (vor allem an dieser Veröffentlichungs- und Geldmach-Politik) ist dies die mit Abstand beste und somit auch elementare Ausgabe des Grindhouse-Werks.
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am 9. Mai 2011
Endlich! Lange haben wir Europäer auf "Grindhouse" warten müssen - ab geht eine dreistündige, schmutzige Achterbahnfahrt durch das Trashkino der 70er Jahre!

Nach dem Trailer zu "Machete" folgt "Planet Terror", ein blutiger Zombiestreifen ohne Kompromisse. Robert Rodriguez hat sich hier die ganzen B-Zombieschinken aus den USA und Italien vorgeknöpft, die dem Erfolg von Romeros "Dawn Of The Dead" nacheiferten: Familienstreits, durchgeknallte Ärzte, Soldaten, schöne Mädchen und das typische wissenschaftliche Experiment, das außer Kontrolle gerät. Dazu der an John Carpenter angelehnte Soundtrack. Oh ja, das ist der Stoff, aus dem Horrorfilm-Klischees gestrickt sind - und Rodriguez hat's drauf, damit geschickt und unterhaltsam zu jonglieren. Keine Minute Langeweile und ein Lächeln auf meinen Lippen.

Weitere verrückte Trailer und Werbetafeln. Anschließend lädt "Death Proof" zu einem Trip auf der Straße ein. Einige Girls gönnen sich eine chillige Zeit und treffen dabei auf Stuntman Mike, einem alternden und geheimnisvollen Stuntfahrer. Und der ist kein netter Zeitgenosse! Quentin Tarantino zelebriert sein Interesse an 70er-Actionfilme mit heißen Mädchen und heißen Autos und läßt es nach langen Einleitungen so richtig krachen. Die Autos, die im Mittelpunkt stehen, hatten allesamt Rollen in einigen der bekanntesten Verfolgungsjagden der 70er. Zwei der Wagen heben sich im Showdown von "Death Proof" herrlich individuell ab von den anderen, heutigen Autos der Straße, die Tarantino bewußt glatt, gleich und langweilig aussehend inszeniert hat. Kein Tarantino ohne Augenzwinkern.

Ich bin voll auf meine Kosten gekommen. Die kurzweiligsten drei Stunden seit langem! Frech, dreist, völlig gegen den Strom - "Grindhouse" ist ein Film von Filmfans für Filmfans, nicht mehr, aber eben auch nicht weniger. Zum Anarchistischen des Films gehören übrigens nicht nur die falschen Trailer, sondern auch massive Filmstörungen wie Abnutzungen und Drop-Outs. Das ist gewöhnungsbedürftig, aber hey! So war das damals im Kino! Und verflixt, es paßt wie angegossen, vor allem bei Horrorflicks wie "Planet Terror".

Auch die Besetzung hat mich überzeugt. Kurt Russell mal psychotisch-böse. Kam gut. Und schön, mal wieder Make-Up-Legende Tom Savini zu sehen. Er scheint inzwischen in jedem Rodriguez-Film einen Auftritt zu haben.

Letztendlich würde ich mir mehr so mutige Filme wie "Grindhouse" wünschen, die nicht für die Massen weichgespült wurden und nett und brav sein sollen.

Nicht zu vergessen: Es gibt massiv Bonusmaterial. Massiv! In der DVD-Box sind es zwei zusätzliche Silberlinge, vollgestopft mit Making-Ofs, Interviews, Galerien, Kochkurs, "Hobo With A Shotgun" Trailer, Extended Trailern, Making Ofs der Trailer und viel, viel mehr. Da bekommt der Fan wirklich etwas geboten.

Nur noch eine Anmerkung: Ist "Grindhouse" geschnitten?

Nein. Warum aber rufen dann einige Leute laut, daß "Planet Terror" "cut" sei? Es gibt viele Filmgucker, die die Meinung haben, nur die längste Fassung eines Filmes sei die wahre ungeschnittene Fassung. Dabei wird leider oftmals ignoriert, ob der Regisseur diese längste Fassung überhaupt haben wollte, oder ob es sich um alternative Versionen eines Filmes handelt (siehe als Beispiel "Blade Runner"). Das wird dann am besten noch in einen Topf geworfen mit zensurbedingten Schnitten, umgerührt, und schon kommt eine zu kurz geratene und falsche Sicht der Dinge heraus heraus. Die längeren Versionen von "Planet Terror" und "Death Proof" wurden nachträglich, vor allem für den europäischen Markt gestreckt - das Double Feature mit den Faketrailern aber ist das ursprünglich geplante Original. Und das liegt, wie es von Rodriguez und Tarantino geplant war, absolut ungeschnitten vor. Wem jetzt welche Fassung persönlich am besten gefällt, entscheidet jeder für sich.
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VINE-PRODUKTTESTERam 27. Februar 2012
ACHTUNG DICKE SPOILER!!!!!!!!!!!!!

GrindHouse sind 2 Filme in einem Aufwasch. Wie man aufgrund der Regisseure schon erwarten kann sind beide Filme ein extremes Gemetzel und Blutbad und so extrem überzeichnet, dämlich, grossartig und hysterisch, dass es eine Freude ist, sich das anzutun.Vor den zwei Hauptfilmen werden noch Fakevorschauen gezeigt.

Die erste Vorschau war "MACHETE!" in dem Danny Trejo,the Badass Mexican Guy, die Hauptrolle spielt. Die Geschichte handelt davon, dass die US-Regierung einen Mexikaner anheuert, um den US-Präsidenten umzulegen, dies aber eine Falle ist und am Ende alle den Mexikaner jagen, der sich wehrt und mit Macheten metzelt. was das Zeug hält.Spätestens wenn man Cheech und Chong als Priester mit der Pumpgun Drogendealer umlegen sieht, ist's vorbei..
Die zweite Vorschau ist "Don't". Ein Horrorfilm, der davon handelt NICHT das Fenster aufzumachen. Was passiert, wenn man es doch tut, wird äusserst eindrucksvoll beschrieben....hehehe

Hier kommt dann der Hauptfilm, die nächsten zwei Trailer kommen vor dem zweiten Film.

PLANET OF TERROR handelt von einer Art Zombies, die grossen Hunger auf alles haben, was nicht schnell genug wegrennen kann. Wer gebissen wird, mutiert natürlich ebenfalls zum Zombie. Die Handlung besteht grösstenteils darin, dass eine Gruppe Menschen auf der Flucht vor den Zombies eben jene metzelt und anschließend ....... Wer "From Dusk till Dawn" gesehen hat, das erscheint gegen Planet of Terror wie Alice im Wunderland. Wem die Blutspritzereien in Kill Bill zu übertrieben waren, der erlebt hier eine völlig neue Dimension von Bluthochdruck. Interessant zu sehen wie jemand, der angeschossen wird, wie ein blutgefüllter Wasserballon
explodiert. Die Hauptdarstellerin, welche im Laufe des Films ein Bein verliert (ein Zombie hat' sich bedient) bekommt eine schicke Beinprothese in Form einer M16 kombiniert mit Granatwerfer. Ein Hubschrauber wird benutzt um eine Armee von Zombies niederzumetzeln.Gelächter auch bei der Szene in welcher der örtliche Dorfsheriff seine "All or nothing"-Box rausholt: Ein Schuhkarton mit einer handvoll alter Sheriffsterne drin, um den Haufen von 15 Überlebenden Rednecks zu Hilfssheriffs zu ernennen. Und dass die Oberärztin wie die Krankenschwester Killerin aus Kill Bill daherkommt und immer etwas Morphium an ihrem Strapsholster dabeihat,war dann auch irgendwann ganz logisch.
Nebenbei erfährt man dann noch, dass Bruce Willis Osama bin Laden getötet hat und wie immer spielt Quentin Tarantino selbst wieder eine kleinere Rolle im Film. Er will als böser Soldat eineFrau vergewaltigen, ist aber bereits mit nem Nervengas infiziert, so dass ihm vor laufender Kamera mit wirrem Lachen im Gesicht
die Nudel abschmilzt. Achja, ein Einmachglas mit Hoden kommt im Film auch vor ......Ohne Worte!

"Thanksgiving". Die Hookline lautet "This Thanksgiving, there will be no leftovers!".A kid who's in love with a turkey and then his father killed it and
then he killed his family and went away to a mental institution and came back and took revenge on the town...Muhahaha!
Zu guter letzt kam mein persönlicher Favorit. Udo Kier in der Hauptrolle des Films, der zeigt mit welcher Geheimwaffe Adolf Hitler den zweiten Weltkrieg gewinnen wollte: WEREWOLF WOMEN OF THE SS!
Story:
Wahnsinnige Naziwissenschaftler züchteneineSuperfrauenrasse, die Naziwerwolffrauen, was dann zwangslaeufig in einem grossen Schlachtfest
endet....geile Show.Nicolas Cage taucht in Werewolf Women of the SS ebenfalls auf: Er spielt den Fu Man Chu!

DEATH PROOF, ist recht schnell erzählt. Lange nicht soviel Blut und
Gewalt, aber trotzdem nicht schlecht da geile Dialoge. Ein paar Mädels fahren ein Muscle Car probe, dabei läuft ihnen Kurt Russel über den Weg, der sie mit seinem
schwarzen Auto ein paar mal rammt, einfach so um ihnen Angst einzujagen, sich die Mädels aber plötzlich wehren, eine Pistole hervorzaubern und auf ihn schiessen. Nun hat unser Kurt Angst, haut ab, die Mädels schnappen sich ein paar Eisenstangen, verfolgen ihn, rammen ihn ihrerseits und prügeln ihn .......... Im Gegensatz zum ersten Film hatte ich hier eher den Eindruck, dass Quentin Tarantino sich irgendwas ausgedacht hat, was aber nicht so wirklich überzeugend war.
Nun, egal... ....Saugeiler Film!
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