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4.0 von 5 Sternen Schräg
Humor ist immer so eine Sache und ob er meinen Nerv gerade trifft, entscheidet sich bei mir meist schon nach ein paar Seiten. Ich komme beim Lesen solcher Bücher meist in eine besondere, für jede Geschichte ganz eigene "Humor-Grundstimmung", die auf den ersten Seiten bei mir erzeugt wird und dann das Buch über durchhält und jeweils wieder einsetzt,...
Veröffentlicht am 19. April 2012 von Heimfinderin

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Uwe Post - Walpar Tonnraffir und der Zeigefinger Gottes
Im Orbit der Erde erscheint plötzlich ein riesenhafter Zeigefinger. Ist es der Zeigefinger Gottes, wie unendlich viele Sekten und Splittergruppen behaupten? Weltraumdetektiv Walpar Tonnraffir versucht, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, Unterstützung erhält er von seinem Neffen Kerbil und seiner Ex-Schwiegermutter Nera.

Dieses Buch lässt...
Veröffentlicht am 21. April 2012 von Ooteenee


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schräg, 19. April 2012
Humor ist immer so eine Sache und ob er meinen Nerv gerade trifft, entscheidet sich bei mir meist schon nach ein paar Seiten. Ich komme beim Lesen solcher Bücher meist in eine besondere, für jede Geschichte ganz eigene "Humor-Grundstimmung", die auf den ersten Seiten bei mir erzeugt wird und dann das Buch über durchhält und jeweils wieder einsetzt, wenn ich weiterlese. Das sind dann nicht unbedingt die einzelnen Gags, sondern der gesamte 'Tonfall'. Deshalb gefällt mir meist ein Humor-Buch entweder durchgängig ganz oder von Anfang an gar nicht. Hier hat es gleich gepasst, die trocken-sarkastische und absurde Stimmung gefiel mir.

Der Beginn ist sehr actionreich und erinnerte an Indiana-Jones. Überhaupt ist die Geschichte voll von versteckten Anspielungen auf ältere Filme, Literatur und Computerspiele, was viel Spaß machte, wenn man sie mal entdeckte. Ich habe sicher leider vieles übersehen, aber auch, wenn man nicht alles erkannte, machte die Geschichte Spaß und funktionierte bei mir. Absurde und skurrile Dialoge und Situationen sorgten nach meinem Empfinden recht durchgängig für Komik. Es konnten aber auch kaum Längen aufkommen, da die Geschichte sehr schnell wirkte. Der Autor verzichtete auf längere Beschreibungen der Charaktere und ihrer Lebensumstände und konzentrierte sich auf die aktuellen Geschehnisse. Dass er die Geschichte in der Gegenwartsform geschrieben hat, verstärkt dies noch. Dabei bleibt natürlich die Ausarbeitung der Figuren auf der Strecke und sie bleiben dadurch in ihrem Wesen oberflächlich, was ich normalerweise nicht so mag. Doch für mich passte das hier zu der ganzen schrägen Geschichte, deren Schwerpunkt eben nicht auf den Figuren, sondern auf der temporeichen und lustigen Action lag. Hintergründe habe ich erstaunlicherweise wirklich nicht vermisst. Und ich hatte auch mit den eher knappen Beschreibungen ein gutes Bild der Charaktere vor mir, allein durch ihr Verhalten und ihre Gespräche. Deren Momentaufnahmen haben für mich jedenfalls gut funktioniert. Allerdings gab es gegen Ende auch ein paar Stellen, an denen es mir doch etwas zu schnell voranging und ich vom Verlauf der Handlung her den Zusammenhang bzw. den Überblick über das Wie und Warum auch mal verloren hatte. Da wären ein paar Seiten mehr vielleicht nicht schlecht gewesen.

Zwischen all der absurden Komik wird aber auch immer wieder mit dem Zeigefinger auf die Wunden der Gesellschaft und deren mögliche Entwicklung gedrückt. So bleibt einem auch mal ein Lacher über die Tricksereien der Senioren ihrem androiden Betreuer gegenüber im Hals stecken, wenn man sich die dargestellte Gesamtsituation vor Augen hält. So hat der Autor einige Bereiche der Gesellschaft, wie Erziehung, Werbung, Medien, Sekten, etc. satirisch auf den Zahn gefühlt und damit bot das Buch nicht nur Spaß, sondern regte auch noch zum Nachdenken an. Die Auflösung über den mysteriösen und ganze Heerscharen von Verfolgern beschäftigenden Körperteil Gottes und seine Herkunft fand ich dann dem Verlauf der Geschichte entsprechend gelungen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Witzig-chaotisch-schräge SF, 29. April 2011
Dieses Buch ist nichts für Leser, die nach Action, Laserschwertern und Raumschlachten suchen. Es ist auch nichts für Leser, die sich in einer fiktiven Zukunftswelt verlieren wollen. Und schon gar nicht ist es für Leser geeignet, die alles ernst nehmen.

Wer damit leben kann, alle paar Sätze einen neuen Gag verpaßt zu bekommen, wird allerdings glücklich werden (wobei die Spannweite vom Kalauer bis zum philosophischen Hintergrundwitz geht).

Uwe Post jagt seinen Helden, den schwulen Detektiv Walpar Tonnraffir, durch eine irre Handlung. Er will den Mord am lieben Gott aufklären. Dabei bekommt es Walpar mit einem skurrilen Sammelsurium schräger Typen zu tun:
- seine Ex-Schwiegermutter Nera, die Walpar auf die Suche nach seinem Exmann schickt
- sein schwer pubertierender Neffe Kerbil, ein nervender Teenager
- eine Auftragskillerin, die von ihrem eigenen Nachwuchs nicht minder genervt wird
- geldgierige Anwälte
- ein intelligentes Telefon (?) in Gestalt eines Pinguins
- merkwürdige Sekten, die alte Kursbücher als Offenbarung Gottes anbeten
- und noch viel mehr...

Der titelgebende Zeigefinger Gottes ist natürlich ganz was anderes. Und vom Dinosaurier gefressen werden war auch schon mal schlimmer.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfallsreicher, skurriler Weltraum-Slapstick, 18. September 2011
Von 
Ein gigantischer abgetrennter Finger schwebt um die Erde. Was steckt dahinter? Ist womöglich Gott selbst einfach explodiert? Nur gut, dass Fernseh-Detektiv Walpar Tonnraffir gerade nichts zu tun hat, weil seine TV-Serie abgesetzt wurde. So kann er nämlich aufklären, was wirklich hinter dem "Zeigefinger Gottes" steckt...

Man reibt sich auf jeder zweiten Seite die Augen und sagt sich: Das kann man doch nicht machen! Er macht es aber doch, der Uwe Post, und schafft es auf diese Weise, eine der einfallsreichsten und skurrilsten Geschichten der letzten Jahre zu erzählen.

Humor ist ein ganz ganz schwieriges Genre. Die subjektiven Ansichten darüber, was lustig ist, driften bekanntlich weit auseinander. Wer also angestrengt den Wurm im Apfel sucht, der findet ihn. Ein geistig jung Gebliebener jedoch kann dieser in jeder Hinsicht absurd schrägen Story einfach keine Sekunde lang böse sein.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Uwe Post - Walpar Tonnraffir und der Zeigefinger Gottes, 21. April 2012
Im Orbit der Erde erscheint plötzlich ein riesenhafter Zeigefinger. Ist es der Zeigefinger Gottes, wie unendlich viele Sekten und Splittergruppen behaupten? Weltraumdetektiv Walpar Tonnraffir versucht, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, Unterstützung erhält er von seinem Neffen Kerbil und seiner Ex-Schwiegermutter Nera.

Dieses Buch lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Es ist ein Feuerwerk an Anspielungen auf die Popkultur der 80er und 90er Jahre, es besticht durch Situationskomik, dennoch zeigt es ziemlich bösartig diverse Misstände auf, die 'noch' aus unserer Zeit stammen und in der Zukunft immer schlimmer zu werden drohen. Als Beispiel sei hier die verschwundene Bildung bei Kindern erwähnt, Walpars Neffe Kerbil sticht hier als erfreuliches Gegenbeispiel heraus und hat dadurch, wie könnte es anders sein, eine Menge Vorteile.

Gegen Ende verlor sich jedoch der rote Faden der Geschichte, zumindest für mich faserte er deutlich auseinander und war nur noch schwer im Auge zu behalten und zu verfolgen. Das Buch vermochte mich nicht mehr so zu fesseln und zu amüsieren wie zu Anfang, ich kann nicht mal genau sagen, warum. Die Sprache erschien mir deutlich salopper als zu Beginn, das mag aber auch nur ein Eindruck sein, da ich vielleicht, als ich weniger vergnügt las, mehr darauf achtete als zu Beginn, wo ich über meinem Lesespaß vielleicht das ein oder andere überlesen habe.

Dennoch war das Buch keine verschwendete Lesezeit und ich bin froh, dass ich mich noch kurzfristig der Leserunde angeschlossen habe.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Witziger SF, 20. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer weiß, wer Arthur Dent ist und wofür man ein Handtuch braucht, sollte dieses Buch lesen. Nein, es ist keine Kopie von Douglas Adams, sondern eine eigenständige, lustige und abgefahrene Science-Fiction-Story. Und davon gibt es leider viel zu wenige, vor allen Dingen in deutsch. Sehr empfehlenswert!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchschnittskost, 27. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Walpar Tonnraffir und der Zeigefinger Gottes (Kindle Edition)
Die Ideen in diesem Buch verdienen eigentlich 5 Sterne, die Umsetzung ist dann aber doch etwas dürftig und platt. Im Grunde reichte es noch nicht einmal zu mehr als 2-3 Schmunzlern. Auch die Art und Weise, wie sich die Geschichte entwickelt ist keinesfalls zwingend. Schade! Da hätte man mehr draus machen können.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mir gefiel es, 11. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wenn ein Autor meint, einen besonders lustigen und abgefahrenen SF-Roman abliefern zu müssen, dann geht das meistens in die Hose. Und speziell bei dieser Art von Buch ist es sehr schwierig, genau "den" Geschmack zu treffen.
Dieses ist eines der wenigen Bücher, bei denen es (eben nach meinem Geschmack) gelungen ist. Natürlich ist nicht jeder Witz ein Treffer, aber die große Mehrheit eben doch. Schön ist auch, dass einige der Gags oder Anspielungen durchaus ein wenig versteckt sind und auch ein wenig Vorwissen aus älteren Fernsehserien, Bücher usw. verlangen.
Für diejenigen, die diese nicht erkennen, wird der Lesespaß dadurch jedoch nicht eingeschränkt. Insofern funktioniert der Roman sogar auf zwei Ebenen. Tiefgang ist natürlich keiner zu erwarten, aber durchaus kurzweilige Unterhaltung.
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