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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Science Fiction
Der erste Band des Ruul-Konflikts fängt etwas behäbig an. Man lernt viel über die Schiffstypen und die Charaktere werden vorgestellt. Dann nimmt die Handlung aber rasant zu. Man kann gar nicht schnell genug umblättern, um zu erfahren wie es weitergeht. Vor allem der Geheimdienstoffizer und der Schiffskommandant haben es mir angetan. Ein wirklich tolles...
Vor 15 Monaten von Nicole L. veröffentlicht

versus
27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nette Gute-Nacht-Lektüre, die vom Verlag sabotiert wurde
Military-SciFi aus Deutschland sind zuerst einmal gute Nachrichten, die jedoch kleine Harken mitbringen.

Was mir als erstes bei dem Roman in den Sinn kommt, wenn ich zurück denke, ist der Umstand, wie selten dämlich die Charaktere doch aggieren und zwar durch die Bank weg, so dass man sich fragt, wie die überhaupt Offizierspatente bekommen haben...
Veröffentlicht am 18. Juni 2012 von mdk2003


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Science Fiction, 10. Oktober 2013
Der erste Band des Ruul-Konflikts fängt etwas behäbig an. Man lernt viel über die Schiffstypen und die Charaktere werden vorgestellt. Dann nimmt die Handlung aber rasant zu. Man kann gar nicht schnell genug umblättern, um zu erfahren wie es weitergeht. Vor allem der Geheimdienstoffizer und der Schiffskommandant haben es mir angetan. Ein wirklich tolles Buch, das sich für mich gelohnt hat. Über die Handlung zu schreiben erspar ich mir, da die inzwischen bestimmt so gut wie jedem bekannt ist.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Geschichte, 5. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Ruul-Konflikt 1: Düstere Vorzeichen (Kindle Edition)
Es findet alles im Weltraum auf einem besonderen Schiff statt. Die Charaktere sind gut beschrieben und von Zeit zu Zeit hat man dass Gefühl man ist an Bord dieses Schiffes.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen bis auf die Offeziere gut geschreiben, 11. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Ruul-Konflikt 1: Düstere Vorzeichen (Kindle Edition)
Das Buch ist spannenend. Die Offeziere verhalten sich dermaßen bekloppt das es weh tut.
Das habe ich noch nicht gelesen wie dämlich die vorgesetzten Militärbeamten sind. Deshalb nur
vier Sterne.
Wer spannende Schlachten mag für den ist das Buch genau richtig.
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53 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Military SF Made in Germany, 27. November 2010
Die Welt in einer fernen Zukunft. Die Menschheit hat das All erobert, Kolonien gegründet und eine interstellares Reich errichtet. In den Weiten des Weltalls stieß man auf fremde Wesen, die, wie kaum anders zu erwarten war, nicht alle friedliche Koexistenz auf ihre Fahnen geschrieben haben. Die insektoiden Til-Nara stehen den Menschen abwartend gegenüber, mit den verschlagenen Ruul, einer Nomadenrasse gab es bereits erste kriegerische Auseinandersetzungen.

Um der Bedrohung Herr zu werden, soll die Marine aufgerüstet, neue Kriegsschiffe in Dienst gestellt werden. Die TKS Lydia wurde als Prototyp der neuen Trägerschiffreihe entworfen und gebaut. Unter dem Kommando von Kommandant Vincent soll sie auf ihrer Jungfernfahrt auf Herz und Nieren geprüft und erprobt werden. Mit an Bord ein Agent des militärischen Geheimdienstes, eine zusammengewürfelte noch nicht aufeinander eingespielte Crew, der Sohn eines hochrangigen Admirals und ein Verräter.

Kurz darauf wird die Lydia von den Ruul erobert und dazu missbraucht, einen Konflikt zwischen Menschen und Til-Nara zu schüren. Die Ruul wollen, nachdem die beiden Rassen sich gegenseitige geschwächt haben, die Überreste hinwegfegen, und sich ohne Konkurrenz zu den Herren der Galaxie aufschwingen.

Doch noch geben sich die wenigen Überlebenden der Besatzung der Lydia nicht geschlagen ' und, wie allgemein bekannt, ist ein angeschlagener Gegner ein gefährlicher Widerpart. Das müssen auch die Ruul leidvoll am eigenen Echsenleib erfahren ...

Sie mögen David Webers Honor Harrington, können Raumgefechten und Kommandoabenteuern etwas abgewinnen, sind gar Fan der so genannten Military SF? Dann hat der Atlantis Verlag nach der Tentakel-Trilogie aus der Feder von Dirk van den Boom Nachschub an entsprechendem Lesestoff für sie.

Inhaltlich wartet wenig wirklich Neues auf den Leser. Einmal mehr greifen fiese Alienaggressoren die Menschheit an, wird diese von Verrätern unterwandert und muss eine tapfere Crew an vorderster Front die Kampf gegen einen überlegenen Gegner aufnehmen. Das ist vom Ansatz her nicht neu, in der Umsetzung aber durchaus packend. Nach einem etwas langsamen Beginn, in dem uns der Autor seine Gestalten sehr ausführlich vorstellt, kommt die Handlung dann schnell mit der Enterung der Lydia in Fahrt. Danach schließt sich die Suche nach den Gründen, dem Verräter und schussendlich die Rückeroberung des Raumschiffes an.

Die Figuren selbst sind sympathisch gezeichnet, entsprechen dabei aber weitgehend dem gewohnten Bild. Der etwas skurril-weltfremde Erfinder, der abgeklärte Agent, der überraschend kompetente Sohn, dazu ein integrerer, allerdings vorliegend etwas blass bleibender Kapitän, das hält keine wirklichen Überraschungen für den Rezipienten bereit.

Geboten wird spannend und abwechslungsreich aufgezogene Military SF die, für Leser, die dieses Sub-Genre goutieren, eine echte Alternative zu dem, was die Großverlage bieten darstellt.
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27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nette Gute-Nacht-Lektüre, die vom Verlag sabotiert wurde, 18. Juni 2012
Military-SciFi aus Deutschland sind zuerst einmal gute Nachrichten, die jedoch kleine Harken mitbringen.

Was mir als erstes bei dem Roman in den Sinn kommt, wenn ich zurück denke, ist der Umstand, wie selten dämlich die Charaktere doch aggieren und zwar durch die Bank weg, so dass man sich fragt, wie die überhaupt Offizierspatente bekommen haben. Ich vermute, dass das irgendwie Absicht des Authors war, dem Leser ein Gefühl der Überlegenheit über die Charaktere zu vermitteln, nach dem Motto "Hah, wußte ich es doch gleich, seht Ihr?" Nur bedenkt man, dass zur Zielgruppe des Authors die ganzen Geeks gehöhren, muß ich klar sagen, man kann es übertreiben. Zudem sind im Roman ganz platt die Außerirdischen die Bösen und die Menschen die Guten, selbst die menschlichen Badguys am Ende alle Opfer der Umstände, und zum Schluß haben sich alle wieder lieb. Das muß eigentlich nicht sein.

Aber auch wenn ich hier zuerst kräftig ablästere, gibt es eine klare andere Seite: Der Author hat einen sehr schönen und mitreißenden Schreibstil, und der Roman profitiert sehr davon, nicht erst ins Deutsche Übersetzt worden zu sein. Auch wenn man über die Charaktere so manchmal die Köpfe schütteln kann, fesselt die kreative Storyline und der Schreibstil des Authors, den Leser an den Roman, und einige der Charaktere wachsen einem echt ans Herz. Das letzte Drittel des Romans konnte ich ihn komplet garnicht mehr weg legen und habe dadurch einiges an Schlaf versäumt. Am Ende war ich tatsächlich enttäuscht, das der Roman schon durch war. Also schreiben kann der Author wirklich.

Also eigentlich würde ich dem Roman nun gerne vier von fünf Sternen geben, die er eigentlich verdient hat, und mir schnell den Nachfolgeband kaufen. Es ist sehr solide Arbeit, nicht erstklassig, aber immernoch fesselnd genug und besser als viele Alternativen. Außerdem sollte man deutsche Authoren unbedingt unterstützen, die haben gerade in den Nischenprodukten einen schweren Stand. Doch ich soll das tatsächlich vorliegende Produkt bewerten, und an dieser Stelle kommt der Verlag ins Spiel:

Punkt 1: Wer bitte ist auf dieses Format gekommen? Ich sehe ein, dass man heutzutage durch die äußere Erscheinung des Buches auffallen will, doch was soll ein derart selten unhandliches Format bitte?
Und Punkt 2, der eigentlich viel schwerer wiegt: Ich finde den Preis von fast 14 Euro für den Umfang des Romans richtig, richtig unverschämt. So kann ich insgesammt für das vorliegende Produkt beim besten Willen nicht mehr als drei Sterne geben.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannendes Buch - wenn man über zwei, drei heftige Logiklücken hinweglesen kann, 8. März 2014
Von 
Frank Stone "Frank2000" (Bonn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Ruul-Konflikt 1: Düstere Vorzeichen (Kindle Edition)
SPOILER
Die folgende Rezension enthält Hinweise zum Text und zur Handlung, die in gewissem Rahmen den Spannungsbogen des Buches beeinträchtigen können. Der Beginn des Spoilers wird noch mal gesondert angekündigt, so dass Sie den ersten Teil gefahrlos lesen können.

Stefan Burban schreibt bevorzugt Military-SF und das mit großer Professionalität und Begeisterung. Auch diesem Buch merkt man wieder an, dass Burban sich viel Zeit genommen hat und bei der Sache war. Band 1 des RUUL-Zyklus liest sich flott und spannend. Insbesondere finde ich auch diesmal das Verhältnis von gesprochenen Passagen zu reinen Situationsbeschreibungen sehr gelungen. Der gesprochene Text vermittelt sehr viel stärker als eine Situationsbeschreibung das Gefühl "Dabei zu sein":

***
"Mr. Salazzar", sagte Vincent und spürte dabei, wie ausgetrocknet sich sein Mund anfühlte. "Alarmstufe Rot für das gesamte Schiff. Alle Mann auf Gefechtsstationen. Und diesmal ist es keine Übung."
...
"Was gibt es Gunny? Wissen Sie schon, was los ist?"
"Nicht viel", gab er zurück. "Wir sollen uns zusammen mit der Alpha- und der Bravo-Kompanie auf ALPHA sammeln. Die Delta- und Gamma-Kompanie haben Befehl sich auf BETA einzufinden."
"Was ist mit dem 2. und dem 3. Bataillon? Haben die auch Einsatzbefehle?"
Fuentes zuckte mit den Schultern. Eine Geste, die alles aber nichts bedeuten konnte und Minoki in diesem Moment nicht besonders weiterhalf.
"Was jetzt?", fragte Sie erneut. "Ja oder nein?"
"Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall wurden sie in Alarmbereitsschaft versetzt. Aber egal, ob sie mit uns ausrücken oder nicht. Wenn wir uns auf den Startbahnen sammeln sollen, dann sind wir mit Sicherheit die Ersten, die sich den Hintern wegschießen lassen dürfen"
***

Die Geschichte ist mehr oder weniger Standard: ein menschliches Weltraum-Imperium trifft auf starken, bösen Feind. Der böse Feind denkt sich ein paar ganz üble Tricks aus, die Menschen werden in die Ecke gedrängt und der Heldenmut rettet die Menschen kurz vor knapp. Meine Beschreibung der Geschichte klingt fast ein wenig abfällig; aber so ist es nicht gemeint. Letztlich wiederholen sich die Geschichten von Konkurrenz, Verrat und Heldenmut seit der Illias immer wieder; deswegen ist das Thema unverändert spannend. ;-) Und in jeder Generation stellt sich erneut die Frage: wer ist eigentlich der Feind?

Wer kein Problem damit hat, ein paar Euros auszugeben und eventuell das Geld abzuschreiben, wenn einem das Buch doch nicht gefallen sollte, der hört hier auf zu lesen. Für die anderen begründe ich jetzt, warum ich nur vier Sterne gegeben habe - in Wahrheit war ich sogar kurz davor, nur drei Sterne zu vergeben.

SPOILER

Mich haben einige massive Mängel in der militärischen Logik doch sehr gestört.
- Zum einen stellt sich immer wieder die Frage, wie viel Schaden ein einzelner Verräter anrichten kann. Nun ja, es gab schon immer Verräter, die die Geschichte verändert haben. Ob man die Möglichkeiten des Verräters in diesem Werk glaubwürdig findet, mag jeder selbst entscheiden.

- Schlimmer empfinde ich dagegen das unterstellte Verhaltens eines Kommandanten: während einer Alarmsituation ein Raumschiff mit unbekanntem Status an das eigene Schiff andocken zu lassen. So etwas ist völlig unsinnig und würde in der Realität niemals vorkommen (zumal es dazu auch gar keinen Grund gibt, da bereits ein kleines Enterkommando einen vorläufigen Status des Raumschiffs ermitteln könnte). Dazu kommt noch der Lapsus, dass behauptet wird, die Menschen könnten mittels Sensoren Lebenszeichen über eine sehr große Entfernung in anderen Raumkörpern feststellen. Aber wieso eine mehrere hundert Lebewesen große Kampfgruppe unentdeckt bleibt, wird nicht erklärt.

- Und dann die Behauptung, eine Kommandogruppe von ein paar hundert Kriegern könnte ein Schlachtschiff mit mehreren tausend Mann Besatzung kapern. Jedes größere Kriegsschiff hat grundsätzlich zwei Kommandozentralen (Brücke und Feuerleitstand). Wird eine beschädigt oder besetzt, dann geht das Kommando einfach auf die andere Station über. Außerdem tragen während eines Gefechts fast alle militärischen Angehörigen zumindest eine Seitenwaffe (in der Regel eine Pistole). Ein paar tausend Besatzungsmitglieder könnten schon allein damit die paar hundert Invasoren niedermachen.

- Auch ist völlig unklar, wie die Invasoren von jetzt auf gleich ihnen völlig unbekannte Waffenleitstände bedienen können. Und dabei rede ich nicht davon, wieso die Leitstände verfügbar sind (siehe oben: Verräter) - sondern davon, wieso sie die bedienen können. Ich könnte jedenfalls nicht mit 2 Minuten Vorbereitungszeit chinesische oder russische Leitstände bedienen.

Wenn man aber diese Scheunentor großen Logikfehler ignoriert, erhält man eine bis zum Schluss spannnende Geschichte. Entscheidend ist ja auch: werde ich den nächsten Band kaufen? Ja, werde ich. Also hat mich das Buch insgesamt unterhalten.
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67 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kindlich-naiver Wing Commander Klon, 26. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der vorliegende Roman "Düstere Vorzeichen" ist ohne Frage von dem (in meinen Augen großartigen) Military-SciFi-Klassiker Wing Commander inspiriert.
Das wird anhand der verwendeten Technik, der Art des Konflikts und den Schlachten schnell klar. Es wird mit Jägern, Schlachtschiffen und Trägern gekämpft,
Torpedos abgefeuert und Entermanöver gestartet. Alles was altmodische 80er/90er Jahre Military SciFi braucht. Gegenüber den Klassikern von William Forstchen
fällt der Band von Stefan Burban allerdings meilenweit ab. Warum:

Handlung und Charaktere:

- Ein neuer Prototyp der Flotte wird allein(!) zum Manöver ausgesandt, von einem trojanischen Pferd (Raumschiff) geentert und es entbrennt ein Kampf um den
Prototyp. Das ist leider ebenso alt wie einfallslos und vorhersehbar.
- Die Charaktere könnten eindimensionaler nicht sein. Da ist der arrogant weltfremde Zivilist, der den Prototyp gebaut hat, der rechtschaffene Kapitän mit seinem
treuen ersten Maat, die kecke Chefin der Jägerstaffeln und der unfähige und arrogante taktische Offizier. Die Dialoge sind auf Kinderbuch-Niveau. Es entstehen
weder Konturen der Figuren noch interessante Wortwechsel die irgendwelchen Inhalt hätten.
Alle Handlungsmotive bleiben eigentlich unklar, das Buch liest sich eher wie ein Teenager-Tagtraum. Die Kultur des Konglomerats und der Ruul bleiben im Dunkeln. So
entsteht weder eine nähe zum Geschehen noch eine plastische Welt.

Schreibstil:

- Der Schreibstil ist leider auch sehr kindlich gehalten. Es regiert Captain Obvious: "Alle an Bord sind tot", dachte er und war schockiert. "Das ist kein gutes
Zeichen, Sir" - oh, really? Na das hätte ich als Leser jetzt nicht für möglich gehalten. Apropos Captain Obvious, nocheine Szene aus dem Buch: "Sir, der Schlacht-
träger hält frontal auf uns zu, zwei Kreuzer beschleunigen rechts und zwei links auf uns zu!". Captain DiCarlo dachte fiberhaft nach. "Verdammt", raunte er schließlich.
"Die machen ein Zangenmanöver!" - OH. MEIN. GOTT.

Logik und Glaubwürdigkeit:

Man merkt, dass der Autor einiges gelesen und vielleicht im Fernsehen gesehen hat, aber nicht recherchiert:
- Die Ränge der Beteiligten sind willkürlich aus Marine, Air Force und Army zusammengewürfelt und ergeben keinen Sinn: Zum Beispiel empfängt ein Major von einem
Captain befehle und es gibt sowohl Lieutenant Commander als auch Lieutenant Colonels nebeneinander. Die CAG (Commander Air Group) befehligt die 600 Jäger des Schiffes
mit 24 Jahren(!). Das ist das Alter wo sie aller höchstens mit dem Rang eines Lieutenants oder Captains das Studium beenden würde. Aber im Buch ist sie die Veteranin
schlechthin mit Schlachterprobter Vergangenheit.
- Die beschriebenen Marines kämpfen mit leichten Waffen und ohne Sichtverbesserung (nichtmal Nachtsichtbrillen, UV-IR oder Ultraschall), nein sie nehmen altmodische
Taschenlampen. Sobald die "harten Marines" dann Leichen entdecken lassen sie alle Vorsicht fahren und sind total schockiert und wie gelähmt. Ahja... Marines die auf
unzähligen Kriegsschauplätzen herumgemetzelt haben, fangen das Mimosendasein an wenn sie ein paar Leichen entdecken.
- Die Gesetze der Physik dürfen im Sci-Fi Genre zwar gerne gedehnt oder erweitert werden, aber nicht komplett ignoriert. Innerhalb weniger Minuten fliegt das Schiff
vom Rand eines Sonnensystems in den Kern. Masseträgheit in den Jägern oder den Großkampfschiffen gibt es einfach nicht.
- Die Sensoren der Schiffe können hunderte Wesen die auf das Raumschiff zufliegen nicht orten, aber Lebenszeichen auf feindlichen Schiffen scannen.
- Flakgeschütze werden nicht computergesteuert, sondern von Hand.
- Außerirdische mit Nahkampfwaffen mähen in langen Gängen und Hangars bewaffnete Marines nieder (wie?). Tausende der Aliens werden niedergemäht und am Ende sollen es
dann nur ein paar hunderte gewesen sein.
- Höherrangige Offiziere reden niedrigere Ränge teilweise mit "Sir" an.
- Ein Geisterschiff mit "unklaren Lebenszeichen" driftet auf das eigene Schiff zu. Ein Offizier sagt: "Das ist eine Falle is doch klar". Der Kapitän aber: "Nein wir docken
da jetzt an". Da hab ich mir doch gleich ne Facepalm gegönnt (wers nicht kennt bitte googeln ;-)). Natürlich werden sie dann von den Insassen darin überrannt.

---
Schade eigentlich, denn mit ein bisschen Recherche und einem guten Lektorat hätte hier eine gute Hommage an das Wing Commander Universum entstehen können. So bleibt leider
ein naiv-unsinniger Roman, der - ohne etwas unterstellen zu wollen - vermuten lässt, dass der Autor seinen kompletten Freundeskreis um die vielen 5-Sterne Rezensionen
gebeten hat. Anders kann ich mir das zumindest nicht erklären, da hier so grobe Fehler und Unzulänglichkeiten in Schreibstil, Handlung und grundlegender Logik zu finden sind,
dass jedem einigermaßen kundigen Leser die Nackenhaare zu Berge stehen müssen!

Da liegt für Military Sci-Fi Fans der Griff zu Weber, Ringo oder sogar ins Klo doch um Lichtjahre näher.

PS: Wer sich ein Bild von dem Autor machen möchte, sollte mal in den Kommentaren unter dieser Rezension schauen, was dieser so von sich gibt. Das sagt dann eigentlich schon alles.

UPDATE: Mittlerweile hat Amazon die unzumutbaren Kommentare des Autors gelöscht.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein gelungener Einstieg in ein interessantes Universum, 7. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Ruul-Konflikt 1: Düstere Vorzeichen (Kindle Edition)
Störend fand ich das andauernde Hin.- und Herwechseln von Vor.-, Nachnamen und militärischen Rang beim Erwähnen der Protagonisten. Dies beeinflußt anfangs den Lesefluß sehr, weil man dabei oft nachdenken muß wer nun gemeint ist. Auch wurde das Verhalten und der Charakterwandel bei einigen Figuren unglaubwürdig beschrieben.
Positiv ist der Umstand das der Autor es schafft den Leser sehr gut verständlich in das Universum einzuführen, die Rassen und die Raumschiffe gut vorstellbar beschreibt und nach anfänglichen Aufzählungen und Erklärungen die Handlung immer spannender werden läßt. Ein weiterer für mich positiver Punkt ist der Umstand das die Zweikämpfe und die Raumschlachten sehr lebendig, ausführlich und natürlich fessend beschrieben werden.
Alles in allem war das ein guter Anfang einer vielleicht sehr spannenden Romanserie. Ich bleibe auf jeden Fall dran.
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4.0 von 5 Sternen führt gekonnt in die Reihe ein und schafft auch ein großes Interesse an den Folgebänden, 20. Dezember 2014
Der Weltraum und seine Unendlichkeit haben schon viele Autoren, egal ob Autoren von Romanen oder Drehbüchern inspiriert. Es ist ja auch kein Wunder, dass dieser großen Leere so etwas gelingt, denn die Unendlichkeit bietet eben auch unendlich viele Ideen für außerirdische Spezies und Abenteuern auf fremden Planeten oder im Weltraum selbst.

Die Inspiration der Unendlichkeit des Alls hat auch Stefan Burban genutzt und mit „Düstere Vorzeichen“ dem ersten Band seiner Space Opera „Der Ruul-Konflikt“ erschaffen. Erschienen ist das Buch 2010 beim Atlantis Verlag und der Autor entführt die Leser in die Zukunft der Menschheit, genauer gesagt ins Jahr 2140. 2140 hat die Menschheit mehr als sechzig Sonnensysteme kolonisiert und ist dabei auf zwei außerirdische Spezies getroffen, mit denen Probleme am Horizont zu sehen sind, die Ruul, eine aggressive Nomadenrasse, und die Til-Nara, insektoide Wesen.

Um der Bedrohung am Horizont begegnen zu können, haben die Menschen eine neue Form von Raumschiff konzipiert, das die besten Seiten von Schlachtschiff und Trägerschiff kombiniert, ohne dabei Feuerkraft und Kapazitäten für die Angriffsschiffe einzubüßen. Das Schiff, die TKS Lydia, geht mit einer neuen Crew und voller Hoffnungen auf einen Testflug. Während die Crew und insbesondere die Offiziere sich noch zusammenfinden müssen und übergangene Mitglieder ihren Zorn noch am Herunterschlucken sind, wird die Lydia angegriffen und ein Verrat den niemand erwartet hat, führt zu einer herben Niederlage und dem Kontrollverlust. Das Schiff ist in den Händen der Ruul und wird für deren Zwecke missbraucht. Jetzt zeigen sich aber die Talente der einzelnen Offiziere und der Besatzungsmitglieder. Der Kapitän, Vincent di Carlo, konnte sich mit einigen Soldaten und Mitgliedern der Brückencrew auf dem eigenen Schiff verstecken und plant nun, mit deren Hilfe, und mit Hilfe von anderen versprengten Gruppen die Rückeroberung. Dabei werden dann endlich die Zwiste ausgeräumt. Ob das Schiff aber noch rechtzeitig zurückerobert werden kann, bevor ein Krieg zwischen den drei Völkern unausweichlich wird, das steht in den Sternen und natürlich in den letzten Seiten des Buches.

Ein spannender Einstieg, der kurz von der Vorstellung der Antagonisten und Protagonisten unterbrochen wird, um dann bis zum Ende spannend zu bleiben. Mehr kann man sich nicht wünschen. Und doch bekommt man mehr. Runde Charaktere, mit jede Menge Hintergrund und jeder Menge Entwicklung auf Basis der Erlebnisse in der Geschichte. Traurige und auch heroische Einzelschicksale und jede Menge Weltall mit viel Technik und tollen Beschreibungen unterschiedlichster Szenen. Stefan Burban hat hier vieles richtig gemacht und ich freue mich auf den zweiten Band der Reihe. Auch der Verlag hat vieles richtig gemacht. Zum einen ist das Lektorat wirklich gelungen, zum anderen ist so ein Lesebändchen wirklich edel und macht aus jedem Buch etwas mehr als ein normales Hardcoverbuch. Etwas weniger ansprechend, und ich meckere hier jetzt auf hohem Niveau, weil mich alles andere komplett überzeugt hat, ist das Coverbild. Das finde ich zu krude und nicht wirklich ansprechend, da es mich zu sehr an uralte Grafik von Computerspielen aus dem letzten Jahrtausend erinnert.

Fazit:
Der erste Band der „Ruul-Konflikt“-Reihe, „Düstere Vorzeichen“, führt gekonnt in die Reihe ein und stellt nicht nur alle Protagonisten und Antagonisten und deren technische Ausstattung vor, er schafft auch ein großes Interesse an den Folgebänden. Dafür sorgen neben den bereits oben genannten Antagonisten und Protagonisten auch der Schreibstil, der sowohl Spannungsbögen liefert als auch tolle Beschreibungen, auch die gesamte Geschichte. Ich will mehr!

Rezension © 2014 by Martin Wagner für BookOla.de
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4.0 von 5 Sternen Meine Feedback zu ''Düstere Vorzeichen'', 13. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Ruul-Konflikt 1: Düstere Vorzeichen (Kindle Edition)
Positives:

Der Einstieg in den Roman ist schnell gefunden und man ist sofort in der Geschichte drin.
Man muss also nicht das halbe Buch lesen um zusammenhänge zu begreifen.
Da Deutsche Military SF eher selten ist, war ich angenehm überrascht wie ausgereift der Roman daher kam.
Stellenweise wurde ich an Romane von David Weber und Mike Resnick erinnert ( im positiven Sinn).
Die Geschichte kommt geradlinig und ohne unnötige Schnörkel aus. Trotzdem sind die Charaktere im Roman nie unglaubwürdig.
Auch das der Roman mehrere Handlungsebenen hat tut der Spannung kein Abbruch (Dies ist leider nicht bei allen Romanen so).

Negatives:

Als erstes ist mir der Name von Minoki Tagawa in Auge gestochen. Warum wird Sie als Koreanerin bezeichnet? Ist doch ein japanischer Name oder?
Und dem Lektor sollte unbedingt das nächste mal das Gehalt gekürzt werden, den an einer Stelle im Roman hat Er eine Passage durchgehen lassen wo der Autor die Til-Nara als Slugs bezeichnet.
Etwas sauer aufgestossen ist mir das mit den Entsperrungscode der Waffen. Ich bin eigentlich der Meinung das solch wichtige Codes besser geschützt werden sollten gegen Missbrauch jeglicher Art.

Fazit:

''Düstere Vorzeichen'' ist ein spannender actiongeladener Roman der Appetit auf mehr macht.
Da der Roman der erste einer Reihe sein soll hoffe ich auf mehr Geschichten aus diesem Universum. Ich werde mir ganz sicher die Fortsetzungen besorgen und hoffe auf viele spannende Geschichte rund um die Besatzung der '' TKS Lydia'' und des Terranischen Konglomerats.
Da der Roman Luft nach oben hat gebe ich 4 Sterne
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