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5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker
Am Ende bleibt einem selbst die Luft zum Atmen fern. Es ist fesselnd und emotional mitreißend verfasst. Die Kindle-Version gefällt sehr gut!
Vor 5 Monaten von Hanna Seil veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Lesenswert, aber nicht in dieser Ausgabe
Die Sprache des Werkes ist deutsch, in der Produktbeschreibung wird aber als Sprache "italienisch" angegeben. Die Angabe des Übersetzers fehlt, sowohl in der Beschreibung als auch im Buch. Das Buch enthält eine Menge Scanfehler (insbesondere fehlende Wörter) - Für ein E-Book, das bezahlt werden muss, ist das untragbar. Bezogen auf die geringe...
Vor 12 Monaten von Walter Imlenz veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Lesenswert, aber nicht in dieser Ausgabe, 19. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Tod des Iwan Iljitsch (Italian Edition) (Kindle Edition)
Die Sprache des Werkes ist deutsch, in der Produktbeschreibung wird aber als Sprache "italienisch" angegeben. Die Angabe des Übersetzers fehlt, sowohl in der Beschreibung als auch im Buch. Das Buch enthält eine Menge Scanfehler (insbesondere fehlende Wörter) - Für ein E-Book, das bezahlt werden muss, ist das untragbar. Bezogen auf die geringe Länge des Werkes sind 3 Euro nicht so wenig. - Die Bewertung bezieht sich nur auf diese Ausgabe und nicht auf den Inhalt.

Held des Werkes ist ein Jurist, die Geschichte hat drei Teile: Zu Beginn wird die Reaktion der Kollegen auf den Tod des Protagonisten beschrieben, dann folgt die Lebensgeschichte Iwans und schließlich die - weitgehend aus seiner Innenperspektive beschriebene - Geschichte seines vorzeitigen und qualvollen Sterbens an einer unbekannten Krankheit. In dieser Zeit der zunehmenden Schmerzen und der immer gewisser werdenden Todesaussicht gerät der Held in eine existentielle Krise, in deren Verlauf er sein Leben als verfehlt erkennt, wenn auch zunächst nur in Bezug auf sein scheinbares Glück, das auf Selbsttäuschung beruhte. Über die Frage, warum Gott ihn jetzt in eine so quälende und aussichtslose Situation hineingestellt hat, gelangt er kurz vor dem Erlöschen zu der weiteren Einsicht, dass er anders hätte leben können und schuldig wurde, weil er es nicht tat. - Eine religiös verstandene Erlösung im letzten Augenblick wird angedeutet.

Die Stärke des Werkes ist die Schilderung der sinnleeren Lebensweise der gehobenen bürgerlichen Schicht, der die meisten vorkommenden Personen angehören. Stellvertretend dafür stehen die Lebensprinzipien des Protagonisten - "Annehmlichkeit" und "Anstand". Bei letzterem geht es nicht um moralische Verpflichtung, sondern um die Beachtung der bürgerlichen Anstandsregeln, und die "Annehmlichkeit" scheitert an der Oberflächlichkeit der zwischenmenschlichen Beziehungen, die ein glückliches Ehe- und Privatleben verhindert, ohne dass die fragwürdige Karriere Iwans und der resultierende Luxus etwas ausgleichen können. - Als einziger, lächerlicher Rest wirklichen Behagens bleibt Iwan das Kartenspiel mit Freunden.

Als etwas störend empfand ich die religiösen Untertöne des Werkes: Tolstoi scheint zu suggerieren, dass der qualvolle Tod eine Art Strafe für das ungenügende Leben sei. Das wirkt für den heutigen Leser nicht nur darum befremdlich, weil die Schuld des Helden eher in Gedankenlosigkeit als in Böswilligkeit liegt. - Es gibt übrigens, wie bei Tolstoi üblich, eine "unverdorbene" Gegenfigur aus dem einfachen, bäuerlichen Volk (der einzige Mensch in Iwans Umgebung, der echtes Mitleid mit ihm hat), die Verkörperung eines gleichfalls etwas ranzig gewordenen Klischees.

Insgesamt genommen aber ein leicht lesbares, packendes kleines Buch (wenn auch vielleicht nicht ganz so großartig, wie Reich-Ranicki es in seinem letzten Interview darstellt), das zum Nachdenken über das eigene Leben anregen kann (denn die kritisierte Lebensweise wirkt trotz der fremdartigen Zeit- und Landesumstände gelegentlich seltsam vertraut). - Schade, dass es keine bessere E-Book-Ausgabe gibt.
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5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker, 17. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Tod des Iwan Iljitsch (Italian Edition) (Kindle Edition)
Am Ende bleibt einem selbst die Luft zum Atmen fern. Es ist fesselnd und emotional mitreißend verfasst. Die Kindle-Version gefällt sehr gut!
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4.0 von 5 Sternen Übersetzungsprobleme?, 11. Oktober 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Tod des Iwan Iljitsch (Italian Edition) (Kindle Edition)
Habe die Kindle-Version gekauft. Als Sprache war Italienisch angegeben, obwohl der "Blick ins Buch" natürlich Deutsch zeigte- was ich ja wollte. Kam dann auch auf deutsch, also wie gewünscht. Aber: ich weiss nicht, wie die Übersetzung aus dem russischen Original erfolgte, ich kann das Original auch nicht lesen und damit nicht, aber diese deutsche Version ist sprachlich so unterbelichtet, dass man sich vor Tolstoi genieren muss.

Inhaltlich natürlich grandios.
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5.0 von 5 Sternen Grandioses Buch über die subjektive Mächtigkeit und soziale Profanität des Todes, 7. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Tod des Iwan Iljitsch (Italian Edition) (Kindle Edition)
Marcel Reich-Ranicki empfahl dieses Buch in einem seiner letzten Interviews. Es ist grandios.
Das Buch beginnt mit der Beobachtung der des Trauerkreises unmittelbar nach dem Tod des Iwan Iljitsch und springt dann zurück in eine kompakte Beschreibung seines Lebens. Vielleicht zwei Jahre vor seinem Tod hat Iljitsch einen Sturz ohne äußerliche Blessuren, der ihm zunächst belanglos vorkommt. Mit den Monaten steigern sich jedoch seine Beschwerden. Er sucht vielfältig, jedoch erfolglos ärztlichen Rat. Die Symptome des körperlichen Verfalls werden immer stärker. Die letzen drei Tage steht er unter extremen Schmerzen. In der letzen halben Stunde ergibt er sich in sein Schicksal.
Leo Tolstoi beschreibt die irdische Wahrheit des Sterbens in einer Klarheit und und Prägnanz, wie ich sie noch nie vorher gelesen habe.
- Seine Umwelt betrachtet sein Ableben entweder als Störung der eigenen Vorhaben, ist verlegen, oder spekuliert auf persönliche Vorteile aus seinem Ableben
- Er selbst geht durch Phasen der vergeblichen Suche nach Heilung, wechselt Ärzte und Therapien, stellt sein ganzes Lebenskonzept in Frage, lehnt sich gegen den Tod auf und resigniert am Ende
Das Buch reflektiert die fundamentalen Wahrheiten des Lebens in spektakulärer Schlichtheit. Grandios!
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