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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen50
4,4 von 5 Sternen
Plattform: PlayStation 3|Version: Standard|Ändern
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am 10. Mai 2012
Ein ungewöhnliches Spiel erwartet jeden, der 'Catherine' eine Chance gibt. Wer einen Hauch Japano-Style nicht verkraftet, bei Schieberätseln in Videospielen tendenziell verzweifelt die Hände über dem Kopf zusammenschlägt und gern schnell durch die Story rennt, der dürfte es hier schwer haben. Denn die Geschichte um Vincent Brooks (den wohl schlechtesten Lügner aller Zeiten), seine ehrgeizige Freundin Katherine McBride (der Name ist Programm), die verführerische Affäre Catherine (um deren Identität lange gerätselt werden darf) und eine Serie rätselhafter Todesfälle unterhält vor allem (wenn nicht gar ausschließlich!) aufmerksame Spieler, die ein Auge für Details haben, sich intensiv mit den Nebencharakteren beschäftigen und sich an der überdrehten Symbolik wie z.B. der Darstellung von Männern als Schafherde und scheinbar endlosen Türmen als Metapher fürs Erwachsenwerden erfreuen können. Zudem führt die Geschichte zwischen Grusel und Alltag den Spieler mit falschen Andeutungen manches Mal an der Nase herum und richtet sich mit Themen wie Treue und Verantwortung eindeutig an ein erwachsenes Publikum. Der zwischen Trockenheit und Slapstick pendelnde Humor kommt dabei allerdings auch nicht zu kurz, sodass man motiviert ist, weiterzuspielen auf der Suche nach der Ursache hinter all den mysteriösen Ereignissen. Die recht kurzen Ladezeiten werden geschickt überbrückt, indem Zitate großer Dichter und Denker zu Themen wie Liebe und Heirat eingeblendet werden (bis man alle gesehen hat, vergeht einige Zeit).
Das Gameplay ist in zwei Sektionen unterteilt: Den Großteil machen die Nightmare Stages aus, in denen Vincent um sein Leben klettert, schiebt und zieht, immer auf dem Weg nach oben, während der Boden zunehmend wegbricht. Hier ist also nicht nur Köpfchen, sondern auch Schnelligkeit gefragt. Sowohl an den Ruhepunkten zwischen den Levels als auch in seiner Stammkneipe 'Stray Sheep' kommt dann der soziale Aspekt des Spiels zum Tragen. Neben dem Konsum verschiedener Alkoholika, die Vincent stetig trunkener werden lassen und dem Schreiben von SMS an Freundin und Affäre (deren Formulierungen Auswirkungen darauf haben, ob man eine Rückantwort bekommt und wenn ja, welche) steht vor allem der Dialog mit den anderen Figuren im Vordergrund, denn jede Person hat ihre eigene kleine Geschichte zu erzählen. Zudem beeinflussen Vincents Reaktionen in den Gesprächen sein 'Karma Meter' und je nachdem, wie sich der Spieler entscheidet, kann die Geschichte ganz unterschiedliche Enden nehmen. Je nachdem, wie man Leuten im Gespräch antwortet, bekommt man außerdem andere Reaktionen von ihnen. Im Zweifelsfall sollte man jedem stets gut zureden, sonst hört man seinen Namen womöglich am nächsten Abend in den Nachrichten.

Abgerundet wird all dies durch monströse und hochgradig symbolische Bossmonster, denen es zu entfliehen gilt sowie den Zusatzmodus 'Babel', in dem durch gute Leistungen im Story-Modus bis zu vier knallharte Marathon-Stages freigeschaltet werden können. Da dieser Modus noch eine interessante Wendung der Story bereithält, sollte man ihn nach Möglichkeit also nicht verschmähen. Leider ist der letzte Level 'Axis Mundi' in der NA/EU-Version des Spiels durch einen Glitch unspielbar geworden, doch zum Glück kann man hier auf den (auch generell etwas einfacheren) Zweispieler-Modus zurückgreifen, um sich seine Sporen zu verdienen.
All dies wird unterlegt von einem souveränen Soundtrack, der sich aus Neu-Arrangements klassischer Stücke (in den Action-Stages) und entspannten Klängen zwischen Jazz und Easy Listening (im Stray Sheep) zusammensetzt, inklusive einiger Ausreißer-Songs. Dass viel Wert auf die Musik gelegt wurde, trägt zusätzlich zur Intensität des Spielgeschehens bei.

Zwei kleine Kritikpunkte seien dennoch angebracht.

Punkt 1: Das Karma Meter hätte ausschlaggebender sein können. Die Auswahl zwischen den Gesinnungen 'Chaos' und 'Ordnung' wirkt sich lediglich ausschnittweise in den Zwischensequenzen (rein dekorativ also) sowie auf das letztendlich erlangte Spielende aus. Natürlich sind wir hier nicht bei Heavy Rain, die Titel sind gar nicht vergleichbar, aber dennoch, etwas mehr Bedeutung für dieses Feature hätte ich mir dann doch schon manchmal gewünscht.
Punkt 2: Der Arcade-Automat 'Rapunzel' (im Gegensatz zur Hauptstory gibt es dort keine Geschwindigkeits-, sondern reine Denkpuzzles) geht zwar aufgrund seines Umfangs fast schon als Spiel im Spiel durch, jedoch treibt er über weite Strecken den Schwierigkeitsgrad des Spiels unverschämt in die Höhe und sorgt für viele Frustmomente.

Weiterhin ist die Lernkurve des Spiels ist für meine Begriffe etwas unverhältnismäßig. In meinem ersten Durchgang auf 'Normal' dauerte es bis zum Ende von Stage 4, bis ich ein Gefühl für die Block-Mechaniken bekam und wirklich genau wusste, was ich da mache. Das mag an meiner Begriffsstutzigkeit liegen, doch generell empfehle ich jedem Spieler, zu Spielbeginn in den 'Stray Sheep'-Abschnitten die Replay-Funktion des Handys zu nutzen, um in den ersten zwei Stages ein bisschen Feingefühl für das Gameplay zu sammeln, ansonsten wischen die späteren Teile des Turms den Boden mit einem auf. Kein objektiver Kritikpunkt also, nur eine persönliche Anmerkung meinerseits. Im Gegensatz dazu können Level, die man auf dem jeweiligen Schwierigkeitsgrad einmal mit der optimalen 'Gold Prize'-Bewertung abgeschlossen hat, stets komplett übersprungen werden, was ich auf der Jagd nach allen Enden als einen sehr feinen Zug der Entwickler betrachte.

Unterm Strich bleibt daher ein sehr spezielles Spiel, für das man etwas Geduld und Einarbeitungszeit mitbringen muss, welche jedoch nicht unbelohnt bleiben. Ehrgeizige 100%-Jäger wie ich sind mit dem höllischen Rapunzel-Automaten, den Babel-Herausforderungen und dem Schwierigkeitsgrad 'Hard' sowie weiteren Features wie dem Sammeln von Alkohol-Trivia wahrlich gut bedient (dies kulminiert in einer Gesamtspielzeit von gut 60 Stunden). Wer sich nur an der Story erfreuen will, spielt es einmal schnell auf 'Easy' durch und hat seine Freude daran (wie vom Spiel empfohlen). In jedem Falle sollte man bei 'Catherine' immer zweimal hinsehen und hinhören, denn jede Figur ist ein Mosaikstück in der Geschichte und wer unaufmerksam durch das 'Golden Playhouse' (sprich: die Story) rennt, der könnte so einige Geschichten von Interesse verpassen, zum Beispiel die tragischen Schicksale der Stammgäste, die prophetischen Gespräche mit den zwei alten Damen oder grausige Visionen auf der Kneipentoilette, es gibt viel zu entdecken.
Nichtsdestotrotz ist 'Catherine' eben kein Spiel für jeden. Trotzdem oder auch gerade deshalb hat es mir sehr viele spaßige und knifflige Stunden bereitet.
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am 30. Juli 2012
Die Firma »Atlus« kenne ich durch einige für meinen Geschmack sehr spannende und durchaus nicht gerade gewöhnliche Rollenspiele. Ich denke da an die PlayStation-2-Spiele »Wizardry« (reines klassisches Hack-'n-Slay in »Bard's Tale«-Optik aber dafür grandios gemacht) und die von mir heißgeliebten »Digital Devil Saga« und »Persona«-Titel. Als ich erfuhr, dass eine Art »Dating Sim« für Erwachsene von Atlus in der Mache ist, war der Titel schon gekauft, bevor es ihn zu kaufen gab.

»Dating Sim für Erwachsene« trifft es dann allerdings überhaupt nicht. Die eine Hälfte von »Catherine« entpuppt sich eher als eine Art »erwachsen werden«-Adventure«. Und auch »Adventure« im Sinne eines westlichen Spiels wie »Monkey Island« trifft es eigentlich auch nicht. Denn viele Entscheidungen gibt es nicht zu treffen. Und Rätsel gibt es schon gleich gar nicht zu lösen. Genauer: Nach ca. 5 Stunden Spielzeit sind mir keine Rätsel unter gekommen; ich orakele mal, dass sich das auch nicht ändern wird.

Das »Adventure« gestaltet sich eher so: Der Protagonist des Spiels wird mit der plötzlichen Schwangerschaft seiner Freundin und einer drohenden Heirat mit allen Verantwortungen eines werdenden Familienvaters konfrontiert. Gleichzeitig lernt er in seiner Lieblings-Bar eine mysteriöse Unbekannte kennen, die ihn - oder er sie, so genau weiß man das nicht - abschleppt und ihm fortan den Kopf verdreht. Es geht um Gesprächen mit den Kumpels sowie mit Gästen in jener Bar, sowie diversen zu beantwortenden Nachrichten auf dem Handy. Zwischendurch erquickt ein Videospielautomat und man erfährt durch den Konsum diverser Alkoholika allerlei (Un)Wichtiges über die Herkunft der Getränke. Wer keine Lust mehr hat, geht nach Hause, wo der Held in tiefen Schlaf fällt.

Und hier beginnt die andere Hälfte des Spiels. Die verfrachtet den Helden in einen Traum, wo er eine Treppe aus lauter Quadern bis nach oben klettern muss. Dafür hat er nicht viel Zeit denn nach und nach bröckelt eine Stufe nach der anderen ab und fällt ins Bodenlose. Lahme Helden fallen mit ... und damit in den Tod. Seine einzige Chance ist der Ausgang ganz oben an der Treppe. Nun gibt es allerdings Lücken in der Quader-Schichtung, die der Spieler durch drücken oder schieben von Quadern überbrücken muss. Generell hilft nur eine bedachte taktische Vorgehensweise, um sich den Weg nach oben zu bahnen und sich gleichzeitig den Weg nicht selbst zu verbauen. In späteren Levels lassen sich einige Quader nicht mehr oder nur langsam verschieben, es werden tödliche Stacheln ausgefahren, Gegner blockieren zusätzlich den Weg oder gigantische Monster klettern die Quader-Treppe empor auf der Jagd nach der Spielfigur. Außerdem bekommt man vom Spiel mehr und mehr »Techniken« gezeigt, wie man mit den Quadern im Alptraum verfahren sollte. Ich sage mal vorsichtig: Man hat zu tun.

Was sich wie ein eher wahllos und krude zusammen gebasteltes Spiel anhört, funktioniert in der Praxis perfekt. Als Spieler hat man nicht nur den Eindruck in einem Alptraum-Level zu sein. Auch die Adventure-Szenen funktionieren einfach prächtig. Und man will eigentlich nach dem Bar-Besuch nicht wirklich nach Hause, weil man ganz genau weiß, was denn jetzt wieder blüht. Dazu trägt eine ganz hervorragende Synchronisation der Schlüssel-Szenen bei (zwar in englisch, aber mit deutschen Untertiteln). Weiterhin gibt es mehr als nur eine pikante Szene zu bestaunen, wobei die Spieler-Macher immer bedacht waren, durch kreative Kamera-Perspektiven etwaige nackte Brüste und Genitalien zu verdecken. Der wahre Star des Spiels ist allerdings die fast perfekt gelungene Cell-Shading-Optik, die die Illusion liefert, hier nicht ein Computerspiel sondern ein Anime zu spielen.

Meine persönliche Kritik ist tatsächlich eine ganz persönliche: Aufgrund des Zeitdrucks der Alptraum-Level arteten diese für mich doch öfters mal in Arbeit aus. Wer also unter Zeitdruck gar keine Rätsel gelöst bekommt, der könnte durchaus mehr als nur einen Frust-Moment erleben. Atlus-Spielekäufer kennen das allerdings, denn die Firma ist bezüglich des Schwierigkeitsgrades nicht zimperlich.

Man könnte Catherine als aufgeblähtes Taktik-Spiel im Stile eines Sokoban bezeichnen. Ja, könnte man wirklich. Catherine ist aber auch ein Spiel, das man anderen Spiele-Firmen vor die Nase halten und sie anschreien möchte »SO! MACHT! MAN! DAS!« Und es ist saugut - wirklich SAU-GUT - gemacht. Und es ist was anderes. Das reicht mir.
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am 12. Februar 2012
Catherine ist anders, Catherine ist klasse, Catherine macht unglaublich viel Spaß.
Über die Handlung wurde hier schon einiges geschrieben und ich möchte mich den positiven Bewertungen voll und ganz anschließen.
Was Catherine ausmacht ist, das es einfach anders ist. Kein zum x-ten mal neuer Egoshooter oder eine weitere Fortsetzung, von denen es sicher einige sehr gute gibt!
Catherine ist ein Puzzle-Action Story-Adventure mit einer sehr guten Anime-Grafik, überraschend neuen Endscheidungsmöglichkeiten, wie z. B. mit Vincent's Handy. Man hat verschiedenen Möglichkeiten eine SMS zu schreiben. Etwa in einer freundlichen oder eher abweisenden Art. Je nachdem wie oder was Vincent schreibt, und ob er schreiben möchte. Auch kann man als Vincent Anrufe entgegennehmen oder nicht.
Das alles sind Dinge die den Spielverlauf und die anderen Personen im Spiel beeinflussen.
Auch die Idee mit dem Beichtstuhl hat mir sehr gut gefallen. Hier muß man sich zwischen zwei Antworten entscheiden und auch hier hat jede Entscheidung Einfluß auf den weiteren Spielverlauf. Und aufgepasst, manche Fragen haben es wirklich in sich.
Eine Art Gemütsbalken zeigt dabei an in welcher Verfassung sich Vincent in diesen Momenten befindet.

Die Puzzles, die in der Traumwelt von Vincent vorkommen, werden mit zunehmendem Spielverlauf teilweise sehr schwer, machen aber weil sie so fordernd sind und die grauen Zellen beanspruchen extrem viel Spaß. Die Rücksetzungspunkte sind fair gesetzt und falls Vincent stürzt oder "gekrallt" wird hat der Spieler genügend Leben um wieder von dort zu beginnen. Außerdem kann man verschiedene Hilfsmittel zur Turmbesteigung erwerben.

Catherine ist einzigartig, hat hohes Suchtpotenzial ( man möchte unbedingt wissen wie es weitergeht ) und ist ein Spieleerlebnis der mal ganz anderen Art!!
Für Spieler die etwas aussergewöhnliches spielen wollen ist Catherine sehr zu empfehlen!
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am 11. Februar 2012
Catherine oder Katherine

ATLUS danke und Lob an dieses Meisterwerk, was für ein Spiel, ein wahrer Alptraum im positiven Sinne.

Diese Spiel ist eine Perle in der Videospielgeschichte und sollte sich auf jeden fall jeder zulegen, der Ambitionen zu Puzzle Spiele hat, wie zB: Tetris, QBERT, oder auch Limbo, Braid, oder einfach bock mal auf was anderes hat, und nicht zum Xten mal wie immer der gleiche Aufguss von gleichen Spielen. Ich für mein Teil konnte gestern einfach nicht aufhören zu Spielen, alles im Spiel wirkt wie aus einem Guss der Übergang von Adventure zum Puzzle ist so herzlich gemacht, dass man mit Vincent echt mitfiebert und natürlich auch selbst wissen möchte wie es denn um Vincent und seiner Freundin weiter geht.
Die Story wird echt witzig, skurril in einen Anime CellShading style erzählt, alles ist sehr liebevoll gemacht und Vincent selbst kann auch Entscheidungen treffen die später auch über das Ende entscheidet, es soll mehrer Story -endings geben.
Bin noch am Spielen Day 3.
Gestern beim schlafen habe ich mich echt selbst erwischt, wie ich über das Puzzle nachgedacht habe, so was war zuletzt bei Braid der Fall, HAMMER.
Es ist sau schwer aber es bleibt immer fair, das Spiel hat Suchtpotenzial und Therapie ist da unmöglich ^^

Also Leute jeder der kein bock mehr auf das gleiche hat, sollte sich das Spiel mal anschauen oder gleich Kaufen.

Für mich die Überraschung des Jahre und gehört jetzt schon zu meinen favoriten.

Vielen Dank ATLUS

Love is Over
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am 3. März 2012
Seit 8-Bit Zeiten bin ich nun schon leidenschaftlicher gamer und war in den letzten Jahren doch immer wieder ein wenig enttäuscht von der anhaltenden Monotonität und den nicht enden wollenden "Einheitsbrei-Fluten", mit denen man als gamer mittlerweile bombardiert wird. Kein wunder also, dass ich sofort hellhörig wurde, als ich zum ersten mal etwas über das total abgefahrene Catherine gehört habe! Da das Spiel vom gleichen Entwicklerteam kommt, welches sich auch für die letzten beiden meiner Meinung nach genialen "Persona" Teile verantwortlich zeichnete, landete Catherine natürlich sofort auf meiner Einkaufsliste. Und um es gleich vorweg zu nehmen: Ich wurde nicht enttäuscht! Auf die Story werde ich nicht weiter eingehen- Hierzu bitte die Produktbeschreibung durchlesen! Nur soviel: Es wird absolut abgefahren und durchgeknallt! Gameplaytechnisch ist das Spiel als eine Art "Action-Puzzler" zu bezeichnen. Man versucht unter Zeitdruck, einen Turm aus Blöcken zu erklimmen, während einem sprichwörtlich der Boden unter den Füßen wegbricht. Um sich einen Weg zu bahnen, kann man die Blöcke verschieben und sich so Treppenstufen bauen. In jedem neuen Level tauchen neue Blockarten auf, die allesamt unterschiedliche Eigenschaften haben und die Puzzlelei in den späteren Levels ineressanter gestalten. Hin- und wieder wird unser armer Protagonist auch von einigen fiesen Bossgegner den Turm hochgejagt. Der Schwierigkeitsgrad ist frei wählbar und reicht von einsteigerfreundlich (Anfänger) bis kniffelig (Schwer). Auch wenn das ganze Spielkonzept anfangs etwas befremdlich wirken mag, entwickelt es nach einiger Übung echtes Suchtpotential und schon bald erwischt man sich dabei, wie man die Levels immer wieder spielt, um endlich den heiß begehrten Goldpreis zu bekommen. Auch zusammen mit einem Freund macht Catherine einen heiden Spaß! Auch wenn das Spiel auf den ersten Blick eine Art plumper "Soft-Hentai" zu sein scheint, sollte man sich nicht täuschen lassen. Tatsächlich ist Catherine eher in die Mystery/Horror Ecke einzuordnen. Die Geschichte ist recht spannend, wenn auch sehr abgedreht.
Um es also kurz zusammenzufassen: Ich feiere Catherine einfach total! Sei es für das außergewöhnliche Story Setting oder das besondere gameplay - Die Entwickler haben einfach ein Lob verdient. Zum einen, weil sie die Eier hatten, auch im Jahre 2011/2012 einfach mal etwas Einzigartiges auszuprobieren und zum anderen dafür, dass dabei dann auch noch ein unglaublich unterhaltsames Spiel herausgekommen ist!
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am 10. Februar 2012
Ihr seid Vincent, 32 Jahre alt, Büroangestellter, liiert mit der hübschen Katherine. Diese wünscht sich nichts sehnlicher als endlich das perfekte Leben einer Frau zu führen, heißt: heiraten und Kinder bekommen.
Um mit den Anforderungen seiner Zukünftigen zurechtzukommen geht Vincent mit seinen Kumpels Abends in eine Bar und lässt sich ordentlich volllaufen. Als er am nächsten Tag in seiner Wohnung aufwacht liegt plötzlich SIE neben ihm....Catherine! Und hier fängt der Schlamassel für Vincent an und ganz nebenbei hält auch noch ein Mörder die Stadt in Atem der ausschließlich junge untreue Männer umbringt!?

Catherine kann man nur schwer beschreiben. Während ihr in der realen Welt in einem Gewissenskonflikt mit euch selbst seid und eure Mädels versucht gleichzeitig zu managen, müsst ihr in euren Albträumen versuchen dem Tod zu entkommen indem ihr einen Puzzleartigen Turm hinaufklettert.

Ich liebe dieses Spiel da man mit der Zeit immer mehr in das Gefühlsleben von Vincent Einblick gewinnt und somit den Spielablauf selbst beeinflussen kann. Durch die verschiedenen Entscheidungen ist man motiviert das Spiel noch mindestens 2 oder 3 mal durchzuspielen um wirklich alle Enden gesehen zu haben.
Niemand sollte sich von dem Animestil abschrecken lassen, denn sonst geht einem eine wirkliche Videospielperle durch die Lappen.

Ich sage nur: kaufen, kaufen, kaufen! :D
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am 12. November 2012
Nach zweimaligem Durchspielen hier meine (möglichst neutrale) Rezension zu Catherine, ich hoffe ich kann den Unentschiedenen unter euch damit ein wenig bei der Entscheidung helfen ;)

1. die Story (4 1/2 von 5 Sternen)

In Catherine schlüpft ihr in die Rolle von Vincent, dessen Freundin Katherine ihm durch die Blume zu verstehen gibt, dass es für sie auch endlich an der Zeit wäre zu heiraten. Da Vincent sich allerdings alles andere als bereit für die Ehe fühlt, betrinkt er sich am Abend mit seinen Freunden in seiner Stammkneipe. Nachdem diese heimgehen, betritt die attraktive Catherine die Bar und flirtet mit Vincent. Das Ergebnis: am nächsten Morgen erwacht ihr neben einer nackten Catherine in Vincent's Appartment. Von der Situation vollkommen weggespült, gerät er in Panik und schwankt fortan zwischen seinen (Schuld)Gefühlen gegenüber seiner Freundin Katherine und den ständigen Annäherungsversuchen der verführerischen Catherine. Als wäre das alles nicht schon schlimm genug, macht in der Stadt eine mysteriöse Mordserie die Runde, die nur untreue Männer zu erwischen scheint. Von den quälenden Albträumen, die Vincent seit seiner Begegnung mit Catherine heimsuchen, ganz zu schweigen ..

Die Story von Catherine hat es wirklich in sich und vermag gekonnt alltägliche Sorgen (Ehe, Liebe, Untreue, Selbstzweifel) mit Horror- und Thrillerelementen zu vermischen (also eher ans erwachsene Publikum gerichtet). Die Paranoia von Vincent springt nach und nach auf einen selbst über und schon bald erwischt man sich dabei, dass man alle um einen herum verdächtigt, mit den Morden in der Stadt zu tun zu haben. Nach und nach wird die Story auch immer düsterer und gipfelt schließlich darin, dass man gemeinsam mit Vincent um seinen Verstand zu bangt .. Ich persönlich gebe der Story 4 1/2 von 5 Sternen geben, der halbe "Minusstern" ist für mich die 8 verschiedenen Enden (je 2 good, true und bad endings für beide Frauen und 2 weitere neutrale endings), die einen zwar dazu bringen, immer wieder spielen zu wollen (weil man ja das möglichst beste ending erreichen will), allerdings waren für mich nur 4 davon wirklich befriedigend, bei den anderen 4en kann ich gut verstehen, warum man dem Spiel eine schlechtere Bewertung gibt (siehe einige der Rezensionen hier die sich über ein mieses Ende beschweren).

2. das Gameplay (4 von 5 Sternen)

Grundsätzlich seit ihr als Vincent an zwei Orten unterwegs: der eine ist die Bar "Stray Sheep" und der andere die Welt "Nightmare", in die es ihn jede Nacht verschlägt (Nightmare = Albtraum, der Zusammenhang ist glaub ich jedem klar^^). Dazwischen gibt es Cutszenes mit seiner Freundin Katherine in deren Lieblingscafe, seinem Kumpel Orlando in einem Running Sushi Laden und Catherine in seiner Wohnung.
Aktiv spielen könnt ihr nur abends in der Kneipe (mit euren Kumpels und den anderen Gästen sprechen, mit dem Handy Nachrichten an die beiden C/Katherines schreiben, euch betrinken, am Automaten Rapunzel spielen) und in den Albtraum Sequenzen. In Letzteren müsst ihr Wände von quadratischen Blöcken empor steigen indem ihr diese schiebt, zieht und hinunterwerft um euch euren Weg nach oben zu bahnen. Hier sind vor allem Schnelligkeit und taktisches Geschick gefragt, also diejenigen von euch, die keine Lust auf "Puzzlespiele" haben, werden mit Catherine wohl wenig anfangen können^^ Ich selbst war hier sehr skeptisch weil mir solche Spiele eigentlich nicht zusagen, aber ich empfand die Albtraum Level als passend und störte mich nicht an dem Gekletter.
Einzig die Bosssequenzen zehrten regelmäßig an meinen Nerven (noch schneller klettern, noch vorsichtiger schieben, aufpassen dass man nicht zerquetscht/hinuntergeworfen wird). Allerdings hat man wirklich mehr als genug Versuche für die einzelnen Lvl (ich hatte ständig zwischen 70 und 99 Versuchen, über mangelnde Chancen kann man also nicht meckern) und bekommt auch reichlich Münzen, mit denen man sich an jedem Save Point nach einem Lvl einzelne Goodies kaufen kann, um sich das Gekletter zu erleichtern (Zusatzblöcke, einen Trank um zwei Blöcke gleichzeitig nach oben zu springen, ..).

Je höher man kommt, umso höher wird der Schwierigkeitslevel: es kommen neue Blockarten hinzu (explosive, Stachel die einen aufspießen, Eisblöcke auf denen man hinunterrutscht wenn man nicht aufpasst,..), Gegner tauchen auf, fiese Blockformationen machen einem das Leben schwer (bei manchen gegen Ende hin brauchte ich um die 20 Versuche, ehe ich kapierte, wie ich sie schieben muss um weiter zu kommen), kurz: es wird trotz immer gleichem Ablauf nicht langweilig. Nach jeder Kletterpassage kommt ihr in einen Beichtstuhl, in dem ihr eine Frage beantworten müsst, eure Antworten sind Ausschlaggebend für das Ende, das ihr seht. Nach jeder Frage seht ihr auch Vincent's Karmabalken, der euch zeigt in welche Richtung seine Gedanken/Stimmungen momentan tendieren. Je nachdem, welche Seite ihr stärker ausgeprägt habt, fallen seine Gedanken in den Cutszenes aus (bspw. auf Fragen Katherines).

Ich für meinen Teil fand das Gameplay ansprechend, mir gefielen die Abende in der Bar (man erfährt so manche interessante Geschichte, wenn man gut aufpasst), ich freute mich immer über die SMS von K/Catherine (es bleibt euch überlassen, auf welche Art ihr antworten wollt, eure Antworten beeinflussen stets das Karmalvl). Es gibt nur deswegen 4 Sterne, weil die Albtraumlvl zeitenweise wirklich sehr nervenaufreibend waren (Vincent bewegt sich oft übereifrig in eine Richtung, auch wenn man den Joystick nur leicht angetippt hat; wenn er hinter die Blöcke klettert bekommt ihr einen wirklich dämlichen Kamerawinkel, in dem ihr ihn nicht mehr oder nur teilweise seht; bei manchen Bosskämpfen zieht die Kamera immer nach unten, wenn ein Gegner einen Angriff startet, heißt wenn ihr schon "zu weit" rauf geklettert seid, verliert ihr Vincent für mehrere Sekunden aus den Augen, was vor allem dann nervig ist, wenn ihr dadurch versehentlich in/auf einen Fallenblock gestiegen seid). Alles in allem waren es also eigentlich mehr die Kleinigkeiten, die mir hier als etwas störend aufgefallen sind, wenn ihr die bedenkt tut ihr euch schon mal um einiges leichter ;)

Fazit: 4 von 5 Sternen

Für mich war Catherine eines der besten Spiele des Jahres, vor allem die Story hat mir gut gefallen. Ich hätte mir nur gewünscht, dass das Karmalvl nicht erst gegen Ende deutlich zeigt, was es ausmacht (bis zum Schluss bleiben eig alle Cutszenes bis auf ein, zwei Gedanken von Vincent gleich, erst die Schlussszenen sind dann anders). Bspw habe ich beim ersten RunThrough das Good Ending von Katherine erhalten, beim zweiten Mal wollte ich das good Ending von Catherine kriegen und habe also alle SMS stets fies (Katherine) oder freundlich (Catherine) und alle Beichtstuhlfragen möglichst "böse" beantwortet, trotzdem blieb Vincent bis kurz vor Schluss relativ gleich. Allerdings muss ich hier sagen dass sich das Ending wirklich gelohnt hat (True Catherine Ending) ;) Ich kann das Spiel nur allen, die noch Wert auf eine packende Story und innovatives Gameplay legen, wärmstens empfehlen. Ich hatte auf jeden Fall meinen Spaß damit :)

PS: Auf Grafik, Musik und dergleichen gehe ich absichtlich nicht ein, denn 1. ist es meiner Meinung nach offensichtlich, dass das Spiel in Animegrafik ist (wer keine Animes mag, wird es logischerweise nicht mögen) und Musik immer eine Frage von Geschmack ist. Wäre der Soundtrack von einer Metalband würde ich ihm ne super gute Bewertung geben, deswegen mag ein Schlagerfan sie aber trotzdem nicht xD Ich denke, wir verstehen uns ;)
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am 14. Juni 2016
In diesem Spiel ist der Protagonist Vincent. Nach ein paar Gläsern zu viel betrügt er seine Freundin Katherine.. mit Catherine. Dann fängt das Drama eigentlich erst an.
Die Spielsequenzen als die Albträume, sind manchmal etwas knifflig und ohne die Techniken der anderen Schafe, wäre man so gut wie aufgeschmissen. Das Design ist ganz gut in der Bar kann man noch ein paar andere Sachen machen wie saufen. Sobald ein Glas leer ist, sieht man auf der linken Seite wieder drei Bier Flaschen. Man kann so viel trinken wie man will und bekommt nach jedem Glas interessantes Wissen zur Verfügung gestellt. Natürlich über den eben geleerten Drink.
Es geht eigentlich darum aus dem Albtraum lebend heraus zu kommen was manchmal echt gruselig ist. Also Köpfchen ist auch gefragt.
Wibei ich es ein wenig nervig finde, dass die Männer und Frauen fast alle so verhalten, als hätten sie das Klischee "Macho" und "Furie" gerade eben erfunden.
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am 19. August 2013
Sowas hört man doch immer gern von der frau mit der man seine eigentliche freundin betrügt....
ich weiß nicht wie man auf sonen geilen scheiß kommt wie catherine oder was für drogen man dazu braucht aber es ist absolut genial! xD

die Storry ist einfach nur verwirrend, witzig, gruselig und seltsam allerdings bringt sie einen auch manchmal zum nachdenken....interessant ist der part der eigenen entscheidung und den gestellten fragen am ende eines jeden lvls, ganz zu schweigen von den lvln selbst! das spiel ist ziemlich anspruchsvoll, phantasievoll unglaublich kreativ und witzig bis dramatisch schaut euch am besten ma ein lets play dazu an weil wirklich in worte fassen kann man es nicht! xD
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am 3. August 2013
Interessantes Spiel mit guter Story und Animeelementen. Die Rätsel waren sind ich steigende schwierigkeit immer anspruchsvoll geblieben und obwohl es immer das selbe war, kann ich nicht behaupten, dass ich mich gelangweilt habe.
Eine Sache ist mir allerdings doch negativ aufgefallen. Die Steuerung fand ich sehr unintiutiv und ich hatte viele frustmomente als Vincent nicht so wollte wie ich und ich deswegen unnötig gestörben bin.
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