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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen nicht so gut wie der J3 - klanglich ein Hochgenuß
Hallo,
ich glaube, die Hoch-Zeit wirklich guter MP3-Player ist vorbei.
Obwohl ich auch den J3 besitze - wohl der vielseitigste "echte" MP3/MP4 Player, den COWON je produziert hat, habe ich mir den i10 in der 32GB-Ausführung noch beschafft.
Ich habe viele, viele COWON, bin ein Fan - zugegeben. Lassen wir mal die WIFI-fähigen weg, habe ich bis auf...
Vor 23 Monaten von Rounder6 veröffentlicht

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen iaudio10
hatte vor dem iaudio10 den iaudio9 (leider display kaputt gemacht) und muss sagen dass ich vom 10ner klangtechnisch enttäuscht bin.
der 10ner matscht im bassbereich/tiefmittenbereich total.
ausserdem fehlt die gewisse brillianz in den höhen die das hören aufregend machen.
ist meckern auf hohem niveau, wird den meisten wahrscheinlich garnicht...
Vor 8 Monaten von IvisibleCat veröffentlicht


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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen nicht so gut wie der J3 - klanglich ein Hochgenuß, 12. August 2012
Von 
Rounder6 (Alpenrand, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Cowon iAudio 10 MP3-Player (7,6 cm (3 Zoll) Farbdisplay, 400 x 240 Pixel, TV-Out, 16GB interner Speicher, FM-Radio) mit Lautsprecher und Mikrofon schwarz (Elektronik)
Hallo,
ich glaube, die Hoch-Zeit wirklich guter MP3-Player ist vorbei.
Obwohl ich auch den J3 besitze - wohl der vielseitigste "echte" MP3/MP4 Player, den COWON je produziert hat, habe ich mir den i10 in der 32GB-Ausführung noch beschafft.
Ich habe viele, viele COWON, bin ein Fan - zugegeben. Lassen wir mal die WIFI-fähigen weg, habe ich bis auf den X7 und den S9 wohl alle besessen bzw. besitze sie immer noch. Der i10 landet auf Platz 4. Unangefochten ist für mich immer noch der X5 - das ist schlicht "DER" COWON, danach kommt der J3, dann der D2+ und dann dieser hier.

Was zeichnet den i10 aus?
Wer auf ein AMOLED-Display und einen Touchscreen verzichten kann, ist mit dem i10 wirklich bestens bedient. Das etwas höher auflösende Display (400x240) gegenüber dem i9 (320x240) tut dem Player wirklich gut. Videos kommen nun deutlich feiner rüber, wenn auch ein 400er-Display grundsätzlich gesehen nicht das gelbe vom Ei ist.

Schlicht klasse ist die Haptik. Das Teil fühlt sich gut an, ist unten deutlich dicker als oben (asymmetrisch gewölbter Rücken) und liegt auch durch das etwas höhere Gewicht am unteren Ende des Players sehr gut und gut locker-flockig in der Hand. Die Oberfläche ist leicht gummiert und fühlt sich weich an.

Die Bedienung ist eigentlich simpel. Der i10 hat keinen Touch-Screen, dafür aber eine Touch-Fläche die im - ich sage mal 9-Wege Modus - bedient wird. 7-Touch-Tasten (oben, mitte, unten und jeweils eine in den 4 Ecken) und zwei Scroll-Funktionen (eine für rauf-runter in den Menüs, eine zum vorwärts-rückwärts-Scrollen z.B. bei den Musiktiteln). Die Touch-Tasten sind beleuchtet, solange auch der Screen an ist. Auf Stufe 3 funktionieren die Touch-Tasten "federleicht" - prima.
Es gibt damit nur noch 2 "harte" Tasten, eine für Ein-Aus-Hold und die Lautstärke-Taste auf der rechten Seite.

Das Display kann in allen möglichen Farbkombinationen eingestellt werden (Hintergrund, Vordergrund) wobei sich die Vordergrundfarbe an einigen Stellen dann wiederfindet, z.B. beim "Balken" der den Zeitverlauf eines Musikstückes visualisiert oder bei der Lautstärkeanzeige. Die Kombinationen können abgespeichert werden. Das "Bunt" macht also schon Laune. Nun - wie gesagt kein AMOLED - aber ein wirklich ordentliches LCD.

Zur Musikwiedergabe ist nicht viel zu sagen. Die Covers werden doppelt angezeigt - einmal schwarz-weiß im Hintergrund (ohne Verzerrung, also abgeschnitten im 400x240er Format) und einmal im Vordergrund, natürlich farbig aber schätze mal im 200x200er Format. Blöd finde ich allerdings, dass die Gesamtspielzeit des Titels und die abgelaufene Zeit weiß im (!) Cover eingeblendet werden und auch der Verlaufs-"Balken" läuft nun farbig (s.o. Vordergrundfarbe) von links nach rechts während des Abspielens über das Cover drüber. Sieht flott aus, aber ich weiß nicht ... Für diejenigen, die es ganz genau wissen wollen: Nicht-quadratische Covers werden im richtigen Verhältnis abgebildet (also nicht auf's Quadrat gedehnt) und es lassen sich - wie auch beim J3 - mehrere Covers pro Titel wiedergeben, sofern in den ID3-Tags jeweils mehrere Covers abgespeichert sind. Ich habe bis zu 4 Covers gespeichert, die Reihenfolge wird nun im Wechesl absolut sauber wiedergegeben.
Der i10 kann MP3 gapless wiedergeben, zumindest machen meine mit dem LAME-Komprimierer erstellten MP3s (variable Bitraten) keine Mucken. Damit werden also Live-Aufnahme ohne die lästige Pause zwischen den Tracks wiedergegeben - ein großer Vorteil!

Ich habe nun ca. 28GB Musik auf dem Player drauf - zumindest mit der neueren Firmware V1.07 gibt es keinen einzigen Fehler im Tagging bzw. deren Wiedergabe. Mein Tagging wird mit dem MediaMonkey erledigt.

Klanglich ist der i10 ein COWON der neuersten Generation. Der X5 schlägt sie immer noch alle, da er noch etwas luftiger und vor allem in den obersten Lagen noch präziser klingt.
Dennoch: Wenn der X5 10 von 10 Klangpunkte hat, dann erreicht dieser hier - wie der J3 und der D2+ - 9 von 10 und das ist immer noch Meilen weit vor den apfeligen Spielern. Ich verwende am MP3-Player nur Full-Size-Kopfhörer, auch echte High-End-Hörer.
Der J3 und auch der i10 bieten nahezu unendlich viele Klangeinstellungsmöglichkeiten. Die psychoakustischen Aufpeppler dürften nach wie vor die besten am Markt sein und - und das ist nicht zu unterschätzen - sie arbeiten allesamt perfekt zusammen, sofern man nicht in alle möglichen Extreme abdriftet, was dann ganz bestimmt auch nicht mehr gut klingt. Ich brauche sie nicht.

Auch der i10 hat die un-begrenzte Lautstärke zur Verfügung. Bitte beim ersten Booten des Spielers als Sprache Deutsch eingeben und danach "Ausser-Eurpäische Union", sonst wird die maximal mögliche Lautstärke begrenzt. Der i10 ist einen Ticken leiser als der J3, geht es um die max. Lautstärke. Ein X5 und erst recht der D2+ gehen zum Vergleich (deutlich) lauter, wenn's denn sein muss. Der i10 reicht aber allemal für einigermaßen wirkungsgradstarke Kopfhörer aus.
Sollte es doch passiert sein, bitte im "System"-Ordner die Datei Params.cfg löschen und nochmal booten - alle bereits gemachten Einstellungen gehen aber damit verloren.

Wichtig für die Bücher-Hörer: Audible-fähig ist der i10 und Bookmarks kann man weit mehr als ausreichend setzen.

Ok, der J3 ist der bessere Spieler - warum ist ganz einfach: Er kann alles, was der i10 auch kann und dann durch Touch-Screen und AMOLED halt noch ein wenig mehr, läuft pro Akkuladung länger (reicht aber durchaus auch beim i10) und der J3 kann mit externen Karten erweitert werden. All das kostet mitlerweile aber auch einen mehr als saftigen Aufpreis. Der i10 liegt aber deutlich besser in der Hand.

Ach ja, falls Fragen kommen - yepp, es gibt das obligatorische Radio - wie immer nur alles durchschnittlich.

Fazit:
Der i10 ist ein excellenter Basis-MP3/MP4-Spieler ohne AMOLED, ohne Touch, dafür aber immer noch mit ganz großem Klang. Sehr gute Haptik, für mich genau die richtige Größe und mit allen zu erwartenden Grundfunktionen - also auch keinen "Coverflow" (scrollen sie sich mal durch 400-600 Covers wie bei meinem J3 und Sie werden wissen, was ich meine). Musikhören ist und bleibt die Stärke des Cowon - jedem Apfel und jedem Handy immer noch klanglich deutlich überlegen. Aber teuer - wie beim J3, C2 wird aber auch hier die Tendenz nach oben gehen. Extrem wenig Zubehör verfügbar.

Gruß, Rounder6
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbarer Klang - grauenhaft komplizierte Bedienung, 3. Dezember 2012
Von 
fv70 "fv70" (Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Cowon iAudio 10 MP3-Player (7,6 cm (3 Zoll) Farbdisplay, 400 x 240 Pixel, TV-Out, 16GB interner Speicher, FM-Radio) mit Lautsprecher und Mikrofon schwarz (Elektronik)
Dieses Gerät ist an inneren Widersprüchen nicht zu überbieten:

Auf der einen Seite produziert es wegen (oder trotz) der tausend Einstellungen der Wiedergabeakustik einen raumfüllenden, klaren und differenzierten Klang. Der Akku hält ewig, das Aufladen geht recht schnell, Musik lässt sich per Drag&Drop aufspielen, in Ordner sortieren und auch so abspielen.

Auf der anderen Seite steht die absolut grauenhaft unintuitive Bedienung, die wohl als teuflischer Gegenentwurf zu Apple geplant und gnadenlos implementiert wurde. Vor jedem Klick muss man drei Mal überlegen, wo denn diesmal "zurück" auf eine der 7 Tasten verteilt ist.

Wenn man diese Kröte aber schlucken kann, dann wird man mit wundervollem Klang belohnt.

Zubehör gibt's ausser einer schnöden Silikonhülle nicht zu kaufen, und überhaupt ist der i10 in Deutschland kaum zu bekommen. Bestellt habe ich über amazon.uk, das ging in drei Tagen über die Bühne. Deutsche Übersetzung in den Menüs gibt's trotzdem - wenn auch nur an ca. 30% der Stellen. Der Rest ist und bleibt Englisch - also besser gleich auf Englisch stehen lassen.

Ein Tipp beim ersten Start: Region "Außerhalb EU" wählen, sonst bleibt der Player doch etwas sehr leise...

Fazit: Ein Gerät wie 'ne Miezekatze: Man liebt oder hasst es - ich liebe es, daher 5 Sterne.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bedienung totaler Mist, aber super Klang, 29. Juni 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cowon iAudio 10 MP3-Player (7,6 cm (3 Zoll) Farbdisplay, 400 x 240 Pixel, TV-Out, 16GB interner Speicher, FM-Radio) mit Lautsprecher und Mikrofon schwarz (Elektronik)
Dieses Gerät ist bis jetzt das beste, was mir bzgl der Klangqualität untergekommen ist.
Sobald man In-Ears benutzt (momentan Shure SE315), merkt man erstmal, wie sehr Audiogeräte Rauschen. Von PCs über Laptops und sogar mein Kawai Digitalpiano weisen einen deutlich hörbaren Rauschpegel auf. Besonders beim abendlichen genuss von Hörbüchern (Lautstärkestufe 1 ist eigentlich noch zu laut) nervt das Hintergrundrauschen doch sehr. Beim Cowon ist allerdings kein(!) Rauschen hörbar. Ausserdem unterstützt es offene Formate wie ogg-vorbis und sogar das verlustfreie flac-format, dass ich für das archivieren meiner cds gerne nutze.
Leider ist das gerät sehr groß. In dem Punkt ist das IAudio 7 sicherlich die bessere Wahl. Auch habe ich selten eine so schlechte Benutzerschnittstelle gesehen. Die bedienung ist völlig unintuitiv und hakelig.
Die Klangeigenschaften machen diese nachteile wieder wett, weswegen ich trotzdem 5 Sterne vergebe.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen iaudio10, 17. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cowon iAudio 10 MP3-Player (7,6 cm (3 Zoll) Farbdisplay, 400 x 240 Pixel, TV-Out, 16GB interner Speicher, FM-Radio) mit Lautsprecher und Mikrofon schwarz (Elektronik)
hatte vor dem iaudio10 den iaudio9 (leider display kaputt gemacht) und muss sagen dass ich vom 10ner klangtechnisch enttäuscht bin.
der 10ner matscht im bassbereich/tiefmittenbereich total.
ausserdem fehlt die gewisse brillianz in den höhen die das hören aufregend machen.
ist meckern auf hohem niveau, wird den meisten wahrscheinlich garnicht auffallen, doch jeden audiophilen wird es ernsthaft stören.
hab mir jetzt wieder den iaudio9 bestellt, welcher sich zwar öfters aufhängt als der 10ner aber der bessere klang macht das wieder wett.
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5.0 von 5 Sternen sehr guter klang, 2. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cowon iAudio 10 MP3-Player (7,6 cm (3 Zoll) Farbdisplay, 400 x 240 Pixel, TV-Out, 16GB interner Speicher, FM-Radio) mit Lautsprecher und Mikrofon schwarz (Elektronik)
läuft problemlos mit ubuntu,der klang ist das beste was ich unter mp3 playern bisher gehört habe,bedienung ist im großen ganzen gewöhnungsbedürftig aber okay.wer musik geniesen will ist mit diesem gerät bestens gerüstet.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Gerät mit hervorragendem Klang!, 6. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cowon iAudio 10 MP3-Player (7,6 cm (3 Zoll) Farbdisplay, 400 x 240 Pixel, TV-Out, 16GB interner Speicher, FM-Radio) mit Lautsprecher und Mikrofon schwarz (Elektronik)
Unsere Erwartungen sind zu 100 % erfüllt worden.

Einmal Cowon, immer wieder Cowon.

Der Player liegt gut in der Hand, spielt alle Formate ab und die Bediehnung ist klar und einfach!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Funktioniert der auch mit Macs?, 24. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Cowon iAudio 10 MP3-Player (7,6 cm (3 Zoll) Farbdisplay, 400 x 240 Pixel, TV-Out, 16GB interner Speicher, FM-Radio) mit Lautsprecher und Mikrofon schwarz (Elektronik)
Man liest gemischte Antworten dazu, daher habe ich gezögert, mir einen Cowon zu kaufen.
Die kurze Antwort lautet: Ja! Funktioniert mit Macs! - Wenn man den Instruktionen folgt.
Diese lauten: vor dem ersten draufladen von Musik, erstmal die Disk Utility öffnen und den Cowon auf dem Mac als Fat 32 formatieren. Der Eintrag in der Liste lautet MS-DOS (Fat). Danach startet der Cowon neu und das wars.

Es funktioniert sogar ein Firmware update. Cowon hat dazu einfach einen gezippten Download gemacht, den man auf den Cowon kopiert (ins Root Verzeichnis, das ist das oberste Verzeichnis).

Die meisten Leute schreiben, der Cowon sei schwer zu bedienen. Das mag stimmen, aber schreiben wir das mal genauer auf, statt Begriffe zu verwenden wie 'Terroristen haben dieses Interface designt' und was man sonst so lesen kann. Die Dinge, die ich beschreiben werde, stehen überwiegend nicht in der Anleitung. Ich hätte sie aber alle gerne vor dem Kauf gewußt.

Zunächst mal kopiert man seine Musik einfach auf den Cowon in das Verzeichnis 'Musik'. Sehr einfach, allerdings könnte die usb Verbindung schneller sein. Mein Eindruck ist, daß mein iPod (Nano, 2.Generation) über iTunes deutlich schneller synchronisiert.

Durch iTunes und iPod bin ich an Playlisten gewöhnt. Die funktionieren auf dem Cowon nicht (jedenfalls nicht so, wie auf dem iPod). Was erhält man also, wenn man die Musik auf den Cowon kopiert hat?

Ich benutzte 2 Ansichten. Eine ist 'Folder' (= Ordner), die andere 'Album'.
In der Ansicht Folder sieht man seine Musik so wie man sie auf den Cowon kopiert hat, also Ordnernamen und darin sind die Titel in der gleichen Anordnung, wie auf der Festplatte. Also nicht unbedingt in der gleichen Reihenfolge, wie in dem Album.
In der Ansicht Album benutzt der Cowon den ID Tag 'Album'. Wer seine Alben also ordentlich getaggt hat, kann hier glücklich werden. Wer das immer als sinnlos angesehen hat oder kreatives Chaos liebt, steht hier vor der Wand.
Innerhalb des Albums sind die Titel dann scheinbar nach Titel-Tags geordnet (Disk 1 of 1, Titel 1 of 17).
Blöd ist aber, wenn man mehrteilige Alben hat (Opern z.B. mt 3 CDs oder Hörbücher). Die erscheinen nur in einem Album, wenn der Album-Tag richtig gesetzt ist. Sind die Titel aber für jede CD mit 01, 02 etc. getaggt, so wie man das normalerweise von Gracenote oder FreeDB bekommt, ist wieder - sagte ich das schon? - Chaos angesagt.
Die Ordneransicht rettet hier.

Es ist also nicht so einfach, Ordnung und Übersicht zu halten. Aber natürlich nicht unmöglich.
Die Arbeit fängt auf dem Computer an. Dort muß eine bestimmte Ordnung hergestellt werden, damit die Musik dann auf dem Cowon einfach zu finden ist.
Die Regeln dafür sind jedenfalls klar:
- alle Alben in separate Ordner packen
- Ordner gut benennen, am besten einen Ordner mit dem Interpreten, darunter einen Ordner mit dem Albumtitel, darin die Musik
(also z.B. "./iTunes Music/Bob Dylan/Blood on the Tracks/01. If You See Her, Say Hello.flac").
- Album Tags konsistent halten
- Titel sauber durchnummerieren.
- der Dateiname sollte den Titel beinhalten, am besten auch mit einer Nummer starten (01, 02, 03...)

Das macht man am Besten mit allen neuen Rips. Die schon vorhandenen 60-70 GB bringt man dann einfach nebenher auf den neuesten Stand :o).

Zum Starten der Musik klickt man einfach auf Play und los gehts. Das erste was man bemerkt ist - nicht der gute Klang - das erste was man bemerkt ist, daß die meisten Album Covers, die man ja auch so schön und mühevoll in die ID Tag gepackt hat, nicht angezeigt werden. Weshalb? Der Koreanische Gott mag das wissen, ich weiß es nicht. Die Lösung (um es kurz zu machen): in jeden Musikordner kopiert man ein cover.jpg. Das wird gelesen und zeigt das Bild darin dann korrekt als Albumcover an.

So, jetzt sind wir beim Klang: Phänomenal! Viel besser als mein iPod, sehr viel mehr Klarheit. Sogar Räumlichkeit.
Voraussetzung sind natürlich gute Ohrstöpsel. Ich benutzte Sennheiser IE 7. Standard iPod oder Cowon Hörer gehören gar nicht ausgepackt. Wer keinen super In-Ear kaufen möchte und dafür nochmal soviel ausgibt, wie für den Player (oder auch mehr) kann auch getrost weiterhin iPod hören.

Manche Leute behaupten, sie hätten nach Monaten noch nicht herausgefunden, welche Logik hinter der Reihenfolge steckt, in der man die berührungssensitiven Bedienfelder tippen muß, um dahin zu kommen, wo man hin will (ins Hauptmenü, ins Album, zum nächsten Titel, zu den Optionen, zum DSP etc.). Diese Behauptung ist klar übertrieben. Es ist nicht so simpel wie beim iPod (einfach solange auf Menü drücken, bis man sich wieder zurechtfindet), aber nach 3 Mal ausprobieren hat man es schon. Es gibt ein 'Home' Feld, ein 'Play/Pause' Feld, eines, um vom Titel ins Album hoch(!)zuschalten, das gleiche, um durch die Liste runter(!)zuscrollen, ein anderes, um hochzuscrollen. Ein weiteres, um von der Titelliste ins Album zu springen. Nicht sonderlich sorgfältig gemacht, aber mit eindeutiger Logik (mit Koreanischer, oder zumindest hopp-hopp-Fertigprogrammieren Logik, nicht mit Westeuropäischer natürlich).

Außerdem ist auf dem Bildschirm in den 4 Ecken jeweils angezeigt, was die jeweilige Taste gerade machen würde, wenn man sie berührte. Die Schrift, in der das geschrieben ist, ist allerdings ein bißchen winzig. Die Bildschirmfarben des iAudio 10, die ja zur Verkaufsstrategie gehören, sind zwar sehr hübsch und tatsächlich angenehm anzusehen, aber nicht gerade so gemacht, daß der Kontrast zwischen Hintergrund und Schrift optimal ist. Kurzsichtige sind also eindeutig im Vorteil. Weitsichtige, wie ich, gehen ins System Menü und finden den Eintrag 'Font'. Dort kann man zwischen Systemfont und Userfont umschalten. Tut man es, passiert nichts. Es passiert nur etwas, wenn man einen True Type Font vom Computer (ja, auch vom Mac) in den Systemordner des Cowon kopiert und umbenennt in 'User.ttf'. Dann wird dieser Font benutzt, sobald man den User Font verlangt.
Die Schrift in den Ecken wird trotzdem nicht größer, weil der ausgewählte Font nur das Menü direkt beeinflußt.

Man kann zusammenfassend schreiben, daß Apple, was das Interface betrifft, diesen koreanischen Konzern definitiv nicht fürchten muß. Allerdings kann man mit dem, was man bei Cowon bekommt, durchaus leben. Man sollte hier einfach mit der Einstellung herangehen zu lernen wie es funktioniert und den Cowon dann so bedienen, wie es nötig ist. Was anderes hilft eh nicht. Es ist ja eigentlich eher beruhigend zu sehen, daß es Leute gibt, die Apple nicht zu kopieren versuchen, um in anschließenden Patentkriegen Ihre eingebildeten Rechte durchzusetzen.

Lohnt es sich also, den Cowon zu kaufen, statt eines iPods?
Meiner Ansicht nach ja. Ich benutzte seit etwa 1992 Macs und war iPod Nutzer der ersten Stunde (mit dem coolen weißen 5GB iPod von 2001). Ich habe meinen iPod auch wohlweislich behalten, um den Cowon erstmal genau anzuschauen. Was ich zu hören bekomme, finde ich auf ganzer Linie überzeugend. Der Sound vom iAudio 10 ist wirklich so viel besser, daß ich meinen iPod einmotten werde (Aktualisierung: iPod ist verkauft!). Ich würde mich allerdings auch als audiophil bezeichnen. Guter Klang ist mir wichtig, ich suche mir die besten Aufnahmen aus und besitzte Audio Technik für den Preis eines Sportwagens (und ich meine hier nicht koreanische Sportwagen). Gut klingende Musik macht um Welten mehr Vergnügen, als mittelmäßig abgespielte. Leider hat Apple mit dem iPod zu lange auf Kosmetik gesetzt, statt am Klang zu arbeiten. Hier sind sie von Sony und auch von Cowon ganz klar abgehängt worden. Ich rede jetzt nicht mal von dem DSP (Digital Sound Processor), den der Cowon an Bord hat. Damit kann man den Sound eines Clubs, eines Stadions, einer Halle etc. herzaubern. Ist zwar nur ein Spiel, da man es eigentlich ja so haben will wie auf den Aufnahme, aber trotzdem ein unterhaltsamer Mehrwert.

Schauen Sie einfach nicht auf den Preis, unter dem der Cowon in Deutschland verkauft wird, sondern bestellen Sie ihn einfach in England oder Frankreich. Dann klingt er nicht nur besser als ein iPod, er ist dann auch noch preiswerter.
Allerdings muß man eine Schutzfolie kaufen, da die berührungsempfindliche Fläche sofort begrabbelt aussieht. Wenn man die Schutzfolie aufgeklebt hat, sieht die Schutzfolie stattdessen begrabbelt aus. Aber das ist beim iPod ja genauso.
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