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5.0 von 5 Sternen ein rundes Album
Beim ersten Mal dachte ich, dass da nichts wirklich Aufregendes dabei ist, aber angenehm. Beim zweiten Mal kippte ich hinein und ab dem dritten Mal wurde es zum "Hit" für mich. Ein Album ohne Schwächen, jeder Song ein Volltreffer. Das für mich seit langer Zeit stärkste Album von Ryan Adams. Ich bin noch immer erstaunt, dass dem Typen auch nach -zig...
Veröffentlicht am 5. November 2011 von Hotelier

versus
16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Shadow in the light
Es ist sehr einfach, eine Hymne auf Ryan Adams zu verfassen und sich damit dann beliebt zu machen. Ich möchte lieber das Risiko eingehen, mich unbeliebt zu machen, indem ich es wage, das neue Album des nach verhältnismäßig langer Krankheitspause ins Musikgeschäft Zurückgekehrten ein wenig zu kritisieren. Ich kann nun mal leider nicht anders...
Veröffentlicht am 12. Oktober 2011 von Hugo Humpelbein


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ruhigere Zeiten...., 23. Dezember 2011
Von 
Marc Colling "luxkling" (Dalheim Luxemburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ashes & Fire (Audio CD)
Ryan Adams ist dafür bekannt, dass er gerne musikalisch überrascht. Man weiss im Voraus nie, ob eine neue Platte Rock oder Folk oder, wie jetzt, Americana Einschläge offenbart. Nun denn, diesmal ist er tief beim "American Way" angekommen. Und das ist in diesen politisch unruhigen Zeiten keineswegs abwertig gemeint.

The Cardinals spielen nicht mit....dafür aber exquisite Musiker wie Benmont Tench an den Keys, Norah Jones am Piano, Guy Seiffert an Bass/Gitarre sowie Jeremy Stacey an den Drums, welcher das Ganze exzellent zusammenhält. Wenn man dann der Platte irgend etwas vorwerfen möchte (deshalb auch nur 4 Sterne von mir)dann höchstens, dass es manchmal fast zu still ist. Aber das mögen andere Hörer besser beurteilen. Es gibt auch Menschen, die das sicherlich anders sehen (hören).....So, damit ist meine negative Kritik erledigt.

Nun zum positiven: bereits der erste Song ist sehr, sehr stark. "Dirty rain", genialer Bass, wunderbares Songwriting. Gefolgt vom Titelsong, der mir vielleicht noch am wenigsten gefällt auf dem Album. "Come home" spricht die Senhsüchte eines jeden Menschen an nach Heim, Geborgenheit und Schutz. Weiter geht es Schlag auf Schlag mit exzellenten Songs, z. Bsp. finde ich "Invisible Riverside" unwahrscheinlich gut gelungen. Dann zum Schluss noch der Höhepunkt mit "I love you, but I don't know what to say".

Zusammenfassend kann man nicht meckern. Adams hat nach 3 Jahren Pause wieder in die Spur gefunden. Dass dabei ein ruhiges und melancholisches Album entstand wundert eigentlich niemanden. LA ist nicht NY, keine Hektik und das schlägt sich bei Adams Songwriting nieder. Wer sich also eine relaxte und entspannende Scheibe gönnen will, der greife zu. Es gibt im Moment wenige Künstler, die schöner komponieren können.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein rundes Album, 5. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Ashes & Fire (Audio CD)
Beim ersten Mal dachte ich, dass da nichts wirklich Aufregendes dabei ist, aber angenehm. Beim zweiten Mal kippte ich hinein und ab dem dritten Mal wurde es zum "Hit" für mich. Ein Album ohne Schwächen, jeder Song ein Volltreffer. Das für mich seit langer Zeit stärkste Album von Ryan Adams. Ich bin noch immer erstaunt, dass dem Typen auch nach -zig Alben mit den selben 4 bis 5 Akkorden noch immer eine derartige Vielfalt an bestens arrangierten Songs einfällt. So einfach kann es eigentlich gehen, denkt sich dabei der, der selbst gern zur Gitarre greift. Rund um die akustische Gitarre aufgebaut, ist Adams zumeist mit relativ sparsamer Instrumentierung unterwegs. Die Pedal-Steel sorgt für wärmende Kaminfeuer-Atmosphäre (Achtung: meine Rezension ist in grauen Novembertagen geschrieben, der Erwerb erfolgte kurz davor), Keyboards und das Stromruder dezent und zum richtigen Zeitpunkt, das Schlagzeug oft nur als Beserl-Schlagzeug und mehr ist nicht. Außer Adams' noch immer jugendhaft klingender Stimme, die er sich noch recht lange so hoch und "zart" behalten möchte. Eine unbedingte Kaufempfehlung für alle, die eine Neigung zu eher stillen und melancholischen Songs besitzen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen von vorne bis hinten stimmig, 12. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Ashes & Fire (Audio CD)
Hier hat Ryan Adams sich echt selbst übertroffen. Die Pause die er sich vorher gegönnt hat, hat sich gelohnt. Keins seiner vorherigen Alben, hat mir mich einen solchen WIederhörenswert wie dieses.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fast etwas zu entspannt, 12. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ashes & Fire (Audio CD)
Ich muss vorausschicken, dass ich ein riesiger Ryan Adams Fan bin und den Großteil seiner Vorgänger-Alben und auch noch einige aus seinen Whiskeytown-Zeiten gesammelt habe, aber mit vielen Stücken aus diesem Album konnte ich mich nicht so wirklich anfreunden im Vergleich zu seinen Vorgängerwerken. Er bekommt von mir trotzdem 4 Sterne, da er im Vergleich zu manch anderen Interpreten immer noch exzellent ist und 3 Sterne mir zu wenig erschienen, da man hier keine halben Sterne vergeben kann.

Irgend etwas ist anders, dachte ich mir beim ersten kurzen Anspielen der einzelnen Tracks, bevor ich mich dem gesamten Album in Ruhe widmete. Dann sah ich erst mal im Booklet, dass Norah Jones bei vielen Songs am Piano (und auch bei den Vocals) mitgewirkt hatte. Mein erster Gedanke war, dass sie Ryan Adams offensichtlich vom Stil her etwas beeinflusst hat - manchmal ganz leichte Jazzeinflüsse und außerdem eine gleichförmigere Musik als früher.

Ist das nun gut oder schlecht? Im Grunde ist es kein schlechtes Album und ich sagte zwar immer schon, Ryan Adams sollte mehr Balladen als Rock (à la dem Album "Rock 'n' Roll") und erst ja keinen Metal (wie in dem experimentellen "Orion") machen. Aber irgend etwas fehlt mir in dem neuen Album. Ryan Adams-Neueinsteiger werden natürlich begeistert sein, denn sie kennen ihn ja nicht anders und werden wohl erst mal über die tolle gefühlvolle Stimme schwärmen. Aber wer Ryan Adams kennt, weiß, dass da noch mehr geht, noch mehr Weltschmerz und vor allem mehr Spannung, Dynamik, mehr Gefühlsausbrüche und Variationen in der Stimme.

Nach seiner gesundheitsbedingten Auszeit (Vielschreiber bzw. Sänger, Kettenraucher, zu viel Stress, Innenohrentzündung etc.) kommt Ryan nun fast etwas zu entspannt rüber. Es fehlt die (jugendliche) Rebellion, jetzt da er mit Mandy Moore (hoffentlich glücklich?) verheiratet ist. Naja in einem Lied spricht er von den "Chains of Love", den Ketten der Liebe. Und in "Lucky Now", einem der besten Stücke des Albums, denkt er an die "wilde Jugend". ("I don't remember, were we wild and young?") Kann es etwa sein, dass Ryan Adams jetzt zu zufrieden und glücklich ist? Zu gönnen wäre es ihm ja!

Nochmals das Album ist nicht schlecht, gemessen an den Alben manch anderer Musiker müsste man es sogar als sehr gut bezeichnen, aber Ryan Adams hat sich mit seinen früheren Alben einfach die Latte selbst schon sehr hoch gelegt. Und einige der Songs gehen diesmal einfach nicht so ins Ohr, bleiben nicht so hängen, es fehlt die sonst von ihm gewohnte Variation und manchmal konnte ich mir sogar einen Gähner nicht verkneifen.

Allerdings fehlt es trotzdem nicht an herausragenden Stücken. Für mich eines der Highlights des Albums (zusammen mit dem bereits erwähnten "Lucky Now") ist das wunderschöne "Come Home" - ebenfalls eine Ballade mit Back Vocals von Norah Jones, Chris Stills und Ryans Angetrauter Mandy Moore. Ryan Adams ist offenbar im sicheren Zuhause angelangt. Leider etwas zu sicher, beim nächsten Album wäre es zu wünschen, wieder etwas mehr zu wagen. Bis dahin höre ich mich noch lieber wieder durch meine Sammlung seiner früheren Alben.

Und in diesem Sinne passt der Titel des letzten Stücks, das auch noch sehr empfehlenswert ist, eigentlich ganz gut: "Ryan, I love you but I don't know what to say."
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der fabelhafte David Ryan Adams..., 12. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Ashes & Fire (Audio CD)
Ich bin begeistert. Ich werde mich nun nicht darin ergehen, Ryans Karriere hier nochmal aufzulisten. Diejenigen, die dieses Album zu erwerben gedenken, kennen ihn vermutlich schon ganz gut, den jungen Mann. Was also gibt es sonst zu sagen? Nun ja, als erstes vielleicht, dass Ryan hier eine Platte gemacht hat, wie sie sich jeder Fan seiner ruhigeren Songs wünscht. Und das hat er auf hohem Niveau getan. Alles wirkt hier schlüssig, man könnte fast zur abgelutschten "Aus-einem-Guss"-Metapher greifen, und das habe ich hiermit wohl getan.
Auf die Thematik der Songs möchte ich gar nicht eingehen, denn dann müsste ich gleichzeitig beginnen, sie zu analysieren; und das würde vorwegnehmen, was jeder beim Hören dieses Albums selbst fühlen oder erfahren sollte. Ryan sagte kürzlich selbst, er würde seine Texte nicht öffentlich erklären wollen, da er damit dem Publikum die Magie vorenthalten würde, die darin steckt, in dem Werk eines anderen eben ganz eigene Befindlichkeiten und anderes herauszulesen. Damit will ich euch sagen: Hört es selber an.
Musikalisch...hmmm, musikalisch erinnern manche Stellen, und das hat bisher keiner der Kritiker erwähnt, die die Platte besprachen, sogar ein bisschen an das Album "Cardinology". Nicht falsch verstehen, ich rede nicht vom Arrangement, es geht ums Songwriting und die Melodien. Sieht also so aus, als hätte Ryan noch etwas vom Feeling der Zeit, als er seine Songs noch mit den Cardinals einspielte, in sich gehabt, als er dieses Album schrieb. Ist ja auch nicht verwunderlich, wird sich jeder Songwriter hier denken, passiert mir ja auch. Und schlimm ist es auch nicht, aber ich zumindest fand interessant, dass es bisher niemandem aufzufallen schien.
Grad schaue ich raus und sehe, es regnet und der kühle Herbst hat das Wetter im Griff. Genau für solche Tage ist dieses Album perfekt. Aber hey, ich warte erstmal den nächsten Sommer ab und teste "Ashes & Fire" mal an einem angenehm warmen Abend unter freiem Sternenhimmel. Wer weiß, vielleicht ist es dann die Platte, die für solche Tage perfekt ist. Mal sehen. Lieb haben werde ich diese wunderbare Scheibe bis dahin noch ganz sicher.
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Shadow in the light, 12. Oktober 2011
Von 
Hugo Humpelbein "das Viech" (in Sicherheit) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ashes & Fire (Audio CD)
Es ist sehr einfach, eine Hymne auf Ryan Adams zu verfassen und sich damit dann beliebt zu machen. Ich möchte lieber das Risiko eingehen, mich unbeliebt zu machen, indem ich es wage, das neue Album des nach verhältnismäßig langer Krankheitspause ins Musikgeschäft Zurückgekehrten ein wenig zu kritisieren. Ich kann nun mal leider nicht anders als alles Neue vom Ryan an seinen früheren Outputs zu messen. Denn als ich 2000 staunend meiner ersten Ryan Adams-CD "Heartbreaker" lauschte, hatte ich einen Aha-Moment, wie man ihn nur alle Jubeljahre mal erfährt. Damals dachte ich: Da ist ein blutjunges Musikgenie gefunden worden, das den nachfolgenden Generationen souverän und voller Geschmack zeigt, wo's langgeht. Ein Debütalbum, das man in 50 Jahren als Klassiker handeln wird. Zarte balladeske weltschmerzliche Juwele, die sich mit Dampf ablassenden Rocknummern die Klinke in die Hand gaben. Irgendwie traditionell à la Bob Dylan, aber doch neu und eigen.

Bei den letzten 4-5 Adams-CDs kamen solche Aha-Momente immer seltener zustande. Es kann nicht daran liegen, dass ich mich an ihn gewöhnt habe und deswegen nicht mehr überrascht werden kann, denn wenn ich mir seine Platten der frühen 00er Jahre wieder ins Programm nehme, bin ich nach wie vor hin und weg und will einer seiner größten Fans sein. Das will ich kurioserweise nicht bei seinen jüngeren Veröffentlichungen. Auch "Ashes & Fire" ist kein richtungsweisendes Wunderwerk mehr, sondern streckenweise nur noch entspannende Beflügelungsmusik für nebenbei. Und der Titel scheint mir auch nicht zu passen: Weder nehme ich hier ein brennendes Feuer wahr, noch entdecke ich im aktuellen Ryan einen Phoenix, der nach überstandener Krankheit voller Vitalität aus der Asche ersteigt.
Um es mit einer Metapher aus dem Song "Do I Wait" zu sagen: It's like a shadow in the light. Das innere Licht überstrahlt nicht mehr alles Umstehende; irgendetwas scheint im Weg zu stehen und einen Schatten zu werfen. Sollte Ryan Adams jemand sein, der unglückseligerweise seinen Zenit schon in jungen Jahren überschritten hat und nicht mehr zu noch größerer Reife gelangen kann? Keinem meiner liebsten Musiker würde ich das wünschen, nur denen, die ich nicht leiden kann. Ich weiß nicht, inwiefern die abschließende Frage aus "Lucky Now" autobiographisch ist. Fragt Adams sich vielleicht selber: "Am I really who I was?"

Natürlich gibt es auch feine Stücke auf dem Album; schließlich kann ein guter Mann niemals richtig schlecht werden. "Come Home", "Dirty Rain" oder "I Love You But I Don't Know What To Say" machen es allemal hörenswert. Aber die fallen höchstens in die Rubrik "gewohnt gut", nicht in die Kategorie "Wow, überwältigend!" Es trübt eben das Gesamtbild irgendwo ein Schatten im Licht.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Die" Ryan-Platte für den Herbst ;-), 16. Oktober 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ashes & Fire (Audio CD)
David Ryan Adams ist wieder da! Und mit ihm die zarte Melancholie und Sehnsucht des Herbstes... Und: wenn man nicht gerade verliebt ist, so sehnt man sich oft trotzdem nach ner Schulter. Egal... Tolles Ding. Sein letztes Werk, ein Metal-Album (wie hieß es doch gleich?)- damit konnte ich nun so gar nichts anfangen. Ich mag Ryan lieber im Alternative Country oder etwa den Americana-Stil von "Cold Roses". Doch auch diese Platte hat mich nun endlich wieder begeistert! Sie ist jedem zu empfehlen, der die perfekte Musik des Herbstes sucht. Auch Norah Jones hat hier ihre Finger mit im Spiel gehabt. Die Platte hat ein paar wenige - WENIGE ;-) - Schwachstellen. So etwa "Chains Of Love" plätschert halt so dahin.. Aber mal zu den 90% guten Sachen: "Dirty Rain" hätte doch auch irgendwie auf "Love Is Hell" (mein Lieblings-Ryan-Album) sein können. Der zweite Song "Ashes & Fire" ist für mich einer der drei Highlights dieses Longplayers. So great, I can't forget. "Do I Wait" mag ich ebenfalls unheimlich gern. "Kindness" ist schön, ebenso die erste Single der Platte "Lucky Now". "I Love You But I Don't Know What To Say" ist ein guter Ausklang und im Nachhinein oder Zwischendrin kann man denken: Eine gute Platte für den Herbst. Kuscheln wenn möglich oder sich einfach nur zum Träumen aufs Bett legen. Happy End.
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15 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Man kann Ryan Adams ..., 7. Oktober 2011
Von 
Mapambulo "Mapambulo" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ashes & Fire (Audio CD)
... sicher nicht vorwerfen, er hätte jemals aufdringliche Musik gemacht. Unausgegorene, vorschnelle Veröffentlichungen waren vielleicht dabei, denkt man an Platten wie "Demolition", "Rock'n Roll" oder "Easy Tiger", die ja eher rockig sein sollten, dann manchmal auch etwas unglückliche, aber aufdringlich war er nie. Und auch sein neues Album "Ashes & Fire" ist so völlig frei von jeder selbstgefälligen, großspurigen Pose - allein das erste Stück beginnt mit so viel Bedacht und Behutsamkeit, dass man fast das Gefühl hat, er traue sich nicht so recht ins Scheinwerferlicht zurück.

Das stimmt natürlich nicht, obschon er für seine Verhältnisse recht lange Zeit aus dem Focus war - hier mal ein Cover, da ein Reissue, diese Stille kannte man so gar nicht von dem mittlerweile 37-jährigen aus Jacksonville. Schön deshalb, dass "Ashes & Fire" so ganz aus dem Adams'schen Humus zu kommen scheint: Klassische Arrangements ohne jeden Schnörkel, Songs, die - wie man gern dahersalbadert - so ganz auf sich gestellt sind und allein wachsen müssen. Der Titeltrack ein beschwingter Countryblues in bester Dylanmanier, das intime, mit brüchiger Stimme gewisperte "Rocks", der Heuler "Do I Wait" und natürlich "Chains Of Love" - mit einer Stimme wie James Dean Bradfield, nur ohne Agitprop und hohles Pathos. Adams schüttet dem Zuhörer das Herz aus - er hat nie etwas anderes getan, Sehnsüchte, Verletzlichkeiten, Einsamkeit und Trost im Übermaß.

Er kann das - einfache Worte wählen, die anderen kitschig geraten würden, bei ihm aber nicht abgeschmackt oder aufgesetzt wirken, sondern klar und aufrichtig. "Kindness" ist so ein Gratwandler, "Come Home" ebenso und bei "I Love You But I Don't Know What To Say" ist der Titel reine Koketterie - er weiß es eben sehr genau. "The lights will draw you in, and the dark will bring you down, and the night will break your heart, but only if you're lucky now" heißt es in "Lucky Now", der ersten Single des Albums, und irgendwie geht's einem mit dieser Scheibe genauso - auch wenn die Freude von kurzer Dauer sein wird, man hat sie sicher für diesen einen, kostbaren Moment. mapambulo:blog
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5.0 von 5 Sternen Sein bestes Album, 21. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ashes & Fire (Audio CD)
Einfach nur eine Wohltat für's Gemüt.....anfangs empfindet man das Gebotene als nicht wirklich etwas Neues....und dann hört man die CD wieder und wieder und kann nicht aufhören damit.....Ryan Adams war noch nie so gut!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reife, 2. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Ashes & Fire (Audio CD)
Hoffentlich ja, Reife wär gut! Als Nachwuchskraft, als junger hoffnungsvoller Hüpfer, als Früherfüllter geht er ja nun nicht mehr durch, letzteres vielleicht. Für alles andere sind seit seinen exorbitanten Whiskeytown und "Heartbreaker" Aufnahmen zu viele Jahre ins Land gegangen, in denen er heftigst bemüht war Schrott abzuliefern. Zuckt da jemand?! Hat er - definitiv. Und ähnlich wie meinen besonderen Spezi Herrn Oldham, hatt' ich ihn schon abgehakt, wenn die Frau nicht angemerkt hätte, dass sie ihn zum Autofahren braucht - und irgendwie hört die das nicht so richtig differenziert....

Also, nun doch Reife. Es überschlagen sich ja schließlich alle Kritiker mit "Seine Beste seit....". Mag also hinkommen. Mag hinkommen, er hat sich alle vernichtenden Kritiken der letzten Jahre zu Herzen genommen, sich auf seine Qualitäten besonnen, hingesetzt und tatsächlich mal wieder richtig durchkomponierte Songs auf's Notenblatt gebracht. Ich wünsch ihm, dass dies wirklich einem Reifeprozess entsprungen ist....und nicht der Krankheit geschuldet! Die scheint ihn aber immerhin zur Ruhe gezwungen zu haben. Es wird bezogen auf "Ashes and Fire" immer von Relaxedheit gesprochen, die sie scheinbar auszeichnet. Dem kann ich mich nicht anschließen.

Was die Aufnahme auszeichnet sind 1 a durchkomponierte Songs, die zum ersten mal seit Jahren tatsächlich einen Merkwert aufweisen, echte Melodien, Struktur und Harmonien und nicht ein vor sich Hindudeln wie in all den Jahren zuvor. Die hier nun enthaltenen Songs sind tatsächlich.....schön, einfach schön. Ich trau mich kaum es zu formulieren. Ja, noch mehr - sie gewinnen beim mehrmaligen Hören. Von welcher seiner vergangenen Aufnahmen kann man das schon sagen?!

Nur eines ist das alles nicht - relaxed! Seien wir doch mal ehrlich, seine wirklich guten Songs, auch in frühen Tagen, waren in erster Linie von Melancholie bestimmt. Und so ist das hier auch. Ein Mantel der Traurigkeit umweht ihn - selbst wenn ich mir nicht die Mühe mache die Songs in ihrem poetischen Gehalt zu analysieren.

Selbstverständlich muss bei der Qualitätsanalyse ein Name hervorgehoben werden. Ich weiß nicht, ob man, ob überhaupt irgendjemand in der Lage ist Ryan Adams auf den Topf zu setzen, also kann ich nur spekulieren: er arbeitet hier mit Glyn Johns zusammen, Sohn Ethan hatte wohl grad keine Zeit. Und der ältere Herr setzt ihn tatsächlich. Vorbei sind die Neil Casal Zeiten des richtungslosen Herumirrens. Jetzt wird echte Musik abgeliefert. Gute noch dazu. Wer also schon die Stones zu Beggars Banquet Höchstleistungen bringen konnte, wer die Beatles zu Get Back trieb, die Who zu Won't get fooled again, der wird ja wohl einen Ryan Adams schaffen, oder?!

PS. Norah Jones spielt übrigens die Keyboards und braucht gar nicht "la la la" im Hintergrund zu machen....
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Ashes & Fire
Ashes & Fire von Ryan Adams (Audio CD - 2011)
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