Kundenrezensionen

32
4,7 von 5 Sternen
Love:Album Parts One & Two
Format: Audio CDÄndern
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 11. November 2011
AVA haben ein grundlegendes Problem - aber auch nur was das Marketing betrifft. Als zweite Band von Blinks 182 Tom DeLonge haben sie für den typischen Manager einer Plattenfirma einfach keine richtige Zielgruppe, egal wie man das Blatt dreht und wendet. Wer Blink 182 nie mochte, und da soll es ja so einige geben, wird sich AVA erst recht nicht anhören. Andererseits, viele der Blink 182 Fans hegen eine gewisse Verachtung weil AVA von Anfang an eine etwas glattere, atmosphärische Musik als Blink 182 entwarf. Diese Konstellation wäre alleine Grund genug gewesen, nach der ersten Platte AVA als Projekt wieder an Seite zu legen. Aber Tom DeLonge zieht durch, es scheint ihm eine Herzensangelegenheit zu sein und so gibt bereits kurz nach der Blink 182 Re-Union auch schon wieder die nächste Platte von AVA, ohne grosser Marketingtamtam, ohne Major Plattendeal im Rücken und den notwendige Support durch die Medien.

Und Love II, hier im Package mit Love I, das bereits letztes Frühjahr zum freien Download zur Verfügung stand, ist wieder grossartig geworden, genau wie die ersten beiden Alben. Wir haben es hier natürlich nicht mehr mit dem lustigen poppigen Punk aus den Anfangstagen zu tun, AVA ist eher so etwas wie der grosse Bruder von Blink 182, verspielter, atmoshärischer, aber immer absolut eingängig. Keine Musik für die wüste Party, eher für den Tag danach oder für die lange Autofahrt nach der Party. Auf der einen Seite sehr spacig mit vielen Keyboards, auf der anderen Seite rockig. Keine Ahnung, wie man diese Musikrichtung am besten nennen soll. Tom hatte mal gesagt, ihm schwebt eine Mischung aus U2, Radiohead und Pink Floyd vor. Und so albern diese Aufzählung auf den ersten Blick auch ist, sie macht Sinn.

LOVE I gibt es wie gesagt schon seit fast zwei Jahren. Wer noch nicht in Kontakt kam, der sollte sich vielleicht die folgenden Highlights anhören: EPIC HOLIDAY, SOUL SURVIVOR, LETTERS TO GOD, SOME ORIGINS OF FIRE. Auf den üblich verdächtigen Videoportalen gibt es übrigens einige sehr empfehlenswerte Videos. LOVE II bleibt auf dem eingeschlagenen Kurs, generell sind die Songs vielleicht etwas knackiger und kürzer, die Keyboards werden etwas dosiert.

SATURDAY LOVE's Intro klingt mir schon seit Monaten in den Ohren, da es als Teaser für den Film verwendet wurde. Dann setzen die Gitarren ein, ein sehr schöner Opener, ganz im Sinne von 'Where the streets have no name'.

SURRENDER und ANXIETY sind die beiden Singles des Albums, sehr eingänglich, Ohrwürmer die sofort hängen bleiben. Die Texte sind vielleicht etwas zu simple. Der Gedanke kommt mir immer wieder schon seit dem ersten Album. Andererseits, vielleicht muss genial ja nicht immer gleich kompliziert sein.

MY HEROINE (IT'S NOT OVER) nimmt den Fuss etwas vom Gaspedal, ein Midtempo Song, wieder mit einem wunderbaren Refrain.

MOON AS MY WITNESS beginnt sehr langsam, bevor er förmlich explodiert. Die vielleicht beste gesangliche Leistung von Tom seit längerer Zeit.

DRY YOUR EYES. Erinnert von der Melodie etwas an 'Everythings Magic' vom zweiten Album. Die kleine Selbstreferenz schadet dem Song aber nicht wirklich, er hat eine wunderbare Dynamik.

THE REVELATOR ist einfach nur grossartig. Knackiges basslastiges Intro und entzückige Bridge und wieder natürlich ein wunderbarer Refrain.

ONE LAST THING. Kurz, knackig, gut.

INERTIA. Donnerde Drums treiben den Song voran, die Keyboard Sounds sind etwas schmutzig und an der Gitarre liefert Tom einige innovative Sounds ab. Hoffentlich kein einmaliger Ausreisser sondern die nächste Stufe des AVA Sounds.

BEHOLD A PALE HORSE. Ein etwas langsamerer Song, zum durchatmen. Nicht wirklich schlecht, aber zwischen zwei Highlights verpackt.

ALL THAT WE ARE ist das letzte Highlight und der krönende Abschluss des Albums. Hier wird auch zum ersten mal das Pink Floyd Versprechen eingelöst ;-), der Song und damit das Album enden in einem herrlichen zweiminütigen Solo.

Ich spare mir alle Vergleiche mit Blink 182 (die ich auch sehr schätze), es gibt sicher wieder viele kritische Stimmen zu diesem Album und man kann es sicherlich zu Tode analysieren auf der Suche nach Selbstzitaten, Zitaten anderer Bands und simplen Lyrics. In meinen Ohren wird das dem Album und AVA an sich aber nicht gerecht. Denn AVA schafft zumindest bei mir etwas sehr simples, die Musik ist einfach ansprechend und hinterlässt einen froher als vorher, keine Ahnung woher das kommt und wieso das so ist, irgendwie findet sie bei mir einen direkten Zugang zu was auch immer. Tom hat mal neben vielen etwas komplizierteren Statements ein sehr simples abgegeben und zwar dass er mit AVA Musik machen möchte, die einen dazu bringt die Hände in die Luft zu strecken. Genau das ist es ...

PS. Der Film, der auf dieser Version nicht enthalten, ist absolut empfehlenswert, wenn man nicht unbedingt eine lineare simple Story braucht. Visuel ist er einfach umwerfend und hat eine Story, die Freiräume zum Nachdenken lässt. Wer sich das Deluxe Paket gönnen will, sollte das aber besser vom AVA Shop beziehen, dauert etwas länger durch das shipment, kostet aber nur ein Bruchteil von dem, was hier angeboten wird.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. November 2012
Nach den beiden unglaublich guten Alben ('We don't need to whisper' & 'I-Empire') legen Angels & Airwaves mit 'LOVE' noch einmal eine Schüppe Kreativität und Magie drauf.
Diese Doppel-CD hat meine Erwartungen mal wieder übertroffen. Selten hört man so tolle, kreative und wunderschöne Musik!

Schon seit ihrer ersten CD zeichnen sich AvA durch einen besonderen Musikstil aus, der irgendwo aus dem weiten Universum zu kommen scheint; und so tiefgehend, so magisch und so spannend klingt auch das Ergebnis dieses kreativen Experiments. Von größter Euphorie und Hochgefühlen bis hin zu tiefster Nachdenklichkeit und Melancholie reichen die 22 Musikstücke. Egal wie oft man einen Song hört, irgendwie entdeckt man immer noch etwas neues und wenn einen diese bombastische Mixture aus Gefühlen einmal gepackt hat, kann man nicht mehr genug davon bekommen!

Wer schon im Besitz der ersten beiden Alben ist, sollte sich dieses auf jeden Fall zulegen. Und auch allen anderen kann ich diese wunderbare Band nur empfehlen, denn ihre Musik ist einfach eine Bereicherung!
Wegen diesen Tatsachen ist und bleibt Angels & Airwaves einfach eine ganz besondere Band, die es verdient hat gehört zu werden, in dieser, nicht immer so schönen, Welt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. März 2015
Eigentlich bin ich ja skeptisch gegenüber Musikgruppen, die Nebenprojekte bekannter Größen sind. Doch als mir ein guter Freund Angels & Airwaves ans Herz gelegt hat, habe ich ihnen doch eine Chance gegeben. Und ich müsste lügen, um zu sagen, dass es eine Zeitverschwendung war!
Nach mehrerem Probehören auf allseits bekannten Internetplattformen habe ich mich dafür entschieden, diese Doppel-CD auch tatsächlich zu kaufen. 5 Euro wären ja auch zu verschmerzen, sollte sich der Kaufe als Hereinfall darstellen. Kaum angekommen hatte ich Love I auch schon eingelegt - und ich konnte nicht mehr genug davon bekommen.
Die Melodien und Arrangements der einzelnen Lieder sowie die Überleitungen zu dem jeweils nächsten sind einfach nur sagenhaft. Man merkt regelrecht, dass beim Komponieren wirklich Herzblut floss. Und das kann man momentan bei einem Großteil der Musik, die es auf dem Markt neu gibt, nicht sagen. Auch beim Blick auf die Lyrics, die ich nach dem ersten Hören extra durchgelesen hatte, merkt man sofort, dass es Angels & Airwaves bei diesem Doppelalbum wirklich eine Herzensangelegenheit war. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass man solche tiefgründigen und aufbauenden Botschaften ohne Mühe wie auf Knopfruck generieren kann. Das hat mich positiv überrascht und vor allem auch beeindruckt.
Hinzu kommt, dass man sich auf beiden CDs alle Lieder durchweg gut anhören kann, ohne feststellen zu müssen, dass ein Lied irgendwie Ohrenschmerzen verursacht. Natürlich habe ich so meine Favoriten (z.B. Hallucination, Epic Holliday, Soul Survivor, Saturday Love, Surrender, uvm.), aber trotzdem hat jedes Lied für sich einen eigenen Charme und man merkt, dass es seinen berechtigten Platz gefunden hat. Und auch wenn manche Lieder eine Länge von vier bis fünf Minuten haben, so kann ich von manchen einfach nicht genug bekommen.
Kurzum: Wer aufbauende, motivierende und aufraffende Texte schätzt, kann sich auf ein schier endloses Vergnügen freuen. Die Spielweise und das Einsetzen der Instrumente ist einfach extrem stimmig und lädt zum Träumen ein. Wie ich finde muss man diesem Werk fünf Sterne geben! Aber trotzdem, bildet Euch Eure eigene Meinung, denn Musik ist bekanntermaßen Geschmacksache! =)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. September 2013
4 Sterne vergebe ich an dieses Werk von Tom Delonge und Co - dabei ist mir die Entscheidung sehr schwer gefallen, ich schwankte lange zwischen 4 oder 5 Sternen. Letztendlich entschied für mich die Tatsache, dass "We Don't Need To Whisper" von mir mit 5 Sternen bewertet wurde, und so genial wie dieses Album ist in meinen Augen keine der beiden "Loves".
Dafür ausschlaggebend ist die - für mich - zu große Anzahl an relativ "durchschnittlichen" Songs, die nicht wirklich im Ohr hängen bleiben. Zwar sind auf diesem Doppelalbum wieder einige wirklich schmissige Songs dabei (mein Favourit ist "Saturday Love", dicht gefolgt von "Hallucinations" - "Surrender" war der Song, mit dem ich bei "AvA" "eingestiegen" bin, und ich finde gerade die Message hinter diesem Lied absolut verbeugungswert, aber irgendwie "catcht" mich das Stück mittlerweile nicht mehr so sehr wie zu Beginn). Dennoch sind mir hier deutlich zu viele Durchhänger dabei. "Love Part Two" beispielsweise beginnt absolut vielversprechend - mit Ausnahme von "Anxiety", dass zwar ganz nett ist, aber auch nicht mehr, sind bis "My Heroine" drei grenzgeniale Songs dabei. Leider fällt danach die Qualität mit jedem Song ab - bis "Inertia" und "Behold a Pale House" mir wirklich absolut überhaupt nichts geben, die Songs hätte man sich meines Erachtens auch sparen können. "All That We Are" versöhnt zum Schluss glücklicherweise ein bisschen, sodass man nicht mit viel zu schlechten Gefühlen aus einem eigentlich durchaus ansprechenden Album heraus geht. Ich finde allerdings, dass die Songs sehr unglücklich geordnet sind, da sich grob tatsächlich ein deutlicher "Qualitätsabfall" vom Beginn bis zum Ende feststellen lässt.

Bei "Love Part 1" ist die Mitte des Albums das "Herzstück", mit "Epic Holiday" und "Hallucinations". Dagegen gefallen mir Beginn und Ende des Albums weniger. Auch hier wäre eine bessere Durchmischung der Songs in meinen Augen deutlich ansprechender gewesen.

Alles in allem sind die beiden Platten sicherlich keine schlechten. Es fehlt aber noch der letzte Kick, um "perfekt" zu werden. Wie andere Rezensenten bereits bemerkten, sind auch mir einige sehr vertraut klingende Parts aufgefallen - die man bereits vorher von "Angels and Airwaves" gehört hatte. Das finde ich persönlich sehr schade, denn Tom Delonge kann, wie er gerade auf dem ersten "AvA"-Album unter Beweis gestellt hat, unglaublich gute Melodien schreiben. Es wirkt tatsächlich so, als seien ihm zwischendurch ein paar Ideen ausgegangen, was sich aber auch sicherlich damit erklären, lässt, dass auf diesem Doppelalbum mehr Material befindet als auf einem einzelnen.

"Angels & Airwaves" beweisen mit "Love", dass sie ihre Hörer immer noch auf diesen Trip durchs Weltall mitnehmen können, der die Band so ausmacht - bedeutungsschwangere Texte paaren sich hier mit einigen eingängigen Rhytmen. Dieser Trip ist allerdings nicht ganz so ungestört wie noch bei "We Don't Need To Whisper". Ich bin sehr gespannt, ob und wann ein 5. Studioalbum der Jungs erscheinen wird - ich bin überzeugt, dass uns mit genügend Entwicklungszeit eine absolut geniale Platte bevorstehen wird.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Mai 2013
....das zu bewerten für mich.
Als großer blink Fan musste ich natürlich weiter verfolgen wie es hier und bei Plus 44 weitergeht. Letztere gabs nach einem mittelmäßigen Album nicht mehr.
Erstere liefern nun das hier ab.
Die ersten zwei Alben fand ich noch gut aber mittlerweile muss ich ehrlich sagen, dass mich dieses alternative Gedöns von Tom (dem Sänger) sehr nervt.
Es hört sich, für mich, viel zu viel viel zu gleich an und wird so zu einem großen alternativen Brei.
Bei dem Doppelalbum kann ich für mich keinen Song herrausstellen.
Für Fans der Band sicher sehr schön, für alle anderen würde ich empfehlen, erst einmal reinzuhören.
Für mich ist das nichts mehr, zum Glück gibt es blink ja wieder.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. März 2012
Nach der Trennung von Blink 182, gründete Sänger und Gitarrist Tom DeLonge sein eigenes Projekt "Angels and Airwaves", deren erstes Album We donZt need to whisper" am 23.Mai 2006 das Licht der Welt erblickte. Die Reaktionen waren gespalten- der neue atmospärische, mit Synthieklängen gespickte Stil schreckte doch so manchen Fan des vom Poppunk geprägten Trios Blink 182 ab. Diejenigen, die sich mit letzteren noch nie identifizieren konnten, hatten auch meist keinen Anlass sich mit AVA, so lautet die offizielle Abkürzung, anzufreunden. Dennoch gingen DeLonge und seine Mitstreiter konsequent ihren Weg weiter. Wer das neue Album Neighbourhoods" von Blink 182 nach ihrer Reunion gehört hat, kann bestätigen, dass AVA unwiderruflich ein Teil dieser Band geworden ist. Im Februar 2010 erschien das 3. Werk der vierköpfigen Gruppe mit dem Namen Love Part One", mit einem nachgeschobenen zweiten Teil im November 2011, dass die schon vorhandenen Songs zu einem 22 Track starken Doppelalbum vervollständigt. Gleichzeitig zum zweiten Abschnitt feierte ein gleichnamiger Film 2011 Premiere, dessen Soundtrack auf Love" basiert.

Tom DeLonge beschrieb sein Projekt einst mit den Worten, dass in jedem Song die Botschaft vorhanden sei, dass morgen der beste Tag deines Lebens sein könnte". Beim ersten Reinhören wird diese Aussage direkt spürbar. Love" ist geradezu erfüllt mit einer positiven Energie und dem Mut zur Hoffnung. Doch vielleicht ist es eben dieses, was viele Kritiker zu dem Urteil verleitet, dass die Songs von AVA zu geglättet daherkommen. Es gibt bei Love" keine Momente, in denen man innerlich zerrissen seine Wut mit der Musik teilt und herausschreien möchte. Dennoch kann einem ein freudiger Schauer über den Rücken laufen wenn DeLonge uns in Hallucinations" mit Inbrunst die Worte ItŽs beautiful!" zuruft. Neben den anmutig schwebenden Flächen der Synthesizer gesellen sich erfüllende, delaylastige Gitarren im U2 Stil und eine einfach gehaltene, doch treibende Rhythmussektion. Die Gesangsmelodien sind in den höchsten Graden eingängig und bringen neben der sehr episch anmutenden Begleitung den gewissen Mitsingcharakter mit sich. Tom DeLongeZs unverkennbare Stimme ist dabei natürlich einer der Säulen auf denen die Songs aufbauen, die- das sei bemerkt- allerdings auch nicht jedem zusagen wird.
AVAŽs Doppelalbum geizt mit Songs, die hervorstechen und eigenwillig über den Anderen stehen. Es mag Titel geben wie Epic Holiday", Hallucinations" oder Anxiety", die griffiger erscheinen und den Ohrwurmeffekt stärker ausreizen-dennoch brechen sie nicht aus dem, wenngleich von hohem Niveau geprägten, Gesamtbild aus. Love" sollte man als das betrachten was es ist: ein Album - und keine Ansammlung von Singles. Von Beginn an wird der Zuhörer mit dem Instrumentalintro Et Ducit Mundum per Luce" durch das Werk geführt, nur selten wird der Wechsel zwischen zwei Songs nicht durch eine längere, sphärische Überleitung vollzogen, um somit wieder die Grundstimmung herzustellen. Die Reise endet mit einem Höhepunkt in All that we are" der einem das Bild eines explodierenden Feuerwerks, dessen Lichtfunken auf die Erde herabschweben, vor dem geistigen Auge erzeugt und nur einen Gedanken zurücklassen: Dass morgen schon der beste Tag unseres Lebens an die Tür klopfen könnte.
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am 4. September 2012
Ich muss zugeben, dass ich erst vor wenigen Monaten auf AVA gestoßen bin, als ich mein Ticket für Rock am See gekauft habe. Da haben sie mich aber sofort begeistert und ich habe den Kauf des Albums kein einziges Mal bereut. Die Songs sind allesamt wahnsinnig gut und ich habe ständig einen als Ohrwurm. Mein persönlicher Favorit ist Shove, ohne dass ich dafür einen besonderen Grund angeben könnte ;)
Nachdem die Jungs live ebenso gut waren, werde ich mir die Vorgängeralben auf jeden Fall auch noch anschaffen.
Zu LOVE: Kaufen!! Wer es lässt, verpasst etwas :)
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. November 2011
Das Album kommt im schicken Clearcover und macht optisch einen sehr guten Eindruck.
Beim ersten Blick auf das Cover, erkennt man sofort die Intention der Band, die Erschaffung etwas Großem.
Für den geneigten Hörer ist das nichts neues, Tom Delonge, seines Zeichen Bandleader, Gitarrist und Sänger, scheute es nie mit Superlativen um sich zu werfen. Ob Tom Delonge seine hochgegriffenen Ziele erfüllt hat, oder nicht, sei mal dahingestellt. Objektiv mag ich das nicht beurteilen, als Fan der ersten Stunde. Fest steht aber, dass auch auf diesem Werk mal wieder Delonges musikalische Einflüsse und Vorlieben Einzug gehalten haben.
Bereits die ersten Songs erinnern an U2,The Police,Dire Straits und Pink Floyd. Dennoch,Angels and Airwaves haben ihren Stil entwickelt und mit ihrem dritten offiziellen Studioalbum gefestigt.

Die folgende Rezension bezieht sich in erster Linie auf den zweiten Teil des Albums, da Part One bereits vor einigen Monaten zum freien Download bereitstand.

Saturday Love: Ein solider Song. Ein kleines Synthi-Intro gefolgt von einem eingängigen Gitarrenriff und schön arrangierten Vocalpassagen und einem mitreißendem Chorus. Kritiker könnten sagen, dass es eine typische AVA Midtemponummer ist, sei es drum, mir gefällt der Opener.

Surrender: Der zweite Song erinnert mich an 'The Adventure'. Ein Song, den man quasi direkt mitsingen kann. Auch hier wieder schön arrangiert und klar strukturiert. Für mich aber kein Ausreißer.

Anxiety: Die erste Singleauskopplung des Albums. Ein Song mit Ohwurmcharakter. Was mir gut gefällt, ist die Bridge zum Chorus.

My Heroine: Der vierte Song, avanciert zu meinem Favorit. Hier, AVA untypisch, mal ein beinah balladesker Song, der in einem brachialen, epochalen Outro endet. Sehr gefühlvoll und musikalisch toll umgesetzt. Ein Kompliment an Ex-Drummer Adam Willard, songdienlicher kann man kaum begleiten, klasse.

Moon as my witness: Ein eher seichter Song. Minimalistisch arrangiert, wiedermal Synthesizer, dezente Drums, dezente Gitarre. Dieser Song plätschert ein wenig vor sich hin und gehört für mich nicht zu den Stärksten, auch wenn der Interlude musikalisch interessant gestaltet ist und in einem Fade In zum darauffolgenden Song endet.

Dry your eyes: Dieser Song zieht die Stimmung wieder hoch. Hier hören wir eine tolle Uptemponummer, eingeleitet durch ein schönes Drumintro. Was hier auffällt ist,dass in den Strophen teilweise Töne verwendet wurden, die, in meinen Ohren, nicht passen wollen und beinahe als kakophonisch beschrieben werden könnten. Man bemerke die große Ähnlichkeit zu 'Everythings magic'.

The Revelator: Für mich ein Highlight. Man achte hier besonders auf das Bassarrangement.

One last thing: Dieser Song wirkt recht experimentell. Hier etwas mehr Zerre auf der Gitarre und interessante Drums. Ordentlich, aber nicht überragend.

Inertia: Der Song gefällt mir wieder sehr gut. Hier wagt man etwas neues. Der Song erinnert mich mit seinem Gitarrenarrangement stellenweise an das neue Blinkalbum. Ein neuer Sound, der mir zu Anfang nicht gefallen wollte, nach häufigerem Hören aber wirklich sehr mächtig und mitreißend rüberkommt.

Behold a pale horse: Ein Song nach älterem Muster, vertraute Gitarrenriffs und vertraute Synthesizersounds. Eine Tolle Bridge leitet einen großartigen Chorus ein. Guter Song

All that we are: Der letzte Song der Scheibe und für mich einer der stärksten Songs. Wieder ein langsamerer Song. Begleitet von einem schönen Pianoriff. Man schenke dem Ende die größte Aufmerksamkeit, wahnsinnig starkes Solo.

Nun zu meiner Meinung: Ich denke, dass dieses Album den Erwartungen gerecht wird und ein würdiger Nachfolger ist. Die Band ist ihrer stilistischen Vorliebe treugeblieben und das ist auch gut so. Vieles mag ähnlich klingen, aber kann das nicht auch von Vorteil sein ?
Angels and Airwaves sind weiterhin eine Band mit viel Potential. Ich bin gespannt wie es weitergeht. Daher, guten Gewissens, 5 Sterne.

Abschließend möchte ich sagen, dass man dieses Album auf Kopfhörern genießen sollte.
Das Album ist, wie auch seine Vorgänger, toll produziert. Ein enormes Soundspektrum wurde hier glasklar und sauber aufgenommen, sodass es wirklich eine Freude ist.
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am 19. September 2012
Ich habe die Band als Vorgruppe von Green Day dieses Jahr gehört. Mußte die Doppel CD sofort kaufen. Kannte die Band vorher überhaupt nicht. Als man den ersten Song gehört hat, wußte ich sofort die Jungs verstehen was von Musik. So frisch und rockig. Hatte erst keine Ahnung von der Besetzung.
Habe die CD`s seit 2 Tagen. Läuft hoch und runter auf der Anlage. Und wird bestimmt nicht langweilig. Werde mir die CD von 2007 auch die nächsten Tage kaufen.
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am 8. Februar 2013
Wer auf den "Style" von AVA steht wird dieses Album lieben zwei CDs und jede Menge lieder sobald eine CD langweilig wird hört man die zweite.
Einfach super mal eine Doppel CD nicht nur 10 Lieder sondern mal wirlklich ein Album was man eher länger hört und nach und nach die Lieblingslieder findet und Spaß daran hat!
Sehr zu empfehlen! Einfach TOP für AVA Fans ein muss!
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