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94 von 102 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich spannend!
Ich war völlig überrascht, als ich am vergangenen Freitag in einer grossen Buchhandlung "Töchter der Sünde" sah und las "Die Geschichte der Wanderhure geht weiter...". -Zigmal bin ich um das wirklich prominente Display herumgeschlichen und habe überlegt, ob ich mir "Töchter der Sünde" wirklich zulegen soll, weil mir "Die Tochter der...
Veröffentlicht am 4. Oktober 2011 von Wombatsbooks

versus
20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Kuh wurde lange genug gemolken ...
Was bisher geschah :
Die Wanderhure
Die Kastellanin ( Die Rache der Wanderhure )
Das Vermächtnis der Wanderhure
Die Tochter der Wanderhure

Während das Buch "Die Wanderhure" recht spannend gemacht ist, sehnte man sich sogleich einer Weiterführung. Dies geschah dann auch durch das Buch "Die Kastellanin", welches bei erscheinung...
Veröffentlicht am 23. Februar 2012 von Nik


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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Kuh wurde lange genug gemolken ..., 23. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Töchter der Sünde (Audio CD)
Was bisher geschah :
Die Wanderhure
Die Kastellanin ( Die Rache der Wanderhure )
Das Vermächtnis der Wanderhure
Die Tochter der Wanderhure

Während das Buch "Die Wanderhure" recht spannend gemacht ist, sehnte man sich sogleich einer Weiterführung. Dies geschah dann auch durch das Buch "Die Kastellanin", welches bei erscheinung des 2. TV-Teiles der Wanderhure unter denn Namen "Die Rache der Wanderhure" noch einmal neu aufgelegt wurde ...... Weitere Teile waren "Das Vermächtnis der Wanderhure" wie auch "Die Tochter der Wanderhure".
Während "Die Tochter der Wanderhure" bereits fast gänzlich ohne die Wanderhure ausgekommen ist, brachte es dennoch den Charme und das fesselnde der Wanderhure rüber. Bei "Töchter der Sünde" jedoch hat man das Gefühl hier war ein anderer Autor am Werk. Es wirkt durchweg nichtssagend und hat kaum noch einen Zusammenhang zur Wanderhure. Einzig das es um den Sohn der Wanderhure geht - ob dieses aber direkt so gewesen ist, oder erst nach "Fertigstellung" so umgeschrieben wurde bleibt offen.

Vielleicht sollte das Buch "Töchter der Sünde" auch unter einen der anderen Iny-Lorenzt-Pseudonyme wie z.B. "Anni Lechner", "Diana Wohlrath", "Eric Maron", "Iny Klocke, Elmar H. Wohlrath", "Mara Volkers" Nicola Marni", "Sandra Melli" erscheinen.
Warum jemand so viele Pseudonyme braucht bleibt wohl wie vieles andere auch ungeklärt. Das naheliegenste wird wohl sein das man unter einen Namen nicht zu viel auf den Markt werfen mag um nicht den Eindruck der Fabrikliteratur zu erwecken. Leider kommt gerade dieser Endruck der Fabrikliteratur bei "Töchter der Sünde" auf. Die Abhebung von den anderen Teilen der Wanderhurenreihe ist so offenkundig, das man meinen könnte das es aus der Feder eines Trittbrettfahrers stammen würde. Das Rezept zum Erfolg "Nimm etwas Wanderhure, mische dazu ein wenig histroischen Stoff" und fertig ist ein Bestseller ging jedoch nicht auf.

Fazit : Das Buch ist im ganzen recht langweilig und bedarf beim lesen durchhaltevermögen - bei dem "Audio-Book" sorgt lediglich die Stimme von "Anne Moll" und die Tatsache das man nicht selber lesen muss dazu das man es sich ganz anhört. Somit ist das Buch gerade noch für die Vervollständigung der Wanderhurensammlung interessant, wird aber auch da ehr als Staubfänger sein Dasein fristen.
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94 von 102 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich spannend!, 4. Oktober 2011
Von 
Wombatsbooks - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Ich war völlig überrascht, als ich am vergangenen Freitag in einer grossen Buchhandlung "Töchter der Sünde" sah und las "Die Geschichte der Wanderhure geht weiter...". -Zigmal bin ich um das wirklich prominente Display herumgeschlichen und habe überlegt, ob ich mir "Töchter der Sünde" wirklich zulegen soll, weil mir "Die Tochter der Wanderhure: Roman" schon nicht mehr so gut wie die Vorgänger gefallen hatte. Ich hatte befürchtet, es würde wieder alles nach dem bekannten Muster gestrickt und schablonenhaft sein. Ich kann nur sagen, dass ich völlig danebengelegen habe: "Töchter der Sünde" war wie eine Tüte Gummibärchen. Einmal angefangen, konnte (diese) frau nicht wieder aufhören!

Den historischen Hintergrund bilden die geplante Krönung Friedrich III. zum Kaiser durch Papst Nikolaus V. und die politischen Ränkeschmiede um die Krönung zu verhindern. Marie und ihre Töchter auf und um Kiebitzstein spielen zwar in einem Nebenstrang auch eine wichtige Rolle, aber der Hauptpart kommt Maries Sohn Falko, seinen Freunden Giso & Hilbrecht während ihrer Mission auf dem Weg nach und in Rom zu. Es gilt wieder eine Menge Unwegsamkeiten zu bestehen, Schurken aus dem Weg zu räumen und natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Mich hat wirklich sehr positiv überrascht, dass alles überhaupt nicht so schablonenhaft war, wie ich befürchtet hatte.

Schön fand ich auch die Gestaltung der Innenseite des Schutzumschlages: Auf einer Karte kann man Falkos Weg nach Rom nachverfolgen und es gibt eine Auflistung der wichtigsten Personen. Nach Abschluss des Romans folgen noch Anmerkungen zum historischen Hintergrund sowie eine Liste der dramatis personae.

"Töchter der Sünde" steht an Spannung m.E. der "Wanderhure" in nichts nach ("Die Wanderhure" war für mich bisher das spannendste Buch dieser Reihe) und bietet genügend Raum für Nachfolger, auf die ich schon gespannt warte! Eine leichte Lesedelikatesse für länger werdende Herbstabende und m.E. für FreundInnen der Wanderhuren-Reihe ein absoluter Hochgenuss!
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31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wanderhure Teil 5 - nun sollte die Geschichte der Wanderhure zu Ende sein!, 26. Oktober 2011
Von 
Lena G. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Zum Inhalt
Falko Adler auf Kibitzstein, Erbe und Sohn der ehemaligen Wanderhure Marie Adler, zieht sich beim Turnierkampf nicht nur den Zorn seines Mitstreiters sondern auch den des Würzburger Fürstbischofs Gottfried Schenk zu Limpurg zu. Zur Strafe muss er dessen Nichte, die schöne Äbtissin Elisabeth Schenk zu Limpurg, auf ihre Pilgerreise nach Rom begleiten.
Auf dieser Reise muss er seine Fähigkeiten als Ritter unter Beweis stellen und so manche Hürde nehmen. Doch das ist nichts im Vergleich zu dem, was ihn in der heiligen Stadt Rom erwarten wird.
Falko gerät zwischen die Fronten. Stellt der Kibitzsteiner sich nun auf die falsche Seite, wird er zu einer Waffe die alles zerstören kann...

Meine Meinung
Den allerersten Band der Wanderhuren-Reihe, "Die Wanderhure", fand ich richtig gut. Die beiden Nachfolger, "Die Kastellanin" und "Das Vermächtnis der Wanderhure" waren etwas lahm und den vierten Band "Die Tochter der Wanderhure" empfand ich wiederum sehr gelungen. Sodass ich mich auf diesen neuen Band sehr gefreut habe.
Marie und ihre Tochter Trudi sind mir sehr sympathisch und ich habe sie gerne durch ihr Leben begleitet und wollte dies auch bei dem fünften Band tun. Doch die beiden spielen hier leider eine sehr sehr kleine Nebenrolle.

Falko, Maries Sohn, hingegen war mir von Anfang an unsympathisch, oberflächlich und eine Spur zu arrogant. Ich bin mit meiner Meinung über ihn auch ein wenig voreingenommen. Vielleicht liegt es an den Umständen aus dem dritten Teil, in dem Marie Falko als Säugling entrissen und auf den Namen ihres Erzfeindes getauft wurde. Mit diesem Namen verbinde ich leider nur Negatives. Und dieses Buch, in dem Falko der Protagonist ist, bestätigte meine Meinung über ihn. Ich finde er wird der Rolle des Protagonisten nicht wirklich gerecht. Er kann sich kaum gegenüber den anderen Charakteren behaupten.
Auch die anderen Charaktere sind mir nicht tiefgründig genug. Ich hatte Schwierigkeiten eine Bindung zu ihnen aufzubauen, mit ihnen zu fühlen und sie zu mögen.

Generell finde ich das die Männer in diesem Buch alle samt nicht gut weg gekommen sind. Sie werden alle sehr naiv und triebgesteuert dargestellt. Die ganze Zeit denken sie an Vergewaltigungen und suchen Wege wie sie oder vielmehr AN wem sie ihre unzähmbare Lust stillen könnten. Auch den frommen Jungfrauen ist ihre Jungfernschaft nicht heilig. Sie stehen den Männern in nichts nach. Leidenschaft gehört für mich schon in einen historischen Roman, doch hier gibt es keine Leidenschaft, nur Gier. Die Gier nach Lust und Befriedigung. Das ging mir doch sehr auf die Nerven.

Die Geschichte an sich war auch weniger spannend. Also wer historisch etwas erleben möchte greift sich hiermit leider das falsche Buch. Es geht lediglich um den deutschen König Friederich III der in die heilige Stadt reisen will, um sich zum Kaiser des heiligen römischen Reiches krönen zu lassen. Die Römer wollen verhindern, dass dieser sich die Krone der Cäsaren aufsetzt und somit unglaublich an Macht gewinnt. Falko's Freund, der Priester Giso, bekommt den Auftrag die Gegenseite auszuspionieren und zieht Falko in einen gefährlichen Strudel aus Intrigen und Verrat.

Doch nun schluss mit dem Gemeckere. Denn der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen und das Ende hat mir auch gut gefallen. Endlich kam etwas mehr Gefühl hinzu und auch eine leichte Spannung wurde aufgebaut. Und der Titel, der mir anfangs als sehr unpassend erschien, bekam seine Bedeutung. Ich finde dass er doch sehr gut gewählt wurde.

Fazit
Dieses Buch hat mich leider mehr enttäuscht wie begeistert. Obwohl das Ende nach meinem Geschmack war, rate ich dem Ehepaar Lorentz davon ab noch einen sechsten Band zu schreiben! Die Geschichte der Wanderhure sollte nun wirklich zu Ende sein! Trotzdem könnten diejenigen die von den Kibitzsteinern nicht genug bekommen können Freude an Falko's Reise nach Rom haben.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mittlerweile ist die "Wanderhure" verbraucht und abgenutzt, 21. März 2012
Hinter Iny Lorentz steht ein Autorenehepaar, das mit der "Wanderhure" eine wahre Goldgrube entdeckt hat. So hat die eigentliche Protagonistin Marie mittlerweile ein sehr hohes Alter erreicht, was nur den wenigstens Frauen des Mittelalters vergönnt war. Falls sie sterben sollte, wäre allerdings die Reihe in der bekannten Manier zu Ende, also darf sie ihren Lebensabend fast in Ruhe und unbehelligt verbringen. So verkommt Marie zur Nebenfigur, die nur auf wenigen Seiten auftaucht und dort nur als besorgte Mutter in einer fast unnötigen Nebenhandlung. Der Protagonist ist diesmal Falko, Maries heißblütiger, gutaussehender und begabter Sohn. Wie könnte es anders sein, ist der Junge auch noch ein begnadeter Liebhaber, was im Laufe des Romans mehr als eine Frau erfahren darf.
Anfänglich steht Falkos Liebe zu den Frauen eher am Rande, da geht es noch darum, eine zukünftige (und sehr hübsche) Äbtissin, ein paar Nonnen und Pilger sicher nach Rom zu bringen. Tatsächlich steht die Gruppe einigen Hindernissen gegenüber und Falko muss mehr als einmal zum Schwert greifen. In Rom angekommen ist die Reisegemeinschaft noch lange nicht in Sicherheit. Eine Intrige soll die Krönung König Friedrichs zum Kaiser verhindern und sogar sein Tod ist geplant. Diese Verschwörung reicht in die höchste römische Gesellschaft und Falko wird, durch seine Affäre mit einer Römerin, mitten hineingezogen.

Neben den vielen Charakteren und ihren persönlichen Schicksalen tritt leider die Verschwörung in den Hintergrund. Dazu trägt auch bei, dass die gesamte Lebensgeschichte der "Guten" vor dem Leser ausgebreitet wird, die "Bösen" aber farblos bleiben. Sie sind einfach Mörder, gemeine Vergewaltiger und außerdem schlecht im Bett, das muss doch wirklich zur Charakterisierung reichen. Im Gegensatz dazu sehen die guten Charaktere natürlich sehr gut aus, auch wenn sie eine Narbe im Gesicht haben, wird immer noch betont, dass gerade diese sie anziehend macht. Natürlich sind die Männer auch gute Liebhaber, die Frauen ungewöhnlich hübsch und alle auch noch mehr oder weniger intelligent - glauben sie zumindest. Immer wieder ist der Leser versucht, einige Seiten zu überblättern - sei es, weil gerade ein Loblied auf die Schönheit einer Frau gesungen wird, Falko mal wieder nicht weiß, wen er liebt, oder ein paar Ganoven jemanden umbringen - es ist alles langweilig und wenig fesselnd geschrieben. Diese Langeweile liegt zum Teil auch daran, dass die Autoren immer wieder nur auf einen Handlungsstrang fokussiert sind, während andere angefangen wurden, dann aber lange zur Seite gelegt werden. Viele Handlungsstränge laufen eigentlich parallel, haben Auswirkungen aufeinander und münden am Ende zusammen. Aber gerade die Synchronität der Ereignisse wird schlecht vermittelt, das eine hat wenig mit dem anderen zu tun und auf einmal löst sich alles in Wohlgefallen auf - so der Eindruck beim Leser. Mit komplexen Handlungen kann Iny Lorentz eher schlecht umgehen, was man auch daran merkt, dass der Hauptaugenmerk darauf liegt, wer mit wem und wie ins Bett geht - aber auch von Erotik ist hier keine Spur zu finden, so dass noch nicht einmal die eine oder andere heiße Szene zur Rettung des Buches bereit steht. Da es für die Wanderhuren-Reihe untypisch ist, dass auf einmal ein Mann die Hauptrolle spielt, gibt es auch ein paar pseudo-emanzipierte Frauenrollen: Die eine ist nicht sonderlich hübsch, denkt aber immerhin, die andere denkt wenig, ist aber dafür nicht auf den Mund gefallen und schön. Da ist das mit der Intelligenz ja bekanntlich nicht so wichtig.

Wenn der Leser sich bis zum Ende durchgequält hat, kann man zwischen den Zeilen die Drohung erkennen, dass es durchaus noch weiter gehen könnte, immerhin lebt Marie ja immer noch, wenn auch hochbetagt.
"Töchter der Sünde" zeigt, was passiert, wenn man ein Pferd um jeden Preis reiten will, bis es tot ist - eingefleischte Fans der Serie werden vielleicht dankbar sein, jeder, der Wert auf ausgearbeitete Charaktere, gut geschriebene Handlung und anspruchsvolle, nicht konstruierte Handlungen legt, kann mit diesem Buch keinen Spaß haben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein weiterer Teil um die Familie der Wanderhure Marie..., 1. Dezember 2011
Ein Ritterturnier an dem Falko Adler teilnimmt, hat weit reichende und vor allem verhängnisvolle Folgen für den jungen Kämpe, denn er wird in einen unfairen Kampf verwickelt da gleich mehrere Gegner versuchen, ihn in die Mangel zu nehmen. Dank der Hilfe und dem schnellen und beherzten Eingreifen zweier Freunde übersteht er den Wettkampf jedoch unbeschadet. Doch der Streit den er mit Bruno von Reckendorff ausficht, verärgert den Würzburger Fürstbischof, der Falko schließlich unverzüglich und mit einem besonderen Auftrag nach Rom sendet. Falko soll dort dafür sorgen, dass der dort geplanten Kaiserkrönung von Friederich III. nichts im Wege steht. Nach dem Mord an einem wichtigen Geistlichen stehen die Zeichen dort nämlich auf Sturm.

Zudem muss der junge Ritter der Nichte des Bischofs, Äbtissin Elisabeth Schenk zu Limpurg Geleitschutz auf ihrer Pilgerreise anbieten. Nicht nur die Reise in die ewige Stadt stellt sich als gefährliche Herausforderung dar- auch die Fronten zwischen Friederich- Befürwortern und denjenigen, die es vorziehen würden, dass er dort niemals ankommen, geschweige denn gekrönt wird, sind verhärtet und Falko muss lernen mit Bedacht zur Tat zu schreiten.
Womit er nicht rechnet, ist, dass sich während seiner Abwesenheit sein Erzfeind Bruno daran macht, seine Rachepläne Falkos Familie gegenüber in die Tat umzusetzen. Er entführt Falkos Halbschwester Hildegard- doch gottlob gibt es ja auch noch Marie, Falkos Mutter, die beherzt eingreift um Hildegard zu retten. Wird es ihr gelingen?

Nachdem sich das Autorenehepaar Iny und Elmar Lorentz zuletzt anderen Serien zuwandte, kehren sie nun wieder zurück zu ihren literarischen Wurzeln- in dem sie die Geschichte der Wanderhure Marie und ihrer Familie weitererzählen.
Man sollte die Vorgängerromane allerdings bereits kennen- da vieles auf vergangene Geschehnisse aufbaut und man sonst Schwierigkeiten bekommen könnte, den Durchblick zu behalten.

Im Gegensatz zu den Vorgängerbänden steht jedoch nun Falko, Maries Sohn, im Fokus der Story und große Teile des Romans spielen nicht in Deutschland, sondern in Italien, genauer gesagt in Rom. Ich habe zwar kein großes Faible für die italienische Geschichte, muss jedoch zugeben, dass die dort verlaufenden Handlungsstränge teils sehr spannend und abwechslungsreich verliefen, so dass zu keiner Zeit Langweile bei mir aufkam. Auch diesmal wurde wieder sehr viel Hintergrundrecherche für den Roman betrieben, was mir sehr positiv auffiel und die Story rund um die geplante Krönung von Friederich III. wurde für mich ebenfalls interessant vermittelt. Der Schreibstil des Paares ist gewohnt eingängig und wer einen kurzweiligen Historienschmöker erwartet, wird ihn auch bekommen. Leider gibt es diesmal auch ein kleines 'aber'. Ich fand die männliche Hauptfigur Falko einfach nicht charismatisch genug, der weite Teile des Romans allein zu tragen hatte und leider, wenn ich ehrlich bin auch nicht unbedingt sympathisch. Zwar tritt auch Marie, die Romanheldin der ersten Teile der Serie erneut in Szene, doch leider sind ihre Auftritte nur recht kurz und dürftig, was ich sehr schade fand. Fans von Iny Lorentz 'Wanderhure' Reihe werden jedoch auf ihre Kosten kommen, wenn sie 'in Sachen Romanheld' dazu bereit sind, kleine Abstriche zu machen.

Eine Rezension von [...] (NG)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fortsetzung der Wanderhure, 28. Januar 2013
Von 
C. Gerz "Babiefan" (Aarbergen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Töchter der Sünde: Roman (Kindle Edition)
Dieses Mal geht es um den Sohn von Marie. Super schönes und spannendes Buch! Langeweile kam in dem Buch nie auf!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vorläufiger Tiefpunkt der Serie, 25. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es handelt sich hier um den 5. der Teil Wanderhuren-Serie. Das Ehepaar Lorentz ist mit diesem Buch auf dem bisherigen Tiefpunkt ihres Niveaus angekommen, dieses Buch ist von SAT1 ohne weitere Verfälschungen und Verflachungen verfilmbar, vielleicht war dies die Ursache für ein dermaßen flaches und triviales Buch. Kann natürlich auch sein, die Autoren haben ihr Pulver zu diesem Zeitpunkt verschossen. Hierbei mache ich ihnen noch nicht einmal zum Vorwurf. dass der historische Hintergrund wie immer sehr flach ist, auch wenn verschiedentlich von Friedrich III. die Rede ist, erfährt der Leser hier wenig Wissenswertes oder gar Neues. Aber dies war auch bei den vorangegangenen Büchern der Autoren bereits ihre große Schwäche, vor diesem Buch las ich Rebecca Gable, hier werden die englischen Könige und der Hochadel wirklich zum Leben erweckt.
Mehr noch hat mich an diesem Buch gestört, dass die Autoren vollkommen die Logik in einer Geschichte und bei der Entwicklung von Personen außer acht lassen, gerade hierfür hatte ich sie bei den vorhergegangenen Büchern immer noch sehr gelobt. In diesem Buch ist von einer fesselnden, gut erzählten Geschichte nichts mehr vorhanden. Gerade aus Falkos Italienbesuch hätte man hier sehr viel herausholen können, genau wie die 3 Wanderhuren-Filme beschränken sich die Autoren aber mittlerweile auf ausführliche und langweilige Beschreibungen erotischer Abenteuer, alle Männer einschließlich Falko scheinen nur mit einem bestimmten Körperteil zu denken, auch die Frauen, selbst die Äbtissin Elisabeth, sind nur auf der Jagd nach Liebesabenteuern. Dies macht den Roman nicht nur trivial, sondern geradezu billig und langweilig.
Hildegards Befreiung nach ihrer Entführung bringt ein bißchen Salz in die Suppe, verläuft allerdings auch relativ schnell und flach und wir kehren zum Einheitsbrei zurück. Man kann sich des Gefühls nicht erwehren, dass die Autoren hier bereits das Drehbuch für den 5. Wanderhurenfilm geschrieben haben, viel flacher geht es nicht. Ein historischer Hintergrund ist so gut wie nicht mehr vorhanden, die Handlung könnte bei Auswechslung der historischen Namen zu fast jedem Zeitpunkt der letzten tausend Jahre spielen. Die Männer sind einfach nur dümmlich und etwas, was ich hier nicht benennen möchte, die Frauen auch nur von Liebesabenteuern besessen.
Die Handlung an sich ist eigentlich nur einen Stern wert, für die flüssige Schreibweise und die gute Schilderung der Handlungsorte, hier insbesondere bei der Überquerung der Alpen, gewähre ich im Zurückdenken an bessere Romane des Autorenpaares hier noch einmal 2 Sterne.
Langsam nehme ich wirklich Abstand von Büchern des Ehepaares Lorentz, an das Niveau der "Kastratin" und der "Goldhändlerin" können sie schon lange nicht mehr anknüpfen, wahrscheinlich wird es wirklich Zeit, dass die "Wanderhuren"-Serie endlich beendet wird. Ich überlege stark, ob ich es mit der "Feuertochter" und dem neu erscheinenden Buch noch einmal mit diesen Autoren versuchen soll, "Töchter der Sünde" ist vorerst ihr schlechtestes Buch, ich habe schon weitaus bessere triviale Historicals mit mehr historischem Hintergrund und einer besseren Liebesgeschichte gelesen.
Gerade die Liebesgeschichte(n), insbesondere von Falko, haben die Autoren schon weitaus besser hinbekommen, die Figur Falko sieht in dieser verworrenen, wenig bewegenden Geschichte wahrlich nicht gut aus, so hat er bspw. gleich nach der dramatischen Geburt seiner Tochter deren Existenz sofort verdrängt. Weder die männlichen noch die weiblichen Protagonisten können (ohne Ausnahme) die Sympathie des Lesers erringen, die männlichen Akteure einschließlich Falko wirken meistens ziemlich dümmlich. Maries übertriebene Sehnsucht nach der Rückkehr ihres Sohnes kann man aufgrund dessen Verhaltens nicht nachvollziehen, er ist wahrlich kein Superheld. Hier wäre bei der Gestaltung des Haupthelden und dessen Abenteuern wahrlich mehr drin gewesen. Besonders stört mich bei Falko seine absolut unüberlegten, egoistischen Handlungen, eben auch seine vielfachen Liebesabenteuer, bei denen er stets und ständig nur an sich denkt, kein gelungener Hauptprotagonist. Ich frage mich wirklich, was für ein Männer- und Frauenbild die Autoren selbst haben, um so unsympathische Männerfiguren zu schaffen. Ob Frau Lorentz einen solchen Ehemann wirklich gut finden würde?
Aus diesem Grunde ist die Handlungsweise Margaretes, insbesondere am Schluss, nicht nachzuvollziehen, wenn man die Autoren kennt, allerdings vorhersehbar. Bei der Liebesgeschichte Margaretes wäre mir sehr viel mehr echte Dramatik und echte Gefühle allerdings lieber gewesen. Bei solchen Hauptprotagonisten wäre selbst Frau Neldel als Schauspielerin nicht überfordert, zu ihrem Leidwesen wird sie hier dann allerdings ja nur noch eine Nebenrolle abbekommen.
Die gleiche Flachheit gilt bei den Gegenspielern, ein echter Schurke von Format ist nicht auszumachen, ich hätte mir hier den Ausbau von Gianni gewünscht, der zumindest ein paar Anlagen zu einem echten Schurken hat. Hier hätte man ihn lange unerkannt unter Falkos Reisegruppe sein Unwesen treiben lassen können. Aber die Autoren outen ihn relativ schnell und lassen ihn dann auf recht unspektakuläre Weise von der Bildfläche verschwinden, schade um einen potentiell guten Gegenspieler, der sein Talent zum Unheil stiften nicht ausleben durfte. Die politischen und privaten Intrigen sind unspektakulär und immer nur laue Lüftchen, dem Buch fehlen eindeutig die Spannungshöhepunkte.
Fazit: Nur wirklichen Lorentz-Fans ist dieses Buch zu empfehlen, es ist flach und uninteressant. Zumindest ist es flüssig geschrieben und lässt sich somit einigermaßen lesen. Wer die flachen Sat-1-Verfilmungen der Wanderhuren-Serie mag, mag vielleicht auch dieses Buch, eine gute Fortsetzung der vorhergehenden 4 Bände, wo auch die "Tochter der Wanderhure" noch einigermaßen mithalten konnte, ist es jedoch nicht. Ich werde mir mehrfach überlegen, ob ich ein weiteres Buch des Ehepaares Lorentz lesen werde, der Niveauabfall war doch ein bisschen zuviel des Guten.
Die guten Bewertungen resultieren wahrscheinlich daraus, dass die kritischeren Bewerter mittlerweile die Geduld mit den Autoren verloren haben und deren Bücher nicht mehr lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Falko, der Wüstling, 13. Februar 2013
Also, etwas besser erziehen hätte Marie ihren Sohn Falko schon können. In diesem Buch hat er gleich mit zwei Frauen ein Verhältnis und schwängert diese fast gleichzeitig. Ansonsten schwingt er den Degen. Männer kommen bei Iny Lorentz in keinem Band gut weg. Was da wohl immer ihr Mann und Co-autor denkt? Aber im Grossen und Ganzen hat mich der Roman gut unterhalten. Er ist flüssig und nicht zu schwierig geschrieben. Iny Lorentz hat gut recherchiert und am Ende des Buches steht eine kurze Erläuterung der geschichtlichen Zusammenhänge, damit man sich in der Geschichte auch zurechtfindet. Marie ist zwar inzwischen Grossmutter geworden, doch von allen Personen noch die Pfiffigste.
Ich hatte diesen Roman in zwei Tagen ausgelesen und kann die untehaltsame Lektüre mit guten Gewissen weiterempfehlen.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider enttäuschend, 23. Oktober 2011
Ich hatte mich riesig gefreut, dass ein weiterer Teil der "Wanderhure" erscheint und mich gleich auf die Warteliste setzen lassen. Dann kam endlich die ersehnte Lektüre, doch im Gegensatz zu Band 1 bis 3 (Band 4 lief auch schon zäh) brauchte ich lange, um dieses Buch zu Ende zu lesen. Es hat mich nicht wirklich gefesselt und sind mir persönlich zu viele Handlungsstränge, die zeitlich parallel ablaufend sein sollen, mir dies aber nicht so erscheint. Insgesamt waren mir die Bücher um Marie und Michel am allerliebsten. Schon mit der "Tochter der Wanderhure", Trudi, hatte ich meine Probleme und mit Falko bin ich auch nicht so richtig warm geworden. Prinzipiell ist es ein nettes Buch, das sich ganz gut lesen lässt, aber den in eine Fortsetzung gesetzten Erwartungen leider nicht gerecht wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Töchter der Sünde, 19. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Töchter der Sünde: Roman (Kindle Edition)
Das ist ein Buch ,bei dem ich nicht aufhören konnte zu lesen. Spannend und bildhaft beschrieben daß man sich in diese Zeit versetzt fühlte.
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