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Sad Wings of Destiny
Format: Audio CDÄndern
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. März 2014
1976 veröffentlichten Judas Priest ihre zweite Studioplatte unter dem Titel SAD WINGS OF DESTINY. Cool rockende Bluesnummern wichen einem Hard Rock orientierten Stil mit ersten, leichten Heavy Metal Einflüssen, deren Anteil hier aber noch klein gehalten wurde. Im Gegensatz zu allen nachfolgenden Scheiben werden die agressiv-brutalen Gitarrenlines noch im Zaum gehalten, die Songs wirken jedoch nicht so kompakt und direkt wie jene der Nachfolger SIN AFTER SIN oder BRITISH STEEL, welche zu den Aushängeschildern der Band mutierten, an deren objektiver Klasse und Einfluss der NWOBHM auch heute noch neben Iron Maiden und Saxon gemessen wird. Eröffnet wird die Scheibe durch eine waschechte Hard Rock Nummer mit VICTIM OF CHANGES, welche sich zu einem gefühlvollen, balladeartigen Song entwickelt, um sich dann härtemäßig im Endteil zu steigern und in THE RIPPER zu leiten. Auch heute noch wird dieser grundsolide Rocker zum ersten Heavy Metal Song der Band gezählt, da er Falsett-Gesang von Halford mit schneidenden Gitarren mischt. Akustisch beginnt dann der Doppeltitel DREAMER DECEIVER/DECEIVER, welcher zwar chronologisch gesehen kein in sich geschlossener Song ist, durch die direkte Überleitung, die man angesichts des abrupten Endes und Rythmenwechsel zum Schluss des ersten Titels erwartete, allerdings als ein einziger Song betrachtet werden kann. DECEIVER ist das vielleicht härteste Intermezzo von Judas Priest in der frühen Schaffensphase der Birminhamer. Erinnert stellenweise stark an CHARLOTTE THE HARLOT von Iron Maiden. PRELUDE unterstreicht dann den düsteren, melancholischen Touch des Albums und beendet die erste LP-Seite. TYRANT schlägt wie - zuvor THE RIPPER - in eine ähnliche Kerbe, kommt aber völlig ohne Falsett-Gesang aus. Der variable Rythmusteppich des Songs ist gekennzeichnet durch gut arrangierte Tempiwechsel und einen Mitsing-Refrain. Ein Stück, welches man mit zum besten des Albums zählen muss. GENOCIDE ist ein Song, der im Midtempo gehalten ist, sich stilistisch aber an TYRANT anlehnt. Präzises Drumming von Alan Moore, stakkatoartiges Geriffe von Glenn Tipton und Ian Hill. Härtemäßig steigert sich der Titel zur Mitte hin, zu einem netten Drum- und Gitarrenfill, kehrt dann aber wiederum schnell zum ursprünglichen Rythmus zurück, um dann effekttechnisch und bedrohlich in den wilden Endteil überzuleiten. EPITAPH kontrastiert dann alle vorangegangen Stücke des Albums mit einem klassischen Grundtenor. Hier wird etwas experimentiert, wie man es nach den ersten sieben Songs nicht vermutet hätte. Auch hier singt Rob Halford nicht vollständig klar, sondern variiert seinen Gesang. ISLAND OF DOMINATION nimmt zum Schluss schon das Eröffnungsriff des Covers DIAMONDS AND RUST von SIN AFTER SIN vorweg, leitet dann jedoch in wiederum in einen Hard Rock Song mit einigen Breaks, welche den Eindruck des Stücks perfekt abrunden. Im Mittelteil fließen auch Blues-Strukturen in das Sound-Gefüge des Titels ein. Das melancholisch gehaltene Cover ergänzt den Höreindruck der neun eigenständigen Rohdiamanten. KAUFEN!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Alle paar Jahren wir das Debütalbum der britischen Metalinstitution Judas Priest wieder auf die Menschheit losgelassen, dieses Mal unter der Lizenz von Repertoire Records und im Digipack. Während der Rest des Kataloges im Besitz von Sony ist, die auch schon vor kurzem ein pralles Single Boxset vor heraus brachten ist "Rocka Rolla" und das 1976er Zweitwerk "Sad Wings Of Destiny" (teilweise mehrfach mit anderen Artworks neu aufgelegt worden) anscheinend lebenslang in Besitz des Uraltlabel Gull Records! Das Booklet ist mit neuen Linernotes vom Journalisten Chris Welch und vielen alten Bildern, nett aufgemacht, hat aber leider keine Texte zu bieten.
"Sad Wings Of Destiny" war der Weg von Judas Priest weg vom Hard Rock der siebziger Jahre, hin zum Metal. Nicht nur das fantastische Artwork ist toll, auch die Musik der noch jungen Band im Jahre 1976. Mit späteren Alltimehits der Gänsehautsorte: "Victim Of Changes", "The Ripper" und "Tyrant" ist man schon auf der sicheren Seite.
Der Sound ist typisch für die damalige Zeit, besonders in Sachen Schlagzeug, kann sich aber trotzdem immer noch hören lassen. Mit Songs wie "Dreamer Deceiver" war man jedoch noch sehr verträumt und erinnert sehr an Sabbaths "Planet Caravan". Halfords tiefe Stimme bei diesem Song ist 2012 schon etwas befremdlich. Spaß macht das Lied trotzdem! "Epitaph" mit Pianoeinsatz und unüberhörbaren Queen Anleihen passt gar nicht in das Bild, was man als Metalfan von Priest hat. Fazit; Obskur! Glücklicherweise ist der Rausschmeißer "Island Of Domination" da schon metallischer.
Leider gibt es keine Bonusongs, aber die Scheibe ist in dieser Aufmachung für neu hinzugekommene Priest Fans ein Muss!
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Juni 2013
1976 erschien der erste Klassiker der Priester um Rob Halford (Vocals) und Glenn Tipton (Guitars). Die Songs sind deutlich besser als auf dem Vorgänger "Rocka Rolla". Ausserdem werden zum ersten Mal die Twin Lead Guitars eingesetzt.

Das Album startet mit meinem Lieblingssong der Priester überhaupt `Victim of changes`. Seit 30 Jahren begeistert mich dieser Song, besonders der Mittelteil, genial und Gänsehaut! Weitere Klassiker finden wir hier mit `The ripper`, `Tyrant` und `Genocide`. Auch die Ballade `Dream deceiver: Deceiver` gefällt sehr gut. Das Gleiche gilt für `Island of domination`. Nur das Intro `Prelude` passt nicht zu Priest und `Epitaph` gefällt mir gar nicht. Dieses Stück hätte eher zu Queen gepasst. Nichts gegen Queen, aber hier passt das Stück nicht. Insgesamt beweisst uns die Gruppe aber, zu welchen Leistungen sie imstande ist.

Leider, leider ist der Sound kaum besser als beim Debüt. Das ist ein Manko dieser CD. Dieser dünne Sound und der Song `Epitaph` führen zu einem Punkt Abzug. Somit dann 4 Sterne für "Sad Wings Of Destiny", käme die Platte heute raus, mit heutigen Mitteln, wäre es sicher ein 5 Sternewerk geworden.
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