Kundenrezensionen

44
3,9 von 5 Sternen
Eine offene Rechnung
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"Eine offene Rechnung", im Original "The Debt", ist das Remake eines israelischen Filmes von 2007.
Da ich das Original nicht kenne, können Vergleiche damit von mir nicht gezogen werden.

Im Jahr 1966 sollen drei junge Mossad-Agenten (Sam Worthington, Jessica Chastain, Marton Csokas) in Ostberlin den ehemaligen KZ-Arzt Dr Vogel (Jesper Christensen) aufspüren und entführen, damit er in Israel vor Gericht gestellt werden kann.
Tatsächlich spüren sie Vogel auf, aber dann geht ihr so gut ausgeklügelter Plan gründlich schief, wobei die Unerfahrenheit der drei Agenten, insbesondere die der jungen Rachel, die unerwartete psychische und physische Stärke Vogels und amouröse Verstrickungen unter den Agenten eine entscheidende Rolle spielen.
Um dem Mossad gegenüber das Gesicht zu wahren, denken sie sich eine Geschichte aus, die die drei in der Heimat zu "Helden" werden lässt und schwören einander ewiges Stillschweigen.
Als Rachels Tochter rund dreißig Jahre später einen Roman über die Geschichte veröffentlicht, droht die Wahrheit ans Licht zu kommen und zwingt die drei Ex-Agenten (Helen Mirren, Tom Wilkinson, Ciarán Hinds), erneut tätig zu werden...

"Eine offene Rechnung" ist ein spannend gemachter Thriller mit gut getroffenem Zeit- und Lokalkolorit Berlins während des Kalten Krieges.
Dabei kann der Film zwar das Rad gut gemachter Thriller nicht neu erfinden (und hat dies wahrscheinlich auch nie beabsichtigt), vermag neben der spannend konstruierten Handlung aber vor allem mit hervorragender Besetzung (allen voran Helen Mirren und Jessica Chastain, die sich die Rolle der Rachel teilen, und Jesper Christensen als ehemaliger KZ-Arzt, der auch über zwanzig Jahre nach Kriegsende noch vor allem psychologische Stärke und Überzeugungskraft besitzt) und stimmungsvoller Atmosphäre zu überzeugen.
Die im Film dramaturgisch so wichtige Skurrilität einer innerstädtischen West-Berliner S-Bahn-Linie, die auch nach dem Mauerbau teilweise durch Ostberlin verlief, wo die im 20-Minuten-Takt verkehrenden Züge aber selbstverständlich nicht hielten, entspricht übrigens der Realität und die entsprechenden Szenen scheinen auch tatsächlich am Berliner Bahnhof Wollankstraße gedreht worden zu sein.
Erwähnenswert für Interessenten ist eventuell noch die Feststellung, daß es in dem Film nicht vordergründig um Kriegsverbrechen und die KZ-Thematik und auch nicht um die Geschichte des Mossad geht, sondern diese lediglich den Aufhänger für einen spannend konstruierten Thriller bilden.

Satte vier Sternchen und eine klare Empfehlung an alle Fans spannend gemachter Agenten-Thriller.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. März 2014
Außergewöhnlich ist es nicht, wenn ein innerer Zwiespalt dafür sorgt, das ein Leben von einer Lüge bestimmt wird. Und wenn dann noch Helen Mirren in einer Oskarreifen Darstellung diese Zerrissenheit präsentiert, ist für einen durchweg spannenden Kinoabend gesorgt.
In einer angemessen Altersfreigabe wird der Zuschauer in ein gekonnt in Szene gesetztes Geflecht aus falschen Fährten und Psychospielchen vor dem Hintergrund Ost-Berlins der 1960er Jahre verstrickt.
Es ist eigentlich völlig unnötig, den weiteren Handlungsstrang hier aufzuzeigen, da die Story rundherum logisch und spannend erzählt ist und es hin und wieder Filme gibt, von denen man sich einfach einmal "fesseln lassen" muss.
Ein solcher Film ist "Eine offene Rechnung" - einfach einmal anschauen und überraschen lassen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Drei junge Agenten des MOSSAD sollen den "Chirurg von Birkenau", der 1966 unbehelligt als Gynäkologe in Ost-Berlin praktiziert, nach Israel entführen, damit ihm dort der Prozess gemacht werden kann. Der Plan geht schief, der böse Nazi entkommt. Die Agenten behaupten, ihn getötet und die Leiche entsorgt zu haben und erneten unverdienten Ruhm. Doch 30 Jahre später holt sie die Lüge der Vergangenheit ein, denn der Böse ist in der Ukraine...
Die Story ist ebenso klischeehaft wie unglaubwürdig - und genau so ist leider auch der Film. B-Movie-Regisseur John Madden versuchte mit einigen zugkräftigen Stars - die in ihren Klischeerollen nie wirklich glaubwürdig sind, den müden Stoff zu pushen - was an den Kinokassen gründlich misslang. Besonders auffällig ist die miserable historische Rekonstruktion Ost-Berlins im Jahr 1966. Die BARKAS-Kleinbusse der DDR-Post waren eben nicht mit DDR-Post beschriftet - sondern mit DEUTSCHE POST. Ein Telefon-Schaltkasten trägt die lustige Aufschrift DDR-Telekommunikation. Die DDR-Krankenwagen der Schnellen Medizinischen Hilfe trugen niemals ein grünes Kreuz. TATRA-Straßenbahnwagen der Baureihe Ende 70er Jahre konnten im Ost-Berlin des Jahres 1966 auch nicht verkehren. Die Auswahl dieser ebenso offensichtlichen wie lächerlichen Fehler zeigt, dass hier an jeglicher historischen Recherche gespart wurde. Im übrigen wurden sämtliche Ost-Berlin-Szenen in Ungarn (überwiegend Budapest) gedreht, was sicherlich auch nicht zur Steigerung der Glaubwürdigkeit beitrug. Kein einziger deutscher Name findet sich im Abspann. Wenn schon auf die preiswerten ungarischen Studios zurückgegriffen wurde, hätte wenigstens ein deutscher Berater Fehler verhindern können.
Die Blu-ray hat nicht mehr als DVD-Niveau - aber auch ein Kauf der DVD ist absolut verzichtbar. Es gibt sehr sorgfältig recherchierte und spannende Filme über das Agenten-Milieu im Berlin der sechziger Jahre. Dieser gehört definitiv nicht dazu.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. März 2014
Klasse Film, klasse Schauspieler und spannend bis zur letzten Minute und ohne jegliche Hänger oder logische Lücken. Sehenswerter Film, den ich über Amazon Prime angesehen habe.
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am 15. Juli 2015
Wenngleich das Ostberlin der 60er Jahre nicht gerade zu den schönsten Städten Deutschlands zählte, entspricht das gezeigte historische Umfeld Architektur, Verkehrswesen, Technik, Zustand der Wohnungen etc. in keinster Weise der damaligen Realität.
Was sich der Regisseur bei der Gestaltung solcher Details wie Deutsches GRÜNES Kreuz, oder z.B "DDR-Telekom" wohl gedacht haben möge ist unergründlich...
Auch der dargestellte Fluchtplan über den S-Bahnhof Wollankstrasse ist wohl, selbst wenn dieser gelungen wäre etwas absurd. Der Regisseur hat auch hier bei seinen historischen Recherschen nicht beachtet, dass die S-Bahn hier immer noch auf vom Osten kontrollierten Gebiet verkehrte...
Schade eigentlich, bei der Verfilmung eines olch brisanten Themas...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. April 2014
ein super Film, überraschende Wendung, sensationelle Schauspieler, toller Plot. Die ganze Zerrissenheit der Handlungen der einzelnden Darsteller wurde überzeugend, ohne Übertreibung wirklichkeitsnah dargestellt. Die Zeitblenden waren nicht verwirrend, sondern gliederten sich hervorragend in die Story ein.
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am 16. September 2013
If you are expecting a spy movie or even a shoot-em-up. You will be disappointed. It is a low-key physiological thriller about lying and its consequences.

The story for the most part is mediocre and contrived. There are the standard plots and twists and turns almost on queue. You usually have to see something the second time to see however they set you up for what is coming. Not this film as they are right up front. Great visuals. Not too much overwhelming background music. The Music do a little too much thumping during the “prepare you for the surprise scenes”. The acting was up to par with all the actors even if Helen took center stage.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. April 2013
Wer als hörgeschädigte Person den Film mit deutschen Untertiteln anschauen will, bekommt leider ein Problem. In Kapitel 4 bis 8 und 10 bis 12 fehlen ganz oder teilweise die deutschen Untertitel!
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am 16. April 2015
Dieser Film hat die versuchte Entführung eines KZ-Arztes und den Umgang mit den Ereignissen als Hintergrund. Die Schauspieler sind allen voran Helen Mirren erstklassig. Das Bild und der Ton sind über alle Zweifel erhaben. Vom Bonus sind einige interessante Interviews erwähnenswert.Vom Hintergrund des Filmes und den möglichen Interpretationen des Themas hätte eine Dokumentation nicht geschadet, ob diese Geschichte auch wahr/teilweise wahr oder nur lose an die Entführung von Eichmann angelegt ist.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 11. März 2012
In den 50ern und 60ern des vergangenen Jahrhunderts waren Agenten des Mossad weltweit auf der Suche nach untergetauchten Naziverbrechern, um sie in Israel vor Gericht stellen und verurteilen zu können. In EINE OFFENE RECHNUNG (The Dept) erzählt Regisseur John Madden die fiktive Geschichte einer solchen Operation:
Im Jahre 1966 treffen die jungen Mossad-Agenten Rachel Singer, David Peretz und Stefan Gold in Ost-Berlin aufeinander. Der als "Chirurg von Birkenau" für seine im KZ durchgeführten Menschenexperimente berüchtigte Arzt Dieter Vogel ist mit neuer Identität in Berlin erkannt worden und damit Ziel des so unterschiedlichen Trios. Rachel lässt sich in der Praxis des jetzt als Gynäkologe praktizierenden Dr. Bernhard behandeln, um dessen eigentliche Identität bestätigen und die Entführung organisieren zu können.
Doch bei der Durchführung des Plans geht so einiges schief und es gelingt den drei Agenten nicht, Vogel ausser Landes zu schaffen. Um die eigene Karriere nicht zu gefährden, sich selbst und den Mossad nicht peinlicher Publicity auszusetzen, schließen die drei miteinander einen Pakt, die Geschichte bei ihrer Rückkehr nach Israel völlig anders zu erzählen.

Dreißig Jahre später, in denen die drei aufgrund ihrer Lüge als Helden gefeiert wurden, droht jedoch alles aufzufliegen. Rachel (Helen Mirren) nimmt die Fährte eines Journalisten auf, der angeblich Dieter Vogel in der Nähe von Kiew aufgespürt hat - um diesmal alles zu einem Ende zu bringen...

Und mein Fazit:
John Madden schafft es, in seinem Film eine klaustrophobisch-beklemmende Atmosphäre zu erzeugen - mit den Spannungen zwischen den drei Agenten, der angedeuteten Grausamkeit des Hintergrundes der Aktion, der Person Vogels (hervorragende Darstellung von Jesper Christensen) und vor allem mit dem hauptsächlich in der "sicheren" Wohnung eingeengten Schauplatz des Films.
Entstanden ist ein fesselnder Thriller über Lüge, Schuld und Verrat, der vor allem von seinen herausragenden Darstellern getragen wird.

Originaltitel: The Dept (Die Schuld)
Erscheinungsjahr: 2010

Extras: Audiokommentar von Regisseur und Produzent / Einblicke in EINE OFFENE RECHNUNG / Die Berlin-Affäre: Das Dreieck im Zentrum von EINE OFFENE RECHNUNG

Besetzung/Stab:

Regie: John Madden (u.a. Shakespeare in Love,Corellis Mandoline)

Rachel Singer: Jessica Chastain (jung) / Helen Mirren
David Peretz: Sam Worthington (jung) / Ciarán Hinds
Stefan Gold: Marton Csokas (jung) / Tom Wilkinson
Dieter Vogel/Dr. Bernhardt: Jesper Christensen
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