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Zentral umkreist das herausragend intelligente Libretto des Werkes, eine Gemeinschaftsarbeit von Stefan Zweig, Joseph Gregor, Clemens Krauss und Richard Strauß unter Mitwirkung von Hans Swarowski, die immer wieder in der Operngeschichte thematisierte Frage, hat die Musik oder der Text das Primat, die entscheidende Rolle. Aus dieser Ambivalenz hat Richard Wagner seine ureigene "Philosophie" entwickelt.
In einer Parlando--Sington-Ebene in vornehm herzlicher Scheingeneigtheit, die vornehme Art Ablehnung auszudrücken, wird der Widerstreit der Kontrahenten vorgeführt. Das thematisch addierte Liebes-Konkurrenz Geschehen zwischen Dichter und Musiker bestimmt die Handlung. Der Theaterdirektor ist der sich selbst bespiegelnde Mann der praktischen Bühne, großartig von Peter Rose in Szene gesetzt. Die Sachlichkeit der Auseinandersetzung verwandelt sich schnell in persönliche Aversion.
Die Inszenierung setzt optisch auf die Zeit um die 1920er Jahre, Paris, als Mekka der Kunst. Hervorragende Personenregie.

Singschauspielerisch glänzend auf ganzer Ebene. U.a.
Renee Flemming als Gräfin mit einer hinreißenden sängerischen und auch darstellenden Umsetzung. Verkörperung sehnsüchtiger Anverwandlung. Pointiert, subtil, in der Schlußsequenz sängerisch eine der ganz großen Leistungen des Musiktheaters.
Peter Rose, La Roche, Theaterdirektor, exzellent, profund, großartig,
Sarah Conolly als überzeugende Clairon,
Joseph Kaiser als Flammand, Russell Braun als Oivier, klasse,

Andrew Davis dirigiert diese teils schwelgerische Musik in rechtem Maß zwischen Parlando Stil und elegischem Erguss.

Insgesamt große Klasse, mit Renee Flemings Schlußsequenz ein sängerisches Statement.
Das Libretto ist wohl eine der intelligentesten Arbeiten für die Oper.
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am 28. Dezember 2013
Die künstlerische Qualität, musikalisch wie darstellerisch, ist aus meiner Sicht ganz hervorragend. Hinzu kommt, was stets unterschätzt wird, die Aufnahmetechnik, die hier sehr gut gelungen ist. Man kann schon generalisierend feststellen, heutzutage wird zu oft der Opernfreund damit geärgert, daß ein Regisseur meint, ihm Freude und Genuß am Werk vermiesen zu müssen. Dabei sind die am schlimmsten, die sich als Volkserzieher gerieren und versuchen, die eigene Ideologie aufzudrängen, in dem sie sich am Kunstwerk schmarotzend bedienen. Man nennt das modern.
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