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39 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein mächtiges Werk, was Zeit braucht
Die Musik von Feist war noch nie für das schnelle Zwischendurchhören gedacht. Weit weg von "Konsummusik" konnte sich die Kanadierin in sämtlichen Sparten der Musikbranche platzieren. Wer sie kennt, würde niemals auf die Idee kommen, ihr Können zu bezweifeln, selbst, wenn es nicht dem eigenen Musikgeschmack entspricht. Diese Art von Reaktionen kann...
Vor 20 Monaten von D. Porschen veröffentlicht

versus
33 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Deluxe-Edition???
Habe heute nach Vorbestellung die Deluxe Edition von Metals erhalten und auch gleich voller Freude angehört. Die Musik ist echt ein Volltreffer! Einfach nur schön. Aber die Enttäuschung kam dann als sich herausstellte, dass diese Scheibe nichts, aber auch gar nichts enthält, das auch nicht auf der normalen CD wäre. Nix Bonus, nix Digi oder...
Vor 20 Monaten von Lev Zturep veröffentlicht


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39 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein mächtiges Werk, was Zeit braucht, 2. Oktober 2011
Von 
D. Porschen "dopo3" (Erftstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Metals (Audio CD)
Die Musik von Feist war noch nie für das schnelle Zwischendurchhören gedacht. Weit weg von "Konsummusik" konnte sich die Kanadierin in sämtlichen Sparten der Musikbranche platzieren. Wer sie kennt, würde niemals auf die Idee kommen, ihr Können zu bezweifeln, selbst, wenn es nicht dem eigenen Musikgeschmack entspricht. Diese Art von Reaktionen kann man auch jetzt zum neuen Release immer wieder wahrnehmen - zu Recht.

Feist hat einen eigenen Stil kreiert, der schwer in Worte zu fassen ist. Denn auch auf "Metals" vereinigt sie viele verschiedene Stile zu einer Platte, die letztlich wie aus einem Guss klingt. Dabei verlässt sie sich auf teils atemberaubende Arrangements, Stimmungswechsel in Songs selbst und auf ihre glasklare und immer noch so wunderschöne Stimme. Dennoch gibt es einige Änderungen auf ihrem neusten Werk. Die Leichtigkeit von "The Reminder", die zwischenzeitlich aufblitzte ("I feel it all", "1,2,3,4" oder "Past in Present") ist beinahe komplett verschwunden und wird durch etwas mehr Volumen in der Musik ersetzt. Das klingt an einigen Stellen echt dramatisch, ohne jemals für eine Sekunde in Kitsch, Pathos oder ähnlich plakativen Stimmungen abzudriften. Bestes Beispiel ist dafür die tollste Nummer von "Metals" - "Graveyard" - hier erlebt der Zuhörer in vier Minuten so unglaublich viel, von Tempowechseln bishin zu einer zwischenzeitlichen depressiven Stimmung bis am Ende locker leicht der Chor den Song hinten raus zum Ende führt.

"A Commotion" experimentiert mit einem pulsierenden Sound, der in den Strophen zugunsten von Feist zurückgeschraubt wird und zum Refrain wieder langsam aber stetig nach oben kraftvoll ausbricht. "The Circle married this line" fährt das Tempo zunächst etwas herunter, entlädt die Energie auch im zweiten Teil des Songs. Für wen das zu viele Änderungen sind, der ist bei "Bittersweet Melodies" bestens aufgehoben, wird doch hier ein Lied gespielt, was exakt in der Art und Weise einem Song von "The Reminder" entspricht.

Einzelne Songs jedoch herauszuheben, macht in Wirklichkeit wenig Sinn. Überall gibt es etwas Neues zu entdecken, wenn man denn genau hinhört. Sie hat erneut ein in sich vollkommenes Album geschaffen, was 4 1/2 Jahre Wartezeit beinahe vergessen macht. Wahrscheinlich bleibt sie ewig ein Geheimtipp in der so trendbewussten Poplandschaft, auch wenn mittlerweile der kommerzielle Erfolg nicht ausbleibt. Für den ganz großen Durchbruch fehlen einfach die Hits, wofür man tatsächlich dankbar ist. Denn diese wollen gar nicht so Recht in das Konzept der Platte passen, die sich so wie ein warmer Wintermantel, um die Ohren der Zuhörer legt, sofern man "Metals" die Zeit gibt sich zu entfalten.

Fazit: Leslie Feist bleibt die Königin der intimen Musik, die trotz einiger Veränderungen ihrem eigenen Still treu bleibt und damit erneut ein zeitloses Stück Musik veröffentlicht.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Mit-Dem-Leben-Nie-Zufriedensein-Album, 15. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Metals [Vinyl LP] (Vinyl)
Leslie Feist überraschte mit jeder Veröffentlichung ihre Zuhörer und jeden, der es noch werden sollte und nach Songs wie "Honey, Honey" vom Vorgängeralbum 'The Reminder' hoffte man auf etwas, das man noch nicht so recht einordnen konnte und doch wusste jeder, wie er sich das neue Album 'Metals' wünschte.

Schon beim ersten Öffnen des Covers wird einem jeden ersichtlich: Es ist dieser wunderbaren Gitarristin, Komponistin und Sängerin hier auf eindrucksvolle Weise gelungen, eingängige Melodienbäume so mit hier seichteren und da tieferen Texten zu behängen, dass einem jeden Musikliebhaber der Atem stockt und die Grübelfalten auf der Stirn etwas tiefer werden, während er sich die Haare rauft und das Lächeln kein Ende mehr zu finden scheint.

Es gäbe einige zu nennende Höhepunkte auf dieser Platte, doch sticht "Undiscovered First" besonders erwähnenswert hervor. In diesem Lied über das mit-dem-Leben-Zufriedensein beschreiben, wie es für Feist üblich geworden ist, teils obscure Bilder eine Idee, die vielen Menschen so fern scheint, dass sie einem jeden Zuhörer sofort in Ohr und Herz springt.

Besonders schön an der Vinyl-Edition ist, dass ein Code für einen kostenlosen MP3-Download beiliegt, der in Top-Qualität und riesig schnell auf der Feist-Webseite zu haben ist...zumindest für alle, die neben ihrem Plattenspieler auch gern noch eine digitale Version haben oder einen MP3-Player für Unterwegs benutzen möchten.

Alles in allem eine sehr gelungene Platte in 1A Qualität mit wunderbaren Melodien. Ich bin sonst nicht so sehr für Lobeshymnen zu haben, doch hier muss ich wirklich einlenken und Mademoiselle Feist fünf Sterne zugestehen.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diese Platte ..., 2. Oktober 2011
Von 
Mapambulo "Mapambulo" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Metals (Audio CD)
... ist, das muß man sagen, eine Enttäuschung. Und zwar eine wunderbare. Denn die Befürchtung, Leslie Feist würde es sich und uns nach ihrem locker beschwingten "The Reminder" einfach machen und diesen Weg unverändert weitergehen, war da und war verführerisch. Weitermachen also mit "1234", mit "I Feel It All" und "My Moon My Man", weiter mit den Werbejingles und dem ganzen guten Gefühl, das sich beim Hören der luftigen Melodien einstellte - es wäre ihr, denkt man, ein Leichtes gewesen und kaum jemand hätte es ihr übelgenommen. Und doch, das die gute Nachricht, ist sie zu klug, um diesen Erwartungen zu entsprechen und so an den Mainstream verloren zu gehen. Sie zeigt ihr, der Erwartung, die lange Nase und holt mit "Metals" ein Album hervor, das wir nur schwer schlucken werden, das der spaßhungrige Konsument, so er überhaupt einen kompletten Durchgang schafft, kopfschüttelnd zur Seite legen wird: zu düster, zu arty, zu ambitioniert und zu verklausuliert. Zu sperrig - zum Glück.

Denn so wie sie uns in Anspruch nimmt, zwingt sie uns in die Songs hinein, in diese dumpfen, erdingen, bildgewaltigen Stücke über die Unwägbarkeiten, die Absonderlichkeiten, die Widersprüchlichkeiten der Natur, auch der menschlichen. Schon "The Bad In Each Other" trägt schwer an dem Gefühl der Aussichtslosigkeit unserer Bemühungen in Beziehungen, fast sinnbildlich dafür der asynchron unterlegte Beat gegen Ende des Stückes. Auch "Graveyard" naturgemäß nicht gerade ein ausgelassenes Juchheissassa, träge Bläser, dunkle Metaphern - selbst "Caught A Long Wind" bleibt, trotz des verträumten Textes ("feel old until the wings unfolded") gedrückt am Boden, gehalten vom Gospelstomp der ganz alten Schule.

"How Come You Never Go There" war die erste Single und als Vorauskopplung perfekt, nichts hätte einen besser in die Irre führen können, jeder glaubte zu wissen, wohin die Reise ging - Müßiggang, Leichtigkeit - Pustekuchen. Wer hätte denn schon mit dem gespenstischen "Commotion", seinem nadelstichgleichen Wispern und dem plötzlich grollenden Männerchor gerechnet, mit dem Blues von "Anti-Pioneer", den man ohne große Fantasie auch als politisches Statement lesen darf ("when the flag changes colours, the language knows, when the month changes numbers, it's time to go home"), wer hätte wirklich so eine große Sehnsucht nach sprichwörtlicher Erdverbundenheit bei Leslie Feist vermutet? Immer wieder bricht sich diese Bahn, nicht nur auf dem Cover scheint sie eins werden zu wollen mit der rohen Ursprünglichkeit, auch im feinfühligen "Cicadas And Gulls" ("Maps can be poems, when you're on your own") und bei "Get It Wrong Get It Right" sucht sie die Versöhnung nicht im hektischen Drinnen, sondern im entlegenen, vereinsamten Draußen.

Irgendwo war kürzlich in anderem Zusammenhang das Wort "klangachtsam" zu lesen, auch hier scheint es bestens zu passen. Was Feist zusammen mit den Dauerkumpanen Chilly Gonzalez und Mocky in diesen fünfzig Minuten als musikalisches und seelisches Panorama illustriert, ist erstaunlich und meisterhaft, sie bleibt einmal mehr in der Tradition der großen Geheimnisvollen: Kate Bush, Cat Power, auch Laurie Anderson oder Nick Drake. Und sie hat es geschafft, dem bisherigen Meisterwerk dieses Jahres, PJ Harveys "Let England Shake", in aller Gegensätzlichkeit Gleichwertiges zur Seite zu stellen. mapambulo:blog
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wer Feist mag, der mag auch "Metals", typischer Feist-Sound., 2. Oktober 2011
Von 
ANDY567 "andy567" (Niederbayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Metals (Audio CD)
Feists neues Album darf sich als konsequente Weiterentwicklung zu "The reminder" sehen.
Feists unverwechselbare Stimme kommt mit der gewohnt abwechslungsreichen Instrumentierung (Bläser, Streicher, akustischen Gitarren und dazu noch einigen elektronischen Spielereien), tollen Melodien und großer Songwriterkunst.

Die Songs, die auf "Metals" versammelt sind, reichen von sehr ruhigen bis ruhigen Balladen, teilweise nur akustisch "Cicadas and gulls", teilweise etwas bluesig "Anti-pioneer" bis hin zu recht intensiven Tracks wie das polternde "A commotion" und eingängig wunderschönen melodieverliebten Songs wie "Bittersweet melodies" und "The bad in each other" (mit toller männlicher Begleitung), die für mich die Highlights des Albums darstellen.
Die Instrumentierung ist besonders hervorzuheben, vor allem Streicher sind vermehrt zu hören.
Das ist durchwegs Songwriterpop mit Folk, Pop, Blues und Rock vermischt, eigentlich typischer Feistsound, wie man ihn kennt. Viele Songs weisen auch Tempowechsel auf und sind insgesamt wieder sehr intim geworden.
Die "chillig dancige" Seite von "Let it die" gibt es dieses Mal auch nicht mehr zu hören. Leider flashen mich nicht alle Songs. "Undiscovered first" oder "Comfort me" gehen mir nicht so wirklich ins Ohr.

Auch wenn Ane Brun oder Susanne Sundfor auf ähnlicher musikalischer "Schiene" die etwas auffälligeren und besonderen Alben des Jahres abliefern, so kann ich beim Album von Feist die Konstanz und die Intensivität der einzelnen Songs loben. Für fünf Sterne müssten mir aber alle Songs gefallen.

Also wer Feist auf "The reminder" mochte und mag, der sollte auch bei "Metals" zugreifen!
(Zur Deluxe Edition muss man hier nicht greifen, denn außer der Digipackverpackung gibt es keinen Bonus, was sehr schade ist).
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "... bring them all back to life ....", 2. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Metals (Audio CD)
Ich stelle mir vor, wie andere Pop-Musikerinnen ein Album über Liebe, Enttäuschung und Tod umgesetzt hätten. Und glaube kaum, dass es irgendwo derart melancholisch und leichtfüßig zugleich geklungen hätte. Außer vielleicht bei PJ Harvey, (anderes Genre, ich weiß), die es 2010 mit "Let England Shake" schaffte, ein streckenweise gut gelauntes und dabei brilliantes Album über Krieg und Zerstörung aufzunehmen. Traurige Texte müssen nicht gleich resignierende Musik ergeben.

Und so ist Feists oben zitiertes "Graveyard" alles andere als ein Abgesang auf das Leben, sondern eine schlicht schöne Melodie in melancholischem Gewand. Überhaupt liefert Feist auf "Metals" schöne Melodien ab. Das metrisch und melodisch anspruchsvolle The Bad In Each Other" entpuppt sich, ebenso wie Graveyard, nach wiederholtem Hören zum Ohrwurm. Wirklich starke Musik.

Nach den ersten fünf/sechs Songs setzen sich die leisen Folk- und Popnummern durch. So war es bereits auf "Let It Die", doch empfinde ich die zweite Hälfte auf Metals als "durchhängend". Es sind schöne Nummern dabei, wie "Comfort Me", aber die anfängliche Dynamik kann Feist meiner Meinung nach nicht aufrecht erhalten. Die selbstbewussten Songs der ersten Albumhälfte wechseln mit folkigen Balladen, die von Feists unnachahmlich brüchiger, sensiblen Stimme getragen werden, z.B. "Anti-Pioneer". Für Feist-Fans allesamt keine unangenehme Überraschung.

Und so gefällt mir Metals insgesamt sehr gut, auch besser als Let It Die, bleibt in meinen Ohren aber hinter dem großartigen "The Reminder" zurück. Den ersten Platz in der Feist-Discografie jedoch beansprucht Metals für diese großartigen Coverfotos. Überaus äthetisch und symbolisch passend.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eines der Besten Alben des Jahres, 27. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Metals (Audio CD)
Zugegeben, ein bisschen Zeit brauchte ich schon, um Zugang zu dieser Musik und diesem Album zu finden. Aber nach und nach kristallisierten sich dann die Hits heraus. Der Opener ist gewaltig und die nachfolgenden Songs entpuppen sich dann ebenso als tolle Songs. Insgesamt ist die erste Hälfte des Albums eine Spur rockiger und gefällt mir auch besser als die 2. Hälfte, wobei die Songs immer noch gut bleiben. Die instrumentale Untermalung ist super, vorallem weil der Einsatz der Instrumente sehr dezent erfolgt, was nicht heißen soll, dass die Musik ausnahmslos im ruhigen Bereich verbleibt. Wenn man den einzelnen Songs Zeit gibt, dann eröffnet sich einem wunderbare ehrliche Musik. Ich kann dieses Album nur weiterempfehlen!
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33 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Deluxe-Edition???, 30. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Metals (Digipack) (Audio CD)
Habe heute nach Vorbestellung die Deluxe Edition von Metals erhalten und auch gleich voller Freude angehört. Die Musik ist echt ein Volltreffer! Einfach nur schön. Aber die Enttäuschung kam dann als sich herausstellte, dass diese Scheibe nichts, aber auch gar nichts enthält, das auch nicht auf der normalen CD wäre. Nix Bonus, nix Digi oder sonstwas, ein Faltblatt als Textheft und ein 08/15-Pappcover. Einzig der Aufkleber "Limited-Edition" auf der Vorderseite lässt erkennen, dass es sich um eine Sonderedition handeln soll. Habe die CD umgehend zurückgeschickt in der Hoffnung, dass es sich vielleicht um einen Packfehler handelt (falsche CD im Cover oder Aufkleber falsch geklebt). Aber wenn dies tatsächlich die "Deluxe Edition" mit "schöner Digipack Ausstattung" (so die Amazon-Beschreibung) sein sollte, dann halte ich das gelinde gesagt für eine Sauerei und die Beschreibung von Amazon für mindestens irreführend (dies schreibe ich wie gesagt als großer Fan von Feists Musik der im Oktober auch zu ihrem Konzert nach Amsterdam reisen wird).

Sollte sich herausstellen, dass tatsächlich ein Fehler bei der Lieferung gemacht wurde, werde ich diese Rezension richtigstellen, aber einstweilen gilt für mich: Fantastische Musik einer fantastischen Künstlerin - aber FINGER WEG von der "Deluxe Edition", denn die ist ein Witz. Ein schlechter!

KORREKTUR: Der Kommentator unten hat natürlich Recht. Habe mich jetzt schlau gemacht und Digipak meint tatsächlich nur die Pappverpackung und kein digitales Bonus-Material. Die Beschreibung bei Amazon ist also korrekt. Mein Fehler. Umso enttäuschter bin ich allerdings von dem Produkt an sich. Meines Erachtens bietet diese "Limited Edition" dem Fan absolut nichts was er nicht auch beim Erwerb der "normalen" CD hätte. Noch nicht mal Bilder, Photos oder sonstige Infos auf den Innenseiten des "Digipak", sondern schlicht graue Dreiecke auf neongelbem Grund. Ich erwarte ja nicht notwendigerweise gleich dieselbe Üppigkeit, mit der Wilco ihr neuestes Werk als "Deluxe" herausgebracht haben. Es reicht schon zu sehen, um wie Vieles aufwendiger andere, vergleichbare Künstler ihre normalen[!] Editionen auf den Markt bringen - sei es in Digipaks oder in was weiß ich wie kunstvoll gestalteten Verpackungen - um DAS hier für Nepp und einer so aufrichtigen wie kreativen Künstlerin, wie Feist es erwiesenermaßen ist, unwürdig zu erachten.

NACHTRAG: Mittlerweile hat Amazon reagiert und die Produktbezeichnung von "Deluxe Edt." auf "Digipack" geändert. Wenn jetzt noch in der Produktbeschreibung der Satz "Deluxe Edition kommt in einer schönen Digipack Ausstattung" korrigiert würde, dann könnte sich keiner mehr beschweren.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie ein Herbstspaziergang, 12. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Metals (Audio CD)
durch nasse Wälder und an den Klippen des Meeres entlang hört sich das neue Album von Feist an. Jedes Lied hat seine eigene Stimmung, und wenn man sich drauf einlässt, nimmt es einen mit auf die Reise. Der perfekte Soundtrack, wenn es draußen kalt und ungemütlich wird. Die Musik ist wie ein warmer Mantel - ohne auch nur einen Hauch plüschig zu sein, sondern immer klar, durchdacht, auf den Punkt.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ästhetische Schönheit und stilvolle Kunst..., 23. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Metals (Audio CD)
...sind bezeichnend für das neue Album 'Metal' von Leslie Feist, die sich nach einer vierjährigen Kreativpause mit einem 'magnetisch' anziehenden Debüt eindrucksvoll zurück meldet. Mit der gleichnamigen Musikrichtung hat 'Metal' dennoch nichts zu tun. So sagt sie selbst über die Entstehung, steht der Name eher als Synonym für das rohe, unverdorbene Erzgestein, das in Minen Zutage gefördert wird und noch die Reinheit der Natur in sich trägt, bevor es als gemixtes Endprodukt zu dem wird, was als Stahl oder Eisen in der Industrie verarbeitet wird.

Das Album besteht aus 12 Songs, die angeblich in einer Garage in ihrem Heimatort entstanden sind. Erneut mit von der Partie sind ihre beiden Band-Kollegen Chilly Gonzales und Mocky, die im Hintergrund für die dezente aber treffende Instrumentierung sorgen.

Die Platte startet mit 'The Bad In Each Other' und lässt bereits zu Beginn auf gute, aber ausgefallene Musikkompositionen hoffen. 'Graveyard' und 'Caught a long wind' spiegeln das Bild vom rohen, ungeschliffenen Erzgestein und wirken wie stille, verletzliche Perlen, die die Natur eigentlich nicht hergeben möchte. Leichtfüßige Takte sind bei 'How Come You Never Go There' zu hören, während bei 'A Commotion' und 'The Circle Married The Line' das ganze musikalische Können von Leslie Feist zum Tragen kommt. Als gefühlsbetont und besinnlich lässt sich 'Bittersweet Melodies' bechreiben, wobei die Empfindungen zu 'Anti-Pioneer' weiter getragen werden und die durchdringende Einfühlsamkeit ihren Höhepunkt erreicht. Ureigenen Indie gibt es bei 'Undiscovered First' zu erleben, die Instrumente zunächst recht bedächtig und dann doch recht vielfältig und spannend eingesetzt. Bei 'Cicadas And Gulls' und 'Comfort Me' erfolgt der Griff zur Akustikgitarre und es gibt Haus gemachten Indie-Folk zu erleben. Den Abschluss bildet 'Get It Wrong Get It Right', wobei Leslie Feist scheinbar schweren Herzens zum Abschied einläutet.

Insgesamt ist Leslie Feist mit 'Metal' ein ausgezeichneter Einstand gelungen. Liebevolle Musik-Handarbeit, die mitten ins Herz trifft. Die Platte ist etwas für Musik-Liebhaber, die genießen können und Freude an stimmungsvollen Klangfarben haben.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Musik super, Tonqualität miserabel!!!, 8. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Metals (Audio CD)
Leider keine Seltenheit mehr, dass man heftig enttäuscht wird, wenn man sich einfach mal die Musik kauft, die einem gerade gefällt. So geschehen mit dieser CD. Ich kannte Feist bisher nicht, aber das, was sie hier gezaubert hat, hat bei mir sehr großes Interesse geweckt! Die Musik gefällt mir sehr gut. Jedoch ist das, was die Toningenieure daraus gemacht haben schlichtweg eine Katastrophe und für mich nicht hörbar! Eine schlichtweg totkomprimierte Dynamik und als ob das noch nicht reicht auch noch eine teils ausufernde Ansammlung von Daten in den Speicherrandbereichen der CD durch die Reduzierung des Originals (24 Bit) auf CD-Standard (14 Bit), was bei einigen Tracks zu katastrophalen Verzerrungen führt. Das kann man auch richtig machen, aber diese CD ist unter technischen Gesichtspunkten teilweise ganz klar als DEFEKT zu bezeichnen und absolut untauglich! Naja, im Auto gehts...
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Metals
Metals von Feist
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