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249 von 253 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kobo Touch - auch für Linux-Anwender geeignet
Nach 3 Wochen intensiver Nutzung hier ein erster Bericht:

Welche Erwartungen hatte ich?

1. Bequemes Lesen von eBooks, gute Bedienbarkeit, Akkulaufzeit
2. Nutzung von eBooks verschiedener Anbieter (bevorzugt EPUB)
3. Inbetriebnahme und Verwaltung unter Linux

Weshalb die Entscheidung für Kobo Touch?

Aus...
Veröffentlicht am 28. Februar 2012 von R. Steiner

versus
43 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Super E-Reader mit Verbesserungsbedarf!
Habe mir lange überlegt welches Gerät ich mir holen soll und hab mich dann doch für den Kobo entschieden, da mir der Preis -sowohl für den Reader als auch für Zubehör- angemessener erschien.
Gekauft wurde er allerdings nicht bei Amazon sondern bei einer großen Elektronikkette, da er dort für schlappe 99 Euro zu haben war und...
Veröffentlicht am 25. Juni 2012 von Phantom


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249 von 253 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kobo Touch - auch für Linux-Anwender geeignet, 28. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: KOBO E-Reader Touch eBook (Personal Computers)
Nach 3 Wochen intensiver Nutzung hier ein erster Bericht:

Welche Erwartungen hatte ich?

1. Bequemes Lesen von eBooks, gute Bedienbarkeit, Akkulaufzeit
2. Nutzung von eBooks verschiedener Anbieter (bevorzugt EPUB)
3. Inbetriebnahme und Verwaltung unter Linux

Weshalb die Entscheidung für Kobo Touch?

Aus stundenlangen Recherchen in Foren und Testberichten kristallisierte sich heraus, dass qualitativ nur 3 Geräte in Frage kommen können: Kindle 4, Sony PRS-T1 oder Kobo Touch.

Erwartung 1 wird meiner Meinung nach von allen 3 Geräten mit kleinen Einschränkungen gut erfüllt. So ist der glänzende Rand beim Sony auf Grund der Reflektion bei hellem Umgebungslicht störend. Die Displays ähneln einander sehr. Das fehlende Touch-Screen beim Kindle ist beim Lesen nicht von Nöten, jedoch ist die Eingabe von Texten bei der Suche im Buch, Wörterbuch oder Shop mit dem Touch-Screen des Sony bzw. Kobo doch wesentlich bequemer. Die in vielen Bewertungen erwähnte Trägheit des Kobo Touch beim Umblättern ist übrigens nur bei alten Firmware-Ständen der Fall.

Erwartung 2 wird nur vom Sony und Kobo Touch erfüllt
Den Amazon-Kindle hatte ich bereits in den Händen und finde Ihn im Gesamtpaket mit Amazon sehr gut bezüglich Shop-Anbindung und Bedienung. Wer sowieso vor hat, generell bei Amazon zu kaufen und niemals eine Online-Ausleihe (Onleihe) nutzen zu wollen, der wird damit glücklich sein. Aber genau das wollte ich nicht. Den Diesel meines Autos möchte ich ja schließlich auch an der Tankstelle meiner Wahl kaufen. Folglich fiel der Kindle heraus.

Erwartung 3 wird im weitestgehenden Umfang nur durch den Kobo Touch erfüllt, da es hier (zwar inoffiziell, aber immerhin lauffähig) die Desktop-Software als (Debian-)Linux-Version gibt. Mir ist es sogar unter einer völlig anderen Distribution (Arch Linux) gelungen, diese Software zu installieren. Damit konnte ich den Kobo Touch registrieren und damit im vollen Umfang nutzen (WLAN, Kobo-Shop usw.).

Da der letzte Punkt nicht ganz so wichtig war (schließlich findet sich auch irgendwo außerhalb meines Reiches ein Windows-PC zur Registrierung des Gerätes), entschied ich mich, beide Geräte im Großmarkt anzusehen. Und hier hat mir der Kobo Touch im Vergleich zum Sony PRS-T1 einfach besser gefallen. Die in vielen Foren erwähnte bessere PDF-Funktionalität beim Sony war mir völlig egal, da ich keinen der am Markt befindlichen eReader mit eInk-Technologie dafür geeignet finde.

Inbetriebnahme

Die ersten Leseproben habe ich ohne jegliches Setup durchgeführt, indem ich einfach ein paar Gutenberg-Bücher heruntergeladen, den Kobo am USB-Anschluss angesteckt und die Bücher einfach mit dem Dateimanager (unter Windows hieße dies Explorer) auf den Kobo kopiert habe. Keine Probleme. Nach zwei Tagen Test und der Entschlossenheit diesen eReader zu behalten, machte ich mich daran die Desktop-Software zu installieren. Unter Linux nicht ganz einfach aber machbar. Also installiert, Kobo angeschlossen, synchronisiert und dabei wurde auch die Firmware sofort aktualisiert. Ab da konnte ich bequem dank Touch-Screen (für die Eingabe meines paranoiden 63stelligen Schlüssels) am Kobo mein WLAN einrichten. Damit klappte auch sofort der Zugriff auf den Kobo-Shop. Es lassen sich Schriftart, Schriftgröße, Zeilenabstand und Ränder sehr flexibel einstellen.

Weitere Funktionen

Der Kobo besitzt ein Wörterbuch zum schnellen Nachschlagen der Bedeutung eines Wortes oder zur Übersetzung. Hierbei gibt es eine Einschränkung, dass es lediglich Englisch-Deutsch nicht Spanisch-Deutsch oder Französisch-Deutsch gibt. Um also ein französisches Wort ins Deutsche zu übersetzen, muss man erst ins Englische und dann ins Deutsche übersetzen. Wie das bei anderen eReadern ist, weiß ich nicht.

Die Navigation innerhalb eines Buches ist kinderleicht und reicht vom Inhaltsverzeichnis über Seitensprünge bis zur Volltextsuche.

Die Shop-Anbindung an den Kobo-Shop funktioniert gut jedoch findet man (noch) nicht so viele Bücher wie bei anderen Anbietern. Aber genau das ist der Vorteil eines "Nicht-Kindle", man kann auch bei anderen Anbietern kaufen. Zwar nicht direkt mit dem eReader aber am PC/Laptop, indem man zunächst ADE (Adobe Digital Editions) installiert und sich registriert um eine ID zu erhalten. Nun kann man getrost bei buch.de, weltbild.de, libri.de oder sonstigen Nicht-Amazon-Buchhandel seine eBooks kaufen, die dann mittels ADE heruntergeladen werden können und einfach auf den Kobo kopiert werden. Ratsam ist als Zwischenschritt die Verwaltung mittels Calibre, denn diese freie Software ist hervorragend geeignet, um die gesamte Bibliothek egal ob EPUB, MOBI oder welches eBook-Format auch immer zu verwalten.

Neben den klassischen Funktionen für das Lesen hat der Kobo Touch noch einen kleinen Browser installiert, mit dem man durchaus schnell im Internet etwas suchen kann.

Und wer unbedingt Sudoku oder eine Freihand-Notizfunktion brauch, der wird auch dies auf dem Kobo finden.

Was viele sehr vermissen, ist eine mangelnde Möglichkeit Bücher in Ordnern zu verwalten. Man kann zwar Ordner auf dem Kobo Touch anlegen. Die Bücher darin werden auch erkannt aber erscheinen als eine komplette Liste in der Bibliothek. Laut Foren-Einträge besteht aber die berechtigte Hoffnung, dass es hierfür demnächst ein Update gibt.

Fazit

Bis jetzt funktioniert alles reibungslos. Ich habe bereits von den verschiedensten Shops Bücher heruntergeladen und auf dem Kobo "geschoben". Offensichtlich kommt das Gerät am besten mit EPUB zurecht, weshalb ich diverse MOBI-Dateien mittels Calibre ins EPUB-Format konvertiert habe. Aber das werden die wenigsten Anwender benötigen, da die meisten Shops/Onleihe EPUB anbieten. Das Lesen damit macht Spaß und das Umblättern mittels Touch-Screen ist sehr angenehm und lässt sich mit der neuen Firmware auch so konfigurieren, dass mit einer Hand vor- und zurückgeblättert werden kann. Die technischen Details erspare ich mir, denn dies ist bereits ausreichend im Internet zu finden. Jeder der 3 genannten Geräte hat seine Vor- und Nachteile. Letzten Endes muss jeder für sich entscheiden, welchen Schwerpunkt er setzen möchte.

Einfachste Bedienung und Bindung an Amazon (à la iPod und Co.) -> Kindle
Beste PDF-Unterstützung, keine Bindung, Updates schleppend -> Sony PRS-T1
Einfache Bedienung, gute Haptik, keine Bindung, regelmäßig Updates -> Kobo Touch

Bewertung

Eigentlich müsste ich einen Stern wegen der nicht vorhandenen Ordner-Funktion abziehen. Da aber vor mir eine völlig vermessene negative Kritik steht, lasse ich die volle Punktzahl um dies etwas zu kompensieren. Zudem glaube ich fest, dass diesbezüglich bald ein Update kommt.

Anmerkung

Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wieso Amazon seine eBooks nicht auch als EPUB anbietet und somit den Verkauf ihres Kindle erzwingen möchte. Ich finde dies als langjähriger Amazon-Kunde zu viel Bevormundung und werde die eBooks eben woanders kaufen. Selbst meine Frage diesbezüglich an Amazon blieb unbeantwortet. Das ist meiner Meinung nach der falsche Weg.

Update 29.02.2012:

Mittlerweile gibt es ein sog. Tweaks-Plugin, welches eine Regalfunktion aktiviert, somit zu recht volle Punktzahl!

Update 28.12.2012:

Schon lange ist die Regalfunktion fester Bestandteil der Firmware. Also wird kein Plugin mehr benötigt. Das Lesen mit diesem Reader macht nach wie vor Spaß, obwohl ich inzwischen auch einen PocketBook 622 besitze. Letzterer bietet noch mehr Funktionen und ist im Umgang mit Wörterbüchern wesentlich flexibler. Dennoch möchte ich meinen Kobo Touch nicht missen.
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43 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Super E-Reader mit Verbesserungsbedarf!, 25. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: KOBO E-Reader Touch eBook (Personal Computers)
Habe mir lange überlegt welches Gerät ich mir holen soll und hab mich dann doch für den Kobo entschieden, da mir der Preis -sowohl für den Reader als auch für Zubehör- angemessener erschien.
Gekauft wurde er allerdings nicht bei Amazon sondern bei einer großen Elektronikkette, da er dort für schlappe 99 Euro zu haben war und deshalb billiger als hier. Zuerst habe ich drei E-Reader verglichen, der Kindle fiel zuerst aus dem Rennen da er mich an Amazon bindet; danach war die Qual der Wahl zwischen dem Sony und dem Kobo. Beide schenken sich auch bei diversen Produkttests und den Rezensionen nix und es war nicht leicht meinen Favoriten auszuloten.
Beim Kobo hatte ich aber dann letztendlich das bessere Gefühl, vor allem da die Software-Updates regelmässig zur Verfügung stehen und dann auch hoffentlich die wenigen negativen Punkte ausbügeln werden. Der Kobo liegt hervorragend und angenehm in der Hand, der Plastikgeruch(Weichmacher)ist am Anfang etwas intensiv und evtl. störend aber das verfliegt recht schnell wenn man den Kobo auch mal mit Glasrein komplett putzt.

Nun zu den zwei häufigsten Formaten EPUB und PDF:

-EPUB ist kein Problem und sehr individuell einstellbar von der Schriftart, Schriftgröße, Zeilenabstand ohne daß es Probleme gibt.

-PDF ist problematisch und nur in recht kleinen Buchstaben dargestellt, man kann das zwar vergrößern aber dann muß man erst wieder verkleinern bevor die nächste Seite angewählt werden kann.
Also nur bedingt benutzbar und am besten wenn man gute Augen hat und den Zoom nicht nutzt.

Weiterer Kritikpunkt ist die nicht vorhandene Regalfunktion, den ich aber nicht in die Bewertung einfliessen lassen kann, da es mittlerweile ein Tweaks-Plugin gibt welches diese Funktion hervorragend ersetzt. Einzig PDF's lassen sich nicht in ein Regal einordnen, würde aber eh empfehlen diese mittels Calibre zu EPUB umzuwandeln; da nur dann die vollen Einstellungsmöglichkeiten des Kobo nutzbar sind.

Ansonsten macht mir das Gerät richtig Spaß und ich lese wieder viel mehr, da es einfach leichter ist, ein kleines Display zu tragen als irgendwelche schweren Bücher. Vor allem da die Ink-Anzeige und die Reaktion des Bildschirms keine Wünsche offen lassen und die Seiten optimal darstellen bzw. umblättern. Wenn der Hersteller aus Kanada auch die Regalfunktion und eine bessere PDF-Unterstützung anbietet, dann hat sich dieser Reader die volle Sternezahl verdient. Ansonsten ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis und ein tolles Gerät, welches ich gerne täglich nutze!

Man darf also gespannt sein, wie sich der Kobo noch weiterentwickelt da hier vom Hersteller öfter gute Updates rauskommen, die diesen E-Reader bestimmt nicht schlechter machen.

Nachtrag: Habe den Kobo mit einer Micro-SD getestet und kann derzeit nur davon abraten. Auch mit richtiger Formatierung(FAT 32) gibt es ziemlich üble Probleme mit dem Gerät! Der Kobo hat dann die unschöne Angewohnheit aus dem gerade gelesenen Text einfach ins Hauptmenü zu wechseln, auch sind lange Ladezeiten und Abstürze(keine Reaktion) eher die Regel als die Ausnahme. Brauche zwar den zusätzlichen Platz für die E-Books nicht und bekomm auch mit dem Standartspeicher genügend Lesestoff für Wochen/Monate drauf; es ist aber schon sehr ärgerlich wenn die Option besteht und leider nicht oder nur zum Teil nutzbar ist! Deshalb muß ich wegen diesem Manko auch wieder einen Stern abziehen! Leider gehen auf dieses Problem auch keine Produkttests ein und findet auch sonst kaum Erwähnung, bis auf einige wenige Rezensenten.
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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Ebook-Reader!, 1. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: KOBO E-Reader Touch eBook (Personal Computers)
Ich als echter Bücher-Fanatiker habe monatelang überlegt, ob die Anschaffung eines ebook-Readers für mich in Frage kommt.
Auf der einen Seite steht das Vergnügen, all die Bücher "in echt" im Regal stehen zu haben, sie anfassen und durchblättern zu können und sich über gut gemachte Cover zu freuen. Auf der anderen Seite gibt es ein wachsendes Platzproblem in unserem Haus......
Also wochenlang recherchiert, Bewertungen und Vergleiche gelesen und irgendwann habe ich mich für eben den Kobo Touch entschieden.
Und weil mir Bewertungen anderen Nutzer sehr hilfreiche waren, hier meine eigene nach mehreren Wochen intensiven Gebrauchs:

1) Preis: Auf einem Niveau mit dem bekanntesten seiner Gattung, dem Kindle, nicht der günstigste, aber längst nicht der teuerste. Für ca. 100 € überall zu haben.

2) Optik: hierauf kam es mir nicht so wahnsinnig an, denn ehrlich gesagt, ähneln sie sich doch alle sehr. Großes Display, keine bis wenig Tasten und das war's.
Ich habe den Kobo in silber, sprich vorne weiß, hinten silbergrau und der Vorteil an dieser Kombi ist, dass man keine Fingerabdrücke sieht ;-)

3) Haptik: Gerade die "gesteppt" wirkende Rückseite liegt super in der Hand, fühlt sich fast "weich" an. Auch der Rest gefällt - passt gut auch in eine recht kleine Hand, läßt sich auch auf dem Tisch liegend prima lesen oder auch im Liegen.

4) Display/Lesen: Ich habe mich u.a. aufgrund der "e-ink Technologie" für den Kobo entschieden und bin restlos begeistert!!!! Kein Vergleich mit einem Lesen auf einem PC-Bildschirm oder Laptop, sondern fast wie ein echtes Buch!! Eigentlich sogar besser, da selbst im prallen Sonnenlicht gestochen scharf!! Ich gebe zu: Das hatte ich in dem Maße nicht erwartet und das ist auch, was mich dazu bringt, dieses Gerät zu lieben. Es macht einfach unheimlich Spaß!

5) Bedienung: Mit einem Wort: Kinderleicht! Es gibt eine Installationsanleitung, die dem Gerät beiliegt und mehr braucht man auch nicht. Die Bedienung ist absolut intuitiv und den Rest kann man sich als eine Art "Guided Tour" direkt auf dem Kobo zeigen lassen. Echtes Plug & Play, ohne viel Firlefanz kann man direkt mit Lesen starten.

6) Technisches: Es gibt eine ganze Features, die der Kobo hat. Kann man nutzen, muss man aber nicht..... ich habe den Browser getestet und er war indiskutabel langsam, aber schließlich will ich darauf lesen, nicht surfen. Dazu nehme ich den Laptop.
Gelegentlich wird die Speicherkapazität gerügt, aber ganz ehrlich: ich will gar keine 1000 Bücher dabei haben. Ich lade die darauf, die ich gerade lese, der Rest ist auf meiner Festplatte. Es passen aber mehrere hundert Bücher drauf und wer mag, erweitert das ganze noch für kleines Geld um eine SD-Karte.
Gigantisch ist auf jeden Fall die Akkulaufzeit!! Ich lese damit täglich und die erste Akkuladung hat locker 4 Wochen gehalten.

Fazit: Auch als Büchernarr macht es damit riesigen Spaß zu lesen! Wer einen Reader dazu neutzen möchte, wozu er gedacht ist (lesen!), kann damit meines Erachtens nichts falsch machen.
Er kostet nicht die Welt, liegt super in der Hand, ist kinderleicht zu bedienen und das wichtigste: er macht Spaß!

Ich bin begeistert und würde ihn jederzeit wieder kaufen
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Macht das Leben bequemer..., 7. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: KOBO E-Reader Touch eBook (Personal Computers)
Ich habe den Kobo eReader Touch jetzt mehrere Wochen lang getestet und denke, dass ich nun dazu berechtigt bin, eine Rezension darüber zu schreiben. Ich möchte vorab sagen, was sich wahrscheinlich komisch anhören wird, dass ich die Rezension aus eigener Überzeugung schreibe. Bei dem Kindle von Amazon kam es mir so vor (bzw. ich weiß es!!), dass die Rezensionen oft, sagen wir, nicht der Wahrheit entsprechen und von Leuten geschrieben wurden, die gar keinen Kindle haben. Deshalb werde ich sowohl die positiven, als auch die negativen Seiten des Kobos belichten und nicht NUR die Guten.

Einleitung
Ich war anfangs, wie fast jeder sehr skeptisch. Nachdem ich den schläfrigen eBook-Reader von Thalia (Oyo) in der Hand hatte (zu seiner Verteidigung vor etwa 1.5 Jahren), dachte ich mir, dass ich so ein Gerät niemals in der Hand haben werde. Es überzeugte mich einfach nicht. Ich dachte, wie so viele Leute, mit denen ich mich im Moment über den Kobo unterhalte, dass ich es nach meinen noch jungen 21 Jahren, von denen ich etwa 16 Jahre lang immer ein Buch (mit Papier!!!) in der Hand hatte, meine Grundüberzeugung davon nie ändern werde. Es würde für mich nie in Frage kommen, diese Einstellung zu ändern. Hier kommen wir aber zu dem Punkt, den ich angreifen kann: Sobald ich etwas für einfacher, gemütlicher und nachhaltiger halte, bin ich davon überzeugt und werde meine Einstellung ändern. Ich hatte 15 Jahre lang Windows als Betriebssystem, sah einmal wie Apple funktioniert und änderte meine Einstellung. Es tut mir Leid, aber seitdem bin ich von Apple so sehr überzeugt, dass ich nie wieder einen Pc mit Windows haben möchte. So schnell geht das bei mir. Viele denken jetzt, dass diese Veränderungen bei mir nicht durchdacht sind, doch dies ist nicht so. Ich befrage vorher Leute, die entweder dieses Gerät besitzen oder nicht. Ich durchquere das komplette Internet nach Meinungen, Problemen, Vor-und Nachteilen und erstelle eine Liste in meinem Buch, die immer wieder anwiegt. In diesem Falle war es: Buch oder eBook- Reader.

eBook-Reader oder Buch?
Vor einigen Monaten war ich in New York, um mir endlich meinen Traum zu erfüllen, diese Stadt mal mit eigenen Augen zu sehen. Unsere Wohnung befand sich etwas außerhalb von Downtown (dem "Mekka" von New York), was bedeutete, dass wir jeden Tag etwa 45 Minuten mit der U-Bahn fahren musste, um in das besagte Stadtzentrum zu kommen. Was macht man während so einer Fahrt? Die Frage stellten wir uns erst dort, denn so lange Fahrten mit U-Bahn waren wir von Deutschland nicht gewohnt. Die New Yorker waren da natürlich anders. Jeder hatte entweder eine Zeitschrift, sein Handy oder, jetzt kommen wir zum Punkt, einen eBook-Reader in der Hand. Ich bin in einer Woche etwa 11 Stunden lang mit der U-Bahn gefahren. Davon habe ich zweimal jemanden mit einem Buch gesehen. Die geschätzten 150 Leute, die vor 5 Jahren ebenfalls ein Buch in der Hand hatten, waren da anderer Auffassung. Sie hielten ein etwa 6 Zoll großes, rechteckiges Etwas in der Hand. Mehrmals saßen Leute mit einem eBook-Reader in der Hand neben mir. Das waren die Momente, die mich davon überzeugten und letztendlich der Auslöser für den Kauf eines eBook-Readers waren.

Die Auswahl
Man findet sie in schwarz, weiß, rosa, rot, mit falschen Diamanten und vielem mehr. Die Auswahl an eBook-Readern ist groß und da, zumindest in Europa, noch nicht viele einen eBook-Reader besitzen, sprang ich auch auf englische Seite, um mir Meinungen einzuholen. Ich war anfangs erstaunt, wie viele Leute von dem Kindle (Amazon) so sehr überzeugt waren, als letzten Satz aber immer wieder bemängelten, dass das auf jedem Reader unterstützte Format namens ePub nicht funktioniert. Amazon bindet somit seine Kunden (genau wie bei Apple) an seinen Bücherladen im Internet. Das war also ein Grund für mich, gegen den Kindle zu schalten und mich nach Alternativen umzusehen. Für mich kamen nur noch zwei Geräte in Frage: Sony oder Kobo. Ich studierte Testberichte, Daten und Fakten und testete beide Geräte, soweit möglich, natürlich selbst in meinem benachbarten Elektronikgeschäft. Der Sony Reader sieht sehr modern aus, kostete etwa 50 Euro mehr, als der Kobo, der Rand spiegelte und die Lesbarkeit überzeugte mich keinesfalls. Ich hielt den Kobo Reader in der Hand. Hinzu kamen die Eindrücke, die ich im Internet, von Freunden und Bekannten und den New Yorkern erfahren habe und die 100 Euro waren plötzlich eine der besten Investitionen, die ich in meinem Leben je gemacht habe.

Aussehen
Soweit so gut. Der Kobo Reader kam für 100 Euro innerhalb von wenigen bei mir an. Das Design ist schlicht, das ist genau das, was ich liebe. Ich will kein auffälliges Gerät, sondern ein Gerät, dass nur zum Lesen da ist. Es soll mich nicht vom Inhalt der Bücher zum Ablenken verleiten. Die Kunststoff Vorderseite der Hülle ist matt und sieht beständig aus. Der eingelassene Bildschirm scheint hochwertig zu sein. Die Rückseite ist leicht uneben und ähnelt einer Hülle. Der Kobo lässt sich also mit der Hand heben, ohne, dass er einem wegrutscht, denn die Fläche sitzt sehr sicher in der Hand.

Gewicht
Mit etwa 340 Gramm wiegt der Kobo etwa 150 Gramm mehr, als mein Handy. Man muss ihn in der Hand halten, um zu begreifen, wie wenig das ist. Mein durchschnittliches Buch wiegt etwa 800 Gramm. Wenn man allerdings bedenkt, dass man oft Bücher hat, die deutlich mehr, als 1 Kilo wiegen, ist das Gewicht ein Leichtgewicht. Mein schwerstes Buch wiegt 1.8 Kilo. Ich habe es auf dem Kobo und es wiegt 340 Gramm.
Angenommen man packt etwa 2000 Bücher auf den Kobo und jedes Buch wiegt etwa 800 Kilo, dann sind das (Grundschule ruft!) etwa 2 Tonnen. Ich muss nicht mehr dazu sagen...

Benutzung
Man darf einen eBook-Reader nicht mit einem Tablet (z.B. iPad) vergleichen. Das 'Tippen' dominiert hier und nicht das 'wischen, waschen, zoomen'. Es ist ein komplett anderes Gerät, was man allerdings schnell versteht. Der Kobo arbeitet mit der eInk-Technik, dass bedeutet, dass sich tintenähnliche Elemente bei jeder Veränderung neu anordnen und somit das gewünschte Bild herstellen. Das Tippen funktioniert sehr gut, es sollte allerdings etwas stärker sein, als beim iPad, denn der Bildschirm ist nicht so sensibel. Schaltet man den Kobo an erhält man eine Übersicht von 5 eigenen Büchern, Optionen wie der eigenen Bibliothek und dem Shop und empfohlenen Büchern. Öffnet man ein Buch, dauert es etwa 1.5 Sekunden, bis es geladen wurde. Das blättern innerhalb eines Buches dauert weniger als 1 Sekunde. Der Vergleich: Das Umschlagen in einem 'echten' Buch geht auch nicht viel schneller. Während dem Lesen kann man den Reader über den Knopf an der Oberseite (ähnlich wie bei den meisten Handys) mit einem kurzen Ziehen in den Ruhemodus versetzen. Hierbei wird dann das Cover des Buches, das man gerade liest, angezeigt, die %-Angabe, wie viel man bereits gelesen hat und der Hinweis 'Ruhemodus.'
Wenn man den Kobo während dem Lesen durch längeres Ziehen ausschaltet, erscheint ebenfalls das Cover, die %-Angabe und der Hinweis 'Ausgeschaltet'. Das fand ich unglaublich faszinierend: Der Kobo ist ausgeschaltet und zeigt trotzdem, ohne Energieverlust, das Cover des Buches an. Er liegt dann da, wie ein echtes Buch, nur eben...kleiner.
Das Übertragen der Bücher vom Mac (oder PC) funktioniert am besten mit dem Programm Calibre. Einfach anschließen und übertragen.

Lesegenuss
Mein Leseverhalten hat sich verändert. Vor dem Kauf meines Kobos habe ich nicht so viel gelesen wie jetzt. Es ergibt sich von selbst: Man hat nicht immer 30,40 oder 200 Bücher bei sich. Ich sitze oft im Zug, kann zwischen den Büchern wechseln wann ich will und lesen, was ich will. Mit den Printmedien ist das nicht möglich, vorallem nicht mit meinem Kreuz *Heulmodus ausschalt*.
Wie bereits erwähnt arbeitet der Kobo mit dem eInk-Verfahren. Eine Beleuchtung ist nicht vorhanden (nicht anders, als bei einem Buch). Daraus ergeben sich aber einige Vorteile:
der Bildschirm spiegelt nicht (Lesen ist auch in der prallen Sonne möglich)
der Kobo benötigt keinen Strom für die Beleuchtung (Lesen ist mehrere Wochen möglich)
das Lesen schadet den Augen nicht (man kann somit mit dem Kobo genauso lange lesen, wie mit einem Buch, ohne die Augen zu schädigen)

Vorteile
viele Bücher, überall dabei
unterstützt das gängige Format ePub
Preis/Leistung
schnelle Übertragung an den Kobo
von zuhause
unterstützte Wifi-Funktion
handlich
sehr guter Support
leichter, als ein Buch (Bücher)
umweltbewusst
sehr lange Akkulaufzeit
durchdachter Reader, kein 'Beta-Projekt'

Nachteile
Tippen wird nicht immer angenommen (soll laut Kobo durch Updates verbessert werden)

Fazit
Ich habe jeden verstanden, der immer gesagt hat, dass ein eBook-Reader nicht das gleiche ist, wie ein Buch. Nach Abgleichung der Vor-und Nachteile bin ich allerdings der Meinung, dass ein eBook-Reader einem das Leben vereinfacht und bequemer macht. Warum sollte ich darauf verzichten? Wegen der Urzeit-Meinung 'Ein Buch kann man nicht ersetzen'? Tut mir Leid, aber die Zeit ist vorbei. Wir leben in einem Zeitalter, in dem wir durch die Technik sehr oft unser Leben erleichtert bekommen und das mit einem hohen Niveau. Der Kobo Reader ist unvergleich und, wie ich finde, der beste Reader, der zur Zeit auf dem Markt ist. Eine Meinungsmache und vielleicht sogar ein Kauf lohnt sich...
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kobo Touch schwarz, 16. April 2012
Rezension bezieht sich auf: KOBO E-Reader Touch eBook (Personal Computers)
Ich habe mir den Kobo Touch im Mediamarkt für 99€ geholt.
Das dies mein erster eReader ist, vergleiche ich ihn nur mit meinem Smartphone (Dell Streak).
Von daher betreffen einige Nachteile eReader im Allgemeinen und nicht nur den Kobo Touch.

Der Kobo ist komplett mattschwarz und fühlt sich samtig/gummiert an.
Allerdings hinterlässt man genau wie auf einer Hochglanzoberfläche Fingerabdrücke, die sich schlecht wegmachen lassen.
Evtl. ist man deshalb mit der weißen oder silbernen Version besser bedient.
Der Schieber zum Einschalten ist etwas schwer zu bedienen.
Der Reader ist lechter als mein Smartphone und liegt halbwegs gut in der Hand.
Ich kann ihn mit einer Hand halten und gleichzeitig weiterblättern.
Reader mit Tasten zum Blättern sind da etwas im Vorteil.
Da ich das Blättern über den Touchscreen aber vom Smartphone gewöhnt bin, ist das für mich eher ein Vorteil denn Nachteil.
Ich habe eine mit Fat32 (NTFS ging nicht) formatierte microSD reingesteckt und diese mit Calibre sehr einfach befüllt.
Es ist beim Lesen etwas ungewohnt im Vergleich zum Smartphone, dass man wieder Licht braucht.
In einer hellen Umgebung wie z.B. Tageslicht dagegen ist der Text sehr kontrastreich.

Nun zu den wirklichen Nachteilen aus meiner Sicht, für die ich einen Punkt abgezogen habe:
Man hat keinen Landscape-Modus bei ePubs und man kann seine Bibliothek nicht z.B. nach Tags sortieren.
Es gibt bereits einen Tweak zum Einrichten von Regalen, den ich noch testen muss.
Da dies alles Software-Probleme sind, werden sie hoffentlich noch gelöst.

Der Kobo-Shop ist höflich ausgedrückt nicht so toll.
Von den im internationalen Vergleich mal abgesehenen hohen Preisen werden dort z.B. auch kostenlose Bücher wie Sun Tzu's "Art of War" für Geld verkauft.
Wenn man englische Bücher im Original kaufen will, ist man dank GeoIP gekniffen.
Dieses Problem hat man in Deutschland bei fast allen guten Diensten, sofern es diese hier überhaupt gibt.

Auch wenn sich die Rezension etwas negativ anhört, bin ich zufrieden mit dem Kobo Touch.
Die Konkurrenz von Amazon oder Sony hat andere Nachteile, die für mich ein NoGo waren.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mein erster Reader, 17. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: KOBO E-Reader Touch eBook (Personal Computers)
Es ist mein erster eBook-Reader, weshalb ich noch keinen wirklichen Vergleich habe.
Deshalb kann ich erstmal nur eine erste Einschätzung geben.

+ sehr gute Verarbeitung
+ sehr angenehme Haptik
+ sehr stilvolle Optik
+ Menüführung etwas gewöhnungsbedürftig, aber schnell intuitiv bedienbar

Aber es gibt.auch ein paar Punkte, die ich abziehen muss.

- Der Kobo-eBook-Shop ist über den Reader Recht unübersichtlich, auch die Suche gibt nicht unbedingt immer das wider, was man auch tatsächlich gesucht hat
- es wird zwar ein USB-Kabel mitgeliefert, aber kein Netzteil. Wer also kein Netzteil mit USB-Buchse hat, der wird seinen Reader immer am PC laden müssen
- das Wörterbuch, sowie diverse Einstellungsmöglichkeiten erreicht man nicht auf Anhieb. Hier würde ich mir wünschen, dass es hier eine intuitivere Bentzbarkeit geben würde.

Insgesamt ein sehr guter Reader, aber da Kino in meinen Augen noch ein paar Verbesserungen vornehmen könnte, gibt's von mir 4 Sterne.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aktuelle Ebook-Reader - eine kleine Entscheidungshilfe, 6. Juni 2014
Von 
Max Lupin (Osnabrück, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: KOBO E-Reader Touch eBook (Personal Computers)
Ich stand kürzlich vor der Herausforderung, einen Ebook-Reader für meine Schwiegermutter auszusuchen. Natürlich geht man bei so etwas mit einigem Fingerspitzengefühl vor, wie Sie sich sicherlich vorstellen können, zumal ich selber Ebooks primär auf meinem Handy (Experia Z1) oder meinem Tablet (Experia Z2) lese und mich gar nicht erst mit Ebook-Readern aufhalte. Da Schwiegermutter aber - wie viele potentielle Käufer - sich erst einmal an diese "neue" Technologie heran tasten möchte, war sinnigerweise die Prämisse "Ebook-Reader statt multifunktionaler Hochglanz-Telefonzelle". Das dadurch Geräte wie der Kindle Fire, den ich weiter unten auch kurz ansprechen werde, durchaus "durch das Raster" fallen, ist gewollt. Es soll hier um Ebook-Reader gehen - also Geräte, die mehr oder weniger "schlicht und einfach" für das Darstellen von Ebooks da sind.

1. Die Grundfrage: Bin ich überhaupt ein Ebook-Reader-Nutzer?
Okay, wenn Sie sich als passionierter Urlaubs-Leser bereits (wie Bekannte von mir) mit der Frage beschäftigt haben, ob es nicht gut wäre, im Reisekoffer ein wenig mehr Platz für abgekochtes Wasser und Konserven zu haben, indem sie die ganzen schweren Bücher einfach daheim lassen, dann ist die Antwort wohl ziemlich klar. Wenn Sie "nur" durch die Dauerbeschallung im Fernsehen und Radio hellhörig geworden sind und "mal gucken" möchten, dann sieht das schon etwas anders aus. Sehen wir der Tatsache ins Auge: Ebook-Reader haben mit wenigen Ausnahmen kaum noch etwas mit einem herkömmlichen Buch aus Papier (beinahe hätte ich "Fleisch und Knochen" geschrieben) zu tun. Wer die Haptik von Büchern liebt und buchstäblich auf Papier "steht", der wird sicherlich etwas vermissen - papierartige Bildschirme hin oder her, es ist eben nicht das selbe. Die Vorteile von Ebooks jedoch liegen abseits dieser "Gefühlsfrage" durchaus auf der Hand: Wer kann schon seine komplette Bibliothek mit sich herum schleppen? Eben: Niemand. Bei einigen Readern sind zudem Notizen möglich, die man mit anderen Geräten quer-synchronisieren - oder auch nur "Lesezeichen", die man z.B. in dem Reader-Programm auf dem PC setzt und auf dem eigentlichen Ebook-Reader dann ebenfalls hat. Die Möglichkeiten sind da vielfältig, zumal in meinen Augen ein wesentlicher Faktor ist, dass sogar recht sperrige und gleichzeitig empfindliche Großformate oder z.B. Erstausgaben in Form von Hardcovers bisher schon dafür gesorgt haben, dass man manche Bücher eben nicht "mit in den Garten" genommen hat. Das fällt heute weg, weil der Ebook-Reader das alles auf eine Größe, ein Gewicht und eine schützenswerte Komponente reduziert (nämlich seine eigene bzw. auf sich selbst).
Wer sich insgesamt überhaupt nicht sicher ist, der sollte - jetzt mal nur meine Meinung, obwohl manch einer das vielleicht lachhaft findet - im Einzelhandel ausprobieren, ob einem so ein Gerät überhaupt "liegt". Ich kenne Leute (z.B. mich selbst), die haben sich vor Jahren schon bei dem "das ist was Neues"-Hype einen Ebook-Reader zugelegt und dann gemerkt, dass so ein Reader irgendwie mal gar nichts für sie ist. Fazit: Vorher ausprobieren. Es reicht ja schon, wenn man generell mal ausprobiert hat, ob die Technologie generell liegt.

2. Was gibt es aktuell (Stand Juni 2014) für aktuelle Ebook-Reader, die mich interessieren könnten?
Nun, ein schneller Blick bei Chip oder einem anderen Test-Portal kann da schon helfen. Im Grunde läuft es darauf hinaus, dass im Moment etwa ein halbes Dutzend Hersteller noch mit aktuellen Geräten am Markt auftreten. Die Zahl mag schwanken, aber die "Großen" wie Amazon, SOny, Kobo, Longshine/Tolino machen aktuell den Markt ziemlich untereinander aus. Hinzu kommen bei relativ aktuellen Geräten noch PocketBook, Blaupunkt, TrekStor und ein paar Nischenhersteller, die ich zwar nicht generell "auslassen" möchte, die sich aber weder wegen eines Kosten- oder eines funktionalen Vorteils irgendwie profilieren können. Im Folgenden werde ich auf die jeweils "aktuellen" Geräte der obigen Hersteller eingehen und kurz erläutern, wo die Unterschiede liegen. Aus diesem groben Überblick werde ich dann in Punkt 3 so meine Schlussfolgerungen für die Beschaffung für "Schwiegermama" ziehen:

2.I - Amazon
Amazon ist im Moment mit dem Paperwhite in der "alten" und der "neuen" (2013er) Version in den Medien omnipräsent, bietet aber auch das Kindle 4 an und hat ja außerdem die diversen Modelle des Kindle Fire (mit oder ohne HD in verschiedenen Versionierungen) zu bieten, das sich aber im Grunde nur den Namen mit den anderen Kindles teilt. Wichtig: Ist es bunt, dann ist es ein Fire, dann ist es KEIN reiner Ebook-Reader. Hier mögen sich die Geister scheiden, aber die Differenzierung ist schon nötig. Das Kindle Fire (in egal welcher Version) ist ein vollwertiges Tablet mit einem Android-Derivat, das nur von Amazon benutzt und betreut wird und hat nur mittelbar noch etwas mit Ebooks zu tun. Beim Fire geht es eher darum, in das Tablet-Segment vorzudringen. Ich bin hier auch nur der Vollständigkeit halber darauf eingegangen. Fakt ist: Kindle Fires laufen hier "außer Konkurrenz".
Aber wie dem auch sei - Amazon hat ja auch vollwertige "reine" Ebook-Reader im Angebot. Dabei ist das "alte" Kindle Paperwhite bereits lange Spitzenreiter in diversen Rankings gewesen, weil es eben ein sehr gutes Touchscreen mit der Pseudo-Papier-Technik von Amazon und einer eingebauten Beleuchtung kombiniert, sehr gut über Amazon befüttert werden kann und allgemein von den Funktionalitäten so gehalten ist, dass sogar Einsteiger mit dem Gerät gut klarkommen. Im Grunde stünde damit schon die erste Empfehlung, wenn da nicht das Problem wäre, dass das "neue" Paperwhite aus 2013 noch besser aufgestellt ist. Es wirkt allgemein "runder" von den Leistungsmerkmalen (Reaktionszeiten und dergleichen), was an neuerer Hardware liegt, bringt aber auch eine Menge Komfort-Features und Vereinfachungen (z.B. einen Flugzeug-Modus), die dem "alten" Paperwhite bisher fehlten. Wichtig zu wissen ist aber: Die meisten Software-Features des "neuen" Paperwhite werden mit den aktuellen Firmware-Updates für den "alten" Paperwhite auch auf diesen Geräten eingespielt. Wer also die ca. 20 Euro Preisunterschied irgendwie nicht bezahlen möchte, der kann hier getrost auch noch auf die "alte" Version zurückgreifen.
Wichtig bei Paperwhite & Co: Sie können "nur" MOBI, AZW (das hauseigene Amazon-Format, das MOBI entspricht) und bedingt auch PDF. Mehr nicht. Vor allem kein EPub. Falls das böhmische Dörfer für Sie sind, so lassen Sie es mich platt sagen: Auf dem Kindle kann man nicht "jedes" Ebook nutzen, sondern nur "manche" und insgesamt eigentlich "fast nur" Ebooks, die Amazon ausgeliefert hat.
Den Kindle 4 will ich Ihnen nicht vorenthalten: Er ist die touch-lose, unbeleuchtete Variante des Kindle und wirkt alles in allem etwas altbacken mit seinen Knöpfen, über die man Menüs steuern muss, die einen gewissermaßen anschreien "los, drück auf den Menüpunkt". Tja, geht nicht, da kein Touch. Man muss sich dort definitiv mit den Knöpfchen durchhangeln. Wer das noch will (und ich wüsste nicht warum), der mag den Kindle 4 in Betracht ziehen. Ich empfehle ihn nicht mehr zu kaufen.
Für Amazon-Kunden wichtig, ja, beinahe magisch sollte übrigens das Wort "Calibre" anmuten. Suchen Sie mal danach bei Google und sie werden eine Software finden, die Ihnen die Verwaltung Ihrer Ebooks erleichtert. Wozu man sowas braucht, fragen Sie? Nun, wenn Sie Ebooks in einem ungeschützten EPub-Format vorliegen haben und rein zufällig diese Ebooks im MOBI-Format (das Amazon beherrscht) benötigen, so erlaubt Ihnen die Software "Calibre" eine Konvertierung in dieses (und andere) Formate. Calibre soll dabei nur ein Beispiel sein und eine Möglichkeit aufzeigen, aus der "Ich kann nur mit Amazon"-Misere heraus zu kommen.
Ebenfalls für Amazon-Kunden wichtig: Amazon wirbt damit, dass man über das "Whispernet" kostenlos weltweit seine Bücher herunterladen kann. Das funktioniert übrigens auch (habe es mal in Mittelamerika getestet), aber ob man das braucht ... tja? Das Whispernet kommt ja nur dann zum tragen, wenn man nicht sowieso z.B. per Hotspot Internet nutzen kann, was deutlich schnellere Downloads ermöglicht. Aber schön, dass es das Feature gibt. Der Sinn ist jedoch für den kaum nomadisierenden mitteleuropäischen Nutzer eher fraglich.
Fraglich - hm. Bei "fraglich" fällt mir bzgl. des Paperwhite noch ein, dass es fraglich ist, ob alle Kunden mit dem Begriff "white" einverstanden wären. Die Werbung ist hier etwas irreführend. Wir reden hier nämlich eher von einem angegrauten Weiß, auch wenn es seit dem ältesten Kindle durchaus heller geworden ist. Es ist dennoch nicht "Weiß", sondern "Dreckweiß". Das sollte man wissen, um die Erwartungen nicht falsch zu hängen.

2.II - Sony:
Sony hat eine echte Tradition von guten bis sehr guten Ebook-Readern, die aber allesamt ein Manko haben, das ich direkt voraus schicken möchte: Sie haben keine Beleuchtung. Sony geht irgendwie davon aus, dass man so etwas nicht braucht. Fakt ist: Das stimmt nur eingeschränkt und man sollte dieses Manko von Anfang an beim Kauf berücksichtigen. Ein Vorteil hingegen bei Sony sind die haptischen Tasten am Gehäuse: Man kann also abseits der beim aktuellen PRS-T3 und dem Vorgänger PRS-T2 vorhandenen Touch-Funktion auch mit den Tasten etwas an dem Gerät ausrichten. Interessant vor allem für Situationen, bei denen man (warum auch immer - von Handschuhen bis Pflastern ist ja alles drin) mit der eigenen Hand nichts auf dem Touchscreen ausrichten kann. Insofern: Definitiv ein Pluspunkt.
Wie bei Sony üblich sind Qualität und Leistungsfähigkeit sowohl des PRS-T3, als auch seines Vorgängers über jeden Zweifel erhaben. Man bewegt sich auf dem Niveau der jeweiligen Konkurrenzprodukts von Amazon (also des Paperwhite in der "neuen" bzw. "alten" Version) und kann dort gut mithalten. Tatsächlich bietet Sony einen der wenigen echten Konkurrenten für den Paperwhite und kommt dabei noch mit einem Benefit um die Ecke, der in meinen Augen Sony noch einmal interessanter macht: Man verzichtet auf ein eigenes, proprietäres Format und nutzt EPub und PDF, wobei PDF meiner Meinung besser unterstützt wird als bei Kindle & Co und auch ansonsten die Sony-Geräte sehr damit glänzen können, es "jedem" recht machen zu wollen im Sinne von "Welche Formate und welche Shops unterstützt das Gerät denn?". Sony unterstützt mit dem PRS-T3 nämlich diverse Shops, so dass man nicht daran gebunden ist, ob z.B. Amazon gerade Buch X oder Y im Verkauf hat.
Das PRS-T3 bietet übrigens gegenüber dem Vorgänger ein fest (!) verbautes Cover an, was einerseits das Gerätegewicht leicht erhöht und dem Kunden gewissermaßen ein Cover "aufzwingt", einen andererseits aber von der gar nicht so unbegründeten Angst befreit, das das Display mal zerkratzt. Nun, "befreit" ist vielleicht nicht das richtige Wort - es hilft, weniger Angst vor Kratzern zu haben.
Interessant: Anders als die Amazon-Geräte bietet zumindest das PRS-T3 einen Speicherkarten-Slot, mit dem man per Micro-SD-Karte den Speicher des Gerätes signifikant erhöhen kann. Typisch Sony eigentlich.

2.III - Tolino bzw. Longshine:
Nicht zuletzt dank der Partnerschaft mit Telekom, Hugeldubel, Bertelsmann & Co ist Tolino im Moment mit seinem "Shine" ebenso medial präsent wie Amazon mit dem Paperwhite. Rückschlüsse auf eine Vergleichbarkeit sind dadurch jedoch nicht gegeben, denn in den Augen des Berufs-IT-lers (also in meinen Augen) wirkt der "Shine" wie der etwas verspätete (um nicht zu sagen "typisch späte") Versuch, dem digitalen "Kindle-Kosmos" von Amazon noch etwas entgegen zu setzen. Meiner Meinung hätte man sich in dieser Sache vielleicht eher mit Sony zusammen tun sollen, aber das sei jetzt mal als rein subjektiver Kommentar in den Raum gestellt. Fakt ist: Der "Shine" kommt medial als "Paperwhite-Killer" daher und entpuppt sich im direkten Vergleich als "Stubentiger".
ABER schlimm ist das nicht. Jedenfalls wäre es das nicht, wenn die Preise der Endgeräte sich nicht gleichen würden wie ein Ei dem anderen. Das mag aber auch daran liegen, dass man zumindest bei Amazon am unteren Ende der möglichen "Preisskala" mit minimaler Marge kalkuliert, weil man das eigentliche Geld ja gar nicht mit dem Endgerät, sondern mit den Kindle-Ebooks machen möchte (inklusive einer "lebenslangen" Kundenbindung an Amazon).
Der Shine jedenfalls liefert Qualität (von der Leistung her jedenfalls) auf dem Niveau des "alten" Paperwhite ab, hat aber auch eine theoretisch überragende Akku-Laufzeit und ist mit EPub und PDF (unter anderem) zu "befeuern", so dass man theoretisch unabhängig von irgendwelchen bestimmten Webshops ist. Das bietet jedoch Sony auch - zu einem leicht höheren Preis, ja, aber auch in einem leicht bis deutlich besser verarbeiteten Gerät. Zudem wird im Vergleich zwischen Tolino und Sony schon irgendwie deutlich, wohin der Hase beim Tolino läuft: Hier sind mehrere große Distributoren von geschriebenem Content auf der Suche nach einem Gerät gewesen, mit dem Sie Ihren Content am bisherigen Big-Player "Amazon" vorbei in den Markt bringen können. Daß auch Thalia mit seiner "Multi-Channel-Strategie" (buch.de) dabei ist, sagt schon sehr viel über den Zweck dieses Endgerätes aus. Mit anderen Worten und um den Sachverhalt zu vereinfachen: Der Shine ist das Gegenstück zum Paperwhite. Man muss ihn daher sinngemäß trennen von einem Gerät wie dem PRS-T3 von Sony, der im Grunde erst einmal dafür da ist, um dem Kunden ein möglichst breites Spektrum an Ebook-Formaten verfügbar zu machen. Beim Tolino und beim Paperwhite stehen (meine Meinung) Vermarktung von Ebooks in Vordergrund und nicht die Funktionalität als Ebook-Reader. Das ist ein feiner, aber sehr signifikanter Unterschied.
Geistige oder tatsächliche Vorgänger des Tolino Shine, die Ihnen vielleicht auch unterkommen könnten, sind der inzwischen nicht mehr zeitgemäße OYO (von Thalia in 2010 als Konkurrent zum Kindle noch vor dessen Veröffentlichung vorgestellt) und der Odyssey HD (von Bookeen als Konkurrent zum "alten" Paperwhite gebaut).
Seit April 2014 gibt es zudem den Tolino Vision, der auf mich etwas irritierend wirkt, weil er die überlegene Akkulaufzeit des Shine gegen gute 10 Gramm weniger Gewicht eintauscht. Vielleicht ist mir hier aber auch ein wesentlicher Vorteil entgangen. Für Hinweise bin ich hier dankbar.
Sowohl Vision, als auch Shine sind über Micro-SD erweiterbar. Wichtig hier: bei 32 GB ist Schluss (gilt so aber auch für Sony-Geräte - hier greift einfach eine Limitierung von Android, das bei diesen Geräten durchweg als Betriebssystem eingesetzt wird).
Anzumerken bleibt, dass der Funktionsumfang der Tolinos ursprünglich mal sehr eingeschränkt war und sich mit fortlaufenden Updates immer mehr an den Leistungsumfang von z.B. Amazon Kindle angenähert hat. Wichtig hier: Es zeigten sich im Rahmen des "Ausrollens" des Tolino Shine mehrfach Bugs, die inzwischen größtenteils beseitigt wurden. So war das Lesen mancher Bücher z.B. nur dann möglich, wenn man mit dem Internet verbunden war. Internet-Zwang ist aber in meinen Augen ein No-Go. Gut, dass hier (weitgehend) nachbessert wurde. Wichtig zu wissen ist außerdem, dass die diversen Buchhändler miteinander in Konkurrenz stehen und man durchaus mit mehreren Accounts hantieren muss, wenn man Buch X eben nicht bei Thalia bekommt, aber dafür bei Hugeldubel. Gilt aber bei den Sony-Geräten ebenfalls.

2.IV - Kobo:
Kobo hieß früher mal "Shortcovers" und produziert eigene Ebook-Reader auf Basis von Android, die vor allem dadurch glänzen können, dass sie viele Formate können, unter anderem üblich auch MOBI, weshalb hier durchaus die Brücke zum Kindle geschlagen werden kann.
So gesehen bewegt sich Kobo insgesamt durchaus auf Augenhöhe mit Sony und den Tolinos. Kobo selbst beschränkt sich dabei nicht nur auf den Reader-Verkauf, sondern vermarktet auch selber; wenn auch nicht so aufdringlich wie andere Anbieter. Die diversen Geräte am Markt heißen Kobo glo, Touch, Aura und Aura HD, sind durchgehend technisch im "Mittelfeld" anzusiedeln und finden sich dort auch preislich wieder, so dass man hier nicht viel falsch (sinngemäß aber auch nicht viel richtig) machen kann.
Kurz zusammengefaßt kann man sagen: Finger weg vom Aura - das Gerät hat eine unterdurchschnittliche Akkulaufzeit. Der Aura HD ist ziemlich groß (6,8 Zoll) und damit für manche zu unhandlich - geht insgesamt sowieso eher in die Richtung "schlechtes Tablet" als "guter Ebook-Reader", ist aber durchaus interessant für jemanden, der eine Alternative zum PRS-T3 oder dem Shine sucht. Der "Touch" wiederum lässt die Beleuchtung flöten und bleibt mit allen Merkmalen deutlich hinter dem (alten) Paperwhite zurück, könnte aber als Alternative zum Kindle 4 in Frage kommen. Insgesamt ein nettes Unter-bis-Mittelklasse-Gerät. Mehr aber nicht. Tja - und der glo? Nun, der glo hat ein sehr gutes Display, gute Leistungsdaten, eine sehr augenschonende Beleuchtung und ist auch per Micro-SD-Karte erweiterbar. Insgesamt ein nettes Paket, das man bei diesem Gerät geschnürt hat. Insgesamt kommt es durchaus als Konkurrent zum Paperwhite und zum PRS-T3 in Frage zumal die Bedienung sehr intuitiv ist.

2.V - die Anderen:
Unter all den anderen Geräteherstellern wie PocketBook, TrekStor und sogar Blaupunkt gibt es, wie schon angedeutet, wenige, die "nach oben" aus der Masse heraus stechen. In der Regel kann man hier sagen: Finger weg! Interessant ist für manche Kunden vielleicht noch der PocketBook Touch Lux, der dank Klinken-Stecker auch Hörbücher und Musik abspielen kann, aber ansonsten auch eher enttäuscht als begeistert. Gerade bei den Displays bleiben viele Geräte einfach deutlich hinter den Erwartungen zurück - bei Preisen, die sich mit denen der "großen" Anbieter durchaus decken. Man bekommt also de facto weniger für das gleiche Geld. Wer sich trotzdem umgucken möchte, der suche mal neben dem PocketBook Touch Lux nach dem TrekStor Pyrus und dem Blaupunkt Livro - um hier mal nur ein paar Beispiele zu nennen zu denen es relativ viele Tests im Internet gibt. All diesen Geräten gemein (aber beileibe kein Standard) ist, dass sie EPub und PDF können, der Livro auch noch MOBI.

2.VI - Apple:
Ja, was ist mit Apple? Nun, Apple vermarktet ja selber Bücher über iTunes. Leider (oder zum Glück) hat man jedoch nie einen passenden Reader in den Markt geworfen, sondern sich darauf beschränkt, diese Bücher auf den sonstigen Endgeräten von Apple darzustellen - z.B. auf den diversen iPads. Amazon wiederum nutzt eine eigene Kindle-App, um in der Gegenrichtung die Apple-Nutzer mit Büchern bespaßen zu können. Ob das klappt - nun, das sei dahin gestellt. Fakt ist: Es gibt keinen Ebook-Reader von Apple.

3. Meine Wahl - oder: Was hat er denn nun für die Schwiegermutter gekauft?
Nun, ich hatte drei, vier Favoriten, die ich gegeneinander abwiegen musste. Sehr gut präsentierte sich der aktuelle Branchen-Primus und regelmäßige Testsieger - der aktuelle Paperwhite (2013). Direkt dahinter teilen sich gleich drei Geräte den zweiten Platz: Der Kobo glo, der Tolino Shine und der Sony PRS-T3. Alle anderen Geräte - zum Beispiel der PRS-T2 - fielen aus meiner Beurteilung schon deshalb heraus, weil sie in meinen Augen nicht mehr zeitgemäß waren und zum Teil aufgrund der Tatsache, dass sie einer "alten" Generation angehören, gefühlt zu teuer waren.
Hat der Paperwhite denn nun gewonnen? Nein bzw. jein. Vorab: Es ist der Paperwhite geworden. Aber ich habe mich schwer damit getan. Ich bin nämlich (obwohl selber Kindle-Buch-Autor) kein großer Freund von Amazons Vermarktungs- und Formate-Politik. Mir wäre hier EPub oder wegen meiner ein auf EPub basierendes "eigenes" Format von Amazon lieber gewesen als MOBI bzw. AZW. FÜr meine Schwiegermutter ist das Gerät aber genau das Richtige: Die Tatsache, dass man eh nur bei Amazon kaufen kann - mit einem eingebauten Buchladen, der einem nicht viele Möglichkeiten bietet, etwas "falsch" machen zu können (diese Angst schwingt ja bei vielen Nutzern mit), und einem Whispernet für das man eben kein WLAN einrichten können muss ... das sind Features, die mich zum Paperwhite tendieren ließen. Ich mag außerdem die Aufmachung des Gerätes und das bei der neueren Version irgendwie "wärmere" Licht der Beleuchtung. Alles rein subjektiv - aber über den objektiven Teil sind wir ja schon hinweg (der fand in 2. statt).
Eine andere Frage ist für sie definitiv interessanter:

4. Alternativen - oder: Was wäre es denn sonst geworden?
Wie gesagt liegen dicht an dicht auf Platz 2 die drei Geräte Sony PRS-T3, Tolino Shine und Kobo glo. Ich kann für Nicht-Amazon-Nutzer alle drei eingeschränkt empfehlen. Viel falsch machen kann man mit keinem der Geräte. Der Sony bietet meiner Meinung die bei weitem beste Haptik und unterstützt viele Formate, ist allgemein sehr wertig und hat ein eingebautes Cover. Das macht ihn für manche Kunden aber schon zu einem No-Go. Außerdem fehlt die Beleuchtung, die man aber optional dazu erwerben kann.
Der glo von Kobo hat ein wirklich sehr gutes Display, eine nette Beleuchtung (wenn Ihnen andere Geräte "in den Augen beißen", dann probieren Sie mal den Kobo glo aus) und eigentlich nur das Manko, dass Kobo eben eine nordamerikanische Firma mit inzwischen japanischen Besitzern ist und daher vielleicht der angeschlossene Ebook-Shop nicht unbedingt alles liefert, was man gerade so haben möchte. Hier muss man dann selber aktiv werden und sich anderweitig Ebooks beschaffen und auf den Reader packen. Soweit aber kein Problem - wenn man denn darauf Lust hat (Schwiegermutter wäre das sicher zu doof).
Der Tolino Shine wiederum macht es anders herum: Er ist von der Darstellung und anderen Leistungsparametern leicht unterhalb des Paperwhite und des PRS-T3 und etwas über dem Niveau des Kobo glo (also quasi in der Mitte dazwischen) angesiedelt und bietet sich von daher schon als Alternative zum glo an, sticht aber vor allem durch die diversen Shops hervor, die man zum Kauf von Ebooks nutzen kann. Damit bietet der Shine das, was dem glo fehlt - und in gewissem Maße auch dem PRS-T3, das einen auch nicht mit Möglichkeiten zum Buchkauf überhäuft. Ob das ein großer Vorteil ist - nun, wer weiß?
Preislich tun sich die drei Geräte übrigens nichts. Sie liegen alle im 100€-Bereich (mal mehr, mal weniger) und sind damit geringfügig günstiger als der Paperwhite mit seinen aktuell knapp 120€, der allerdings immer mal wieder zu wirren Aktionspreisen mit Sondergutscheinen und allem Pi-Pa-Po für weit unter 100€ über den virtuellen Ladentisch geht.
Fazit ist: Ich bin immer noch zwischen den drei Geräten hin und her gerissen. Der Kobo glo fällt irgendwie nach unten heraus (stammt ja auch schon aus 2012), krallt sich dann aber "am Brunnenrand" fest, weil er eine nette Beleuchtung und ein ebenso nettes Display hat. Hm. Subjektiv würde ich die Geräte (und den Paperwhite) in diese grobe Reihenfolge bringen:

Paperwhite > Tolino Shine > Sony PRS-T3 > Kobo glo

Die Abstände sind nicht sehr groß - hier entscheiden in der Tat Einzelmerkmale wie die fehlende oder vorhandene Beleuchtung und dergleichen. Sie sollten hier ganz genau abwägen. Aber das Feld ist wenigstens etwas eingegrenzt.

5. Entscheidungshilfe - oder: Was soll ich denn nun kaufen?
Ich würde mich an Ihrer Stelle im Moment (April 2014) zwischen den vier oben genannten Geräten entscheiden. Also zwischen dem Paperwhite, dem Shine, dem PRS-T3 und dem glo. Alle anderen Geräte der selben Hersteller können Sie unter "günstige Alternative" einordnen und beschaffen, falls Ihnen die eigentlichen Geräte zu teuer sind. Machen Sie sich hier klar, dass Sie hier Geräte der vorherigen Generation kaufen. Das ist aber - wichtig! - bei Ebook-Reader eigentlich auch nicht das MEGA Problem. Zwickt es also beim Geld, dann greifen Sie hier ruhig zu.

Die Geräte aus dem "aktuellen" Segment im Einzelnen:

5.I - Paperwhite (2013):
Definitiv zu empfehlen. Sie kaufen aber ein Produkt, das Sie auf Amazon festlegt. Das sollten Sie vorab bedenken.

5.II - Tolino Shine:
Nette Paperwhite-Alternative. Ähnlicher Ansatz wie bei den Kindles, aber von diversen, konkurrierenden Distributoren bedient. Sie sollten vorab abklären, ob Ihnen das Angebot reicht. Großer Vorteil: Sie können sich in fast jedem größeren Buchladen-Ketten das Gerät mal ansehen.

5.III - Sony PRS-T3:
Wird auch häufig in Buchladen-Ketten vorhanden sein. Nette Alternative zum Paperwhite und zum Shine, allerdings ohne Beleuchtung (die kostet extra) und mit fest verbautem Cover. Technisch top vom Rest her okay. Liegt damit leicht hinter dem Shine. Wer allerdings den ganzen Tolino-Allianz-Krempel nicht haben will, der kann sich hier wiederfinden.

5.IV - Kobo glo:
Der glo ist eine gute Alternative für Kunden, die von den "großen Drei" nichts hören wollen und sich dennoch gute Qualität wünschen. Insgesamt schon etwas älter, aber vom Display und der Beleuchtung her definitiv einen Versuch wert.

Meine Empfehlungen aus dem "Kleines Geld"-Segment:

5.V - Paperwhite (vor 2013) und Sony PRS-T2:
Sollten die Geräte mal günstiger zu bekommen sein, sind sie gute Alternative zu den aktuell "neuen" Gegenparts Paperwhite (2013) und PRS-T3. Gleichfalls ist es aber wichtig, darauf zu achten, dass man nicht versehentlich "alt" zum Preis von "neu" kauft.

5.VI - Wie? Keine anderen mehr?
Nein, ehrlich gesagt finde ich in dem Qualitätssegment unterhalb des Kobo glo im Moment kaum Geräte, die Ihr Geld wert sind. Wer Kobo Aura HD und dergleichen für weniger als die teilweise noch aufgerufenen 130/140 Euro bekommen kann, der freue sich und erkenne darin vieleicht tatsächlich ein Schnäppchen. Da der Branchen-Primus bei maximal (!) 120 Euro liegt, sind alle Geräte, die darüber liegen deutlich zu teuer. Im absoluten Low-Budget-Bereich unterhalb von 70/80 Euro finden sich heute kaum Geräte der aktuellen Generation, so dass wir schnell im "Finger Weg"-Segment liegen.

Das "Finger-Weg"-Segment:

5.VII - Die "Bloß nicht kaufen"-Fraktion:
Klingt unfair, ist es aber nicht. Geräte wie sie aktuell noch von TrekStor, Blaupunkt, Kobo (ältere Geräte) und dergleichen angeboten werden - der Kindle 4 zählt hier für mich ausdrücklich auch in diese Fraktion - kosten für das, was sie leisten definitiv zu viel und sind für mich ein absolutes No-Go. Für ein paar Euro mehr ein aktuelles Gerät aus der oben angegebenen Liste zu kaufen macht hier viel mehr Sinn.

6. Was nun?
Mein Rat: Schlafen Sie drüber. Sehen Sie sich die Geräte an und stellen Sie hier Fragen. Ich werde mich darum kümmern, Antworten zu beschaffen. Was sie natürlich außerdem machen sollten: Sich umsehen. Z.B. gab es vor kurzem bei Shell eine Aktion, bei der Paperwhites (allerdings wohl die "alte" Version - man mag mich korrigieren, wenn ich falsch liege) für ein paar Shell-Punkte und ein Taschengeld rausgehauen wurden. Man darf gespannt sein, welche Werbemaßnahme als nächstes kommt.
Apropos Werbemaßnahme: Es gibt immer mal wieder Ansätze, dass Ebook-Reader "für umme" unter das Volk gebracht werden, indem man den Screensaver oder Bildschirm-Hintergründe oder dergleichen als Werbefläche mißbraucht. Wer auf seinem Auto routinemäßig mit dem Werbebanner des Telefonseelsorgers seiner Wahl in der Gegend herum fährt, der mag so etwas gut finden. Meine Schwiegermutter nicht. Davon abgesehen, dass man selten weiß, was außer solchen offensichtlichen Anpassungen noch so alles mit den betroffenen Geräten gemacht wurde.

Diese Rezension wird von mir gerne aktualisiert und verbessert. Wenn sie Ihnen hilfreich ist, so freue ich mich über eine entsprechende "Hilfreich"-Bewertung. Wenn nicht, freue ich mich über sachliche Kritik in Form eines Kommentars und nehme diese gerne als Diskussionsgrundlage auf. Vielen Dank :-)

**** Ergänzung aus aktuellem Anlass ****
Thema "Zu Linux kompatibel": Also Hand auf's Herz ... die Kompatibilität zwischen Linux und einem gängigen Betriebssystem, das genau genommen auch nur ein entferntes Linux-Derivat ist (nämlich Android) lässt sich durchaus immer unterstellen, zumal im Grunde das Wichtige das verwendete Dateisystem für die Datenübertragung auf den jeweiligen E-Book-Reader ist - solange hier Linux ein Dateisystem verwendet, das Android versteht, wird überall BEI ALLEN Readern ALLES gut sein. Das gilt für Nutzungen wie die Hersteller sie sich üblicherweise vorstellen: Daten auf eine Micro-SD-Karte packen, Micro-SD-Karte ein das Geräte. Fertig. Daten da.
Wer direkt auf seinen Ebook-Reader etc. pp. zugreifen will, der braucht sich nur eines Betriebssystems zu bedienen, das per passendem Treiber über die USB-Schnittstelle an den Speicher des jeweiligen Readers kommt. Das sollte IN DER REGEL auch kein Problem sein. Das große "Aber" kommt wiederum beim Dateisystem: Wenn der Reader ein Dateisystem nutzt, das z.B. Linux nicht versteht, dann ist wieder alles Banane. Da aber die Mehrzahl der Reader (einschließlich Kindle) Dateiformate benutzt, die für Windows zugreifbar sind, sollte bei einer einigermaßen aktuellen Linux-Distribution auch alles okay sein. Warum? Weil die Beziehung zwischen Linux und Windows ungefähr so aussieht wie die zwischen Apple und Windows: Linux nutzt eigene Dateisysteme, kann aber gängige Windows-Dateisysteme. Dito bei Apple. Insofern erkenne ich hier keine besondere Eignung des einen oder anderen Ebook-Readers "für Linux", sondern allenfalls eine bei diesem oder jenem Gerät nicht vorhandene saubere Unterstützung mit USB-Treibern. Das ist dann aber eher ein Problem von Linux und nicht von dem Reader.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiegespalten, 30. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: KOBO E-Reader Touch eBook (Personal Computers)
Vorab zuerst der obligatorische Hinweis, dass ich dieses Gerät als bekennender Amazon-Fan ausnahmsweise nicht hier, sondern in einem geizigen Elektronikmarkt gekauft habe, diese Rezension aber dennoch kein Fake á la Computerbild-Test ist.

Nachdem ich seit einem halben Jahr den Kindle 4 besitze und wider Erwarten mit dem E-Book-Lesen sehr zufrieden bin, wollte ich auch ein Gerät nutzen, mit dem ich Bücher von [...] lesen kann. Es musste also ein Reader her, der das Format "epub" beherrscht.
Nach dem Lesen diverser Tests und Erfahrungsberichte bin ich auf den Kobo Touch gestoßen, den ich mir gestern gekauft habe. Mein erster Eindruck war gut. Im Vergleich zum Kindle wirkt der Kobo nicht ganz so wuchtig, sondern ausgesprochen handlich, dennoch wertig, was nicht zuletzt an der schönen, gummiert wirkenden Oberfläche des Gehäuses liegt. Beim haptischen Untersuchen kam aber bald die Ernüchterung: Ich stellte fest, dass in den beiden rechten Ecken des Displays beim Berühren ein Klicken / Knirschen zu hören war. Offenbar war das Display nicht ideal verarbeitet und lag nicht direkt am Gerät an. Eine Suche im Internet ergab, dass ich nicht der Einzige mit diesem Problem bin. Nach einer Weile störte mich das und so brachte ich das Gerät heute zum Händler zurück. Das Ersatzgerät packten wir dort gemeinsam aus, und auch dort zeigte sich in den rechten Ecken der Verarbeitungsmangel. Hmmm ... nach einigem Überlegen vor dem Hintergrund, dass mir das Alternativgerät (der Sony) für ein Zweitgerät eindeutig zu teuer war , habe ich die Kröte geschluckt und den Kobo mit nach Hause genommen.
Das Einrichten des Kobo war etwas hakelig. Manchmal erkannte mein Rechner ihn nicht, und dann ist da auch noch die Installation und Einrichtung der DRM-Software von Adobe. Beim Kindle ging es schneller als man gucken konnte. Beim Kobo hatte ich etwas Schwierigkeiten, am Ende hat es ja dann auch geklappt, und ich will nicht ausschließen, dass andere Nutzer das schneller und selbstverständlicher erledigen als ich.
Beim Lesen stelle ich fest, dass das Gerät ordentlich funktioniert und logisch bedienbar ist, ein klasse Display hat (es kommt fast an das des Kindle heran), aber doch um einiges träger ist als der Kindle. Manchmal habe ich den Eindruck, dass etwas nicht stimmt, aber dann reagiert das gute Teil doch noch. Man wird sich daran gewöhnen (müssen). Es ist auch nicht selten, dass es auf meine "Blättern-Gesten" nicht reagiert. Da benötige ich nicht selten drei Anläufe, bis ich den richtigen Druck, die optimale Strecke und die beste Geschwindigkeit gefunden habe.Eventuell fehlt mir noch etwas Übung. Gut finde ich, dass beim Lesen nicht nur der prozentuale Fortschritt, sondern auch die konkreten Seitenzahlen des jeweiligen Buches angezeigt werden.
Ein kleiner Nachteil des Kobo ist mir noch aufgefallen: Bei der Suche nach einer Hülle / Tasche habe ich feststellen müssen, dass die Auswahl für den Kobo bei weitem nicht so umfangreich ist wie beim Kindle oder beim Sony. Offenbar ist der Kobo noch nicht so am Markt angekommen wie die beiden Konkurrenzprodukte. Eine so schöne Hülle wie für den Kindle oder den Sony mit eingebautem Leselicht habe ich für den Kobo jedenfalls noch nicht entdeckt. Man sollte das beim Kauf bedenken, auch wenn das natürlich nicht direkt mit der Bewertung des Geräts an sich zu tun hat.

Alles in allem werde ich das Gerät - vor allem mangels gleichwertiger, kostengünstiger Alternative - behalten. Es ist schon ganz in Ordnung. Aber die Verarbeitungsmängel (die zudem kein Einzelfall sind) verunsichern mich schon etwas. Ich würde dem Gerät eigentlich dreieinhalb Sterne geben. Weil das nicht geht, landet es bei drei Sternen.
Ich halte Euch auf dem Laufenden und werde ggfs. nachberichten / nachbewerten, wenn ich mich mit dem Gerät weiter vertraut gemacht habe.

Update 03.06.2012: Ich habe den Kobo Touch schon sehr lieb gewonnen; das Umblättern gelingt mit etwas Übung schon besser, aber dennoch bin ich der Meinung, dass der Touchscreen empfindlicher und schneller sein müsste. Es kommt öfters vor, dass er nicht oder sehr langsam reagiert. Wie man schon hier und anderswo lesen konnte, ist es leider auch nicht möglich, Unterordner für die auf dem Kobo Touch geladenen Bücher anzulegen. Es gibt zwar ein Plugin (von wem auch immer; deshalb habe ich es nur wiederwillig installiert), aber es funktioniert bei mir trotz vieler Versuch einfach nicht. Sehr schade - alle Bücher in einem Verzeichnis ... das macht die Angelegenheit schnell unübersichtlich.
Die Desktopsoftware von Kobo für den PC hat mich nicht minder in Erstaunen versetzt: Es werden auf dem Desktop des PC nicht etwa alle Bücher angezeigt, die auf dem Kobo Touch vorhanden sind, sondern nur solche, die im Kobo-Shop erworben wurden. Das geht ja mal gar nicht!!! Was soll denn so etwas?
Es bleibt beim zwiegespaltenen Eindruck und den drei Sternen. Vielleicht kriegt mich der kleine Schwarze ja noch zu vier Sternen rum. Und trotz allem: Ich werde ihn behalten ...

Update 30.06.2012: Folgende Nachträge habe ich noch zu machen, nachdem ich jetzt eine ganze Weile mit dem Kobo Touch gelesen habe.

1. Das Umblättern fällt mir nach wie vor schwer. Manchmal benötige bis zu drei Versuche, um weiter zu blättern. In zwei Fällen ging gar nichts mehr und ich musste den Kobo Touch neu starten. Merkwürdig und etwas nervig.

2. Schön - im Vergleich zum Kindle - : Die realen Seitenzahlen werden im Kobo angezeigt. Das erleichtert das Auffinden von Textstellen.

3. Der Akku hält erfreulich lang, etwa so lang wie beim Kindle. Man muss aber bedenken, dass der Kobo Touch dabei kein Licht zu speisen hat. Denn bei ihm nutze ich eine externe Lichtquelle, während sie bei meinem Kindle in die Tasche eingearbeitet ist und über den Kindle gespeist wird. Insofern ist der Akku beim Kobo Touch pro Ladung vermutlich etwas weniger lang nutzbar, wenn man beim Kindle ebenfalls eine externe Lichtquelle nutzt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Von Anfang an kleine Macken; nach nur einem Jahr ist er defekt, 20. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: KOBO E-Reader Touch eBook (Personal Computers)
Anfangs war ich recht begeistert von dem kleinen ebook-reader. Doch die Begeisterung hat sich ziemlich schnell gelegt...

Positiv:

+ handlich
+ gutes Display, scharfe Konturen, guter Kontrast
+ relativ einfache Menüführung
+ Preis

Negativ:

- Touch-Funktion teilweise sehr träge, blieb oft hängen
- Ohne Registrierung und Anmeldung geht nichts, eher umständlich
- Sehr viel Werbung
- Updates und Synchronisation dauern überdurchschnittlich lange
- Akku-Anzeige von Anfang an "sehr sprunghaft"
- Nach nur einem Jahr, in dem ich den Kobo wirklich wenig genutzt habe, lässt sich der Akku nicht mehr laden. Mit Kabel zeigt er voll an, nach Abziehen des Kabels sofort wieder 0%... obwohl er stundenlang am PC oder Netzteil hing

Recherche im Internet ergab, dass ich mit diesem Problem nicht allein dastehe: ein recht häufiges Problem bei Kobo sei der Akku. Prima!

Kontakt mit Kobo mangelhaft. Reset auf Werkseinstellung führte nun zum Totalabsturz. Austausch des Akkus oder des gesamten Gerätes erforderlich.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich bin total begeistert :0)))), 11. April 2012
Von 
H. Messina (Baden Württenberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: KOBO E-Reader Touch eBook (Personal Computers)
Ich habe sehr lange überlegt welchen Ereader ich mir kaufen soll!

Hatte dann auch mal den Kobo und den Sony in der Hand, wobei mir der Kobo gleich auf Anhieb vom optischen und seiner samtartigen Oberflächliche( sieht auch nicht nach Plastik aus)ganz toll gefiel und auch super in der Hand liegt. Auch das bedienen ist ganz einfach und ich komme sehr gut zurecht, auch wenn ich in diesen Dingen nicht die begabteste bin.

Ich habe hier viele Bücher in PDF Format liegen und meistens wenn ich mir da was ausgedruckt habe,war mein Mann nicht so begeistert davon.

Gut die PDF kann man auch direkt darauf anschauen aber wirken dann doch ziemlich klein,
so kann man diese Dateien umwandeln mit "Calibre" das Programm bekommt man um sonst im Internet und dann sehen die Bücher genau so aus wie ein EBook.
Es kann nur mal vorkommen das ein Wort mitten drin einen Trennstrich hat, aber das stört mich nicht. Bei den fertigen Ebooks ist das natürlich nicht so, wo man kauft :0)

Man kann mit dem Kobo sogar Notizen schreiben,im Wörterbuch nachschlagen, Wörter übersetzten lassen von Englisch auf Deutsch und umgekehrt und noch vieles mehr.

Der Rand vom Sony-Model spiegelt so sehr, das ich mich nicht damit anfreunden konnte. Und auch die Form finde ich nicht so berauschend, aber das ist Geschmacksache.

Den Amazon Kindle hatte ich noch nicht in der Hand und der mit touch Funktion kommt ja jetzt im April heraus. Was mich an ihm stört ist, dass er kein EPUB lesen kann und die dort ihr Kindleformat haben.

Ich finde meine Kobo supi, er sieht gut aus, liegt klasse in der Hand, lässt sich leicht bedienen und ließt alles was ich will und wie ich es will :0)
Darum volle Punktzahl :0))))))
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KOBO E-Reader Touch eBook
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