Kundenrezensionen

32
4,7 von 5 Sternen
Take Care
Format: Audio CDÄndern
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am 15. November 2011
Warum ich das sage? Drake hat mit diesem Album bewiesen, dass er es in erster Linie nicht auf kommerzielle Musik abgesehen hat, auch wenn er als kommerzieller Artist gilt, da er gut verkauft und Young Money hinter sich hat, die eigentlich mit allem mindestens Gold gehen. Wenig bis garkeine Promo, kein einziges Video zu auch nur einem Song des neuen Albums plus die Ankündigung, dass es ihm nur wichtig sei, dass die Fans die wirklich seine Musik kaufen sollten, die seine Musik zu schätzen wissen. Wenn das mal nicht "real" ist.

Drake macht was er am besten kann: Die Kombination aus genialem Flow und sehr gutem Gesang. Durchweg gelingt ihm dies hervorragend und es kann wahnsinnig spaßig und gleichzeitig beruhigend sein ein solch ruhiges Rap Album durchzuhören. Man sei gewarnt: Keine besonderen Banger erwarten, aber wenn man sich auf die Beats (meist von 40, Drakes langjährigem Freund und First-Choice Producer, produziert) einlässt, kann es wirklich ein besonderer Musikgenuss werden. Drake schafft es mit seinen Songs eine ungemeine Atmosphäre zu kreieren (vorallem der Aufbau der Tracks: ruhiger Anfang, späte Baseline und der Gewinn an Tempo), die meist bei heutiger Musik unter den Tisch fällt, da es um Party Hits und Mainstream Erfolg geht.
Textlich bewegt er sich wieder auf einem sehr ehrlichen, gefühlvollem und möglicherweise auch privatem Gebiet und somit auf hohem Niveau. Vorallem weil man einfach hinhören muss und es wirklich Stories sind, die viele Menschen vielleicht selbst schon erlebt haben.

Obwohl ich mir immer gewünscht habe, dass er noch mal einige Tracks á la "Over" oder "Forever" auspackt, weil er dort einfach brillant zur Geltung kommt, ist es dennoch ein sehr gutes Stück Musik was er da wieder hinlegt. Und der Fakt, dass er sich viel Zeit für die Platte genommen hat, zeigt die Genauigkeit mit der er vorgeht sein solch gutes Potential nahezu restlos auszuschöpfen.

Ich kann nur empfehlen, das Teil mal mit guten Kopfhörern unterwegs in Ruhe (z.B. Bahn-fahren) zu hören oder Nachts beim Autofahren, denke da kommt es einfach am besten rüber was er rüberbringen wollte ;)

Also mit der obig erwähnten minimalen Abstrichen gäbe es 4 1/2 Sterne, also hier rund 5!
Einfach kaufen...
MFG
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Der Graben, in dem man sich vor mindestens einem Drake Beitrag verstecken konnte, muß wohl erst noch gebuddelt werden. Innerhalb der letzten 24 Monate hat sich der kanadische MC zu einem der gefragtesten Acts im R&B/Hip Hop Geschäft entwickelt. Dabei kommt ihm die Fähigkeit Rapvocals und Gesang gleichermaßen gekonnt vorzutragen, definitiv zu Gute. Namhafte Größen wie Eminem, Kanye West, Jay-Z, Mary J. Blige, Rihanna und natürlich auch Labelkollegen wie Lil Wayne und Nicki Minaj schmücken sich mit seinem Feature und sein Debütalbum "Thank me later" lässt die Hip Hop Gemeinde, neben zahlreichen Kritikerstimmen, Lobeshymnen anstimmen. Neben den 2 Juno Awards, legen mehrfache Grammy Nominierungen Zeugnis dafür ab. Noch während seiner Zeit als Darsteller in einer Teenie Soap veröffentlicht er sein erstes Mixtape "Room for improvement". Mittlerweile Zugpferd der Young Money Familie und Vertreter einer Zunft, die weder Gangsterimage, noch Bling Bling Gehabe widerspiegeln, sondern tiefgründig und gut dosiert den Weg in das Gedächtnis des Hörers finden soll.

1 1/2 Jahre nach seinem ersten Langspieler brennt die Flamme des Kanadiers immer noch ungebrochen. "Take Care" geht also über den bloßen Versuch einen aufstrebenden Künstler weiter zu etablieren hinaus. Sich seiner Stärken bewusst, ändert er bei seinem zweiten Album nicht die Marschrichtung. Gedrosseltes Tempo und atmosphärischer Sound statt fette Beats und Battlerhymes. Ein nachdenklicher Geschichtenerzähler in der Reihe von Kanye West's "808s & Heartbreak" oder "Kid Cudi's "Man on the moon". Melodisch-düstere Synthesizer und Keyboardelemente verströmen den bestimmend melancholischen, sinnlichen Charakter. R&B, Pop und Electronica stecken seine Interpretation von Hip Hop ab. Gedämpfte Strukturen und feinsinnige Akkorde. Instrumente wie Gitarre und Piano arbeiten dieser Stimmung zu. Irgendwo im R&B der 90er verwurzelt und um moderne Bauträger erweitert. Er sucht den leisen Weg, lässt viele Melodien einfach fließen und bedient sich seltener seinen Rapvocals als beim Vorgänger. Die Gastauftritte erneut gut gewählt. Mit The Weeknd (Crew love) und Kendrick Lamar gleich zwei aufstrebende Newcomer am Mic. Dazu gefestigte Größen wie Rihanna (Take Care), Rick Ross, Rihanna, Andre 3000 und natürlich auch wieder Gönner Lil Wayne. Es geht um zerbrochene, verfehlte Beziehungen, den Wert von Familie und Freunden und die Suche nach der richtigen Balance - mit steigendem Ruhm und Anerkennung. Selbstbetrachtung und Aufrichtigkeit. Damit entspricht Drake so gar nicht den gängigen Macho Hip Hop Zügen. Sein eigener Flow birgt immer auch die Gefahr den Hörer runterzuziehen. Mainstream klingt eigentlich anders. Oft streift Drake durch sein Bestreben ein Album als funktionierendes Ganzes zu konzipieren (ohne einzelne Tracks hervorheben zu können) haarscharf an etwas wie Monotonie und "Langeweile" vorbei. Aber vielleicht ist gerade diese Gratwanderung das Besondere an diesem Musiker.

Anspieltipps: "Shot for me", "The Real Her" und "Practice"
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am 18. November 2011
Dies ist das zweite Drake Album und der zweite Kauf einer Drake CD für mich.
Und was soll ich sagen? Drizzy hat wiedermal ein überdurchschnittlich gutes Album abgeliefert!!! Ohne einen Track zu skippen konnte ich mir das Album gönnen.
Favoriten bis jetzt sind: Shot For Me, Headlines, Take Care, Doing It Wrong, The Real Her, Look What You've Done und Practice.
Die Art, wie Drake verschiedenste Themen aufgreift und verarbeitet ist echt fantastisch und beeindruckend. Ob es lässige Battletracks mit geschickten Punchlines sind, oder völlig emotionale Lovesongs mit viel Gefühl und Herz; Drake scheint beides und viel mehr zu können! "Take Care" hat mich echt beeindruckt!
Auch die Featurewahl ist im Großen und Ganzen sehr gelungen und die Beats, sowie die Produktion ist super hochwertig und qualitativ; Hier steckt viel Mühe drin!

Danke Amazon für die superschnelle Lieferung! Hab es spät abends bestellt und am übernächsten Tag kam das Paket auch schon an. Danke dafür und danke Drake, OVO ;)
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TOP 500 REZENSENTam 1. Oktober 2013
Bereits ein knappes Jahr nach seinem Debüt veröffentlichte Drake sein zweites Werk mit dem Titel ''Take Care''. Dabei wird deutlich, dass er sich konseqeunt weiterentwickelt hat, aber seiner Linie treu geblieben ist. Diese Platte hört sich schon erwachsener an und überzeugt wieder einmal durch brillante Tracks. Drakes Produzent und Freund 40 ist wieder von der Parte und sorgt für den finalen Touch dieses Albums, doch auch andere namhafte Größen wie Rihanna, Nicki Minaj oder Rick Ross greifen ins Geschehen ein und liefern wie der Hauptkünstler selbst eine exzellente Vorstellung ab. Von Drakes zweiter Vorstellung bin ich restlos überzeugt und freue mich über ein qualitativ so hochwertiges Werk. Insgesamt ein weiteres fantastisches Album des Kanadiers, super!
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14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. November 2011
Hallo, zunächst möchte ich sagen dass dies meine erste Rezession ist.

Ich höre überwiegend Westcoast Hip-Hop wie Ice Cube, the Game & lil Wayne.
Ab und zu auch Deutsch-Rap (Fard,Kool Savas..kein Haftbefehl,usw.).

Dieses Album mag etwas von meinem Musikgeschmack abweichen, aber es hat mich wirklich umgehauen.
Es ist vom ersten bis zum letzten Lied durchgelaufen. Normalerweise überspringe ich manche Lieder,
aber auf diesem Album gefällt mir einfach jedes einzelne Lied. Das ist echt verdammt selten. Das
letzte Mal ist mir sowas bei "the Documentary" von The Game passiert, dies ist jedoch auch schon
einige Jahre her.

Man merkt schnell dass Drake mit viel Gefühl bei der Sache ist, die Beats unterstützen das Ganze.
Drake hatte ja auch im Vorfeld angekündigt sich länger mit diesem Album zu beschäftigen und sich
richtig viel Mühe zu geben (was ich eigentlich bei Musikern voraussetze).

Meine persönlichen Lieblingstracks auf dem Album sind:

Take Care / Lords Knows / The Real Her / Over My Dead Body

Die Musik ist in meinen Augen perfekt einfach daheim etwas abzuschalten.
Einfach auf's Sofa legen, Drake hören & entspannen.
Nach vielen Enttäuschungen dieses Jahr (wie R.E.D-Album,..) hat dieses Album mir mal wieder gezeigt wie schön Musik sein kann!

Ich kann dieses Album wirklich jedem an's Herz legen!
Klare KAUFEMPFEHLUNG!
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am 17. November 2011
Richtig geil! Komme nach hause und muss jedes mal als erstes das Album suchten^^
Dieser Mix aus Drakes gefühlsvollem Gesang, lässigen Raps und die mehr als wuchtigen Bässe der geilen Beats
ist die reinste Wohltat für die Ohren.
Ich bin froh das man von dem Aloben wenig übherrascht wird..man bekommt zum Glück genau das was man erwartet
wenn man sein letztes Album gefeiert hat :)
Holt euch dringendst ne anständige Anlage denn nur dann kommt man beim chillen voll auf seine Kosten^^
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am 15. November 2011
Ohne Worte. Drake hat es wiedermal geschafft und hat wirklich nicht zu viel versprochen mit "Take Care". Wer Thank Me Later bereits mochte und liebte,der wird mit Take Care noch besser denje bedient sein. Drake ist für mich einfach eine Legende und das seit Jahren. Für mich gibt es keinen besseren Künstler der mich jahrelang an seine Musik fesseln kann.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. November 2011
Nach seinem überaus gelungenen Einstieg in die Mainstream-Welt des Hip-Hop "Thank Me Later" letztes Jahr folgt nun endlich das zweite Album des prominentesten der zahlreichen Newcomer im Hip-Hop Game. "Take Care" ist dabei wohl eines der am sehnsüchtigsten erwarteten Alben dieses Jahres. Der Hype, den Aubrey Graham erneut kreierte, übertrifft wahrscheinlich noch die massive Promotion für sein Debüt.

Und wieder einmal kann man sagen, dass Drake den enormen Erwartungen gerecht wird. Auf "Take Care" erfindet er sich aber nicht komplett neu, sondern hat seinen typischen Style, die wabernden Synthesizer, die gedämpften Drums und seine leicht säuselige Sing-Stimme konsequent weiterentwickelt und an manchen Stellen fast zur Perfektion getrieben. Dabei blieben aber auch seine Rap-Skills nicht unberührt. Flowtechnisch präsentiert sich Drake, wenn er erstmal richtig loslegt, absolut auf Höchstform.

Dieses Album ist hierbei keines für Hip-Hop-Puristen. Auch diejenigen, die Drake eher wegen seines Styles zu rappen gefeiert haben, werden sich nicht völlig mit "Take Care" anfreunden können. Dafür wird hier viel zu viel gesungen. Die einzigen lupenreinen Rap-Songs beschränken sich auf den Zwischenraum zwischen den Interludes (Ausnahme: "HYFR"). Der Rest ist sehr stark von R&B und manchmal auch vom Pop geprägt. Drake kommt dabei voll auf seine Kosten. Auf den Beats, die nicht selten eine melancholische Stimmung versprühen, erzählt er Geschichten aus seinem Superstar-Leben, die sich aber nie mit Oberflächlichkeiten begnügen (zumindest nur ganz selten). Vielmehr gewährt er uns einen sehr emotional ehrlichen Blick in sein Privatleben. Der Song "Look What You've Done", in dem Drake die Beziehung zu seiner Mutter ohne zu kitschig zu werden sehr gut reflektiert, stellt hier das Highlight dieser Geschichten dar.

Das macht die anderen Titel aber nicht weniger hörenswert. Im Gegenteil. Die meisten Perlen erkennt man erst nach mehrmaligem Hören. Auch wenn mir das Album nach dem ersten Durchlauf nicht ganz zugesagt hat, überzeugt es mittlerweile doch durch seine wahnsinnige Integrität und Konsequenz im Sound. Meistens geht mit solchen Attributen aber einher, dass ein Album total monoton und austauschbar wird. Drake weiß das geschickt aufzulockern durch Tracks wie "Take Care", das mit einem lockeren Sound aufwartet, aber auch die Mittelfraktion überzeugt auf raptechnischer Basis. Besonders "Lord Knows" bildet in der Hinsicht einen kleinen Höhepunkt, der im weiteren Verlauf an Bombast nicht mehr angerührt wird. Der sehr ruhige Schluss bekommt genügend Energie durch "HYFR", aber auch den eingängigen, instrumental intensiven Chorus von "Practice". So kann das Album dann mit "The Ride" ganz ruhig und locker ausklingen, ohne dass es beim Hören langatmig wurde.

Die Produktion ist dabei immer auf einem sehr guten, hin und wieder überragenden Niveau. Auch Drake's Hausproduzent "40" hat sich genauso weiterentwickelt, wie der Vocalist selbst. Die Beats klingen dynamischer, durchdachter, nicht mehr so mechanisch - einfach besser als auf "Thank Me Later". T-Minus sorgt dafür, dass die Hip-Hop-Tracks mit genügend Energie versorgt sind und Boi-1da macht auf "Headlines" das, wofür man ihn liebt - einen eingängigen, nicht zu verschachtelten, nach vorne gehenden Banger.

Auch wenn "Take Care" nicht mehr so zugänglich ist wie sein Vorgänger, ist es deutlich gelungener. Drake wirkt authentischer, Beats und sein Flow gehen besser ineinander über und die Themen passen auch. Für die Leute, die Drake's ruhige Seite schon immer gemocht haben also eine unbedingte Kaufempfehlung, für alle Anderen gilt, dass sie mal wenigstens reinhören können.

Nun noch meine 5 Favouriten:

1. Take Care - Drake und Featuregast Rihanna harmonieren hier herrlich und erzählen mit einer gehörigen Portion Zuversicht die Übergangszeit von einer Beziehung in die andere.
2. Practice - Wenn der Beat einsetzt, ist es schwierig, seinen Kopf ruhig zu halten. Eine großartige R&B-Paraphrase von Juvenile's "Back That Azz Up" von 1999.
3. Crew Love - Dass OVOXO funktioniert, war ja schon auf Weeknd's Mixtape "Thursday" zu beobachten. Diese Kollabo manifestiert die Aussage noch zusätzlich.
4. The Real Her - Den wohl beeindruckendsten Gast-Beitrag auf "Take Care" liefert hier Andre 3000 ab. Drake und sein Mentor Lil' Wayne tun ihr Übriges.
5. Over My Dead Body - Das Intro trifft den Ton des Albums zielgenau.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. November 2011
Letztes Jahr war im in der Hip Hop Musik ständig ein Name vertreten, Drake. Der Kanadier hat mit "Thank Me Later" auch ein klasse Debüt abgeliefert und konnte damit den Hype um seine Person unterstreichen. 2011 ist es dann doch etwas ruhiger um ihn geworden und viele dachten das er vielleicht nicht mehr nachlegen kann und er nur eine Eintagsfliege gewesen ist. Doch Drake hat sich für sein zweites Album Zeit genommen, da er seiner Meinung nach sein erstes Album zu schnell veröffentlicht hat.

Das Komplette Album ist sehr melodisch und eher ruhig und Drake baut wieder sehr auf seine starken und wieder sehr persönlichen Lyrics wie z.B. bei den Tracks "Over My Dead Body", "Look What You've Done For Me" oder "Practice". Aber natürlich gibt es mit "Headlines", "Lord Knows" und "Hyfer" auch was zum Kopfnicken. Der einzige Track der etwas in die Ecke Popmusik geht, ist "Take Care" mit Rihanna. Die Gästeliste ist mit Rick Ross, Nicki Minaj, Rihanna, Birdmann, Lil Wayne, Kendrick Lamar, Andre 3000 und The Weeknd ähnlich groß wie auf seinem letzten Album, aber da er auch 17 Tracks abliefert bekommt man sehr viele Tracks wo er alleine zuhören ist. Bis auf Birdman machen die Features auch alle Sinn und vor allem The Weeknd macht den Track "Crew Love" zu einem der Highlights des Albums. Außerdem muss man noch den Part von Andre 3000 beim Song "The Real Her" hervorheben. Leider ist Stevie Wonder nicht auf dem Album dabei, sondern hat Drake bei diesem Album "nur" beratend zur Seite gestanden. Für die Meisten Produktionen auf dem Album war Noah Shebib zuständig, aber auch 9th Wonder ("Under Ground Kings") und Just Blaze ("Lord Knows") waren hinter den Reglern aktiv.

Das Album zeichnet sich durch einen Lyrisch starken Drake und sehr geniale Beats aus. Die Platte ist zwar insgesamt sehr ruhig und ist vielleicht für den einen oder anderen zu langweilig, aber Drake setzt sich mit dem Sound ganz klar vom Rest der Mainstream Rapper ab und zeigt das er keine Eintagsfliege ist. Also für die Fans von Drake ist dieses Album ein absolutes "must have" und Leute die den Texten zuhören bzw. für diejenigen für die Texte nicht nur Lückenfüller für die Beats sind, sollten auch mal reinhören!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. November 2011
Zuerst einmal muss ich gestehen, dass ich von Drizzy ein Fan der ersten Stunde bin. Was nicht heißen soll, dass ich Ihn unendlichen hypen möchte, viel mehr bemühe ich mich dennoch eine objektive Rezension zu verfassen.

Vorab dennoch gleich eine Information - ich denke "Take Care" ist nicht nur das beste Album 2011, sondern zählt zu den TOP 10 Hip-Hop Alben aller Zeiten. Drake's Flow, seine cleveren Lyrics, vor allem aber auch seine erfrischende Ehrlichkeit, die starke Produktion gepaart mit guten Features machen dieses Album zu einem "Instant Classic".

Favorisierte Songs
_______

01 - Over My Dead Body (10/10)

Super Einstand. Auf einen recht simplen Piano-Beat textet Drake über sein Leben in einer faszinierenden, ehrlichen Art, wie man es aus dem Hip-Hop Business eigentlich nicht gewohnt ist. Der Song gibt uns Einblicke über seine Erfolge in der Vergangenheit und führt uns zum Beginn von "Take Care", wovon er weiß, dass es ein ganz wichtiges Album für seine Karriere aber auch für den allgemeinen Hip Hop wird.

03 - Headlines (10/10)

Eine bereits vor dem offiziellen Release bekannte Single-Auskopplung. Gute Pop-Single, aber das bedeutet nicht, dass auch hier die Lyrics in irgendeiner Weise oberflächlich werden, ganz im Gegenteil. Er rappt über sich und die Beziehung zu seinen Freunden, besonders zu seiner OVO-Crew. "They Know, They Know, They Know" ... was wissen sie? Hört selbst! Und die Art und Weise wie der "Headlines" beendet? Keine Worte!

05 - Take Care (10/10)

Ich mag Rihanna, dennoch war ich mir zuvor nicht sicher, ob Sie so ein gutes Feature darstellt. Sie killt den Song! Tolle gesungene Hook! Auch hier behandelt Drake mit seinen Parts, Beziehungen. Eigentliche eine recht simple Produktion, aber einfach nur super umgesetzt. Drake und Rihanna harmonieren nach der bekannten Single "Whats My Name" auch in "Take Care" und ergänzen sich nahezu perfekt.

06 - Marvin's Room / Buried Alive (10/10)

Zuvor waren schon einige Versionen von Marvin's Room im Umlauf. Diese finale Version zeigt uns ein bisschen die dunkle Seite von Drake. Cool umgesetzt ist auf jeden Fall die weibliche Telefonstimme "Are you drunk right now?" in der Hook und die komplette Produktion dieses Songs ist einfach wundervoll. Kendrick Lamar im "Buried Alive" Interlude klingt ein bisschen nach Kid Cudi. Starkes Feature!

09 - Make Me Proud [ft. Nicki Minaj] (8.5/10)

Man kann von Nicki halten was man will, aber wenn Sie erstmal im Beat ist, dann killt Sie alles. Ganz starker Auftritt von der Young Money Kollegin Drake's. Man muss sich erstmal an den Beat gewöhnen, die nette Hook von Drake hingegen ist klasse.

12 - Doing It Wrong [ft. Stevie Wonder] (10/10)

Eigentlich der einzige Song auf dem Album, in welchem Drake ausschließlich singt. Ich bin ein Fan davon. Seine Stimme und die tolle Mundharmonika Melodie Stevie Wonder's sind eine unglaubliche Kombination. Sicherlich eher ein softerer Song, aber dafür sowas von "real".

13 - The Real Her [ft. Lil Wayne & Andre 3000]

Krasse Rhymes. Starke Lyrics. Starker Flow der Features. Rundum gelungener Song.

____________

Gesamtwertung: 09/10
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