Kundenrezensionen


4 Rezensionen
5 Sterne:
 (2)
4 Sterne:
 (1)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die vierte Fassung
Die vierte Fassung der Johannes-Passion wirft manche Fragen auf. "Wie sinnvoll es ist, die nun herausgeschälte vierte Version aufzuführen, sei dahingestellt: Der Laie wird bei oberflächlichem Hören bei weitem nicht alle Unterschiede wahrnehmen. Diejenigen jedoch, die er wahrnimmt – vor allem der aufklärerisch veränderte Text der...
Veröffentlicht am 5. Dezember 2012 von Sagittarius

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen keine Bereicherung
Jede neue Einspielung von Cantus Cölln lässt die Bachgemeinde aufhorchen und mit schlafwandlerischer Sicherheit erschallen Lobeshymnen über die in ebensolcher Regelmäßigkeit herausragende Interpretation. So lassen es sich einschlägige Magazine nicht nehmen, auch die Neueinspielung der Johannespassion mit Superlativen zu bedenken und sprechen...
Vor 22 Monaten von Dirk Janssen veröffentlicht


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen keine Bereicherung, 17. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Bach: Johannes-Passion (4.Version 1749) (Audio CD)
Jede neue Einspielung von Cantus Cölln lässt die Bachgemeinde aufhorchen und mit schlafwandlerischer Sicherheit erschallen Lobeshymnen über die in ebensolcher Regelmäßigkeit herausragende Interpretation. So lassen es sich einschlägige Magazine nicht nehmen, auch die Neueinspielung der Johannespassion mit Superlativen zu bedenken und sprechen gar von einer neuen Referenzaufnahme (Johann van Veen, Toccata 58/2012).

Diese Einschätzung kann ich nicht im Geringsten teilen. Junghänels Johannespassion ist nicht einmal eine editorische Bereicherung der Bachdiskographie, da ihm bereits Suzuki mit einer wesentlich ansprechenderen Lesart zuvor kam. Neben der unverzeihlichen Tatsache, dass der Cöllnischen Passion ein dramatischer Ansatz fehlt und besonders das Orchester leider nur brav musiziert, singen die Protagonisten nicht einmal wenigstens "schön". Ein Hans-Jörg Mammel kann der Evangelistenrolle nicht gerecht werden, obwohl er hier im hohen Register viel sicherer ist, als erwartet. Die Zeiten, da uns eine Maria Cristina Kiehr völlig verzaubert, sind vorbei. Wolf-Matthias Friedrich und Markus Flaig haben mich kürzlich live begeistert, hier springt der Funke aber nicht über. Absolut herausragend ist jedoch der Tenor Georg Poplutz, welcher in seinen Arien eine Musikalität und technische Perfektion präsentiert, die mich Gerd Türk nicht vermissen lassen. Poplutz hat in den letzten Jahren eine riesen Entwicklung gemacht. Ich erinnere mich noch an eine DVD, wo er vor Jahren als Meisterkursschüler von Christoph Prégardien zu sehen war und sein Potential schon damals durchschien.

Ein einzelner Lichtblick ist mir aber zu wenig für ein Ensemble, dass in den 90-er Jahren z.B. mit den Bach-Motetten Unvergleichliches einspielten. Cantus Cölln sind nicht mehr Cantus Cölln, was kaum verwundert, denn (bis auf Elisabeth Popien) der Leiter Junghänel selbst ist das einzig noch übriggebliebene Mitglied.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die vierte Fassung, 5. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Bach: St. John Passion (MP3-Download)
Die vierte Fassung der Johannes-Passion wirft manche Fragen auf. "Wie sinnvoll es ist, die nun herausgeschälte vierte Version aufzuführen, sei dahingestellt: Der Laie wird bei oberflächlichem Hören bei weitem nicht alle Unterschiede wahrnehmen. Diejenigen jedoch, die er wahrnimmt – vor allem der aufklärerisch veränderte Text der Sopranarie „Ich folge dir gleichfalls“, der die vormals enge Bindung von Musik und Text verunklart – werden ihn eher verwirren. Das Problem: Manche der Änderungen werfen Fragen auf hinsichtlich ihrer Begründung; auch einige der substantiell musikalischen Varianten (zu denen man Bach, anders als im Falle der Textretuschen, wohl kaum von Arbeitgeberseite genötigt haben kann) ergeben nicht unmittelbar Sinn." meint M. Wersin im aktuellen Rondomagazin. Teilweise wird bezweifelt, dass diese Variante noch von Bach selbst autorisiert worden sei.

Nun gibt es einige Aufnahmen dieser Version, eine,zum Einstand beim label accent, von cantus cölln.
Einerseits wird diese Aufnahme sehr gelobt:"Überhaupt profitiert die Einspielung des Cantus Cölln unter Konrad Junghänel von einer ganz natürlichen Expressivität. Eine so selbstverständliche Sprachformung - der auch das Orchester folgt - kann erst dann entstehen, wenn die barocke Klangrede allen Beteiligten längst in Fleisch und Blut übergegangen ist. Das gilt für die dramatischen Chöre und kontemplativen Choräle (traumhaft: "In meines Herzens Grunde") ebenso wie für die Arien und Hans Jörg Mammels Evangelistenbericht." so im fonoforum.
Michael Wersin macht,eher zwischen den Zeilen,gewisse Einwände geltend:"Eine durch und durch empfehlenswerte Einspielung also – wenn über der makellosen Oberfläche und der zumeist begeisternden klanglichen Tiefenschärfe nicht gelegentlich ein leicht ermüdender Schleier allzu großer Objektivität liegen würde. Wie viele der Interpreten waren sich etwa beim Singen des Eingangschores voll und ganz im Klaren darüber, dass dieses Meisterwerk eine passionstheologische Abhandlung ist, die in puncto Zusammenwirken von Textaussage und Musik (Letztere bei Bach immer als Teil der Schöpfung, um deren Rettung durch ihren Schöpfer es hier geht) ein singuläres Ereignis der Kulturgeschichte ist?"

Der so betitelte "Schleier der Objektivität" heisst doch, etwas mehr in Klartext gebracht,die Dramatik fehlt dieser Interpretation. Das ist auch meine Einschätzung,insbesondere,wenn ich an die hochdramatische Einspielung von Benoit Haller mit seiner chapelle rhenane denke.

Auf der anderen Seite sind die so wunderbaren Choräle in dieser Passion von dieser Klein-Besetzung ausgezeichnet dargeboten.

Die gesamte Einspielung geht mir nicht so nah,wohl die Darstellung der Choräle.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine sehr selten eingespielte Version der Johannes-Passion, 16. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bach: Johannes-Passion (4.Version 1749) (Audio CD)
Die Aufnahme der Johannes-Passion (4. Fassung von 1749) ist schon aufgrund der
Fassung interessant.

Die 4. Fassung wird sehr selten aufgeführt. Man erhält den Einblick, wie weit Bach seine Passion bearbeitet hat.

Kaufens- und hörenswert
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Einstand auf neuem Label, 9. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Bach: Johannes-Passion (4.Version 1749) (Audio CD)
Cantus Cölln präsentiert die Johannespassion in J.S.Bachs der letzter Fassung von 1749. Ein gelungener Einstand auf dem neuen Label ACCENT.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen