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Kundenrezensionen

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am 16. November 2011
Großer Pathos mit Songtiteln wie 'Der letzte meiner Gattung', Rückverweise auf Deutschrapprägende Hits der Jugendjahre ('King of Rap', 'LMS 2012') und nicht zuletzt die straffe Reduzierung der Anspielpunkte auf 12 Songs: Augenscheinlich wollte Savas wohl mit seinem Drittwerk 'Aura' einen Klassiker erschaffen.

Die Frage, die ich mir in den Tagen vor Release aber oft genug stellte, war, ob der heutige Deutschrap überhaupt (noch) einen Klassiker in dieser Form brauch; braucht die Szene in Zeiten von kreativen Genremixes (Marteria, Tua) oder subkulturellen Grenzüberschreitungen (K.I.Z., Casper) überhaupt noch so ein Manifest 'reinrassigen' Raps? Oder, um es bewusst etwas schärfer zu formulieren als es eigentlich gemeint seien dürfte: Ist das Untergenre von Rap, dessen Vorreiter Savas zweifelsohne ist, nicht längst schon Schnee von gestern?

Um es jetzt schon vorwegzunehmen: Wer sich 'Aura' angehört hat, wird bestätigen, dass das natürlich Quatsch ist. Wer sich aber als King of Rap betitelt, und als solcher auch von vielen anerkannt wird, muss es aber auch vertragen sich einem etwas prüfenderem Kritikerblick zu stellen, als die noch experimentierenden Neulinge.

Deswegen war ich von den Enstiegssongs ('Der letzte meiner Gattung', 'Und dann kam Essah', 'Aura') auch beim ersten Hören ein wenig gelangweilt. Klar, kaum einer, wahrschienlich sogar gar kein deutscher Rapper beherrscht sein Instrument so gut wie Savas: Jede einzelne Silbe ist so bewusst akzentuiert und gesetzt, Doubletimes werden in Halbzeilen gerockt als wären es technische Übungen oder zum Finale von 'Und dann kam Essah' auch zu beeindruckenden Strophenabschlüssen gestaffelt. Ganz großes Kino.
Das stand aber nie zur Debatte.

Zur Debatte steht eher, wieso ich mir inhaltlich nochmal anhören soll, was Savas alles für Rap getan hat, dass er sich als einer der letzten seines Schlages sieht und mit 'der Technik kommt die man sonst nur in der Raumfahrt' fortfindet. Das weiss ich alles schon, und das sind bestimmt nicht die 'lyrischen Höchstleistungen', welche uns die Cuts im Intro versprochen haben.

Dann aber kam der Titelsong. Und der kurierte sogar die Kritikerberufskrankheit Hating, denn ab diesem veirten Stück des Albums begreift der Hörer erst so wirklich, was Aura wirklich sein will: Eine großartige Liebeserklärung an Rap. Nicht mehr und nicht weniger.

'Wie soll ich heute noch umkehren? Ich bin zu weit gegang'
Durchquere die Stratosphäre, die Sterne sind zum Greifen nah'

Zurecht waren diese Zeilen schon Inhalt zahlreicher Posts bei Facebook, denn sie bringen exakt auf den Punkt, worum es bei diesem Album geht: Dass Savas Flamme für Rap niemand löschen kann, und dass er hier Musik um der puren Liebe zu ihr praktiziert. Ab 'Aura' kippt das Album von der Stimmung dann in eine viel gefühlvollere, leider streckenweise zu pathetische Richtung, dafür aber auch viel persönlchere: Mit 'nie mehr gehen' führt Savas nicht nur die Liebeserklärung fort, und streut dabei einige persönliche Anekdoten und persönlcihe Gedanken ein:

'Guck diese Verse sind wie Briefe die ich hinausschick,
adressiert an den unendlichen Augenblick'

'Zeiten verändern sich, doch die Ideen bleiben beständig
Wechseln ihren Wirt und leben ewig weiter, ich will nie mehr gehen!'

Der gesungene Refrain auf den leicht elektroiden Beat ist schön sphärisch und passt somit perfekt zu solchen Lyrics. Mit 'Nichts bleibt mehr' schafft Essah dann das, was in den Ohren vieler mit 'All for one' nie so richtig geglückt ist: Eine richtige Hymne zu schreiben. Der Scala Chor, Cineasten sicher bekannt durch ihren Beitrag zu Finchers Film 'Social Network', ersetzt hier die viel zu kitschigen Kinderstimmnen. Und die kitschige Drei-Musketiere-Rhetorik vergangener Tage wird hier durch persönlichere Messages ersetzt:

'Nichts bleibt mehr, wenn ich diesen Weg nicht geh,
nichts bleibt mehr, wenn ich weiter vor mir flieh'.

Dass es bei dem besungenen Weg hier wieder um Rap geht, brauch nicht erwähnt werden. Dass Savas den mit passigen Marschdrums unterlegten Beat berappt wie es kaum ein zweiter gekonnt hätte, wohl auch nicht. Klar, im Grunde wird hier nur fortgesetzt, was er im Titeltrack anfing.

Dem entgegenzuhalten wäre der Song 'Stimme', der zumindest mich über die verträumten Hallsynthies direkt per Beat catchte. Im Grunde geht es genau um das, was der Titel andeutet, Savas und seine Goldkehle, mit der er sich zu Jugendzeiten anscheinend nicht so wirklich anfreunden mochte:

'Ich fand's übertrieben nervig,
Lehrer schickten mich wegen ihr zu diversen Lesewettbewerben,
Sie meinten guck du sprichst wie ein Engel,
Ich dachte mir, die woll'n mich verarschen: Mach das mal selber!'

Dieser lockere Erzählstil, von den Formulierungen her auf freundschaftlicher Augenhöhe, lässt uns das Berichtete plastisch vor Augen erscheinen.

Neben diesem erfirschenden und absolut gelungenen Ausflug ins persönliche erreicht die das Album prägende Liebeserklärung ihren Höhepunkt in 'King of Rap / Ein Wunder': Ein reduzerter Drummachine-Beat samt 'The Message'-Sample im Hook samt textlicher Hommage an Grandmaster Flash's Klassiker: 'Es ist ein Wunder, denn sie kriegen mich nicht unter.' Der nostalgische 80er-Blechhalleffekt komplettiert das Ganze.

Ab der zweiten Strophe zeigt sich dann aber auch die Schattenseite von Savas' Passion. Um im sprachlichen Kontext jener Liebeserklärng zu bleiben, könnte man doch fast ein wenig von Eifersucht sprechen wenn er Emo-Klischees abrollt und mit HipHop-fundamentalistischen Fragen à la 'Das soll Rap sein?' um die Ecke kommt. Fühlt sich da jemand in seinem Revier bedroht?

Müsste er auf jeden Fall nicht, und auch wenn er mit solchen unterschwelligen Disses sicher Sprachrohr für viele seiner Fans ist, ödet mich so etwas immer ein wenig an. Rap entwickelt sich eben weiter. Und, in der Tat, für sein Untergenre ist Savas tatsächlich der 'Last Man Standing', wie es im Outro heisst. Ein Untergenre, dass hauptsächlich auf Technik setzt, quasi das L'art pour l'art des Rap. Nebenbei geht es natürlich um Atmosphäre, um die Huldigung der Musik die man leibt und um höchsten sprachgesanglichen Anspruch. Inhaltlich unternimmt Savas zwar mit 'Stimme' sehr gelungene Ausflüge abseits des Gewohnten. Und das Gewohnte, also der Battlerap, wird durch augenzwinkernde Selbstdarstellungen wie 'Sarrazins Wunderlampe, ein Türke der Deutsch spricht' noch mit etwas Humor gewöhnt.

Deutschrap 2.0 umfasst aber weit mehr als diese Elemente. Und ist nicht weniger Deutschrap als das, was Savas dort tut. Aber nunja, er sagt es ja selber er ist 'Der letzte seiner Gattung'. Und, auch wenn er es nicht direkt ausspricht, auch der beste dieser Gattung. Und mit Alben wie 'Aura' wird er auch noch für eine lange Zeit seine Sache auf höchstem Level durchziehen, und das natürlich zur Freude vieler Hörer. Ein Klassiker? Das wird die Zeit entscheiden. Auf jeden Fall, trotz einiger inhaltlicher Schleifen, eine wunderbare Liebeserklärung auf musikalisch höchstem Niveau.
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am 2. Februar 2014
Klar, die Spielzeit ist zu kurz für ein Album, hat Savas rückblickend betrachtet selbst eingesehen. Dennoch ist dieses Album mit Sicherheit kein Fehleinkauf.

Was hat denn ein Kool Savas, dass ihn alle als King of Rap betiteln?

Ist es seine Reimtechnik, "die man sonst nur in der Raumfahrt findet"? Nein, sie ganz ok bis gut, einfach überdurchschnittlich, nicht mehr, nicht weniger. Das sind ihm natürlich ein Kollegah etc. weit voraus.

Aber das ist dann auch so unwichtig, da Technik zwar schön und gut ist, aber bei weitem nicht das wichtigste.
Savas hat etwas, was (fast) kein anderer in Deutschland hat: Weltklasse Flow!
Zitat: "Mach mir die Rhytmik zum Untertan..." Genau!
Savas trifft den Takt wie kaum ein anderer hierzulande, wechselt dabei den Druck, die Betonung und das Tempo wie er will. Was in den USA mit Eminem, Royce da 5"9, Joell Ortiz etc. schon längst vorhanden ist, ist hierzulande Mangelware.
Vlt. noch ein Samy Deluxe oder Azad in Hochform, sonst niemand. Auch der auf Track 11 "Echo" vertretene Olli Banjo hat gute Ansätze, jedoch hinkt sein Vergleich mit sich selbst und Royce doch sehr stark.

Zurück zum Album.

Es ist ein straightes Rap-Album trotz melodiösen Hooks, dadurch ist esgut durchhörbar, was wohl auch an der Albumlänge liegt.

Die Beats sind alle meistens sehr düster, allerdings harmonieren sie gut miteinander und ergeben gemeinsam ein gutes Etablissement für die Tracks.

Das beste Savas-Album? Vielleicht
Das schlechteste Savas-Album? Nein.
Das beste Deutschrap-Album? Nein.
Der beste deutsche Rapper? Samy D hätte das Potenzial, schafft es allerdings nicht einfach auf einer Platte alles zu beweisen. Azad hat sein können auf zu vielen unnötigen Tracks verteilt und durch viele Strassentracks auch etwas runtergeputzt. Dennoch bleiben diese Beiden + Savas mit das beste Deutschrap-Trio.
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VINE-PRODUKTTESTERam 7. August 2013
Seit Jahren wissen alle, die Deutschrap hören, dass Savas ein Urgestein ist, welches in vielerlei Hinsicht dieses Genre in Deutschland geprägt hat. Und wir wissen alle, dass Savas viele Künstler hochgepusht hat. Die einen mehr, die anderen weniger Erfolgreich. Und wir wissen alle, dass Savas sich nicht nur gerne als den unübertroffenen King sieht, sondern er verdientermaßen auch einen Anspruch auf diese Bezeichnung hat. Mit seinen Vorgängeralben, mit "Westberlin Maskulin", mit "One" feat. Azad etc. hat er gezeigt, wo die Messlatte hängt. Und nachdem man so lange auf das Album gewartet hatte, ist es am 11.11.2011 endlich erschienen. Das Album, auf das so viele Fans gewartet haben, auf das uns so viele Medien eingeschworen haben, für das die JUICE sogar eine Sonderausgabe brachte. Endlich konnten die Fans wieder ein Album vom King hören. Und als ich es endlich in der Hand hielt, ausgepackt habe, in den CD-Player geworfen habe und durchhörte, dann war mein Gedanke nur noch einer...

...was'n das? Soll das ein Witz sein?
Sorry, aber das ist unwürdig für einen Savas!
Das Album hat gerade mal eine Spiellänge von 35 Minuten und gleicht daher eher einer EP als einem Album.
Auch sind die Beats nicht die, die man von Savas hören will. Sie sind ordentliche Bretter, keine Frage, aber bei einem Savas will ich noch krasser ausgefeilte Beats mit punktgenauen Verses hören. Die sind mir auf dem Album leider zu wenig.
Auch inhaltlich kann ich mit dem ganzen nicht viel anfangen. Man hört das, was man seit Jahren von ihm zu hören bekommt. Wo sind denn nun diese persönlicheren Tracks? Wo sind diese Meisterwerke der Inhalte, die man sich geben muss? Wo ist diese Perfektion an Reimen, die einem die Kinnlade runterklappen lassen?
Warum ewig ein Meisterwerk anpreisen und dann die Fans mit so etwas abspeisen? Zu so einem Preis, wohlgemerkt? Ich habe das Gefühl, dass man für die Tracks 10€ bezahlt hat und für den Rest dann die restlichen rund 30€ abdrücken musste. Und fast nichts ist sein Geld wert.
Ja, die Box ist geil. Und ja, der Inhalt ist absolut genial. Und ja, die Idee mit dem Booklet, mit dem Licht und der Boxgestaltung ist ein Meisterwerk. Aber es erschließt sich in meinen Augen einfach nicht, warum ich mich mit solcher Musik abspreisen lassen soll. Das ist für einen Savas unwürdig. Der Mann kann es tausendmal besser. Das, was er hier abgeliefert hat, liefert ein Gefühl, dass seine Aufmerksamkeit an anderen Ecken lagen. Etwa bei XAVAS?
Das wird wohl der Herr nur selber wissen.
Schon traurig, dass ausgerechnet die Features auf wenigen Tracks den "King of Rap" in jeglicher Hinsicht übertreffen.

Sorry, aber von mir gibt es keine Kaufempfehlung.
Das Album hat keine wahren Höhepunkte. Einige gute Sachen, aber es ist durchschnittlich.
3 Sterne, mehr kann und will ich so etwas nicht geben.
Und da können mich die Leute jetzt haten wie sie wollen.
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am 19. November 2015
Ganz okay. Aufjedenfall viel zu wenig Tracks. Für den Preis such dementsprechend nicht rechtfertigen selbst mit so nem Spielkram der dabei ist der nach zwei mal benutzen schon leer ist.. Shirt auch nicjt wirklich von guter Qualität und leider sehr sehr schnell Tod gehört.. die alten Savas Sachen sind immer noch die besten..
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am 30. April 2016
Ich habe mir die Deluxe-Box gekauft (im KKS-Shop), werde dennoch nur die Platte bewerten.

Das Album Aura beinhaltet 12 Titel davon sind 11 Tracks und 1 gelungenes Intro, welches ich auch in meine Bewertung einbeziehe.

Bewertungsschema für jeden Track:
Tracknummer. Trackname
Negatives
Positives
Rating

1. Interlude
+ saubere Scratches, atmosphärische Einleitung
Rating: 9/10

2. Intro / Der Letzte meiner Gattung
+ gewohnt geiler Flow + Text
Rating: 9/10

3. Und Dann Kam Essah
- zu wenig Druck in der Stimme / Power
+ chilliger Beat
Rating: 9/10

4. Aura feat. Xavier Naidoo
+ sehr atmosphärisch, Xavier hammer feature (y), Savas Muttersprache: Rap
Rating: 10/10

5. Nie Mehr Gehn
+ dope Beat, Soul! Rap / Hip Hop yeah
Rating: 10/10

6. Nichts Bleibt Mehr feat. Scala Chor
+ gesprochenes Intro auf Türkisch von einem unbekannten Mann, Frauen-Chor, starker Flow in Kombination mit gutem Hip Hop Text
Rating: 10/10

7. Optimale Nutzung Unserer Ressourcen
- ich bin mir noch nicht sicher ob ich diesen Track im Loop hören könnte, Potenzial hat er
+ angeberischer Rap, nette Scratches und Amyrap-Ausschnitte
Rating: 9/10

8. Die Stimme
+ Gänsehaut! Textlich richtig gut und der Beat ist göttlich! Kleiner Storytelling-Track mit welchem ich mich sehr gut identifizieren kann
Rating: 10/10

9. Stampf
- Mir fehlt hier etwas, ich weiß nicht was aber 10 Punkte kann ich leider nicht geben (-1 Punkt)
+ solider Kopfnicker-Beat, leichte Scratches und Amyrap-Ausschnitte, Flow!
Rating: 9/10

10. King Of Rap / Ein Wunder
+ ignoranter, entspannter Rap, Autotune klingt anders aber vielleicht deswegen richtig gut
Rating: 9/10

11. Echo feat. Olli Banjo
+ Olli Banjo hat nen super sauberen Rap-Part und die Hook bereichert den Track extrem, KKS aka Flowmonster haut hier auch einen perfekten Part raus
Rating: 10/10

12. LMS 2012 feat. Xavier Naidoo
- die Ausschnitte sind zwar gut aber stören den Flow etwas
+ Xavier singt auf Englisch und es hört sich echt gut an, starker Kopfnicker-Beat und KKS Flow!!
Rating: 10/10

Gesamt-Rating: 9,5 von 10
-- somit ergibt sich das Rating für Amazon (Geteilt durch 2) --
Gesamt-Rating: 4,75 von 5

Es ist für mich einer der besten Alben die ich bis jetzt gehört habe! Savas ist einfach on point und liefert ab. Obwohl das Album nur so eine kurze Spiellänge hat, finde ich das in keinster Weise als Kritik - oder Negativ-Punkt. Keiner der 12 Titel ist Abfall und das soll mal ein Künstler von seinem Album ehrlich behaupten können .. Das Album ist schwer zu toppen :)

Ein absolutes MUSS für jeden Hip Hop Fan!! Kaufempfehlung? Auf jeden FALL! Auf diesem Album ist Xavier und generell alle seine Features perfekt also man kann meiner Meinung nach nichts verkehrt machen (y)

- oldschool4rap
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am 1. Dezember 2011
Wenn der King of Rap ein neues Studioalbum veröffentlicht, steigen die Erwartungshaltungen naturgemäß ins Unermessliche. Wenn man dann hört, dass das Album nur 12 Titel aufweißt und die meisten davon noch nicht einmal eine Spielzeit von 3 Minuten haben, ist man erstmal ein bisschen enttäuscht. Als ich das Album zum ersten man hörte, blieben zunächst 2 geniale Songs in meinen Gehörgängen hängen. Der epische Titelsong "Aura" ist für mich sogar einer der besten Songs des Jahres 2011. Ein nachdenklicher Savas bietet dem Hörer hier eine fantastische Leistung, einen genialen Ohrwurm und einfach eine königliche erste Single - Epic! "Und dann kam Essah" ist das zweite große Highlight der CD. Der Song ist einfach wie gemacht für ein Live-Konzert. Die anderen Songs sind alle gut, aber ein weiterer Höhepunkt in Savas Karriere findet sich leider nicht. Den Gastauftritt von Xavier Naidoo auf "LMS 2012" hätte man sich sparen können, für mich der schlechteste Song des Werks. "Aura" zeigt einen nachdenklichen Kool Savas, der über jeden anderen Rapper in Deutschland erhaben ist. Alleine die beiden von mir am Anfang genannten Tracks sind größer und besser als alles was in diesem Jahr an deutschem Rap veröffentlicht wurde. Savas hat es nicht mehr nötig sich mit anderen Rappern zu vergleichen oder ihnen gar einen Track zu widmen. Lieber macht er ein deeperes und nachdenklicheres Album. Gut So! Kool Savas ist und bleibt der King of Rap.
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am 16. Januar 2013
Bin über Xavier und das Projekt "Xavas" auf Savas aufmerksam geworden und habe aus Neugierde das Album gekauft. Nach vielfachem Hörgenuss: 5 Sterne. Das Album enthält viele Perlen, wozu ich insbesondere die Songs "Aura", "Und dann kam Essah", "Nichts bleibt mehr" und "LMS 2012" rechne. Aber auch sonst gibt es keinen schlechten Track. Wirklich stark. Besser ist nur noch "Xavas":). Wer Xavier Naidoos Stimme mag, darf ich auch bei zwei Songs daran erfreuen ("Aura" und "LMS 2012"), die dadurch erst richtiges Suchtpotential entwickeln. Weiter so Kool Savas!!
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am 28. Juni 2013
Für jeden Fan eines der Alben die man haben muss ganz klar zeigt der künstler das er in seienm Element ist !

Klare Kaufempfehlung !
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am 9. Mai 2013
einfach ein Top Album wie alle von ihm ;) total der rotz das ich jetzt eine Wort anzahl erfüllen muss :D
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am 12. November 2011
Wie gern hätte ich für dieses so mit Spannung erwartete und groß angekündigte Album 5 Sterne vergeben. Savas hätte es sich verdient - das Album leider nicht.
Ich habe mir extra ein wenig Zeit gelassen, um mich nicht vom ersten Eindruck blenden zu lassen. Besser wurde es jedoch auch durch mehrmaliges Hören nicht.

Erster Kritikpunkt ist die Spieldauer. Auch wenn Kool Savas in einem Interview recht gut erklärt hat, warum es nicht mehr geworden ist, gibt das meiner Meinung nach bereits einen Punktabzug. Zwar ist mir Klasse statt Masse deutlich lieber, knappe 35 Minuten sind jedoch arg kurz und die erste Enttäuschung rund um das Werk 'Aura'.

Was jedoch deutlich schlimmer ist: Obwohl das Album das scheinbar persönlichste und emotionalste Album von Savas ist, berühren mich die Tracks seltsamerweise nicht wie gewohnt. Ich finde kaum ein Lied auf dem Album furchtbar schlecht, aber eben auch wenig furchtbar gut. Anders ausgedrückt: es ist für ein Savas-Album ungewohnterweise einfach nur Durchschnitt. Ich habe das Album nun etliche Male durchgehört, werde jedoch einfach nicht warm mit den Songs. Technisch sind sie wie immer gut, am Flow gibt es nichts auszusetzen und die Beats sind eigentlich auch in Ordnung. Dennoch höre ich das Album und bin nicht mitgerissen. Ich muss nicht mit dem Kopf nicken, ich muss nicht geistig mitrappen und ich bin absolut nicht mitgerissen davon. Mir fällt es schwer zu definieren, warum genau ich das eigentlich so fühle, ist doch das Grundpaket wie oben beschrieben gut.

Lyrisch hätte ich deutlich mehr erwartet. Einige Punchlines sind ganz nett, nur insgesamt ist das deutlich zu wenig! Savas war für mich immer ein Rapper, der sich früh gegen die Masse stellte und statt purem Gangster-Gerede Inhalt und Gesellschaftskritik aufbringen konnte, ohne dabei wie ein Weltverbesserer zu wirken oder zu langweilen. Bisherigen Werke stellten meist eine gelungene Mischung aus Battle-Rap, Story-Telling oder einfach nur Rap, den man im Auto genau so gut hören konnte wie beim Einkaufen oder zu Hause auf der Couch, dar. Das ist hier leider komplett verloren gegangen. Das Themenspektrum ist extrem eingrenzt und die inhaltliche Vielfalt kaum gegeben. Es kommt einem (nicht nur aufgrund der geringen Spieldauer) so vor, als würde man jeden Song schon zum 10. Mal hören, obwohl man erst im zweiten Durchgang ist. Der Kritikpunkt Lyrik ist für mich zeitgleich der größte. Mit dem Rest hätte ich mich arrangieren können, hier wird das Album jedoch endgültig zum lauwarmen Werk statt zum Dauerbrenner.

Insgesamt ist es schade, da Kool Savas hier mit viel Promotion und Aufwand ein Meisterwerk angekündigt hat, welches es nicht ist. Es ist nach wie vor ein passables Rap-Album und definitiv keine Katastrophe, aber leider nicht die erhoffte Sensation, sondern einfach nur (gutes) Mittelmaß.
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