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55 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Altersloser Fantasyroman
Die Jugendliche Arrow scheint ein ganz normales Leben zu führen, bis ihr Vater sie nachts plötzlich in den Wald führt, den sie bisher nicht betreten durfte. Er führt sie in eine märchenhafte Welt, in der alles perfekt zu sein scheint. Dann passiert jedoch etwas, das Arrows Leben für immer ändern wird...
Die Handlung dieses Buches...
Veröffentlicht am 5. September 2011 von Kandara

versus
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gute Idee - Schlechte Umsetzung
Ich kann mich allen anderen nur anschließen und sagen, das eine sehr schöne Idee leider mangelhaft bis ungenügend umgesetzt wurde.

Ich habe aufgrund des klassisch/fantasievollen Titelbildes und der Kurzrezession direkt beide Bände für mein Kindle gekauft.

Leider fielen direkt im ersten Kapitel die merkwürdige...
Veröffentlicht am 12. April 2013 von Amazon-Kunde


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55 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Altersloser Fantasyroman, 5. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Winterwelt (Kindle Edition)
Die Jugendliche Arrow scheint ein ganz normales Leben zu führen, bis ihr Vater sie nachts plötzlich in den Wald führt, den sie bisher nicht betreten durfte. Er führt sie in eine märchenhafte Welt, in der alles perfekt zu sein scheint. Dann passiert jedoch etwas, das Arrows Leben für immer ändern wird...
Die Handlung dieses Buches zusammenzufassen, ist etwas schwer, denn nach einem wirklichen, roten Faden muss man teilweise etwas suchen. Man merkt zwar am Ende, dass er da ist, aber ansonsten liest sich das Buch oft wie eine große Abenteuergeschichte, in der der Held einfach...na, irgendetwas abenteuerliches macht. Das stört jedoch nicht, denn eine gelungene Geschichte kann ja auch so Spaß machen, was "Winterwelt" gelingt.
Ich habe mich durchweg gut unterhalten gefühlt, denn die Geschichte ist durchweg spannend.
Außerdem sind viele Ideen und Charaktere sehr gelungen, wie der Minotaurus, das Huhn, die etwas andere Interpretation der Jagd sowie einige, andere Dinge. Obwohl vieles am Buch an ein Märchen erinnert, wirken die hier beschriebenen Charaktere meist überzeugend und überhaupt nicht platt und klischeehaft, wie es in Märchen meistens ist.

Empfehlen kann ich das Buch sowohl jüngeren Lesern, als auch Erwachsenen. Gewalt wird nur oberflächlich beschrieben, die Geschehnisse sind jedoch so, dass sie auch Leser "erwachsenerer" Fantasyromane nicht langweilen sollten.
Nicole Bulgrin schafft den nur selten gelingenen Spagat zwischen Literatur für jüngere und "reiferer" Erzählung für Erwachsene. Trotz der märchenhaften Welt mit den teilweise jüngeren Charakteren wirkt hier nichts naiv, platt oder weichgespült, was "Winterwelt" zu einem Buch für jede Altersgruppe macht.

Es fällt jedoch auch auf, dass dem Buch ein professionelles Lektorat fehlte (oder evtl. noch ein paar weitere Korrekturleser). Rechtschreib- und Grammatikfehler, sowie stilistische Schnitzer (=merkwürdige Konstruktionen, die es, wenn man es ganz genau nicht, so im Deutschen nicht gibt) findet man nicht gerade unregelmäßig. Es mag aber sein, dass ein paar dieser Dinge auch der neuen, deutschen Schlechtschreibreform geschuldet sind. Bei einem in einem normalen Verlag erschienenen Buch würde ich mich über so etwas ärgern, bei einem Buch im Eigenverlag finde ich es verschmerzbar, da man mit weniger Leuten das machen muss, worum sich sonst "Fachleute" (und das von mir, die ich gerne mal über Verlage lästere) kümmern. Den Tip, noch weitere Korrekturleser hinzuzuziehen, möchte ich an dieser Stelle trotzdem loswerden.

Den Preis finde ich für ein Buch, das im Eigenverlag erschienen ist, in Ordnung - einige Bücher mit solch einer Seitenzahl kosten da weit mehr. Außerdem sind die Illustrationen gelungen.

Trotz meiner obigen Kritik gebe ich dem Buch 5 Sterne. Ihm fehlt zwar eindeutig noch der letzte Schliff, aber für Eigenarbeit ist das in Ordnung. Ich kann mir sogar vorstellen, dass dieser Schliff aus einem guten ein wirklich sehr gutes Buch machen könnte.
Auf jeden Fall bin ich gespannt auf die Fortsetzung und werde das Buch auch meinen Freunden empfehlen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gute Idee - Schlechte Umsetzung, 12. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Winterwelt (Winterwelt-Trilogie 1) (Kindle Edition)
Ich kann mich allen anderen nur anschließen und sagen, das eine sehr schöne Idee leider mangelhaft bis ungenügend umgesetzt wurde.

Ich habe aufgrund des klassisch/fantasievollen Titelbildes und der Kurzrezession direkt beide Bände für mein Kindle gekauft.

Leider fielen direkt im ersten Kapitel die merkwürdige Interpunktion und viele Zeilensprünge auf, die von Anfang an eine hektische und verwirrende Leseatmosphäre schaffen. Erst dachte ich, dass es an der Kindle-Version des Buches läge, doch im weiteren Verlauf wurde deutlich, dass die Autorin wohl dadurch versucht, den beschriebenen Situationen Dynamik zu geben und Orts-/Zeit-/Emotionswechsel anzuzeigen, wie vielleicht Ausblenden oder kurze Unterbrechungen in einem Film.
Leider zerstört sie dadurch den Lesefluß komplett, alles wirkt sehr abgehackt.

Charaktere und Orte sind nur ungenügend ausgebaut, vor allem die Personen sind einerseits sie in ihrem Aussehen und der Gefühlslage ausführlich beschrieben, dann reagieren sie aber auf einmal komplett unangepasst an die aktuelle Situation oder agieren gar nicht mehr in der ihnen angedachten, oder vom Leser erwarteten, Weise.

Auch die teils sehr blumige Sprache, altmodische Ausdrücke und Wortwahl sind gewöhnungsbedürftig. Es werden viele Situationen, Orte und Personen ausführlich aber sehr umständlich beschrieben, manchmal hat es mich genervt, da ich dass Gefühl hatte, alles wird einem "vorgekaut". Hier wäre weniger mehr.

Im Großen und Ganzen scheint die Autorin viele Ideen gehabt zu haben, die sie dann wahllos in ihre Geschichte packt ohne klare Zusammenhänge und ein einheitliches Bild zu schaffen. Alles wird kurz angeschnitten, man hat sich an eine Welt/ einen Ablauf gewöhnt und schon wechselt die Szene komplett.

Ich habe beide Bücher zu Ende gelesen, weil ich es nicht ausstehen kann, ein Buch nur halb gelesen "rum liegen" zu lassen. Und obwohl ich mich jetzt doch frage, wie alles wohl ausgehen wird, werde ich den dritten Teil nicht kaufen. Die Unzufriedenheit und das Gefühl, wertvolle Zeit verschwendet zu haben, war einfach zu groß.

Schade.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Winterwelt, 29. August 2011
Der Kampf, den wir in unserem Innern gegen unser eigenes Selbst ausfechten, ist der schwerste in unserem Leben.
Arrow ist eigentlich ein ganz normales Mädchen. Sie ist in einem kleinen Dorf namens 'Elm Tree' aufgewachsen und genießt ihr junges Leben mit ihren Freunden. Allerdings fühlt sie schon immer, dass irgendetwas in ihrem Leben anders ist als bei ihren Freunden. Ihr Vater Melchior ist nur sehr selten zu Hause, genau wie ihr Bruder Dewayne. Arrow möchte gerne mehr über ihre Familie erfahren, vor allem wo die beiden den Rest des Jahres verbringen. Doch immer wird ein Geheimnis daraus gemacht. Doch plötzlich wird Arrow mitten in der Nacht von ihrem Vater geweckt und in einen verbotenen Wald gebracht. Vor diesem Wald wurde jedes Kind in ihrem Dorf gewarnt und sie sollte ihn jetzt betreten. Anfangs ist sie noch sehr scheu, doch dann öffnen sich für sie die Tore in eine wunderschöne und aufregende Welt. Sie fühlt sich anfangs wie im Rausch und möchte alles und jeden erkunden. Doch Arrow muss schnell lernen, dass es neben Wärme auch Kälte gibt.
Diese wundervolle Geschichte dreht sich um Arrow, die kein normales Mädchen ist. Irgendwie ahnt sie von Anfang an, dass sie anders als ihre geliebten Freunde ist. Sie hasst Röcke, die die Damen zu jener Zeit tragen mussten und hat auch keine Probleme damit sich gegen einen Jungen zu behaupten. Arrow wächst einem sofort ans Herz. Trotz ihrer robusten Art hat sie ein großes Herz und einen liebevollen Umgang mit fast allen Kreaturen. Man kann von ihr lernen seinen Instinkten zu folgen ohne vorher abzuwägen wie es ausgehen könnte.
Dieser Roman ist das Debüt von Nicole Bulgrin eine sehr junge Autorin die dieses Buch in Eigenregie veröffentlicht hat. Sie verfügt über einen verzaubernden, tollen Schreibstil der seinen Leser an das Buch fesselt und nicht mehr loslässt. Es ist eine sehr spannende und liebevolle Geschichte mit vielen witzigen Kreaturen. Jedes Wesen bekommt von Nicole eine persönliche Note ohne sie neu zu erfinden. Wenn sie Landschaften und Orte beschreibt wird man sofort eins mit ihnen. Dieses Buch sprüht vor Kreativität und Fantasie der Autorin und ich kann es jedem empfehlen, der fantastische Geschichten liebt. Ich würde gerne mehr als 5 Sterne geben''
Ich möchte mich noch einmal persönlich bei Nicole bedanken für diese tolle Geschichte. Danke Nicole! Nicht nur für dieses Buch sondern auch für die Leserunde, in der du sehr engagiert warst. Ich kann es auch nicht verstehen, dass die Verlage sich diesen Schatz entgehen lassen haben. Ich werde mir auf jeden Fall die Fortsetzungen kaufen und bin schon sehr gespannt darauf.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schönes Wintermärchen mit kleinen Mängeln, 23. November 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Winterwelt (Winterwelt-Trilogie 1) (Kindle Edition)
Das Buch ist von der Idee her ein tolles Märchen. Leider sehr sprunghaft, die Übergänge sind ruckelig geschrieben und manchmal erst nach ein paar Seiten nachzuvollziehen. Auch werden die einzelnen Wesen wie z.b. der Finsterling, die Nyriden oder auch Arows Freund "Stone" überhaupt gar nicht beschrieben sodass einem die gänzliche Vorstellung genommen wird diesen Wesen eine bildliche Form zu geben. Die Geschichte ist zum Teil so vollgepackt mit neuen Ideen, das die Autorin nach meiner Meinung manchmal den Faden verliert und sich in weiteren Irrungen und Wirrungen von Arows und Keylams Reise verliert. Auch die "Beziehung von Arow und Keylam bleibt irgendwie zu lange oberflächlich und offen. Oft war ich geneigt das Buch zur Seite zu legen und doch hab ich jedes Mal wieder in die Hand genommen um doch weiter zu lesen weil auf seine Art und Weise doch faszinierend ist. Die Schreibweise des Autors ist allerdings keine leichte Kost. Ob ich mir allerdings das zweite Buch der Triologie zulegen werde kann ich noch nicht sagen.
3 Sterne finde ich daher angemessen um das Buch nicht komplett schlecht zu reden, das ist es nun auch nicht wieder wert.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ganz gut, 9. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Winterwelt (Winterwelt-Trilogie 1) (Kindle Edition)
Ich habe es durchgelesen - aber nicht in einem Zug. Oft habe ich den Roman beiseite gelegt, weil ich mich geärgert habe, da in einem neuem Absatz / Kapitel nichts mehr so war, wie vorher beschrieben. Es war nicht nur verwirrend, es war sogar wie gesagt ärgerlich. Aber die Story, die Idee, die ist wirklich gut! Und ich wollte nun doch wissen, wie es weiter geht, was noch an Ideen dazu kommt. Und ich wurde nicht enttäuscht. Wenn man durchhält und weiter liest, wird es einem im Nachhinein klar, um was es eigentlich geht. Aber leider erst im Nachhinein. Es ist wie ein Krimi, wo man meist den Mörder auch erst zum Schluss erfährt. Aber bei Fantasy möchte man den Phantasien doch auch folgen. Ich hoffe, dass die Autorin - die eine super Story da erstellt hat - sich bei ihrem nächsten Projekt etwas mehr an die Leser denkt, die ja nicht ihre Ideen Gedankenlesen können und ein wenig mehr "der Reihe nach" erzählt. Denn dann würde man diesen Roman "in einem Rutsch" durchlesen können.
Der Preis für ein e-book ist okay, für ein Taschenbuch würde ich das Geld nicht ausgeben.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen interessant, aber leider nicht überzeugend, 28. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Winterwelt (Winterwelt-Trilogie 1) (Kindle Edition)
Ich gebe zu, "interessant" ist fast zu negativ behaftet. Dennoch, das Buch, Auftakt einer Trilogie, konnte mich leider nicht überzeugen.

Das Thema: immer wieder spannend.
Die Protagonisten: durchaus vielschichtige Charaktere.

Aber: für mich war es einfach "to much".Zu viel von allem.
Zu viele Fabel-/Feenwesen und verwirrende Namen.
Zu viele Schauplätze. Und ein unklares Ziel.

Ich hatte das Gefühl eines riesigen Eintopfs vor mir. Alles musste irgendwie noch mit rein.
Doch wenn schon alles in einer fabelhaften, alten Welt spielt, geht bsp. ein Begriff wie "Omi" für mich gar nicht.
An vielen Stellen wirkte das Buch auf mich sprachlich noch etwas unbeholfen, der Faden riss des öfteren, es holperte manchmal ziemlich. Es fühlte sich nicht rund an. Schade. Möglicherweise steckt noch viel Potential drin.

Mein heimlicher Vergleich beim Lesen: die Quadrologie "Plötzlich Fee..." von Julie Kagawa, die mich bis zum Schluss (mit Einschränkungen im 4.Teil) sehr viel mehr fesseln konnte.

Von einem Fantasieroman wie diesem erwarte ich eine bildgewaltige Sprache, die die Worte zum Leben erweckt, mich in ein fremdes Land eintauchen lässt und Emotionen auslöst, mich zum Lachen und Weinen bringen kann. Das gelang Nicole Stoye leider nicht.

Nun, aufgrund der Rezensionen werde ich mich VIELLEICHT noch an die Fortsetzung wagen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hätte ich nicht erwartet, 6. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Winterwelt (Winterwelt-Trilogie 1) (Kindle Edition)
Auch mir ging es so, dass mich die positiven Rezensionen mitgerissen haben. Ich bin absoluter Fantasyfan mit einem Grundsatz: "Lies alles fertig, bevor du dir ein Urteil erlaubst. Es gibt wenige Bücher, man kann sie an einer Hand abzählen, die ich vorzeitig beendet habe, aber dieses Buch bringt mich in der Hinsicht auch an meine Grenzen; ich quäle mich durch.... Abgesehen von den Schreibfehlern, falschen Satzkonstruktionen etc. kommt auch mir so vor, als ob die ganze Geschichte einfach mal runtergeschrieben wurde. Möglichst alles was jemals in Phantasiebüchern vorkam wird reingebracht. Irgendwann ist man nur noch verwirrt von den vielen verschiedenen Charakteren und den immer wieder neuen Umgebungen, in denen sich die Hauptperson befindet. Die Geschichte wird immer konstruierter und zieht sich immens in die Länge...Weitere Teile werde ich mir keinesfalls antun...und auch wenn ich das Buch jetzt schon bald geschafft habe(uff!), vielleicht lösche ich es doch noch vor dem Ende..
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie ein Wintermärchen, 29. August 2011
Inhalt:
Die 16-jährige Arrow lebt gemeinsam mit ihrem liebevollem Kindermädchen Anne, welche wie eine Großmutter für sie ist, in dem kleinen Dorf Elm Tree. Dort verbringt sie ein unbeschwertes Leben mit ihren Freunden und es gibt nur eine einzige Regel, an die sie sich halten muss: Niemals darf sie in den verbotenen Wald gehen. Umso verwirrter ist sie, als ihr Vater sie eines Nachts weckt und sie in genau diesen mitnimmt. Zunächst denkt sie, er wäre verrückt geworden, doch dann öffnet sich vor ihren Augen ein Tor zu einer anderen Welt. Die andere Seite, von der jeder schon gehört hat, aber keiner zu sprechen wagt. Arrow traut ihren Augen kaum und fühlt sich wie im Paradies, umgeben von allerlei magischen Wesen wie Nixen, Zwergen, Elfen und Feen. Alles scheint perfekt zu sein, bis eines Tages etwas schreckliches passiert und Arrow auch die Schattenseite der magischen Welt kennenlernen muss.

Meine Meinung:
Ich muss sagen, dass mir dieses Buch, abgesehen von einigen Kleinigkeiten, wirklich gut gefallen hat. Die Geschichte war toll und ich wusste zu Beginn nicht, was da alles auf mich zukommt. Besonders gefallen haben mir die ganzen Fabelwesen und magischen Elemente, von denen es im Roman nur so wimmelt. Hier einmal ein Kompliment an die Autorin, denn das Buch sprüht nur so von fantasievollen, tollen Ideen.
Da es soviele interessante und mir neue Ideen gab, wurde natürlich auch viel erklärt. Manchmal hatte ich dabei das Gefühl, dass ich bei diesen ganzen Erklärungen nicht hinterhergekommen und alles verstanden habe, aber alles in allem macht eigentlich doch alles Sinn und wenn man aufmerksam liest, sollte man nicht zu verwirrt sein.
Beim Lesen hat sich schon auf den ersten Seiten sofort eine tolle Atmosphäre eingestellt, die super zu der im Buch beschriebenen Winterlandschaft passte. Daher ist es wahrscheinlich besonders empfehlenswert das Buch in den kälteren Jahresezeiten zu lesen, auch wenn es mich persönlich nicht gestört hat, dass es draussen warm war und die Sonne schien.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen und ich kam gut in die Geschichte rein, da er ziemlich flüssig war. Was mich allerdings manchmal gestört hat, waren einige Formulierungen, die meiner Meinung nach etwas unglücklich gewählt waren oder die sich hin und wieder sogar wiederholt haben. Wenn man jedoch bedenkt, dass es sich hier um einen Debütroman handelt, konnte ich leicht über den meiner Meinung nach noch etwas unsicheren Schreibstil hinwegsehen.
"Winterwelt" ist der Auftakt zu einer Trilogie und der nächste Band wird noch Ende dieses Jahres erscheinen. Ich werde ihn mir bestimmt zulegen, denn auch wenn die Geschichte nicht mit einem Cliffhanger endet und an sich eigentlich abgeschlossen ist, schwirren trotzdem noch einige unbeantwortete Fragen in meinem Kopf herum und ich würde gerne erfahren, wie es weitergeht.

Fazit:
"Winterwelt" ist eine tolle, fantasievolle Geschichte voller magischer Elemente, die ein bisschen an ein Märchen erinnern. Für mich gab es einige kleine Schwachstellen, aber alles in allem ist ein schöner Debütroman für den ich 4 von 5 Sterne vergebe. Und ich freue mich schon auf den Folgeband!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fantasy-Winterwelt, 6. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Winterwelt (Kindle Edition)
Durch Zufall kam ich zu der Ehre "Winterwelt" probezulesen.

Ich lese vor allem 'fiction', Fantasy, Horror, Thriller. Zu meinem täglichen Brot gehört vor allem Stephen King, also nicht gerade "klassisches" Fantasy, aber vom Hobbit, dem Hernn der Ringe, Bartimäus oder den Gefährten des Zwielichts bin ich ähnlich angetan.
Sehr angenehm in diesem Roman empfand ich die "realistischere" Sicht auf Fabelwesen und andere Fantasy Gestalten- je nach Autor und Gattung werden die immergleichen Rassen oder Wesen unterschiedlich beschrieben und charakterisiert. Nicole hat dabei fundierte Eigenschaften verwendet, was mir persönlich gut gefallen hat, auch wenn sie nicht mit den gängigen Fantasy-Stereotypen übereinstimmen.
Vor allem die "Rauhnächte" und die Story dahinter haben mir gefallen- das wäre Stoff für ein paar wirklich spannende Seiten gewesen. Als Arrow einmal wirklich noch draussen war, als die Dämonen über das Land herfielen, war ich von der Szene etwas enttäuscht.

Auch die Gesamtlänge war angemessen, denke ich- auch wenn ich es begrüße, wenn ein Autor/eine Autorin etwas mehr ausschweift, um Tiefgang zu erzeugen (solange es nicht übertrieben wird...Stephen King passiert beides gerne mal, aber es fesselt mich trotzdem; von Tolkien ganz zu schweigen).
Dass es nur einen Handlungsstrang gibt, kann man so oder so sehen, mir hat es gereicht. Zwar ist Arrows Motivation nicht besonders originell, aber als Initiator tut die Suche nach dem verschwundenen Vater ihren Dienst. Arrow machte sich dann einfach mal auf den Weg- wird schon klappen.

Vor allem der Anfang von Winterwelt war sehr stimmungsvoll und die Bilder habe ich immer noch vor meinem inneren Auge (auch wenn gerade "Sommer" ist (sein soll). Mit Arrow konnte ich micht schnell "anfreunden"; mit anderen Charakteren gelang dies nicht so gut, was ich schade finde. Was ich mir trotzdem bei Arrow gewünscht hätte: dass man mehr in ihre Gedanken einbezogen wird, einige Reaktionen erschienen mir etwas unvermittelt.

Im weiteren Verlauf der Story bekam der Leser viele interessante Orte zu Gesicht (das Schloß im Hautpteil, den Wald zum Ende). Jedoch war keiner mehr so stimmungsvoll wie das Dorf, in dem alles begann. Einige Wechsel waren auch etwas unsanft, wie ich finde, und den Besuch bei der Grünen Lady kann ich immer noch nicht verstehen (sie soll in der Fortsetzung wichtig werden, doch in diesem Teil hat sie für mich keine Funktion...).

Die Mythologie von Winterwelt finde ich auf jeden Fall interessant und innovativ; metapyhsischer Touch. Beim Lesen kam bei mir beim ersten Mal jedoch etwas Verwirrung auf, wie die Verhältnisse nun wirklich sind, und von Zeit zu Zeit musste ich zurückblättern, um es mir wieder ins Gedächtnis zu rufen.

Es wurde von meinen Vorgängern genug Lob ausgesprochen, und vielem kann ich mich anschließe, aber einigem eben auch nicht.
Vielleicht bin ich zu verwöhnt, aber die meisten Charaktere und ihre Handlungen finde ich zu zweidimensional, gleiches gilt für einige Schauplätze.
Nicole hatte sehr viele (gute) Ideen, nur finde ich, dass die Aneinanderreihung etwas holprig war und einiges zu schnell abgehandelt wurde.
"Der Weg ist das Ziel", also nicht, dass man ankommt, sondern wie. Natürlich muss es nicht so wie bei Tolkien sein, der einiges unnötig auswalzt (aber meistens wirklich Stimmung erzeugt, gerade im Original), oder wie bei Kings "Dark Tower", wo im gesamten ersten Band effektiv nichts, bis wenig geschieht, aber ich hätte gerne mehr von der Welt kennengelernt, vielleicht auch mal "normale" Menschen oder Wesen besucht. "Zeitzeugen" so gesehen. Sicher, "weniger ist mehr", aber manchmal ist mehr eben mehr.

Als nicht-Autor ist es natürlich immer leicht an allem herumzumeckern, und ich kann nur erahnen, was es für eine Arbeit ist, einen Roman zu schreiben, und was man dabei alles beachten muss. Aber um Kritik geht es in einer Rezension letztendlich ja. Ich habe mit großer Freude gelesen, muss ich sagen, aber unterm Strich fehlt noch das "gewisse Etwas".Schade eigentlich, denn ich mag die Winterwelt...
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen tolles Buch!!!, 27. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Winterwelt (Kindle Edition)
Winterwelt handelt von der Geschichte der jungen Teenagerin Arrow, die als Baby aus einer magischen Welt in die Menschenwelt gebracht wurde. Dort wächst sie wohlbehütet im Kreise ihrer Lieben auf, bis sie eines abends in ihre eigentliche Welt zurück gebracht wird. Anfangs wirkt alles sehr paradiesisch, doch schon bald vermisst die Protagonistin ihre Freunde aus der Menschenwelt. Als sie versucht ihrer alten Heimat einen Besuch abzustatten begeht sie in ihrer Unwissenheit einen folgenschweren Fehler. Denn sie öffnet das falsche Tor und gewährt somit dem Bösen Eintritt in das Paradies. Seit diesem Ereignis sind sowohl Arrows Vater als auch ihr Bruder spurlos verschwunden. Und als sie sich nach ihnen auf die Suche macht, erkennt die Protagonistin, dass sie vor allem eine Person wiederfinden muss - sich selbst.
Was sich am Anfang ein wenig nach Harry Potter anhört, verwandelt sich plötzlich in eine ganz eigene Geschichte. Es ist etwas, das ich in der Form bisher nicht kannte - sich also abseits des momentanen Mainstreams bewegt.
Dieses Buch strotzt geradezu voller Ideen - manchmal sind es sogar ein wenig zu viele Einfälle, so dass man gelegentlich auch mal den Überblick verliert.
Nichts desto trotz ist es eine sehr zauberhafte Geschichte mit vielen Fantasiewesen, alten Bräuchen und Mythen. Es wird nie langweilig - wozu auch der flüssige Schreibstil der Autorin sehr gut beiträgt.
Während des Lesens habe ich mit Arrow gelacht, gelitten und auch ein wenig getrauert. Ein bisschen enttäuscht hat mich das offene Ende, welches jedoch auf einen Folgeband schließen lässt. Diese Tatsache lässt jedoch hoffen, dass es bald mehr von der Autorin zu lesen gibt und darauf freue ich mich bereits jetzt. :)
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Winterwelt (Winterwelt-Trilogie 1)
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