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Ich war etwas zwiegespalten bei der Bewertung - habe mich dann jedoch wegen des historische Charakters des Buches für eine 5 Sterne Wertung entschieden.

Vasiliy Krysov beschreibt seine Karriere als Panzer- und Sturmgeschützkommandant während des Zweiten Weltkriegs. Er selbst tritt erst 1943 in den Krieg ein - zu einer Zeit also, also die deutsche Wehrmacht fast nur noch auf dem Rückzug ist. Trotzdem wird die Verbissenheit der Kämpfe deutlich. Und man erfährt viel über den Alltag der sowjetischen Panzermänner (putzen, reparieren, Wache halten).

Krysov zeigt allerdings ein relativ einseitiges Bild des Krieges. Seine Erzählungen sind nüchtern und unemotional und zweifellos stark zensiert (vielleicht sogar durch ihn selbst). Weder wird auf die sowjetische Doktrin des verbotenen Rückzuges noch auf die Aktivitäten der politischen Kommissare eingegangen. Mit etwas historischem Hintergrundwissen kann man allerdings viel zwischen den Zeilen herauslesen - vor allem über den Umgang mit Alkohol und Frauen in der Roten Armee.

Krysovs Schilderungen der Kämpfe sind es jedoch trotzdem allemal wert gelesen zu werden. Zum einen weil die Perspektive noch relativ selten ist in der westlichen Literatur, zum anderen weil Krysov tatsächlich einige haarsträubende und unglaubliche Episoden zu erzählen hat. Auch verschweigt er Verluste und Verletzungen nicht, wenn auch seine Erzählungen darüber überraschend sachlich und unemotional sind. Dafür dürfte aber der zeitliche Abstand und die oft zitierte "russische Seele" verantwortlich sein. Auch heroisiert Krysov die Rote Armee nicht (er lässt eben nur sicherlich den ein oder anderen negativen Aspekt der eigenen Führung weg) , seine Beschreibungen sind allesamt sehr realistisch und zeichnen ein selten gelesenes Bild der Kämpfe an der Ostfront.

Historisches Hintergrundwissen über die Rote Armee im Zweiten Weltkrieg sollte unbedingt gegeben sein, sonst fällt es schwer, die Schilderungen in diesem Buch richtig einzuordnen und der interessierte Leser sollte erst einmal Zeit in den Erwerb desselben investieren. Wer aber darüber verfügt, der findet hier einen sehr empfehlenswerten und oft überraschenden Bericht über die letzten 3 Jahre an der Ostfront.
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am 24. April 2013
Das Buch liest sich sehr flüssig, es wird auf reine technische Details verzichtet, genauso wird mehr Wert auf die klein taktischen Vorgänge (also hier Jagdpanzerzug) gelegt. Die Erzählweise des Autors ist fesselnd und vorallem nicht auf Propaganda ausgelegt.
Es wird auch immer wieder schön auf das Zusammenspiel der Panzerbesatzung eingegangen, da ich selbst ehem. Jagdpanzerkommandant bin, weiß ich das man in einem Panzer ohne eine eingespielte Besatzung keine Chance hat.

Für jeden zu empfehlen der ein weiteres Stück Geschichte lernen bzw. lesen möchte!!!
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am 5. März 2013
Hochinteressant und gut geschrieben und fair gegenüber Freund und Feind, sehr empfehlenswert! Könnte noch ergänzt werden durch technische Angaben des SU-Sturmgeschützes, das eine Hauptrolle spielt.
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