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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen43
4,0 von 5 Sternen
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Preis:11,99 €
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am 11. Januar 2013
Lange, lange habe ich gewartet, ehe ich mich zum Kauf dieses Werks entschieden habe, viele Rezensionen dazu gelesen und oft die Soundschnipsel Probe gehört. Ja leicht macht es einem der gute James Blake nicht mit seinen musikalischen Ergüssen. Eigenwillige, elektronische Elektroelemente, computerverzerrte Stimme, immer wieder klassische Klavierklänge und recht außergewöhnliche Geräusche, das sind die Hauptzutaten dieses Albums. Irgendwie schafft es James Blake aus diesen Dingen eine faszinierende und interessante Musik zu kreieren. Dabei erscheinen die einzelnen Elemente und Klänge oft gegensätzlich, passen eigentlich nicht zueinander. Genaugenommen wären so manche der Klanggeräusche für sich schlicht unhörbar. Doch die Kombination der einzelnen Elemente erzeugt eine Musik, die eigenwillig und fesselnd zugleich ist. Auch die Melodien können sich durchaus hören lassen und langweilig wird dieses Hörerlebnis einfach nie. Im Gegenteil man braucht schon einige Anläufe um es überhaupt nur im Ansatz zu erfassen.

Natürlich ist dies keine Musik, die man in den Massenmedien findet und auch zum Nebenbei-Hören eignet sich dieses Werk in keinster Weise. Und auch hier gilt wie so oft, man muss sich darauf einlassen (wollen). Für Liebhaber außergewöhnlicher Musik und elektronischer Klänge in reinster Form wird dies in diesem Fall wohl kein Problem sein.

Dann eröffnen sich wahre Perlen wie LIMIT TO YOUR LOVE, das durch klassische Klavierklänge und eine erstaunlich klare und eingängige Melodie eingeleitet wird. Dann wummern einem die elektronischen Beats nur so um die Ohren, im Wechsel mit dem Klavier entsteht eine geile Nummer, die man nie mehr aus dem Kopf bekommt.

Auch das etwas verträumte THE WILHELM SCREAM ist ein unbestrittenes Highlight. Hier wird die ruhige elektronische Soundkulisse und die traumhafte Melodie von entrückten Elektrogeräuschen durchzogen, was anfangs wenig auffällt steigert sich zum Finale des Songs, bis die eigentliche Musik übertönt wird.

Einige der Songs könnten fast als A-Capella-Stücke durchgehen, so minimal sind sie mit begleitenden Klängen bestückt. Doch so einfach ist's dann auch nicht, denn besonders hier wurde gewaltig an den Stimmen bearbeitet, und so zaubert der Computer aus so mancher Stimme ein elektronisches Klangerlebnis. Hier sticht besonders LINDISFARNE hervor, das im ersten Teil nur aus elektronischem Gesang besteht und erst im zweiten Teil (separater Track) die markanten elektronischen Elemente dazu bekommt. So belegt der Song eindrucksvoll die Bandbreite des Albums.

Auch nahezu klassisch wirkende Titel, die lediglich mit Klavierbegleitung auskommen verstecken sich hier zwischen dem Geräusche-Wirrwarr. A CASE OF YOU ist eine feine und ruhige Pianoballade, bei der James Blake mit seiner guten Stimme überzeugt.

Herrlich charmant und entrückt bezaubert auch die Klangkulisse bei WE MIGHT FEEL UNSOUND. Fast hat der Song etwas Außerirdisches und ist pure Hörfaszination. Einfach megastark.

Und noch ein Highlight will ich erwähnen, NOT LONG NOW. Der Song macht eine unheimliche Wandlung durch, beginnt als düstere und verstörende Ballade, wandelt sich zu feinfühliger und entspannter Musik mit entsprechend sphärischen Klängen. Zum Finale bekommt er dann nochmals ein neues Soundgewand und klingt markant und wummernd, eine Art Trance-Stück.

Auch alle anderen Titel sind gut und wollen entdeckt werden. Einfach ist das wie bereits erwähnt nicht, doch dranbleiben lohnt sich. Immer wieder baut James Blake auch kleine Breaks in seine Musik ein, Momente (winzig klein), in denen einfach nichts passiert. Kleine Ruhestellen mitten im Song. Dies ist auch schon fast eine Art Markenzeichen geworden.

Ein wenig stört die spartanische Aufmachung der CD. Die zwei Silberscheiben sind in einer simplen Klapp-Papphülle untergebracht. Es gibt kein Booklet, lediglich ein paar spärliche Informationen zu den einzelnen Songs sind auf den Innenseiten der Klapp-Verpackung abgedruckt. Auch ein vernünftiges Bild des Künstlers sucht man vergebens. In der Hauptsache geht es hier aber um die Musik, und aufgrund des faszinierenden Hörerlebnisses gibt's volle 5 Sterne von mir.
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am 7. April 2011
Au, hauen se da wieder in die Tasten. Da ist von David Sylvian die Rede. Sufjan Stevens nette Bastelstunde wird als höhere Kunst zum Vergleich bemüht. Und es stellt sich doch die Frage, ob der junge Protagonist die 80er und Japan wirklich auf dem Radar hatte, als er seine Arrangements mit reichlich Klaviereinsatz versah.
Ist ja auch egal. Wieder provoziert der übertriebene Hype die Gegenoffensive, was okay wäre, wenn dabei das Wesentliche nicht aus dem Blick geriete: Blake kann Emotionen in eine neue Struktur binden. Gewiss kommt einem eine gewisse Weinerlichkeit ab und an hoch, aber gewiss ist dennoch, dass schon allein "I Mind" das investierte Geld wert ist: ein kleines Wundertütchen, vordergründig sperrig, aber als Ganzes von packender emotionaler Intensität. Es läßt mich nicht los.

"To care" zeigt gleichermaßen, wie gut Blake es versteht, seine Ideen zu einem Ganzen zu fügen.
Wer Lindisfarne 1 und 2 so leichterhand auf die Platte preßt, der zeigt, dass er macht, wonach ihm der Sinn steht - wer "The Wilhelm Scream" neben "I Never Learned To Share" stellt, der schert sich in Wirklichkeit keinen Deut um Musikkategorien.
Aber manchmal nähert sich Blake für mich doch der Beliebigkeit: "Limit to your love" will mir zu viel auf einmal, was nicht heißt, dass ich den Track insgesamt schlecht finde.
Und nun?
Was sich nicht einordnet, das polarisiert. Und das merkt man den Rezensionen und wiederum deren Bewertungen deutlich an. Man scheint uneins, etwas ratlos. Kein Wunder bei einer musikalisch so vielschichtigen Platte.
Bei der dritten Portishead wußte jeder, was er kriegt. Bei der xten Genesis war das doch ooch nicht anders.
Aber dieser Mann ist spannend und hat eine sehr bemerkenswerte Platte zustande gebracht! Mal sehen wohin das alles noch führt..!
33 Kommentare19 von 21 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. März 2012
Die CD war eine Offenbarung; wer nach kurzem reinhören interessiert ist, sollte auf jeden Fall zuschlagen.
Es sind 2 CD's. - Die erste CD ist eine neue Version seines Debüt-Albums mit einem neuen intro und outro, die 2.CD ist quasi "Enough Thunder". Wer also beide schon hatt, braucht diese nicht mehr unbedingt.

Kann mir aber vorstellen, dass es nicht jedem gefallen wird.
Für mich eine der stärksten CD's der letzten Jahre.
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am 12. Dezember 2012
Mann - was habe ich auf diese Edition (EAN: 602527813738) von James Blake gewartet - und wurde enttäuscht...

Wenigstens war sie konkurrenzlos günstig (3-für-15€), denn an die James Blake CD oder EP war nie so wirklich günstig heranzukommen.

Bei Amazon.co.uk wird und wurde sie als "Deluxe Version" bezeichnet - hier als "New Version".

Von den Titellisten ist sie "Deluxe": das Album mit 13 statt nur 11 Titeln und zusätzlich die Nachfolge-EP mit 6 Titeln.

Doch das war's dann auch.

Die Verpackung erinnert mich an Promo-Versionen oder Zeitschriftenbeileger: Die CDs werden seitlich in die Papphülle gestopft, so dass sie sicher früher als später zerkratzen. Die Papphülle selbst hat zwei Bilder und drei Titellisten - das war's.

Kein Booklet mit Bildern, Grafiken oder gar Texten, das man beim Anhören in die Hand nehmen kann.

Man mag mich als altmodisch bezeichnen, dass ich heutzutage immer noch die CD-Version gegenüber irgendwelchen Downloads immer bevorzuge - doch diese CD-Version lässt mich daran zweifeln.

Minimalismus pur: Nur für die Ohren. Nichts für Augen oder gar Hände.
(So könnte man das dialektisch umschreiben und aus den Mängeln ein Stärke machen.)
review image
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am 3. Mai 2011
Ich mag ja die Jammerer ala Xavier gar nicht. Vor allem wenn es so künstlich ist wie bei den Deutschen Sängern (Ausser Selig). Aber hier haut es mich aus den Socken.
Diese Mischung von Melodie mit den diversen Disharmonien und charismatischen Stimmen ist endlich mal was anderes im Popsumpf. Bin sogar sowas von begeistert das ich mich hinreissen lasse einen Kommentar zu schreiben was erst einmal geschehen ist.
Noch dazu ist die Aufnahmequallität so erste Sahne wie man es eigentlich nur von Japanpressungen oder diversen Labels wie MFSL kennt.

Etwas experimentel wie damal eine Laurie Anderson und mit Sicherheit gewagt aber ich bleib dabei "endlich mal anders". Wird mit Sicherheit eine meiner Referenzscheiben werden. Gelungen als Gesamtkonzept und vor allem einzigartig. Man wird es hassen oder lieben.

Tip Lied Nr.11 mit der Anlage Gas geben und genießen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 13. März 2011
Wer von dem Debütalbum dieses jungen Künstlers eine Art musikalische Fortsetzung der faszinierenden Single "Limit to Your Love" erwartet hatte, der sollte davon ausgehen, dass dem nicht so ist. Stringente Songs gibt es hier nämlich ansonsten kaum, hingegen viele in Blakes Homestudio erzeugte, mit elektronischen Effekten spielende und häufig recht sperrige Lautmalereien. Und sein Gesang driftet leider immer wieder in ein etwas weinerliches Falsett ab, das mir schwer auf den Senkel geht.

Mein Ding ist das hier also nicht, obwohl ich mich gelegentlich einer gewissen Faszination nicht entziehen kann; aber eben wirklich nur gelegentlich. Insgesamt gilt für mich hier eher das Motto "Limit to My Patience".

Doch das 'Wunderkind' ('Rolling Stone') wird sich zweifellos weiter entwickeln und vielleicht irgendwann einmal seine ersten Gehversuche selbstironisch und mit britischem Humor als eine "ziemlich autistische, aber durchaus nicht uninteressante Experimentalphase" bezeichnen.
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am 10. Juli 2012
...diese cd bei nem abend mit freunden reinzulegen.
Fürs nebenbei hören ist diese platte viel zu anstrengend.
James Blake macht aus ruhigen klängen etwas sehr interessantes, man muss sich aber voll und ganz auf seine musik einlassen.
Denn mal hört man garnichts mehr, dann hat man übelste bässe, ne verzerte stimme, viele sich überlagernde klänge...

Anders ist es bei cd 2. Diese ist nicht mehr ganz so vertrackt - mein ganz klarer anspieltipp ist da Not Long Now (lied 5) die bässe zaubern dir gänsehaut weil du gar nicht mit ihnen rechnest ^^

dieser künster mischt in so vielen ebenen, das ist einfach unglaublich, und dann diese bässe.. - denn hinter jedem lied steht performed, produced and recorded at Home!!

Dieses album ist wunderschön, es ist einzigartig minimalistisch!!!

Klare kaufempfehlung von meiner seite für hörer des "speziellen"-
aus dem bereich der elektronik!
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am 18. Januar 2012
Texte sind zwar deutlich zu kurz gekommen, aber der Rest ist unglaublich! Dubstep at its best! Ich (17 Jahre) kann diese CD nur wärmstens empfehlen und würde sie jederzeit wieder kaufen.
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am 9. Januar 2015
Ehrlich ich habe schon einiges und ich meine einiges an Experimental Alben, zu was ich dieses hier auch zähle, gehört aber das hier ist mehr Schein als sein. Das einzige was diese Machwerk vor der absoluten Versenkung bewahrt ist Track Nr.6 "There's a Limit to your Love" ich habe dieses Lied Nachts auf der Autobahn im Radio gehört und bekam es nicht mehr aus dem Kopf dieses Piano ist absolut genial, das muss ich haben. Und da man Maxi Cd's nicht oder kaum mehr bekommt und ich nicht auf Downloads stehe (Sammler) habe ich mir das Album gekauft. Oh man Epic Epic Fail, dieser Mann gleitet in seinen Songs immer ins weinerliche ab, was irgendwann nur noch Depressiv daherkommt. Wer so etwas mag okay aber für mich ist das absolut nichts . Wer auf Downloads steht kauft das beste Lied und lasst das restliche Album da wo es hingehört auf einer einsamen Landstraße im Regen.
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am 26. März 2013
So eigen.
So zeitgemäß.
So modern.
So berührend.
Mut zur Pause.
Mensch und Maschine, mit Herz.
Prädikat wertvoll.
Vielen Dank!
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