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Kundenrezensionen

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am 30. Mai 2001
Diese Platte wird nie genannt, wenn es um die wichtigste Platte der Smiths geht. Sicherlich, The Queen is dead ist ein Meilenstein britischer Popmusik, allerdings auch vergleichsweise weinerlich. Auf dieser letzten Platte sind die Songs einfach besser und vor allem besser produziert. Einer der Höhepunkte ist "The death of a disco dancer", welcher sich schon fast orchestral auflöst. "Girlfriend in a coma" ist wohl der schönste Song der Smiths, und ebenfalls auf dieser Platte enthalten.
Wenn man diese Platte hört, weiß man, warum Morrissey solo nie wieder die Qualität der Smiths erreicht hat. Johnny Marr, verantwortlich für die Musik, und Morrissey, verantwortlich für die Texte, waren zusammen einfach ein unschlagbares Paar.
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am 3. November 2003
Viele Fans und manche Kritiker halten "The Queen Is Dead" für das beste Smiths-Album, ich bin da jedoch anderer Meinung. Natürlich enthält "The Queen Is Dead" die drei Pop-Juwelen "Bigmouth", "Some Girls" und "There is a light that never goes out" - in dieser Hinsicht kann "Strangeways Here We Come" sicher nicht mithalten. Betrachtet man die Alben jedoch in ihrer Gesamtheit, dann schneidet "Strangeways Here We Come" deutlich besser ab. "Strangeways" enthält nicht nur fast ausschließlich Spitzenmaterial, es ist auch deutlich reifer und homogener. Auf keinem anderen Smiths-Album ist die feine Ironie in den Songtexten subtiler, nie war die Band experimentierfreudiger und waren die Arrangements vielfältiger als auf "Strangeways". Morriseys Stimme, sonst immer etwas weinerlich, läßt erstmals etwas abgeklärtere, stellenweise fast schon "rockige" Töne hören. Die Entwicklung der Smiths vom Indie-Insidertip zur wichtigsten Brit-Pop-Band der 80er Jahre erreicht hier ihren Höhepunkt und gleichzeitig ihren Abschluß.
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am 3. Dezember 2006
Im Sommer 1987 fiel für The Smiths der Vorhang. Nachdem der Abgang des Gitarristen Johnny Marr das Ende der legendären Band besiegelt hatte, erschien im selben Herbst "posthum" STRANGEWAYS, HERE WE COME, viertes und letztes Album.

Insgesamt zwar längst nicht so stark wie das Meisterwerk THE QUEEN IS DEAD, legten die Smiths noch einmal zehn Songs vor, von denen einige zum Feinsten gehören, was das Band-Œuvre zu bieten hat. In "Girlfriend In A Coma" beweist Morrissey seine unnachahmliche Schlitzohrigkeit, "Stop Me If You Think..." und die großartige Ballade "Last Night I Dreamt..." sind erstaunlich dramatisch geraten für eine Band, der das Understatement stets lieber war als die große Geste. "A Rush And A Push..." hat eine der fabelhaftesten Beispiele zu bieten, was Morrisseys Fähigkeit zur Selbstironie angeht ("I travelled through a mystical time zone, and I missed my bed, and I soon came home"). Leider ging den Smiths dieser Sinn für Humor in den übrigen Songs teilweise arg ab. In "Death Of A Disco Dancer" etwa verschafft Morrissey seinem Ärger über Discomusik zum zweiten Mal (nach der Single "Panic") Luft. "Unhappy Birthday" hält, was der Titel verspricht: ein weinerliches Liedchen, das Morrisseys neurotische Weltsicht ungeschminkt wiedergibt. In Fankreisen gilt schließlich "Death At One's Elbow" als einer der schlechtesten Songs, für den das Songwritingpaar Morrissey und Marr verantwortlich zeichnet.

Insgesamt verbreitet STRANGEWAYS, HERE WE COME ein merkwürdiges Gefühl der Zerrissenheit: Einerseits eine hellwache und innovative Band, die noch einmal großartige Melodien (und verzwickte Songtitel!) schuf; andererseits eine Aura von Resignation, wie sie selbst für die als melancholisch bekannte Band untypisch war. Dass sowohl Marr als auch Morrissey in der Nachbetrachtung das letzte Smiths-Album als bestes bezeichnen, mag auch als Zeichen der Wehmut gelten.

P.S. Wie bereits auf THE QUEEN IS DEAD erlaubte sich Marr bei den Credits einen Scherz. Hinter dem "Orchestrazia Ardwick", angeblich für die Smiths-untypische "große" Orchestrierung verantwortlich, steht niemand anderer als Marr selbst.
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am 14. September 2010
Zum Ende der Smiths war die Phantasie wohl grenzenlos; dieses Album gehört in den Giftschrank. Für besondere Anlässe ... es ist zu wertvoll, mal so nebenbei zu hören. Unhappy Birthday sagt dann ja wohl alles; das traurigste Smiths-album aus dem einfachen Grund, daß es eben zu Ende war, spielt 10 große Dramen würdevoll in ein kleines pop-pourie verpackt auf. So schön konnte seit dem niemand mehr die Tiefe verpacken, jedem dieser songs gebürt eigentlich ein eigener Spielfilm. Die letzte Nummer wäre dann im Sinne Morrissesys gewesen, daß die Bandmitglieder als " Shoplifters of the world unite " in only 15 miles from Salford to Strangeways in prison " einfahren.
So stimmig, wie das ganze scheint, sogar das tracklisting ist perfekt; zum Ende erst die böse Abrechnung mit der Industrie in " Paint a vulgare picture ", nach dem es mit der Nacht davor im Herzen gezwickt hat " Last Night I dreamt that somebody loved me " und der Geburtstag auch kein Glück brachte. Dann noch die Erkenntnis, daß Johnny Marr wohl nicht länger durchhalten würde ( " Death at one`s elbow " ) und als endgültiger Schlußpunkt der Schrei " I won`t share you " ( with anyone ), Johnny. Es kam schlimmer; Morrissey und Johnny Marr haben nie wieder zusammen gearbeitet; Johnny konnte befreit aufspielen und sich alle musikalischen Träume erfüllen ( deshalb ist er wohl auch u.a. gleich bei einem ähnlich wie Morrissey verbretterten Kopf namens Matt Johnson gelandet ).
Im Nachhinein betrachtet schade, daß Johnny Marr nicht noch der Produktion des Folgealbums " Viva Hate " , welches als Morrissey-Solo-Album erschien, beigewohnt hat. Auf Viva Hate sind ähnlich gut strukturierte tracks wie auf der Strangeways und es ist mit Vini Reilly auch gut arrangiert-- Aus Viva Hate kamen im Gegensatz zu der Strangsways die tracks sogar sehr hoch in den charts, aber was dann doch fehlte, war die Weltklasse der Zusammenarbeit Marr/Morrissey. Allen war nun mal klar: Es wird nie wieder so sein, es gibt die Smiths nicht mehr.
I Started Something I Couldn`t Finish ist aus der Sicht der deprimierendste Song der Smiths; es gab da noch so viel , gemeinsam zu erzählen...
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am 14. Februar 2014
1987 waren The Smiths endgültig fertig. Oder besser gesagt: Morrissey und Johnny Marr waren miteinander fertig. Noch vor der Veröffentlichung des letzten Albums der Smiths, verließ Johnny Marr die Band. Der Gitarrist, der genauso Produzent und teilweise auch Manger der Band war, wollte die Smiths musikalisch voran bringen. Doch Morrissey war dagegen. „Strange Ways, Here We Come“ war das vierte Album im fünften Bandjahr der Smiths und es klingt wie ein letzter Kampf, ein letztes großes Aufbäumen vor dem Ende. Auf dem Plattencover zwingt sich Elvis Presley zu einem kleinen Lächeln und auch die Briten klingen auf ihrem letzten Album so verspannt, wie niemals zuvor. Stilistisch knüpft „Strange Ways, Here We Come“ problemlos an „The Queen Is Dead“ an und hinterlässt sogar einen deutlich runderen Eindruck, als der viel gelobte Vorgänger. Dennoch fehlt dem ein- oder anderem Song die nötige Bodenhaftung, um nicht nur im Gedächtnis- sondern auch im Herzen hängen zu bleiben. Wahrscheinlich sind es auch deswegen die an frühere Hits erinnernden Stücke wie „Girlfriend In A Coma“, „Stop Me I`ve You Think You Have Head This One Before“ oder „Unhappy Birthday“, die man am leichtesten als Höhepunkte des Albums ausmachen sind. Wo auf „The Queen Is Dead“ sechs Ausnahme-Songs die vier weniger Überzeugenden gut genug zu kaschieren wussten, um trotzdem ein einziger Triumphzug des Indierocks zu werden, begegnen sich die 10 Stücke auf „Strange Ways, Here We Come“ auf Augenhöhe. Auch auf ihrem vierten Album zeigten sich die Smiths wieder in starker Form, auch wenn die Band nicht ein weiteres Mal über sich hinauswuchs.
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am 23. August 2005
Ich kann nun wirklich nicht leugnen, dass mir "Strangeways, here we come" beim ersten Durchhören etwas langweilig erschien. Immerhin war dies mein viertes Smiths-Album aber ich muss zugeben dass mir auch diese CD mit der Zeit ans Herz gewachsen ist. Wie alle anderen Alben dieser fantastischen Band wohlbeigemerkt. Ich finde, dass man "Strangeways, here we come" ziemlich gut durchören kann und bin der festen Überzeugung, dass die Songs den anderen Alben in nichts nachstehen. Vielleicht muss man sich ein bisschen mehr damit beschäftigen und es haut einen nicht mehr so vom Hocker wie z.B. bei "The Queen is Dead" aber dennoch finde ich , dass man als Smiths Fan nicht auf Lieder wie : "Girlfriend in a coma" oder eben das geniale "Last night i dreamt that somebody loved me" verzichten kann! Deshalb bin ich der Meinung das es sich durchaus lohnt Strangeways zu kaufen! Ein schönes Album, dass seine 5 Sterne definitiv verdient!!!!
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Doch so rabaukenhaft reif für Strangeways sind die Smiths gar nicht auf ihrem letzten Album. Anfang 1987 spielten sie es ein, bis zur Veröffentlichung Ende des Jahres waren sie schon geschiedene Leute. Gitarrenzampano Johnny Marr wollte weiter und verließ die Band. Doch schon hier hatte sich der Smiths-Sound deutlich weiterentwickelt. Vergleichsweise viel Liebe wurde in Arrangements und den Sound gesteckt.

Ich liebe ja klein und kompakt gesetzten Text, doch hier ist das LP-auf-CD-Format das Rezept für den Schrei "Hat jemand eine Lupe?". Ich gehöre sicher nicht zu denjenigen, die jeden Morrissey-Schnipsel mit dem Evangelium verwechseln, doch die Smiths werden nun einmal nicht nur wegen Marrs Gitarrenklängen, sondern auch wegen der Texte gehört.

Auf dieser CD finde ich die vier beeindruckenden Stücke Girlfriend, Last Night ..., A Rush und Stop me. Schade, dass sie hiernach stoppten! Vier Sterne.
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am 11. März 2007
Warum wird dieses Album noch bewertet? Es gehört in einen gläsernen Schrank und sollte nur zu besonderen Anlässen in einer Monstranz durch die Straßen von London, Dublin, Humberside getragen werden!
Wie kann man die Schmiths nur nicht mögen?
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am 12. August 2004
Es gibt einfach kein schlechtes The Smiths-Album! Auch diese Platte hat großartige Lieder in Smiths-Tradition und darf einfach in keinem Regal eines wahren Fans fehlen!
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am 10. Juni 2003
"Strangeways, here we come" sollte eigentlich ein ironisch- komischer Titel sein, den sich wohl nur die Smiths ausdenken konnten. Aber Strangeways, das hier zitierte Manchester- Gefängnis, könnte auch als vielsagende Metapher für die über den Großteil des Albums verbreiteten erschreckenden Mangel an Ideen und Überraschungen gelten. Das gefeierte Songwriterpaar der 80er, Sänger Morrissey und Gitarrist Johnny Marr, sind zu Gefangenen ihrer eigenen musikalischen Ideen, die eben zuvor noch originell und grandios gewesen waren, geworden. Marr, der grandiose Gitarrist, der drei Alben und unzählige Singles lang für den Einfallsreichtum des Smiths- Sounds gesorgt hatte, hatte hier offensichtlich seine kreativen Impulse eingebüßt, auch wenn er versuchte, altbekannte Akkorde und Gitarren teilweise mit Bläsern aufzufrischen. Aber das macht die meisten mittelmäßigen Songs auf dieser Platte nicht besser. Sollte jemandem zufällig "This charming man" durch den Kopf gehen und sich dieser jemand anschließend "I started something I couldn`t finish" anhören wollen, so sollte er zumindest vorgewarnt sein. Damit die Enttäuschung über dieses schon sensationell einfallslose, mit Bläsern nur scheinbar garnierte Gitarrenriff nicht allzusehr schmerzt. Morrissey ist meistens keinen Deut besser als sein einst kongenialer Kollege, trägt seine in ein neurotisches Loch gefallenen Texte mit einer Weinerlichkeit, Kraftlosigkeit und einer melodischen Gleichförmigkeit vor, die die Songs nicht gerade spannender machen. Sollte man nicht darüber bestürzt sein, dass derselbe Lyriker, der Songs wie "I know it`s over" geschrieben hat, plötzlich banale Erkenntnisse wie "I've come to wish you an unhappy birthday, because you`re evil and you lie, and if you should die, I may feel slightly sad but I won`t cry" (aus "Unhappy birthday") in ihre Freiheit entläßt? Ähnlich schlecht sind "The death of a disco dancer", eine Art müder Aufguss von "Panic", und das indiskutable "Death at one`s elbow" ausgefallen. Und wenn er dann plötzlich tolle Texte schreibt, den Hörer wie auf "Paint a vulgar picture" mit einer geistreichen Mischung aus sozialkritischer und privat/ amouröser Geschichte fesseln will, wird diese von einer langweiligen Performance seines damals-nicht-mehr-lange- Partners Marr und des Restes der Band entwertet.
Zum Glück hat das bei weitem lahmste Smiths- Album auch ein paar Trostpflaster zu bieten: "Last night I dreamt that somebody loved me" ist die beste, theatralischste und dramatischste Ballade, die Morrissey/Marr je geschrieben haben. Deswegen, und auch ein wenig den anderen Lichtblicken "A rush and a push...", "Stop me if you think..." und "Girlfriend in a coma" zuliebe, lohnt sich der Kauf. Ansonsten weist das Album stilistisch und textlich in genau jene Richtung, die Morrissey wenig später als Grundlage für seine Solokarriere benutzte. Wer sein Solowerk auch nur ein wenig kennt, muss sich nicht mehr darüber wundern, dass ein Mann, der einmal Englands talentiertester Texter und Sänger war, aber seinen Biss verloren hat, ausgerechnet dieses unwürdige Smiths- "Abschiedsalbum" als deren bestes bezeichnet. Wundern tat`s einen schon eher, dass sich Johnny Marr retrospektiv einmal lobenswert über "Unhappy birthday" aussprach. Aber Marr scheint`s ja auch nicht mehr draufzuhaben.
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