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4.0 von 5 Sternen Schade,...
... dass Pink Floyd Alben immer im Kontext zu den Vorgängeralben bewertet werden. Um es vorweg zu sagen: AMLOR ist auch nicht gerade mein Lieblingsalbum der Band und es erreicht nicht annähernd die Dichte und die düstere Atmosphäre von WYWH oder Animals. Es fehlt auch das Experimentelle, für das Pink Floyd (R.Waters) immer standen. Und...
Veröffentlicht am 17. Januar 2008 von Northstar

versus
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Laut, poppig, unspannend - aber dennoch irgendwie Pink Floyd
Roger Waters hatte Pink Floyd mit "The Wall" und "The Final Cut" in eine Sackgasse manövriert. Künstlerisch keine schlechte Richtung, aber mit dem Sound Mitte der 70er hatten diese beiden textlastigen Konzept-Alben längst nichts mehr zu tun. Es ist daher nur verständlich, dass dieses Post-Waters-Werk unter der Regie von David Gilmour ganz anders...
Veröffentlicht am 20. Oktober 2009 von Niesfisch


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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Laut, poppig, unspannend - aber dennoch irgendwie Pink Floyd, 20. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: A Momentary Lapse of Reason (Audio CD)
Roger Waters hatte Pink Floyd mit "The Wall" und "The Final Cut" in eine Sackgasse manövriert. Künstlerisch keine schlechte Richtung, aber mit dem Sound Mitte der 70er hatten diese beiden textlastigen Konzept-Alben längst nichts mehr zu tun. Es ist daher nur verständlich, dass dieses Post-Waters-Werk unter der Regie von David Gilmour ganz anders klingen musste als die beiden vorherigen Studiowerke: wieder mehr Song-orientiert, wieder mit mehr sphärischen Gitarren- und Keyboard-Klangwelten, so wie einst zur Glanzzeit der Band. Leider konnte diese Besinnung auf alte Tugenden nicht verhindern, dass der Band ohne Roger Waters die gesamte Kreativität und das Experimentelle verloren ging.

Man merkt "A Momentary Lapse of Reason" einfach zu deutlich an, dass hier jemand krampfhaft versucht, den Erfolgsweg einzuschlagen. Gilmour hatte damals selbst zugegeben, dass dieses Album ein enormes finanzielles Risiko darstellte - ein Risiko, was man offenbar bei der Umsetzung zu minimieren versuchte. Auch ist übermittelt, dass die Plattenfirma die erste Version der Aufnahmen ablehnte, weil sie nicht "floydianisch genug" klangen. Wie bei keinem anderen Floyd-Album zuvor dirigierte hier also der Kommerz die Musik und blockierte die Angst vor dem Fehlschlag die Kreativität. Und so klingt auch das Ergebnis.

Konzept? Fehlanzeige. Songs? "Learning to Fly" und "On The Turning Away" sind nur nette Radio-kompatible Pop-Songs ohne Tiefgang, "Sorrow" kann immerhin dank Gilmour's Gitarrenspiel punkten. Dazwischen gibt es jedoch nur langweiliges Füllmaterial, teils im kalten 80er-Flair, teils ungewohnt laut, aber vor allem des mehrfachen Hörens nicht wert. Eingespielt wurde das Werk überdies von einer ganzen Reihe Musiker, was die Verwendung des (gerichtlich erkämpften) Bandnamens auch noch zusätzlich fragwürdig erscheinen lässt.

Dennoch: ein Pink-Floyd-Album darf immer noch mit anderen Maßstäben gemessen werden, auch wenn dieser Markenname in diesem Fall äußerst umstritten ist. Daher gibt es von mir 3 Sterne im Sinne von "Sie bemühten sich...". David Gilmour wäre aber besser beraten gewesen, hätte er seine Ideen damals in ein Solo-Album einfließen lassen. Sicherlich, wahrscheinlich wäre der Erfolg ausgeblieben. Aber immerhin hätte das Qualitätsmerkmal Pink Floyd ein paar Schrammen weniger abbekommen.
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schade,..., 17. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: A Momentary Lapse of Reason (Audio CD)
... dass Pink Floyd Alben immer im Kontext zu den Vorgängeralben bewertet werden. Um es vorweg zu sagen: AMLOR ist auch nicht gerade mein Lieblingsalbum der Band und es erreicht nicht annähernd die Dichte und die düstere Atmosphäre von WYWH oder Animals. Es fehlt auch das Experimentelle, für das Pink Floyd (R.Waters) immer standen. Und während die Platten bisher (zumindest ab Ummagumma) immer als Gesamtwerk gesehen werden mussten hat man hier einigermassen radiotaugliche Lieder aneinander gereiht. Diese sind aber alles Andere als schlecht. Das muss einfach mal gesagt werden, vor allem mein Liebling Sorrow beschliesst ein perfekt durchproduziertes Album mit der von PF gewohnten Schwermütigkeit.
Dieser Platte 5 Sterne zu geben wäre ungerecht gegenüber früheren Meisterwerken, aber 3 sind einfach zu wenig.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kreative Rückschau, 6. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: A Momentary Lapse of Reason (Audio CD)
,A Momentary Lapse Of Reason' ist das erste Werk nach dem Ausstieg von Waters, bei dem Gilmour ganz auf sich selbst gestellt ist und er auch auf die kontinuierliche Unterstützung von Mitkomponist Wright verzichtet. Aufs erste Hinhören gibt es da wenig Neues: dröhnende Keyboard-Sounds, die altbekannten Akkordwechsel, Geräuscheffekte (die bei Pink Floyd so schon öfter da waren), das Thema Krieg und Zerstörung (wie in den Platten vorher). Die Gesangsmelodien klingen nichtssagend und einfallslos, der Rote Faden (der offenbar vorhanden ist) ist nicht wirklich greifbar. Zeichnet sich dafür wirklich der verantwortlich, der so tolle Songs wie ,Wish You Were Here' und ,Comfortably Numb' mitgeschrieben hat? In weiten Teilen klingt AMLOR nicht einmal so originell wie Gilmours Soloplatten, die ungleich erfolgloser blieben - wahrscheinlich weil dort nicht der Firmenname ,Pink Floyd' auf dem Cover stand. Für einen langjährigen Fan (wie mich) ist die Platte zunächst enttäuschend, trotz einiger toller Momente. Sicher, Gilmour spielt göttlich Gitarre, er war für viele seiner Zunft Vorbild in Reduktion, Sensibilität und Ausdruck - doch kann das reichen?
Nachdem ich mich einigermaßen mit den kreativen Einbußen versöhnt hatte, fand ich doch noch einiges, was mir AMLOR attraktiv erscheinen ließ: die elektronische Perkussion etwa, der Ruderschlag am Anfang, der Einsatz des Vocoders in ,The New Machine'. Allerdings bleiben das alles nur Einzelheiten, die wie Zitate aus früheren Alben der Gruppe wirken. Wie eine kreative Rückschau auf die Zeit mit Waters mutet das an, nicht ohne Wehmut und das Wissen um den Verlust. Würde vielleicht noch das ,Echoes'-Tropfen auftauchen, könnte Gilmour mich davon überzeugen, dass das alles absichtlich und bewusst geschah, etwa als Resümee der Vergangenheit. So bleibt doch alles seltsam unentschieden, irgendwie leer und flach. Entsprechend muss meine Bewertung ausfallen: Ganz nett, doch es reicht irgendwie nicht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pink Floyd in Vollendung, 21. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Skandale um "Pink Floyd" gab es eigentlich nie. Keine bekannten Drogenexzesse, Frauengeschichten, Alkoholprobleme oder zu Kleinholz zusammengeschlagene Hotelzimmer.

Ein Skandal war lediglich das 1985 "Roger Waters" die Auflösung der Band öffentlich bekannt gab und der daraus resultierende Streit mit seinen ehemaligen Bandkollegen "David Gilmour", "Richard Wright" und "Nick Mason". Denn diese sahen das gar nicht so, und veröffentlichen unter dem Namen "Pink Floyd" am 07. September 1987 das 13. Studioalbum "A Momentary Lapse Of Reason" , das Kritiker und Fans bis heute ebenso spaltet wie die Band selbst.

Produziert wurde das Album von Gitarrist "David Gilmour". Als Co – Produzent wurde "Bob Ezrin" (auch schon bei The Wall mitverantwortlich) engagiert.
Sahen einige bei "A Momentary Lapse Of Reason" ohne "Roger Waters" kein richtiges Pink Floyd Werk mehr, begrüssten andere die Rückkehr zu gewohntem "Pink Floyd" Sound.

Und dieser "Pink Floyd – Sound" auf dem Album hat es in sich. Kreative Ideen brauchte man nicht mehr, und somit auch kein "Roger Waters". Musikalische Kreativität und Innovation der Band lagen in den 70er Jahren und wurden bereits auf Alben wie "Dark Side Of The Moon" , "Wish You Were Here" oder "Animals" ausgeschöpft.

"A Momentary Lapse Of Reason" ist eine Fusion all dieser vorangegangenen Werke . Das Album klingt musikalisch wie man es sich von Pink Floyd nur wünschen kann. Sphärisch, Bombastisch, Gigantisch !!!

Vom ersten Ton bis zum letzten besteht das Album voller Glanznummern die Gänsehaut verursachen. Mit dem Instrumental "Signs Of Life" , der wunderschönen Stadion - Ballade "On The Turning “Away" , dem schwerfälligen bombastischen "Yet Another Movie – Round And Around" und dem Finale "Sorrow" findet man auf diesem Album mit die besten Songs die "Pink Floyd" veröffentlicht haben.

Dieses Album zählt bei mir persönlich zu den 5 Highlights der "Pink Floyd" Alben. Warum dieses Album bei einigen auf die harte Kritik stiess ist unverständlich, da es musikalisch doch genau das bietet was die Vorgänger auch schon hatten, nur halt in absoluter Perfektion.

Die nachfolgende Tournee (gut 200 Konzerte umfassend 1987 – 89) ,bei der in der ersten Hälfte das Album gespielt wurde, unterstrich damals die Qualitativ hochwertige Musik von "A Momentary Lapse Of Reason" und vor allen Dingen den hohen Anspruchsgehalt der Band "Pink Floyd" , die auf dieser Tour eine Aura der Magie erschaffen hatten die bis heute unbeschreiblich bleibt, auch ohne "Mr. Waters".

Zur CD - Remaster Version 2011 !!!

Die Remaster Version ist sehr empfehlenswert, da diese etwas mehr an Wärme gewonnen hat und nicht mehr ganz so unterkühlt klingt wie das Original von 1987. Das Booklet wurde überarbeitet und zeigt teils anderes Bildmaterial. Mir persönlich gefällt es besser.

Insgesamt: Sehr empfehlenswert
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen klarer ehrlicher sound, 24. September 2011
Von 
Alexander Felke (Stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich wollte mir diesmal nicht gleich das gesamte Discovery Album zulegen ohne wirklich reingehört zu haben. Dort gab es zumindest Stimmen die den Remaster ziemlich in Grund und Boden gerissen haben. Basierend auf dem Album, daß mir hier vorliegt kann ich nur Entwarnung geben. Kurz und Gut, der Remaster ist wohl ehrlicher und eindeutiger als manch anderes Album aus der Zeit. Wie kann man eine Rezension schreiben in der davon die Rede ist, daß die Höhen schmerzen. Jungs ich kann euch nicht folgen, auf Burmester Hardware klingt alles so wie es soll. Im Gegenteil erst jetzt erhält die grandiose Musik die Tiefe die wir ihr zuschreiben. Ein Remaster von epischer Qualität. Wer sich wichtig machen will und eine der besten Bands der letzten Jahrzehnte schlechtmacht erwirbt sich in meinen Augen nicht besonders viel Glaubwürdigkeit.
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich!!!, 12. August 2006
Rezension bezieht sich auf: A Momentary Lapse of Reason (Audio CD)
Endlich! Endlich wieder Floyd-Sound, endlich wieder Floyd-Musik, endlich wieder das Feeling, das man bei Floyd-Scheiben zwangsläufig bekam, bevor...!!!

Nach dem Albtraum *The Final Cut* tat es zunächst ganz einfach mal gut Musik zu hören, bei der nicht jede Stelle von Waters zugetextet wurde. Gilmour, der hier das Szepter allein schwingt, nimmt sich wie früher die Zeit um musikalische Atmosphären aufzubauen, die ihresgleichen suchen. Dazu bedient er sich modernster Mittel und kreiert dabei einen Sound, der noch heute futuristisch klingt. Und da das bei Floyd immer so war, haben sie damit schon das erste Kriterium erfüllt.

Auf diesem Album gibt es ganz einfach richtig gute Musik, und es wird nicht schlechter, weil es keinen roten Faden hat oder weil es nicht wesentlich was neues bringt - wie den üblichen, aber außerordentlich gut gelungenen Einsatz von Effekten. Das gehört zu Floyd wie alles andere, und so kann man natürlich auch bei diesem genialen Album negative Rezensionen heraufbeschwören, wenn man abstruse Erwartungshaltungen konzipiert. Nur die Musik wird davon eben nicht berührt. Angesichts von Waters' Solo-Scheiben (Radio K.A.O.S. erschien gleichzeitig) kann ich mir auch absolut nicht vorstellen, welchen Beitrag er hierzu hätte leisten können. Pink Floyd klingen wie Pink Floyd und Waters ist es, der sich unendlich weit davon wegbewegt hat.

Die Assoziationen, die AMLOR erzeugt, bringen uns direkt zu Meddle oder, wie hier schon mehrfach geschrieben wurde, zu WYWH (*On the Turning Away*, *Dogs of War*), zu DSotM, usw., nur daß es hier in viel dichtere Kompositionen eingebettet und mit modernsten Sounds gestaltet wurde. Sehr viel mehr Pink Floyd kann ich mir kaum vorstellen. Auch Daves Gitarre ist schon beim ersten Ton eindeutig erkennbar und er spielt sie einzigartig wie eh und je. Sowohl diese Gitarre, als auch z.B. die Vovals bei *A New Machine* erzeugen Gänsehaut. Wie sich die Synthie-Fläche bei *Yet Another Movie* scheinbar wie aus dem Erdboden schraubt, ist einfach nur gigantisch. *Dogs of War* hat diesen herrlich bedrohlichen Rythmus und ein absolutes Hammer-Sax. *Learning to Fly* und *Sorrow* stehen für sich ganz allein und wollen gar keinen Vergleich.

Hugh Fielder von *Sounds* sah in AMLOR eine "Rückkehr... über die Mauer in das Land, wo Diamanten verrückt sind, Monde dunkle Seiten und Mütter Atomherzen haben". Endlich, endlich angekommen!!!
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch ohne Waters schaffen Pink Floyd ein großartig Album!, 20. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: A Momentary Lapse of Reason (Audio CD)
Nach Jahre langer Abstinenz haben uns Pink Floyd 1987 wieder ein Album gezaubert. Es ist das erste Album nach der Waters-Ära und Richard Wright, der bei „The Final Cut" schon gar nicht mehr dabei war, ist wieder mit dabei, allerdings noch richtig in die Band integriert, sondern nur als Gastmusiker. Für mich ist dieses Album zusammen mit „Divison Bell" der Beweis, dass Roger Waters nicht alleine das Mastermind von Pink Floyd war.

„Signs Of Life" entführt den Hörer gleich wieder in floydige Gefilde. Ein tolles Instrumental mit sphärischen Keys und typischer Gilmour-Gitarre, klingt irgendwie wie „Shine On You Crazy Diamond" rückwärts gespielt. Danach das bekannte „Learning To Fly", das einen mit seinem sphärischen Gesang und hervorragenden Gitarrensolo wiederum abheben lässt. „The Dogs Of War" ist dann ne schwächere Nummer, soll wohl düster klingen. Naja, Saxophonsolo entschädigt da ein wenig. „One Slip" klingt dann nach gehobenem 80er-Pop, wieder mit tollen Keys. Mit „On The Turning Away" ist eine mitreißende Ballade vertreten, in der David Gilmour wieder - wie sollte es auch anders sein - mit seiner Gitarrenarbeit glänzt. Es folgen „Yet Another Movie" und „Round And Around"(es handelt sich um einen zusammengehörenden Track), ich gelange immer wieder in andre Sphären wenn ich der Gesang beginnt („One sound, one single sound"). Die beiden „A New Machine"-Teile bieten träumerischen Gesang, der durch Computer-Generation sehr sphärisch klingt. Das ist wirklich sehr professionell gemacht. „Terminal Frost" ist wieder ein Instrumental mit sehr schönem Sax-Solo. „Sorrow" beginnt mit seinem unverkennbaren Gitarreneffekt, der angeblich dadurch zustande kommt, weil man dieses Stück in einer Flugzeughalle aufgenommen hat (das mag glauben wer will, Tatsache ist, dass das Ganze unglaublich faszinierend klingt), und entfaltet sich als Midtempo-Stück, dass durch seine Atmosphäre eine unbeschreibliche Anziehungskraft ausübt.

Fazit: Auch ohne Waters schaffen Pink Floyd einen einzigartigen, unnachahmlichen Sound.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Soloalbum von David Gilmour, 24. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: A Momentary Lapse of Reason (Audio CD)
Als "A Momentary Lapse Of Reason" 1987 veröffentlicht wurde,gab es Pink Floyd offiziell und praktisch eigentlich gar nicht mehr.
Nach dem Erscheinen von "The Final Cut" hatte Roger Waters seinen Ausstieg aus PF und die Band damit für aufgelöst erklärt.
Schon vor den Arbeiten für "The Final Cut" hatte Waters das Gründungsmitglied R.Wright aus der Band gedrängt und N.Mason und D.Gilmour zu ausführenden Musikern degradiert,die weder am Komponieren noch beim Texten oder Ausarbeiten des Materials beteiligt waren.
Es war eigentlich ein Waters-Solo-Album mit der verkaufsördernden Bezeichnung "Pink Floyd".
David Gilmour wollte ein drittes Solo-Album erarbeiten,kriegte von der Plattenfirma aufgrund der mäßigen Verkaufszahlen seiner beiden bereits erschienenen Solo-Platten jedoch keine Zusage,man war nur an einem neuen Pink Floyd-Album interessiert.
So tat sich Gilmour also mit seinem alten Weggefährten Nick Mason zusammen und fing auf eigene Kosten an,an einem neuen Pink Floyd-Projekt zu arbeiten.
Mason hatte jedoch nie viel komponiert,und ohne Waters und Wright stand Gilmour allein vor der Kompositionsarbeit.Diese verlief überraschend schleppend und das erarbeitete Material war dann auch nahezu unbrauchbar.Es sollte ein vollwertiges Pink Floyd-Album werden,so schmiss er alles hin und begann mit Unterstützung von Co-Writern (ua Bob Ezrin,Jon Carin) praktisch von vorn.
Vor Fertigstellung von AMLOR stieß auch R.Wright wieder zur Band (wenn auch vorerst nur als Gastmusiker),konnte allerdings nicht mehr viel beisteuern.Da Waters Juristen mit der Frage beschäftigte,ob Gilmour/Mason sich Pink Floyd nennen dürften,wurde auch Wright wieder Vollmitglied in der Band.Auf der Erstveröffentlichung sind nur Gilmour/Mason abgebildet;auf der 97er Remasterversion gesellt sich per Fotomontage Wright zu dem Bild.Die Peinlickeit,Rick Wright als Gastmusiker zu bezeichnen,war dann wohl erkannt worden...
Das musikalische Ergebnis,AMLOR,rief dann sehr geteilte Reaktionen hervor,verkaufte sich aber prächtig.
Kritiker warfen Gilmour vor,nur Bekanntes wieder aufgewärmt zu haben,die Scheibe bestehe aus hohlen Phrasen ohne Tiefgang.
Andere freuten sich darüber,daß Gilmour sich große Mühe gegeben hatte,AMLOR einen typischen Pink Floyd-Sound zu verpassen.

Für mich hat Gilmour hier ein sehr interessantes,tolles Rockalbum geschaffen,man sollte es einfach nicht mit zB "Wish You Were Here" vergleichen,da kommt es niemals heran,ganz klar.Eine Weiterentwicklung,wirklich progressive Elemente gibt es nicht.Aber er erfüllt hier den Wunsch nach mehr von einem bestimmten Musikstil,einem Sound, und das mMn sehr gut.
Geht man nicht mit der Erwartungshaltung heran,hier etwas völlig Neues auf dem Niveau von "Animals" geboten zu kriegen,kann man es,mir geht es so,durchaus genießen.

Die Aufnahmequalität ist mal wieder unglaublich gut,das Mastering der ersten CD-Serie wurde von Doug Sax durchgeführt.
Mit dem Klang der 87er CD kann man sehr zufrieden sein.Die wenig verbreitete Remaster-Version von 1997 (Doug Sax,supervised by James Guthrie) bietet vor allem mehr Tiefbaß,eine wirkliche Verbesserung empfinde ich nicht,das gleiche gilt für die 2011er Remaster-Version (Guthrie/Plante).Es klingt etwas anders,transparenter,spektakulärer aber für mich keinesfalls besser.
Welches Mastering und damit welche CD die beste ist,muß jeder selbst entscheiden.Bei Umfragen schneiden prozentual eher die neuen Remasters besser ab,auffallend viele Leute mit sehr teuren Anlagen sind allerdings entnervt von den neuen Remasters und bevorzugen klar die Sax-Remasters bzw Masters.Ich höre die 97er Version.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es geht auch ohne Roger Waters, 8. Dezember 2007
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: A Momentary Lapse of Reason (Audio CD)
Sehr gut, dass Roger Waters den Prozess verloren hatte und somit die verbleibenden 2 Musiker Gilmour und Mason (Wright war hier noch nur als Gast dabei) weitermachten. Ich kann aber nicht verstehen, warum dieses Album so kontrovers diskutiert wird. Für mich war und ist "A Momentary Lapse Of Reason" ein Ankommen der Band im Jahr 1987. Es hätte irgendwie keinen Sinn gemacht, wenn die Band sich angehört hätte wie 1973. Sie musste und ist mit der Zeit gegangen.

Produziert von Bob Ezrin und David Gilmour war das Album 1987 soundmäßig ganz weit vorne. Super Musiker waren neben Gilmour, Mason, Wright und Ezrin auch vertreten. Ich nenne hier mal nur Tony Levin (Bass), Carmine Appice (Drums) und John Halliwell (Saxophone). Kommen wir zu den Kompositionen. Mir gefallen diese gut bis sehr gut. `Learning to fly`, `On the turning away` und `Terminal frost` sind natürlich nicht mit den Werken aus den 70ern zu vergleichen. Wir hören hier eben Pink Floyd im Jahre 1987, fertig. `Sorrow` gehört sogar zu meinen Lieblingsliedern der Gruppe überhaupt. Das Ganze ist eben moderner und songdienlicher ausgefallen, als im Jahrzehnt zuvor. Zudem spielt David Gilmour einfach göttlich Gitarre. Insgesamt hört man sofort, dass es sich um Floyd handelt, aber die Depri-Phase des Herrn Waters war vorbei.

Für die Höchstnote reicht es nicht ganz. Dafür sind doch einige `nur` gute Songs am Start. Fette 4 Sterne haben sich David Gilmour und Co. aber verdient. Die Legende lebte somit weiter.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reifes Spätwerk - musikalisch perfekt, 13. April 2006
Rezension bezieht sich auf: A Momentary Lapse of Reason (Audio CD)
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Offensichtlich haben viele Pink Floyd Fans Probleme mit dem älter werden oder sind musikalisch in den 60/70 er Jahren stehen geblieben.
Natürlich klingt dieses Werk aus der Pink Floyd Spätzeit "grausam" kommerziell. Da hohe Verkaufszahlen und eine gute Vermarktung aber auch für Qualität stehen können, ist dies hier zwingend als Kompliment zu verstehen.
Pink Floyd hatten nie vor, mit diesem Album gesellschaftspolitische Diskussionen anzufechten. Davon hatten wir auch zu Roger Waters Zeiten genug; ohne dabei die musikalische Genialität von Waters bis Ende der 70-er in Frage zu stellen. Hier ging es aber einfach nur um richtig geile Mucke.
Fest steht: Nach dem musikalischem Tiefpunkt auf "The Final Cut" ging es mit Roger Waters LEIDER nicht mehr. Dies muss man zu Kenntnis nehmen, auch wenn es schmerzhaft ist. Um so erstaunlicher, das Pink Floyd hier noch einmal alles aus sich heraus geholt haben was in Ihnen steckte. Überragende Melodien, Gitarrensolis vom allerfeinsten und eine 1a Produktion. Was will man mehr.
Dieses Album befördert einem ohne Nebenwirkungen ins Reich der Träume. Schließlich wären an den Nebenwirkungen Pink Floyd vor Jahren schon einmal fast zerbrochen.
Für mich ist "A Momentary Lapse of Reason" eins der schönsten Rock Alben überhaupt. Auf jeden Fall ein musikalisher Höhepunkt der 80-er Jahre.
Natürlich ist Musik immer Geschmackssache, wer aber für dieses Album nur 2 Sterne verteilt gehört 6 Monate lang eingesperrt und mit Hip-Hop "Musik" gefoltert. Vielleicht steigt so die Bereitschaft sich diesem genialen Album zu öffnen.
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