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45 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen remastered = Klangunterschied?
Ich möchte mich hier nur dazu äußern, ob es sich lohnt diese CD zu kaufen, wenn man einen besseren Klang gegenüber der Original-CD aus den 80er-Jahren erwartet (da ich diese Remastered-CD mangels Hinweis in den Rezensionen dazu auf gut Glück kaufen musste, denke ich, dass dies den einen oder anderen interessieren könnte).
Diese...
Veröffentlicht am 27. August 2007 von Musikliebhaber

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Pink Floyd untypischstes Album
Also zunächst:Als ich mir die CD vor rund 14 Jahren kaufte,und ich anfangs überhaupt nicht warm damit wurde,weil mir der Grundton viel zu ernst und ruhig war,dauerte es recht lange,ehe ich die Qualität der Musik erkannte.Doch sie ist auf Ihre Art und Weise einzigartig und mit keinem anderen Floyd Album bis auf" The Wall annähernd vergleichbar! Die...
Veröffentlicht am 15. Dezember 2007 von Arno


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45 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen remastered = Klangunterschied?, 27. August 2007
Rezension bezieht sich auf: The Final Cut (Audio CD)
Ich möchte mich hier nur dazu äußern, ob es sich lohnt diese CD zu kaufen, wenn man einen besseren Klang gegenüber der Original-CD aus den 80er-Jahren erwartet (da ich diese Remastered-CD mangels Hinweis in den Rezensionen dazu auf gut Glück kaufen musste, denke ich, dass dies den einen oder anderen interessieren könnte).
Diese remastered Version ist es in der Tat wert. Im direkten Vergleich hat man das Gefühl, dass hier Welten zwischen den Aufnahmen liegen. Die alte CD klingt im Vergleich hierzu muffig, kein bisschen brilliant und die Instrumente sind schlechter zu orten, da sie teilweise in der Musik untergehen. Auch der Dynamikgewinn ist beträchtlich und lässt die remastered Version natürlicher klingen.
Also: klanglich eine klare Empfehlung.
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35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das umstrittene Werk eines Meisters, 27. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: The Final Cut (Audio CD)
The Final Cut kaufte ich mir damals noch auf Vinyl, und ich war gerade mal 12-Jahre alt. Verstanden habe ich die Musik zu dieser Zeit nicht wirklich und doch... Die dunkle Faszination, die diese Musik auf mich ausübte, blieb, und die CD-Fassung der Platte lässt mich auch heute nicht kalt. Obwohl ich kein Freund Waterscher Soloeskapaden bin und das Album mit Sicherheit kein wirkliches Gemeinschaftsprodukt der Interessensgruppe Waters/Gilmour/Mason (Wright hatte zuvor, nicht ganz freiwillig, PINK FLOYD verlassen)ist, bleibt "The Final Cut" ein kompositorisches und musikalisches Meisterwerk das "Seinesgleichen" sucht. Der Sound wirkt kristallkar, die Dynamik ist nahezu unglaublich, viele der Stücke haben einen konzertanten Charakter und sind schlichtweg spannend, wenn auch nicht gerade massenkompatibel angelegt. Wer nicht zwingend Vergleiche zu Altwerken wie "The Dark Side of the Moon oder Wish You Were Here" heranzieht, nicht zu sehr an der Frühphase der Band "A Piper at the Gates of Dawn" festhält und einfach offen ist für gute, wenn auch sehr anspruchsvolle Musik, der wird mit "The Final Cut" sehr glücklich und vielleicht auch alt werden.

Tipp zum Anspielen: The Gunners Dream. Kompositorisch immer noch ein Überhammer!! Und eigentlich mindestens genau so gut wie "Hey You" von "The Wall".
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The final flop ? Gewiss NICHT !, 27. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: The Final Cut (Audio CD)
vom schlechtesten Floyd-Album wird hier gesprochen, von einem kommerziellen Flop, von Waters Alleingang. Mit Ausnahme des ersten Attributs mag das ja alles sein. Ich empfehle trotzdem jedem Kritiker mal, sich mit dem Album zu beschäftigen. Es ist wahrhaftig schwer verdaulich, sowohl vom Text auch von der Musik. Aber es hat ein mystisches Eigenleben, das sich einem nur erschließt, wenn man nicht vorher abwinkt und sich von irgendwelchen Presseberichten, Rezensionen oder von Halbwissen voreinnehmen lässt.

TFC floppte deswegen, weil es genauso wie übrigens Waters's erstes Soloalum "Pros and cons of hitch-hiking" überhaupt nicht kommerziell ambitioniert war, sondern erneut und noch deutlicher autobiographische Züge Waters trägt, die gewiss schwer verkaufbar waren aber auch nicht vekaufbar sein mussten. Für kommerzielle Erfolge fehlt TFC natürlich auch das kultige des The Wall - Konzeptes. Doch wer schreibt schon 2 Meilensteine der Musikgeschichte in 4 Jahren ?

Die Rest-Floydians haben Roger gewähren lassen, weil Ihnen wahrscheinlich nichts mehr eingefallen ist, unmittelbar nach den ermüdenden The Wall-Zeiten in denen Sie von Konzert zu Konzert hechteten. Nicht so Roger Waters, der sein Mitteilungsbedürfnis nicht zügeln konnte und eine für mich zeitlose Perle der Rockgeschichte geschrieben hat.

The final cut ist wie eigentlich alle Waters -Projekte extrem audiophil. Das machte für mich immer den Reiz seiner Musik aus. Wer TFC noch nicht kennt, Kopfhörer auf und in einem Zug durchhören. Ich verspreche, dass Ihr Euch an einer Stelle fast zu Tode erschreckt, gute Lautstärke vorausgesetzt. TFC ist sehr emotional, mal wütend mal melancholisch, dann wieder traurig. Hier werden die Abgründe eines Menschen/der Menschheit/der Gesellschaft bewußt und detailgetreu dokumentiert, immer ganz ehrlich, ohne Rücksicht auf (finanzielle) Verluste.

Roger Waters wurde zu dieser Zeit Geldgeilheit vorgeworfen. Das würde ich mal locker herumdrehen, denn wer "Pros and Cons" und "Momentary lapse of reason" (die unmittelbaren Folgeprojekte von RW und PF) vergleicht wird schnell feststellen, in welche Richtung das Geldsäckel ausschlägt. Gut also, dass es Pink Floyd mit TFC dabei belassen haben, sonst wäre nach der kreativen Genesung der Restbande ein ganz schönes Kuddelmuddel herausgekommen. Die Halbwertzeit der Band war 1983 einfach abgelaufen!

Ich empfehle Final Cut im Gegensatz zu so mancher Rezension hier als ein sehr starkes Album wo man den Namen der Band in der Tat vom Plattencover radieren möchte. Meine Empfehlung gilt aber nur wenn man sich TFC nicht vorher kaputt reden lässt und nur wenn man nicht eine typische 70'er Jahre PF-Scheibe darin erwartet. Die ist es nämlich in der Tat nicht !
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniale Trauer!, 18. September 2003
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Final Cut (Audio CD)
Ja, es wurde viel über das "The Final Cut" Album diskutiert. Ob es nun aus Resten vom "The Wall" Album besteht oder Waters' erstes Solo Album ist, sei mal dahingestellt. Fakt ist, dass dieses Album mit seinem traurigen, finsteren Klang und der genialen Lyric von Roger Waters ein absoluter Meilenstein in der Pink Floyd Diskography, ja sogar in der Musikgeschichte darstellt. Es gibt wohl niemanden, der die Themen Krieg, Trauer, Wut, Politik und Isolation so treffend Musikalisch und Textlich umsetzen kann wie Roger Waters. Beispiele hierfür sind Stücke wie "The Gunners Dream", "The Final Cut" oder "Paranoid Eyes". Dieses Album kann vom Opener "The Post War Dream" bis hin zum apokalyptischen Finale ("Two Suns In The Sunset") durchgehen als Genial betrachtet werden.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk, 20. Juni 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Final Cut (Audio CD)
Ob dies nun ein echtes Pink Floyd Album ist oder nicht, ist mir ehrlich gesagt egal. Ich finde es jedenfalls ein Meisterwerk, und dieses Wort verwende ich jeweils sehr sparsam. Als ich es vor 20 Jahren zum ersten Mal hörte, hat mich vor alem die Musik begeistert, heute ist es der Text, der mich mit dieser Musik immer wieder packt.
Meiner Meinung nach hat Waters hier so gut getextet, wie nie wieder. Einmal beissend ironisch ("By the cold and religious we were taken in hand, shown how to feel good and told to feel bad"), dann wieder poetisch traurig ("In quiet desperation, knuckles white upon the slippery reins, she bravely waves the boys good-bye again") und zwischendurch zornig und zynisch ("and now adding colour, a group of anonymous latin american meat packing glitterati"). Das Album ist ein Auf-und Ab von Stimmungen, mal leise und sanft, dann wieder aufbrausend und dramatisch. Ich weiss nicht, ob man Rockmusik je als zeitlos bezeichnen kann, aber diese Musik könnte so was Ähnliches sein. Die im Text genannten Reagan, Thatcher und Begin muss man schliesslich nur durch Bush, Blair und Sharon ersetzen, und statt der lateinamerikanischen Diktatoren gibt es zuhauf andere von überall her, die man an deren Stelle setzen könnte, und schon ist man wieder bei der Tagesaktualität.

Gut, man kann kritisieren, dass es vielleicht etwas gar düster geraten ist. Aber vielleicht muss man es auch im Kontext sehen. Die Band war zu diesem Zeitpunkt längst unversöhnbar zerstritten, und der Plattfirma musste man aus vertraglichen Gründen noch eine Scheibe abliefern. In späteren Werken setzt er oftmals wieder einen optimistischeren Schlusspunkt (man denke an "The Tide is turning" oder "Flickering Flame").
Fazit: Grossartig, Roger!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Resteverwertung von Roger Waters, 28. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: The Final Cut (remastered) (Audio CD)
Als 1983 "The Final Cut" erschien,hatte die Band Pink Floyd praktisch längst aufgehört,zu existieren.Schon auf "The Wall" und "Animals" hatten Mason und Wright zu den Kompositionen nichts mehr beigetragen,Gilmour nur noch wenig.Roger Waters hatte längst die Kontrolle übernommen,dennoch waren es sehr gute Pink Floyd-Platten,die diesen Namen auch verdienten,wurden sie doch von allen Vieren eingespielt, mit den entsprechenden Einflüssen dabei.
Auf TFC ist das Gründungsmitglied Rick Wright nach schweren Auseinandersetzungen mit Waters gar nicht mehr dabei.
Nick Mason und David Gilmour waren nur noch ausführende Musiker,denen Waters sagte,was sie zu spielen hatten.
Gerüchten zufolge ist Mason auf dem Album gar nicht zu hören,man wollte TFC halt unbedingt mit der verkaufsfördernden Bezeichnung "Pink Floyd" vermarkten,da sollten schon drei Mitglieder dabeisein,wenn auch nur für die PR.
"The Final Cut" ist ein Roger Waters Solo-Album,genau genommen ein Etikettenschwindel,was die Musik darauf aber nicht schlecht macht.Für mich ist es ein sehr eigenwilliges,forderndes Rockalbum mit Bombast,Dramatik,Gefühl,dem man deutlich anmerkt,daß große Teile der Musik zusammen mit dem Material zu "The Wall" komponiert worden waren.
TFC wurde eher kritisch aufgenommen.Waters`Stimme und seine von vielen als peinlich empfundenen Texte,dazu die Textlastigkeit der Musik,der Stilwechsel, stießen zahlreichen Fans und Kritikern bitter auf.
Aufgrund der starken stilistischen Ähnlichkeit zu "The Wall",ohne die Klasse dieses Meisterwerks zu erreichen, hatte man das Gefühl,Material angeboten zu kriegen,das für "The Wall" aussortiert worden war,eine Art Resteverwertung,was wohl auch so ist.Dennoch hat die Scheibe ihre Anhänger,da eine überaus hohe Qualität vorhanden ist,auch ich schätze sie sehr,wie auch die anderen Solo-Alben von Roger Waters.
Das phantastisch aufgenommene Album klang schon 1983 sehr gut,besonders auf Vinyl.Die 92/94er Remaster-Ausgabe (Remastering:Doug Sax)brachte für mich keine qualitative Verbesserung.2004 erschien eine neue Remaster-Ausgabe(D.Sax),die sich dann deutlich von den vorangegangenen Ausgaben unterschied.Deutlich klarer,druckvoller,analytischer,räumlicher,aber leider auch dynamikkomprimiert und lauter ausgesteuert.Dazu wurde der Track "When The Tigers Broke Free" hinzugefügt.
2011 gab`s dann noch ein Remastering durch Joel Plante/James Guthrie,welches klanglich in die spektakuläre Richtung geht.
Welche Ausgabe die klanglich beste ist,ist heiß umstritten.Ich höre die unglaublich gut klingende alte Vinyl-Version,die sich klanglich deutlich von allen CD-Versionen abhebt.
Bei Vorführungen extremst teurer High End-Anlagen wird immer noch gerne auf TFC zurückgegriffen,was einiges aussagt,über die Klangqualität dieser Aufnahme von 1983.
Ob einem die Musik gefällt,ist (wie immer) Geschmackssache.Auf jeden Fall ist sie nichts für "zwischendurch" und braucht bei manchem ihre Zeit,bis sie zündet.Solo-Album...Restmaterial...egal: Es ist eine beeindruckende Arbeit eines Genies.
Bei Roger Waters schmecken die Reste halt besser,als bei den meisten anderen der Hauptgang.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vertonte Depression, 28. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: The Final Cut (Audio CD)
Bereits vollkommen zerstritten, veröffentlichten Pink Floyd 1983 ihre letzte Platte mit Roger Waters. Wright war zu diesem Zeitpunkt übrigens leider nicht mehr Mitglied der Band, so dass Waters sich der Dienste Michael Kamen's bediente, der auch das ,National Philharmonic Orchestra' dirigierte.
Im Prinzip handelt es sich um eine Verwertung des Materials, das keinen Eingang auf ,The Wall' fand. Die Entstehung des Albums fand unter dem Einfluss des Falklandkrieges und Roger Waters' Verarbeitung des Verlustes seines Vaters statt, den er im Zweiten Weltkrieg verlor. Dies wird besonder deutlich in den Stücken ,When The Tigers Broke Free' (And the Anzio bridgehead was held for the price of a few hundred ordinary lives / And kind old King George sent Mother a note, when he heard that father was gone - Tatsächlich starb Fletcher Waters bei der Verteidigung des Brückenkopfes in Anzio/Italien) und ,The Fletcher Memorial Home'. Die Stücke sind durchgehend melancholisch, depressiv, ausgenommen ,Not Now John', bisweilen werden diese Phasen unterbrochen von kraftvolleren Passagen und Gitarrensoli, die wie Schmerzensschreie und Wutausbrüche Waters' klingen. Wem der Zugang zu der Platte zunächst verwehrt bleibt, dem sei angeraten, sich mit den Lyrics zu befassen, sie sind der Schlüssel zur Musik. Dennoch bleibt die Feststellung, dass Waters seine musikalischen Fähigkeiten überschätzt und auch die Bedeutung einer guten melodischen Ausgestaltung der Musik unterschätzt hat, er wollte ja den Focus künftig stärker auf die Texte als die Musik legen, so dass, so gut die Atmosphäre des Themas auch in weiten teilen transportiert wird, er Gilmour und dessen musikalische Kompetenz unzweifelhaft hätte einbinden müssen. Die Musik fällt folglich teilweise mal zu holprig, mal zu einfallslos aus, was jedoch durch die zweifellos vorhandenen stärkeren Momente, wie z.B. Gilmour's Soli in ,The Fletcher Memorial Home' und ,The Final Cut', meiner Ansicht nach mit ,Two Suns In The Sunset', ,The Gunner's Dream' und ,When The Tigers Broke Free' die krönenden Elemente des Albums, etwas kompensiert wird. Der Rest ist solide, erscheint aber kompositorisch nicht wirklich durchgehend zwingend. Es ist also vor allem die Atmosphäre des Albums und nicht immer die musikalische Ausgestaltung, welche dessen Reiz ausmacht.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterschätztes Album, 4. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Final Cut (Audio CD)
Es ist zwar lange her, dass ich dieses Album hörte, aber da ich immer lese, dass es schlecht, überladen und der Egotrip Roger Waters ist, möchte ich doch Stellung dazu nehmen. Ich kenne fast alle Alben von Pink Floyd und höre sehr gerne die Alben Roger Waters (vor allem "Amused to Death"). Es mag sein, dass die restlichen Bandmitglieder, die da noch mitgewirkt haben, dieses Album als das schlechteste bezeichnen. Liegt wahrscheinlich daran, dass sie schon zerstritten waren und nur mehr Statistenrollen inne hatten. Trotzdem dieses Album vermag eine Botschaft (gegen Krieg, Entfremdung..) vermitteln, wenn auch auf tristem Wege. Aber das Zusammenspiel von Text und Melodie wie in "Paranoid eyes","Two suns in the sunset" gehört zum besten was Pink Floyd (Roger Waters) je hervorbrachte(n). Sicher in diesem Stadium des künstlerischen Schaffens hat das nichts mehr mit den psychedelischen Spontankompositionen der Anfangsjahre zu tun und auch nichts mit dem dichten Kompositionen wie in "Wish you were here" oder den späteren PF Songs der Post-Rogers-Ära. Viel mehr ist es eine Fortsetzung des "The Wall" Albums (was auch wirklich der Fall ist, denn manche Kompositionen fielen aus "The Wall" raus und wurden in "The Final Cut" verwendet). Doch man sollte sich wirklich ohne Vorurteile dieses Album anhören und versuchen die teilweise schwer nachvollziehbaren Texte und komplexen Melodien wirken zu lassen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der letzte Akt von "The Wall", 26. Januar 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Final Cut (Audio CD)
Wenn man die anderen Rezensionen liest ist es eine Bestätigung : über Geschmack kann man nicht streiten. Für mich gehört "The Final Cut" zum Besten von Pink Floyd. Es steht "The Wall" um nichts nach - eher im Gegenteil : es ist leiser, lyrischer und ohne vordergründig-bombastische Klangeffekte. Für mich ist es zutiefst berührend und dicht. Was ist daran neurotisch, wenn jemand (Roger Waters) den Schmerz darüber in die Welt hinausschreit, dass der eigene Vater im Krieg gefallen ist ?
Man kann "Cut" als letztes PF Album sehen - oder als erstes von Roger Waters Solokarriere. Aus meiner Sicht hat Waters das Ruder herumgerissen aus den sich langsam abnützenden ewig gleichen Akkorden von PF und ein perfektes Musiktheater inszeniert : hoch-intelligent, analytisch, vom Klang berauschend, vokalisch von berührend-zart bis voller-Schmerz-aufschreiend.
Die Pause nach "The Wall" war zulange, die ursprünglichen Fans hatten sich verlaufen. Deswegen blieb "The Final Cut" der kommerzielle Erfolg versagt. Ein Meisterwerk ist es allemal - möglicherweise eines der Größten der Popgeschichte.

PS.: In der neuen "Remastered"-Version wurde als Bonus-Track "When The Tigers Broke Free" inkludiert. Es leitete seinerzeit den Film "The Wall" ein - fehlte aber auf den entsprechenden Audio-CDs / LPs. Es fügt sich musikalisch und klanglich nahtlos ein und ist eine Bereicherung.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das finale Zerwürfnis, 22. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Final Cut (Audio CD)
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich "the final cut" sozusagen verschlafen habe. Was mich damals davon abgehalten hat, die LP zu hören, weiß ich nicht mehr. Als bekennender Liebhaber von Pink Floyd habe ich mich nun aber der Verantwortung gestellt und "the final cut" bestellt und laufen lassen. Mein erster Eindruck: "Gäähnnn". Danach ein paar Tage nichts, dann...Musik in den Ohren, woher aber... Antwort: "The final cut". Tatsächlich schaffen es Roger Waters/David Gilmour, ein bis dahin eher untypisches Pink-Floyd Album zu kreieren. Manchmal klingt es wie auf Seite 2 bei "Atom heart mother". Ansonsten viele sehr anspruchsvolle Gesangspassagen, excellente musikalische Untermalung. Ein Gesamtwerk, das unter die Haut geht, wie so vieles einer der genialensten Popgruppen aller Zeiten. Allerdings meine ich auch schon deutlich herauszuhören, warum es später zur Trennung gekommen ist. An David Gilmours Stelle hätte ich mich beschwert, denn seine mitreißenden Solis kommen nur noch sehr dosiert zur Geltung. Gegen die Schaffenskraft eines Roger Waters kommt er kaum noch an, weshalb es nur allzu verständlich ist, dass irgendwann mal Schluss war, und es irgendwann tatsächlich zum final cut gekommen ist. Auch deshalb ist das ganze Gerede über reuninions in den vielen Foren völlig überflüssig. Waters-Gilmour haben sich irgendwann entfremdet. Jeder ist seinen Weg gegangen, das sollte man akzeptieren. Kleiner Tip von mir: Es gibt Pink Floyd-cover bands, die die 70er -und 80er Jahre Schaffenskraft der band fast 1:1 interpretieren, und zwar ohne reuninion-Geflüster.
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