Kundenrezensionen

25
4,3 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

66 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. November 2005
Leider lassen sich nicht mehr als fünf Sterne vergeben. Doch wenn eine Platte überhaupt ein non plus ultra sein kann, dann ist es diese. Weit von den Siebziger Erfolgen der Band ohne ihren frühen Songwriter Syd Barrett entfernt, stellt sie eine Welt vor, die fantastisch, kindlich-unschuldig und abgedreht zugleich ist. Jeder der Songs scheint direkt aus dem Feenreich auf einem anderen Planeten zu stammen und lässt den Hörer glauben, dass die Kreuzung aus Pop und Rock'n'Roll als Virus von dort eingeschleppt wurde. Weder vorher noch nachher gab es so etwas, und auch die Band selbst reichte nie wieder an diesen Volltreffer heran, mag er auch heute fast vergessen sein.
Die einzigen Ähnlichkeiten wiesen vielleicht die Small Faces mit ,Ogden'S Nut Gone Flake' auf und heute zehren Bands wie Radiohead oder Kula Shaker von den alten Inspirationen.
Das Werk beginnt absolut logisch mit maschinenartig dröhnenden und hämmernden Gitarren, die den Hörer in ein Raumschiff auf dem Weg ins All versetzen. ,Astronomy Domine' steht exemplarisch für die Sci-Fi Seite der Floyd-Musik, die später vor allem zum Tragen kam. Mit Barrett ist dies aber nur eine Seite der Medaille. ,Lucifer Sam' erzählt eine Horrorgeschichte, ,Matilda Mother' berichtet von einer Märchenerzählerin,,Flaming' von Zwergenwesen, die auf Telefondrähten reisen, ,Pow R. Toc H.' scheint direkt aus dem Urwald mit trampelnden Elefanten über den Hörer herzufallen. Der einzige Waters-Song auf der Platte ,Take Up Thy Stethoscope And Walk' fällt (bewusst?) etwas aus dem Rahmen, klingt aber genauso zwingend und verrückt.
Auf der zweiten Seite beginnt das Konzept zwischen All und Feenreich wieder von vorn mit ,Interstellar Overdrive' (reiner Sci-Fi-Rock), der tolkienesken Ballade ,The Gnome', dem I Ging-Kapitel ,Chapter 24' und der Vogelscheuchen-Elegie ,Scarecrow'. Der absolute Geniestreich am Schluss ist ,Bike', konsequent umgesetzt mit Fahrradklingel und sturem Pedal-Beat, gefolgt von den rätselhaften Ticken und Schlagen von Uhren (wie später bei ,Time') und dem Quaken von Enten.
Niemand weiß, was das alles bedeutet, und man soll es auch nicht wissen. Jede Erklärung würde den Genuss nur schmälern. Wer in Barretts Fantasie-Welt eintaucht, will überrascht, irritiert, entführt und verunsichert werden, aber auf fröhliche Weise.
Die Vielfalt der Assoziationen, Klänge und fantastischen Texte ist so erstaunlich, dass sie mich auch heute noch nach fast vierzig Jahren (von denen ich sie mindestens dreißig Jahre kenne) immer noch fesselt. Die Fantasiewelt Barretts ist weder mit dem Verstand zu begreifen noch mit vernünftigen Worten zu erklären.
Sicher ist das Drogen-Musik, von Drogenerlebnissen beeinflusst und durch sie forciert, wer aber weiß, welcher stumpfsinnige Lärm zur gleichen Zeit auf dieselbe Quelle zurückgeht, fühlt sich wieder auf Barrett verwiesen. Er war eine rätselhafte Persönlichkeit zwischen Hendrix, Tolkien und Bob Dylan mit der engelhaften Ausstrahlung eines Aliens. Die Musik von ,Piper' ist seine direkter Selbstentäußerung, mit der er sich in den Monaten der Entstehung völlig verausgabte. Er hat später nie wieder ein Bein auf den Boden bekommen, und altert heute zurückgezogen vor sich hin. Schade drum. Doch wenigstens haben wir diese Platte, die direkt aus dem All auf die Erde gefallen zu sein scheint.
11 KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Juli 2005
Für die einen ist "Piper" das mit Abstand beste und auch einzig wahre Pink-Floyd-Album, andere können wiederum gar nichts damit anfangen. Mit den späteren Pink Floyd hat das Album auch nicht so viel gemeinsam, lediglich "Interstellar Overdrive" und "Astronomy Domine" haben so etwas wie einen typischen "Floyd-Sound". Ansonsten ist die Platte aber eines der originellsten und besten Debut-Alben aller Zeiten, welches das ganze Genie von Syd Barrett zeigt (leider kam von ihm danach auch solo nicht mehr viel...) - Man sollte nur nicht den Fehler machen, es mit den anderen PF-Alben zu vergleichen. Diese Platte läuft definitv ausser Konkurrenz...
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. November 1999
Dies ist das erste Album der Gruppe "Pink Floyd". Es kam am 5. August 1967 in die Läden und trug einen Gutteil zum grossen Erfolg bei, den die Gruppe über, ja heute muss man sagen, Jahrzehnte hatte.
Nun, aus heutiger Sicht ist diese CD ein immer noch klasse zusammengestelltes Werk aus richtig kultigen Klangwelten. Besonders hier zeigt sich das erste Mal der Hang der Gruppe zu grossen, manchmal bombastischen rein instrumentellen Stücken oder Passagen. Dieser Hang hat sich fortgesetzt bis heute. Besonders in der 94er Ausgabe der "Division Bell".
Für die damalige Zeit mit Sicherheit erst mal schwer verdaulich, aber nach mehrfachem Hören gerade auch heute erst richtig gut!
Nicht nur aus historischen Gründen für eine grosse Band ist diese CD eine ganz klares Muss für den Sammler und/oder Fan von PINK FLOYD!
Und noch dazu wurde fast die gesammte Serie der älteren Alben ( darunter auch diese ) 94/95 digital remastered.
Ach ja, unbedingt kaufen solltet Ihr die CD, wenn in Eurem Plattenschrank noch die alte LP (Tower 5093) steht. Ihr merkt schnell, warum....
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Juli 2000
Das Album machte einen enormen sensitiven Eindruck auf die Hörgewohnheiten des britischen Underground und die just entstehenden Hippie-Bewegung. In einer jungen Zeit, wo alles machbar und möglich schien, die Welt voller Träume schien kamen in Europa zwei junge Werke heraus: "Seargeant Peppers" von den Beatles und "Pipers at the gates of dawn". In den Staaten die erste LP von den Doors und "Surrealistic Pillow" von den Jefferson Airplain. Die Stimmung der Jugend auf beiden Kontinenten war wohl von einem berauschenden Glücksbefühl einer neuen Ära beseelt. Pink Floyd haben dazu ihren Teil beigetragen, auch wenn kurze Zeit später der Traum schon ausgeträumt war. Sich daran zu erinnern, das sollte doch den Überlebenden den Kauf wert sein.
Seltsam, daß die eindrucksvollen Frühsingles der Pink Floyd "Arnold Layne" und "See Emily Play" nicht mit auf der LP waren (CD: The singles ...). Bedeutungsschwanger wie ungewöhnlich klang schon das erste Stück "Astronomy Domine", es gibt etliche kurze und melodische Lieder wie "Scarecrow" und "Mathilda Mother". Auch für Liebhaber von und Tyrannosaurus Rex, Savage Rose und Fairport Convention, die zu dieser Zeit auch zu dem magischen Zirkel gehörten.
Alfred Neumann
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 17. Juli 2015
Gleich vorweg bitte ich um Entschuldigung: so sehr ich mich auch bemühe, diese Rezension wird nicht unvoreingenommen sein.

Trotz meiner Bewertung würde ich zur Vorsicht raten!
Zumindest den eingflieschten Fans der monumentalen Pink Floyd-Konzeptwerke sowie der dazugehörigen bombastischen Shows - für euch könnte diese erste experimentell-improvisatorische Schaffensperiode zu einem wahren "bad trip" werden. Um einen Nervenzusammenbruch zu vermeiden, sollte man sich zunächst mal mit der Compilation "Relics" auseinandersetzen, welche vor allem Frühwerke der Band (u.a. aus "Piper") enthält.
Den Sammelwütigen unter euch würde ich ebenfalls von dem Kauf abraten. Dieses Album hat defintiv Besseres verdient, als in eueren Regalen zu verstauben! Spart euch das Geld lieber für die 10.000ste SUPER-MEGA-SPECIAL-XXL-REMASTERED-BEST-OF-DELUXE-EDITION.

ABER: Denjenigen, die schon ihr Leben lang auf das weiße Kannichen warten, nachts barfuß im Nebel der Milchstraße spazierengehen und neue Horizonte ohne Zuhilfenahme von Chemie erobern wollen, EUCH sei dieses Album wärmstens ans Herz gelegt. Auch diejenigen, die gegnüber Roger Waters' rabenschwarzen Weltvision resistent bleiben, werden mit Sicherheit Gefallen an diesem Album finden. Schaltet einfach mal für eine Weile die verstaubte Logik ab und begebt euch auf eine Reise durch eine wundersame Sound-und-Textlandschaft, welche nicht den Gesetzen dieser Welt folgt und damit auf eine ungezähmte, gar radikale Art und Weise die grenzenlose künstlerische Freiheit zelebriert. ES LOHNT SICH!

Thematisch umfasst das Album eine Bandbreite beginnend mit interstellaren Reisen, heidnisch-magischen-Anmutungen, Verweisen auf die Sci-Fi- und Fantasy-Literatur bis hin zum kindlich-unvoreingenommenen, unerwarteten Blick auf die noch so banal erscheinende Dinge, welcher plötzlich eine ganz neue Dimension eröffnet. Oder ist dies eine Betrachtung aus dem "Jenseits"? Jeder sollte am Ende selbst entscheiden, was das alles zu bedeuten hat. Die Wahrheit, umhüllt von außergewöhnlichen Texten und Melodien, wird hier unterbewusst vermittelt, wenn man sich nur auf den Sog der Musik einlässt. Musikalisch ist das Album ebenso vielfältig und bietet neben eingängigen Melodien ("Lucifer Sam"), wilde Improvisationen ("Interstellar Overdrive") sowie Avantgarde / Musique concrete ("Pow R. Toc H."). Zu meinen ganz persönlichen Highlights zählen "Astronomy Domine", "Flaming" und "Bike".

Eine kleine Anmerkung am Rande: Sicherlich hat Mr. Barrett seine Experimente mit bewusstseinserweiternden Substanzen und sonstige mystische Praktiken ( I-Ging ) in die Songs miteinfließen lassen, es handelt sich hier aber viel mehr um die Verarbeitung des Erlebten, die Kompositionen selbst wurden sehr wohl im nüchternen Zustand eingespielt ;)

Zu guter Letzt sei noch darauf hingeweisen, dass diese CD lediglich eine Papphülle hat, bei der Produktbeschreibung als "Digipack" vermerkt. An der Qualität ist nichts auszusetzen, Liebhaber von Jewelcases sollten sich jedoch nach einer Alternative umschauen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 22. Januar 2015
Dieses 1.Pink Floyd Album von 1967(das einzige, das komplett unter Syd Barretts Regie entstand) hat nur sehr wenig mit der späteren Musik von Dark side of the moon, wish you were here ganz zu schweigen von Division bell zu tun. Es erinnerte mich früher sogar ein bisschen an die Beatles klanglich. Syd Barrett (Sänger,Gitarrist,Urheber von 8 Songs, Bandleader)war hier noch gesund und auf dem Höhepunkt seines Schaffens wenngleich er auch schon zur Entstehungszeit des Album viel LSD konsumierte. Seine kindlich naiven Texte die von Fahrrädern, Zwergen, Vogelscheuchen,Einhörnern und Siam Katzen handelten fasziniern auch heute 48 Jahre später noch. Im Grunde treffen auf dem Album 2 unterschiedliche Stile aufeinander:kurze,kappe lyrische Barrett Songs (The Gnome,Bike,Mathilda mother,Chapter 24 usw.) und lange ausufernde unberechenbare instrumentale Improvisationen (Pow R Toc H,sowie das 9 minütige Interstellar overdrive,welches nur einen 1 minütigen kurzen vorgeschriebenen Gitarren Riff hat der Rest ist komplett improvisiert) Live Versionen des Stücks brachten es 1967 auf 16 Minuten.Die Singles Arnold Layne und see emily Play finden sich jedoch nicht auf dem Orginalalbum sondern nur auf der 3 CD delux Version von 2007.Eine Waters Komposition ist vorhanden,allerdings ist Waters noch meilenweit hier von seinen dichterice songwriterischen Fähigkeiten entfernt.Da es das einzige mit Syd Barrett ist bevor dieser den Drogen verfiel und nur dieses Album seinen Ruf als Musiker hauptsächlich begründete ist es ein wichtiges Album für Pink Floyd Fans.Trotzdem empfehle ich floyd unbeleckten erstmal mit wish you were here,dark side of the moon und the wall zu beginnen,bevor man sich dieses Album hier zulegt.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Kam im Frühjahr 1967 zu einem historisch brisanten Zeitpunkt heraus. Es ist ganz anders als die Erfolge der Siebziger von Pink Floyd.
Es ist geprägt von Syd Barretts Kompositionen, Gesang und seiner Gitarre. Er konnte gute wie seltsame Soli in einen Drei-Minuten Song hineinpacken, ganz anders als der ausufernde Gitarrenstil Gilmores.
Mir gefallen die kurzen Songs am besten. Voller exotischer Instrumente, akustischen wie elektrischen Gitarrenläufen, dem orientalisch und seltsam klingenden Mellotron/Synthesizer und der experimentellen Percussions.
"Mathilda Mother", "Lucifer Sam" "The Gnome" (Lyrics wie aus dem Kinderbuch), "Scarecrow" (klingt mit seiner Flöte und seinem vielversprechenden Fade-Out der Akustik-Gitarren wie ein Ausblick auf eine schöne und ungewisse Zukunft.
-Astronomy Domine ist sehr spacig und ungewohnt, ein Schock, wenn auch vielleicht ein angenehmer für den Hörer 1967
- Warum sind die tollen Singles "Arnold Layne" und "See Emily Play" nicht als Bonus Tracks dabei?
- "Instellar Overdrive" nervt mich und paßt nicht so recht ins Album. Klingt wie "European Son" der Velvet Underground, daß sich auch kaum jemand jemals ganz angehört hat.
- Bike ist ein Trip Song, zu einer Zeit als niemand die Folgen ahnte und man einfach drauflos lebte ...
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Mai 2015
Über die Musik von Pink Floyd braucht keiner zu diskutieren,glatte 5 Sterne.Die Cover allerdings sind unter aller Kanone,wie kann eine Plattenfirma die etwas auf sich hält nur sowas anbieten.Dafür gibt es null Sterne!!!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Juni 2013
Es fällt mir schwer, hier die Musik in Worten darzustellen weil sie so unbeschreiblich ist.
Gut und wirr. Hart und doch teilweise recht zerbrechlich. Man hört gewissermaßen den jugendlichen Charme von Syd Barrett und seinen Jungs durch. Syd Barrett meinte damals er wolle Musik wie Grateful Dead machen. Doch (Sorry an alle Dead-Heads) es ist viel besser gelungen als man ahnen konnte. Natürlich war es eine Zeit des Aufbruchs und man strebte nach neuem. Dieses wurde von den Musikkonzernen immerhin beim ein oder anderen Mal mit einem Plattenvertrag belohnt. Man hat den Eindruck. Etwas Risiko war damals noch normal......
Nun zur Musik. Barretts Meisterwerk steht gleich am Anfang "Astronomy Domine" zerreißt quasi alle Musikstrukturen die die Popmusik im Allgemeinen vorher kannte. Ich sage nur: Flicker, flicker, flicker flam. Pow, pow. Beim ersten Hören glaubt man noch an den Irrsinn. Aber jetzt nach Jahren wird es klar. Hier gebar ein Meisterwerk. Wie ein Ufo aus dem All daß die Erde kurz heimsucht.
Die folgenden "Syd-Songs" sind nette Stücke bei denen man heraus hören kann, dass dieses fast Solowerke von Barrett waren und daher recht minimalistisch daher kommen.
Pow R. Toc. H ist dann ein Stück bei sich alle ein wenig beteiligen konnten. Ein Haufen Ideen. Teilweise durcheinander, teilweise koordiniert. Hier hört man die musikalische Zukunft raus.
Waters erster Auftritt "Take Up Thy Stethoscope And Walk" Im Endeffekt ging es bei ihm oft um Schmerzen. So auch hier. Ziemlich schräg. Mit einer Kernaussage: "Music seems to help the pain". Ich sehe den Satz positiv.
Interstellar Overdrive ist wieder ein "Gesamt-Werk" instrumentaler Art. Aus meiner Sicht ganz gut. Nutzt sich nur ziemlich schnell ab. Ich persönlich verstehe nicht, wieso das Stück ab und zu so hochgehoben wird. Der Gitarrenriff ist gut, vielleicht sogar wegweisend. Aber sonst?.....
The Gnome ist wiederum ein kurzes witziges Psych-Stück von Barrett. Ich mags.
Genau wie dieses hätten auch die folgenden 2 Stücke auf den Solo-Scheiben von ihm gute Dienste geleistet. Schön, aber kein Knaller.
Für mich dann genau der richtige Abschluss "Bike". Auch wenn vielleicht Freddie Mercurys "Bicycle-Race" nicht unbedingt etwas damit zu tun hat. So denke ich manchmal: Freddie hat sich beim Komponieren an Syds Stück erinnert. Auch wenn dieses wesentlich träger und urtümlicher daher kommt.
Fazit: Gut, interessant, ausgeflippt. Eine Scheibe wie kaum eine zweite. Der Grundstock für jeden Fan des psychedelischen. Für PF-Fans sowieso Pflicht. 4 Sterne da es von PF noch besseres gibt.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wer Pink Floyd nur von "The Wall" und "Wish you were here" kennt, wird von dieser Platte erstmal überrascht. Das Debütalbum von Pink Floyd ist ganz anders. Total psychedelisch, sehr experimentierfreudig. Ein Meilenstein ganz besonderer Art.
Die Band ist hier noch nicht so ausgereift wie auf den späteren Alben, auch die Produktion kann natürlich mit "The Wall" nicht mithalten. Aber die Songs sind gleichwohl genial.
Allein für "Bike" lohnt die Platte. Ein Lied, das erst total schön als Singalong daherkommt und dann in einem Grusel-Hör-Erlebnis endet.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen