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5.0 von 5 Sternen HABT RESPEKT - wenigstens das
Ich schreibe diese Rezension nur, weil es mich als Musiker immens aufregt, was sich manche Menschen so auf ihren Musiksachverstand einbilden.

Da lese ich von einem Menschen, der an Nevermind nix Neues findet. Von einem Menschen, der meint Polly und Lithium fangen "HAARGENAU" gleich an. Und von einem Menschen, der die Musik eines dämlichen Junkies nicht...
Veröffentlicht am 2. Januar 2009 von Matthew Heurich

versus
16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nevermind Blu-Ray
Diese Produktrezension bezieht sich auf die Pure Audio Blu-Ray von Nevermind.

Hört man Pure Audio, Blu-Ray, PCM Stereo oder HD Master, so verbindet man damit erst einmal eine herausragende Wiedergabequalität. Liest man die Werbetexte von Universal Music bezogen auf ihre Pure Audio-Reihe, dann ist da die Rede von "Original Master-Tapes" und das...
Vor 7 Monaten von JF-528491 veröffentlicht


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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nevermind Blu-Ray, 19. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Nevermind (Blu-Ray Audio) (Blu-ray Audio)
Diese Produktrezension bezieht sich auf die Pure Audio Blu-Ray von Nevermind.

Hört man Pure Audio, Blu-Ray, PCM Stereo oder HD Master, so verbindet man damit erst einmal eine herausragende Wiedergabequalität. Liest man die Werbetexte von Universal Music bezogen auf ihre Pure Audio-Reihe, dann ist da die Rede von "Original Master-Tapes" und das Versprechen "Blu-ray Pure Audio Discs deliver the sound the artists originally heard in the studio when these classic albums were recorded". Kurz: Diese Reihe richtet sich an die eher Audiophilen unter uns oder (es geht ja hier um Grunge und nicht z.B. Jazz) zumindest an Hörer mit gewissen Qualitätsansprüchen an die Aufnahme bzw. dem Wunsch, das Original möglichst authentisch daheim abspielen zu können, ggf. mit entsprechendem Equipment.

Nach dem neulich erschienenem "In Utero"-Remaster, welches in der Tat durchaus gelungen ist (auch wenn man über die 2013-Mixe diskutieren kann), war die Hoffnung durchaus berechtigt, dass auch Nevermind in seiner Originalfassung zu hören sein würde.

Aber (man ahnt es schon) wer nun auf das ultimative Nevermind-Erlebnis hofft, wird leider gnadenlos enttäuscht: Wer auch immer für dieses Produkt verantwortlich war, hielt es offenbar für das Beste, statt den "Originalbändern" einfach entgegen obiger Werbetafel das 20th Anniversary Remaster zu verwenden. Letzteres ist allerdings - wie auch aus vielen Renzensionen hervorgeht - in seiner ursprünglichen Dynamik gegenüber der Erstveröffentlichung erheblich beraubt worden. Dynamic Range Original 12, Remaster 7. Zwar sagt auch die Dynamic Range nicht unbedingt etwas über Klangqualität aus und das Remaster mag über mobile Player durchaus seinen Reiz haben, aber wenn es sich wie hier um eine "Pure Audio"-Version handeln soll, die auch den entsprechenden Preis hat, dann sollte da meiner Meinung nach auch das klanglich mögliche Maximum hinterstehen.

Was nützen mir denn 24Bit/96kHz Abtastraten, wenn das zugrundeliegende Master schon klanglich
reduziert wurde ?? Wieso wirbt man mit "uncompressed audio", wenn das Master gegenüber dem Original schon erheblich komprimiert wurde?? Ich rippe keine CD auf mp3 runter, lass den Equalizer mit Dynamikkompression rüberlaufen, damit die Lautstärke innerhalb des Lieds nicht zu sehr schwankt, hebe noch etwas den Bass an, damit alles etwas "knackiger" wirkt, erstelle daraus schließlich 24-Bit-HD-Flacs und verkaufe das dann als ultimatives und originales HD-Erlebnis...

Anderer Vergleich:
Wer kauft sich einen Film auf BD mit lossless Audio, um dann die Dynamik am Receiver auf "Midnight" zu stellen, weil es klanglich ja doch viel angenehmer ist, wenn eine Stimme genauso laut wie eine Explosion, ein Sektkorken genauso laut wie ein Pistolenschuß ist und bei einem Horrorfilm sich keiner mehr wg. einer zuknallenden Tür erschrecken müsste. Der Film wäre der gleiche, das Bild immer noch Top, aber trotzdem fehlt etwas. Oder wenn Gitarren und Schlagzeuge auf einem Rockkonzert von der Lautstärke alle auf das gleiche Level runtergeregelt würden... Ja, das Lied und die Melodien / Texte wären noch das gleiche, aber das Musikerlebnis als ganzes wäre doch eher eingeschränkt. Sicher kann man das nicht zu 100% auf Musik runterbrechen, weil es hier weniger um Grob- als um Feindynamik geht, aber die Auswirkung ist bei mir ähnlich: Das Remaster kann ich auf meiner Anlage kaum am Stück durchhören ohne Kopfschmerzen zu bekommen oder die Lautstärke von Lied zu Lied runterzuregeln. Das Original kann ich mehrfach hören und drehe dabei die Lautstärke noch hoch, wodurch es klanglich besser wird, und nicht anstrengender (Übersteuern, Clipping, etc.). Ich beneide alle, die das nicht so wahrnehmen, aber ich hoffe, ich habe im Ansatz deutlich machen können, was ich von einer originalen HD-Aufnahme erwarte.

Ich rate daher entweder zur Originalabmischung (CD-Originalauflage oder besser Vinyl) oder wenn es schon das Remaster sein soll, lieber zur Anniversary-Edition zu greifen, die dieser BD klanglich kaum in was nachsteht, und darüber hinaus zum günstigeren Preis noch die etlichen Bonus Tracks aufweisen kann, auf die hier warum auch immer verzichtet wurde.

Ob man Nirvana nun wirklich unbedingt in audiophiler Qualität hören muss, oder die Idee des Grunge dadurch eigentlich ad absurdum geführt wird, mal aussen vor, aber dieses Produkt weckt aus meiner Sicht (bewusst?) falsche Erwartungen und ist in dieser Form meiner Meinung nach sein Geld in keinster Weise wert.

Nevermind an sich 5/5
BD-Audio 2/5
Wg. Verzicht auf Bonustracks, für das gebotene überteuerter Preis und die angesprochenen Werbelügen 2 Punkte Abzug (leider muss man einen geben).
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235 von 260 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen HABT RESPEKT - wenigstens das, 2. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Nevermind (Audio CD)
Ich schreibe diese Rezension nur, weil es mich als Musiker immens aufregt, was sich manche Menschen so auf ihren Musiksachverstand einbilden.

Da lese ich von einem Menschen, der an Nevermind nix Neues findet. Von einem Menschen, der meint Polly und Lithium fangen "HAARGENAU" gleich an. Und von einem Menschen, der die Musik eines dämlichen Junkies nicht versteht.

Also - mal was ganz Neutrales zu der Sache: Kritik hin und her - jedem seine eigene Meinung. Muss ja nicht jeder mögen

A B E R :

-> diese CD ist bald 20 Jahre alt - das, was Kurt Cobain und Nirvana damals gemacht haben, war eine derartige Ansage und revolutionierte (Achtung jetzt) die DAMALIGE Welt. Was IN UTERO angeht - ich muss sagen, dass ich das Album auch besser finde, weil es einfach rauer und echter nach dem wahren Cobainsound klingt...so wie er das immer wollte. Jeder Produzent wird euch bestätigen (und ich kenn da ein halbes Dutzend): alle Songs auf Nevermind und In Utero hätte man getrost als Singles veröffentlichen können, weil sie einfach so starke Melodien haben. Nachmachen!

-> Cobain war ein genialer Texter. Seine Lyrics sind von einer derartigen Tiefe und Kreativität in der tonalen Führung, die meines Wissens nach lediglich von Trent Reznor (das ist der von Nine Inch Nails liebe Musiksachverständigen) noch getoppt wird. Wer die Songs nicht versteht bzw. nicht zu interpretieren weiß - der kann auch keine Meinung abgeben, dass er die Musik nicht mag, wenn er nicht mal weiß worum es geht.
Wer ein bisschen was verstehen will - der hört NICHT Teen Spirit oder Lithium oder eines der anderen Pop Liederchen, die Cobain selbst schon nicht mochte.
Hört: "On A Plain", "Heart-Shaped Box", "Scentless Apprentice" oder "Lounge Act"

-> niemand sagt, dass Nirvana musikalische Meisterwerke wie "Stairway To Heaven", "Bohemian Rhapsody" oder "Nothing Else Matters" fabriziert hat.
Nirvanasongs sind schlicht wie Kinderlieder - aber wer sagt, dass Musik immer ein hochkomplexes Konstrukt sein muss, damit es gute Musik ist? Niemand.
Nirvana Musik zeichnet anderes aus:
- es ist 100% echt (jede Silbe ist 100% vom Menschen Cobain...ja er ist ein Mensch)
- es war einfach revolutionär in der Härte und dem Simplicissimus zur damaligen Zeit

- und an den Menschen, der meinte "wow...da schreibt ein Junkie 5 Songs":
-> Cobain war etwa 3 Jahre wirklich im Geschäft - in der Zeit gab es über 100 Songs, die er geschrieben hat. Diesen Output hat heute KEIN einziger Musiker mehr (vllt noch Trent Reznor). Schaut euch an wieviel Zeit Metallica, AC/DC oder was weiß ich welche Band brauchen - die nehmen sich vielmehr Zeit und haben Lückenfüller auf ihren Alben drauf.
Und jetzt sucht mal nach wirklich "schwachen" Songs auf Nevermind oder In Utero.

----------------

Das sind einfach Fakten. Sympathie oder Antipathie hin oder her - wie gesagt. Es ist Geschmackssache. Aber gewisse Dinge muss man als kleiner Fisch und kleines Licht auf diesem Erdball einfach mal respektvoll anerkennen. Und Nirvana - gehört zu diesen Dingen.

also - schreibt eure Meinung - aber zeigt Respekt vor der Leistung
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34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Revolutionär!, 13. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Nevermind (Audio CD)
Das Nirvana mit diesem Album in einer solchen Art und Weise die Musikwelt verändern würde, war wohl keinem der Bandmitglieder bewusst. Als das Album 1991 erschien mit der Unterstützung der Hit-Single "Smells Like Teen Spirit", bedeutete dies eine absolute Revolution der Musikwelt, ähnlich vielleicht wie damals Black Sabbaths "Paranoid".

Und dabei sind die Songs an sich nicht sonderlich anspruchsvoll aufgebaut, aber der Sound war einfach neu. Das "Mal leise, mal laut"-Prinzip, wie man es heutzutage eigentlich im Radio pausenlos zu hören bekommt, ist von diesem Album aus ausgegangen. Gemischt mit der rauhen Energie des Punks, dem Nirvana wohl eher angehören wollte, schaffte man es, den Hairspray-Metal der 80er abzulösen und eine neue Form des Mainstreams zu erschaffen.

Auch wenn ich normalerweise mit Musik dieser Sorte nichts anfangen kann, so ist Nevermind trotzdem einfach anders. Die Songs wurden mit einer Energie eingespielt, wie sie nur wenige Bands besitzen. Und um es mal ganz banal auszudrücken: Die Musik klingt halt einfach geil!

Das Abwechseln von lauten und leisen Passagen innerhalb der Songs ist bei quasi jedem Song vorhanden und macht die Songs abwechslungsreich und durch die Einfachheit bleiben diese auch im Gedächtnis erhalten. Dieses Prinzip erreichte in "Smells like Teen Spirit" seinen Zenit, der meiner Meinung nach bis heute nicht wirklich erreicht geschweige denn übertroffen wurde.

Einfach ein genialer Song, ohne wenn und aber!

Aber auch die anderen Songs wissen zu überzeugen. Songs wie "In Bloom", "Lithium" oder "On a Plain" sind einfach klasse und sind einfach in jeder Situation zu gebrauchen. Vor allem das fast schon deprimierte "Come as you Are" hat es mir neben dem Top-Hit angetan.

Insgesamt bleibt zu sagen, dass Nevermind das beste Album in der leider zu kurzen Karriere Nirvanas ist, welches jeder in seiner Plattensammlung besitzen sollte. Ein absoluter Klassiker und Meilenstein!
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70 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen DELUXE - das ich nicht lache, 29. September 2011
Wenn so ein klanglicher Brei "Luxus" ist, verzichte ich gerne darauf. Die alte CD klingt um Längen besser. Das besondere Flair des Albums war ja seit jeher der Unterschied zwischen lauten und leisen Passagen, nur das fehlt auf dem tollen Remaster: Es ist alles nur noch LLLLLAAAAAUUUUUUTTTTTT. So ein Quatsch. Die Drums klingen wie Kindertrommeln, kommen gar nicht mehr aus dem Mix hervor.

Und ist es neuerdings Luxus, nicht mehr einen Plastikschuber für das Digipak mitzubekommen, und stattdessen ein Klebeband, welches beim Ablösen das Cover beschädigt.

Also, das könnt Ihr gerne behalten, ich fühle mich veräppelt und über den Tisch gezogen!
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Toll, schlimmer gehts nicht...!, 7. November 2011
Ich schätze mich glücklich, die CD von '91 zu besitzen. Nachdem ich die Neuauflage gehört habe, habe ich diese CD ganz schnell in den CD-Schrank geschmissen. Selten habe ich sowas gehört, welches sich so schlecht, laut und ohne Druck anhört. Absolut keine Kaufempfehlung.
Dieses Album wurde absolut verschlimmbessert und fiel dem Loudnesswar zum Opfer (Wikipedia hilft weiter). Nicht nur Nirvana, auch Metallica und andere Bands machen diesen "Trend" wohl mit, leider.... Anscheinend springen immer mehr Plattenbosse und Produzenten auf diesen Zug auf und Bands versauen sich ihre ansonsten guten Alben.

Fazit:
Hört das Original und lasst die Remastered bei Amazon und den Händlern im Regal liegen. Sollen die Plattenbosse auf ihrem Mist sitzen bleiben!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erhabene Musik aber billige Aufmachung, 23. Oktober 2011
Dass man mit dieser LP eine der wichtigsten Veröffentlichungen der 90er Jahre in den Händen hält und die Musik über JEDEN Zweifel erhaben ist, muss wohl nicht mehr gesagt werden. Leider ist die Aufmachung der 4LP-Edition gelinde gesagt billig und diesem epochalen Werk NICHT angemessen. Die Bilder sind zwar schön groß und nett anzuschauen, aber ich bin überzeugt davon, dass der Entwickler der Verpackung nicht daran gedacht hat, dass der durchschnittliche Vinyl-User das Ding auch ab und zu mal auflegen möchte. Kann mir nicht vorstellen, dass ein Doppel-doppel-gatefold-Cover (sic!) das regelmäßige Auf- und Zuklappen lange überleben wird. Und dann das Ganze auch noch aus einem dünnen Karton, der jetzt schon, obwohl ich ihn wirklich vorsichtig klappe, alleine aufgrund des Gewichtes deutlich anfängt zu knittern. Bedruckte Innenhüllen mit ein paar weiteren Informationen zu den Liedern oder mit weiteren Fotos wären auch ganz nett gewesen. Stattdessen: klassisch weisse Papierhüllen! Aber retro ist ja auch nicht schlecht... Fazit: Kaufenswert wegen der Musik, aber eine klassische Box mit vier einzeln verpackten LP's und einem schönen Booklet mit weiteren Infos wäre hier das Mittel der Wahl gewesen, nicht so ein Design-Dünnpfiff.
Ach ja! Und dass man für den Download auch noch Name, Alter, Geschlecht, Postleitzahl und eMail-Adresse angeben muss ist eine Unverschämtheit.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein der Musikgeschichte, 20. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Nevermind (Audio CD)
Ein Meilenstein der Musikgeschichte ist Nirvana mit ihrem zweiten Longplayer "Nevermind" gelungen, der im Herbst 1991 veröffentlicht wurde und einen wahren Hype um die Band zum einen und alles, was aus Seattle kam, auslöste.
Im Vergleich zum Debüt-Album "Bleach" (1989) präsentiert sich die Band musikalisch deutlich gereift, was wohl auch an der neuen Besetzung liegt. Drummer Chad Channing wurde ersetzt durch den späteren "Foo Fighters"-Frontmann Dave Grohl, was eine deutliche Bereicherung ist. Im Gegensatz zu Channing gelingt es Grohl, den Takt zu halten und den Songs mehr Charakter zu geben. Nicht mehr dabei ist auf "Nevermind" auch der zweite Gitarrist Jason Everman, der ohnehin nie große Akzente setzen konnte.
Zum Trio geschrumpft und mit neuem Drummer schöpft Nirvana sein gesamtes Talent aus, das auf "Bleach" nur andeutungsweise zu sehen bzw. zu hören war. Die Songs klingen nicht mehr roh und ungeschliffen, sondern homogen, rhytmisch und durchaus melodisch. Dies liegt natürlich auch zu einem gewissen Teil daran, dass "Nevermind" für einen größeren Markt produziert wurde, während der Vorgänger als eine Platte für wenige Insider gedacht war.
"Nevermind" ist nicht nur musikhistorisch wichtig, es ist auch ein geniales Stück Musik. Das wird einem bereits bei den ersten Klängen von "Smells Like Teen Spirit" klar, der Song, der zur weltweiten Hymne der Generation X (nach Douglas Couplands Roman) wurde. Nirvana schafften es mit diesem Album eine globale Hysterie auszulösen, wie man es vorher nur von den Beatles kannte - und das eher ungewollt und ohne penetrante Vermarktung von findigen Marketing-Experten. Nicht gekonnte Werbung, sondern die Qualität der Musik und vor allem das Charisma von Frontmann Kurt Cobain machten diese Band und dieses Album groß.
Nirvana waren und sind bis heute noch ein Phänömen, das es (leider) wohl kein zweites Mal mehr geben wird. Anderes verschwindet nach wenigen Jahren in der Versenkung und wird vergessen. "Nevermind" dagegen ist für die Ewigkeit gemacht.
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40 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Healing, 14. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Nevermind (Audio CD)
1991
Ich hatte meine erste Freundin, sie brachte mir bei das Bon Jovi nicht die harte Band ist für die ich sie halte, sie brachte mir neue Musik bei.
Wir hörten James, Husker Dü, Ride, Blur und all diese (noch) unbekannten Bands ..
und mitten hinein in die Neugefundene Freude an der Musik kam diese geschrammelte Gitarre, sagte uns jemand das er genauso tickt wie wir..
Und vorbei waren die Zeiten eines MC Hammers, Vanilla Ice usw.
Anfang der Neunziger war sie wieder da - die gute alte fiese Gitarre -
und sie putzte noch ein letztes Mal den ganzen schmodder Weg - für zwei, drei wilde Jahre regierte der Lärm!
---
Im Nachhinein ist dies sicherlich (neben dem Unplugged Album) die eingänglichste CD von Nirvana - beinahe ihr "Popalbum".
Erstklassig produziert, aber nie zu seicht hauen uns Nirvana und ihr Produzent Butch Vig Songperlen um die Ohren wie sie damals Ihresgleichen suchten.
Meine absoluten Favoriten sind "In Bloom", "Lithium" und "Lounge Act" ..
leider, aber nach 12 Jahren (autsch.. ist das jetzt schon so lange her?) sicherlich normal, kann ich "Smells Like Teen Spirit" nicht mehr hören..
und mir (und sicherlich auch Kurt) kräuseln sich die Zehnnägel nach oben wenn ich sehe was sich heute so alles auf den Tanzfläschen tümmelt, wenn dieser Song ertönt..
Wie gesagt..
zwei, drei wilde wilde Jahre -
und danach kam Dr. Albern wieder aus seiner Kiste und sang - als wäre nichts gewesen - "It's My Life"
Und Bon Jovi sind immer noch nich hart.
Und Techno immer noch nich tot :( (auch wenn er schon lange so riecht)
Fazit nach 12 Jahren und der Entwicklung der letzten Jahre:
HILFE !!! WIR BRAUCHEN WIEDER EINE BAND WIE NIRVANA !!!
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Finger weg von diesem unwürdigen "Deluxe" Schrott, 5. Mai 2012
Ich habe mich schon seit Monaten auf diesen Release gefreut. Geglaubt man bekommt ein liebevoll zusammengestellte und klanglich originalgetreue Jubiläumversion dieses legändaren Albums.
Als ich dann endlich reinhören konnte war ich entäuscht.

Ich will hier nicht die Musik an sich schlecht bewerten, sondern die die Idioten die diesen völlig überzogenen Remaster Brei verzapft haben. In anderen Kommentaren wurde sich ja därüber schon zu genüge ausgelassen.

Dieses ganze Digital Remastering Gedöns ist sowieso völlige Bauerfängerei. Wenn den Hohlkörpern von Univ**sal wirklich daran etwas daran gelegen wäre, bestmögliche Soundqualität abzuliefern, hätte man nicht MP3 FILES ALS QUELLE HERANGEZOGEN.

Jawohl. In einigen Foren berichten audiophile Fans, dass auf der CD 3 (Devonshire Mixes) laut Spektralanalyse "Stay Away" und "On a Plain" aufgrund fehlender Frequenzrate MP3-SOURCED sein müssen.

Was isn an der Box bitte Limited oder Deluxe, wenn da mp3's draufgepackt werden.

Desweiteren stammt "Here She Comes Now" auf der CD2 nicht vom Smart Session Master. Der Track wurde bereits auf dem Velvet Underground Tribute "Heaven and Hell" veröffenlicht und dieser war klanglich einwandfrei im Gegensatz zu der verrauschten "Deluxe" Version.

Wie schwer kann es denn sein bereits veröffrenlichte Tracks besserer QUALITÄt auf die Platte zu packen.
NEIN da muss irgend nen ausgelutschtes TAPE herhalten.

IS JA SCHLIEßLICH ALLES REMASTERED.
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23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mist., 1. November 2011
"...das Remastering ist Mist. Viel zu laut abgemischt, auf Kosten der Dynamik. Die "alte" CD von 1991 klingt da deutlich besser."
....leider ist es so. Finger weg davon.
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