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5.0 von 5 Sternen Knipswunder
Hallo Knipser, diese Rezension ist für Euch!

Ich habe eine Kamera gesucht, die leichter und kleiner ist als meine schon etwas betagte Canon PowerShot S5. Sie sollte bedeutend schneller sein und HD-Videos können. Ich gebe ohne Zögern zu, dass ich vorwiegend im Automatikmodus fotografiere, ich bin ein Knipser, allerdings durchaus mit...
Veröffentlicht am 1. April 2012 von A. Havlik

versus
258 von 287 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Systemkamera-Vergleich
Auf der Suche nach einem kompakten Spiegelreflex-Ersatz für Reisen bin ich auf folgende Kameras gestoßen...
1) Nikon 1 (J1 und V1)
2) Sony NEX 5n
3) Sony NEX 7
4) Panasonic Lumix G3
5) Olympus PEN E-PL3
6) Samsung NX100
All diese Kameras haben eines gemeinsam - sie ermöglichen den Gebrauch von Wechselobjektiven und...
Veröffentlicht am 24. Januar 2012 von W. Florian


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232 von 254 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Knipswunder, 1. April 2012
Von 
A. Havlik (Coburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo Knipser, diese Rezension ist für Euch!

Ich habe eine Kamera gesucht, die leichter und kleiner ist als meine schon etwas betagte Canon PowerShot S5. Sie sollte bedeutend schneller sein und HD-Videos können. Ich gebe ohne Zögern zu, dass ich vorwiegend im Automatikmodus fotografiere, ich bin ein Knipser, allerdings durchaus mit Motiv-Ambitionen. Dabei verzichte ich gerne auf dutzende Gimmicks, wie sie etwa die Sony Nex5 vorweisen kann. Ich habe keine Lust, mir vor jedem Foto zu überlegen, welchen der Filter oder Trickbearbeitungen ich jetzt haben will. Ich halte drauf und drücke ab. Alles andere mache ich später im Bildbearbeitungsprogramm. Das gilt vor allem auch für Videoaufnahmen, die ich mindestens genauso oft nutze wie das Fotografieren. Für beide Modi gilt: Das Ausgangsmaterial muss stimmen.

Und, um es vorweg zu nehmen: Ich bin mit der Nikon 1 mehr als zufrieden. 4 Voreinstellungen genügen, nämlich Video, Fotomodus, Smart Photo Selector, Bewegter Schnappschuss.
Während bei Video und Fotomodus klar sein dürfte, was sich dahinter verbirgt, ist der Smart Photo Selector eine pfiffige Einrichtung, bei der auf Knopfdruck 20 Bilder aufgenommen werden, von denen das Beste, sowie vier weitere quasi "vorgestellt" werden. Welches man letztendlich nimmt, kann man freilich selbst entscheiden. Bei Kinderaufnahmen ein überaus geschätztes Feature. Der Bewegte Schnappschuss - naja, das gehört in die Rubrik "ganz nett", aber irgendwie sinnbefreit. Eine kurze Zeitlupenfrequenz, gefolgt von einem Bild. Für was man sowas braucht, hat sich mir noch nicht erschlossen.
In jedem der Modi (ausser Smart Photo Selector) kann man blitzschnell über die F-Taste die Aufnamebetriebsart auswählen. Im Videomodus ist dies HD-Film oder Zeitlupe, im Fotomodus Einzelbild, Serienaufnahme (bis zu 5 Bilder/Sekunde) oder Elektronisch (bis zu 60 Bilder/Sekunde), bei Bewegter Schnappschuss kann man über die F-Taste eine passende Hintergrundmusik aussuchen - da wird der Quatsch dieser Aufnahmefunktion noch deutlicher.

In jedem der oben genannten Modi führt die Menü-Taste zu einem individuellen, dem Modus entsprechenden Menü. Man kann allerhand (vor-)einstellen, quasi seine eigenen Vorlieben festlegen. Im Fotomodus ist das zB die Belichtungssteuerung. Dort kann man sich für den für mich segensreichen Automatikmodus entscheiden, hier "Motivautomatik" genannt. Und das beherrscht das Kerlchen wirklich genial. Je nach Aufnahmeumgebung bzw. Nähe oder Weite des Motivs erkennt die Kamera selbstständig zwischen Portrait, Landschaft, Nachtportrait oder Nahaufnahme. Trifft keines der genannten Modi zu, entscheidet sich die Kamera profan für "Automatik". Wer es komplizierter mag, darf sich natürlich für Programmautomatik, Blendenautomatik, Zeitautomatik oder gar Manuell entscheiden. Da dürfen sich dann die Fummler - äh sorry - die Profis austoben und alles selbst einstellen, vom geliebten Weißabgleich bis zur unvermeidlichen ISO-Empfindlichkeit. Ok, nix für mich ;-) Aber es geht, wenn man das will.

Was mir wirklich aufgefallen ist: Diese Kamera ist so unsagbar schnell. Scharfstellen und Auslösen verschmilzt zu einem einzigen Handgriff, quasi zeitgleich. Das ist phänomenal. Auch die diversen Serienaufnahmen gehen rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrasant. Toll. Macht richtig Spaß.

Natürlich gibt es viele weitere Einstellmöglichkeiten - ich beschränke mich auf das, was ich nutze. Der eingebaute Blitz ist ein besserer Aufheller, er wird wohl meistens im Gehäuse bleiben.

Erwähnenswert noch der Zeitlupenmodus bei den Filmaufnahmen. Beindruckende 400 Bilder/Sekunde in 640x240 bis zu unfassbaren 1200 Bildern/Sekunde sind möglich. Letztere natürlich in einer entsprechend kleinen Auflösung von 320x120 Pixeln. Die vorgegebene kurze Maximalaufnahmedauer von 5 Sekunden soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Slomo-Film bei 400 Bildern/Sekunde dann 1 Minute lang wird, bei 1200 Bildern/Minute gar 3,5 Minuten. So lange hält das eh niemand aus. Tolles Feature, in der Videonachbearbeitung durchaus einsetzbar.

Noch ein Wort zur generellen Bildqualität, auch und gerade bei Fotos: In einem Wort - beeindruckend. Auch hier ist es nicht meine Welt, mit Laborwerten zu prollen, ich verlasse mich da gnadenlos auf meine Augen, auch mit einem Seitenblick auf meine Canon S5.
Mit einer schnellen 16GB-Card lässt es sich bedenkenlos in allerhöchster Qualität knipsen, ich bin von meinem neuen Nikon-Baby richtig begeistert.
Der Akku hat jetzt eine Woche gehalten, ich habe hemmungslos fotografiert, gefilmt, auf den PC geladen, auf der Kamera angeschaut - damit bin ich voll zufrieden. Zwei Ersatzakkus habe ich dennoch geordert. Man ist ja auch mal länger unterwegs.

Das Design der Kamera ist schlicht und schön. Ich habe sie kürzlich im Apple-Store entdeckt, das sagt wohl alles. Das Material fühlt sich von der Haptik wertig an, gut verarbeitet, edel.

Ich hoffe, ich habe nichts vergessen und diese Rezension erhält einen gebührenden Platz neben all den wissenschaftlichen Ausführungen.

5 Sterne, Kaufempfehlung.

Nachtrag: Die Zeitlupensequenzen dieses Videos: [youtube.com/watch?v=7mPbkysvVOw]
sind mit meiner Nikon 1 J1 entstanden
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274 von 303 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolle Kamera - doch auf schwierigem Terrain, 16. November 2011
Von 
Dr. rer. imp. (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Nikon 1 J1 Systemkamera (10 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display) schwarz inkl 1 NIKKOR VR 10-30 mm Objektiv (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
###Ergänzung am 1.7.2012:
Zur Verwendung von Vollformat-Fremdobjektiven aus analogen Kameras gibt es für die J1 einen rein mechanischen Adapter

http://www.amazon.de/Adapter-Bajonett-Objektiv-Kameras-SIOCORE/dp/B007NXQLP0/ref=cm_cr-mr-title

Es ist klar, dass in diesem Fall nur eine manuelle Scharfeinstellung erfolgt. Leider ist es jedoch nicht möglich
1. die Zeitautomatik der J1 zu nutzen (hier kommt die Meldung, dass kein Objektiv aufgesetzt sei.
2. Im M-Modus mit der Belichtungsanzeige zu arbeiten, die mitteilt ob man über- oder unterbelichtet.

Natürlich kann man sagen, dass solche Adapter ja nicht originär vorgesehen sind. Trotzdem wäre es schön, wenn z. B. in einer neuen Firmware-Version für die J1 diese Manko behoben werden könnte.
###Ende der Ergänzung vom 1.7.2012

Das Lager der Fotografen teilt sich in zwei Seiten auf: zum einen die "Knipser", die einfach draufloshalten und die Halb-Profis, die sich um Bildgestaltung, Belichtung, Auflösung etc. Gedanken machen.

Und während die Halb-Profis kiloweise Ausrüstung mit sich umherschleppen (oder dann eben auch nicht), werden mit den kleinen Knipser-Kameras Fotos gemacht, weil man sie ja immer dabei hat.

Die Nikon J1 versucht hier einen Spagat um beiden Lager Fans (und Kundschaft) zu entlocken. So hat die Kamera einen drastisch größeren Bildsensor als die Kompaktkameras. Aber selbst Hobby-Spiegelreflexkameras und andere "Spagat-Kameras" haben einen Sensor, der noch mal deutlich größer ist. Ein großer Sensor führt jedoch zwangsläufig zu größeren und damit schwereren Objektiven - ein Teufelskreis.

Zunächst also etwas zum wichtigsten, zur Bildqualität. Beigefügt sind 6 Bilder ein und desselben Objektes (eine Streichholzschachtel aus einem Setzkasten, also eine Herausvergrößerung eines Details). 3 davon wurden mit der J1 gemacht, die anderen 3 mit einer 1/2,33"-Kompaktkamera Ricoh CX5, die jedoch auch nicht zu den Billig-Geräten gehört sondern mit rund 300 Euro zu Buche schlägt.

Die Ergebnisse sind eindeutig. Während bei ISO 100 die Bilder noch recht ähnlich sind, fällt die Qualität bei der Kompaktkamera schon bei ISO 400 deutlich ab, und das ISO 800 Bild der "Kleinen" ist schon deutlich schlechter als das ISO 1600 Bild der Nikon J1!

Sensorgröße ist also durch nichts zu ersetzen - außer durch noch mehr Sensorgröße.

Einen Vergleich mit einer Vollformat-Kamera mit noch größerem Sensor war nicht möglich, aber die Vermutung liegt nahe, dass hier nochmals Land gutgemacht wird.

Die weiteren positiven bzw. negativen Aspekte werden nun stichpunktartig zusammengefasst, um dem Leser einen schnellen Überblick zu verschaffen. Hierbei ist klar, dass einige Einstufungen subjektiven Charakter haben.

Die Positiv-Liste:
+ extrem wertige Verarbeitung
+ Stativanschluss aus Metall
+ Wechselobjektive möglich
+ Objektive haben Gewinde für Filter und Zubehör
+ Bildqualität deutlichst höher als bei Kompaktkameras
+ Autofokus funktioniert schnell und zuverlässig
+ HD-Videos möglich
+ Aufnahmen mit bis zu 60 Bilder pro Sekunde möglich
+ durch den großen Sensor sind Effekt mit Schärfentiefe ansatzweise möglich
+ 10 MegaPixel langen vollkommen aus und kommen der Bildqualität zugute

Die Negativ-Liste:
- Standard-Zoom hat recht kleinen Bereich
- Zubehör Zoom mit großem Bereich macht das System dann auch wieder schwer und nähert sich der Spiegelreflexfraktion
- keine Fremdobjektive verfügbar, hierdurch wenig Wettbewerb und hohe Nikon-Preise für die Objektive zu erwarten
- aufgrund der Bauform keine vernünftige Tasche verfügbar wie bei Kompaktkamera
- Blitzfunktion ergibt eher fahle Bilder, der Blitz ist eine Notlösung
- extreme Makroaufnahmen sind nicht möglich (maximal Scheckkartengröße
- die eingeschaltete Kamera gibt einen leisen Sirr-Ton von sich, der auch bei Ausschalten des Autofokus bleibt
- Mikrophonanschlüsse fehlen

Eher neutral zu bewerten:

o Zoom erfolgt nur manuell
o Objektivdeckel ist etwas umständlich zu entfernen und läuft Gefahr verloren zu gehen, ein Halteband fehlt
o Handling ist etwas gewöhnungsbedürftig, da das große Objektiv das bestimmende Element ist und man zunächst nicht weiß, wie man die Kamera am besten halten soll. Der fehlende Sucher mag auch den einen oder anderen irritieren.

Zusammenfassung:
Geht man von der Bildqualität aus, so ist die J1 auf jeden Fall ein großer Schritt in die richtige Richtung. Wer bisher von großen Vergrößerungen seiner Kompakt-Kameras enttäuscht war sollte sich die J1 genauer ansehen. Im Bereich der Postkartengröße treten die deutlichen Unterschiede aber wohl kaum zutage, so dass man hier wissen muss, was man will.
Von der Art des Fotografierens kommt die J1 eindeutig vom Profi-Sektor bzw. vom abitionierten Nikon-Segement. Hier ist in einigen Punkten Umdenken notwendig und auch sinnvoll - die J1 ist keine Spielzeugkamera, die man ohne die Anleitung gelesen zu haben mit in den Urlaub nehmen sollte.

Ob das Konzept bzw. der Spagat jedoch insgesamt aufgeht möchte ich dahingestellt sein lassen. Selbst mit dem kleinen Zoom-Objektiv ist die J1 deutlich schwerer als eine "immer-dabei-Kamera". Leistet man sich das angebotene 10-fach-Zoom um brennweitenmäßig mit den Kleinkameras mithalten zu können gelangt man in die Gewichtsklasse von Spiegelreflexkameras, die dann mit einem nochmal größeren Sensor, einem zusätzlichen Sucher, einem schwenkbaren Display mit höherer Auflösung und einem breiten Angebot an hochwerten Fremdobjektiven aufwarten - und vom Kaufpreis nach der J1 liegen.
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258 von 287 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Systemkamera-Vergleich, 24. Januar 2012
Auf der Suche nach einem kompakten Spiegelreflex-Ersatz für Reisen bin ich auf folgende Kameras gestoßen...
1) Nikon 1 (J1 und V1)
2) Sony NEX 5n
3) Sony NEX 7
4) Panasonic Lumix G3
5) Olympus PEN E-PL3
6) Samsung NX100
All diese Kameras haben eines gemeinsam - sie ermöglichen den Gebrauch von Wechselobjektiven und dadurch einen flexiblen, auf den Anwendungsbereich optimierten Einsatz mit hochwertigen Optiken, die klar über denen einer Kompaktkamera liegen. Selbstverständlich trägt auch ein größerer Kamerasensor zu einer besseren Bildqualität, vor allem bei schlechten Bildverhältnissen oder Sportaufnahmen, bei.

Nach dem Durchforsten zahlreicher Tests in Kamerazeitschriften, habe ich mich dazu entschieden, 3 der oben erwähnten Kameras selbst zu testen und mir quasi mein "eigenes Bild" zu machen.

Nikon 1 - Sensor 13,2 x 8,8 mm
Ich muss gestehen, dass ich die durchwegs positiven Rezensionen nicht ganz verstehen kann, oder viele einfach nicht die Möglichkeit hatten, andere Systemkameras in den Händen zu halten, bzw. die Fotoergebnisse zu vergleichen. Denn im direkten Vergleich ist nicht nur der Bildsensor deutlich kleiner als bei der Konkurrenz ausgefallen, sondern auch daraus resultierend, die Bildqualität (vor allem bei schlechtem Licht und hohen ISO-Werten) kein Vergleich. Keine Frage, die Qualität ist GUT' aber eben nicht mehr, sobald man ein Foto z.B. einer Sony NEX 5n gleichzeitig am Computer ansieht.
Positiv möchte ich an dieser Stelle die Verarbeitungsqualität anmerken, negativ das unverständlich kompliziert gestaltete Menü. Selbst einfachste Funktionen wurden teilweise in Sub-Sub-Menüs gepackt. Hier könnte Nikon mit einem Firmware-Update sicher noch etwas nachbessern.
Weiteres Manko - die Verfügbarkeit von zusätzlichen Objektiven hält sich derzeit noch sehr in Grenzen und es wird sich zeigen, ob Nikon hier an die Konkurrenz aufschließen kann.

Panasonic Lumix G3 - Sensor 17,3 x 13 mm = Micro-FourThirds
Das erste, was mir im Vergleich zur Konkurrenz auffiel - die Kamera ist beim Auslösen wirklich sehr schnell. Eine Verzögerung durch Messen und Fokussieren ist kaum spürbar, das Menü sinnvoll (wenn auch nicht für mich optimal) gestaltet.
Die Bildqualität ist sehr gut und über jener der Nikon 1, allerdings muss ich zugeben, dass ich diese Kamera am wenigsten getestet habe weil sie für meinen Geschmack eine Spur zu groß geraten ist und die Verarbeitungsqualität auf mich keinen besonders guten Eindruck macht.

Sony NEX 5n - Sensor 23.4 x 15,6 mm = APS-C
Der mit Abstand größte Kamerasensor macht sich in der Qualität der Fotos bemerkbar. Nicht nur bei schwierigen Lichtverhältnissen kann die NEX punkten, auch bei Tageslicht erscheinen die Bilder umfangreicher im Kontrast und der Schärfe. Ich verwende als Vergleichsmotive unter anderem immer Gras/Wiese, Häuser, Menschen und meinen Hund, und nur die Sony-Kamera hat es geschafft, an die Darstellung einer großen Spiegelreflex (Canon 5d Mark2 eines Freundes) heranzukommen und alle Details zur Zufriedenheit wiederzugeben.
Die Verarbeitungsqualität ist ebenfalls sehr überzeugend, leider hat es allerdings auch Sony nicht geschafft, das Menü und alle Knöpfe perfekt zu gestalten. Wieder sind einige Basisfunktionen unlogisch angeordnet und Dinge wie Selbstauslöser oder Blitzfunktionen unnötig in Untermenüs untergebracht.
Am Ende habe ich diese Kamera behalten und bin bis heute sehr zufrieden. Demnächst werden der optische Sucher und ein Zoomobjektiv angeschafft um mein Systempaket abzurunden.

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Egal für welche Kamera SIE Sich entscheiden, bitte bedenken Sie, dass es sich bei meiner Bewertung um MEINE Meinung handelt, die nicht die Ihre sein muss. Das Foto macht am Ende noch immer der Fotograf und nicht die Kamera. Und zu diesem Zweck müsste man eigentlich als "Werkzeug" nicht nur die Kamera, sondern auch alle verfügbaren Objektive vergleichen, denn hier haben alle Hersteller noch deutlich nachzubessern - zu klein ist derzeit das Sortiment um alle Bedürfnisse befriedigen zu können.

Zweiter Kritikpunkt an alle Hersteller... es ist schön, dass die Geschwindigkeit aller Kameras immer mehr steigt aber viel wichtiger als die Bilder je Sekunde ist die Anzahl! Was bitte bringen mir 60 Bilder pro Sekunde wenn ich nur 15 Fotos in Serie schießen kann?
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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Knipse" mit viel Potential, 20. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte zunächst sehr große Vorbehalte gegen die neue (erste) Systemkamera von Nikon - und zwar wegen des kleinen Sensor und dafür doch recht stattlichen Preises. Für mich ist die high-ISO-Fähigkeit einer Kamera absolut entscheidend. Insofern scheidet die Nikon 1 eigentlich aus. Aber trotzdem habe ich sie mir mal zugelegt, weil ich sehr gespannt war - und muss sagen dass sie mich extrem positiv überrascht, aber auch enttäuscht hat:
Positiv:
- die Automatiken: absolut phantastisch! Die Belichtung passt immer. Vor allem aber der Weißabgleich. Sogar die D300s liegt deutlich häufiger daneben. Die NEX-5n bei Kunstlicht eigentlich immer. Die Gesichtserkennung der J1 hat mich ebenfalls voll überzeugt!
- die Verarbeitung: Die Kamera ist wirklich solide, mit einer tollen, griffigen Oberfläche und Taste mit gutem Druckpunkt die nicht klappern
- Innovative Features wie die Möglichkeit während der Video-Aufnahme zusätzlich Fotos zu machen.

Negativ:
- die Automatik. Die Kamera lässt deutlich zu hohe Belichtungszeiten zu - es ist mir völlig schleierhaft wie eine Automatik die Belichtung von 1/15s bei f/5.6 der Kombination 1/30s bei f/4.0 vorziehen kann wie es die der J1 tut (außer im Landschafts-Modus wo das wohl tatsächlich sinnvoll wäre). Ich kann einen Bedienungsfehler ausschließen - und auch die Fachleute von dpreview haben dieses Problem erkannt. Im Endeffekt erhalte ich immer wieder von (schnell) bewegten Objekten verwischte, unbrauchbare Bilder - da nützt auch der schnelle Autofokus nichts mehr...
- die Form. Dem Design geschuldet ist die Nikon 1 eine "Flunder" und der Griffwulst fehlt. Damit ist es unmöglich die Kamera mit einer Hand ordentlich zu bedienen. Man kann zwar einen kleinen Griff zum Anstecken hinzukaufen, aber hier hat Nikon nach meinem Geschmack eindeutig zu viel Gewicht aufs Design gelegt und die Funktionalität vollkommen vernachlässigt.
- kein klapp und schwenkbarer Monitor. Der ist für mich eigentlich Pflicht - wenn schon aufgrund des Crop-Faktors keine Tiefenschärfe-Spiele möglich sind, möchte ich wenigstens mit der Perspektive "Frosch" bzw "Überkopf" spielen können!
- Manche gute Ideen wurden leider nicht konsequent umgesetzt. Was nützt ein High-Speed-Bildaufnahme-Modus, wenn der Pufferspeicher nur 10Bilder am Stück zulässt - und die Kamera dann erstmal einige Zeit an der Verarbeitung kaut???. Das ist halt das Problem bei den Kompromissen, die es bei Kompaktknipsen geben muss: ein tolles Feature wird durch das Einsparen von Speicher effektiv nicht nutzbar ist! Die daran unschuldigen Internethändler haben dann mit vielen Rücksendungen zu kämpfen haben...

Alles in allem ist die Nikon 1 eine tolle "Knipse" in dem Sinne, dass sie einem alles technische abnimmt und perfekt belichtete Bilder mit passendem Weißabgleich und tollen Farben direkt als Jpgs liefert. Wer keine Lust auf RAW-Bearbeitung hat ist mit der Nikon 1 sicher bestens bedient. Leider wurden eben noch einige Features nicht vollständig umgesetzt bzw. Fehler gemacht die hoffentlich mit der nächsten Generation behoben werden. Das Potential dessen, was sich Nikon mit der 1er Serie vorgenommen hat, ist jedenfalls klar erkennbar!
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83 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für umsteiger aus dem Kompakt Bereich TOP!, 20. November 2011
Von 
DK (Nähe Minden Westf.) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Nikon 1 J1 Systemkamera (10 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display) schwarz inkl 1 NIKKOR VR 10-30 mm Objektiv (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Vorweg:
Ich bin kein Profi Fotograf, ich möchte einfach gute Fotos machen die ich auch selbst beeinflussen möchte.
Zurzeit habe ich eine DSRL und eine Systemkamera von Olympus, die E-PL3.
Die E-PL3 ist von der Zielgruppe und von der Größe nahezu gleich.
Nun zu der Nikon 1 J1 Systemkamera (10 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display) schwarz inkl. 1 NIKKOR VR 10-30 mm Objektiv.
Was mir Positiv auffiel:
- Die Kamera ist klein, leicht und hochwertig verarbeitet. Das was man von einer Systemkamera auch erwartet.
- mit der Nikon 1 kann man einfach schnell Schnappschüsse machen, dank des gut funktionierenden Automatik Modus.
- Die Möglichkeit während des Filmens auch Fotos zu machen. Sehr praktisch.
- Sehr schneller Autofocus
- Für den Einsteiger kein zu überladendes Menü.
- Für den Einsteiger einfach zu bedienen.
- Sehr gute Video Funktion.
- Eingebauter Blitz

Was mir Negativ auffiel:
- Was für den Einsteiger gut ist, ist für denjenigen schlecht der mehr als nur einfache Fotos machen möchte. Die Einstellmöglichkeiten sind zu weit im Menü versteckt. Allein die Programmauswahl (P/S/A/M) benötigt bis zu 5 Schritte vom Klick in Menü bis zum Foto machen. Zudem ist das Menü eher an die Kompaktkameras, als an DSLR Orientiert.
- Das Menü kann man einfach zu wenig Individuell einstellen.
- Viele Funktionen sind nicht zu Ende gedacht: Z.B.: Selbstauslöser: Ich kenne das von meiner DSLR und von der Olympus so: Zeit Auswählen, Foto machen, noch ein Foto machen, und noch eins... bis ich die Zeitvorwahl wieder rausnehme.
Bei der Nikon ist das anders, hier wird nach jedem Bild die Zeitvorwahl wieder gelöscht. Wenn ich mit dem Stativ Arbeite und die Zeitvorwahl benötige, um Verwacklungsfreie Bilder zu bekommen ist das nervig.
- kein Einfluss auf die Motivautomatik > sprich was bei den meisten einfach einzustellen ist (z.B. S/W, Sephiabilder usw.) geht hier nur mit Nachbearbeitung.
- Autofokus > Er Arbeitet zwar schnell, Manuell Einstellung (z.B. welchen Bildpunkt ich Fokussieren möchte) geht im Automatik Modus nicht.
- Viel Spielerei > Bewegter Schnappschuss (Wer braucht so was? Entweder ich mache Fotos oder ein Video)
- Serien Bilder > Laut Werbung soll eine Bildrate bis zu 60 Bilder möglich sein. Man kann einstellen ob man <Einzelbild> <Serienbild> oder <Elektronisch HI> aufnehmen möchte. Bei Hi ist 10 Bilder/s, 30 Bilder/s oder 60 Bilder/s möglich. Egal welche Einstellung ich nehme, mehr als 13 Bilder waren nicht drin. Und an der Speicherkarte (Sandisk Extreme Pro 95MB/s soll es wohl nicht liegen) Schade.
- kein Blitzschuh

Fazit:
Klare Kaufempfehlung für den der bessere Bilder machen möchte als mit seiner Kompaktkamera
Keine Kaufempfehlung für den der zu seiner DSLR eine kleine Systemkamera für Unterwegs sucht.
Alterative: Olympus PEN E-PL3 Systemkamera (12 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz Kit mit 14-42mm und 40-150mm Objektiven schwarz. Besseres Preis /Leistung Verhältnis und mehr einstell Möglichkeiten.

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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Umsteigermodell mit kleinem Sensor, 28. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Nikon 1 J1 Systemkamera (10 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display) schwarz inkl 1 NIKKOR VR 10-30 mm Objektiv (Elektronik)
Die Nikon 1 ist Nikons erste spiegellose Systemkamera und ist den meisten vielleicht aus dem derzeitigen Werbespot bekannt, in dem versprochen wird, dass sie bereits auslöst, bevor man den Knopf ganz durchgedrückt hat. Vorweg: ich besitze die Kamera nicht, durfte sie aber im Zuge einer Rezension testen und würde sie durchaus zum Kauf empfehlen.

Getestet wurde das Kit mit dem NIKKOR 10-30 mm f3.5-5.6 VR-Zoomobjektiv und das separat lieferbare Weitwinkelobjektiv NIKKOR 10 mm 1:2,8.

Die Pro- und Contras kurz zusammengefasst

+ sehr handlich und leicht verstaubar, selbst mit Zoom-Objektiv
+ trotz kleiner Größe qualitativ hochwertig verarbeitet
+ hochauflösendes, gut beleuchtetes Display
+ eingeblendete Hinweise für Anfänger, die vorher noch nie mit Wechselobjektiven zu tun hatten
+ Objektiv lässt sich leicht einsetzen und abnehmen
+ schneller Autofokus
+ intuitiv bedienbar
+ Kit-Objektive liefern gute Bilder
+ bis ISO 800 auch ohne Rauschreduzierung noch gute Bilder. In Labortests wie z.B von Cnet konnte allerdings nur mit ISO 100 wirklich rauschfrei fotografiert werden.
+ hohe RAW-Qualität
+ Akku hält lange durch

- ausfahrbarer Blitz sitzt auf dünnem Plastikstab der zerbrechlich wirkt
- beworbenes Feature "Smart Photo Selector" nicht ganz so sensationell, wie versprochen
- kleiner Sensor und lichtschwache Objektive
- kein Bildstabilisator im Weitwinkelobjektiv

Fazit: Fotografen, die von ihrer Kompakten nach etwas Höherem streben, kann ich die Nikon bedenkenlos empfehlen. Für Einsteiger ist es eine reine Preisfrage. Ambitionierte Fotografen müssen hier persönliche Präferenzen sowie den Umfang und den Bereich, in dem die Kamera eingesetzt werden soll, abwägen.
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50 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Beste aus zwei Welten?, 6. November 2011
Von 
Robert Hill "roberthill99" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Nikon 1 J1 Systemkamera (10 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display) schwarz inkl 1 NIKKOR VR 10-30 mm Objektiv (Elektronik)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Wenn Sie eine kompakte, digitale Systemkamera mit Wechselobjektiven suchen, die Fotografie und Video gleichermaßen gut beherrscht, sollten Sie weiterlesen. Denn, dass Spezialisten den Alleskönnern meist in Details überlegen sind, wissen Sie und sind bereit, das zu akzeptieren.

In meiner beruflichen Tätigkeit als Fotograf erwarten viele Kunden, dass ich, beispielsweise von Reportagen, auch kurze Videoclips mitbringe. Ebenso oft kommt es vor, dass von Videos auch Standbilder in Druckqualität benötigt werden. Praktisch, wenn man, wie bei der Nikon 1 während der Videoaufnahme den Fotoauslöser drücken kann, und umgekehrt.

Dass Nikon eine EVIL-Systemkamera (electronic viewfinder, interchangeable lens -> elektronischer Sucher, Wechseloptik) auf den Markt bringt, davon war auszugehen. Erwartet hat die Fachwelt eine Kamera mit dem genialen Bedienkonzept der Nikon Coolpix P7100 Digitalkamera (10 Megapixel, 7-fach Weitwinkelzoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz und dem seit 1959 bestens eingeführten Nikon Objektivbajonett. Mit einem APS-C-Sensor hat man gerechnet, auf das volle KB-Format insgeheim gehofft.
"Der Berg kreißte und gebar eine Maus". Das war mein erster Gedanke als ich die neuen Nikon 1 Systemkameras das erste Mal sah. Aber wenn die Maus so viel Spaß macht wie Jerry Tom and Jerry Annual 2006 und so schnell ist, wie Speedy Gonzales Speedy Gonzales,die Schnellste Maus Von Mexiko macht die Sache durchaus Sinn.

Nebenbei bemerkt: Wenn man die für Spiegelreflexkameras konstruierten Objektive weiter verwenden möchte, wird der größte EVIL-Vorteil verschenkt. Die Kompaktheit. Denn SLR-Objektive berücksichtigen konstruktiv den Spiegelkasten, der ja bei EVIL nicht nötig ist. Das ist auch der Grund dafür, dass der Bajonettadapter FT1 recht voluminös sein MUSS.

Da ich davon ausgehe, dass einige Interessenten am neuen Nikon-System zwischen der kompakteren und preisgünstigeren Nikon 1 J1 Systemkamera (10 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display) schwarz inkl 1 NIKKOR VR 10-30 mm Objektiv und der etwas größeren und teureren Nikon 1 V1 Systemkamera (10 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display) schwarz inkl 1 NIKKOR VR 10-30 mm Objektiv schwanken, möchte ich erstmal auf die wichtigsten Unterschiede der beiden Kameras eingehen:

1.) Sucher
-> J1: nur 7,5 cm (3 Zoll) großer TFT-LCD-Monitor mit ca. 460.000 Pixel
-> V1: integrierter elektonischer Durchsicht-Sucher mit 1,44 Millionen Pixel und 7,5 cm (3 Zoll) großer TFT-LCD-Monitor mit ca. 921.000 Pixel
2.) Blitz
-> J1: integriertes Blitzgerät, das auf Knopfdruck manuell ca. 25mm ausfährt (keine roten Augen!), Leitzahl 5, kein Zubehörschuh
-> V1: Nikon SB-N5 Blitzgerät 0,6 bis 20m für SLR Kamera optional erhältlich, wird in den Zubehörschuh geschoben.
3.) Tonaufzeichnung
-> J1: nur über eingebautes Stereomikrofon
-> V1: über eingebautes Stereomikrofon oder über externes Mikro, Anschluss über Miniklinkenstecker. Bei beiden Kameras kein Kopfhöreranschluss (Kontrollmonitor) vorhanden.
Die Klangqualität der eingebauten Mikrofone reicht für den Hintergrund-Soundteppich aus, können aber bei höheren Ansprüchen nicht 100%ig überzeugen.
4.) Auslöser
-> J1: Einzelbild, Serienaufnahme und Highspeed
-> V1: Einzelbild mechanisch, Einzelbild elektronisch, Serienbild elektronisch und Highspeed
5.) Akku
-> J1: EN-EL 20; 7,4V/1.020 mAh
-> V1: EN-EL 15; 7,0V/1.900 mAh
Die Akkus unterscheiden sich nicht nur in Spannung und Kapazität, sondern auch in der Bauform. Ergo: Wer beide Nikon 1 Kameras hat und auf Reisen mitnehmen möchte, muss beide Ladegeräte mitschleppen. Alternative: PIXO C2+ Ladegerät für Li-ion AkkuPack und NiCd/NiMH Einzelzelle

Da bei beiden Kameras derselbe Sensor zum Einsatz kommt, sind die Bild- und Videoqualität bei beiden identisch, sofern man mit demselben Objektiv fotografiert. Das mitgelieferte NIKKOR VR 10-30 kann mit seiner Abbildungsleistung durchaus gefallen. Die Schärfe ist im Nahbereich akzeptabel, ab ca. einem Meter Entfernung bis unendlich im gesamten Brennweitenbereich gut. Auch der Kontrast und die Farbwiedergabe sind mehr als zufriedenstellend. Die geringe Lichtstärke ist ein Tribut an die Baugröße, das Gewicht und den relativ günstigen Preis des Objektivs. Besonders erwähnen möchte ich die sehr geringe Verzeichnung, die nur im kürzesten Brennweitenbereich auftritt und nur auffällt, wenn man gezielt danach sucht. Auch die Streulichtempfindlichkeit ist für ein Zoom dieser Preisklasse sehr gut. Die Gegenlichtblende ist als optionales Zubehör erhältlich, erfüllt aber aufgrund ihrer kurzen Bauweise, eh nur Alibifunktion. Sinnvoller und viel wirksamer ist es, wenn man bei Aufnahmen gegen direkte Lichtquellen das Objektiv mit der freien Hand abschattet.

Sensationell schnell und präzise ist der Autofokus der Nikon 1. Auch die Auslöseverzögerung und die Serienbildgeschwindigkeit dürften so ziemlich das schnellste sein, das derzeit bei voller Auflösung und Autofokus möglich ist. Das Rauschverhalten hinkt, verglichen mit APS-C-Kameras, ab ca. ISO 400 etwas hinterher, reicht aber für die meisten Anwendungen locker aus.

Lobenswert, dass außer dem sonst üblichen sRGB auch der für professionelle Druckvorlagen übliche Adobe RGB-Farbraum eingestellt werden kann. Vermisst habe ich dagegen die Möglichkeit, die Bildpartien ohne Zeichnung bei der Wiedergabe anzeigen zu lassen.

So begeistert, wie ich von der Bedienung der Coolpix P7100 bin, so sehr hat mich in dieser Hinsicht die Nikon 1 ernüchtert. Denn die Kameras sehen zwar mit ihren aufs Notwendigste reduzierten Bedienelementen sehr elegant aus, doch auch für wichtige Einstellungen muss wieder umständlich durch das - allerdings recht aufgeräumte - Menü gestochert werden. Das ist um so unangenehmer, da der automatische Weißabgleich bei meinen Testkameras nicht so ganz überzeugen konnte. Vor allem in Schattenpartien waren die Fotos oft blaustichig. Dort, wo man sinnigerweise ein für die Kamerafunktion wichtiges Bedienelement platzieren soll(te), hat die Nikon 1 ein Drehrad für die Funktionen "Foto", "Video", "Smart Photo Selektor" und "Bewegter Schnappschuss". Während sich mir der Sinn der beiden erstgenannten Funktionen noch erschließt, hätten "Smart Photo Selektor" und "Bewegter Schnappschuss" durchaus in den Tiefen des Menüs bei den ungenutzten Sonderfunktionen versteckt werden können. Denn ich sehe mich durchaus in der Lage, selbst zu beurteilen, welches Foto aus einer Bildserie mir am Besten gefällt. Und warum man ein Zeitlupenvideo ohne Ton mit einem Foto ("Bewegter Schnappschuss") abschließen soll, weiß ich auch nicht...

Wenn ich schon am Meckern bin: Massiv stört mich der Zubehörschuh. Seit ich denken kann, ist dieser genormt. Üblicherweise nimmt der ein Blitzgerät, ein externes Micro beim Videodreh oder, wenn der Weltenbummler den Überblick behalten möchte, einen GPS-Datenlogger auf. Nikon kocht hier ein eigenes Süppchen: Bei der "J1" wird ganz drauf verzichtet, die "V1" hat einen - aber in einer bisher noch nie da gewesenen Ausführung. Wer schon Blitzgeräte - auch von Nikon - hat, kann diese nicht an der V1 verwenden. Ein neuer Blitz muss her. Der ist zwar nicht teuer, aber mit Leitzahl 9 nicht unbedingt ein Kraftprotz. Es ist zu hoffen, dass da noch was nachkommt. Das System steht ja erst am Anfang. Zubehörteile, die nicht mit dem Verschluss der Kamera synchronisiert werden müssen (z. B. externes Mikrofon), kann man mit einem Nikon AS-N1000 Mikrofonadapter für Kamera im Zubehörschuh der V1 verwenden.

Ein Wort über die zum Zeitpunkt der Rezension lieferbaren Objektive. Derzeit sind ein Nikon 1 NIKKOR 10 mm 1:2,8 Objektiv schwarz, Nikon 1 NIKKOR VR 30-110 mm 1:3,8-5,6 Objektiv schwarz und das für Video optimierte Motorzoom Nikon 1 NIKKOR VR 10-100 mm 1:4,5-5,6 PD-Zoom Objektiv schwarz erhältlich. Eventuell vorhandene Nikon-SLR-Objektive können mit dem ab Dezember erhältlichen Bajonettadapter FT1 verwendet werden, gewisse Einschränkungen können je nach Objektivtyp möglich sein.

Wenn Sie im Menü die Sensor-Reinigungsfunktion suchen und nicht finden: Das geschieht beim Einschalten der V1 automatisch. Bei der J1 wird eventuell vorhandener Staub elektronisch rausgerechnet. Zusätzlich soll ein Staubschutzglas den 13,2 mm x 8,8 mm großen CMOS-Sensor sauber halten. Wie der sich in der Praxis bewährt, wird die Praxis zeigen.

Kommen wir zum Schluss. Nikon hat uns mit der neuen Systemkamera überrascht. Das System ist neu, hat noch seine Kinderkrankheiten. Ich schwanke, auch angesichts des zur Markteinführung nicht unbedingt günstigen Preises für die Kameras zwischen drei und vier Sternchen. In dubio pro reo: Vier Sternchen. Auch, weil ich verschiedene Funktionen durchaus als Versprechen für die Zukunft der digitalen Kameras interpretiere.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Aufsteiger, 26. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Nikon 1J1 ist für mich der Aufstieg aus der Kompaktkameraklasse. Ich hatte vorher eine sogenannte "Edelkompaktkamera" die Lumix LX5, die mir aber aufgrund des fehlenden Telezooms und der der begrenzten Bildqualität des 1/1,7 Zoll Sensors nicht mehr gefiel.
Also habe ich mich zuerst im DSLR Lager umgesehen, aber hier wird die wesentlich bessere Bildqualität durch mehr Gewicht und Grösse erkauft. Auch die Objektive haben ihren Preis, und bei einer grösseren Ausrüstung hat man schnell einen grossen Koffer zusammen, das wollte ich auch nicht. Es sollte alles noch transportabel bleiben und auch bezahlbar.
So kam ich auf die Nikon 1J1, die zwischen den Kompaktkameras und den DSLR platziert ist. Der 1 Zoll grosse Sensor liefert wesentlich bessere Bilder als eine Kompaktkamera, kann aber bauartbedingt nicht mit den wesentlich grösseren APS-C Sensoren der DSLR Kamera mithalten.
Auch die Grösse ist für mich noch angenehm, ebenso die Wechseloptiken 10-30mm und 30-110mm Zoom lassen sich leicht in der Tasche verstauen. Die Auflösung ist auf 10 Megapixel beschränkt und erlaubt erstaunlich rauschfreie Bilder bis ca. ISO 800. Da war meine Kompaktkamera schon heftig am matschen und rauschen, die Nikon liefert hier noch einwandfreie, eher feinkörnige Aufnahmen.
Was man gleich nach dem einschalten bemerkt, ist die extrem schnelle Reaktionszeit des Autofokus, anvisieren, auslösen und das Bild ist im Kasten. Das geht rasend schnell, so etwas kenne ich von den Kompaktkameras nicht, eher von den DSLRs. Einschalten muss man die Nikon auch nicht am Schalter, einfach das Objekiv entriegeln und ausfahren, und man kann loslegen, sehr gut mitgedacht!
Die Kamera lässt sich nur umständlich manuell einstellen, am besten fährt man mit dem Automatikmodus, der bei der Nikon sehr gut und sicher gelungen ist. Bis jetzt ist noch keine Aufnahme misslungen, mein Tipp ist also einfach knippsen, und den Autopiloten die Arbeit machen lassen.
Wer will kann natürlich im RAW Format arbeiten, und in den Untermenüs viele Parameter manuell einstellen, da werden die Profis sicher fündig und wissen auch, was man da einstellen soll.
Ein Highlight ist sicher auch noch der Videomodus, in Full HD und 30p oder 60i gelingen ruckelfreie Videos, die absolut scharf sind. Zoom und Belichtung werden auch hier extrem schnell nachgeführt und das Ergebmis kann sich absolut sehen lassen. Ich brauche keinen extra HD Camkorder mehr, und bin absolut zufrieden damit.

Mein Fazit ist, dass es für mich persönlich keine bessere Kamera gibt, die im kleinen Format eine grosse Leistung bringt.
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47 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein rundes Paket in der Summe ihrer Eigenschaften, 10. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon 1 J1 Systemkamera (10 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display) schwarz inkl 1 NIKKOR VR 10-30 mm Objektiv (Elektronik)
Hallo lieber Leser,

na ? Auch tausende Tests und Rezensionen gelesen ?

Auch verrückt machen lassen von Testergebnissen und Meinungen vermeintlicher Experten ?

Auch das Gefühl gehabt es kann nicht sein, was nicht sein darf ? In der Größe, das kann nicht klappen.

Und dabei das Wesentlich völlig aussen vor gelassen bzw. durch den mit Input vollgestopften Kopf völlig übersehen ?

Richtig: das Fotografieren.

Ich nenn jetzt keine technischen Details der Kamera, keine Laborwerte und keine Messdaten.

Ich gebe im folgenden meine persönlichen Eindrücke wieder. Als Referenz nenne ich die Kameramodelle, die ich mein Eigen nennen und somit testen bzw. nutzen durfte.

Ich hatte bislang (ich begrenze das mal auf einen überschaubaren Zeitraum):

Nikon D40, D60, D3000, D3100, D5000, D90, D7000

Sony V1, HX1, HX5, HX100v

Was suche ich: Eine Kamera die weniger Spezialist ist (diese kann eine Sache nahezu perfekt und alles andere nicht oder nur kompromissbehaftet) als allgemein ein Werkzeug für mich, mein Leben einzufangen und das in einer ansprechenden Qualität.

Ab und zu die Möglichkeit, gezielt "Fotos für mich" zu machen sowie Alltagstauglichkeit.

Was muss klar sein: Jede Kamera ist in irgendeiner Weise ein Kompromiss.

Mein Ergebnis:

Die J1 ist klein aber voller technischer Details, die im Ergebnis zu schönen Bildern führen und das Leben einfacher machen. Sie "verkommt" zum reinen Werkzeug, die Motive rücken in den Vordergrund.

Ich sage bewusst "schöne" Bilder. Keine der bisherigen Kameras (vllt. mit Ausnahme der D7000) hat so stimmig belichtet und die Farben gewählt.

Der Blitz ist schwach, reicht aber in den meisten Situationen zur Aufhellung von Ereignissen aus.

Bildqualität ist bis ISO 800 sehr ansprechend. Aber auch bei kleineren Abzügen kann man bedenkenlos höher gehen.

Nicht falsch verstehen: Rauschen ist vorhanden, aber in einer nicht störenden Art und Weise.

Bewegter Schnappschuss hat mich persönlich nicht angesprochen, wohl aber die Smart Foto Funktion.

Hierbei schießt die Kamera eine Reihe Bilder vor und wählt die fünf besten unter denen man dann seinen Favoriten selektieren kann.

Video:

Mir persönlich gefällt der 720 60p Modus am besten, da er absolut flüssig ist, genug HD Auflösung bietet und auf meinem Imac ohne Konvertierung direkt bearbeitbar und abspielbar ist.

Farben sind sehr ausgewogen und die Schärfe wird unmerklich und schnell ohne Geräusche nachgeführt.

Alles in Allem ist die Kamera ein rundes Gesamtpaket, ohne viel fotografischen und technischen Aufwand ansprechende Fotos zu kreieren.

Man bekommt ein rundes Paket fürs Geld und ist für fast alle Situationen ausreichend gerüstet.

Die Objetive sind optisch sehr stimmig und preislich bezahlbar.

Ich würde sie wieder kaufen.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles eine Sache der Einstellung...., 14. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich mir die Nikon 1 J1 bestellt habe, mich in ihr Menü eingearbeitet habe und verschiedene
Einstellungen getestet habe, war mir klar, aus welchen Gründen hier über diese Kamera negativ rezensiert wurde: Es wird einfach drauflosgeknipst und dementsprechend fällt dann auch die Bildqualität aus, nämlich nicht zufriedenstellend.

Selbst eine digitale Spiegelreflex wie z.B. die Canon EOS 600 macht auf Anhieb nicht immer gute Aufnahmen, selbst bei dieser Art von Kamera ist die Feineinstellung wichtig, so eben auch bei der Nikon 1 J1.

Die Nikon 1 bietet zum einen eine sehr schnelle Arbeitsgeschwindigkeit im Menü, sodaß es geradezu Spaß macht damit zu arbeiten, zum anderen ist das Menü sehr übersichtlich und anwenderfreundlich gestaltet.

So gibt es zum Beispiel unter dem Menüpunkt Kamera die Einstellung Picture Control, verschiedene Bildeinstellungsmöglichkeiten wie VI Brillant, wählt man diese Option aus und klickt noch einmal nach rechts, erscheint ein weiteres Untermenü, in welchem sich nochmals die Unterpunkte Scharfzeichnung, Kontrast, Helligkeit, Farbsättigung und Farbton individuell einstellen lassen.
Es gibt auch eine generelle Schnellanpassung, in welcher diese Punkte teilweise zusammengefasst reguliert werden können.

Dann gibt es im Kameramenü den Bereich ISO-Empfindlichkeit. Hier ist es möglich unter drei!!! ISO-Automatiken auszuwählen: A3200 (100-3200), A800 (100-800) und A400 (100-400). Damit ist schon mal ein breiter Bereich an Auto-ISO-Einstellungen abgedeckt, damit muß man einfach mal ein wenig spielen, experementieren und von der sehr guten Qualität der Aufnahmen angenehm überrascht sein.
Desweiteren ist der ISO-Bereich natürlich auch manuell auszuwählen, von 100-3200 und Hi1 (6400) für Nachtaufnahmen.

Die Nikon 1 kann auch komplett manuell gesteuert werden oder mit Zeit- oder Blendenautomatik und Programmautomatik. Dazu muß man zwar ins Menü, sie hat leider keine direkten Einstellmöglichkeiten, aber wie schon geschrieben, dass Menü arbeitet sehr schnell.

Insgesamt kann ich die Nikon 1 J1 sehr empfehlen, eine Rüge gibt es für das Nichtvorhandensein eines Blitzkontaktschuhs, dieser ist mittlerweile Standard und sollte an keiner Kamera fehlen.
Ich werde diese Rezension weiter ausarbeiten und noch einige Testaufnahmen einstellen.

Lassen Sie sich von den negativen Rezensionen nicht abhalten, diese Kamera zu kaufen, sie macht sehr gute Aufnahmen, vorallem Freistellen (Motiv vorne scharf, Hintergrund unscharf) gelingt mit ihr sehr gut, dass Standardobjektiv 10-30 ist für die meisten Motive erstmal ausreichend. Unter dpreview.com/reviews/nikonv1j1 gibt es eine ausführliche Review mit zahlreichen Testaufnahmen, die Fotos sprechen für sich.
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