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71 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super Film mit schlechter dt. Synchro
Zunächst muss ich mich als Pixar-Fan outen: Ich habe alle ihre erhältlichen Filme auf Blu-ray und "Toy Story" 1 und 2 sind für mich ganz klar unter den besten Animationsfilmen aller Zeiten. Nicht nur, dass die Computeranimationen für die damalige Zeit bahnbrechend waren und noch heute sehr gut aussehen, es sind die tollen Geschichten, die tiefgehenden...
Veröffentlicht am 11. November 2010 von Vincent Vinyl

versus
23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Film hui - deutsche Synchronisation pfui!
Als Pixar-Fan der ersten Stunde, der jeden einzelnen der hochwertigen Filme der Pioniere computeranimierter Trickfilme liebt, freute ich mich riesig auf Toy Story 3 und wurde bei meinem Kinobesuch nur teilweise zufrieden gestellt! Leider hatte irgendein Bürohengst oder Marketingexperte bei Disney-Deutschland die schlechte Idee den verkaufsträchtigen Namen Bully...
Veröffentlicht am 24. November 2010 von Valentin Korab


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71 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super Film mit schlechter dt. Synchro, 11. November 2010
Zunächst muss ich mich als Pixar-Fan outen: Ich habe alle ihre erhältlichen Filme auf Blu-ray und "Toy Story" 1 und 2 sind für mich ganz klar unter den besten Animationsfilmen aller Zeiten. Nicht nur, dass die Computeranimationen für die damalige Zeit bahnbrechend waren und noch heute sehr gut aussehen, es sind die tollen Geschichten, die tiefgehenden Storys die Erwachsene wie Kinder begeistern und die einmaligen Charaktere wie Woody, Buzz und all die kleinen Nebenrollen wie Rex, Mr. Potatoe Head und Co. die einen auch beim xten Mal Anschauen immer noch begeistern. Teil 1 und 2 hatten alles: Emotion, Humor, Spannung...Die Filme sind Klassiker und werden auch in 50 Jahren noch neue Generationen unterhalten.

Ein schweres Los für Teil 3...Doch der Film knüpft nahtlos dort an, wo Teil 1 und 2 aufhören. Wieder ist der Humor der alten Teile dabei, teilweise mit modernen Elementen: Etwa wollen die Spielzeuge nach ihrer Ausmusterung bei eBay nachsehen wie viel sie denn wert sind ;-). Das passt, das macht Spaß und entspricht dem Charme der alten Filme. Wo die Animationen natürlich auf der Höhe der Zeit sind, ist die Geschichte genau so klassisch wie bei den ersten beiden Teilen und besitzt genug Spannung für die kleinen Zuschauer aber auch genug Tiefgang, um Erwachsene zu unterhalten: Es geht um das Älterwerden und wie sich jeder damit eines Tages abfinden muss.

Die Blu-ray (besitze den US-Import) lässt keine Wünsche offen: Der Film im 16:9-Format (1:78:1) sieht perfekt aus, so wie man es von Pixar gewohnt ist. Auch die Extras sind klasse, besonders natürlich der Kurzfilm "Day & Night". Auch der englische HD-Ton verdient volle 5 Sterne.

Jetzt kommt aber der Grund, warum der Film letzten Endes nur 4 Sterne wert ist, vielleicht auch nur dreieinhalb: Was Disney sich bei der dt. Synchronisation erlaubt hat, ist ein harter Schlag ins Gesicht aller deutschen Toy-Story Fans: Statt den beliebten Peer Augustinski wie in Teil 1 und 2 für die Rolle des Woody zu verpflichten, spannte man den Ex-Comedian Bully ein. Zurecht gab es zahlreiche Proteste unter Fans, die leider nichts ändern konnten. Disney entschied sich die gesamte Bully-Truppe für die Synchro einzuspannen und damit eine Marketing-Kampagne zu verbinden. Wo Tramitz seit jeher ein guter Synchronsprecher bleibt, der auch schon in den 80ern aktiv war, passt auch Kavanian durchaus zu Rex. Bully aber kann Augustinski zu keiner Zeit ersetzen und macht die deutsche Synchronisation zu einem Trauerspiel: Stets denkt man: Was wäre wenn...Was wäre wenn Augustinksi nur den Film synchronisiert hätte?

Unwissende mögen denken, dass Augustinksi nach seinem Schlaganfall nicht zur Verfügung stand. Doch er hat sich längst erholt und synchronisiert auch wieder aktiv. In einem Interview gab er bekannt, dass er die Rolle des Woody auch wieder übernommen hätte, aber von Disney leider keine Anfrage kam. Schade!

Für viele mag das nur ein kleines Manko sein, für mich ist es ein enormer Bruch mit Teil 1 und 2, der einfach einen Stern Abzug für die dt. Fassung nötig macht. Besonders angesichts der Tatsache, dass man im Original selbst Andy etwa wieder mit genau dem selben Sprecher besetzte, der ihn auch in den Vorgängern sprach. Diese Liebe zum Detail tritt man in der dt. Synchronfassung absichtlich mit Füßen.

Disney synchronisierte ja viele alte Filme für neue Ausgaben nochmals neu. Für Toy Story 3 würde ich mir sowas wünschen: Einfach Bully durch Augustinski austauschen und schon sind 5 Sterne sicher!
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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kindheitserinnerungen aus digitalem Plastik (+ Spoiler!), 18. November 2010
Von 
J. Floehr (Krefeld) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Toy Story 3 (DVD)
Okay, also, das ist so. Der erste Teil der Toy Story-Reihe (laut Wiki war ich da erst fünf!?) war damals mein absoluter und natürlich auch erster Lieblingsfilm. Ich hatte nicht nur die Videokasette, ich hatte Spielfiguren von Woody und von Captain Buzz Lightyear und Rex und hatte das (unfassbar schlechte) Gameboy-Spiel und Bettwäsche und ein Malbuch und mein Lieblings-T-Shirt war gelb und es war ein Toy Story-Motiv drauf. Als es mir zu klein wurde, habe ich geheult.

Dann wurde ich aus Versehen älter, der zweite Teil interessierte mich dann kaum, ich habe ihn erst im Fernsehen gesehen und fand ihn mehr so mittelprächtig. Weil ich aber im Spiegel (Scheiße, ich bin so alt, ich habe doch gestern noch Micky Maus gelesen!) einen so interessanten Text über den dritten Teil gelesen habe, war klar, dass ich mir den Film ansehen musste - erwartungsfroh, aber nicht in übertriebenem Maße.

Und dann das!

So viel Liebe zum Detail, dazu noch massenweise Anspielungen auf den ersten Teil, teilweise meine ich sogar welche auf Kinofilme gesehen zu haben. Ich kann hier nur Lobhudelei betreiben, aber verdammt, alles hat gestimmt! Ich dachte eigentlich ernsthaft, dass der Film mit der "Menschen"kette in der Müllverbrennungsanlage vorbei sei, aber dann! Die Männlein aus dem PizzaPlanet! Ich habe mich so gefeiert, ich war ganz kurz wieder der kleine Johannes, der in der Kindergartenzeit mit Woody als Püppchen rumgelaufen ist. Dieser tapfere Cowboy! Und das Ende. Groß, groß, groß. Zum Glück haben sie nicht nochmal das "Du trägst nen Freund in dir"-Lied gespielt, sonst hätte ich tonnenweise Taschentücher vollgeschnieft. Was für ein Ende für eine Trilogie!

Ich habe seit ich ein Kleinkind bin einen Kuschelaffen, "Affi". Nach Ansehens des Films schmuste ich mich wieder mit ihm in den Schlaf. Unglaublich, dass mich ein Film, dessen Beginn mich damals so verzaubert hat, heute wieder an ihn erinnern musste. Der Kreis schließt sich. Ich spende Applaus.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen der bis jetzt beste Teil der Reihe, 18. Dezember 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Toy Story 3 (+ Blu-ray 3D) [Blu-ray] (Blu-ray)
Nach Toy Story 1 und 2 sah es um Teil 3 etwas dunkel aus am Animationshimmel. Wegen einiger Meinungsverschiedenheiten zwischen Pixar und Disney, wobei Disney die Rechte an Toy Story besaß, sollte der Film eigentlich von einem anderen Studio produziert werden. Im Jahr 2006 übernahm Disney sein bestes Pferd im Stall und man verwarf seine Pläne wieder. Der Rest ist mittlerweile Trickfilmgeschichte: Toy Story 3 wurde nicht nur von den Kritikern in den (Spielzeug)Himmel gelobt, sondern spielte als erster Animationsfilme über eine Milliarde Dollar ein.

Wer glaubt, dass Pixar bei besagter Fortsetzung auf Nummer sicher geht um damit das schnelle Geld zu verdienen, sei eines besseren belehrt. Der Film beginnt mit einem Knall (ich sage nur "der teuflische Dr. Schweinebacke"), entwickelt sich langsam, geht weiter mit einem erstklassigen Ausbruch und dem anschließendem Kampf ums Überleben und endet, ohne zu viel verraten zu wollen, mit dem wahrscheinlich schönsten Happy End der Filmgeschichte. Dabei geht man erzählerisch, wie es sich für einen Film der Marke Pixar gehört, neue und kreative Wege. Wer glaubt schon alles gesehen zu haben, sollte daher mal einen genaueren Blick riskieren.

John Lasseter war dieses Mal nur für das Drehbuch verantwortlich und gab die Regie an den Neuling Lee Unkrich ab. Der war bereits in anderen Pixar-Filmen Co-Regisseur und konnte bei Toy Story 3 sein Können unter Beweis stellen. Im Vergleich zu Lasseters Verspieltheit bringt Unkrichs Regie eine gewisse Ruhe in den Film und zwar ohne dass die Action oder die Spannung nur einen Moment darunter leiden. Natürlich darf auch DER Toy Story Song schlechthin ("Youve Got a Friend in Me") von Randy Newman nicht fehlen, der dieses Mal auch in Spanisch zu hören ist.

Eine der wesentlichsten Änderungen, im Vergleich zu den Vorgängern, wird den deutschsprachigen Zuschauern zu Teil. Denn während in der englischen Originalfassung weiterhin Tom Hanks, Tim Allen und Co dafür verantwortlichen sind ihren Figuren Leben zu verliehen, hat Disney es geschafft für die deutsche Fassung mit Michael "Bully" Herbig (Woody), Rick Kavanian (Rex) und Christian Tramitz (Ken) das Komiker-Trio der Bullyparade zu engagieren. Die Jungs wissen was sie tun und es macht wahnsinnigen Spaß ihnen zuzuhören (und zuzusehen).

Offenbar hatte man nach Toy Story 2 das Gefühl es mit der Fülle an Spielzeugen übertrieben zu haben. Aus diesem Grund wurde auf ein paar verzichtet (unter anderem der im zweiten Teil gerettete Pinguin Wheezy und Porzellinchen). Um ihr Verschwinden zu erklären, ohne dass es zu traurig wird, wird angedeutet sie hätten bei anderen Kindern ein neues Zuhause gefunden. Immerhin erreicht man durch den Verzicht auf ein paar Figuren (auch wenn man sie gerne wieder gesehen hätte) ein optimales Mittelmaß, was dem Film auch erzählerisch zu Gute kommt.

Das Woody einen besonderen Platz in Andy Herzen hat man ja bereits in den ersten beiden Toy Story Filmen erfahren. Aber spätestens wenn Andy gegen Ende des Films von ihm als seinen besten und treusten Freund spricht, ist das ein derart emotionaler Moment wie ihn außer Pixar kaum jemand hin bekommt. Was wäre ein Toy Story Film wenn es nicht einen Buzz Lightyear gäbe der Unsinn macht? Um die Antwort auf diese Frage erst gar nicht herausfinden zu müssen wird der zuerst einer Gehirnwäsche unterzogen und dann auf den spanisch-Modus programmiert, was wieder für viele lustige Momente sorgt.

Während Barbie in Toy Story 2 einen relativ kurzen Auftritt hatte, hat sie in der Fortsetzung einen festen Platz unter den Spielzeugen. Als Weltklasse-Frau, die sie nun einmal ist, weiß sie wie sie mit "ihrem" Ken umzuspringen hat, um das zu bekommen was sie will. Besonders im Film hervor sticht der nach Erdbeeren riechende Antagonist Lotso heraus, dessen Führungsstiel irgendwie an die Zeit der DDR erinnert. In Verbindung mit dem "Big Baby" wirken die Bösewichte allgemein sehr gruselig, weswegen ich davon absehen würde (trotz seiner Altersfreigabe) den Film kleinen Kindern zu zeigen.

Disneys Toy Story 3 entstand, im Gegensatz zu den Vorgängern, direkt in 3D. Durch den Einsatz der neusten Animationstechnik setzt der Film (neben der gelungenen Geschichte) einen Maßstab im Bereich der Optik - und zwar sowohl 2 als auch 3D. Die Disney-3D-Blu-Ray enthält nicht nur eine 2D Version des Films, sondern auch zahlreiche Extras (wie z.B. den Kurzfilm 'Day & Knight', ein Toy Story Quiz, Buzz Lightyears Missionslog, uvm.).
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Siehst du Shrek, so wird das gemacht.., 24. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Toy Story 3 (DVD)
Was Shrek nicht geschafft hat, bestand Toy Story mit Bravour. Viel liebe zum Detail und auf technisch sehr hohem Niveau zeigt sich das finale (?) Abenteuer der Spielzeuge. Hier konnte ich, im Gegensatz zu Shrek, an einigen Stellen herzhaft lachen und besonders Ken und der spanische Buzz sind eine Bereicherung Die tolle und logische Abschlusstory um Andy und seinem Spielzeug konnte mich voll überzeugen .......Òle!
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Film hui - deutsche Synchronisation pfui!, 24. November 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Toy Story 3 (DVD)
Als Pixar-Fan der ersten Stunde, der jeden einzelnen der hochwertigen Filme der Pioniere computeranimierter Trickfilme liebt, freute ich mich riesig auf Toy Story 3 und wurde bei meinem Kinobesuch nur teilweise zufrieden gestellt! Leider hatte irgendein Bürohengst oder Marketingexperte bei Disney-Deutschland die schlechte Idee den verkaufsträchtigen Namen Bully Herbig auf das Plakat knallen zu wollen! Das wäre ja nicht so schlimm gewesen, hätte man den Comedian nicht mit der Synchronisation von dem lieb gewonnenen, guten, alten Sheriff Woody betraut! Scheinbar also hat oben genannter Entscheidungsträger entweder keinen der Vorgängerfilme gesehen oder keinerlei Gefühl für die Besetzung von Synchronsprechern! Herbigs Timbre hat weder Ähnlichkeit mit der ursprünglichen Sprechstimme von Peer Augustinski, noch mit der Originalstimme von Tom Hanks! Woody, das Herz und die Seele der Toy-Story-Reihe, hat damit den Großteils an Charme und Sympathie eingebüßt und klingt jetzt wie ein Jugendlicher! Noch in den Trailern zum Film wurde für Woody eine Stimme verwendet die der von Augustinski zum verwechseln ähnelte, die von Ulrich Frank, der bei den Simpsons Ned Flanders seine Stimme leiht. Aber auch andere hätten den Job sicher besser hinbekommen als der erfolgsversprechende Herbig! Etwa eine der Stimmen die Robin Williams in Augustinskis Pause synchronisiert haben oder meinetwegen Christian Tramitz, der in diesem Film Ken spricht und dessen Stimme noch eher zu Woody gepasst hätte. Diese vermeintlich gute Geschäftsidee hat nicht nur mir und meiner Frau, sondern auch jedem mit dem ich darüber gesprochen habe und hunderten Toy-Story-Fans das Filmvergnügen getrübt, wie man in zahlreichen Internet-Foren sehen kann! Bereits die Besetzung von namhaften Komödianten wie Otto Waalkes als Drachen in "Mulan" oder Erkan und Stefan als Hammerhaie in "Findet Nemo" waren echte Fehltritte vom Hause Disney, da man als Zuseher durch die markante, manierierte Sprechweise dieser Synchronsprecher immer ungewollt an deren Gesichter denken musste und so die Figuren nicht mehr als eigenständige Charaktere wahrnehmen konnte.

In diesem Fall hat man sich an einem Charakter vergriffen, den ein großes Publikum bereits mit der angestammten Synchronstimme in's Herz geschlossen hat! Per E-Mail habe ich mich an Disney gewandt und versucht eine Neusynchronisation von Woody für die DVD-Veröffentlichung anzuregen. Aber ich bekam zur Antwort man würde derlei Überlegungen nicht in Erwägung ziehen. Dass der Disney-Konzern kommerzielle Ziele verfolgt und dabei seine eigenen Schöpfungen größerer Tage mit Füssen tritt, bin ich mittlerweile gewöhnt. Zu so vielen Klassikern des einstigen Königs der Familienunterhaltung wurden halbherzige Direct-to-DVD-Fortsetzungen produziert, denen man auf den ersten Blick die lieblose Weitervermarktung eines Erfolgsproduktes ansieht. Arielle 2 & 3, Der König der Löwen 2 & 3, das Dschungelbuch 2, Bambi 2, Susi und Strolch 2 und wie sie alle heißen. Sogar Klassikern der Weltliteratur wird nicht nur ein Happy-End, sondern gleich eine Fortsetzung verpasst (Der Glöckner von Notre Dame, Die kleine Meerjungfrau). Einzig die Filme von Pixar stellten in meinen Augen einen echten Lichtblick unter den Disney-Produktionen der jüngeren Zeit dar. Aber auch hier haben scheinbar kommerzielle Ziele, gegenüber dem Festhalten an Traditionen und der Pflege der eigenen Schöpfungen den Vorzug. Bei diversen Wiederveröffentlichungen von Disney-Klassikern erfahren diese Filme (leider) eine Neusynchronisation, um ein zeitgemäßes Klangbild gewährleisten zu können. In diesen Fällen wäre mir ein Mono-Sound, zumindest als optionale Tonspur durchaus lieber gewesen. Im Falle von Toy Story 3, gab es eine Face-Book-Gruppe und Internet-Petitionen die Bully als Woody verhindern wollten und sich bei Disney beschwerten. Leider ist in diesem Fall die Meinung der Fans Disney keinen Pfifferling wert, denn hier wäre die Investition in eine teilweise Neusynchronisation durchaus wünschenswert.

Nun aber möchte ich mich dem eigentlichen Film zuwenden, um den Kriterien einer Rezension zumindest teilweise gerecht zu werden! Wie nicht anders zu erwarten ist auch Teil 3 der Reihe ein Füllhorn grandioser Ideen, liebevoller Details und humoristischer Höhepunkte geworden. Wäre die Synchronisation nicht so ärgerlich, hätte der Film durchaus einen weiteren Stern von mir bekommen. Leider verblasst er stellenweise auch neben seinen beiden kongenialen Vorgängern, da mir bisweilen ein wenig der Charme und typische Toy-Story-Humor fehlte. Einige Szenen, wie die mit der beängstigenden Babypuppe und dem Affen-Wächter dürften kleinen Kindern Albträume bescheren. Aber schließlich macht ein zu Tränen rührendes Ende einiges wieder gut. Obwohl ich die Blu-Ray nur vorbestellt habe bin ich sicher, dass auch hier Auge und Ohr mit höchster Qualität verwöhnt werden, wie man das von Pixar-Filmen gewöhnt ist und äußere mich nicht weiter über die technischen Aspekte des Produktes. Wer die anderen beiden Toy-Story_Filme liebt und keinen so großen Wert auf Synchronstimmen legt oder die amerikanische Originalfassung ansehen möchte, sollte hier zugreifen.
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52 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Warum Bully als Synchronsprecher ??, 10. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Toy Story 3 (DVD)
Hier wird die Synchronstimme von Woody (Peer Augustinski) aus Teil 1 & 2 einfach durch den inakzeptablen Bully Herbig ersetzt. Es ist kaum zu ertragen ....
Tramitz ist noch in Ordnung, da er ja ein fähiger u.erfahrener Synchro-Sprecher ist. Auch Kavanian ist noch zu ertragen, aber Herbig ist absolut inakzeptabel.
Ich kann hier einfach keine bessere Bewertung abgeben, da gerade ein Animationsfilm u.a. von talentierten Sprechern und Stimmen lebt. Warum werden in den USA nur die "besten Schauspieler" für solche Projekte genommen ??
Und wie Bully arbeitet, hat man ja auch schon bei "Robots" gesehen .... hier als deutsches Gegenstück zu Robin Williams.
Schade .... sehr schade ... meine Meinung.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Toy Story 3 - perfekter Abschluss der Trilogie! Synchro jedoch misslungen!, 2. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Toy Story 3 [Blu-ray] (Blu-ray)
Es gibt hier und im Netz schon einige Rezensionen zu Toy Story 3 und auch der BD, diese hat Referenzniveau und ist daher technisch perfekt! Solch ein tolles Bild und der Ton sind einfach atemberaubend! Da die technische Seite der BD hier schon ausgiebig beleuchtet wurde und es im Internet auch unzählige Reviews gibt möchte ich auf diesen Teil hier nicht besonders eingehen, sondern mich eher den Problemen widmen die mich dazu verleitet haben, der BD bzw. dem Film nur 4 anstelle 5 zu vergeben!

Inhaltlich empfinde ich diesen 3. Teil als eine der gelungensten Fortsetzungen in der Filmgeschichte. Es werden wirklich die Probleme angesprochen in der sich Spielzeuge in der Phase in der sie sich in diesem Film befinden beschäftigen könnte. Andy ist nun aus dem Kindheitsalter raus und die Spielzeuge haben Angst dass sie ihm nichts mehr bedeuten könnten und später auf dem Dachboden verstauben. Toy Story 3 gibt sich hier stellenweise ernster und düsterer als seine Vorgänger, was ich auch besonders an diesem Film schätze! Man hätte auch einen Teil im gleichen Stil wie Toy Story 1 & 2 erschaffen können, aber das hätte einfach nicht gepasst da Teil 3 der Abschluss der Toy "Story" ist. Trotzdem gibt es hier immer noch den typischen Toy Story-Flair mit vielen lustigen Szenen und Sprüchen! Toy Story 3 schafft es jedes mal (und wirklich JEDES mal) bei mir, Tränen aus meinen Augen kullern zu lassen. Die Szene in der Müllfabrik und natürlich die Abschiedsszene zum Ende des Filmes sind eEmotional so packend und rührend dass ich es einfach nicht schaffe hier nich zu weinen. Alleine deshalb ist dieser Film unbedingt anzusehen wenn man die Vorgänger geliebt hat und mit ihnen aufgewachsen ist!

In meiner Rezension möchte ich nun aber besonders auf die Synchronstimmen und anderen Problemen der deutschen Version eingehen. Im dritten Teil hat sich Disney Deutschland leider einen Fauxpas nach dem anderen erlaubt der das schauen in der deutschen Fassung für mich persönlich, und wie man im Internet nachlesen kann auch für unzählige andere Fans, unmöglich macht! Zusammengefasst gibt es folgende Probleme die man leicht hätte umgehen können:

1. "Bullyparade" in Toy Story 3

- Woody: Michael 'Bully' Herbig (In Toy Story 1 & 2 gesprochen von Peer Augustinski)
- Rex: Rick Kavanian (In Toy Story 1 & 2 gesprochen von Ernst Wilhelm Lenik)

Diese zwei wichtigen Charaktere mit diesen "Comedians" umzubesetzen ist einfach unmöglich und zerstört so viel Atmosphäre im Film, gerade für die Leute die mit Toy Story 1 & 2 aufgewachsen sind. Vor allem auf Peer Augustinski zu verzichten (der entgegen einigen Informationen im Netz sehr wohl verfügbar war und die Rolle gerne gesprochen hätte!) ist einfach unverzeihlich! Hier wurde nur an die Vermarktung gedacht, sogar auf der BD

Christian Tramitz als Ken geht vollkommen in Ordnung da er 1. einen neuen Charakter spricht den es in den Vorgängern noch nicht gab, und 2. früher schon häufiger synchronisiert hat und seine Stimme viel professioneller rüberkommt als die von Bully oder Kavanian. (Auch wenn Ken durch Tramitz ein wenig "alt" wirkt wie ich finde.)

2. "Du hast 'n Freund in mir" auf Englisch!

Ich habe mit als ich die BD erhalten habe einmal auch die anderen Sprachfassungen die neben Deutsch und Englisch enthalten sind angehört. Ziemlich zu Beginn des Films kommt das bekannte Lied "Du hast 'n Freund in mir" bzw. "You've got a Friend in me" von Randy Newman vor. In der englischen Version natürlich das Original auf Englisch, und in den anderen Sprachfassungen (hier auf der BD sind es Polnisch und Türkisch) wird das Lied auch in der entsprechenden Landesversion gespielt, also auf der jeweilgen Sprache gesungen (ja, früher wurden noch fast alle Lieder für jedes Land komplett übersetzt und neu eingesungen!)

Das war in Toy Story 1 & 2 auch noch in der deutschen Version der Fall. Nicht so in Toy Story 3! Hier wird uns die englische Version vorgesetzt. Wer hat sowas entschieden? Es ist kontinuitätsmäßig völlig unpassend und macht in der dt. Version wieder einmal einiges kaputt! Ich habe nichts gegen die Originalversion des Lieds, jedoch hätte ich mir hier das von Klaus Lage eingesungen "Du hast n' Freund in mir" sehr gewünscht!

Diese Dinge geändert, wäre dieser Film auch in der deutschen Version perfekt geworden! So muss ich ihn mir zwangsweise auf Englisch anschauen, hier hat man übrigens penibel darauf geachtet in allen 3 Teilen jeweils die gleichen Sprecher einzusetzen! (Sogar der Sprecher von Andy ist in allen Teilen der selbe geblieben!) Solche sorgfalt hätte ich mir auch von Disney Deutschland erhofft, aber die Vermarktung mit 3 Comedians aus der Bullyparade war natürlich wichtiger, und Lieder auf Englisch sind heutzutage für die Kinder natürlich passender als ein Lied in deutscher Sprache ...

Ich würde mir sehr eine Neu-Synchro mit den Sprechern von Woody und Rex wünschen, und das deutsche Lied von "You've got a Friend in me". Dann würde ich mir die BD auch nochmal kaufen, von mir aus auch zum doppelten Preis, das wäre es mir Wert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschöner Film, 13. Februar 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Toy Story 3 (DVD)
Dieser Film hat alles, was man für einen schönen Fernsehnachmittag oder -abend braucht: Eine spannende Story, viel Action, liebenswerte und lustige Charaktere, viel Gefühl und jede Menge Spaß.
Ich sehe ihn immer wieder gern und kann ihn Fans des Genres nur empfehlen!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie macht das Pixar nur....?, 26. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Toy Story 3 (DVD)
(Anmerkung zu Beginn: ich hatte das Glück ein Kino zu besuchen, welches die englische Originalfassung spielte)

Die Kinder (wir), die damals mit Woody, Buzz & Co auf Abenteuertour waren, sind heute etwas älter - so auch dessen Besitzer Andy, der nun aufs College muss, wo für Spielsachen natürlich kein Platz ist. Für die Spielzeuge ist damit Alarmstufe rot, denn entweder landen sie im Müll oder auf dem Dachboden - zweiteres wäre eigentlich die Wunschvorstellung. Doch Andy's Mutter hat andere Pläne mit dem eingeschweissten Team und bringt sie zu einem Tageskindergarten, wo zuerst alles wie ein Traumland wirkt: jede Menge Kinder, freundliche Spielzeugkollegen und vermeintlich immer währender Spass. Doch sehr schnell entpuppt sich die neue Bleibe als Alptraum - die Kinder der Krabbelstube gehen äusserst lieblos mit ihnen um während die (selbst) "Ausserwählten" bei den etwas älteren Kids im Kindergarten verwöhnt werden. Doch für die Andy's Spielkameraden ist die Sache noch nicht erledigt und sie kämpfen erbittert um die Rückkehr zu ihrem Besitzer.

Toy Story 3 ist zugegebenermaßen nicht der ultimative Kinderfilm - ich vermute, die Macher wussten genau, dass in erster Linie Kenner der ersten beiden Teile (und damit um 11 Jahre älter als damals) sich den Film ansehen werden und genau so ist er auch aufgebaut. Die Themen sind wie bei anderen Goldwürfen der Animationsschmiede in mehrere Schichten aufgeteilt, welche durchaus erwachsene Themen behandeln. Dass es dabei an dem einen oder anderen Punkt zu Szenen kommt, die speziell für kleine Kinder (ohne erwachsene Begleitung) etwas beängstigend sein können ist zwar gewagt, lässt die Qualität und den Genuss des Streifens jedoch keinesfalls auf der Strecke.

Jedes Kind, jeder Jugendliche und jeder Erwachsene findet in diesem weiteren Meisterwerk von Pixar einen Identifikationspunkt und wird liebevoll daran erinnert, wie spannend doch die Welt als Kind ist/war. Toy Story 3 ist ein Film über das Abschied-nehmen und das Heranbrechen neuer Lebensabschnitte - der Schmerz, der mit dem Loslösen verbunden ist wird meisterhaft allegorisch aufgearbeitet und mit viel Gefühl und Optimismus transportiert. Jedes Kind muss sich eines Tages von seinen Spielsachen trennen und tauscht dabei eine Welt der Phantasie und Unschuld mit der kalten Realität - die seelischen Verzerrungen, die dadurch entstehen werden hier wunderbar reflektiert (sowohl von Menschen als auch von den Spielzeugen). Ich bin zwar ein Filmliebhaber und schwer zu bewegen, doch am Ende habe ich doch wie ein Schlosshund geheult - jedoch nicht vor Trauer, sondern der schier unglaublich überzeugenden Darstellung von Freundschaft, Emotion, Verbundenheit und Treue. Auch wenn es sich hier um animierte 3D Modelle handelt - Pixar schafft es erneut, seinen Charakteren nicht nur Leben, sondern auch Fundament einzuhauchen (was andere Animationsstudios so krampfhaft mit Pseudo-Coolness und stereotypen Gesellschaftswitzen versuchen) und das ist eine Kunst, die man nicht ignorieren darf. Auch wenn viele Momente und Szenen etwas vorhersehbar sind (man kann das Rad einfach nicht nochmal erfinden) ist das Gesamtwerk einfach nur grandios, stimmig und ein fulminanter Abschluss der Toy Story Trilogie.

Zu sagen, dass der Film der beste der drei ist halte ich zwar für etwas zu hoch angesetzt, doch er steht seinen Vorgängern um nichts nach und überrascht sogar mit gewagten Momenten und sehr ausgereiften Metaphern.

Ein Appell an die Eltern: Sollte euer Kind jünger als sechs Jahre sein, so brauchen die Kleinen ziemlich sicher eure starke Hand oder Schulter, die ihnen in manch dunklen Szenen etwas Halt und Geborgenheit geben (und keine Sorge, ihr selbst werdet auch nicht enttäuscht).
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Growing up, 10. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Toy Story 3 (DVD)
15 Jahre Toy Story, ein Stück Filmgeschichte, ein Meilenstein der Computeranimation. Die Figuren wurden neu gestaltet, hatte Buzz' Augenbraue ursprünglich nur zwei Kontaktpunkte, sind es jetzt 20. Die Mimik und die Bewegung der Figuren ist derartig gut geworden, dass ich oft vergese, dass es ein animierter Film ist und ich völlig eintauche. Mir sind die kleinen Helden ans Herz gewachsen, als wären sie ein Stück aus der eigenen Kindheit. Die meisten sind wieder mit von der Partie, Woody, Buzz, Jessie, Mr. und Mrs. Potato, Slinky,Rex, Speckie, die kleinen Aliens, Barbie, aber es fehlen auch einige, wie Porzellinchen.

Der Anfang des Films ist furios, wie von Spielberg in seiner besten Zeit gedreht, eine Verfolgungsjagd wie bei Indiana Jones, ein Film im Film, so wie der Zweikampf zwischen Buzz und Zurg die Zuschauer zu Beginn des 2. Teiles auf die falsche Fährte lockte.

Dann kehren wir in die (Spielzeug)-realität zurück, Andy geht aufs Colllege und packt seine Spielsachen weg. Nur Woody soll noch als Erinnerung an Zuhause mitkommen, die Übrigen werden in einen Müllsack verpackt und sollen auf den Dachboden, landen aber beinahe versehentlich im Müll. Jetzt fliehen sie in den Karton, der zur Kita gebracht wird und Woody bleibt nicht zurück, sondern verfolgt seine Freunde. Die Kita Sunnyside scheint das Paradies zu sein, voller Kinder, die sich über neue Spielsachen freuen. Aber schnell zeigt sich , dass alles nur Illusion ist, die Krabbelgruppe der Raupen verdient das Prädikat "Windelterroristen", die alles auseinandernehmen, was ihnen in die Finger kommt. Herrscher über diese Folterkammer ist der rosafarbene Knuddelbär Lotso, hinter dessen freundlicher Fassade sich ein geistesgestörter Bösewicht versteckt, der ein Terrorregime mit Schlägertruppe, Folter, Überwachungskameras u. ä. Instrumenten ausübt. Jetzt muss jeder aus der Gruppe zeigen, was in ihm steckt, Freundschaft, Loyalität und Mut beweisen. Das Ende ist dramatisch, die Freunde sehen dem sicheren Untergang entgegen und fassen sich alle an den Händen... eine klassische Cliffhangersituation, aus der es kein Entrinnen mehr zu geben scheint, aber es gibt doch noch ein Happyend, wenn auch ein bittersüßes.

Die Handlung ist ernst, auch unheimlich, aber es gibt auch sehr viel spannende Szenen, intelligente Dialoge und Situationskomik:
Eine meiner Lieblingszenen ist Barbies intellektuelles Coming-out "Eine legale Regierung definiert sich durch Gesetze und nicht durch die Androhung von Gewalt" doziert sie plötzlich und nicht nur ihre Freunde schauen überrascht. Auch das längst veraltete Ken-Modell muss feststellen, dass an Barbie die Ideen der Frauenemanzipation nicht spurlos vorübergegangen sind, köstlich! Für mich als alter Indiana Jones- Fan ist die Parallele zwischen Woody und Indy nicht zu übersehen, für ihren Hut riskieren beide mehr als einmal Kopf und Kragen! Wenn der arme Buzz mal wieder umprogrammiert wird, ist er beim 2. reset ein feuriger Spanier, dessen latin lover- Gehabe Jessie sehr freut, ich habe Tränen gelacht bei den Beiden!
Tränen gibt es auch zum Schluss, wenn Andy endgültig Abschied nimmt, die Szene ist sentimental, aber im besten Sinne des Wortes und geht zu Herzen. Im Original wird Andy von dem gleichen Sprecher synchronisiert wie bei Toy Story 1, nun ist der Sprecher ein junger Mann genau wie Andy.
Über die Synchronisation wurde hier schon viel geschrieben, dem habe ich eigentlich nicht viel hinzu zu fügen. Ich finde es bemerkenswert, dass Hollywood hochkarätige Schauspieler für die Synchronisation seiner Animationsfilme einsetzt, während die deutsche Synchronisation oft sehr durchwachsen ist. Ottos Stimme für Mushu ist genial, aber Gottschalk als Garfield, igitt!

Die Extras auf der DVD
Der film night and day langweilte mich schon im Kino, da gibt es viele bessere wie Mike's new car z. B.
Die Planung eines Disney Vergnügungsparks muss man nicht gesehen haben. Ganz interessant fand ich die Äußerungen der Cutter = Editors und die Dreharbeiten bei der Synchronisation. Die Geschichten vom Dreh lassen den Rückschluss zu, dass die äußerst kreative Filmcrew die eine oder andere Schraube locker hatte, aber das muss wohl so sein, kein Genie ohne Wahnsinn.

Ich vergebe gerne fünf Sterne, denn Toy story ist ein rundum gelungenener Film für die ganze Familie, mit der Einschränkung, dass ich mal wieder finde, dass eine Altersbegrenzung ab 6 Jahre angemessener wäre, die ganz Kleinen werden mit Toy Story 3 überfordert, denn der letzte Teil ist ernster und düsterer als die Vorgängerfilme. Über die Alterseinstufung wurde schon viel gesagt, ich finde, sie kann nur eine ungefähre Einschätzung sein, man muss sich immer gut über einen Film informieren, bevor man ihn gemeinsam mit den Kleinen im Kino anschaut. Zuhause gibt es ja dann dafür die skip-Taste!
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