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4.0 von 5 Sternen They gon' love me for my ambition!
Nach seinem Debütalbum "Attention Deficit" hat sich Ralph Folarin trotz recht guten Kritiken erst einmal eine längere Auszeit genommen - "Wanna wait for a little, let my wisdom increase". 2011 hat er sich dann mit der News zurückgemeldet, dass er bei Rick Ross' Label Maybach Music Group gesignt wurde. Die News an sich und der im Zuge der Signings von...
Veröffentlicht am 4. November 2011 von Zingel, Roman

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen From DC to MIA
Während Wales zweites Album "Ambition" in den USA bereits Anfang November erschien, musste man hierzulande bis Mitte März auf die Veröffentlichung warten. Da sich sein Debüt "Attention Deficit" als einer der Überraschungshits 2009 herauskristallisierte, sind die Erwartungen an den Nachfolger natürlich hoch. Allerdings hat sich der...
Veröffentlicht am 1. April 2012 von JazzMatazz


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen They gon' love me for my ambition!, 4. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ambition (Audio CD)
Nach seinem Debütalbum "Attention Deficit" hat sich Ralph Folarin trotz recht guten Kritiken erst einmal eine längere Auszeit genommen - "Wanna wait for a little, let my wisdom increase". 2011 hat er sich dann mit der News zurückgemeldet, dass er bei Rick Ross' Label Maybach Music Group gesignt wurde. Die News an sich und der im Zuge der Signings von zusätzlich noch von Meek Mill und Pill veröffentliche Sampler "Self Made Vol. 1" verschreckte die "Attention Deficit"-Fans nicht ganz zu Unrecht. Zwar hatte Wale flowtechnisch nichts eingebüßt, doch hatte sein Sound mit Beitritt in dieses neue Label beinahe eine 180°-Wende gemacht.

Mit "Ambition" gelingt es Wale aber zum Einen, sich wieder in den Mittelpunkt des Rap-Games zu rücken, zum Anderen aber auch den neuen Sound so zu adaptieren, dass es immer noch zweifellos nach Wale klingt. Und auch wenn er in gewisser Weise vom bescheidenen Backpack-Rapper zu einem arroganten Meister der Selbstinszenierung geworden ist, so weiß sein zweites Studioalbum über weite Strecken durchaus zu überzeugen.

Wale präsentiert sich lyrisch meist sehr souverän und sein Flow ist über jeden Zweifel erhaben. Und wenn er schon nicht mit den unberührtesten Themen auffährt, so weiß er es doch immer wieder, den Hörer durch Wortspiele wie "A modern day Goodfella, I'm Ray Liotta / Loud smoking so pass the L like a semicolon'" zu unterhalten und bei Stange zu halten. Den Rest erledigt dann das Klangbild. Die Beats sind allesamt sehr gut produziert und an Abwechslung fehlt es in der Hinsicht mal so gar nicht. Zwar startet das Album mit drei recht ähnlich anmutenden Tracks, in allen erinnern die Arrangements sehr an eine Bigband, die Wale da begleitet - in solchen Momenten fühlt man sich ein bisschen an Songs wie "Mama Told Me" oder "Beautiful Bliss" aus "Attention Deficit" erinnert -, doch wird das dann direkt von einem simplen, dreckigen Beat auf "Legendary" abgelöst, nur um dann in das unglaublich entspannte, ambientemäßige "Lotus Flower Bomb" überzuleiten.

Es gibt aber auch noch andere Typen von Songs. So wären da noch die eher minimalistischen "Chain Music" und "Slight Work" zu nennen. Ersteres überzeugt vor allem durch seine wummernden Bässe und die eingängige Melodie, "Slight Work" zeigt am ehesten Wale's Vielseitigkeit. Auf den recht hektischen Beat, der eine Polizei-Sirene samplet, passt sich der Hausherr hervorragend durch seinen Staccato-Flow an. Big Sean macht seinen Job mindestens genauso gut.

Wer wirklich Tiefsinniges erwartet und eventuell von dem Album zum Nachdenken angeregt werden will, der solle sich aber lieber keine Hoffnungen machen. Zwar weiß vor allem der Titel-Track eine sehr dichte Atmosphäre zu erzeugen, die Wale und seine Gäste Meek Mill und Rick Ross auch ausgezeichnet zu nutzen wissen, doch die Geschichten die sie zwar über sich selbst erzählen sind nicht etwa zu viel der Offenbarung. So wird in dem Album das Augenmerk eher darauf gelegt, den Hörer durch Wortwitz, einen wirklich ambitioniert klingenden Wale und ein allgemein sehr stimmiges und vor allem gut produziertes Klangbild zu überzeugen. Ob man's mag oder nicht, muss hier also jeder selber entscheiden. Unumstritten dürfte hierbei aber sein, dass Wale den Titel "Ambition" wirklich verkörpert. Man hört, dass er sich wirklich Mühe gibt und auch oft genug, dass er wirklich Spaß am Mikrophon hat - auch mal gar nicht so übel in einem Game voller Stoiker.

Von meiner Seite bleibt die Empfehlung, zumindest mal reinzuhören. Meine 5 Favouriten:

1. Sabotage - Der schon angesprochene Bigband-Klang gelangt hier zu einem absoluten Höhepunkt. Der Band spielt um ihr Leben und motiviert sowohl Wale als auch den Gast Lloyd zu Höchstleistungen
2. Ambition - Vor allem die Atmosphäre dieses Tracks überzeugt durch das perfekte Zusammenspiel von Beat und Lyrics - sehr starke Leistung von allen drei Beteiligten.
3. Lotus Flower Bomb - Wieder einmal sehr gut produziert ist das der perfekte Song zum Relaxen - besonders die Stimme von Miguel ist sehr schön beruhigend.
4. Focused - Die Reunion mit KiD CuDi fällt wie zu erwarten recht pompös aus. Hier zeigt sich besonders, wie sehr sich Wale's Song auf keinem Fall zu seinem Nachteil gewandelt hat.
5. Miami Nights - Die Königsdisziplin von Wale - Gute-Laune-Songs mit viel Bläsern und nicht zu wenig Bombast. Auch hier ist das wieder sehr gut gelungen.

Übrigens: Wem das Album zusagt, der sollte sich auf jeden Fall noch die Singles "Bait" und "Bad Girls Club" mit J. Cole anhören. Auch wenn beide thematisch nicht gerade eine neue Welt eröffnen, so klingen sie zumindest richtig gut. Besonders "Bad Girls Club" ist daher auch einer meiner meistgehörten Songs von Wale
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen From DC to MIA, 1. April 2012
Von 
JazzMatazz (Würzburg, Dirty South) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Ambition (Audio CD)
Während Wales zweites Album "Ambition" in den USA bereits Anfang November erschien, musste man hierzulande bis Mitte März auf die Veröffentlichung warten. Da sich sein Debüt "Attention Deficit" als einer der Überraschungshits 2009 herauskristallisierte, sind die Erwartungen an den Nachfolger natürlich hoch. Allerdings hat sich der vielversprechende Newcomer in der Zwischenzeit Rick Ross und dessen Label Maybach Music Group angeschlossen, was prinzipiell nichts Schlechtes bedeuten muss, man jedoch davon ausgehen kann, ab sofort einen komplett anderen Style zu hören zu bekommen. Wie sich der so anhört, checken wir jetzt.

Dass Wale die Maybach Music Attitüde wohl längst verinnerlicht hat, bekommen wir bereits mit dem Opener "Don't Hold Your Applause" zu hören. Ich krieg was ich will, ich bin der beste, ich schreib Geschichte - das übliche Geschwätz, allerdings lässig verpackt und mit einem relaxt melodischen Melodiengewand kombiniert. Fortgeführt wird dieses Selbstbewusstsein mit Song Nummer 2, "Double M Genius". Im Gegensatz zum vorangegangenen Lied geht es hier mit etwas mehr Schwung zur Sache. Schlagzeug, Bass und Bläser sorgen für ein sommerliches Flair, das perfekt zur Heimat des Labels passt, was mit "Miami Nights" konsequent fortgeführt wird. Auch dieser Track zeigt den Lifestyle im Sunshine State auf. Besonders überzeugend dabei: Wale selbst, mit engagiertem Flow, der einen am Speaker bannt.

Die Lead Single "Lotus Flower Bomb" geht da in eine völlig andere Richtung, ist nämlich die Verehrung des weiblichen Geschlechts. Relativ ruhig und unspektakulär geht es hier zur Sache, auch der Refrain von R&B Barde Miguel ist nicht gerade das Gelbe vom Ei, wenigstens Wale liefert eine erneut gelungene Performance. Einen deutlich besseren Gastbeitrag bietet Kid Cudi auf "Focused". Mit tiefem Bass und imposanten Synthe-Effekten bestückt, wirkt das Instrumental schon sehr großspurig, aber geht dank seiner geschmeidigen Art schnell ins Gehör. Inhaltlich ist es zwar nicht ganz so interessant, auf was die beiden fokussiert sind, dennoch präsentieren sie sich als gut harmonierendes Duo. Während "Sabotage", eine Kollabo mit Lloyd, ein erneut sehr relaxter und sommerlicher Gute-Laune-Track ist, zielt "Slight Work" mit Big Sean eindeutig auf die Clubs ab. Ein recht schräger Sirenen-Sound bildet mit einem trockenen Beat die leider sehr monotone und extrem nervige Grundlage eines misslungenen Tracks.

"Ambition", der Titelsong, hat die Labelmates Rick Ross und Meek Mill auf der Gästeliste. Wie der Name schon erahnen lässt, erleben wir wieder einmal Selbstbeweihräucherung erster Güte, allerdings mit einem wirklich coolen, fast schon mystisch angehauchten und recht slowen Stück Musik gepaart, sodass man einfach nur noch die Stimmung aufsaugt und die Flows genießt. Die Schlussphase des Albums startet mit den recht langweiligen "Illest Bitch" und "No Days Off" deutlich weniger spektakulär, da sorgt das mit E-Gitarren bestückte und dennoch fast schon Gospel mäßige "DC Or Nothing" schon für deutlich mehr Aufsehen. Auch Wale zeigt sich wieder einmal von seiner besten, bissigen Seite und brennt uns seinen Rapstyle in die Ohrmuschel. Den endgültigen Ausklang erhält "Ambition" mit "That Way", das bereits schon auf der Maybach Music Group Compilation "Self Made Vol. 1" vertreten war. Leider hat sich das Lied in der Zwischenzeit nicht wirklich verbessert und ist nach wie vor eine recht schnulzige Schlaftablette.

Ob man Wales Labelwechsel gut heißt, muss jeder für sich entscheiden. Sofern man auf den Stil von Rick Ross und seiner Entourage steht und gegen den sommerlichen Miami-Mainstream-Sound nichts einzuwenden hat, wird einem "Ambition" sicher zusagen, trotz des ein oder anderen weniger gelungenen Songs.

3,5 Sterne
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3.0 von 5 Sternen Sounds like Maybach..., 3. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Ambition (Audio CD)
Olubowale Victor Akintimehin oder kurz Wale ist zurück mit seinem zweiten Album "Ambition". Nach seinem Debüt Album "Attention Deficit" welches sehr stark war, bin ich sehr gespannt auf sein neues Werk gewesen. Der Mann aus D.C. ist inzwischen bei Maybach Music unter Vertrag, was man auf diesem Album auch deutlich hört.
Das Album startet mit "Don't Hold Your Applause", "Double M Genius", "Miami Nights", "Legendary" und vor allem mit "Lotus Flower Bomb" (ft. Miguel) sehr ordentlich. Danach lässt das Album etwas nach. Der Track "Focused" mit seinem (wieder) Homie Kid Cudi hätte stärker sein können, dafür weiß "Sabotage" (ft. Lloyd) zu überzeugen und "White Linen (ft. Ne-yo) plätschert so dahin. Danach wechseln sich gute Tracks und eher unspektakuläre Tracks ab, ohne einen wirklichen Hit dabei zu haben. Dabei kann man Wale keinen Vorwurf machen was seine Leistung angeht, aber irgendwie kommt dieses Album nie richtig in fahrt und man hofft bis zum Ende auf den Song der einen aus den Socken haut. Das Album hat zum großen Teil einen angenehmen Miami Sound wie z.B. der letzte Track des Albums "That Way" (ft. Rick Ross & Jeremih), welcher ein guter Abschluss für die Platte ist. Die Gäste auf diesem Album wie Rick Ross, Miguel, Meek Mill, Lloyd oder Kid Cudi enttäuschen auch nicht, dennoch schaffen auch sie nicht, dass ein Track länger hängen bleibt.

Insgesamt gefällt mir das Album, aber nach 2 bis 3 mal hören wird es sehr schnell langweilig. Für die Hip Hop Heads ist es zu viel RnB und für die Charts fehlt es an Hits. Also wer "Attention Deficit" auch so gefeiert hat wie ich sollte in dieses Album erst mal reinhören, da es doch vom Sound her sehr anders klingt bzw. man hört das er jetzt bei Maybach Music (dem Label von Rick Ross) unter Vertrag steht. Letztendlich ist bei diesem Album doch viel Luft nach oben geblieben und es wäre eindeutig mehr gegangen, trotzdem ist es kein schlechtes Album und wem es nach dem ersten reinhören gefällt, sollte zugreifen.
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Ambition
Ambition von Wale (Audio CD - 2012)
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