Kundenrezensionen


57 Rezensionen
5 Sterne:
 (28)
4 Sterne:
 (13)
3 Sterne:
 (9)
2 Sterne:
 (4)
1 Sterne:
 (3)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


48 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Some "New" Girls
Nachdem neue CDŽs von den alten Stones immer seltener werden und Mick sich mit SuperHeavy" zu verjüngen versuchte (was ihm meiner Ansicht nach ob des dünnen Songmaterials nicht wirklich gelingt), erschien nun fast heimlich still und leise diese De-Luxe Version von Some Girls. Heimlich still und leise, wenn man es mit dem Rummel vergleicht, der...
Veröffentlicht am 18. November 2011 von helie de metrius

versus
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Remaster als Hauptärgernis
Mit "Some Girls" platzierten sich die rollenden Steine 1978 wieder in den Charts: Mit "Miss You" eroberten sie die Diskotheken und auch die anderen Titel "When The Whip comes down, "Beast Of Burdon", "Shattered" wirkten wie eine Rock'n-Roll Frischzellenkur. Die 12-unveröffentlichten Songs der Deluxe-Version gehen da nicht weiter und hinterlassen keinen bleibenden...
Veröffentlicht am 25. Juli 2012 von womp


‹ Zurück | 1 26 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Remaster als Hauptärgernis, 25. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Some Girls (Remastered) Deluxe Edition (+ 12 unveröffentlichte Songs) (Audio CD)
Mit "Some Girls" platzierten sich die rollenden Steine 1978 wieder in den Charts: Mit "Miss You" eroberten sie die Diskotheken und auch die anderen Titel "When The Whip comes down, "Beast Of Burdon", "Shattered" wirkten wie eine Rock'n-Roll Frischzellenkur. Die 12-unveröffentlichten Songs der Deluxe-Version gehen da nicht weiter und hinterlassen keinen bleibenden Eindruck (im Gegensatz zu den Extra-Stücken der "Exile On Main Street-Deluxe Version).
Nun kommt aber das Hauptärgernis: Der Klang ist ungenießbar. Hier wurde einfach digital überspielt, statt die Originalstücke einem notwendigen Remix zu unterziehen. Als Resultat dieser preiswerten Unternehmung gibt es keine hörbare Transparenz, keine Tiefe und eine Höhenlastigkeit, die den Klang eines Transistorradios zu Ehren reichen würde.
Wenn schon "Some Girls", dann als CD-Produkt von 1995, bei Virgin. Billiger und besser!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


48 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Some "New" Girls, 18. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Some Girls (Remastered) Deluxe Edition (+ 12 unveröffentlichte Songs) (Audio CD)
Nachdem neue CDŽs von den alten Stones immer seltener werden und Mick sich mit SuperHeavy" zu verjüngen versuchte (was ihm meiner Ansicht nach ob des dünnen Songmaterials nicht wirklich gelingt), erschien nun fast heimlich still und leise diese De-Luxe Version von Some Girls. Heimlich still und leise, wenn man es mit dem Rummel vergleicht, der anlässlich des Re-Releases von Exile on Main Street verursacht wurde. Und vor allem in Hinblick auf die neuveröffentlichten Songs, die nach langen Jahren in den dunklen Abgründen der Bootlegger nun ins helle Licht des offiziellen Stones Himmels gehoben wurden. Und siehe da: Die neuen" Songs sind diesmal von erstaunlicher Qualität. Eigentlich besser als die neuen alten" von Exile. Mick soll sie ja alle neu eingesungen haben, was er großteils auch bei Exile machte, aber diesmal klingt seine Stimme nicht so affektiert wie bei den Exile Songs. Weniger ist immer besser, hat er sich wohl diesmal auf die große Stoneslippe geschrieben.
Eines ist allerdings bei all diesen Neuveröffentlichungen von damals nicht veröffentlichten Songs grundsätzlich zu beachten: es gab definitiv einen Grund, warum man sie damals nicht ins offizielle Album genommen hat. Meistens ist die Komposition an sich nicht ausgereift und/oder der richtige Text wollte einfach nicht einfallen und/oder auch keine so rechte Melodie und/oder alles zusammen trifft zu. Denn meist handelt es sich bei diesen Songs um Improvisationen, wo um zwei, maximal drei Akkorde herumgeschrumpelt wird. Passiert letzteres, so handelt es sich um das beliebig modifizierbare Bluesschema. Im ersteren Fall saßen einfach ein paar Musiker in einem Studio und spielten sich die Finger an diesen beiden Akkorden wund und die weiterführenden Akkordfolgen, die daraus einen passablen Song gemacht hätten, wollten einfach nicht einfallen. Dass es dann einer dieser Songs trotzdem auf ein Album schafft, wie zum Beispiel in unserem Fall das unsägliche When The Whip Comes Down" ist dann wohl meist ein Zufall.
Man hört, dass ursprünglich das nun veröffentlichte Claudine" auf Some Girls einen Platz hätte finden sollen. Aber die Stones hätten dann doch zurückgezogen, da der Anwalt der echten Claudine Longet mit Klagen gedroht hatte, wenn man den Song veröffentlichen würde. Schließlich ging es hier um einen brisanten Kriminalfall, in dem Claudine Longet des Mordes an Spider" Sabich freigesprochen wurde. Der Richter hielt die Sache für einen Unfall und Longet bekam nur 30 Tage Haft, die sie an den Wochenenden absitzen durfte. Die Stones nehmen aber hier deutlich eine andere Position ein als der Richter und scheinen nicht so ganz von ihrer Unschuld überzeugt zu sein. Vielmehr dringt durch, dass der Richter - wohl geblendet durch ihre Schönheit - zu einem milden Urteil kam. Und auch der Protagonist des Liedes fürchtet, dass sie ihn, sollte er jemals was mit ihr haben, erschießen würde. Dass blieb Mick allerdings erspart, denn Claudine heiratete später ihren Anwalt. Nun also wurde der Song veröffentlicht. Offensichtlich ist Gras über die Sache gewachsen und es gab nun keine rechtlichen Bedenken mehr. Der Song hätte sicher nicht schlecht auf die originale Platte gepasst, aber so ein richtiger Kracher ist er auch nicht. Aber allemal besser als When The Whip Comes Down".
Und dann gibt es da noch We had it all". Gesungen von Keith Richards. Ein Cover eines Songs von Waylon Jennings. Das hätte wirklich veröffentlicht gehört. So beseelt wie Keith von seiner verflossenen Liebe singt ... Großartig! Man nimmt ihm jedes Wort ab und spürt in seiner Stimme, dass er die Verflossene immer noch liebt. Ich glaube, dass das die Originalstimme KeithŽs aus den Siebzigern ist und dass er den Song nicht neu eingesungen hat. Vermutlich gab es zwei Gründe, dass der Song nicht aufs Album kam: Erstens regierte damals König Punk und die Stones wollten dem insofern Rechnung tragen, als sie nicht zu viele Balladen ins Register fließen ließen. Und zweitens war das auch eine Fremdkomposition und mit Just My Imagination" hatten sie bereits eine auf dem Album. Besser eine schwache eigene Nummer als eine gute fremde. Das bringt mehr Tantiemen.
Aber auch alle anderen neuen Songs sind durchaus gut und hörenswert. Keep Up Blues" ist ein beseelter Bluesrock, einzig Charlies Doppelsnareschläge zu exakt dem Zeitpunkt, als Mick mit der Stimme einsetzt, sind etwas deplaziert, aber vermutlich hat man sie aus der Tonspur nicht mehr rausbekommen.
Alles in allem: hört euch die neuen Songs an. Und kauft euch die CD. Sie ist wirklich gut und die neuen Songs eine schöne Ergänzung zu den schon bekannten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gute Idee, schlecht umgesetzt, 9. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Some Girls (Remastered) Deluxe Edition (+ 12 unveröffentlichte Songs) (Audio CD)
Meine Rezension bezieht sich ausschließlich auf die Umsetzung der "Bonus CD" und nicht auf das Album Some Girls an sich.
In den Rezensionen wird viel darüber geschrieben, ob die zusätzlichen Titel zum Album passen oder nicht. Hier handelt es sich um Songmaterial, dass in den Pathe Marconi Studios Ende 1977/Anfang 78 um die Entstehung des Albums Some Girls aufgenommen wurde.
Über die Titelauswahl lässt sich bei der Anzahl von Songs streiten. Auf der CD ist noch viel Platz, so hätte noch einiges mehr darauf gepasst.
Grundsätzlich erst einmal eine gute Idee. Als Stones Fan ist man froh, neues Altes zu hören.

Ich kann die Rolling Stones aber nicht verstehen. Wenn man schon die Archive öffnet, sollte man nicht so dilettantisch vorgehen wie sie. Entweder waren schlechte Berater am Werk oder die Stones wissen nicht, was ich mir als Fan unter unveröffentlichten Songs vorstelle.
Erst einmal singt man keine Titel neu ein. Wer ist denn bloß auf die Idee gekommen, dass Mick Titel nachgesungen hat? Ich hoffe, nicht er selbst.

Der zweite Knackpunkt ist die Titellänge.
Warum werden Titel gekürzt, bzw. nicht als lange Version veröffentlicht?
Bestes Beispiel: Der wirklich richtig gute Song "Do You Think I Really Care?" ist 6:05 Minuten lang und nicht 4:20. Der längere Instrumentalteil fehlt. Das gleiche gilt für "No Spare Parts" mit 4:32 Minuten anstatt 6:10. Die längere Version von "Claudine" hat eine Spieldauer von 7:33 Minuten.
Ganz gravierend ist die Kürzung bei "Petrol Blues". Der Song wurde mit einer Länge von 3:47 Minuten eingespielt und hat auf der CD nur eine Länge von 1:35.
Nachzulesen in der "The Rolling Stones Bootlegs database" - List Songs ([...]).

Was hätte noch auf die CD gepasst (gehört)?
Für mich hätte "Hang Fire" mit 6:19 Minuten und "Everythink Is Turning To Gold" (4:28) die Auswahl gut ergänzt.
Ferner hätte eine alternative Version eines Songs des Albums Some Girls der CD gut gestanden. Mein Favorit wäre "Beast Of Burden" (9:32) von den Woodstock Rehearsals 78 zur Vorbereitung der US Tour gewesen. Für alle die Keith Richards Gesang mögen, hätte sich ferner der Song "Run Rudolph Run" von 1976 (3:18) angeboten.
Bei einer so lieblosen Veröffentlichung bleibt der Verdacht der Geldschneiderei.

Für uns Fans bleibt nur die Hoffnung, dass in der Zukunft eine sonst gute Idee besser umgesetzt wird. Deshalb nur 2 Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weithin überbewertet - 1994 Remaster, 15. Mai 2008
Von 
Toby Tambourine (Gießen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Some Girls (Audio CD)
Überall in der einschlägigen Literatur wird "Some Girls" als eine DER Stones-Platten gefeiert, zumindest soll sie es von den Verkaufszahlen her sein. Nach der matschigen "Love you live" ein Jahr zuvor und mit einem Keith Richards, der auf dem Weg war, clean zu werden, stellt das Album auch zweifellos eine Frischzellenkur im Stones-Katalog dar und gab ihrer Karriere einen gewaltigen Schub. Ich kann jedoch aus mehreren Gründen die allgemeine Euphorie nicht teilen. Die Platte hat gute Kompositionen und weist zweifellos eine lang vermisste Frische auf. Keith mag sich gewehrt haben, aber Mick setzte durch, dass erstmals Einflüsse aus Disco, Punk und Wave etc. Eingang auf ein Stones-Album fanden, und das funktionierte auch (anders als bei "Emotional Rescue" zwei Jahre später).

Mein Haupteinwand ist, dass die Platte insgesamt einfach zu kalt klingt, und das gilt vom ersten bis zum letzten Titel: wo sind die vollen, warmen, fetten, dreckigen Gitarrensounds aller Vorgängeralben hin?? Der Gesamtsound läßt mich emotional recht kalt und ist definitiv ein Verlust. (Richtig schlimm wurde das dann bei "Emotional Rescue"; sie sollten sich aber bald wieder erholen.)

Bei diesem Album sind nur wenige, aber erlesene Gastmusiker mit an Bord: Ian McLagan (Faces) ersetzte Billy Preston an den Tasten, Mel Collins Bobby Keys am Saxophon (schade!), und mit Sugar Blue haben die Stones einen tollen Mundharmonika-Virtuosen aufgegabelt! Mick Jagger spielte im Studio so viel Gitarre wie noch nie zuvor, und es war die erste Platte mit Ron Wood als vollwertigem Mitglied (selbst wenn es noch lange Jahre dauern sollte, bis er auch als solches bezahlt wurde).

Miss you war ein Riesenhit und erschloss den Stones sicher neue Käuferschichten. Für mich wird es aber nie in die Klasse von Brown Sugar oder Tumbling Dice etc. aufsteigen. Just my Imagination und Shattered klingen gegen die Interpretationen auf "Still Life" ('82) lediglich wie Entwürfe, und gerade die Live-Fassung von When the Whip comes down (auf "Sucking in the Seventies") fegt die Studio-Version einfach an die Wand!

Lies und Respectable (unverständlicherweise eine Single!) werden überall als hoch energetische Rocker bejubelt, die den Punks mal zeigen sollten, dass auch alte Säcke noch wissen, wo der Hammer hängt. Sind für mich einfach nur lärmige, hohle Kracher mit einfältigen Texten - energetisch ist was anderes.

Richtig gelungen sind die Country-Parodie Faraway Eyes (selbst wenn Keith Jaggers Gesang zu Recht affektiert fand) und der humorige Titelsong; die Empörung über den anzüglichen Text kommentierte Jagger nur trocken mit "if you can't take a joke, it's too f***ing bad". Before they make me run ist ein authentischer, aufrichtiger Keith-Rocker, und Beast of Burden wird immer einer meiner Stones-Lieblinge bleiben - hier passen die cleanen Gitarren zum Inhalt.

Im CD-Zeitalter fände ich es angebracht, endlich mal ein paar Bonustracks mit drauf zu packen: vorneweg die Single-Version von Miss you sowie die Maxi-Version (ihre erste überhaupt), Everything is turning to Gold (die B-Seite von Shattered) und vielleicht noch den Single-Edit von Faraway Eyes... Platz genug wäre ja noch!

Ach ja, bevor ich's vergesse: leider wieder keine Texte wie bei der LP, aber zur Abwechslung mal eine der geilsten Stones-Plattenhüllen überhaupt! Das kam vor allem bei der Original-LP mit der beidseitig bedruckten Innenhülle voll zur Geltung.

Auf der 2. CD der Deluxe Edition von 2011 finden sich 12 Outtakes, die mir allesamt besser gefallen als die auf der "Exile"-Bonus-CD, bei denen es sich überwiegend um Songskizzen handelte. Diese hier sind sämtlich gut ausgearbeitet und produziert, die Stones frönen neben dem Rock'n'Roll hauptsächlich dem Blues und Country, und vor allem: die Songs weisen neben ihrem guten Maß an Humor jene fast ungestüme Ausgelassenheit auf, die dem Stammalbum immer nachgesagt wird, das dagegen fast etwas bemüht wirkt, es der Rockwelt so richtig zu beweisen. Hier und da wurde wieder dezent mit aktuellen Overdubs nachgebessert, aber der Ausgelassenheit in Songs wie So young (den ich erst '94 als Outtake auf der Love is strong-Maxi kennenlernte) oder Tallahassee Lassie hört man die Erleichterung über Keiths neu gewonnene Freiheit an, und hier ist der Gesamtsound auch wieder wärmer. CD 2 der "Some Girls"-Deluxe Editionen ist die interessanteste Stones-Platte, die ich in letzter Zeit gehört habe. Von einer Deluxe Edition hätte man aber auch erwarten dürfen, dass sie die diversen o.g. Single-Versionen enthält, die immer noch über verschiedene Sampler verstreut sind.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Powerful, varied and inspired, 26. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Some girls (1978) (Audio CD)
This 1978 release from The Stones offers an impressive variety of styles, from their take on disco in the sublime Miss You to the humurous country of Far Away Eyes to the rock balladry of Beast Of Burden. Not many Stones albums offer such a variety of musical styles.
The rock tracks are tough and uncompromising, like the decadent When The Whip Comes Down, the acidic title track and the anthemic Before They Make Me Run. They also do a brilliant interpretation of the Temptations' classic Just My Imagination, giving it a much rawer soul sound.
It is clear that this album was a response to Punk and Disco, the two styles prevalent from the mid 1970s to the end of that decade. Without a doubt the Stones pulled it off very well as the aforementioned Miss You was a huge hit and has stood the test of time very well: it's mid-tempo dance track with subdued vocals, lovely ooh-ooh choruses and a genuine nightlife feel.
The country song Far Away Eyes is equally mesmerising, as Mick sings in a real country accent about a truck driver on the way to visit his girlfriend while listening to a gospel station. Although it's a parody, I find it very charming and very "genuine" in another sense. It was the flipside of Miss You and probably contributed to this seven single reaching Number One.
The songs are uniformly good with great tunes and plenty of attitude. Some Girls may not be considered as one of their top 5 classics of all time but I find myself returning to it again and again. A solid body of work with many highlights.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Letztes hörenswertes Stones-Album..., 4. Januar 2010
Von 
Polter, Rainer - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Some Girls [Shm-CD] (Audio CD)
bis auf "Tattoo You" natürlich, aber das ist ja eigentlich nur ein großer fake, bestehend aus auf aktuell-polierten Studio-Resten...
Das war schon eine große Sache, damals, 1978, als die degenerierten, unmusikalischen Punk-Rotzbengel
und die Disco-Weicheier uns vormachen wollten, was gute Musik sei - und Band wie die Kinks, die Who
und die Stones diesen pubertären Dreiakkordehoch-Möchtegerns die Antworten um die Ohren krachten, das es eine reine Freude war -
und zwar genau da, wo es wirklich weh tut, nämlich an der Spitze der Charts...

Natürlich ist "Some Girls" keine "typische" -Stones Platte; "Black & Blue", der geniale Vorgänger, war eine solche -
aber selbst bis heute hat es kaum jemand gemerkt - man konstatierte nur den komerziellen Mißerfolg, auf den die
Stones reagieren mußten und eine Antwort zugleich auf den Disco-Sound (Micks Weg) und auf den Punk (Keith`
Weg) kreirten, die ihresgleichen sucht. "Moment mal" - ruft uns diese Platte zu - "Wir, die Stones, haben das
Rebellentum und die musikalische Härte (zusammen mit den Kinks und den Who) erfunden, - euer Verdienst soll das sein?
Dass wir nicht lachen!!!" Und ab ging`s...Eine nicht in allen, aber in den meisten Songs gelungene Frischzellenkur, die
die Band auf die Höhe der Zeit katapultierte. "Some Girls" ist für mich die letzte richtige Stones-LP, die hörenswert ist; ich
stimme zu, "Emotional Rescue", obgleich zu 90 Prozent von den gleichen Sessions in den Marconi-Studios, Paris
1977/78 stammend wie "Some Girls" ist eine wirklich schlechte Platte (unverständlicherweise aber die erfolgreichere),
aber was kommt denn danach? Nur der Reste-Sampler "Tatto You" ist noch hörenswert; alles spätere ist schlechte,
uninspirierte, abgedroschene Musik, die die Welt nicht gebraucht hätte...(nein, Verzeihung, die ich nicht brauche, die
kritiklosen Alles-Sammler mögen sich an hohlen Scheiben wie "Voodoo Lounge" erfreuen, wenn`s sie`s so wollen...)

Die rechtlichen Probleme bezüglich der Kläger, die sich auf dem Cover wiederfanden, existieren wohl noch immer, so daß man nur -
wohl wegen der "ungefährlicheren", weil kleineren Auflage von Bill Wymans Buch "Rolling Stones - Story" eine Ausnahme riskierte,
denn dort findet man das unzensierte, ursprüngliche LP- cover (zufällig?) genau in cd-booklet-größe.

Viele Bonus-Titel wären neben "Everything Is Turning To Cold" möglich gewesen, angefangen mit "Claudine" über "Stuck In The Cold", "You Left Me", "I Think I'm Going Mad", den beiden anderen,
von Keith gesungenen Titel: "We Had It All" und "I Need You" bis hin zu den (kürzeren) Single-Fassungen von "Miss You" und "Shattered" bis zum (längeren) Dance- Mix von "Miss You"- Respectable wurde wohl auf Micks Wunsch als Single ausgekoppelt, damit Bianca Jagger es auch sicher im Radio hört und sich
gründlich darüber ärgert, als jemand bezeichnet zu werden, der sich auf dem
Rasen des Weißen Hauses flachlegen lässt...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Letztes hörenswertes Stones-Album..., 4. Januar 2010
Von 
Polter, Rainer - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Some Girls (Audio CD)
bis auf "Tattoo You" natürlich, aber das ist ja eigentlich nur ein großer fake, bestehend aus auf aktuell-polierten Studio-Resten...
Das war schon eine große Sache, damals, 1978, als die degenerierten, unmusikalischen Punk-Rotzbengel
und die Disco-Weicheier uns vormachen wollten, was gute Musik sei - und Band wie die Kinks, die Who
und die Stones diesen pubertären Dreiakkordehoch-Möchtegerns die Antworten um die Ohren krachten, das es eine reine Freude war -
und zwar genau da, wo es wirklich weh tut, nämlich an der Spitze der Charts...

Natürlich ist "Some Girls" keine "typische" -Stones Platte; "Black & Blue", der geniale Vorgänger, war eine solche -
aber selbst bis heute hat es kaum jemand gemerkt - man konstatierte nur den komerziellen Mißerfolg, auf den die
Stones reagieren mußten und eine Antwort zugleich auf den Disco-Sound (Micks Weg) und auf den Punk (Keith`
Weg) kreirten, die ihresgleichen sucht. "Moment mal" - ruft uns diese Platte zu - "Wir, die Stones, haben das
Rebellentum und die musikalische Härte (zusammen mit den Kinks und den Who) erfunden, - euer Verdienst soll das sein?
Dass wir nicht lachen!!!" Und ab ging`s...Eine nicht in allen, aber in den meisten Songs gelungene Frischzellenkur, die
die Band auf die Höhe der Zeit katapultierte. "Some Girls" ist für mich die letzte richtige Stones-LP, die hörenswert ist; ich
stimme zu, "Emotional Rescue", obgleich zu 90 Prozent von den gleichen Sessions in den Marconi-Studios, Paris
1977/78 stammend wie "Some Girls" ist eine wirklich schlechte Platte (unverständlicherweise aber die erfolgreichere),
aber was kommt denn danach? Nur der Reste-Sampler "Tatto You" ist noch hörenswert; alles spätere ist schlechte,
uninspirierte, abgedroschene Musik, die die Welt nicht gebraucht hätte...(nein, Verzeihung, die ich nicht brauche, die
kritiklosen Alles-Sammler mögen sich an hohlen Scheiben wie "Voodoo Lounge" erfreuen, wenn`s sie`s so wollen...)

Die rechtlichen Probleme bezüglich der Kläger, die sich auf dem Cover wiederfanden, existieren wohl noch immer, so daß man nur -
wohl wegen der "ungefährlicheren", weil kleineren Auflage von Bill Wymans Buch "Rolling Stones - Story" eine Ausnahme riskierte,
denn dort findet man das unzensierte, ursprüngliche LP- cover (zufällig?) genau in cd-booklet-größe.

Viele Bonus-Titel wären neben "Everything Is Turning To Cold" möglich gewesen, angefangen mit "Claudine" über "Stuck In The Cold", "You Left Me", "I Think I'm Going Mad", den beiden anderen,
von Keith gesungenen Titel: "We Had It All" und "I Need You" bis hin zu den (kürzeren) Single-Fassungen von "Miss You" und "Shattered" bis zum (längeren) Dance- Mix von "Miss You"- Respectable wurde wohl auf Micks Wunsch als Single ausgekoppelt, damit Bianca Jagger es auch sicher im Radio hört und sich
gründlich darüber ärgert, als jemand bezeichnet zu werden, der sich auf dem
Rasen des Weißen Hauses flachlegen lässt...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen kalt-warm, 8. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Some Girls (Audio CD)
also, ich finde black und blue nicht soo schlecht und some girls nicht sooo gut.

was mir hier gefällt: die energie, die kraft, die wildheit sind wieder da, eine band ist zurück vom urlaub in drogensumpfland und jetsetanien. die qualität der songs schwankt stark, von ausgezeichnet bis nachrangig.

am meisten stört mich, aber das hat ein vorredner bereits brillant ausgeführt, der sound. er ist kalt, abweisend, technisch, leblos. ganz und gar stones-untypisch.

"miss you" ist der auftakt und der superhit - und straft die propaganda, die stones seien für dieses album zu punkern geworden, lügen. ein gschmeidig ins ohr gehender, aber letztlich ein wenig hüftsteifer disco-blues mit ein bissl arg viel harp von sugar blue, repetitiven gitarrenmustern und einer sensationellen bassline von bill wyman. dafür hätte man ihn endlich mal als mitautor nennen können!

"when the whip comes down": jetzt sind wir beim punkrock, mit einem bitterbösen text über einen strichjungen. tolles lied, aber noch zu langsam gespielt (wirklich gut wurde der titel dann live, man vergleiche zb die version auf "sucking in the seventies").

"some girls": der böse text. rassistische frauenbeleidgung? oder doch sarkastische parodie? ich tippe auf zweiteres, mick jagger ist viel zu intelligent. die musik dazu ist seltsam stolpernder countryrock.

"lies": minmal-punk. schnell, wild und nicht sehr bedeutsam.

"far away eyes": eine herrliche countryballade, die mick jagger beim singen aber brutal der parodie opfert. warum? wollte er so den bösen text, der redneck-klischees karikiert, quasi illustrieren?

"respectable": ein rock 'n' roll song, aber als punk gespielt. komisch, aber fetzig und wild. allerdings ist die melodie eher schwach, eigenartig, warum gerade dieses lied als beinahe-klassiker gilt.

"before they make me run": der einzige titel, der einen anderen, warmen sound hat. keith singt von der flucht vor den drogenfahndern - und vor der sucht. tolles stück, unglaublich einfach, aber von herzen kommend und ehrlich. warum kann nicht das ganze album so klingen?

"beast of burdon": was für eine herrliche nummer, einer der besten stonestitel überhaupt, großartiger, verletzlicher text, sensationell die schwärmerische, schwelgerische art, wie sich die gitarren ineinander verlieren, die melodie lässt keinen widerstand zu. dieses stück ist der grund, warum ich dem album 4 sterne gebe.

"shattered": kein schlecher abschluss. ein punk-disco-crossover, und diese unmögliche übung gelingt auch noch. allerdings: auch dieses stück legte live noch gehörig an charakter und wirkung zu.

die coverversion "just my imagination" stelle ich hinten nach: soulrock, brav gespielt, aber nie abhebend. passt irgendwie überhaupt nicht zu, sagen wir, "respectable".

fazit: ein bemerkenswertes, aber seltsam zerrissenes album, ein wichtiges statement, aber auch abweisend und fahrig. das album gibt uns, wie wir in österreich sagen, kalt-warm.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3.0 von 5 Sternen Na ja....., 23. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Some Girls (Remastered) Deluxe Edition (+ 12 unveröffentlichte Songs) (Audio CD)
Ich habe den Jubel über den musikalisch schwachen Pseudo-Punk auf Some Girls nie nachvollziehen können: Schwache Song -
Ideen ( Lies, Shattered), magerer Gitarrensound, kalte Produktion...... Dagegen hatte Black and Blue (ich war 18) bei mir noch die berühmte Stones-Gänsehaut erzeugt. Das abfallende Niveau auf Some Girls habe ich mir damals damit erklärt, dass Ron Wood (obwohl er mir sehr sympathisch ist) nunmal kein Mick Taylor ist. Viele Jahrzehnte später muss ich dann anhand der Bonus CD feststellen, dass die Stones 1978 sehr wohl in der Lage gewesen wären, ein tolles Album in der Tradition aus der Zeit zwischen Let it bleed und Exile... zu produzieren. Die Bonus Tracks sind um Klassen besser als das Original, für das ich die 3 Sterne vergebe. Mick hat das anscheinend damals nicht anders gewollt, weil er totale Panik davor hatte, die Stones könnten klingen wie "früher".........
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Musik hui....Klang pfui, 25. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Some Girls (Remastered) Deluxe Edition (+ 12 unveröffentlichte Songs) (Audio CD)
Hier möchte ich keine Meinung zur musikalischen Qualität abliefern,als Rolling Stones Fan der ersten Stunde erübrigt sich dies sowieso. Aber was mich maßlos ärgert,und welches auch einige andere Rezensenten schon angesprochen haben, ist die absolut lausige Klangqualität des Remasters. Okay,ich habe eine sehr hochwertige High End - Anlage, und da ist es wirklich grauenvoll,weil eben alles ungeschminkt herüberkommt. Aber ich gehe ja davon aus, daß das Studioequipment beim Abmischen auch hochwertig ist. Ich bin im Besitz der Original-LP (jawohl, mit dem Schiebecover),und habe auch Miss You und Beast Of Burden von der 40 Licks CD gegengehört,das ist Stones Sound und Feeling,das Remaster ist kalt,mit schneidenden Höhen,Micks Stimme ist weit zurückgenommen.Es ist jammerschade.
Der Trost ist die 2. CD. Wie es viel besser ist, kann man übrigens bei der gleichzeitig erschienen Some Girls Live DVD hören.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 26 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen