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TOP 1000 REZENSENTam 10. Dezember 2014
Für einen InEar mit dynamischem Treiber ist der Preis des IE80 recht hoch angesetzt, dafür bekommt man schon gute InEar Monitore mit zwei Balanced Armature Treibern - ist der Preis also gerechtfertigt?

Der Lieferumfang ist üppig, ich verwende die großen Silikonaufsätze.

Das Aufbewahrungsetui ist edel anmutend und beinhaltet Platz für den InEar, weitere Aufsätze, sowie das Reinigungstool und das Tool zur Justage der Bassschraube - dazu jedoch später mehr.
Ein gewöhnliches Aufbewahrungsetui à la Westone oder Shure wäre jedoch besser gewesen, denn beim IE80 Etui muss das Kabel erstens recht stramm gewickelt werden (das kann auf lange Sicht Kabelbrüche hervorrufen) und zumindest ich bekomme es nicht hin, den Klinkenstecker richtig zu verstauen und muss ihn ziemlich stark biegen.
Positiv ist anzumerken, dass sich eine Trockenkapsel im Etui befindet, wodurch weniger Feuchtigkeit an den InEar gelangt, was bei einem InEar mit dynamischem Treiber jedoch nicht ganz so sehr von hoher Relevanz ist.
Wer den IE80 längere Zeit als primären InEar mit demselben Kabel verwenden möchte, sollte gegebenenfalls auf ein anderes Etui, das es bereits ab etwa 5€ gibt, zurückgreifen.

Das Kabel ist austauschbar und hat reguläre, in der Branche übliche 2-Pin Anschlüsse und ist gut verarbeitet, mit ausreichendem Knickschutz. Lediglich ein wenig steif ist es.

Der InEar selbst ist recht groß, bei kleinen Ohrmuscheln passt er wohl manchmal nicht - in diesem Fall sollte er zurück geschickt werden, denn nur bei richtigem Sitz klingt der InEar, wie er soll.
Ich habe mit meinen großen Ohrmuscheln keine Sitzprobleme und bekomme auch schnell eine gute Abdichtung.

Die Außengeräuschisolierung ist auf einem eher geringen/durchschnittlichen Niveau, was daran liegt, dass der InEar, bedingt durch die Bassregulationsschraube, nicht völlig geschlossen ist.

Tonal ist der Sennheiser eindeutig der bassbetonten Seite zuzuordnen - der Mid- und Oberbass sind, selbst in der geringsten Schraubenstellung, stark angehoben. Gen Tiefbass rollt er dann gleichmäßig ab.
Dreht man die Bassschraube mehr auf, hat dies vor Allem Auswirkungen auf den Mid- und Tiefass. Der Tiefbass wird dem Bassniveau des Mid- und Oberbass angeglichen und der Midbass wird noch voluminöser.
Dies geht leider mit einem Verlust an Basspräzision einher.

Gen Mittelton fällt der Frequenzgang dann gleichmäßig auf ein normales Niveau ab und verbleibt, mit einer geringen senke der Mitten und einer kleinen Betonung im Präsenzbereich, auf einem normalen Niveau.

Abgesehen von der Betonung im Präsenzbereich ist der Hochton neutral und weitreichend.

Die Auflösung im Mittel- und Hochton ist gut, steht der von Balanced Armature InEars jedoch nach, ist jedoch merklich höher, als beispielsweise bei einem Shure SE215, welcher in eine ähnliche tonale Richtung geht.
Der Bassbereich ist leider recht langsam und träge und neigt dazu, zu matschen - Balanced Armature InEars und der Shure SE215 machen das deutlich besser.
Für schnelle Aufnahmen mit schnellen Basfolgen gibt es bessere InEars, wenn es primär um den Bassbereich geht.

Hat der IE80 dann überhaupt eine Daseinsberechtigung und kann als High End bezeichnet werden?

Dies kann ich für mich mit einem klaren "Ja" beantworten. Lesen Sie in den folgenden Zeilen, weswegen.

Trotz der partiellen Schwächen hat der IE80 eine große Stärke, die kein anderer InEar in dieser Preisklasse bietet, nämlich seine Bühnendarstellung und Räumlichkeit.
Will man auf ein ebenbürtiges Niveau kommen, muss man mindestens in die 400€+ Klasse investieren.
Der IE80 kann sehr gut Nähe und Weite darstellen und bietet eine gute, authentische Tiefenstaffelung und dreidimensionale Darstellung.
Manche andere InEars im gleichen Preisbereich erreichen zwar auch diese Tiefe, bleiben dafür jedoch von der Breite recht beschränkt - ganz anders der IE80, dessen Bühne sehr tief und auch breit ist, wenn es die Aufnahme auch hergibt.
Akustik- und Liveaufnahmen sind mit ihm eine wahre Freude.

Die Instrumentendarstellung, Ortungsschärfe und Instrumentenseparation sind gut, Balanced Armature InEars können das jedoch teilweise etwas besser.

Insgesamt ist der IE80 (der übrigens klanglich identisch mit dem Vorgänger, IE8, ist), trotz seiner partiellen Schwächen, trotzdem alles in Alle ein sehr guter InEar, der gerade durch seine sehr gute plastische Darstellung überzeugen kann, was andere InEars im gleichen und höheren Preisbereich nicht erreichen.
Wer dazu noch bassigen, warmen Klang sucht, ist mit dem IE80 gut beraten.
22 Kommentare|19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Oktober 2013
Einleitung
Seit einigen Jahren verwende ich In Ear Kopfhörer und habe einige Modelle ausprobiert. Angestoßen durch neue PC Kopfhörer habe ich gemerkt, dass mir doch etwas an meinen aktuellen (Audéo PFE 012) an „Auflösung“ fehlt und ich habe mich ich auf ein neues durch den Jungle des Kopfhörer Marktes gemacht. Die Entscheidung für den Nachfolger ist mir mehr deutlich schwerer gefallen als erwartet und schlussendlich habe ich 7 aktuelle Modelle zwischen 40€-200€ getestet (1. Marshall Kopfhörer 2.Monster DANN 3.Monster Diesel VEKTR 4. Creative Aurvana 5. Philips S2BK/00 6.Sony XBA3iP 7.Sennheiser IE80. Nun möchte ich gerne meine Erfahrung darlegen und hoffe dem einen oder anderen die Auswahl zu erleichtern. Selbst bin ich kein Audio Spezialist, habe mich aber doch etwas mit der Materie auseinander gesetzt und hoffe mit Vergleichen zwischen den Modellen eine gute Einschätzung zu vermitteln, denn ich halte es für sehr unsinnig ein Kopfhörer einfach als „den Besten“ zu deklarieren, da jeder eine subjektive und zum Teil stark abweichende Meinung haben kann. Besonders im Bereich der In Ear Kopfhörer (im Vergleich zu Bügel Kopfhörer) halte ich es für noch schwieriger, da noch weitere wichtige Kriterien, wie die Passform und Geräuschisolation dazukommen.

Meine Rezension beinhaltet 3 Teile:
1: Die Bewertung des Kopfhörers selber
2: Gesamtfazit zu all meinen getesteten In Ears
3: Darstellung einiger Besonderheiten von In Ears (z.B. „Seal“, Treiberanzahl, Kabeldesign und Kompatibilität zu Android/ Apple).

Teil 1 Bewertung des Kopfhöheres:
+Gute Verarbeitung
+Viele Ohrpassstücke
+Anpassbarer Bass
+Sehr guter Klang
+Guter Tragekomfort (Größe könnte aber bei einigen Probleme geben)
+Hohe Belastbarkeit
+Eckiger Stecker
+- Preis ok, aber kein Schnäppchen
+- Schickes Case, aber nicht funktionell für den Alltag
-Einfaches (aber dickes) Rundkabel
-Soll Wasseranfällig sein (konnte ich nicht testen)
-Gibt es nicht mit Fernbedienung/ MIC

Viele Hersteller versuchen mit mehrere Treiber in die kleinen In Ears einzubauen, nicht Sennheiser. Deshalb war ich gespannt, ob 1 Treiber Modelle für einen Preis von 200€ besser sind als günstige Varianten und gegen mehr Treiber Konkurrenten eine chance haben. Um Es kurz zu machen, für mich sind die Sennheiser klanglich mit die besten. Sehr ausgewogen und präziser Bass. Außerdem lässt sich der Sennheiser in der Bassstärke von schon stark bis extrem stark einstellen. Selber finde ich die Grundeinstellung schon mehr als ausreichend (und ich bin ein Bass Fan). Es gibt aber auch ein paar negative Aspekte, so ist das Kabel ein einfaches Rundkabel und verknotet sehr schnell. Auch gibt es keine Modellvariante mit Fernbedienung/ MIC und das Case ist sehr umständlich.

Insgesamt denke ich, dass der Sennheiser kein AlltagsKopfhörer ist und eher für Musikgenießer. Wer, wie ich, viel unterwegs ist und die Kopfhöher öfters mal einstecken will ist mit dem Kabel und dem Case sicher bald unzufrieden. Auch die fehlende Fernbedienung/ MIC haben mich denn dazu bewegt noch andere Modelle auszuprobieren.

Fazit: Wer 200€ für Kopfhörer investieren kann und auf eine Fernbedienung/ MIC verzichten, dem kann ich die Sennheisern sehr ans Herlegen. Als Alltagskopfhörer zu teuer bei kaum besser Qualität im Vergleich z.B. zu den 60€ günstigeren Philips Fidelio.

Teil 2 Gesamtfazit zu all meinen getesteten In Ears:
Aus meiner Sicht sind In Ears besonders schwer zu vergleichbar, da die Passform entscheidend sein kann. Dennoch denke ich, dass meine Ohren recht „durchschnittlich“ sind. Um meine Aussagen einschätzen zu können ich zuerst etwas zu meinen Hörgewohnheiten sagen: Selber würde ich mich als „Mainstream“ Hörer beschreiben und nicht als „Audiophil“, dennoch unterscheiden sich viele Kopfhörer extrem im Klangbild/ Auflösung/ Bass und Tragegefühl, welches ich oft (zum Teil sehr stark) gemerkt habe. Selber suchte ich Kopfhörer für den Alltag und Dauereinsatz. Aspekte wie Bequemlichkeit, Tragegefühl, Geräuschabschirmung und „Verknotung“ sind mir wichtig. Bedeutet, dass ich täglich Kopfhörer im öffentlichen Nahverkehr rund 2 Std. nutze, auf dem Fahrrad ' Std. und zum Teil während der Arbeit ca. bis zu 4Std. am Tag.
Getestet wurden die Kopfhörer an meinem Galaxy S3/ Laptop und zum Teil an einem iPhone 5

Meine bisherigen Kopfhörer waren unter anderem (nach Preis aufsteigend):
-Samsung Galaxy beiliegende Kopfhörer
-iPhone beiliegende Kopfhörer
-Creative EP630
-Denon AH C710
-Audéo PFE 012
-Shure SE215/535

Und die neu getestet (nach Preis aufsteigend)
-Marshall Kopfhörer
-Monster DNA
-Monster Diesel VEKTR
-Creative Aurvana
-Bose MIE2
- Philips S2BK/00
-Sony XBA3iP
-Sennheiser IE80

Mein Resümee der letzten Jahre und meines letzten Testmarathon lässt mich zu folgenden 3 Schlüssen kommen:

1)Untere Preisbereich (bis ca. 30€)
Die beiliegenden Kopfhörer teurer Smartphones oder Tablets sind meist eine Zumutung. Der Kauf einer günstigen Alternative lohnt sich fast immer (auch für weniger anspruchsvoller Anwender). In diesem Preisbereich gibt es viel Angebot und man braucht nicht lange suche um eine Verbesserung zu finden. Selber kann ich die Creative EP630 nur empfehlen, welche für den Preis recht ordentlich sind.

2)Mittlerer Preisbereich (50-150€)
Meiner Einschätzung nach lohnt es sich für alle, die täglich In Ears benutzen etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Der Unterschied bei Kopfhörer von 30€ zu welchen um 100€ kann sehr gewaltig sein. Nicht nur in der Tonqualität sonder auch in dem Tragekomfort, Bedienung und Geräuschisolation. Für mich ist dieser Preisbereich für alldiejenigen die Preisbewusst rangehen und sich nicht unbedingt als Audiophil bezeichnen. Empfehlen kann ich hier die Monster DNA, welche für mich die besten Allrounder sind (aber auch etwas dumpf im mittleren Bereich) und die Philips S2BK/00. Letztere sind klarer im mittleren Bereich und haben dafür etwas weniger Bass. Auch sollte man abwägen, wie wichtig die Haptik ist (wertiges Metallgehäuse und Kältegefühl oder klassisches Kunststoffgehäuse aber dafür kein Kältegefühl).

3)Oberer Preisbereich (200€ und mehr)
Hier kann ich die klanglich ausgezeichneten Sennheiser IE80 empfehlen. Dennoch finde ich den Mehrpreis im Klang (Gegenüber z.B. den Philips S2BK/00) nicht wieder. Eventuell bin ich nicht sensitiv genüg dafür und daher empfehle ich nur für sehr ambitionierte Musikgenießer diese Kopfhörer. Für diese Zielgruppe sollten aber auch die Westone 3 bzw. 4 sowie die Logitech Ultimate Ears triple.fi10 bzw. UE900 mit betrachtet werden. Persönlich bin ich im mittleren Preisbereich sehr zufrieden und wollte nicht über 200€ investieren.

Teil 3 Technik und allgemeines:
Technik (In Ear & Seal)
Alle In Ears werden in den Ohrkanal gesteckt (je nach Modell unterschiedlich weit). Mit dabei liegenden Passtücken wird versucht einen richtigen Sitz herzustellen. Wenn ein In Ear richtig sitzt nennt man das „Seal“ und erst dann kann ein Kopfhörer seinen richtigen Klang entfalten. Vor allem tiefere Frequenzen (Bass) sind davon betroffen. Im Gegensatz zu Standboxen oder andern Kopfhörer haben In Ears nur einen sehr kleinen Lautsprecher und versuchen die Schwingungen direkt im Hörkanal an das Trommelfeld zu übertragen.
 Ohne richtigen Sitzt kann man mit einem Kopfhörer keine guten Ergebnisse erzielen (meiner Einschätzung nach ist dies auch der Grund warum manche Kopfhörer zum Teil sehr unterschiedlich Bewertet werden (bei dem einen passt und bei dem anderen nicht).

Technik (Lautsprecher)
Bei den In Ears wird mit verschiedenen Bauformen/ Konstruktionen versucht einen guten Klang zu erzeugen. Klassisch ist hier der Einzellautsprecher (=Treiber), also ein Treiber pro Seite. Eine andere Methode ist mehrere Treiber (bis zu 4) pro Kopfhörer. Damit sollen die Töne besser getrennt werden. Aus meiner Erfahrung klinkt die Verwendung mehrere Treiber auf dem Papier besser und scheinen 1 Treiber Modelle in den Schatten zu stellen. Doch in der Praxis kann sich das für mich nicht bestätigen und 1 Treiber Modelle können durchaus glänzen und mehr Treibermodelle übertrumpfen. Zum Beispiel klingen die Sennheiser IE80 (1 Treiber) viel besser als die Sony XBA3iP (3 Treiber).
 Anzahl der Treiber impliziert nicht die Klangqualität

Technik (Kabelführung)
Die Kabelführung klinkt erst mal unwichtig, doch die Bequemlichkeit hängt auch mit dem Kabel zusammen. Wer z.B. mit den Kopfhörer Fahrradfährt und den Kopf viel dreht stört sich an einem hängenden Kabel und möchte es vielleicht über das Ohr geführt haben. Ein anderer, der sehr häufig die Kopfhörer rein und rausnimmt möchte diese vielleicht direkt ins Ohrstecken, da das ständige über das Ohr führen lästig sein kann. Auch unterscheiden sich die Kabel deutlich in Dicke und Form. Das könnte wieder wichtig für die Aufbewahrung sein, denn dünne runde Kabel verknoten sich schnell im Gegensatz zu Flachbandkabel. Wer aber die Kopfhöher in einer Schatulle aufbewahrt und die Kabel umwickelt könnte dies vielleicht außer Acht lassen.
 Kabelaufbau wichtiger als man denken würde

Android/ Apple oder PC Kompatibilität?
Zum Teil werden Kopfhörer speziell für Android oder IPhone verkauft. Besonders im Bezug auf eingebaute Fernbedienung/ Mikrophon könnte es interessant sein. Mittleiweile haben auch alle 3,5mm Klinkenanschlüsse und passen also auch in ein MP3 Player oder Android Telefon, dennoch unterscheiden sich teilweise die Belegung der Pole/PINs. Folglich könnten iPhone Kopfhörer bei Android nicht funktionieren. Ich schreibe teilweise und könnte, weil ich die Phänomene aus der Vergangenheit kenne aber andere Erfahrung beim Samsung Galaxy S3/ iPhone 5 gemacht habe. Im Kern kann ich alle Apple Kopfhörer auch im Galaxy S3 verwenden, sogar mit Mikrophon und einem Teil der Fernbedienung (nur Start/Stopp und nächstes Lied, Lauter leiser leider nicht). Anderes herum konnte ich z.B. die Bose MI2 mit dem Android Adapter nicht nutzen (ton extrem schlecht und MIC hat nicht funktioniert). Ohne den Adapter war alles gut (Ton und MIC hat funktioniert).
 Aussage Apple/Android kompatibel historisch begründet heut (teilwiese) hinfällig

Fälschung, doch sehr häufig
Wenn bei euch der Kopfhörer trotz sehr guter Bewertung extrem schlecht Klingt oder die Qualität sehr mager ist kann es sein, dass euch eine Fälschung untergejubelt wurde. Selbst ist mir das bei den Creative EP 630 passiert und häufiger habe ich das auch bei einigen anderen Modellen gelesen. Es kommt bei Kopfhörern wohl verhältnismäßig häufig vor. Von daher würde ich aufpassen, wenn die Kopfhörer sehr günstig angeboten werden und von daher ausschließlich bei vertrauenswürdigen Händlern kaufen. Meine Fälschung habe ich über eBay bekommen :/
 Nur bei vertrauenswürdigen Händlern kaufen
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am 26. Januar 2012
Im Vergleich zum Vorgänger IE 8, den ich ebenfalls besitze, nochmals leicht verbesserter Klang, noch besser definierter Bass und etwas mehr Höhen. Wie der Vorgänger fantastischer Raumklang, natürliches luftiges Klangbild, herausragende Stimmenwiedergabe, verzerrungsfrei auch bei sehr hohen Lautstärken. Sehr komfortabel zu tragen. Mit jeder Art Musik gut zu hören und für lange Hörsessions hervorragend geeignet.

Für mich ist dieser Inear wie sein Vorgänger IE 8 einer der besten, die je gebaut wurden, unabhängig von Preis oder Bauform.
Insofern preislich ein Schnäppchen und natürlich eine Kaufempfehlung.

Achtung 1: Nur bei autorisierten Händlern kaufen, ansonsten besteht große Gefahr ein Plagiat zu erwischen.
Achtung 2: Der Hörer reagiert ungewöhnlich stark auf eingedrungene Feuchtigkeit. Er quittiert dies mit Lautstärkeverlust. In dem Fall kann es mehrere Tage dauern bis er komplett ausgetrocknet ist und wieder normal laut spielt.
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am 23. Mai 2013
Für meine Ansprüche ist der IE80 ein sehr gutes Gerät . Ausgewogener Reiner Klang und trotzdem satte Bässe.
Klingt wesentlich besser als mein Bose Arround Ear Kopfhörer welcher nur unwesentlich günstiger war. Beachtlich welches Volumen Sennheiser aus diesen kleinen Ohrkapseln rausholt. Für Verwendung am IPhone und Bedienung am Kabel benötigt man aber noch ein separat erhältliches Kabel.
Jetzt kommt das Beste: gekauft im Dez.2012, im Mai 2013 habe ich beim Sport leider in die Ohrkapseln geschwitzt.
Danach war der Klang dumpf und deutlich leiser. Klar Fall für die Mülltonne. Email an den Sennheiser Service ergab, dass ich den IE80 einsenden solle. Ergebnis , 2 neue Kapseln mit perfektem Klang! Danke an Sennheiser für die schnelle kulante Hilfe. Bin mir nicht sicher ob dies wirklich ein Garantiefall gewesen ist...
Also gerne wieder Sennheiser - Produkt gut und Service auch :-)
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am 23. Oktober 2012
Ich habe echt sehr lange überlegt ob ich mir diese Kopfhörer kaufen sollte, da der Preis natürlich schon einen tiefen Krater im Geldbeutel bzw. auf dem Konto hinterlässt. Ich muss allerdings sagen das ich bisher mit Sennheiser keine schlechten Erfahrungen gemacht habe. Mein erster Kopfhörer (PX100) hat mir 2 jahre lange treu zur seite gestanden, und das bei 3 mal wöchentlichen Joggen bei Wind und Wetter. Darauf hatte ich dann noch den PX200, den CX 300 (erster in-ear), den IE6 und nun zum schluss der IE80. Nach ca. 4 Monaten mit dem IE80 bin ich immer noch glücklich darüber mir dieses Teil zugelegt zu haben. Aber nun etwas zu den Details.

Im vergleich zu anderen Modellen stellt der IE80 schon alles in den schatten, wobei man natülich sagen muss das die Unterschiede in höheren Preisklassen immer kleiner werden, was ja auch logisch ist. Mit dem CX300 und CX680 Sport is der Vergleich natürlich nicht ganz fair, da diese in einer ganz anderen Preisliga verkehren. Der CX300 hat mir sehr lange viel Freude bereitet, ist allerdings recht basslastig und unsauber in den mittleren und höheren Frequenzen. Im vergleich zum IE80 ein sehr dumpfer Klang eben, für seine preisklasse allerdings gut wie ich finde. Der CX680 Sport hat mir nicht so gefallen als ich ihn von einem Freund getestet habe, wäre für mich nicht erste Wahl. Im vergleich zum CX300 wenig Klangverbesserung, allerdings dafür besser für sportliche Betätigung (durch Wasser/Schweiss dichte) geeignet.
Im Vergleich zum IE6 werden die Unterschiede schon kleiner, sind aber immer noch vorhanden. Der IE80 gibt einen räumlicheren, satteren Klang, die Bässe geben mehr Power und die gesamte Klangbühne fühlt sich voller und grösser an. In Noten (preisunabhängig) von 1 bis 10, wo 10 dem IE80 entspricht und 1 grauenerregend ist, landet der CX300 und der CX680 Sport auf einer glatten 5.5, den IE6 würde ich auf 8.5 einstufen. Ist natürlich alles geschmacks abhangig.

Die Lieferung wurde problemlos vollstreckt. Qualitativ ist beim IE80, genau wie beim IE6 viel Wert auf die Verpackung gelegt wurden. Die Aufbewahrungsbox ist schon recht fancy, wobei ich sie kaum nutze, da es mir einfach zu viel arbeit ist die kopfhörer da immer sauber rein zu wickeln. Das Arsenal an Ohrstöpseln lässt kaum zu wünschen übrig. Hier bekam ich wesentlich mehr als beim IE6 geboten. Glaube es waren so an die 10 paar + Klemme + ohrbügel, die ich allerdings nicht sonderlich praktisch finde. Das Design des IE80 ist ok. Vielleicht nicht eine Augenweide mit der man den ersten Preis im Schönheitswettbewerb gwinnt, aber man kann sich damit auf jedenfall ohne Angstzustände auf die Strasse wagen. Im vergleich zum IE6 finde ich macht er einen robusteren Eindruck. Beim IE6 haben sich nach 2 Jahren nämlich die Ausenkappen gelöst. Das sollte hier etwas schwieriger sein. Das Kabel ist robust, die verarbeitung top. Hier auch ein riessen Unterschied zum CX300 und CX680!
Ausserdem kann man das Kabel im schlimmmsten Falle auswechseln, was allerdings so schnell hoffentlich nicht nötig sein wird.

Der Klang ist echt atemberaubend. Die Bässe sind richtig knackig und sauber ohne dabei den Höhen und Mitten das Spiel zu verderben. Ich bin von der Klangbühne immer noch verblüfft. Ich höre eigentlich alles quer durch en Gemüsegarten. Trance, Electronic, Klassik, Enya/Nightwish/Epica/Direstraits -> hört sich alles toll an. Ich habe bis jetzt klanglisch nix gefunden was mich stört, bin zufrieden mit dem was meine Ohren wahrnehmen.

Auch nennenswert! Beim Kauf von kopfhörern wie dem IE80 und anderen teuren Kopfhörer sollte man auf jedenfall darauf achten auch einen klanglich guten MP3 Spieler zu besitzen, und die Musik in guter Qualität zu hören. Man kann zwichen verschiedenen MP3 spielern auch Unterschiede in Klangqualität merken. Persönlich besitze ich den Cowon iaudio 9 und bin mit der Equalizer Einstellung "Feel the Wind" richtig zufrieden. Ich denke mal es gibt viele MP3 spieler die in sachen Klang gut sind, aber es lohnt sich auch da ein paar Meinungen von anderen zu holen. Zum Beispiel fand ich den Ipod nano und auch das Iphone nicht so überzeugend, muss aber natürlich jeder selber entscheiden. Das die Musik Files in best möglicher Qualli sein sollten, erklärt sich von selbst. Es ist echt nicht lohnenswert 200 Euro in ein paar Kopfhörer zu stecken und dann Musik mit zu niedrigen BIT Raten zu nutzen. Letzten endes führt ein qualitativ schlechter In-put auch zu einen schlechten Output, egal welche kopfhörer man besitzt. Hat man jezt seinen MP3 Spieler und seine Lieder in gewünschter Ausführung, sollte man auch etwas an den Equalizer rumspielen. Manche Einstellungen können echt eine schöne nuance reinbringen, andere lässt man lieber bleiben. Bei dem Cowon Iaudio 9 zum Beispiel kann man selber die Frequenzbänder variieren, zudem hat man über 40 Voreinstellungen. Manche davon sind super schlecht, andere sehr gut. Es lohnt sich ein wenig zu probieren, bis man das gewünschte Klangbild erhält. Auch verschiedene Ohrstöpsel typen/grössen verändern das Klangbild zum Teil erheblich. Sie sollten auf jedenfall richtig sitzen und gut abdichten!
Man Kann bei dem IE80 auch die Bass schrauben auf und zu drehen. In sachen Bass merke ich da nicht wirklich einen riesen Unterschied um ehrlich zu sein, aber es kommt mir so vor das die Klang-details sich verändern. Man sollte also verschiedene Kombinationen von Ohrstöpseln, Equalizer Einstellungen und Bass-schrauben Justierung austesten, bis alles passt.

Um das nochmal zusammen zufassen. Ich persölich kann den IE80 nur empfehlen. Für die, die häufig und gerne Musik hören lohnt sich der Kauf auf jedenfall. Eine aussage die mich zum schluss überzeugt hat war das viele Leute mehrere 100 bis einige 1000 Euro für ihre Wohnzimmer Anlagen ausgeben, diese wegen des lärmes kaum richtig nutzen, und dann mit billigen 20 euro Kopfhörern durch die strasse ziehen. Wem Musik Qualität am Herzen liegt, und wer sie oft nutzen wird , für den lohnt sich der Kauf auf jedenfall! Musik die man schon lange kannte, hört sich plötzlich wie neu geboren an. Wer allerdings bloss einen Kopfhörer für die eine oder andere gelgentliche Situation sucht sollte selbstverständlich zu etwas preiswerteren greifen.
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am 6. Dezember 2012
Mein alter Sennheiser CX 300 II war sicher kein schlechter Kopfhörer - aber der IE80 ist klanglich ein Hammer. Auch wenn er viel Geld kostet - das ist er für mich Wert. Man hört die Musik so klar, ausgewogen und mit einem kräftigen und gut abgestimmten Bass, der auch noch per Stellschraube an den einzelnen Ohrhörern regelbar ist. Man hat wirklich das Gefühl viele Stücke vorher noch nie richtig gehört zu haben - Gänsehaut.

Zubehör reichlich: Diverse Gummiadapter für unterschiedliche Ohren, stabile wertige Aufbewahrungsbox (9,5x7x2,8 cm), stabile nicht so lapprige Verbindungskabel die sogar austauschbar sind, wenn man andere mag (per Stecker am Kopfhörer), ein Ohrbügel, Clip zur Kabelbestigung an der Kleidung und eine verständliche Anleitung.
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am 4. Dezember 2013
Hallo zusammen,

Kurze Einscheidungshilfe für die Wahl des Inear-Kopfhörers:
Vorneweg: Beide Inears sind klanglich sagenhaft und zaubern Euch einen gewissen "WOW-Effekt" in's Gesicht.

Es gibt aber deutliche Unterschiede, auf die ich kurz eingehen will:

1. Klang:
- Der IE80 ist - ohne den Bass am Einsteller hochzudrehen - meiner Meinung nach deutlich basslastiger, als der C5.
- Der C5 klingt leichter, die Mitten werden etwas mehr betont.
- Der IE80 klingt voluminöser und baut die Musik ein kleines bisschen präziser auf (Ortung der Instrumente ist aber bei beiden Modellen klasse!)
- Die Höhen sind bei beiden Modellen gleich herausragend.

Fazit Klang: 1:1 unentschieden

2. Tragekomfort, Kabel und Qualität:
- Der C5 sitzt mit seinem cleveren Schlaufen besser am/im Ohr, als der IE80.
- Das Kabel des IE80 ist auswechselbar und nicht so widerspenstig, wie das Kabel des C5.
- Das Kabel des C5 widersetzt sich nach einer gewissen Zeit jeglichem Glättungsversuch.
- Die dünnen Endkabel des C5 wirken wenig wertig.
- Die anfangs hochwertige Lackierung des C5-Chasis blättert nach ein paar Monaten Tragen an den scharfen Kanten ab und das Teil sieht deutlich gebraucht aus.
- Die gebürstete Alublende des IE80 verkratzt mit der Zeit.
- Beide Kabel übertragen fast keinen Berührungsschall --> Gut!

Fazit Tragekomfort, Kabelmanagement und Qualität: 1:0 für den IE80 durch besseres Kabel.

3. Zubehör und Aufbewahrung:
- Sennheiser gibt dem IE80 eine clevere Box mit, die Platz hat für 2 Paar Ersatzohrstücke und ein Minischrauber für das Einstellen der Bassunterstützung und Putzen des Membran-Gtters hat.
- Der IE 80 hat mehr und bessere Ohrstücke (u.a. Schaumstoff-Ohrstücke, die dem C5 nicht beiliegen).
- Das Etui des C5 ist sehr eng und klein. Ich frage mih bis heute, wie genau die Kollegen aus England den Kopfhörer hier rein tun wollen, ohne das Kabel, bzw. die Endstücke, zu knicken. Darüber hinaus verhaspelt sich die Reissverschluszunge im "Zipper" oft derart, dass man nicht mehr richtig zuziehen kann.

Fazit Zubehör und Aufbewahrung: (Eindeutig) 1:0 für den IE 80.

4. Preis
Um es kurz zu machen...

Fazit Preis: (Eindeutig) 1:0 für den B&W C5

Gesamtfazit: 3:2 für den Sennheser IE80.
Ich finde beide Inears klasse und gebe deshalb beiden 5 Sterne. Mit dem günstigeren C5 bekommt man schon enen sehr guten Klang.
Wer noch etwas mehr Geld investieren will, noch mehr knackigen Bass mag, greife ohne zu überlegen zum Sennheiser IE80.
Wer etwas Geld sparen will: Auch mit dem B&W C5 wird man Freude am (vornehmlich mobilen) Musikgenuss haben.

Einschränkung: Ein Inear kann vom Klang her meiner Meinung nach nie einen Overear-Kopfhörer ersetzen (ob offen oder geschlossen).
Da gibt es besseren Klang für das gleiche Geld (z.B. beyerdynamic DT 770 Pro, Harman & Kardon CL oder audiotechnica ATH-ES 700)
Siehe hierzu das Kopfhörer-Jahrbuch 2013/2014 von AUDIO/stereoplay, um objektive Tests des Kopfhörer zu lesen.

Anmerkung: Unendlich wichtig bei allen Inears sind die passenden Ohrstücke. Passend für das Ohr und natürlich passend für das Gerät.
Hier ein Tipp, um noch etwas besseren Klang rauszuktzeln:
[...] Für mich persönlich bekomme ich den wirklich idelen Sound nur mit den Earplugs von Comply hin. Für die B&W C5 habe ich die Ts-400, für den Sennheiser IE80 nutze ich die Ts-500. Der Sound (insb. Baswiedergabe) wird dadurh deutlich erhöht! Der Unterschied zu "normalen" Earplugs ist zu Teil wirklich krass.

Nachtrag für alle Bose-Fans: Nein, der IE2 oder MIE2 kommt klanglich NICHT ANNÄHERND an diese zwei Inears ran. Sie haben aber den entscheidenden Vorteil das sie Geräusche von aussen nicht komplett abschotten. Deshalb ist das mein Sportkopfhörer.

Ich hoffe, Euch etwas bei der Entscheidungsfindung geholfen zu haben.
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am 18. November 2014
Ich hatte mir sonst immer in-ears für 40-80 Euro gekauft. Die IE80 hatte ich schon länger im Blick, fand den Preis aber zu heftig.

Vor ein paar Wochen hab ich mich dann doch durch gerungen, und sie mir gekauft.
Ich höre primär mit einem Lumia 920 und einem Cowon iAudio.
Meine Musikrichtungen gehen von Rock über Metal, Dubstep bis hin zu Klassik, bisher hab ich echt Schwierigkeiten, eine Konfiguration zu finden, in der sich das alles vernünftig anhört.

Bis jetzt tun die IE80 ihren Job hervorragend. Das hab ich für das Geld auch so erwartet.
Teilweise hab ich Schwierigkeiten, sie im Ohr in die richtige Position zu bringen. Ich habe schon sämtliche mitgelieferte Stöpsel ausprobiert, und bin wieder bei denen gelandet, die Anfangs schon aufgesteckt sind. Ich hab das Gefühl, dass das Klangbild mit den verschiedenen Pads sich auch etwas verändert. Den Bassregler hab ich auf 4/5 stehen.
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am 27. Mai 2016
Der IE 80 ist ein guter Kopfhörer. Auf eine detaillierte Bewertung des Klangs der IE 80 verzichte ich an dieser Stelle.
Die jeweils vom Hörer abhängigen subjektiven Empfindungen und Beschreibungen verwirren ja manchmal mehr, als dass sie eine Kaufentscheidung positiv oder negativ beeinflussen. Diese in-ears sind Allrounder. Blindkäufer machen bezüglich des Klangs der IE 80 nichts falsch. Sie beherrschen aber keine der Disziplinen so, dass man hier auf die Idee einer Referenzbewertung kommt. Halt durchweg dem Preis und der sog. Klassenzuordnung entsprechend. Wer also einen klanglich durchweg guten bis sehr guten mobilen Hörer sucht, der ist hier richtig. Wer hier mehr erwartet, der liegt in dem Sennheiser falsch.

Persönlich kann ich sie mit dem Sony MDR EX 1000 in-ear vergleichen. Sicherlich etwas unfair, da diese doch -zumindest zum regulären Preis- auch eindeutig teurer sind bzw. waren.
Den Vergleich hält der IE 80 von Sennheiser dann auch nicht stand. Als Quellen dienten hier stets Geräte mit dem Apfel und ein mobiler Spitzen-Player der hochauflösenden und leider noch immer seltenen 192 kHz Fraktion. Der Sony MDR EX 1000 konnte alles etwas besser. Allerdings auch die Höhen. Je nach Aufnahmematerial etwas zu viel und selten spitz. Vor allem war die Bühne deutlich breiter und er differenzierte wesentlich besser. Bei den Themen Robustheit und Alltagstauglichkeit setzt sich der Sony dann allerdings deutlich vom Sennheiser ab. Was sich Sennheiser bei diesem aufgerufenen Preis denkt, ist für mich rätselhaft. Die Zuleitungen -wenn auch austauschbar- wirken nicht sehr wertig. Eher labil. Eine Frechheit sind die beigelegten Ohrbügel zur Leitungsführung über dem Ohr. Sie sind -sorry- absolut unbrauchbar. Steif und unbequem. Das gehört dringend geändert! Wer also eine Versteifung der Leistungsführung über dem Ohr verlangt (prinzipiell ist sie eigentlich systembedingt notwendig), der sollte auf den Kauf des Sennheisers verzichten. Es geht allerdings auch ohne, soll heißen, direkt mit der isolierten Zuleitung. Sony hat auch diese Herausforderung deutlich wertiger und besser gelöst. Die Zuleitung und die schraubbaren Kontaktverbindungen sind hier wirklich Weltklasse. Und wenn man bedenkt, dass gute bis sehr gute und teure mobile in-ear Hörer im Alltag doch häufiger härter mechanisch beansprucht werden, dann ist auch die Robustheit des Materials und des Gesamtsystems bedeutsam. Ein weiterer -kleiner- Kritikpunkt ist der Abstand des Hauptgehäuses zum Ohr. Der könnte für einige Freunde mobilen Hörens in ihrer Wunschkonfiguration (Stöpsel) zu gering sein. Dann sitzt er nicht korrekt und drückt. Das Kunststoffgehäuse besitzt an den Außenseiten einen Metallüberzug und hier findet man auch die zwei Schräubchen für die Bassregelung (Filter). Die Werkseinstellung stellte sich für mich im Schnitt als die beste heraus.

Zusammengefasst:
Er ging "fast" wieder zurück. Der neutrale Klang gefiel jedoch in Verbindung mit normalen Quellen und verhinderte die Retoure.

Plus: Ein guter bis sehr guter Klang. Der Preisklasse entsprechend. Man wird hier nicht enttäuscht. Es haut einen aber auch nicht um.
Minus: Materialwahl könnte für den aufgerufenen Preis deutlich wertiger sein. Die Ohrbügel (Beipack) spotten jeder Beschreibung. Sechs! Setzen!
Minus: Gesamtsystem wirkt etwas labil (Kunststoff und Leitung). Der Eindruck von "Cash as Cash can" prägt.
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am 9. Mai 2015
Ich bin zwar kein audiophiler Hörer und habe bei meinen Anschaffungen auch die Kosten / Nutzen Relation im Auge, doch ich höre sehr gerne Musik (im Wesentlichen Pop / Soul / Rock ) und musiziere auch selber. Nach der digitalen Revolution bin ich dann von der Vinyl PLatte zur CD und schließlich zur MP3 Musik gekommen und war von der Menge und Größe der Musikbibliotheken und schnellen Verfügbarkeit an jedem Ort begeistert. Doch nun stellte sich mir bei immer größeren und billigeren Speicherplatz - Ressourcen die Frage, ob eine Musik - Datenkompression überhaupt noch zeitgemäß ist und mit geeigneter Technik sogar mobil und unterwegs Musik in echter "high fidelity" Qualität machbar ist - also Klasse statt Masse.
Umgesetzt habe ich dies mit einer Musikdatenbank in apple lossless Qualität, einem Sony NWZ-A15 Audio PLayer und den o.g. Sennheiser IE 80 In Ear Kopfhörern.
Hier muss jeder primär für sich entscheiden, ob er überhaupt In Ears wünscht oder lieber konventionelle Kopfhörer. Da für mich der mobile Einsatz überall entscheidend ist (also auch schnell auf kleinem Raum verpackbar) und ich mich einfach nicht mit dem Mickey Mouse look von riesigen On- oder Over Ear Kopfhörern im Straßenbild anfreunden kann, war diese Entscheidung für mich schnell getroffen, zumal ich mit einfachen Creative In Ears schon gute Erfahrungen gemacht habe. Ein echtes Problem ist aber, dass In Ears als Hygieneartikel nicht einfach Probe gehört werden können und man sich so auf Kritiken verlassen muss.
In diesem Fall kann ich mich den positiven Kritiken nur anschließen. Jedes mal, wenn ich diese Ohrhörer einsetze, was übrigens recht einfach geht (sehr gute Passform... zumindest für meine Gehörgänge), tauche ich in eine eigene Musik Welt ab. Der Klang ist für mich brillant, die Räumlichkeit ausgezeichnet und die Bässe fett. Die Abschirmung ist sehr gut, so dass ich den Player nur auf die Hälfte der Maximal Lautstärke einstellen brauche und sogar im Bett neben meiner Frau Musik hören kann, ohne dass diese gestört wird. Die Qualität dieser Hörer kann man auch daran erkennen, dass ich nun erst die klangliche Überlegenheit des Sony Players gegenüber einem iPod Nano (der nun wahrlich auch nicht schlecht klingt) wahrnehmen kann.
So bin ich der festen Überzeugung, dass man mit einem Investitionsvolumen von ca. 400 Euro (Player+ In Ears) im mobilen Einsatz nahezu das Maximum an Klangqualität herausholen konnte, bzw. dass man für eine weitere Steigerung im vierstelligen Bereich anlegen muss.
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