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260 von 276 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fotoqualität: 5 Sterne, Videoqualität: 4 Sterne, Preis-Leistung: 4 Sterne
Vorab. Um meine Ausführungen besser zu veranschaulichen, habe ich im ersten Kommentar zu dieser Rezension Links zu Aufnahmen (Fotos und Videos) angefügt.

Nachtrag: Zur besseren Einschätzung der Aufnahmequalität der S100 finden Sie dort jetzt auch Vergleichsfotos (original JPEG/bearbeitetes JPEG/entwickeltes RAW)...
Veröffentlicht am 21. Dezember 2011 von Norbert Zimmermann

versus
268 von 289 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zum Objektivfehler...
Was mich an der ganzen Geschichte stark verwundert:

Da baut Canon die S100 vom Modell mit der Seriennummer 01x bis 29x und es ist die perfekte, im Herbst 2011 der Öffentlichkeit vorgestellte neue Kamera.

Die Testergebnisse sind super - also alles schön.

Doch dann kommt Canon offensichtlich mitten im Produktionszyklus auf die...
Veröffentlicht am 2. August 2012 von Spider


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260 von 276 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fotoqualität: 5 Sterne, Videoqualität: 4 Sterne, Preis-Leistung: 4 Sterne, 21. Dezember 2011
Von 
Norbert Zimmermann - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Vorab. Um meine Ausführungen besser zu veranschaulichen, habe ich im ersten Kommentar zu dieser Rezension Links zu Aufnahmen (Fotos und Videos) angefügt.

Nachtrag: Zur besseren Einschätzung der Aufnahmequalität der S100 finden Sie dort jetzt auch Vergleichsfotos (original JPEG/bearbeitetes JPEG/entwickeltes RAW).
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Die Kamera machte von Anfang an einen sehr gut verarbeiten Eindruck, der sich im Laufe der Nutzung auch bestätigt hat. Die Bedienelemente sind übersichtlich und logisch angeordnet. Die Kamera liegt zudem sehr gut in der Hand. Einzig der Blitz war meinem linken Zeigefinger beim Ausfahren immer Mal wieder im Wege. Erst seitdem ich den Trageriemen angebracht habe, habe ich für diesen Finger einen festen Bezugspunkt gefunden, wodurch der Blitz immer ungehindert ausfahren kann. Dem Trend immer kleinere und kompaktere Kameras zu fabrizieren, sind also klare ergonomische Grenzen gesetzt. Auch das Gewicht der Kamera sollte Canon beim Nachfolgemodell nicht weiter nach unten reduzieren. Auch hier ist für meinen Geschmack die untere Grenze erreicht.

Die Menüs der S100 sind Canon-typisch klar und übersichtlich strukturiert. Wodurch sich die Kamera schnell in Betrieb nehmen und den Vorlieben des Benutzers anpassen lässt.
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Kleiner Einschub.

Ich nehme mit der S100 alle Fotos im Maßstab von 3:2 (11 Megapixel) auf, wobei ich fast ausschließlich die Zeit- oder Blendenautomatik verwende. Die AF-Feldgröße habe ich auf 'klein' gesetzt, und das Spotmessfeld auf 'AF-Messfeld'. ISO und Weißabgleich habe ich auf 'Auto' gesetzt. Zur Belichtungsmessung verwende ich fast ausschließlich 'Spot', alternativ auch gerne 'mittenbetont' je nach Aufnahmesituation. Die Fotos lasse ich in 'RAW+JPEG' abspeichern. Die Belichtungskorrektur habe ich auf -1/3 gestellt.

In ganz seltenen Fällen, wenn die Lichtverhältnisse nicht mehr ganz so optimal sind, muss ich die AF-Feldgröße auf 'normal' stellen, weil die Kamera sonst nicht mehr richtig fokussieren und belichten kann.
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So eingestellt, haben die Fotos der S100 eine sehr gute Qualität. Die Qualität der mit Photoshop bearbeiteten RAW-Dateien gefällt mir durchweg besser wie ihr bearbeitetes JPEG Pendant.

Die Möglichkeit von Aufnahmen in RAW-Qualität steht nur in den Modi P,Tv,Av und M zur Verfügung.

Zur Bearbeitung der Fotos benutze ich Photoshop Elements 10. Ab dem neuesten Update von Camera Raw 6.6 lässt sich hiermit auch das RAW-Format der S100 bearbeiten.
Probehalber habe ich mir Lightroom 4 Beta installiert. So bearbeitet sehen die Fotos noch einmal besser aus.

Dank dem kostenlosen Programm 'Adobe DNG-Konverter' können Sie auch mit älteren Photoshopversionen die RAW-Dateien der S100 bearbeiten. An dieser Stelle möchte ich mich für diesen Tipp deshalb auch bei pintopanda (Kommentar Nummer 36) bedanken.
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Qualität der Videos (mit neuer Firmware 1.0.1.0):

Die Qualität der Videos hat sich zur ursprünglich installierten Firmware deutlich verbessert.

Die Videos können sich jetzt gut sehen lassen. Störendes Bildflackern (Probleme mit der Belichtung - plötzliches Aufleuchten) tritt nicht mehr auf. Dies macht sich besonders bei Innenaufnahmen positiv bemerkbar, die jetzt viel besser - insbesondere beim Zoomen - belichtet werden. Aufnahmen ohne AWB sehen hier noch einmal besser aus.

Nur bei wenigen Videos konnte ich noch teilweise deutlich sichtbare Bildruckler feststellen (interessanter Weise nur bei Linksschwenks).

Auch die Tonqualität hat mir gut gefallen, solange man nicht in sehr leiser Umgebung filmt. Hier hört man dann eine Art leichtes Rauschen, Surren und Tackern. Das Rauschen und Surren ist ansonsten nicht zu hören. Das Tackern (Ich nehme an, es ist der Fokus) ist leider auch in anderen Aufnahmen, wenn auch eher selten und vor allem eher leise, zu hören. Dies konnte ich allerdings auch nur am PC wirklich feststellen. Bei der Wiedergabe über Anlage und Fernseher konnte ich diese Geräusche nur noch erahnen.

Eher selten kommt es auch zu anderen störenden Nebengeräuschen (Wind?)

Einige Tipps:
- Die AF-Feldgröße sollte auf 'normal' gesetzt werden. Ich habe inzwischen den Eindruck gewonnen, dass Videos so besser belichtet werden. Mit der alten Firmware war diese Einstellung noch ein absolutes Muss, weil die Filme bei Schwenks sonst oft so stark ruckelten, dass es keinen Spaß machte, sie sich anzuschauen.
- Auf DVD und Blu-Ray gebrannt [Adobe Premiere Elements 10 (H.264 1920*1080i Pal Dolby)] waren bei der Wiedergabe auf einem Fernseher bereits zuvor schon praktisch keine Ruckler wahrnehmbar.
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Wie immer wieder zu Lesen ist, sollen die Aufnahmen der S100 eine überdeutliche Randunschärfe aufweisen. Wie man auf den Fotos (siehe Link im Kommentar 1) sehen kann, trifft dies nicht zu. Selbst in voller Auflösung auf meinem PC-Monitor betrachtet, konnte ich nur eine ganz minimale Randunschärfe feststellen, die zudem nicht stört.

Auch Makroaufnahmen gelangen mir sehr gut (siehe 2. Link in Kommentar 1).

Verzeichnungen im Weitwinkel fallen moderat aus.

Bis ISO 1600 ist das Bildrauschen sehr gut bis akzeptabel. Selbst bei ISO 400 und 500 fällt es mir schwer von merklichem Bildrauschen zu sprechen. 'Eine Art sehr feines Korn', das nicht stört, ist hier für mich der bessere Ausdruck. Feinheiten werden sehr gut aufgelöst. Die Farben sind sehr natürlich.

Die Schnelligkeit des Autofokus ist sehr gut. Überhaupt geht die ganze Bedienung der Kamera flott von der Hand.

Der Zoom funktioniert auch im Makro-Modus.

Schnelle Serienbilder (8 Stück, 10 Bilder/s) werden zwar in hoher Qualität aber leider nur als JPEG aufgenommen.

Als Speicherkarte habe ich eine Sandisk Extrem SDHC Class 10 benutzt.
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Weitere Stärken und Schwächen:

+ CMOS Bildsensor (1/1,7") HS
+/- Lichtstarkes Objektiv (ab 1:2,0), fällt im Telebereich bis auf 1:5,9 ab
+/- über den gesamten Brennweitenbereich ist die Blende auf f8,0 begrenzt
+ 5-Fach Zoom (KB-äquivalent 24-120 mm)
+ Standard Mini-USB-Anschluß
+ preiswerte Ersatzakkus von Fremdanbietern
+ Alle Drehräder sind einhändig bedienbar

++ Die voreingestellten Weißableichswerte können verändert werden. Mit FuncSet z.B. auf AWB gehen, und dann entweder am Einstellrad vorne drehen oder für noch genauere Einstellungen Menu drücken. (Daran habe ich mich bisher aber noch nicht heran getraut).

+/- Das 3-Zoll Display macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Es gibt die Qualität der Fotos aber nicht immer äquivalent wieder. Es kam immer wieder vor, dass ich nach einer Aufnahme den Eindruck hatte, dass Bild sei nichts geworden. Zu Hause auf meinem 24-Zoll 16:9 Monitor betrachtet, wiesen aber fast alle der betroffenen Bilder dann keineswegs die zuvor beobachteten Einschränkungen auf.

+/- insgesamt 3 ausführliche Bedienungsanleitungen liegen als PDF vor.
+ Ein sehr ausführliches Benutzerhandbuch, zwei Software Handbücher (Windows und Mac), und zwei sogenannte Professional Bedienungsanleitungen (Windows und Mac), in denen u.a. sehr ausführlich auf die vielfältigen Möglichkeiten ein Bild zu bearbeiten, eingegangen wird, liegen vor.

- GPS mindert die Akkuleistung ziemlich stark (rund 40 Prozent).
- Die Akkuleistung reicht gerade einmal für rund 200 Aufnahmen (JPEG+RAW).
- Videoaufnahmen reduzieren die Akkuleistung ebenfalls ziemlich stark.
++ Als Ersatzakku kann ich den LOOKit Markenakku LI-ION - für Canon PowerShot SX 230 HS, SX 220 HS, PowerShot S100, SX210 IS, SX 200 IS, IXUS 990IS, IXUS 980IS, 870, 960, 950, 860, 970, 90IS und Powershot SD 700 - Weitere Kompatibilität zu Kameras siehe im Angebot unter Produktbeschr... wärmstens empfehlen.

-- Die Panoramafunktion (Photo-Stitch) liefert keine befriediegenden Ergebnisse (siehe auch Kommentar Nummer 1). Eigene Aufnahmen mit der Zeitautomatik liefern in Kombination mit Photoshop gute (JPEG) bis sehr gute (RAW) Ergebnisse.

+/- Auch für Aufnahmen mit wenig Licht kann ich die Automatik-Programme nicht empfehlen. Hier bringt erst eine angepasste Belichtung (in P,Tv,Av,M) vorzeigbare Resultate. Gerade hier spielt dann das RAW-Format seine ganze Stärke aus, wobei auch die bearbeiteten JPEGs hier sehr gut vorzeigbar werden (siehe ISO 1600 Link in Kommentar 1). Insbesondere für solche Aufnahmen empfiehlt es sich im Vorfeld, im Programm 'C' die gewünschten Einstellungen zu speichern.
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Aufgrund der sehr guten Bildqualität der Fotos erhält die Canon Powershot S100 von mir insgesamt 4 Sterne.

Es wäre schön, wenn Canon ein besseres Display eingebaut hätte.

Empfehlen kann ich die Kamera allen, die Wert auf sehr gute Fotoqualität legen, und mit leichtem Gepäck unterwegs sein wollen.

Auch die Videos haben jetzt eine gute Bild- und Tonqualität. Die von mir beschriebenen Nebengeräusche der Kamera liegen für mich im tolerierbaren Rahmen (wobei ich anfügen möchte, dass ich seit fast 15 Jahren an Tinnitus leide, und mir diese deshalb evtl. eher störend auffallen).

Sollten sie noch Fragen zu einzelnen Punkten meiner Rezension haben, so beantworte ich diese gerne in den Kommentaren.

Sollte mir noch etwas Negatives oder Positives auffallen, so werde ich dies hier vermerken.
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268 von 289 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zum Objektivfehler..., 2. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Canon PowerShot S100 Digitalkamera (12 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 7,7 cm (3 Zoll) Display, Full HD Video, GPS, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Was mich an der ganzen Geschichte stark verwundert:

Da baut Canon die S100 vom Modell mit der Seriennummer 01x bis 29x und es ist die perfekte, im Herbst 2011 der Öffentlichkeit vorgestellte neue Kamera.

Die Testergebnisse sind super - also alles schön.

Doch dann kommt Canon offensichtlich mitten im Produktionszyklus auf die Idee, an dieser Kamera ab Seriennummer 29x Bauteile einzusparen bzw. die Qualität bestimmter Bauteile zu senken bzw. die Fertigung zu verändern - um vermutlich Kosten zu sparen.

Damit verändert jedoch Canon qualitativ das ursprüngliche vorgestellte Modell der S100 - ohne das der Kunde darüber informiert worden ist!

Nun ist diese "Sparmaßnahme" für Canon nach hinten los gegangen. Denn jetzt ist durch den sog. "Objektivfehler" und deren Eingeständnis die Qualitätsveränderung an den betroffenen Serienmodellen deutlich geworden.

Da fragt man sich als Kunde:
Welchen Wert haben dann bei der Vorstellung eines neuen Modells Testberichte, wenn an der Qualität im Laufe des Produktionsprozesses vom Hersteller manipuliert wird?
Dann müsste es eigentlich weitere Testberichte nach einem Jahr, nach zwei Jahren etc. des selben Kameramodells geben - um zu prüfen, ob diese neue Kamera noch immer die gleiche Leistungswerte besitzt.

Denn wer weiß schon, was an den aktuell zu kaufenden S100-Modellen nicht noch alles verändert oder qualitativ eingespart wurde - was uns als Kunden ebenfalls bisher nicht bekannt ist?
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82 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschende Qualität; keine Garantie-/Gewährleistung durch CANON bei Objektivfehler nach nur 3 Monaten!, 2. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Canon PowerShot S100 Digitalkamera (12 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 7,7 cm (3 Zoll) Display, Full HD Video, GPS, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Bei meiner PowerShot S100 ist nach nur knapp 3 Monaten normalen Gebrauch ein massiver Mangel aufgetreten! Das Objektiv ist nach einem Fotografiervorgang nicht mehr richtig eingefahren. Es hat sich dabei durch die Kraft des Einzugmotors auch noch vereckt. Für eine Kompaktkamera aus dem Premium Segment um über € 400.- darf so ein Fehler nicht passieren! CANON schließt hierfür trotz mehrmaliger Interventionen die Garantie- und Gewährleistung aus.
CANON zieht in diesem Fall den Kunden für technische Gebrechen, die ohne Verschulden des Kunden auftreten (nicht hinuntergefallen bzw. keinerlei mechanische Einwirkungen von außen), zur Verantwortung und konfrontiert mich mit hohen Reparaturkosten (€ 219.-)! Diese Vorgangsweise ärgert mich massiv und ist sehr enttäuschend!!!
Aufgrunddessen werde ich sicher kein CANON Produkt mehr kaufen!!!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Objektivfehler nach 3 Monaten., 1. August 2013
Von 
Joerg Stoppel "Stoppel" (Schwedt/Oder) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Meine Kamera hat die Seriennummer:443032009815.Ich war erfreut,dass meine s100 von der Rückrufaktion von Canon nicht betroffen war.Diese betraf die Seriennummer 29.....bis 41.Objektiv ist ausgefahren und fæhrt hin und her nach dem anschalten.Danach kommt auf dem Display Objektivfehler,Kamera wird automatisch ausgeschalten.Danke Canon.Für diesen Preis empfinde ich es als eine Frechheit,da der Fehler bekannt ist,aber weiter verkauft wird.Mein Rat:Finger weg,von der Canon S100.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unglaublich !!!!, 13. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Seriennummer der Canon Powershot S100: 45030320.....
Objektiv fährt während des Fotografierens plötzlich nicht mehr ein. Kamera an Servicecenter Canon eingeschickt, auf kostenlose Reparatur bei älteren Seriennummern hingewiesen, Kulanz erbeten.
Ergebnis: Reparaturkostenvoranschlag 172.32 € für eben dieses optische Teil. Kulanzanfrage von Canon nochmals abgewiesen.
Fazit: für einige EURO mehr bekomme ich eine neue Kamera, trotz systemimmanentem Fehler keine Kulanz.
Deshalb: CANON Kamera in die Mülltonne (inkl. nochmals 8,33 € Rücksendekosten )
Trotz gutem Bildergebnis bisher: CANON Ade!! Nie mehr CANON!
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137 von 161 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schlank, flink, sehr gute Fotoqualität, 12. Dezember 2011
Von 
A. Leclerc "alec" (Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Mit der PowerShot S100 bietet Canon eine technisch gut ausgestattete Kompaktkamera für anspruchsvolle Nutzer an. Natürlich bringt sie die üblichen Vollautomatiken mit, interessant wird sie aber erst durch die Kombination von kompakten Abmessungen, hoher Bildqualität, RAW-Aufzeichnung und weitgehenden Konfigurations- und Eingriffsmöglichkeiten. Abstriche muss man leider bei der Qualität von Videoaufnahmen machen.

Doch nun zu den Details.

Auftritt und Verarbeitung

Die PowerShot S100 kommt in einem unspektakulären, kompakten Karton. Man findet die üblichen Zubehörteile: Akku, Ladegerät, Trageriemen, Kurzanteilung, USB-Kabel, Software.

Das Gehäuse der S100 ist angenehm kompakt und macht einen wertigen, stabilen Eindruck. Die Kamera wirkt in der Hand etwas edler als auf den Produktfotos bei Amazon. Im Gegensatz zur wohl stärksten kürzlich erschienenen Konkurrenz, der Coolpix P7100 von Nikon (die einem etwas anderen Ansatz folgt), wirkt sie äußerlich sehr aufgeräumt, fast wie die auf Automatik getrimmten Kameras der IXUS-Linie. Der Größenunterschied zur P7100 ist gewaltig - letztere hat mehr als das doppelte Volumen und wirkt im direkten Vergleich klobig, während die S100 durchaus hemdtaschenkompatibel ist. Da beide auf ähnlichem Preisniveau liegen, erlaube ich mir unter anderem einen Vergleich der Bildqualität. Dazu später mehr.

Die Bedienelemente der S100 bringen nur wenige Überraschungen. Sie sind der Preisklasse des Gerätes angemessen, d.h. sehr gut verarbeitet und funktionieren ohne Fehl und Tadel. Gegenüber dem Vorgängermodell S95 ist die Position der Elemente weitgehend unverändert (es gibt einen Knopf weniger), allerdings wurden einige Gestaltungsdetails sowie die Belegung geändert. Sehr sinnvoll finde ich, dass es nun auch einen eigenen Videoauslöser gibt, um für Videoaufnahmen nicht erst in den Videomodus wechseln zu müssen.

Meine erste Digitalkamera (im Jahr 2002) war eine Canon IXUS V2. In Design, Größe, Haptik (und auch Preis) erinnert mich die S100 deutlich an den alten Gefährten. Auch heute ist es noch so, dass im Bereich gehobener Bildqualität die Fortschritte langsamer erfolgen als bei den preisgünstigen Einsteiger-Knipsen. Immerhin haben die großen Hersteller inzwischen (wieder) entdeckt, dass es einen Markt für Kompaktkameras gibt, die auf Bildqualität getrimmt sind.

Bedienung und Funktion

Wer schon zuvor erfolgreichen Kontakt mit PowerShot-Kameras hatte, wird sich auch bei der S100 schnell zurecht finden. Das Bedienkonzept finde ich recht eingängig. Auch wenn das letzten Endes Geschmackssache ist - größere Hürden dürfte es für Ein- und Umsteiger nicht geben.

Die Kamera ist fix beim Aufwachen - bereits nach etwa einer Sekunde wird das Livebild angezeigt. Nach einer weiteren Sekunde kann man das erste Bild schießen (wenn das Fokussieren so schnell gelingt).

Die Bedienung, etwa das Zoomen der Anzeige von Bildern oder das Navigieren durch die Menüs, geht insgesamt angenehm flott.

Das Einstellrad am Objektiv finde ich ausgesprochen praktisch, und auch dessen in der Programmautomatik voreingestellte Funktion (ISO-Einstellung) ist sinnvoll gewählt. Da ich bei fast jeder Aufnahme die Lichtverhältnisse abwäge, kommt es mir sehr entgegen, mit dem großen Drehrad einhändig und direkt die Empfindlichkeit anpassen zu können.

Das Display ist zwar kontraststark, ausreichend hell, entspiegelt und für die Beurteilung von Livebild und Aufnahmen ausreichend. Seine Auflösung ist aber für heutige Verhältnisse (auch gemessen am Preis des Geräts) nicht überragend. Hier hat z.B. die P7100 die Nase deutlich vorn. Wirklich praxisrelevant ist das aber kaum.

Die Verzögerung zwischen realer Szene und angezeigtem Livebild ist ebenso wie die Auslöseverzögerung sehr gering. In (normaler) Serie schießt die S100 zügige 1,9 JPEG-Bilder pro Sekunde, bei Aufzeichnung JPEG + RAW immerhin noch etwa ein Bild pro Sekunde (hier: mit SanDisk SDHC Class 10). Ein Tempo-Modus für Serienbilder ermöglicht zwar fast zehn Bilder innerhalb einer Sekunde, das funktioniert aber erstens nur für JPEG (wenn auch in hoher Qualität), zweitens ist nach der kurzen Serie erstmal eine Verschnaufpause zum Wegspeichern fällig.

Sehr gut finde ich, dass Canon konsequent Standard-Mini-USB-Anschlüsse verwendet, so dass man keine proprietären Kabel braucht. Am USB-Anschluss meines PCs überträgt die S100 ordentliche 18 MB pro Sekunde.

Auch der Akku NB-5L ist ein alter Bekannter, für den es zuverlässigen und günstigen Ersatz von Fremdanbietern gibt. (Nikon macht sich in dieser Hinsicht mit der P7100, die nur Originalakkus akzeptiert, gerade unbeliebt.)

Nicht gerade berauschend ist die Akku-Reichweite - eine Ladung hat bei mir für ca. 300 Fotos und einige Minuten Video gereicht. Etwas irritierend finde ich, dass bei schwachem Akku (nachdem bereits eine Warnung kam), nach Aus- und Wiedereinschalten für ein paar Minuten ein voller Akku angezeigt wird. Hier sollte Canon per Firmware-Update nachbessern.

Die RAWs (CR2) aus der S100 können nur von neuester Software gelesen werden. Canons Digital Photo Professional kommt erst ab der mitgelieferten Version Version 3.11 (von September 2011) damit zurecht. Für Photoshop ist das Plug-in Camera Raw in Version 6.6 erforderlich, das sich nur mit den aktuellen Programmversionen (CS5 bzw. Elements 10) installieren lässt.

Qualität bei Fotos

Die Bildqualität in Ganzen ist für eine derart kompakte Kamera ausgesprochen gut. Die S100 liefert klare, detailreiche Aufnahmen mit natürlich wirkenden Farben und einem für die Kameraklasse überragenden Rauschverhalten.

Bei ISO 80 sehen die Bilder auch ohne Rauschunterdrückung blitzsauber aus. Bis ISO 200 wirkt das Rauschen eher wie eine feine Körnigkeit und stört praktisch nicht. Erst ab ISO 400 benötigt man für einen sehr sauberen Bildeindruck eine Rauschunterdrückung. Für mich überraschend war, dass der Bildeindruck bis ISO 3200 durchaus erhalten bleibt, d.h. auch diese Empfindlichkeit noch brauchbar ist. Zu beachten ist allerdings, dass die S100 die ISO-Zahlen etwas zu großzügig angibt (ich schätze um ca. 25% zu hoch). Gegenüber der P7100 hat die S100 dennoch die Nase spürbar vorn.

Die vom Objektiv produzierten Bildfehler wie chromatische Aberrationen (Farbsäume an Kontrastkanten), Vignettierung (dunkle Ecken) und Verzeichnung (gerade Linien erscheinen gebogen) halten sich in Grenzen und können für die JPEG-Ausgabe sowohl von der Kamera als auch (aus RAW) von der mitgelieferten Software herausgerechnet werden. Am ehesten kann noch die etwas kräftigere Verzeichnung im Weitwinkelbereich stören. Auffällige Randunschärfen habe ich auch bei maximaler Öffnung in keinem Brennweitenbereich feststellen können.

Den Zoom sollte man vorsichtig einsetzen, denn die Lichtstärke der Kamera nimmt mit zunehmender Brennweite drastisch ab. Bei Videoaufnahmen in nicht allzu hellen Räumen führt das regelmäßig dazu, dass herangezoomte Szenen dunkler dargestellt werden, weil die Belichtungszeit zwischen den Einzelbilden nicht mehr ausreicht.

Ansonsten belichtet die Kamera sicher, auch beim Einsatz des automatisch (und sehr schnell) aus- und einfahrenden Blitzes. Selbst bei typischen Problemsituationen wie hellen Gegenständen vor dunklem Hintergrund kommt es kaum zu Fehlbelichtungen.

Auch der Weißabgleich agiert relativ souverän, so dass man im RAW-Workflow nur selten nachbessern muss.

Der Autofokus der S100 löst zwar keine Begeisterungsstürme aus, ist also nicht rekordverdächtig schnell oder treffsicher, aber für die meisten Situationen ausreichend.

JPEGs werden von der S100 etwas überschärft und recht hoch komprimiert - sie belegen selten mehr als 3 MB, typisch eher 2 MB. RAWs (CR2) belegen je nach Bildinhalt (und Rauschen) zwischen 10 und 20 MB.

Videoaufnahmen

Videos aus der S100 wirken gemessen an ihrer nominellen Auflösung etwas grob und vor allem unruhig. Unter guten Lichtverhältnissen aufgenommene 720p-Videos aus meiner zwei Jahre alten Canon SX200 sehen bei ähnlichem Platzbedarf besser aus als die aus der S100. Hier hatte ich mehr erwartet. Aufnahmen in 1080p wirken so ruckelig, dass trotz höherer Auflösung keine rechte Freude aufkommt.

Der in PCM aufgezeichnete Stereo-Ton ist klar und präzise, allerdings bei leiser Umgebung mit einem tieffrequenten Rauschen und Brummen untermalt. Zoomgeräusche des Objektivs sind auf den Aufnahmen (leise) hörbar.

Die PowerShot S100 ist also eher nichts für Video-Enthusiasten.

(Technische Daten Video: 720p AVC mit 29,97 fps bei typisch 20 Mbps oder 1080p AVC mit 23,976 fps bei typisch 32 Mbps; Audio: stereo PCM mit 48 KHz, 1536 Kbps.)

Pixelfehler

Mein Exemplar hat einen Pixeldefekt auf dem Sensor. Selbst in der geringen Auflösung des Livebilds ist der stets weiß leuchtende Punkt, relativ zentral, unter den meisten Lichtverhältnissen erkennbar. Es scheint mehr als nur ein Pixel betroffen zu sein. Während der Defekt auf Fotos seltener auffällt und im Zweifel auch leicht zu korrigieren ist, stört er auf Videoaufnahmen von dunklen Szenen erheblich. (Da ich keine Möglichkeit habe, die Kamera auszutauschen, werde ich sie wohl noch für einen Reparaturversuch einschicken.)

Vergleich zur P7100 von Nikon

Wenn man sich zwischen den beiden aktuellen Edelkompakten von Nikon und Canon entscheiden möchte, sind die Karten aus meiner Sicht folgendermaßen gemischt:

P7100: Mehr Bedienelemente für direkten Funktionszugriff, besseres Display (auch klappbar), größere Lichtstärke im Telebereich, etwas größerer Zoombereich, künstlicher Horizont, optischer Sucher, Zubehörschuh, "professionelleres" Aussehen.

S100: Sehr viel kleiner und leichter, flottere Reaktionen, höhere Bildqualität (weniger Bildrauschen bei etwas höherer Auflösung, besserer Weißabgleich), größere Lichtstärke im Weitwinkelbereich, GPS, elegantere Erscheinung.

Wenn Kompaktheit bei guter Bildqualität besonders wichtig ist und man auf ein Klappdisplay verzichten kann, sollte man die Verfügbarkeit der S100 abwarten.

Fazit

Die PowerShot S100 ist ein kleines, gebündeltes Stück eleganter Fototechnik. Sie ist angenehm in der Bedienung und liefert eine im Kompaktbereich derzeit wohl konkurrenzlose Fotoqualität.

Aufgrund der etwas enttäuschenden Bildqualität bei Videos und der wohl nicht optimalen Qualitätskontrolle bei Canon (grober Pixeldefekt meines Exemplars) muss allerdings ich einen Stern abziehen.

Für anspruchsvolle Nutzer mit geringen Video-Ambitionen ist die S100 aber, auch als Ergänzung zu einer DSLR, sehr attraktiv. Daher gebe ich eine entsprechende Kaufempfehlung und vier Sterne ****.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Kamera mit schwacher Akkuleistung, 1. März 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Um nicht alle bereits in anderen Rezensionen beschriebenen technischen Details zu wiederholen, beschränke ich mich wie folgt auf meine subjektiven Eindrücke:
Die Kamera stellt eine ausgezeichnete Ergänzung zu einer DSLR dar. Als Laie (bewusst oder unbewusst - wie leider aus so mancher Rezension ersichtlich ist) wird man überfordert sein, da optimale Ergebnisse meist nicht in den diversen Automatikmodi erzielbar sind. Die Kamera bietet nicht nur viele Einstellungen, wie sie bei SLR zu finden sind, gute Fotos werden auch nur durch gezielte Einstellungen zu erreichen sein. Wer nicht bereit ist, sich diverses Wissen über Blendenzahl, Verschlusszeit, Belichtungsmessung, Autofokus, Messfeldvorwahl usw. anzueignen, wird sicher mit einer Kamera der IXUS Reihe (oder ähnlichen Modellen anderer Hersteller) besser bedient und letztendlich glücklicher sein.
Bei nicht allzu schlechten Lichtverhältnissen kommen die Bilder nahe, ja sogar sehr nahe, an die Qualität der Bilder meiner DSLR (von Nikon) heran. Mehr darf man von einer Kamera dieser Größe (passt in jede Hosentasche) nicht erwarten.
Der einzige wirkliche Patzer des Herstellers ist der viel zu schwache Akku. Bei Temperaturen unter 0° C erscheint bereits nach ca. 40 Fotos- bei wohlgemerkt aufgeladenem Akku und ausgeschaltetem GPS- das 'Akku-Leer Symbol' am Display. Aber auch bei 'normalen' Temperaturen ist ein Tages-Ausflug ohne Reserve-Akku nicht zu empfehlen.
Vorsicht Österreicher: Die günstigen und wirklich guten Ersatz-Akkus gibt es meist nur in Deutschland preiswert, da nach Österreich teilweise hohe Versandkosten verrechnet werden, und die Kosten des Nachbau-Akkus dann den Kosten des Original-Akkus entsprechen.
Insgesamt würde ich eine Kaufempfehlung für alle, die sich mit der doch teuer erworbenen Technik auch auseinandersetzten wollen und das RAW Format bevorzugen, aussprechen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen S100 fragwürdig, 6. März 2014
Nach 5 Monaten zeigte die Canon mitten im Urlaub den Objektivfehler. Richtig ärgerlich. Die Reparatur erfolgte zu Hause jedoch anstandslos auf Garantie (Fotos konnte ich im Urlaub natürlich nicht mehr machen).
Jetzt nach weiteren 13 Monaten wieder der Objektivfehler. Die Kamera war kein Sand, Regen oder irgend etwas anderes ausgesetzt.
Schicke sie jetzt nochmal ein und kann jetzt nur hoffen, dass das Problem ein zweites mal auf Garantie/Kulanz beseitigt wird.
Äußerst ärgerlich, da ich nicht weiss ob der Fehler beim nächsten Urlaub wieder auftritt.

Nachtrag:
Eingeschickt und kostenlos repariert. Sehr gute Abwicklung über TRS in Feucht. Dauerte nur 1 Woche. Leider bleibt der Beigeschmack das der Objektivfehler irgendwann wieder auftreten kann. Natürlich wieder im Urlaub.
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34 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Immerdabei-Kamera ohne Objektivfehler, 6. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon PowerShot S100 Digitalkamera (12 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 7,7 cm (3 Zoll) Display, Full HD Video, GPS, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Bevor ich meine Rezension beginne, ein Wort zu den heiss-diskutierten Objektivfehlern dieser Kamera: wer die Pressemeldung von Canon zu diesem Thema liest, weis, es handelt sich um die Serien mit der Seriennummer 29xx 30xx und 41xx. Sicher ist so ein Fehler für die Besitzer ärgerlich und wäre möglicherweise vermeidbar - andererseits sind die aktuellen Serien >46xx und somit nicht mehr Gegenstand dieser Diskussion.

Nun zu meinen Eindrücken. Ich fotografiere semi-professionell und wollte für die normale All-Day Fotografie eine leichte und kleine Kamera, die eben nicht den schweren Nimbus meiner 5D MII hat. Also eine kleine Kamera, die ich immer gerne mitnehmen und die trotzdem gute Fotos macht.

Die Canon Powershot S100 vereint wesentliche Anforderungen in einem sehr kompakten Gehäuse - wobei die Haptik gewöhnungsbedürftig ist. Das Metall fühlt sich rauh an und vermittelt nicht unbedingt einen wertigen Eindruck - was aber sicher Gewöhnungssache ist. Der Blitz ist winzig und reicht gerade mal, um Szenen etwas aufzuhellen. Vielmehr kann und sollte man hier aber auch nicht erwarten.

Zur Steuerung und Fotoqualität:
Die Kamera erlaubt Shootings in div. Formaten (4:3 = nativ, 3:2, 1:1 u.a.), so das für jeden Formatanspruch etwas dabei ist. Ganz klasse: man kann die Kamera auf RAW stellen und so echte RAW-Fotos für die spätere Nachbearbeitung z.B. in Lightroom erhalten. Die Auslöseverzögerung ist für mich nicht präsent - die Kamera reagiert nach der Fokussierung unmittelbar und auch der Fokus wird zumeist schnell gefunden. JPGs sind kräftig in der Farbe und haben eine gute Basisschärfe. Die RAWs sind farbneutraler und für den ambitionierten Amateuer und die RAW-Nachbearbeitung ausgelegt.

Tageslichtaufnahmen sind einfach nur eins: knackscharf, gut in der Kontrastierung und speziell die RAWs haben angenehm "Luft nach oben" in den Tiefen, die sich problemlos korrigieren lassen. Wichtig: die Grundbelichtung erscheint mit ca. ne Drittelblende zu hell. Wenn man in den Modi AV oder TV fotografiert, bietet sich die manuelle Belichtungskorrektur um ca. 1/3 Blende nach unten an.

Die Vollautomatik ist gut und für den ungeübten Fotografen oder eben die schnelle Click-To-Shoot/Print Fotografie geeignet. Die Ergebnisse im Automatikmodus sind überraschend gut - wenn auch hier die Belichtung für meinen Geschmack nen Tick zu hell erscheint.

Besonders erwähnenswert:
Canon hat "das Rad" erneut erfunden. Wer eine Canon DSLR der höheren Klassen besitzt (ab 20D aufwärts), kennt das Daumenrad zur schnellen Belichtungskorrektur auf der Rückseite des Bodys. So ein Rad findet sich hier nun rund um das Objektiv und erlaubt die einfach Steuerung von z.B. der Blende im AV-Modus. Das Rad ist im Menü unterschiedlich durch den User zu belegen - für mich ein wirklich sinnvolles Feature, zumal man wieder näher an echte Fotografie herankommt, da man eben die so wichtige Blende nun schnell manuell regeln kann.

Rauschverhalten / HS-System:
Nun ja - man sollte hier keine Wunder erwarten. Verglichen mit Kameras derselben Klasse (kleine Kompaktklasse) ist das Bildrauschen in den verschiedenen ISO-Stufen sehr moderat. Ab ca. 800 ISO rauschen die Fotos schon deutlicher und man kann zumindest im RAW-Modus sanft entgegensteuern. Über 1000 ISO wirds für mich dann kritisch - aber das muss letztlich jeder für sich selbst entscheiden. Ich habe AUTO-ISO auf 1000 ISO begrenzt, da die Werte darüber für mich nur in absoluten Ausnahmefällen in Frage kommen. Das HS System ist im Bereich der Nachtaufnahmen mit Stativ nicht zu unterschätzen - nur wer mit so einer Kamera und einem Stativ loszieht, kann gleich ne DSLR nehmen. Wer des nächtens aus der Hand fotografiert, wird definitiv mit hohen ISO-Werten konfrontiert - und den Rest findet man dann am Anfang dieses Absatzes. Zur blauen Stunde spielt die Kamera noch ihre besten Werte aus und kann mit allen Elektroniken zusammen für gute Fotos sorgen - zumal die HDR Funktion ein grundsätzlich lobenswertes Feature ist, um hohe Kontraste zu bändigen. Auch hier gilt aber: diese HDR Funktion ersetzt keine echte HDR bzw. DRI Bearbeitung.

Fazit:
Man bekommt für ca. 370-400 Euro eine gute Kamera, die gut verarbeitet ist, einen knackscharfen Bildschirm hat und sehr wertig in der Steuerung aufgebaut ist. Die Fotoergebnisse liegen für die Klasse überdurchschnittlich hoch und können rundum überzeugen. Wer mehr möchte, kann noch zum RAW greifen und später aufwändiger korrigieren. Der verbauten 5x Zoom funktioniert zwar - jedoch wenig gefühlvoll. Man hat mehr den Eindruck, hier wird digital gezoomt, da ein sanftes gleiten wie bei Camcordern entfällt. Die Videofunktion ist auf FullHD Niveau angekommen und eignet sich durchaus für kurze Szenen und Clips, sofern unter guten Lichtbedingungen geshootet wird.

4 von 5 Sternen für den ruckeligen Zoom und die gewöhnungsbedürftige Haptik einer ansonsten sehr guten Kamera.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Finger weg!, 12. April 2014
Von 
Hella Seige (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Nach wenigen Monaten Gebrauch hatte die Kamera den bekannten Fehler, Objektiv fährt nicht mehr ein. Eigentümlich ist ja schon, dass es dazu eine eigene Fehlermeldung auf dem Display gibt!! Danach Reparatur auf Garantie, Kamera funktioniert wieder. Nun fast 2 Jahre später derselbe Effekt und natürlich wieder im Urlaub. Wieder eingeschickt, diesmal aber keine Kulanz, obwohl es offensichtlich derselbe Fehler ist. Reparatur würde mehr kosten als der Neupreis.
Mein Fazit: Nie wieder Canon, da es schon meine zweite Kamera ist die auf diese Weise verschrottet werden musste. Canon hat diesen Mechanismus offensichtlich nicht im Griff!
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