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Kundenrezensionen

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am 11. Oktober 2006
Auf Veranlassung seines Großvaters nimmt der Deutsch-Thai Surasek Farang Meier in einem thailändischen Kloster einen Geheimauftrag entgegen. Er soll einen deutschen Zuhälter, den ehemaligen Paten von Patang, der in Berlin untergetaucht ist, um zwei Mio. Dollar erleichtern. Das Geld ist für die
Unterstützung Aidskranker bestimmt.

Im winterlichen Berlin gerät er sofort in ein Geflecht aus organisiertem Verbrechen, sich bekämpfenden Gruppen von Nord- und Südvietnamesen, Thailändern und Hongkong-Chinesen, in dem sich außer ihm selbst noch weitere Individualisten tummeln, z. B. eine geschasste Polizistin, ein Penner mit Spezialkenntnissen, eine gutgläubige Sozialwissenschaftlerin usw.. Große Teile der Handlung spielen sich im historisch gewachsenen Tunnel- und Bunkersystem unter Berlin ab.

Die Handlung ist nicht übermäßig kompliziert, wird aber durch häufige Perspektivwechsel auf Touren gebracht. Der eigentlich Pfiff liegt im Athmosphärischen, in der Lockerheit, mit der Blettenberg erzählt, in vielen treffenden Details, die trotzdem nicht der Fantasie im Wege stehen,
und in einer gewissen Verspieltheit, die sich hin und wieder in skurrilen Episoden Bahn bricht. Mein Eindruck war, dass hier jemand Spaß am Schreiben hatte. Nichts Weltbewegendes, aber sehr gute Unterhaltung.
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Mein Urteil gleich zu Beginn: Für mich *der* deutschsprachige Kriminalroman des auslaufenden Jahres 2003!
Detlef B. Blettenberg bestätigt einmal mehr, daß er einer der wenigen herausragenden deutschen Kriminalautoren ist - internationale Vergleiche braucht er nicht zu scheuen.
Sehr behutsam, liebevoll und intensiv werden der Handlungsablauf und die vielen verschiedenen Figuren aufgebaut - die Identifizierung mit den beteiligten Personen ist extrem hoch, der Wiedererkennungswert ist jederzeit gegeben.
Einige Figuren gefällig?:
Torn, ein mieser deutscher Gangster, tätig im deutsch-thailändischen Pornogeschäft.
Ein echter Fiesling namens Heinz Haller - Besitzer eines Tierkrematoriums und seines Zeichens Kinderschänder.
Und natürlich Rudi - der Penner mit dem roten 'Fuselrüssel' (ehemals Streckengänger im U-Bahnnetz der BVG).
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Fazit: Ein ungemein spannender und intelligenter Roman über die organisierte Kriminalität verschiedenster Bevölkerungsgruppen - durch die zunehmende Globalisierung immer mehr und näher zusammenrückend.
Liebhaber ernstzunehmender Polit-Thriller sollten sich diesen neuen 'Blettenberg' nicht entgehen lassen !!
Aus meiner Sicht mit Sicherheit ein ganz heißer Kandidat für den "Deutschen Krimipreis 2004" !!
Es grüßt ein begeisterter - Reinhard Busse
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am 5. Oktober 2006
Der Titel „Berlin Fidschitown“ spielt auf die Ähnlichkeiten der Tunnelsysteme in Vietnam und der Unterwelt Berlins. Hier kämpfen verschiedene Gangs der asiatischen Zigarettenmafia um profitable Absatzmärkte und schuffen nebenbei ein nahezu perfektes Schmuggel- und Wohnsystem, in dem sie sich erbitterte, brutale und blutige Kämpfe um die Herrschaft liefern. In diese Auseinandersetzungen werden unbeabsichtigt Surasak „Farang“ Meier und seine Freunde hinein gezogen, als sie in Berlin nach dem deutschen Zuhälter Gustav Torn zu suchen, der in Bangkok viel Geld mit der Prostitution thailändischer Kinder verdient hat.

Vor diesem Hintergrund erzählt Blettenberg eine komplexe, spannende Geschichte und liefert zugleich fundierte Hintergrundinformationen über Asien, ohne das diese den Ablauf des Plots stören. So entsteht ein äußerst lesenswerter, über weite Strecken hochklassiger (und lehrreicher) Roman, der zurecht mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet wurde.
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am 16. Juli 2013
BLETTENBERG entwirft ein spannendes und „exotisches“ Szenario „in“ einem Berlin, das nur wenige kennen.

DIE STORY:

FARANG ist Eurasier, lebt eigentlich in Bangkok und schlägt sich als Detektiv durch. Dort erhält er einen heiklen Auftrag. Ein Weißer, der seine Drogensucht in einem Thai-Kloster heilen konnte, konvertiert und wird Mönch in dem Kloster. Aus Dankbarkeit will der „Mönch“ dem Kloster seinen Anteil i.H.v. 1 Mio. US-Dollar aus einer ehemaligen nicht ganz legalen “Geschäftsverbindung“ spenden. Sein ehemaliger „Geschäftspartner“ hat sich nach Berlin abgesetzt. FARANG soll ihn aufspüren und den entsprechenden Anteil nach Thailand schaffen. In Berlin angekommen sieht FARANG sich mit kriminellen Machenschaften rivalisierender vietnamesischer Banden konfrontiert. Als Infrastruktur dient diesen Banden das unermessliche und überwiegend unbekannte unterirdische Tunnelsystem Berlins. Irgendwo dort – inmitten des „Bandenkrieges“ - muß sich der Gesuchte verborgen halten. Unterstützt von der Journalistin Heliane Kopter und der suspendierten Kripobeamtin Romy Asbach begibt sich FARRANG auf die gefährliche und fast aussichtslose Suche in der „Unterwelt“ Berlins...

FAZIT:

Das „Buch“ hat mich positiv überrascht. Ich habe es als (kostenloses) Ebook gelesen und der mir bislang völlig unbekannte Autor hat mich derart überzeugt, dass ich mir vorgenommen habe, auch die anderen Bücher von BLETENBERG zu lesen. Bei einer Autorenrecherche konnte ich zudem feststellen, dass der Autor auch von der namhaften, ernstzunehmenden Kritik sehr hoch geschätzt wird. Für BERLIN FIDSCHITOWN erhielt der Autor 2004 den „Deutschen Krimi Preis National“. Den selben Preis gewann BLETTENBERG bereits 1989 für Farang. Krimi, einen weiteren, ersten, Roman mit dem gleichnamigen Protagonisten.

Quintessenz (für mich) eine echte Entdeckung, die neugierig nach mehr von diesem Autor macht.

Also viel Spaß beim Nachlesen!
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am 27. März 2013
Die Idee mag ja ganz gut sein, aber die Umsetzung.
Da herrscht in den Kanälen unte halb Berlins (Die Kanäle sind real existent) ein regelrechter Krieg unter Asiaten. Vietnamesen und Chinesen führen hier einen erbarmungslosen Krieg. Kaum zu glauben, dass sich vor mir bei meinem Sonntagsspaziergang der Gullydeckel öffnet und ein Asiate mit einer Uzi vor mir steht. Die ganze Story wirkt dann doch ziemlich aufgesetzt und unglaubwürdig. Schade ums Geld. Lesen muss man das nicht wirklich unbedingt, aber wer es gelesen hat, der legt das Buch beiseite und wird es wohl nie wieder anfassen. Nicht lohnenswert.
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am 13. März 2013
Ein ziemlich schräger Krimi, mit ausgefallenen Charakteren, ungewöhnlichem Haupt-Schauplatz - nämlich unterhalb der Stadt Berlin - , und weitestgehend sehr spannend. Ein Punkt Abzug, weil manchmal etwas unüberschaubar hinsichtlich der diversen Agierenden, mitunter fällt es schwer, zu überblicken, welche Gruppierung gerade welche bekämpft bzw. wer wohin gehört. Es ist auch ganz hilfreich, wenn man selbst einmal unter der Stadt Besichtigungen vorgenommen hat, andersweitig wird es für die Vorstellungskraft vielleicht etwas schwierig. Insgesamt aber gut und etwas anders!
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am 8. Februar 2013
Ein wirklich gelungendes Buch. Spannend geschrieben - so spannend, dass man es oft gar nicht weglegen will, um sich anderen Dingen zu widmen. Blettenberg beschreibt einerseits eine spannende Geschichte rund um das Goldene Dreieck mit Ausläufer in das Berlin (mehr oder weniger kurz) nach der Wende. Es werden aber auch Urbane Probleme einer Großstadt - hier in deren Eingeweiden bzw. Untergrund - beschrieben und aufgezeigt. Zusammengefasst, ein sehr lesenswertes Buch, dass ich jeden empfehlen kann, der sich auch ein wenig mit Geschichte interessiert.
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am 4. Februar 2013
... von Berlin, der Welt und im Roman! Gerade dort überzeugen Figuren, Dialoge und insbesondere die Beschreibungen, die sich größtenteils auf die Unterwelt Berlins bezieht, was im doppelten Sinne zu verstehen ist, denn sowohl diverse kriminelle Organisationen aus dem asiatischen Sprachraum, wie auch das Tunnelsystem der Hauptstadt treten in den Vordergrund. Etwas müßiger Einstieg und Abflachen zum Ende hin, lässt sich aber dennoch weitestgehend zügig lesen.
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am 28. Juli 2010
In D.B. Blettenbergs Krimi geht es um den in Bangkok lebenden Farang, der in Berlin einen Auftrag erledigen soll. Auf der Suche nach dem Mann, der seinem Auftraggeber Geld schuldet, gerät er in das unterirdische Tunnelsystem der Stadt, wo er zwischen zwei sich bekämpfende vietnamesische Banden gerät. Doch auch seine Gefühlswelt bleibt in dieser brenzlichen Lage nicht unberührt, als er die Hilfe einer suspendierten Polizistin suchen muss. Es entwickelt sich eine spannende und mysteriöse Geschichte oberhalb und unterhalb von Berlin, die zudem auch immer wieder ihre humorvollen Momente hat.

Blettenberg liefert hier einen hoch spannenden und wundervoll erzählten Krimi, der immer wieder unvorhergesehene Wendungen und erzählerische Kniffe bereithält. Einzeln eingestreute Themen verstricken sich im Laufe des Romans zu einem geschlossenen Ganzen und verleihen damit dem Buch seine Vielseitigkeit, sodass es nie langweilig wird und man bis zur letzten Seite einfach nicht aufhören kann zu lesen (zum Glück ist es jetzt als Taschenbuch erschienen, so kann man das Buch wunderbar überallhin mitnehmen).

Ein Muss für jeden Krimi-Fan: spannend, mysteriös und brillant geschrieben. All dies macht das Buch zu einem packenden und unterhaltsamen Roman, der den Deutschen Krimi Preis mehr als verdient hat!
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am 15. Juni 2004
Ich bin ein großer Fan von D.B.Blettenberg.Seine Bücher wie:Agaven sterben einsam,Siamesische Hunde,Farang oder Blauer Rum,waren Topp-Thriller.Nun endlich erschien das Buch:Berlin Fidschitown.Ein Buch passend für den Urlaub.Naja,erst einmal hatte ich Probleme,die ganzen Personen auseinander zu halten.Wer war was und wer war eigentlich noch..?Als Vorlage zu diesem Thriller,diente auch der Stadtplan von Berlin,ob Strassennamen,U-Bahn-Linien etc.Die Spannung wurde in Teilen aufgebaut,doch durch die ganzen Orts-,und Personenbeschreibungen fiel die Spannung sehr schnell ab.Schade!
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