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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fette Beute für den Jäger!
Mastodon waren auf ihren bisherigen Alben stets unberechenbar. Während "Leviathan" sehr direkt und kantig war, zelebrierte die Band auf "Blood Mountain" völlig abgedrehte, psychedelische Achterbahnfahrten. Auf "Crack The Skye" zeigte sich das Quartett dann von der epischen Seite. Mit großer Spannung habe ich daher "The Hunter" erwartet - und war freudig...
Veröffentlicht am 23. September 2011 von Carnifex

versus
1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mastodon Light!
Mastodon ist eine Band, die bei weitem kein schlechtes Album produzieren kann. Leider sind die Klänge dieser Band auf diesem Album doch recht zurückhaltend. Harte psychodelische Rifs, progressiv und sluge Element wurden hier gegen melodische Klänge und eine salonfähige Musik ausgetauscht. Das ist zwar mal was anderes, aber für meinen Geschmack...
Vor 1 Monat von O. Nico veröffentlicht


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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fette Beute für den Jäger!, 23. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Hunter (Audio CD)
Mastodon waren auf ihren bisherigen Alben stets unberechenbar. Während "Leviathan" sehr direkt und kantig war, zelebrierte die Band auf "Blood Mountain" völlig abgedrehte, psychedelische Achterbahnfahrten. Auf "Crack The Skye" zeigte sich das Quartett dann von der epischen Seite. Mit großer Spannung habe ich daher "The Hunter" erwartet - und war freudig überrascht, als die Band vor ein paar Tagen einen vollständigen Stream des Albums auf der Band-Homepage anbot.

Den Einstieg bilden mit "Black Tongue" und "Curl Of The Burl" zwei bereits im Vorfeld bekannte Titel. Beide gehören, das sei an dieser Stelle vorweggeschickt, nicht zu den stärksten Titeln dieses Albums, bilden allerdings einen guten Einstieg in die Welt von "The Hunter". "Curl Of The Burl" groovt allerdings schon einmal ordentlich.

"Blasteroid" lässt erstmals die psychotische Ader des Quartetts durchscheinen. Die Rhythmen legen an Komplexität zu, schräge Gitarren brettern durch die Prärie und über allem thront ein Chor, der ständig zwischen Harmonie und Dissonanz pendelt. "Stargasm" knüpft nahtlos an diesen ersten Höhepunkt an, wirkt dabei allerdings noch eine Ecke psychedelischer.

"Octopus Has No Friends" gehört für mich zu den schwächeren Titeln des Albums. Hinds Stimme wird streckenweise elektronisch verzerrt, was den Track aber nicht über ein solides Mittelmaß heraushebt. Bei dem anschließenden "All The Heavy Lifting" zeigt der Daumen aber wieder klar nach oben.

Der Titeltrack drosselt erstmals etwas das Tempo und setzt auf regelmäßiges Drumming und einen durch wabernde Gitarren und Chöre geprägten Sound. Der Übergang zum noise-lastigen Finale mit kreischenden Leads setzt ein dickes Ausrufezeichen.

Mit "Dry Bone Valley" wartet im Anschluss ein Track mit insbesondere zum Chorus hin deutlich Heavy Metal-geprägten Vocals. Untypisch und toll umgesetzt!

"Thickening" startet als Instrumental, nimmt aber ab der Hälfte der Spielzeit Fahrt auf und steigert sich zu dem vielschichtigsten und komplexesten Albumtitel mit schrägen "aaah"-Chören und noisigen Gitarren. Stark!

"Creature Lives" beginnt vielversprechend und höchst ungewöhnlich als spaciger Alptraum mit fiesem Gelächter und sphärischen elektronischen Sounds, kränkelt aber in der Folge an seinem Hang zu leicht kitschigen Harmonien. Mein Geschmack war es zu Beginn nicht, aber bei mehrfachem Rotieren der Platte erweist sich der Track als echter "Grower" und hat darüber hinaus als Kontrast zum Kontext sicherlich seine Daseinsberechtigung.

Dafür kommt's im Anschluss um so dicker aus den Boxen geschallt: Mastodon schwingen sich mit "Spectrelight", "Bedazzled Fingernails" und "The Sparrow" auf zu einem furiosen Finale. Die Titel gehören zum Stärksten, was die Band auf den letzten Alben fabriziert hat. "Spectrelight" ist knüppelhart, schnell und sehr Moshpit-kompatibel. "Bedazzled Fingernails" (wer denkt sich diese Titelnamen aus???) ist für mich der stärkste Titel mit experimenteller Ausrichtung auf dem Album, geprägt insbesondere durch den ganz starken mehrstimmigen Gesang. "The Sparrow" schließt das Album als wohl ruhigster Track stimmungsvoll ab und besticht durch tolle Harmonien und hypnotisches Flair mit traumartigen, schwebenden Vocals.

Von Seiten der Lyrics fällt bei "The Hunter" erstmals auf, dass das Album kein durchgehendes textliches Konzept hat. Dies grenzt es klar von den Vorgängerwerken ab, fällt aber nicht negativ ins Gewicht. Musikalisch glänzt der Silberling jedenfalls mit Variantenreichtum. Insbesondere auf der zweiten Albumhälfte trifft die Band dabei mehrfach ins Schwarze.

Mastodon schaffen es, über die komplette Spielzeit die Spannung hoch zu halten, was angesichts des streckenweise beeindruckenden Tempos eine beachtliche Leistung ist. Zwischendurch wünscht man sich an so mancher Stelle etwas mehr Zeit zum Durchschnaufen, weil die Komplexität der Titel beim Konsumieren am Stück gerne mal die Aufmerksamkeitsspanne überfordert. Dieser Eindruck relativiert sich etwas bei mehrmaligem Hören, allerdings fordert das Album auch danach immer noch die gesamte Aufmerksamkeit. Zum Nebenbeihören taugt "The Hunter" daher nicht.

Der neue Longplayer ist insgesamt nicht so schräg und experimentell wie "Blood Mountain" und enthält auch keinen Epos wie "The Czar" auf "Crack The Skye", bleibt aber der Mastodon-Linie treu und ist erneut ein bärenstarkes Album. "Der Linie treu bleiben" darf hier allerdings nicht verwechselt werden mit Stagnation oder Stilkonstanz; Mastodon scheuen nämlich auch auf "The Hunter" nicht davor, jegliche Erwartungen mit Füßen zu treten und wieder mal ihr ganz eigenes, stimmig gewürztes Süppchen zu kochen. Dabei ist die Identität der Band jedoch stets erkennbar. Damit bleibt Mastodon weiterhin einer der wichtigsten Gradmesser in der amerikanischen Musiklandschaft.

In diesem Sinne: Waidmanns Heil!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Album des Jahrzehnts, 3. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Hunter (Audio CD)
Kurz zu mir: 47 Jahre alt, bin mit Bands wie Led Zeppelin, Rush, Kansas, Riot, Iron Maiden, Thin Lizzy aufgewachsen. Hatte lange eine eigene Band und habe dort Drums sowie Lyrics verantwortet. Unter den Schlagzeugern ist Neil Peart von Rush mein Vorbild seit den 80ern. Nachdem ich in den letzten Jahren auf Opeth und Tool gestossen bin, dachte ich lange Zeit, es gäbe keine Steigerung mehr. Die habe ich jetzt mit Mastodon entdeckt!!!!!! Alle Alben von Remission bis Crack the Skye sind ein echtes Erlebnis, aber The Hunter ist für mich das beste Album seit vielen Jahren. Allein der Sound, und hier vor allem das Schlagzeugspiel, ist außergewöhnlich. Man vergleiche nur den Mastodon-Drummer mit Lars U. von Metallica. Das sind Welten. Ich verstehe bis heute nicht wie Metallica mit einem solch schlechten Drummer so gross werden konnten. Das Hunter-Album ist Abwechslung pur und vereint so viele Stilrichtungen...unglaublich! Einfach mal auf das Drumming bei Songs wie Black Tongue oder All the heavy lifting achten. Oder der Gesang und der Refrain bei Stargasm. Gänsehaut pur !!!! Fazit: knapp vor Opeth meine absolute Lieblingsband der Neuzeit !
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Urvieh kompakt, 28. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Hunter (Deluxe Edition) (Audio CD)
Kein Konzept ,keine alles in den Boden stampfende Härte und keine epischen Longtracks! Stattdessen konzentrieren sich Mastodon auf den Song und das gleich 13 mal auf "The Hunter". Hat mann sich erstmal mit dieser Tatsache abgefunden macht das neue Mastodon Album aber vor allem eines, nämlich mächtig Laune.

Gemessen an der bisherigen Entwicklung ist The Hunter ohne zweifel das eingängigste Album. Es wirft bisherige Standards über Bord und ist damit progressiv im Wortsinn.
Ausgehend vom letzten Album "Crack the sky" haben Mastodon Ihren über die Jahre langsam entwickelten Sinn für Melodik beibehalten. Auch kommen auf dem neuen Album in einigen Songs wieder Keyboards und Synthesizer zum Einsatz. Trotzdem ist "The hunter" weit davon entfernt ein Mainstream Album zu sein. Der schwere massige Sludgesound ist auch auf diesem Album allgegenwärtig und eher unkonventionelle Ideen finden sich auch genug.

Da gibt es an "alte" Mastodon Zeiten erinnernde Songs wie etwa der Opener "Black Tongue" oder die an das "Leviathan" Album erinnernde Nummer Spectrelight die dem Zuhörer ordentlich eins auf die Mütze geben.Da gibt es kleine Epen wie "Stargasm" oder den sehr ruhigen Titeltrack. Mit "The Octopus has no friends" beweist man nebenbei das Gitarrenakrobatik auf Höchstgeschwindigkeit und Eingängigkeit sich nicht ausschließen.

Die schwerer verdaulichen Nummern befinden sich vermehrt in der zweiten Hälfte des Albums.Da gibt es mit "The Thickening" und "Bedazzeld Fingernails" zwei ziemlich krude und trotzdem schlüssige Tracks. Außerdem befindet sich mit "Creature lives" noch so eine Art psychedelisches Kinderlied auf dem Album das zeigt das Mastodon immer für eine Überraschung zu haben sind. Schwache Songs oder gar Ausfälle? Fehlanzeige! Selbst wenn sich Mastodon wie bei "Curl of the Burl" oder "Dry Bone Valley" ganz die rockige Blöße geben passt alles wunderbar zusammen.

Auf der Gesangsebene geben sich die Troy Sanders, Brent Hinds und Brann Dailor die klinke in die Hand. Goldkehlchen sind die Herren zwar alle nicht, der abwechselnde und des öfteren auch gleichzeitige Einsatz der recht unterschiedlichen Stimmen rundet das Album trotzdem perfekt ab.

Auf der Bonus-DVD findet der Fan ein kurzes Making of sowie ein Track by Track review von Drummer Brann Dailor. Sehr sehenswert ist übrigens der wirklich total durchgeknallte Videoclip zur The Hunter B-Site "Deathbound".

Alles in allem zusammen mit dem typischen Artwork mit Sicherheit eine der stärksten Veröffentlichungen dieses Jahres im Bereich Metall/Heavyrock.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von einem Nicht Metal Head, 24. September 2011
Von 
ROTT - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Hunter (Deluxe Edition) (Audio CD)
Ich weiss gar nicht mehr genau, welche Festival das genau war. Wir hatten die Karten über Umwege und umsonst bekommen. Ich hatte meinen Spass, nicht so sehr mit der riffschweren Musik der meisten Bands, sondern sonst so und überhaupt. Bis mich auf einmal ein Act, von dem ich noch nie gehört hatte, vor die Bühnen zog. Das war meine erste Begegnung mit Mastodon und sie hat mich weggeblasen. Ich kann mich dieser Band seitdem nicht mehr entziehen. Zu einfach ist es, sich mit dieser Musik zu verknüpfen. Selbst die manchmal etwas zum schmunzeln anregenden Fantasy Texte täuschen nicht drüber hinweg. Mastodon haben sich einem komplexen kompositorischen Ansatz verschrieben, sie sind für mich die ambitionierteste, furchtloseste und den meisten Spass bringende Heavy Metal Band.

'The Hunter' erweitert den an sich schon sehr weiten musikalischen Horizont von Mastodon nochmals. Jeder, der gehoft hatte, die Progrock Einflüsse werden wieder zur Seite gelegt, wird etwas enttäuscht werden, fast jeder Song hat einen unerwarteten musikalischen Schlenker. Beispiele gefällig? Der Titelsong, der Schlusssong THE SPARROW oder THE CREATURE LIVES lassen Rick Wakeman als Muse für diese Klanglandschaften vermuten. Fans der Band wird das nicht überraschen, trotzdem ist 'The Hunter' aber etwas straighter geworden als sein Vorgänger. Die übereinandergetürmten Riffs in ALL THE HEAVY LIFTING sind messerscharf und auf den Punkt, der simple Stoner Rock von CURL OF BURL lässt den geneigten Hörer massiv befriedigt zurück. Aus jeder Note höre ich eines genau raus, hier wird nicht auf Trends oder Marktgruppen geschielt, hier machen ein paar Jungs die Musik, die ihnen gefällt, und das laut! Konventionen werden über den Haufen gerannt, 'The Hunter' hat alles, monströse Refrains, haufenweise Riffs, mächtige Drums und Percussions und vor allen immer etwas unerwartetes. Das Album wird jedem gefallen, der schon bei den ersten vier Alben niedergekniet hat, und hoffentlich auch viele viele Neulinge anziehen.

Du magst keinen Metal? Hör einfach Mastodon.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig!, 12. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Hunter (Deluxe Edition) (Audio CD)
Mastodon machen da weiter, wo sie mit ihrem letzten Album “Crack the skye” aufgehört haben, sprich: Die Musik ist zwar immer noch progressiv, aber längst nicht mehr so unzugänglich wie zu früheren Zeiten. Der Band kommt eindeutig zugute, dass sie nunmehr 3 Sänger in ihren Reihen hat. Das sorgt für eine willkommene Abwechslung.

Die einzelnen Songs sind sehr vielschichtig, trotzdem wirkt das Album als Ganzes stimmig. Es fällt schwer, Highlights herauszuheben, denn lediglich 2 – 3 Nummern können nicht ganz das Niveau des restlichen Materials halten. So reihen sich extrem eingängige Songs der Marke „Curl of the burl“ an Brecher wie das furios beginnende „Black Tongue“ und Hymnen namens „Stargasm“ und „Bedazzled Fingernails“ ( welch ein Refrain! ). Trotz aller ( relativen ) Eingängigkeit packt dich das Album und nimmt dich mit auf eine Reise, die einer Achterbahnfahrt gleicht: Garstige Metal-Riffs, engelsgleiche Refrains, geschmackvolle Gitarrensoli. Das Teil ist einfach unwiderstehlich. Nach Möglichkeit komplett am Stück hören und abtauchen.

Um es kurz zu machen: Ein Album, das seinesgleichen sucht. Das Jahr 2011 beschert uns nach den neuen Alben von The Haunted und Machine Head nunmehr ein weiteres Album der absoluten Spitzenklasse. Virtuos und doch eingängig. Zum Niederknieen!
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5.0 von 5 Sternen Out of Concept, 6. Juni 2013
Von 
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Rezension bezieht sich auf: The Hunter [Explicit] (MP3-Download)
Dass die Elememte-Reihe abgeschlossen ist, merkt man dem Album am ehesten dadurch an, dass es nicht wenige der Entwicklungen der Band vereint. Zwar findet man hier keinen epischen Titel bzgl. der Länge wie "Hearts Alive" oder "The Czar" bzw. "The Lost Baron", doch das tut der Platte nicht ungut. Sie bietet allgemein einen veritablen und zugleich mehr als gelungen Überblick über das Können der Band und überrascht am Ende (bzw. kurz vor eben diesem) mit einem so dermaßen an Pink Floyd gemahnenden Stück namens "Creature Lives", dass es ein Freude ist.

Wie eben das Lachen zu Beginn des Stücks.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder einmal ein Volltreffer, 28. September 2011
Von 
Sascha "metalnews.de" (Bruchsal, Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: The Hunter (Deluxe Edition) (Audio CD)
Ich höre mastodon seit der Remission und bin vor allem eins gewohnt: Dass jedes Album anders, aber immer nach Mastodon klingt.
Das geschieht hier auch bei the Hunter, bei denen die Herren nicht mehr so proglastig wie auf Crack The Skye, aber streckenweise immer noch ziemlich komplex Songs um die Ohren knallen.

Sind Black Tongue noch eher Groovelastig und sehr Sludgelastig, zeigt Blasteroid gleich mal wieder eine Seite, die man schon JAHRE nicht mehr von ihnen gehört hat (außer der "B-Side" Deathbound, was auch gerne auf The Hunter hätte sein dürfen!): Ein Sludge-Hardcore-Metal-Alternative Gemisch mit Tapping-Riffs ohne Ende sowie wahnwitzigstem Drumspiel. Danach zeigen Stargasm und später The Hunter eine rockigere Seite, die auch auf Crack the Skye gepasst hätte. Ganz vom Album abheben tut sich das proggig-rockige Creature Lives, das tatsächlich recht abgespaced daherkommt und, wie aus den Worten mastodons selbst, einen in den All schießt. Spectrelight darf ebenfalls nochmal an Remission erinnern, bevor das Album wieder etwas ruhiger und atmosphärisch ausklingt, wie man es gewohnt ist.

Kurz uzsammengefasst ein hochabwechslungsreiches, spannendes und zeitgleich auch unterhaltendes Album. Losgelöst von einem festen Konzept arbeiten die herren vielleicht sogar effizienter und entspannter denn je, was man auch den Songs gut anhört. Mir macht das Album jedenfalls einen heidenspaß, wie alle Vorgängeralben auch schon. Gebt dem ganzen eine Chance.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blattschuss!!!, 24. September 2011
Rezension bezieht sich auf: The Hunter (Audio CD)
Wenn du gerade einen Ertrinkenden aus stürmischen Fluten gezogen und erfolgreich wiederbelebt hast, wirfst du ihn ja auch nicht zurück ins Wasser und fängst von vorne an. So gesehen erstaunt es kaum, wenn die allerorts zu Rettern des Metal ausgerufenen MASTODON partout keinen Metal mehr spielen wollen.

Man durfte gewarnt sein. Bereits auf dem großartigen Vorgänger 'Crack The Skye' schraubte die Band aus Atlanta den Thrash-Anteil früherer Tage drastisch zurück und fischte stattdessen in den Untiefen KING CRIMSONscher Uferlosigkeit.

Und jetzt? Keine ausladenden Epen mehr. 'The Hunter' geht in gnadenloser Präzision und Effizienz auf das angestrebte Ziel zu: den Killersong. Und die Beute ist wahrlich fett. 'Black Tongue', 'Curl Of The Burl', 'Blastroid'.... ach was, die kompletten ersten sechs Tracks ballern alles nieder, was nicht beim ersten Riff aus dem Sumpf ist (schließlich sind oder waren MASTODON sogenannte Sludge Metaller). Ausgerechnet der Titelsong bildet die balladeske Feuerpause, bevor die finstere Treibjagd unaufhaltsam weiter geht.

Der Frage, ob dies nun doch noch oder kein Metal mehr sei oder was, mögen sich andere stellen. Sagen wir es mit METALLICA. Als deren Thronanwärter sind MASTODON aufgrund dieser Metal-Retter-Medaille sowieso schon lange im Gespräch. Wenn 'Crack The Skye' ihr 'Master Of Puppets' war, haben BRANN, BRENT, BILL und TROY nun ihr schwarzes Album eingespielt. Dunkel, schwer, groovend- ein Sound auf den Orks tanzen würden. Die treffsicheren Drei- und Vierminüter haben neben den bereits erwähnten Vorzügen eine weitere, wie auch immer zu bewertende, Eigenschaft. 'The Hunter' ist das vielzitierte Album aus einem Guss- mit überwiegend aber eben nicht ausschließlich prächtigen Songs- jedoch kein zusammenhängendes Gesamtkunstwerk wie die Vorgängerplatte.

Erstaunlich ist vor allem diese genreübergreifende Dominanz: Egal auf welchem Terrain sie wildern, MASTODON gebührt stets der Platzhirsch. Groß waren sie schon, jetzt werden sie riesig.

9 von 10 Punkten ("Crack The Skye" erhält 9,5)
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Album des Jahres, 17. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: The Hunter (Deluxe Edition) (Audio CD)
Nach vielen guten Neuerscheinungen ist dies für mich das Album des Jahres! Weder 'Dream Theater' (auch ein sehr gutes Album) noch 'Machine Head' (nicht schlecht) reichen mit ihren neuesten Werken hier ran.

Die Titel sind im Vergleich deutlich kürzer, dafür aber zahlreicher geworden als auf dem Vorgängerwerk 'Crack the sky'. Die progressive Richtung wurde - manche mögen sagen: leider - zurückgeschraubt. Trotzdem hebt sich das Gesamtkonzept - obwohl es sich hier keinesfalls um ein Konzeptalbum handelt - vom Einheitsbrei anderer Gruppen deutlich ab! Es groovt.

Weiter so!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine logische Weiterentwicklung, 22. November 2011
Rezension bezieht sich auf: The Hunter (Audio CD)
Dieses neue Werk der musikalisch enorm vielseitigen Band ist für mich eine logische Weiterentwicklung des letzten Vorgängers.Man könnte meinen, Sie seien engängiger geworden. Aber nach mehrmaligem Hören fällt die Vielschichtigkeit der Gitarrenlinien auf, ebenso die von allen Bandmitgliedern wie gewohnt stark gesungenen Passagen. Mastodon bleiben ein Maßstab für qualitativ hochwertige Hardrock- und Metalsongs. Besonders gefällt, dass sie auch diesmal wieder etwas Neues geschaffen haben und nicht Ihre Vorläufer kopieren. Sehr starkes Album. Empfehlungen: alle Songs!
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