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The Debt
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am 7. Januar 2014
Spätestens seit James Bond weiß man, dass Thomas Newman so ziemlich jede Art von Film vertonen kann. Sein einzigartiger Stil den man aus vielen großartigen Werken her schon kennt, kann bei Bedarf sehr dosiert eingesetzt werden und trotzdem bringt er zu jedem Projekt etwas besonderes. ich habe von ihm noch keine typische Auftragsarbeit gehört wie von vielen anderen Komponisten unserer Zeit, jeder Score hat das gewisse Etwas und lohnt sich auf seine Weise. So auch " The Debt " der Thriller mit Helen Mirren verlangt nicht nach dem großen Orchester und bekommt von Newman auf seine Weise einen tollen Soundtrack.

Wer " The Adjustment Bureau " von Thomas Newman kennt und schätzt wird sich in dieser Musik sofort wohl fühlen. Typische Thriller und Spannungselemente mischen sich mit interessanten Instrumenten und dem bekannten verspielten Touch von Newman und kreieren eine unauffällige aber sehr hörenswerte Komposition. Elemente aus James Bond sind ebenfalls vorhanden und die Elektronik ist sorgfältig und nicht übertrieben eingesetzt.

" Ghost Station " ist das erste längere Stück und direkt ein richtiger Kracher. Ein schnelles Piano belgeitet von Sounddesign ist wunderbar zum Stimmungsaufbau und bleibt gleichzeitig direkt im Ohr. In machen Momenten entlädt der Soundtrack seine Spannung und hier greift der Komponist auf bekannte Techniken zurück, die man auch aus dem neusten Bond kennt " The Surgeon of Birkenau " zum Beispiel.

Fällt der Soundtrack manchmal zu sehr ins leise und unaufällige Ambientescoring so wäre es nicht Thomas Newman würde man nicht auch wirklich schöne Töne zu hören bekommen. Das Piano ist in der Musik sehr präsent und wird in " Berlin Checkpoint " schön angedeutet um dann in " Elsa Roget " mit Streichern seine Klasse zu entfalten. Diese Momente hellen das ansonsten eher dunkle Klangbild auf und tun sehr gut.

Fazit: Thriller wie man ihn erwartet und dann doch nicht. Newman bleibt im üblichen Sound für dieses Genre aber bringt seine eigene Marke mit in die Musik. Ob seine innovativen Klangbeispiele oder ein wunderschönes Piano, überall merkt man das die Musik mehr als nur Standard ist. Nicht jeder Track überzeugt und die Musik ist sicher nicht etwas für jeden, aber dennoch eine Empfehlung.
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