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TOP 500 REZENSENTam 22. Oktober 2011
Winter in Summerset, dem englischen Südwesten. In einem kleinen Cottage sitzen zwei Anfangvierziger und schauen bei einer Tasse Earl Grey versonnen ins Feuer. Sie haben ihre Jugend und Tweenjahre miteinander verbracht, Rum, Glamour, Drogen und alles was mit ihm verbunden ist, in vollen Zügen genossen. Der Kargere von innen erzählt wie erfrischend die Wiedervereinigung war, wie sehr auf der Bühne das Feuer wieder in ihm brennt. Der Langhaarige lauscht den Worten, nickt dabei lächelnd, hatte er sich doch eher aufs Produzieren zurückgezogen. Sie sind vertraute Seelen, auch wenn sich ihre Wege die letzte Jahre immer wieder entfernt haben. Sie besprechen, wieder gemeinsam ans Werk zu gehen, allerdings nur wenn der Langhaarige anonym im Hintergrund bleiben darf.

So hört sich 'Black Rainbow' für mich an, zumindest würde ich es mir wünschen ;-). Offiziell ist es natürlich das vierte Soloalbum von Brett Anderson, 2010 bereits aufgenommen, in angeblich nur einer Woche. Ein Gegenentwurf zu dem sehr guten aber nicht brillianten kammermusikalischen 'Slow Attack'. Und 'Black Rainbow' klingt so, wie sich wahrscheinlich einige Fans bereits die erste Soloplatte von Brett gewünscht hätten - mit grossartigen Melodien, herrlichen Lyrics und den lange zurückgehaltenen Pathos.

UNSUNG. Was für ein Start in das Album. Mir kamen schon beim ersten Hören nicht nur bildlich die Tränen. Der Song ist low-fi produziert, die Gitarren rauh, er brodelt langsam vor sich hin, bis er in eine grossartige epische Melodie übergeht. Direkt der erste Song des vierten Soloalbums ist das bis jetzt beste Solostück von Brett.

BRITTLE HEART. Schon bekannt. Simple aber effektive Nummer mit vertrauten Refrain und einfachen Gitarrensolo.

CRASH ABOUT TO HAPPEN. Sehr britpoppig und leichtfüssig, mit einer wunderbaren einprägsamen Melodien.

I COUNT THE TIMES. Etwas Zeit zum durchatmen nach den drei Highlights zum Beginn. Wunderbares Gitarrenspiel, eine feine Eigenreferenz an 'New Generation' vom zweiten Suede Album.

THE EXILES 'I am yearning, I am burning' haucht uns Brett entgegen und diese Zeile trifft es genau. Der Song beginnt als Glamrock und bekommt einen Kraut Charakter, wenn im zweiten Teil die mächtigen Drums einsetzen und schiere Kraft freisetzen. Ist das wirklich die zierliche Asiatin aus dem Brittle Heart Video, die dieses Feuerwerk zündet?

THIS MUST BE WERE IT ENDS. Für mich der Übersong des Albums. Sehnsucht, Romantik, Tragik. Wunderbar in Worte und in Musik gepackt. Erinnert mich am sehr an die ersten beiden hervorragenden Suede Alben, auf denen dieses Diamant auch geschienen hätte. Ist das Buttler, der hier anonym Gitarre spielt und mitkomponiert hat?

ACTORS. Treibender Rhythmus, kräftige Gitarren und insgesamt eine dunkle Grundstimmung. Der Refrain ist grossartig.

IN THE HOUSE OF NUMBERS. Ein New Order Bass treibt den Song voran. Wo hat Brett bloss die ganzen grossartigen Melodien die letzten Jahre gehortet gehabt?

THIN MEN DANCING. Ein schmutziger rockender Blues, der vielleicht eher auf das unausgegorene Beady Eye Album gepasst hätte. Spannend, weil neu, aber einer der wenigen nicht gelungenen Songs auf dem Album.

POSESSION. Eine Ballade schliesst dieses wunderbare Album, ganz im Stil der ersten Suede Platten. Brett's schmachtender Gesang wird samtweich umspült von Streichern und akustischen Gitarren. Der Song zündet nicht direkt beim ersten Hören und braucht seine Zeit. Es lohnt sich aber.

Die beste Soloplatte bis jetzt, mit der feinste Ansammlung von wundervollen Melodien (Unsung, Actors, This is where it ends, Brittle heart, In the house of numbers) und grossen Gefühlen seit 'Dog Man Star' und ein Anheizer für das hoffentlich kommende Suede Album. Und ... vielleicht ist mein kleines Intro doch keine pure Fantasie, vielleicht schliesst sich der Kreis irgendwann komplett und es kommt zu einer Re-Union mit dem kongenialen Bernhard Buttler.
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am 16. Oktober 2011
Ich bin immer wieder begeistert, wie es Brett Anderson wieder schafft, sich neu zu erfinden. Nach drei bisher verhältnismäßig ruhigen Solo-Alben kommt jetzt eins, was auch mal richtig Tempo aufkommen lässt. Zwar steht Mr. Anderson der "Tragische Songwriter" nach wie vor gut, aber hier laden einige Songs sogar zum Tanzen ein. Zwar immer noch recht düster, so sind seine Alben nun mal, z.B. "Crash about to happen" erinnert von der Verspieltheit an "The Cure", wobei die natürlich auch nicht gerade die Fröhlichkeit verkörpern... Aber gerade schnellere Songs wie dieser hören sich wirklich gut an.
Als ganzes Paket betrachtet, hat Brett Anderson einen weiteren Schritt getan, um sich von Suede abzuheben. Man merkt, dass er hier mit anderen Musikern zusammen gearbeitet hat. Und diese Arbeit hat eigentlich gar nichts mehr mit den auch tollen Songs von Suede gemeinsam. Evtl. die Art und Weise, wie Brett sich auszudrücken vermag, aber das war's auch schon.
Im Vergleich zu seiner ehmaligen, im Moment aber wieder aktuellen Band, darf man sicher sagen: nicht besser aber auch nicht schlechter, einfach nur anders, als das was er mit Suede bereits erschaffen hat.
Mir gefällt diese Entwicklung und macht gespannt auf die Live Umsetzung der Songs und - natürlich weitere Solo-Alben von diesem wirklich wirklich guten Singer/Songwriter!
Key-Tracks: Crash about to happen, The Exiles, Actors
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