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165 von 176 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckendes, süßes kleines Ding....
Bin ein ambitionierter Hobbyfotograf und seit Jahren auf der Suche nach einer kleineren, vor allem leichteren Kamera als Alternative zur Canon 5d inkl. Objektivpark zum mitnehmen, vor allem für Sport, Stadtreisen, Bergsteigen etc. ... schnelle Einstellungen, wie man es auf einer SLR gewohnt ist, wäre dabei natürlich sehr vorteilhaft.

Wer kennt...
Veröffentlicht am 22. April 2012 von A. Pizzinini

versus
122 von 163 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Noch nicht perfekt
Packt man die NEX-7 aus fällt zuerst das geringe Gewicht auf. Obwohl die NEX-7 offensichtlich ein Magnesiumgehäuse hat und die Verarbeitung tadellos ist kommt irgendwie ein Plastik-Feeling auf, es fehlt die kühle Schwere von Metall. Die NEX-7 unterscheidet sich von der NEX-5 hauptsächlich durch den eingebauten elektronischen Sucher, die 2 großen...
Veröffentlicht am 3. Februar 2012 von H. Nagel


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Kauf war eine gute Entscheidung, 29. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach langem Überlegen, Abwägen und Suchen, vielem Vergleichen der infrage kommenden Kameras habe ich mich für die schicke kleine Sony NEX-7 entschieden. Sie ist mein ständiger Begleiter und stets einsatzbereit. Für alle Situationen im täglichen Leben gibt es unzählige Möglichkeiten der Einstellungen. Die Programme sind meines Erachtens gut struktuiert, logisch aufgebaut und mit ein wenig Intuition relativ leicht zu bedienen. Der eingebaute Sucher ist ein Segen, super hell und übersichtlich. Ich benutze ihn eigentlich immer, eben wie bei einer Spiegelreflex.
Nach dem Softwareupdate, welches man sich von der Homepage laden kann, lässt sich der Filmauslöseknopf abschalten. Auch ich bin ab und zu mit dem Daumen nur leicht an den Knopf gekommen und schon gings los mit der Videoaufnahme. Dieses Unheil ist nun beendet, prima gelöst!
Die NEX-7 kann ich nur wärmstens empfehlen,speziell all denen, die den Hang nach Perfektion besitzen.
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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein großer Schritt nach vorne - trotz zwei Fragezeichen, 16. Februar 2012
Von 
Andreas Wittenburg (Hamburg, Hamburg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sony NEX-7B Systemkamera (24 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display, Full HD Video) Gehäuse (Elektronik)
Nach den Apple-Produkten haben nun offenbar auch Kameras eine religiöse Ebene erreicht. Schon Monate vorher in Foren und auf Gerüchteseiten angekündigt, wird das Begehren durch exklusiv an Fotografen und Blogs ausgegebene Exemplare dermaßen angeheizt, dass man ausrufen möchte: "Es ist nur ein Fotoapparat". Nach der Fujifilm X100 nahm das besonders bei der NEX 7 groteske Züge an.

Nun, da sich der Staub der Lobpreisungen und Verrisse gelegt hat und die NEX 7 in der Realität ankommt bleiben viele Ausrufe- und wenig Fragezeichen. Man hat den Eindruck, Sony hat den Kunden genau zugehört und das Konzept der NEX-Kameras in Richtung fortgeschrittener Benutzer weiterentwickelt. Die Kamera bietet ein stabiles Magnesiumgehäuse, dessen Größe die Kopflastigkeit der NEX 5 abmildert, ein flexibles Display, den bislang besten elektronischen Sucher und das hervorragende Bedienkonzept "Tri-Navi". Statt Konzepte der analogen Fotografie wiederzukäuen wurde hier ein wirklich innovativer neuer Ansatz entwickelt. Die Bedienelemente sorgen auch dafür, dass man selten in die Menüstruktur abtauchen muss, die in der gesamten NEX-Familie eher ein Schwachpunkt ist.

Zwei viel diskutierte Kritikpunkte trüben für mich den Eindruck: Die Bildqualität ist aufgrund der höheren Sensorauflösung schlechter als bei der deutlich günstigeren NEX 5. Das zeigt sich zwar nur bei höheren ISO-Zahlen und bei großen Abzügen, bleibt aber fragwürdig. Die größeren Dateien lassen allerdings mehr Spielraum in der RAW-Bearbeitung, was diesen Aspekt stark abmildert.
Das gravierendere Problem sind die fehlenden Objektive. Wie eine hochwertige Stereoanlage mit schlechten Boxen verschenkt Sony hier viel Potenzial. Ständige Hinweise auf die zukünftige Roadmap täuschen nicht darüber hinweg, dass die Konkurrenz hier mehr am Start hat. Die angebotenen Lösungen sind alle eher unbefriedigend: Das Zeiss-Objektiv ist verflucht teuer, der E-mountadapter macht die Kompaktheit zunichte und nicht jeder hat Lust darauf, mit Adapterringen und alten Objektiven zu hantieren. Eine weitere kleine Schwäche ist die kurze Akkulaufzeit - wahrscheinlich durch das große Display und den Sucher. Ein Ersatzakku sollte immer mit an Bord sein. Auch an den elektronischen Sucher musste ich mich erst gewöhnen. Egal wie gut die Auflösung ist - Spiegelreflexfeeling kommt nicht auf. Hier gefällt mir das hybride Konzept der X100 besser.

In den zwei Wochen mit der Kamera habe ich den Eindruck, dass die NEX 7 als erste Kamera hält, was das spiegellose Konzept versprochen hat: eine kompakte Alternative zu Spiegelreflexkameras, ohne größere Kompromisse bei Bedienung und Bildqualität. Wenn nun zügig angemessene Objektive kommen könnte das eine Freundschaft für Jahre werden.

Die krakeelenden Jünger orakeln sowieso schon über den Nachfolger - und ich habe meine Ruhe.
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29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine sehr gute Kamera, und zwar teuer, aber für das Gebotene nicht zu teuer!, 21. April 2012
Hallo zusammen,

normalerweise neige ich nicht dazu meine Meinung im Internet überall zu verteilen. Allerdings sehe ich mich genötigt als Besitzer einer NEX 7 hier doch mal einiges anzumerken.

Ich nehme für mich keinesfalls in Anspruch als Referenz dienen zu können, noch bin ich ein Fotoprofi, eher ein fortgeschrittener, ambitionierter "Fotograf", um nicht Knipser zu sagen. Aber zurück zum Thema NEX 7. Ich besitze die Kamera nun seit einigen Wochen und betreibe sie mit dem Tamron 18-200 für Sony E-Mount.

Zu den hier bereits erstellten Rezensionen möchte ich ein wenig anmerken. Hier wurde bemängelt, dass die Kamera auf Grund der Größe nicht die Griffigkeit einer Spiegelreflex bietet. Außerdem wurde bemängelt, dass sie für das Gebotene zu teuer sei. Eine NEX 5N koste eben nur die Hälfte.

Da mag so stimmen, stimmt dann aber doch nicht. Wenn man nicht zu den Leuten gehört, die sich einfach ständig Dinge bestellen, um sie dann kurz auszuprobieren, zu bewerten und im Anschluss zurück zu senden, hat man sich wohl bereits im Vorfeld damit beschäftigt, was man gerne haben möchte / benötigt. Ich denke, dass geht vielen so, insbesondere wenn man beabsichtigt so viel Geld auf einmal auszugeben.

Wer also eine Systemkamera sucht, der ist sich sicherlich von vorne herein darüber im Klaren, dass er keine Spiegelreflexkamera haben möchte. Aus welchem Grund auch immer. Bei mir war es klar der Größen- und Gewichtsvorteil. Ich denke, man kann einer Systemkamera nicht ankreiden, dass sie kleiner ist als eine Spiegelreflex. Hier sei auch kurz erwähnt, dass das Balancieren eines Teleobjektivs keinerlei Schwierigkeiten bereitet. Schafft sogar meine Freundin auf Anhieb. Wenn man natürlich seine NEX 7 mit einer Hand halten möchte, sollte man nochmals überlegen, was für eine Kamera man wirklich möchte.

Wenn man sich nun also für eine Systemkamera entschieden hat, dann gilt die Überlegung dem Hersteller, bzw. dem Format. Hier vermutlich für die Meisten APS-C gegen MFT. Ich habe mich für den größeren APS-C Sensor entschieden.

Nun mal vorausgesetzt man entscheidet sich für Sony, wäre die Wahl wohl tatsächlich zwischen NEX 5N oder NEX 7 zu treffen. Und hier kommen wir zu dem Argument des Preises. Wer, wie ich, Wert auf einen guten Sucher legt müsste sich bei einer NEX 5N wohl dazu durchringen diesen als Zubehör zu erwerben. Kostenpunkt hier ca. 300 Euro. Wenn man, wie ich, gerne mit Sucher fotografieren oder zumindest nicht darauf verzichten möchte, stellt dich nun die Frage: Brauche ich zusätzlich einen Blitz?

Wenn ich diese Frage mit «ja» oder «ab und zu ja» beantworte, habe ich bei einer NEX 5N das Problem, dass ich einen Blitz (ca. 115 Euro) nun auch zukaufen muss. Darüber hinaus kann ich aber dann nur mit Sucher oder Blitz fotografieren. Da man einen Sucher aber auch gerne benutzt, wenn das Display nicht mehr so viel hergibt (Dunkelheit / Dämmerung) ist das in so einem Fall nicht ganz so günstig.

Hier sei dann auch mal Stellung zum Kritikpunkt des Sucherrauschens bezogen. Dieses Rauschen rührt daher, dass der Sucher das Bild da aufhellt, wo ich mit einem optischen Sucher schon fast nichts mehr oder auch wirklich nichts mehr sehe. Wer in dieser Situation natürlich lieber zu einer Kamera ohne Sucher (NEX 5N) greift hat dann wohl keine bildgestalterischen Möglichkeiten mehr.

Für mich schon ein K.O.-Kriterium.

Bei Tageslicht sind die Sucherbilder gestochen scharf! (und sogar schärfer als auf des Display)

Nun gehöre ich zu den Leuten, die gerne selbst Einstellungen vornehmen und Einfluss aufs Bild nehmen. Deshalb stand für mich schon immer fest: Es gibt keine Kamera, wo ich die Blende im Menü einstellen muss. Deswegen offenbarten sich mir hier zuerst die auffälligsten Vorteile der NEX 7: Die Einstellräder. Hier (und mit den Softkeys) kann ich alles manuell einstellen, ohne ins Menü zu müssen. Oder sagen wir mal nur im Ausnahmefall.

Zum Kritikpunkt der unübersichtlichen und schlechten Menüs möchte ich sagen, dass es sicher bei kaum einem Gerät Freude macht sich durch Menüs zu hangeln. Aber das Menü der NEX 7 ist im Großen und Ganzen verständlich, auch wenn der ein oder andere Punkt vielleicht zunächst woanders erwartet wird. Wer mit seiner Kamera aber länger arbeiten möchte, wird sich daran gewöhnen. Wer sich die Mühe macht die Bedienungsanleitung zu lesen, wird schnell merken, dass man viele Funktionen auf die Softkeys legen kann. Somit wird ein Eintauchen in die Menüstruktur wirklich nur noch im Ausnahmefall notwendig. Wenn ich eine Kamera nicht wirklich teste, sondern nur rumspiele, kann ich zu diesem Ergebnis natürlich nicht kommen.

Zum Kritikpunkt der zu wenig verfügbaren, guten Objektive möchte ich anmerken, dass ich dem auf den ersten Blick zustimme. Man sollte aber auch im Auge behalten, dass das MFT-Format einiges länger am Markt ist und zudem die NEX mit ihrer eingebauten Hilfe zum Fokussieren das manuelle Scharfstellen sehr einfach macht. Somit spricht kaum etwas gegen das Adaptieren anderer (alter) Objektive. Ich bin aber guter Dinge, das noch einiges nachkommen wird. Nach einer Weile möchte ich an dieser Stelle nun nachtragen, dass das 19mm und vor allem das 30mm Sigma-Objektiv wohl der Aufmerksamkeit bedürfen. Ich werde mir wohl das 30mm als «Normal»-Festbrennweite zu legen.

Zur Bildqualität der Kamera kann ich nur sagen, dass ich sie als sehr gut bis überragend beurteilen würde. Man sollte allerdings im RAW-Format fotografieren, wenn man das letzte aus seinen Bildern herausholen möchte. Ansonsten leistet z.b. die Objektivkorrektur der Kamera selbst beim Fremdobjektiv Tamron einen guten Dienst. Das hohe Bildrauschen was hier oft angesprochen wird, ist nun wirklich zu vernachlässigen, insbesondere, wenn man nicht beabsichtigt sein Wohnzimmer mit Posterausdrucken zu tapezieren. Die meisten von uns beschränken sich doch wohl eher auf handelsübliche Formate. Des Weiteren möchte ich anmerken, dass man vielleicht der Fairness halber ein Bild mit geringerer Auflösung (beispielhaft der NEX 5N) bei 100 Prozent nicht mit dem Bild der NEX 7 bei 100 Prozent vergleichen sollte. Man sollte eine Vergrößerungsrate wählen, die zur gleichen Darstellungsgröße wie beim Bild der geringeren Auflösung führt. Also NEX 5N auf 100 Prozent gegen NEX 7 auf ca. 75 Prozent. So kann man tatsächlich vergleichen, ob man das Rauschen z.B. bei einem DIN A4 Ausdruck wirklich sehen würde.

Zu dem Knopf für die Videoaufnahme kann ich nur sagen, es stimmt: Ab und zu kommt man daran, aber das nimmt mit zunehmender Übung sehr stark ab. Hier hoffe ich auch ein Firmwareupdate. Ein Drama ist dieses kleine Manko aber sicher nicht.

Da ich vor dem Erwerb meiner NEX 7 mit Canon G-Modellen fotografiert habe möchte ich hier anmerken, dass die Art und Weise des bei der NEX 7 verwandten Klappdisplay einige Vorteile bietet. Als Nachteil sehe ich lediglich, dass ich mich nicht nicht selbst aufnehmen und gleichzeitig im Display sehen kann, wie das bei den schwenk- und drehbaren Canon-Displays der Fall ist. Positiv am Display der NEX 7 ist aber, dass die Kamera automatisch um die optische Achse bewegt wird, wenn man sie beispielsweise vorm Bauch oder über Kopf hält. Bei den Canon G-Modellen mit Klappbildschirm ist die anders, weil man seinen Blick auf das zur Seite ausgeklappte Display richtet (nur so gehen Überkopf- oder Vormbauchaufnahmen) und automatisch die Kamera um die Achse des Displays schwenkt. Da es aber ausserhalb der optischen Achse liegt, führt das ab und an zu gestalterischen Schwierigkeiten. Dieser Vorteil des NEX-Displays gegenüber meinen bisherigen Canondisplays fiel mir so eigentlich erst während der Benutzung auf, weil es plötzlich viel einfacher war.

Abschließend möchte ich nochmal zu "Für das Gebotene, zu teuer" eindeutig Stellung beziehen.

Man braucht nur den Basispreis einer NEX 5N (ca.620) plus Blitz (ca. 120) puls Sucher (ca. 280) rechnen und kommt auf ca. 1020 Euro für eine vergleichbare Ausstattung mit dem von mir bereits erwähnten Nachteil, dass Blitz und Sucher nicht gemeinsam verwandt werden können. Wenn man nun den Preis einer NEX 7 von ca. 1250 Euro dagegen rechnet ist die Differenz bei weitem nicht so hoch, wie hier einige glauben machen wollen. Die Differenz von ca. 230 Euro für die volle und flexible Einstellbarkeit der NEX 7 gegenüber einer 5N, zusammen mit dem sehr guten 24MP-Sensor war es zumindest mir wert. Schlussendlich muss jeder für sich selbst entscheiden!

Mir zumindest ist es schwergefallen einen so großen Betrag "mal eben" für eine Kamera zu berappen. Aber bietet die NEX 7 doch vieles, was mir zuvor gefehlt hat. Und ich wollte nicht wieder einen Kompromiss eingehen, denn ich vermutlich später bereue (kein Sucher, kein Blitz) und wie gesagt ohne direkte manuelle Kontrolle war für mich ein NO GO!

Ich hoffe dem ein oder anderen hilft diese kleine Anmerkung eines Fotolaien bei seiner Entscheidung. Weiterhin hoffe ich, dass sie es dem ein oder anderen ermöglicht einige Kritikpunkte in einem anderen Licht zu sehen.

Für mich, und ich bin sicher nicht der Maßstab, ist die NEX 7 die beste Systemkamera auf dem Markt.

Nachtrag (21.06.2012):

Nun, nach einem ersten Urlaub kann ich sagen, dass die Kamera ihr Geld wirklich wert ist. Auch wenn sie mit dem großen Reisetele nicht in die Jackentasche passt, ist sie doch keine Große Behinderung und nur wenig schwerer als meine bisherige Ausstattung Canon G11 (ca. 400g) zu NEX 7 mit 18-200 Tamron (810g) plus Tasche. Das dürfte mit einer Spiegelreflex schwerer werden. ;-)

Den Sucher möchte ich keinesfalls mehr missen, weder bei Dunkelheit noch bei strahlender, senkrecht stehender Sonne. Da ist Fotografieren mit dem Display nämlich Glücksache.

Die Bildqualität hat mich auch nach dem Urlaub überzeugt, wobei ich zugebener Maßen noch viel Ausschuß produziere, weil mir die wesentlich geringere Tiefenschärfe eines APS-C Sensors noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen ist. Allerdings ergeben sich auch herrliche Freistellungseffekte. Nun ist auf Fotos, auf denen ich nur meine Freundin sehen wollte, auch nur noch sie scharf. Sowas ist mit einem kleinen Sensor wie in der G11 oder anderen Kompakten schlicht nicht möglich.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zweiter Anlauf, 26. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vor mehreren Monaten habe ich mir von Amazon die Sony NEX-7 mit Kit-Linse 18-55 zusenden lassen, habe beides ein Wochenende ausprobiert, war enttäuscht und habe Kamera und Zubehör wieder an den Lieferanten zurückgesendet (Amazon sei Dank!). Nachdem sie dann weg war, habe ich mir die (Test-)Bilder immer wieder angeschaut und festgestellt, daß die Bildränder kaum einer Kompaktknipse zur Ehre gereichen würden, im Zentrum dagegen eine enorme Auflösung und feine Durchzeichnung erkennbar war. Auch ging mir dias fabelhafte Handling nicht aus dem Sinn.

Nachdem ich dann diverse Postings bezüglich der Adaptierbarkeit von Fremdlinsen im Netz gelesen hatte, besorgte ich mir dann doch wieder einen NEX-7-Body sowie einen Canon-FD-Adapter, da ich von dieser Sorte noch einige Objektive im Schrank habe. Die Erfahrungen damit waren jedoch zwiespältig. Zum einen war der Adapter nicht präzise genug ('unendliche' Fokussierung war gar nicht unendlich ;-) ). Zum anderen waren die Objektive nur teilweise gut geeignet - und das auch i.d.R. nur bei deutlicher Abblendung. Und wir reden hier von sehr guten FD-Objektiven, keine Billigscherben. Aber im Randbereich waren meist Abstriche zu machen, was einfach nervt, da eine Blende 7.1 nicht immer angebracht war. Auch ist ein 1.4er 50mm zwar gar nicht schlecht, jedoch durch den Cropfaktor nur als mildes Tele verwendbar.

Da ich außerdem einigermaßen bequem bin und Autofokus sowie Blendenvorwahl über die Jahre liebgewonnen habe, habe ich mir schlußendlich das 30mm Sigma mit E-Mount besorgt. Und damit läuft die NEX-7 wirklich zu großer Form auf! Bis rauf zu ISO 1600 sind Bilder mit ungeahnter Qualität machbar, sowohl bezüglich der Auflösung als auch der Feindifferenzierung in Schattenbereichen. Nicht so prickelnd ist die sehr aggressive Rauschminderung der NEX-7, die aus allen JPGs jenseits der ISO1600 mehr oder weniger geschmackvolle Aquarelle macht. Im RAW-Modus kann man bei ISO3200 etwas gegensteuern, jedoch ISO6400 etc. ist eigentlich nicht mehr nutzbar. Das können andere besser.

Im Vergleich zur Canon 7D mit dem 15-85mm-Zoom verliert die Canon jedoch bis dahin auf ganzer Strecke, was ich sehr überraschend finde. Im Blindversuch wird jeder ohne zu Zögern die Sony-Bildern denen der Canon vorziehen - und das bei unterschiedlichsten Aufnahmesituationen.

Das Gesagte betrifft leider nur den Bildeindruck. Was die Nutzbarkeit angeht, zieht Sony ganz eindeutig den Kürzeren. Das beginnt bei der jämmerlich mickrigen Objektivauswahl. Lediglich Fremdanbieter wie Zeiss oder Sigma bieten einige wenige Alternativen zum spärlichen Sony-Sortiment.

Auch die Bedienung läßt einen zwiespältig zurück. Auf der einen Seite ist man schnell dabei, über die Einstellräder alles Wesentliche in der Aufnahmesituation zu justieren. Auf der anderen Seite verfranzt man sich ständig in dem verspielten und unsystematischen Menü, das einer solchen Kamera nicht würdig ist.

Der elektronische Sucher ist eigentlich ausgezeichnet, nur funktioniert der Näherungssensor nicht zuverlässig und entschlossen genug. Auch ist mir der Einblick als Brillenträger verbesserungswürdig.

Manche Kritikpunkte betreffen die Software, die irgendwann evtl. eine deutliche Überarbeitung erfährt. Aber das Drumherum können nur die Hardwarehersteller optimieren. Und da sehe ich im Moment wenig Ermutigendes.

Trotzdem bekommt die Kamera von mir 4 Sterne, da sie als reine Bildmaschine ganz weit oben rangiert. Wer mit den Einschränkungen leben kann, erhält eine Kamera, deren Bilder im DSLR-Segment kaum zu toppen sind - die richtigen Linsen vorausgesetzt.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich das gefunden was ich gesucht habe, 26. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Weg war lang ,endet aber vorerst bei dieser Kamera.
Bin über etliche Kompakte zu den DSLR's gekommen (Olympus e520, e1 , e30) und nach der NEX5N bei der NEX7 hoffentlich endgültig gelandet.
Handlich leicht und gute Bildqualität soll sie haben. Wenn sie sich auch noch gut bedienen lässt sind alle meine Wünsche erfüllt.
Nach etwas Einarbeitung, studieren der Anleitung und etwas "schlaulesen" in einschlägigen Foren erschließt sich alles was ich voraus gesetzt habe.
Das Objektiv ist zwar nicht der Hit in Sachen Verzeichnung im WW und wird auch bei der Auflösung bei weitem nicht dem +20MP Sensor gerecht aber bietet einen sehr guten Kompromiss.
Ich jedenfalls vermisse meine e30 mit dem Grandiosen 12-60mm SWD Objektiv nicht sonderlich.
Rauschverhalten ggü. der e30 Hammer. Liegen ja auch Jahre und der größere Sensor dazwischen.

Habe mir nun noch das SEL 55210 als Ergänzung für den Tele Bereich geholt und denke auch über das WW 16mm nach. Auch werde ich wohl das erste mal mit manuellen Objektiven experimentieren.
Mal schauen was bei raus kommt ;-)

Alles in allem ein tolles Paket. Preis geht für mich i.O. da die 5N einfach ergonomisch nicht zu mir passt und mir "normale" Sachen wie Sucher und Blitzschuh doch zu wichtig sind (für mich als EX-DSLR'ler).
Wer hier jammert, jammert auch sehr hohem Niveau.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein tolles Teil, 22. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Sony NEX-7B Systemkamera (24 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display, Full HD Video) Gehäuse (Elektronik)
Aufgrund der Aktualität der Kamera möchte ich schon nach zwei Tagen Nutzung etwas dazu schreiben, viellleicht interessiert's ja wen.
Vorweg: Ich verwende seit vielen Jahren DSLRs, letztlich eine Canon-Vollformat mit mehreren L-Objektiven, aber nur aus Hobby und Freude an der Fotografie, ohne professionelle Ambition und ohne Technik-Freak zu sein aber mit dem praktischen Wissen, welche technische Qualität - also auch Weiterbearbeitungsmöglichkeit - ein digital erzeugtes Foto haben kann. Die Schlepperei überhaupt und die ständigen Entscheidungen, was ich mitnehme, wenn nichts Besonderes ansteht, fingen an, sehr lästig zu werden. Bislang konnte ich mich nicht entschließen, auf den Zug "Systemkamera" aufzuspringen, auch wenn er klar in die Zukunft fährt. Nun aber lockte die NEX-7!!

Die Kamera habe ich nicht bei Amazon gekauft, wohl aber das Objektiv dazu, das passende Tamron 18-200. Hier muss Amazon erneut besonders gelobt werden: Am 18.4. nach 12h bestellt, eingetroffen am 20.4., 8h.

Erste Eindrücke (ausschließlich NEX-7 + Tamron 18-200 und ausschließlich meine subjektive Sicht und Begeisterung):

Handling:
Viele Knöpfe, Mehrfachbelegungen und Menüs (gutes Anti-Alzheimertraining), für meine mittelgroßen Hände schon etwas fummelig; trotzdem wird der eigentlich Fotografierprozess nicht behindert.
Sehr gute Ad-hoc-Korrekturmöglichkeiten.
Der von mir bei Amazon erworbene Fremd-Zusatz-Akku funktioniert ohne Einschränkungen und ist im Original-Ladegerät verwendbar.

Bildqualität:
Insgesamt hervorragend.
Gute Schärfe, mit wenig Nachbearbeitung ausgezeichnet.
Bei 800 ASA (mehr habe ich nicht getestet!) und bei normalkontrastigen Tageslichtmotiven kein Rauschen.
Beachtliches Vergrößerungs-/Ausschnittspotential.
Einige Programme korrigieren Fehler dieses Objektivs automatisch. Randabdunkelungen oder -unschärfen fallen auch so nicht auf.

Hinweise (auch leises Meckern):
Die Displayoberfläche ist kratzempfindlich, sofortiger Schutz durch Folie empfiehlt sich, sofern es einem nicht egal ist.
Das Objektiv ist etwas schwergängig für weiches Zoomen bei Videos (wird's nach und nach besser? hilft Caramba?). Der zweite Objektivring hat geniale Gleitfähigkeit (dient zur manuellen Scharfstellung, wenn an Kamera aktiviert).
Programme (bis auf Video) können nur über ein Menü gewählt werden, das erst nach Drücken mindestens zweier unterschiedlicher Knöpfe auf dem Display erscheint.
Bei hellem Tageslicht schaltet der Sensor den Sucher erst um/ein, wenn Brille dicht an Augenmuschel.
Ich habe noch nicht herausgefunden, ob und wie man das kräftige Auslösegeräusch abgeschalten kann.

Fazit nach ca. 300 Fotos:
Ohne Übertreibung: Wenn nicht noch Großmacken auftauchen, halte ich es für möglich, dass diese Kamera-Objektiv-Kombination für diesen Zoombereich meine SLR ersetzen kann, jedenfalls für meine Art der Fotografie.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nex 7, 10. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony NEX-7B Systemkamera (24 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display, Full HD Video) Gehäuse (Elektronik)
Liebe Leute,
das ist das weitaus beste, was ich an Photomaschinen in den letzten Jahren in der Hand hatte. Der Sensor ist Spitzenklasse. Mit entsprechenden Adaptern (die von Novoflex sind sehr zu empfehlen) kann man seinen im Laufe der Jahre angesammelten Objektiv-Park (z.B. Leica-M, Nikon-F) verwenden. Zwar mit MF, aber das macht nix. Die Kamera liefert mit hochwertigen Objektiven sensationelle Bilder! Und klein und handlich ist sie auch. Mit Leica-M-Objektiven eine geradezu glückliche Kombination.
Ich bin begeistert!
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30 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen super knipse..., 9. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...ich möchte mich nicht detailliert über die sicherlich top-bildqualität der nex-7 auslassen, dazu fehlt mir das fachwissen.
jedoch brachten foto-optimierungsprogramme bzw. 1-click oder smart-optimierungen(von ashampoo, adobe und corel)bei allen bisher gemachten fotos der nex-7 keine deutliche verbesserung mehr, eher eine verschlechterung. dies war bei all meinen bisherigen kameras deutlich anders(canon d400,40d,s95 und diverse andere kompakte von sony und casio). dies führe ich auf die "von hause aus" überragende bildqualität der nex-7 zurück.

die möglichkeiten der bedienung sind vielfältig, diese sind jedoch bei der nex-7 nicht nur genial, sondern auch genial einfach.
bei dem punkt bedienung hatte ich die größten bedenken bzgl. der nex-7, denn die sony hat viele spielereien, das ganze sollte mit 3 knöpfen zu bedienen sein...dieses konzept geht voll auf.

mehrere der wichtigsten funktionen sind mit 4 klicks auf die navigationstaste anwählbar und dann mit den 3 rädchen jeweils veränderbar. persönlich bevorzugte funktionen z.b. blitzoptionen o.ä. kann man auf freie tasten legen, diese werden dann im display angezeigt...überhaupt die ganze anzeige der funktionen im display bzw. der hinweis mit welchem steuerrad diese im moment bedienbar sind, macht die kamera selbsterklärend. das lesen der ausführlichen bedienungsanleitung bestätigte mir nur das, was ich eh schon beim rumspielen verstanden hatte...die bedienungsanleitung ist völlig unnötig.

die einzigen negativen punkte:
in der tat löst man sehr leicht versehentlich die filmfunktion aus, der akku ist recht schnell leer und mit meinem tamron 18-200 habe ich(erwartungsgemäß)mit dem eingebauten blitz ab und zu "tunnel" auf fotos im nahbereich.
der telefonsupport von sony ist super, keine frage bleibt unbeantwortet. das gegenteil für sonys email-support/email-kontakt trifft zu. mehrere emails/anfragen im laufe des letzten jahres blieben völlig unbeantwortet...schon eigenartig potentielle kunden so zu behandeln, die bereit wären 1200-2000 euro für eine nex-7 ohne oder mit Objektiv auszugeben.
wertvoller tip: bei fragen und problemen direkt den telefonsupport anrufen. dieser gab mir auch den rat mich über die nichtbeantworteten emails beim emailsupport zu beschweren...die haben sogar humor!
das zumindest bei meiner nex-7 minimale, jedoch oft kritisierte flackern des oled-suchers stört mich nicht. das bild im sucher ist klar, scharf und so hell, dass man bei schlechtem licht sogar mehr sieht, als mit den eigenen augen.

das handling der nex-7 finde ich super, auch mit meinem riesen-reisezoom.
mir ist unverständlich, wieso einige tester die kamera als zu klein oder als zu leicht und damit billig beschreiben. das waren für mich gerade die ausschlaggebenden kaufgründe für die nex-7. auf wanderungen und im urlaub wollte ich nicht ewig meine riesen kofferbombe von spiegelreflexkamera mitschleppen, am besten noch mit riesentasche oder fotorucksack. bei der nex-7 habe ich jedoch zurzeit noch das problem, dass ich jede minute zwanghaft die fototasche hochhebe, weil ich aufgrund des fliegengewichts der kamera nie glauben kann, dass sie sich noch in der umhängetasche befindet.
die mangelnde bildqualität meiner bisherigen kompakten reichten mir, vor allem im urlaub, nie aus.

die sony nex-7 hat diese probleme nicht nur gelöst, sondern meine erwartungen weit übertroffen, besonders was die bildqualität, die bedienung und die haptik betrifft. ich gebe sie freiwillig und lebend nicht mehr her.
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122 von 163 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Noch nicht perfekt, 3. Februar 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Sony NEX-7B Systemkamera (24 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display, Full HD Video) Gehäuse (Elektronik)
Packt man die NEX-7 aus fällt zuerst das geringe Gewicht auf. Obwohl die NEX-7 offensichtlich ein Magnesiumgehäuse hat und die Verarbeitung tadellos ist kommt irgendwie ein Plastik-Feeling auf, es fehlt die kühle Schwere von Metall. Die NEX-7 unterscheidet sich von der NEX-5 hauptsächlich durch den eingebauten elektronischen Sucher, die 2 großen Navigationsräder, den eingebauten Blitz, einen Blitzschuh und die größere Sensorauflösung. Die Bedienung und das Menüstruktur entspricht weitestgehend der NEX-5.

Der Sucher: Der elektronische Sucher sollte eigentlich das Highlight der NEX-7 sein. Er ist hell, hochauflösend und zeigt jede Menge eingeblendete Informationen. Aber die Bildebene, also der kleine LCD-Monitor liegt viel zu nah am Auge, man kann den gesamten Sucherinhalt nicht auf einen Blick erfassen, das Auge muss ständig hin und herwandern, das ist anstrengend und irritierend. Das kleine Plastikding das man auf den Sucher aufstecken kann und sich Augenmuschel nennt ist dann doch mehr ein Witz und alles andere als bequem. Wenn man schon bei normalem Tageslicht in Räumen fotografiert rauscht das Sucherbild, daran muss man sich auch erst gewöhnen.
Der eingebaute Blitz: Er funktioniert zwar ganz gut und leuchtet angenehm aus, die Konstruktion sieht aber sehr fragil aus. Schaltet man ihn ein schnappt er derart schnell aus dem Gehäuse dass man Angst bekommt er könnte davonfliegen.

Die Bedienung: Durch die 2 Navigationsräder und einen zusätzlichen Auswahlknopf neben dem Auslöser hat man eigentlich direkten Zugriff auf die wichtigsten Parameter, die Funktionen der verschiedenen Knöpfe lässt sich auch programmieren. Ist zwar auf den ersten Blick nicht so einfach zu bedienen wie eine DSLR, aber man kann sich daran gewöhnen.

Der Sensor: Gegenüber dem 16 MP Sensor der NEX-5N hat die NEX-7 einen 24 MP Sensor welcher auch in der A77 verbaut ist. Der Sensor hat zwar eine hohe Auflösung, leider rauscht er wesentlich mehr als der Sensor der NEX-5 und reagiert durch die höhere Pixeldichte auch empfindlicher auf Verwacklungen. Der Sensor hat aber auch Schwachpunkte, aber dazu später.

Objektive: Gehört zwar eigentlich nicht direkt hierher, aber was nutzt eine Kamera ohne Objektive. Leider hat Sony, vielleicht mit Ausnahme des sündhaft teuren Zeiss 24/1.8 kein Objektiv im Programm welches mit der Qualität des Sensors mithalten kann. Alle Sony SEL-Objektive sind leider nur Mittelmaß, das ist in etwa so als wenn man an einem 2000 Euro Verstärker 50 Euro Boxen betreibt. Natürlich passen auch die Objektive der Sony Alpha DSLR mit dem Adapter LA-EA2 an die NEX, aber zum einen kostet der Adapter so viel wie eine NEX-3, haben die Objektive keinen Stabilisator, und wer möchte schon an so ein kleines Kameragehäuse einen "Brummer" von Objektiv dran bauen?
Grundsätzlich sollte man bei dem Konzept der NEX-Serie eines bedenken: Technisch ist es kein Problem einen großen Sensor in einem kleinen Gehäuse unterzubringen wenn man die Spiegelmechanik weglässt. Das Gehäuse ist schön leicht, kompakt und sieht ansprechend aus. Aber: Die Objektivgröße hängt von der Sensorgröße ab. Da der Sensor der NEX so groß ist wie bei einer DSLR, muss ein qualitativ hochwertiges Objektiv zwangsläufig fast so groß sein wie bei einer DSLR. Wer schon mal versucht hat ein Teleobjektiv am kleinen NEX-Gehäuse zu balancieren weiss dasss das nicht so einfach ist.

Die NEX-7 ist keine Schnappschusskamera. Der Autofokus arbeitet zwar einigermaßen schnell und akurat, aber nur solange das Licht gut ist. Bei schlechtem Licht liegt er auch mal etwas daneben. Da bei voll geöffneter Blende die Tiefenschärfe durch den großen Sensor sehr gering ist, ist das zu fotografierende Objekt öfters unscharf. Seltsamerweise wird es besser wenn man als AF-Bereich die Mitte wählt und das AF-Hilfslicht abschaltet.

Warum der Hype um die NEX-7? Zuerst einmal ist alles das besonders interessant was man nicht haben kann und die derzeitige schlechte Verfügbarkeit zusammen mit ein paar glorifizierenden Testberichten tun ihr übriges. Durch das geringe Auflagemaß (Abstand Sensor/Bajonett) von nur 18 mm lässt sich fast jedes Fremdobjektiv an der NEX adaptieren.
Alle Besitzer von alten Leica und Zeiss Objektiven aus der Analog-Ära, die bis jetzt in Vitrinen verstaubten, sehen in der NEX die ideale Digitalrückwand für die sonst nutzlosen Objektive. Da ist natürlich die NEX-7 mit ihrem Sucher besonders gefragt und viele sehen in der NEX-7 eine ebenbürtige, wenn nicht sogar bessere Alternative zur Leica M9. Das geringe Auflagemaß der NEX-Serie bringt aber auch Nachteile. Da die letzte Linse im Objektiv ziemlich nah am Sensor sitzt treffen die Lichtstrahlen sehr schräg auf den Rand des Sensors. Film ist für schräg einfallende Lichtstrahlen relativ unempfindlich, aber die Sensorpixel wollen eigentlich nur gerade belichtet werden. So kommt es besonders bei der NEX-7 bei adaptierten Weitwinkel-Objektiven zum Teil zur extremer Vignettierung und Farbverfälschungen am Bildrand welche mühsam mit geeigneter Software entfernt werden müssen.

Mein Fazit: Sicherlich keine schlechte Kamera, aber nicht für jedermann. Wer nicht Fremdobjektive adaptiert hat nur sehr begrenzte Objektivauswahl. Fremdobjektive funktionieren auch nicht immer gut, man muss auch auf Autofokus und Stabilisierung verzichten. Ich habe mir die NEX-7 eigentlich als Alternative zu einer DSLR gekauft, das Konzept und das kompakte Gehäuse haben mich begeistert. Nach ein paar Tagen testen musste ich dann leider feststellen dass das Handling doch nicht so berauschend ist. Das geringe Gewicht erweist sich als Nachteilig wenn man die Kamera ruhig halten will. Ist dann noch ein großes Objektiv montiert zittert man doch wesentlich mehr als bei einem soliden DSLR-Gehäuse. Der für mich enttäuschende Sucher und die geringe Objektivauswahl gab dann den Ausschlag mich von der NEX-7 wieder zu trennen.
Meine Bewertung: Nur 3 Punkte. Ein Punkt Abzug weil der Sucher nicht das hält was er verspricht und einen Punkt Abzug weil das Preis/Leistungsverhältnis nicht stimmt.
Der größte Minuspunkt der NEX-7 ist eigentlich der Preis. Vergleicht man die Ausstattung mit der Sony A77 ist die NEX-7 schlichtweg überbezahlt.
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die oder keine...., 25. Februar 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony NEX-7B Systemkamera (24 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display, Full HD Video) Gehäuse (Elektronik)
hier vielleicht mal eine etwas andere Bewertung: nach einigen Versuchen mit verschiedenen Sony Kameras (NEX 5R, NEX 6 und auch RX100) habe ich mir jetzt - nach dem ersten Preisverfall - die NEX 7 gegönnt und betreibe diese (wahrscheinlich zum Schrecken einiger selbsternannter Pixelpeeper) mit einem stinknormalen SEL 18-55 Kit - Zoom und das auch noch vorwiegend im Automatikmodus. Was soll ich sagen: jedes, aber ausnahmslos JEDES Bild ist um Klassen besser, schärfer und harmonischer als bei jeder der vorgenannten Kameras, die für sich gesehen natürlich alle schon sehr gut sind. Kaum auszudenken, welche Bilder erst einem Profi mit der Nex 7 gelingen dürften. Ich sehe jedenfalls mit diesem Traum von einem Fotoapparat keine Veranlassung dazu, mich zum Sklaven von irgendwelchen Feineinstellungen zu machen, sondern genieße einfach die perfekten Bilder, die einfach so aus der Kamera kommen....
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