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Greyson Sheffield, von allen nur kurz Grey genannt, arbeitet als Sonderermittler und versucht Scharlatanen und Betrügern auf die Schliche zu kommen, die sich mit übernatürlichen Fähigkeiten brüsten, sie sie jedoch gar nicht besitzen. Grey hat zudem auch persönliche Gründe diese Menschen zu überführen, da sein Vater nach dem Tod von Greys Schwester Unsummen seines Vermögens dafür ausgab, um ein Medium nach dem anderen zu bemühen- immer in der verzweifelten Hoffnung, sie könnten ihm eine Verbindung zur geliebten Verstorbenen ermöglichen. Leider ohne Erfolg, bis er schließlich eines Tages an gebrochenem Herzen starb.

Eines Tages nimmt Grey an einer Seance teil und ihm ist schnell klar, dass auch diesmal ein Betrüger seine Hand im Spiel hat. Doch das männliche Medium hat noch eine persönliche Gehilfin, die er als seine Ehefrau vorstellt.
Grey ist trotz seiner Verachtung für den Schwindler insgeheim bezaubert von der schönen Unbekannten, dennoch deckt er schnell und effizient den Betrug auf. Das Medium kann flüchten, doch die junge Ehefrau bleibt zunächst in London, bis sie vom Tod des Flüchtenden erfährt und ihr kurz darauf von einem ehemaligen Bekannten ein Angebot unterbreitet wird, dass sie nicht ablehnen kann.

Sechs Jahre später lebt die junge Frau nun als Gouvernante Francesca Walcott in dem beschaulichen schottischen Dorf Little Firkin. Ihr Schützling, Lady Amelie Chase, gilt in dem Dorf als junge Frau mit übersinnlichen Fähigkeiten, die auch der Grund dafür sind, dass Amelie fernab von London in dem Dörfchen leben soll. Doch die Ironie des Ganzen ist, dass Amelie mittlerweile keine nennenswerten Fähigkeiten mehr aufweisen kann, ganz im Gegenteil zu Francesca, die die ihrigen jedoch tunlichst vor allen anderen verbirgt.
Als eines Tages ausgerechnet der Mann vor ihr steht, der ihren verstorbenen Mann des Betrugs überführte, glaubt sie der Boden vor ihr tut sich auf.

Grey ist ebenfalls vom Donner gerührt, vor allem als er erfährt, dass Francesca die Gouvernante vom Mündel seines Bruders ist. Dieser hat ihn gebeten, gewissen Morddrohungen nachzugehen, die anonym in schriftlicher Form, gegen Lady Amelie ausgesprochen wurden. Er erkennt Francesca sofort wieder, fragt sich jedoch misstrauisch geworden, was sie nun schon wieder für vermeintliche Schurkereien ausheckt.
Beide sind wie Feuer und Wasser und schenken sich nichts um ihre Standpunkte klar zu machen. Doch während Lady Amelie und Greys Neffe erste zärtliche Bande miteinander knüpfen, fühlen sich auch Grey und Francesca immer mehr zueinander hingezogen. Doch hat ihre Beziehung überhaupt eine Chance, wo Grey Francesca immer noch für eine geschickte, wenn auch bezaubernde Betrügerin hält?

Fast 2 ' Jahre mussten sich die Fans von Connie Brockway gedulden, bis ein weiterer Roman ihrer Lieblingsautorin ins Deutsche übersetzt wurde, doch ich muss sagen, die Wartezeit hat sich definitiv gelohnt! Zwar kann man den Roman nicht als typische Brockway Lektüre bezeichnen, denn "Herzenszauber" ist eher leichtere, unglaublich amüsante historische Liebesromankost, doch, auch hier spürt man die Handschrift der Autorin, ihre Fähigkeit interessante Charaktere mit Substanz zu erschaffen und eine unterhaltsame Geschichte zu erzählen, die sich von der üblichen Liebesromankost wohltuend abhebt, ohne jetzt zu sehr in Lobhudelei verfallen zu wollen, doch man merkt mir sicherlich an, ich bin schwer begeistert von "Herzenszauber". ;-)

Besonders gelungen fand ich die spritzigen Wortgefechte, die sich Francesca und Grey liefern, die mir zahlreiche Lachtränen in die Augen getrieben haben, doch zunächst möchte ich die beiden Hauptfiguren näher vorstellen.

Francesca ist als junges sechzehnjähriges Mädchen mit einem gut aussehenden Tunichtgut durchgebrannt, der jedoch nur ihre besonderen Fähigkeiten ausnutzen wollte, um durch sie das große Geld als Medium zu verdienen. So ist sie eigentlich eher verliebte Mittläuferin und nicht Drahtzieher der Schurkerei, die ihr frisch Angetrauter sich mit angesehenen Menschen der Gesellschaft erlaubt.
Als Grey das Paar überführt, glaubt er, dass beide keinerlei magische Fähigkeiten besitzen, doch dem ist nicht so- dennoch braucht der ansonsten intelligente Grey recht lange, um das zu begreifen. ;-)

In den darauf folgenden sechs Jahren verändert sich Francesca, sie wird durch ihre neue Stellung als Gouvernante zur angesehenen Respektsperson in Little Firkin und alle im Dorf fürchten besonders ihre scharfe Zunge und ihren Sarkasmus. Nur Grey nicht, der in Francesca, als er sie näher kennen lernt eine vertraute Seele erkennt.

Grey ist, zugegeben, in der Öffentlichkeit nicht unbedingt als höflicher, zuvorkommender Gentleman bekannt. Im Gegenteil, er ist schroff, unverschämt, direkt und unhöflich zu Francesca, doch seine Art fordert sie immer wieder heraus und reizt sie sogar sehr oft zum Lachen, wenn sie ihm nicht gerade stattdessen lieber den Hals umdrehen würde.
Zwar sind die Dialoge des Paares zunächst nicht gerade friedliebend doch wunderbar amüsant und geistreich formuliert. Wenn man wie ich ein Faible hat für schwarzen Humor oder zumindest leichte Formen des Sarkasmus bei Romanfiguren schätzt, wird man an "Herzenszauber" seine wahre Freude haben.

Trotz aller Leichtigkeit versäumt es die Autorin nicht, auch die Standpunkte ihrer Romanfiguren zu verdeutlichen und dem Leser einen Einblick in sowohl Francescas als auch Greys Seelenleben zu gewähren was ich immer sehr wichtig finde.

Allerdings muss ich zugeben, dass die Charakterisierung der vier Hauptfiguren in diesem Roman, denn nebenbei wird auch noch eine weitere Liebesgeschichte erzählt die jedoch nicht so gewichtig ist, der in Jane Austens "Stolz und Vorurteil" nicht unähnlich ist.
Der unfreundliche Grey, erinnert dabei an Mr. Darcy, Francesca an Elizabeth Bennet und Greys verliebter, gutgläubig naiver Neffe an Mr. Bingley.

Die Geschichte lässt sich wunderbar lesen, ist romantisch, humorvoll und wird zum Schluss sogar noch einmal spannend. Allerdings fand ich eine Sache nicht ganz so glücklich beschrieben, und zwar warum sich Francescas Schutzbefohlene zu solch einer Dummheit hinreißen lässt, wie es fast am Ende des Romans der Fall ist. (leider kann ich an dieser Stelle nicht zu sehr ins Detail gehen, ich würde dabei zuviel verraten)
Dennoch war ich sehr angetan von dem Roman und somit erhält Herzenszauber bei mir einen "Keeperstatus".
Wer eher unsicher ist, weil er vermutet, dass die paranormalen Elemente eventuell überwiegen könnten, kann unbesorgt zugreifen. Sie sind eher schmückendes Beiwerk und eigentlich kaum vorhanden.

Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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am 12. Juni 2013
Dieses Buch hat mich wirklich positiv überrascht!
Ich bin nur zufällig auf dieses Buch gestossen und hatte entsprechend keine großen Erwartungen, aber ich muss sagen, es hat mich geflasht!
Die Charaktere sind toll ausgearbeitet, insbesondere Greyson hat mir gut gefallen und man bekommt durch den Schreibstil der Autorin Zugang zu seinem Innenleben und kann seinen letztendlichen Zwiespalt mitfühlen ...
Auch die Story wartet mit der einen oder anderen Überraschung auf und hat mich an der ein oder anderen Stelle schmunzeln lassen...
Hinzu kommt, dass keine unnötigen Längen im Buch enthalten sind, es flüssig geschrieben ist und man es einfach so weglesen kann. Sehr schön, davon sollte es definitiv mehr Bücher geben!

Absolut Top, Leseempfehlung!!!
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