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5.0 von 5 Sternen Mein erster Sony Reader
Ich bin kein eBook Neuling und verwende den Reader vor allem für DRM freie Klassiker, die es kostenlos gibt. Bisher hatte ich den Bookeen Cybook Opus, der zwar leicht und schnell ist, aber eben nicht viel kann, außer Bücher darzustellen. Vor allem die Notizfunktion habe ich beim Bokeen zu schmerzlich vermisst und mich daher für den Sony Reader in ROT...
Veröffentlicht am 19. Dezember 2011 von callisto

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aktuelle Ebook-Reader - eine kleine Entscheidungshilfe
Ich stand kürzlich vor der Herausforderung, einen Ebook-Reader für meine Schwiegermutter auszusuchen. Natürlich geht man bei so etwas mit einigem Fingerspitzengefühl vor, wie Sie sich sicherlich vorstellen können, zumal ich selber Ebooks primär auf meinem Handy (Experia Z1) oder meinem Tablet (Experia Z2) lese und mich gar nicht erst mit...
Vor 4 Monaten von Max Lupin veröffentlicht


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100 von 101 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein erster Sony Reader, 19. Dezember 2011
Von 
callisto (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Sony Reader Wi-Fi (PRS-T1WC) Weiß: E-Book-Reader mit integriertem E-Book-Shop. Neu: Internetzugang per Wi-Fi. Reader Store & offener Browser. 8-stufige Schriftvergrößerung, 6 Schriftarten zur Auswahl (Elektronik)
Ich bin kein eBook Neuling und verwende den Reader vor allem für DRM freie Klassiker, die es kostenlos gibt. Bisher hatte ich den Bookeen Cybook Opus, der zwar leicht und schnell ist, aber eben nicht viel kann, außer Bücher darzustellen. Vor allem die Notizfunktion habe ich beim Bokeen zu schmerzlich vermisst und mich daher für den Sony Reader in ROT entschieden.

1. Lieferumfang:
+ Der Reader (eher pink als rot, würde ich sagen). Fingerabdrücke machen sich bei dieser Farbe nicht bemerkbar. Mit 161g definitiv nicht der leichteste Reader, das ist immer noch das Cybook Opus von bokeen mit 142g.
+ USB Kabel: Eine echte Überraschung, kaum einer macht sich heutzutage noch die Mühe ein USB Kabel beizulegen (USB-Micro-B/USB-A).
+ Bedienstift (für handschriftliche Notizen, habe ich bisher nicht gebraucht)
+ Kurzanleitungen in 10 Sprachen (DE, EN, F, D, NL?, ES, IT,...)

2. Allgemeines:
+ 15,2 cm große, gestochen scharfer eInk Touchscreen (mit Infrarottechnik, die meiner Erfahrung nach eher im Sommer Stress macht, wenn Außen- und Körpertemperatur identisch sind, da muss man dann mit einem kühlen Tuch drüberfahren)
+ Formate: EPUB, PDF und Text
+ W-LAN fähig (mir nicht sonderlich wichtig, werde es aber irgendwann mal testen). W-Lan kann ganz einfach durch klicken auf das Symbol angewählt und ausgeschaltet werden.
+ 1,4 GB interner Speicher
+ MicroSD Cards, bis 32 GB können verwendet werden
-/+ Wörterbücher: New Oxford American Dictionary, Oxford Dictionary of English, Oxford-Hachette French Dcitionary (EN-FR / FR-EN), Collins English German and German English Dictionary, Oxford Spanish Dictionary (EN-ES / ES-EN), Collins English-Italian / Italien-English Dictionary, Van Dale Pocketwoordenboeck Engels.Nederlands / Nederland Engels - > Ja, es ist schön, dass so viele Wörterbücher mitgeliefert werden, aber leider hat man sich nicht die Mühe gemacht, die deutsche Version für die Spanisch, Italienisch oder NL Wörterbücher aufzuspielen. Das ist eine Unverschämtheit. Wer nicht gut Englisch kann, kann nur mit zweien wirklich was anfangen. Das Oxford Dictionary of English ist sehr gut, enthält auch viele eher exotische Ausdrücke, die Fantasy Leser wie ich öfter mal nachschlagen, da macht das Collins English-German and German-English Dictionary eher mal schlapp. Hier fehlt mir leider auch ein Polnisches Wörterbuch, das hätte ich wirklich gebraucht und ich weiß nicht, ob man die Wörterbücher nachistnallieren kann.
+ Akkulaufzeit: Abhängig von dem, was man macht. eInk verbraucht nur beim Blättern Strom, wenn man viel im Menü unterwegs ist somit mehr als beim Lesen. Zudem auch temperaturabhängig, da Akkus sich vor allem im Winter wegen der Kälte schneller entladen. Die Akkuanzeige jedenfalls hätte ich gerne ganeuer mit Prozentangabe gehabt.
+ mp3 Funktion (OK, wer's braucht)

3. Vorinstallierte Bücher:
Rotkehlchen: Harry Holes dritter Fall
Ballaststoff: Angermüllers sechster Fall
Betriebsanleitung

4. Bedienung:
+ Touchfunktionen (tippen, halten, ziehen) inkl. Wischfunktionen (blättern Zoom und Verkleinern durch Spreizen/Zusammenführen) reagieren schnell und genau, auch mit Fingerbedienung, der Stift ist nicht notwendig.
+ Bedienelemente im Text: Seitennavigation, Notitzen, Schriftarten (Original, Amasis, Frutiger Neue, Palatino nova, Really No 2, Unvers Next, Verdana)
+/- Notizfunktion: Wichtig und funktioniert. Ruft man seine Notizen jedoch auf und hat mehrere Seiten davon, springt der Reader immer auf die erste Seite der Notizen, und man muss wieder blättern, um zu den späteren Notizen zu kommen, das nervt.
+ 8 Schriftgrößen (hier kann man auch einfach zoomen)
+ Ansicht kann angepasst werden: Seitenodus (Spalten Panoramabreite), Seitenbeschnitt, Ansicht einstellen (Original, Gesättigt, Details, Heller, Dunkler, Anpassen)
Handschriftliche Notizen können eingefügt werden
+ Wortsuche im Text
+ Ausrichtung (Hoch- und Querformat) über Menü, das macht der Sony gottlob nicht automatisch, das hat mich beim Bokeen rasend gemacht, besonders wenn sich der Zug gerade mal wieder in eine Kurve legte.

5. Das Blättern:
Das Blättern ist die mit Abstand wichtigste Funktion eines Readers. Man kann beim Sony entweder mit den Pfeiltasten unten oder mit Wischfunktionen blättern. Der Reader reagiert sehr schnell, jedoch blinkt es einmal schwarz, um das Nachbild zu entfernen, bevor die neue Seite angezeigt wird.

7. Laden über USB:
+ Großer Pluspunkt, man kann laden und lesen, muss das dem Reader nur beim Einstecken des USB Kabels mitteilen indem man Laden statt Datentransfer anklickt.

8. Übertragen von Bücher über USB von PC
Gerät wird sofort vom Rechner erkannt. Sehr schneller Datentransfer.
- Es können Unterverzeichnisse angelegt werden, leider übernimmt das System diese Unterverzeichnisse nicht, sondern lädt alle Bücher ohne Rücksicht auf deren Verzeichnisse, so dass man sich überlegen sollte, wieviele Bücher man auf dem Reader speichert. Man kann zwar nach Autoren suchen und einschränken, irgendwann wird es aber dennoch unübersichtlich. Das war beim Bookeen Cybook Opus besser gelöst. Die Bücher können nach Datum, Titel, Autor und Dateiname sortiert werden, hier sollte also mit Calibre für eine saubere Datensammlung gesorgt werden. Autoren und Titel können über die Suchfunktion gefunden und eingeschränkt werden.

9. Gehäuse aus Plastik ist in diesem Fall ein Vorteil, da Kunststoff Temperaturen schlechter leitet als Aluminium oder andere Metalle, das erhöht vor allem im Winter die Akkulaufzeit, da sich Akkus bei Kälte schneller entaden. Zudem ist Kunststoff leichter als ein Metallgehäuse.

10. MADE IN CHINA (leider)

11. Mit bisher untergekommene Bugs
- Abstürze, bei denen das Buch einfach beendet wird und man wieder im Menü landet. Dabei merkt er sich nicht, wo er abgestürzt war, sondern nur, wo man das letzte Mal in den Schlafmodus ging, da heißt es Blättern und Suchen.
- Verblättern: Plötzlich ist man an einer ganz anderen Stelle, obwohl man nur eine Seite weitergeblättert hat. Sucht man dann seine alte Stelle wieder, ist die plötzlich unter einer anderen Seitennummer. Setzt man da an, blättert man bei der nächsten Seite sonstwohin. Da bleibt nur eines: Zurück ins Menü, wieder ins Buch und Seite direkt anwählen.
- Touchscreen reagiert nicht mehr, passierte mir auch bei einem normalem 300 Seiten epub.

Fazit: Immer noch der beste und schnellste Reader auf dem Markt ABER Sony hat sich nicht wirklich die Mühe gemacht, den Reader wirklich für Deutschland anzupassen. Das Einzige Zugeständnis sind die deutsche Menüführung und ein DE-EN/EN-DE Wörterbuch. Die installierten Wörterbücher haben bis auf zwei alle EN als Basissprache und derzeitig stürzt er nach eienr Weile recht häufig ab, wenn man ihn nicht ab und an ganz ausschaltet, sondern nur immer schlummern schickt, auch bei normalen, kleinen Klassiker epubs ohne DRM.

Aktuell (28.10.11) möglicherweise noch interessante Informationen:
Bei großen pdf Dateien kann es dazu kommen, das das Touchpad irgendwann nicht mehr will und nur noch die Hardwaresteuerung reagiert.

Aktuell scheint es bei diesem Reader noch Probleme mit ADE zu geben:
"The T1 does not work yet with Adobe Digital Editions and it does come with Reader Software used to easily manage your device." - "To get Adobe Digital Editions to work on your Sony T1, you need to first install the new Reader App that is loaded on the device, install it to your PC. To get your Sony Reader working on Calibre you have to download the new BETA BUILD."
Oder
Die Sony Readersoftware auf dem Rechner installieren und da den Reader für DRM authorisieren.

Rückstellen auf Werksfunktionen, wenn man bei irgendwelchen Eingaben einen Fehler gemacht hat oder der Reset Knopf auch nicht reagiert (scheint sehr selten vorzukommen) oder wenn das Akku sich aus unerfindlichen Gründen zu schnell entlädt:
1 Wenn der Reader angeschaltet ist, sollte er komplett heruntergefahren werden:(POWER)-Knopf 3sec drücken und Frage mit JA bestätigen)
2 Drücken Sie den (POWER)-Knopf. Der Reader wird gestartet.
3 Während der Ladebalken angezeigt wird, drücken Sie gleichzeitig die beiden Tasten Vorblättern und Zurück und halten Sie die beiden Tasten gedrückt
4 Sobald die Startseite angezeigt wird (Achtung: warten, bis das Wort "Lädt..." am oberen linken Rand nicht mehr blinkt und verschwindet) lassen Sie den Knopf Zurück los und drücken ihn erneut, während Sie den anderen Knopf (>) Vorblätter nnoch gedrückt halten. Dann lassen Sie zuerst den Knopf Zurück los und danach den Knopf (>) Vorblättern. (Achtung: nicht gleichzeitig loslassen)
5 Tippen Sie im Dialogfenster auf JA. Der Hard Reset wird durchgeführt.
6 Schalten Sie das Gerät erneut an (POWER) und richten Sie es erneut ein (Region, Sprache, Datum)

Der Reader muss vor Betätigung des Hard Resets bereits einmal in Betrieb genommen worden sein.
Der Reader wird durch den Hard Reset auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt. Daher bitte vorher alle bereits auf den Reader übertragenen Titel sichern.
Die beider Inbetriebnahme gewählen Einstellungen (Land/Sprache) bestimmen die Auswahl der vorinstallierten Titel und die Sprache der Bedienungsanleitung

Ein erstes Firmware Update ist mittlerweile bei Sony erhältlich, das aber noch nicht alle Bugs in der DRM Verwaltung behebt:
Diese Aktualisierung der Software Reader for PC (1.1.03.11040) betrifft Folgendes:

Das Gültigkeitsdatum der Inhalte wird nun korrekt angezeigt und mit dem Reader synchronisiert
Der Konsument kann nun während der Installation den entsprechende E-Book Store für sein Land manuell auswählen
Allgemeine Verbesserungen zur Erhöhung der Stabilität und Leistungsfähigkeit
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49 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolles Gerät & hervorragende Alternative zu Kindle, aber......, 27. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Sony Reader Wi-Fi (PRS-T1WC) Weiß: E-Book-Reader mit integriertem E-Book-Shop. Neu: Internetzugang per Wi-Fi. Reader Store & offener Browser. 8-stufige Schriftvergrößerung, 6 Schriftarten zur Auswahl (Elektronik)
Wer einen Ebook-Reader kauft, kauft sich heute auch in einen Onlineshop ein. Und hier sind wir nun bei einer der wenigen Schwächen des neuen Sony Gerätes:

Liest man auch fremdsprachige Ebooks, v.a. englische und spanische, dann ist der Kindle mit dem Amazon-Shop punkto Einfachheit und Benutzerfreundlichkeit derzeit kaum zu schlagen.

Ich habe mich das gesamte Weihnachstwochenende herumgeschlagen, eine einfache Alternative zum Amazon-Shop zu finden. Bei deutschen und englischen Ebooks geht das ja recht gut. Aber bei spanischen wird es unübersichtlich. Der Höhepunkt war ein spanischer Anbieter, wo man sein Buch nicht einmal downloaden kann (Online Leseprogramm...). Auch hier ist Amazon gefühlsmäßig derzeit der kompletteste Shop (z.B. J.R.R. Tolkien "El Hobitt", HP Kerkeling "Bueno, me largo"), was ich durchaus als Kompliment aufgefasst haben will, aber auch als Ansporn für andere Anbieter.....

Warum eigentlich Alternative zu Kindle? Der Kindle ist als Gerät toll und sein Zusammenspiel mit Amazon ist nahezu unschlagbar. ABER die fehlende Kompatibilität zu EPUB, etc. ist eher mühsam. Auch Konvertierungsprogramme wie Calibre funktionieren hier aufgrund von DRM-Sperren nicht.

Es geht hier aber um den Sony Reader, also:

+ Leichtes, formschönes Gerät
+ Alle fahren derzeit auf Alu-Gehäuse ab. Das weisse Plastik ist dennoch sehr schön!
+ Einfache Bedienbarkeit (ich bin Technik-Laie; also ein wichtiges Kriterium!)
+ Toller und sauberer Kontrast, keine Ghost-Schemen
+ Webbrowser funktioniert sehr gut
+ Touch-Funktion ist eine der besten auf dem Markt
+ Stylus/Stift ist ebenfalls recht angenehm
+ USB-Kabel wird mitgeliefert (USB-MicroUSB)
+ Sensationelles Gewicht
+ Speichererweiterung mit MicroSD
+ Einfacher Download, wenn man mal die DRM-Authorisierung hat (siehe unten)
+ Viele Formate wie Epub,Txt, Pdf, etc.
+ Wifi funktioniert super (hier: mit 3WebCube)
+ Originaltasche von Sony mit Leselampe (nicht inkludiert, dafür schweineteuer) passt perfekt, edel, robust!

~ Wörterbücher: Es gibt zwei Arten (1. Bedeutung englischer Wörter in englischer Sprache; 2. für Übersetzungen), wobei man immer recht gut Englisch können sollte z.B. Spanish-English, English-Spanish. Positiv ist also die bestehende Installation mit der Betonung, dass Kindle hier nicht viel besser ist (z.B. Collins Concise Spanish-English Dictionary mit gerade mal 230.000 Begriffen). Hier steckt der Markt im Umbruch, also wird es sicher noch besser werden. Genial ist jedoch das pädagogische Potential, wenn meine Kids englische Bücher lesen und einzelne Wörter durch bloßes Anklicken übersetzen lassen können! So macht Lesen fremdsprachiger Texte plötzlich Spaß!!!

- Bildschirmaufbau teils flatterhaft, vor allem beim Webbrowser; da wird man nervös.
- Reader-Store von Sony nicht im Betrieb
- Meine Kindle-Bücher kann ich.... (aber das wusste ich ja vorher)
- eReader muss mittels PC und USB-Kabel aufgeladen werden. Kein reguläres Ladekabel im Lieferumfang.

Fazit:

Mit dem Sony PRS-T1 baut Sony auf der Technik vorangegangener Generationen von eReadern auf. Somit haben wir ein kleines, robustes und zuverlässiges Gerät, das man guten Gewissens kaufen und empfehlen kann. Für meine Probleme mit spanischsprachigen Büchern bzw. die größere Benutzerfreundlichkeit von Kindle und den Amazon-Shop ziehe ich aus heutiger Sicht einen Wertungsstern ab.

4 Sterne

PS: Ohne DRM-Authorisierung funktionieren die Downloads von eBooks in der Regel nicht. Als Laie musste ich das erst lernen. Am besten auf dem PC (nicht eReader!) die Sony Reader-Software installieren (z.B. von deutschen Sony-Homepage). So nicht schon geschehen, als nächstes Adobe DRM installieren (inklusive Authorisierungsschlüssel/key) und den Sony eReader mit USB-Kabel an den PC anschließen. Mit der DRM-Authorisierung des PCs erfolgt automatisch die Authorisierung des eReaders. Das Downloaden klappt somit.

PPS: Die Sony Reader-Software ist nicht gerade genial, aber sie hilft beim Synchronisieren des eReaders und des PCs. Das ist auch gut, da das Downloaden von eBooks über den PC komfortabler ist, und man ja die Bücher auf den eReader übertragen will.

PPPS: Die Sony Reader-Software am PC kann auch (siehe Punkt Einstellungen) automatisch nach neuen Firmware-Versionen suchen und installiert diese am eReader. Hat problemlos funktioniert.

PPPPS: Ich habe meiner Rezensionen einen Vergleich zum Kindle 4 und zum Kindle Touch als Kommentar beigefügt.
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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein großer Fortschritt, 10. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Sony Reader Wi-Fi (PRS-T1WC) Weiß: E-Book-Reader mit integriertem E-Book-Shop. Neu: Internetzugang per Wi-Fi. Reader Store & offener Browser. 8-stufige Schriftvergrößerung, 6 Schriftarten zur Auswahl (Elektronik)
Mein dritter Reader, und ich bin sehr zufrieden mit dem Kauf! Nachdem ich zunächst ein Thalia-Gerät gekauft hatte, das qualitativ nicht an die Sony-Reader heranreicht, lernte ich schnell, dass E-Reader bruchempfindliche Bildschirme besitzen :-(

Diese für das Gerät zerstörerische Erfahrung brachte mich zum Sony PRS300: ein schönes, einfaches Gerät mit einer guten Schriftdarstellung. Aber der Feind des Guten ist das Bessere: Beim Sony Reader Wi-Fi (PRS-T1BC) Schwarz lockte mich der - größere - Touch-Bildschirm, die feinere Schriftskalierung, die Speichererweiterungsmöglichkeit per MicroSD-Karte, die Notizfunktion und die Wörterbücher bzw. Lexika. Vor allem letzteres stellt sich nun für mich als ganz großartige Funktion des Readers heraus, da ich viele englische Bücher lese. Die integrierten Lexika sind sehr einfach beim Lesen aufzurufen. Sie sind sehr umfangreich und werden deshalb selbst mit britischer Literatur des frühen 19. Jahrhunderts fertig. Das ist ein echter Fortschritt für mich! Zusammen mit dem Online-Wörterbuch und der ebenfalls über W-Lan aufzurufenden Wikipedia stehen auf dem PRS-T1 also sehr bequem aufzurufende Zusatzinformationen zur Verfügung.

Ansonsten erledigt das Gerät seine Hauptfunktion erstklassig: Bildschirm, Schriftdarstellung und Seitenaufbau sind sehr, sehr gut. Der Sony ist sehr leicht und liegt deshalb gut in der Hand. Das Blättern mit einem Fingerwischen funktioniert prima und rasend schnell. Die Verwaltung der gespeicherten Literatur funktioniert schnell. Der einzige Kritikpunkt: Eine längere Liste der zuletzt gelesenen Bücher wäre der Darstellung eines einzelnen Buches vorzuziehen. Meist benutzt man mehrere Bücher oder Artikel parallel, das erleichterte den Zugriff darauf.

PDFs verarbeitet das Gerät schnell und zuverlässig. Sogar die Pressemappe meines Arbeitgebers, die Zeitungsseiten nur als Grafik darstellt, wird durch die Zoomfunktion leicht lesbar. Und es lassen sich viele solcher Gebrauchsdateien auf eine Speicherkarte schaufeln...

Als kleines Extra bekommt man auf dem Sony PRS-T1 noch einen sehr brauchbaren Audioplayer hinzu. Ich hatte wenig von dieser Funktion erwartet und war überrascht von der Qualität des Klangs. Es ist eben ein Sony, von wegen Walkman usw... Das ist mehr als okay im Alltag und erspart es, ein weiteres Gerät in der Tasche zu haben.

Rundherum: Meine klare Kaufempfehlung für alle, die offene E-Boookformate bevorzugen und nicht von einer Plattform abhängig sein wollen. Auch wenn wir sie gerade und gern benutzen ;-)
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekte Wahl , Der Kindle kann getrost einpacken ., 27. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Sony Reader Wi-Fi (PRS-T1WC) Weiß: E-Book-Reader mit integriertem E-Book-Shop. Neu: Internetzugang per Wi-Fi. Reader Store & offener Browser. 8-stufige Schriftvergrößerung, 6 Schriftarten zur Auswahl (Elektronik)
Ich habe mir den Sony PRS T1 als Nachfolger meines Amazon Kindle 3 Keyboard gekauft und hatte damit auch beide im Vergleich.

Beim Sony habe ich mich deutlich wohler gefühlt.

Menüführung : Formatuntersützung endlich EPUB und dass Androidbetriebssystem im Hintergrund sind einsame Spitzenklasse !

Der Stylus sehr pratkisch und für Notizen exzellent .

Lasst euch nicht täuschen von den negativen Rezensionen achtet da mal aufs Datum .

Die Firmware die wir jetzt haben ist 1A . Die frühere war mit leichten bzw. schweren Ghosting etc. behaftet.

Aber da ich wusste dass auf Sony Verlass ist habe ich den Reader nicht weggegben und wurde nicht enttäuscht .

Ich betreibe den Reader züsatzlich mit einer 32GB microSDHC um ab und an auch mal ein bisschen Musik beim Lesen zu hören.

Man kann jetzt kommt der Gag den Reader auch Rooten und damit auf tiefere Funktionen , andere Readersoftware etc. zugreifen und sogar den Androimarket installieren !

Als Schutzhülle benutze ich eine Gecko Universaltasche aus Kunstleder für 24,99 Euro direkt von deren Homepage.

Ich stehe nicht so auf diese Buchüllen finde ich eher störend als nützlich aber dass muss wohl letzlich jeder selbst entscheiden.

Für den UVP von 149,00 Euro , ich habe 140,45 Euro im Telekomshop bezahlt kriegt ihr ein hervorragendes und ausgereiftes Produkt von Sony welches nicht mit einer 1 sondern 1 und 1 zusätzlichem Jahr Garantie daherkommt.

Achja und drei volllpreisige Bücher sind auch noch installert :D
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aktuelle Ebook-Reader - eine kleine Entscheidungshilfe, 6. Juni 2014
Von 
Max Lupin (Osnabrück, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Sony Reader Wi-Fi (PRS-T1WC) Weiß: E-Book-Reader mit integriertem E-Book-Shop. Neu: Internetzugang per Wi-Fi. Reader Store & offener Browser. 8-stufige Schriftvergrößerung, 6 Schriftarten zur Auswahl (Elektronik)
Ich stand kürzlich vor der Herausforderung, einen Ebook-Reader für meine Schwiegermutter auszusuchen. Natürlich geht man bei so etwas mit einigem Fingerspitzengefühl vor, wie Sie sich sicherlich vorstellen können, zumal ich selber Ebooks primär auf meinem Handy (Experia Z1) oder meinem Tablet (Experia Z2) lese und mich gar nicht erst mit Ebook-Readern aufhalte. Da Schwiegermutter aber - wie viele potentielle Käufer - sich erst einmal an diese "neue" Technologie heran tasten möchte, war sinnigerweise die Prämisse "Ebook-Reader statt multifunktionaler Hochglanz-Telefonzelle". Das dadurch Geräte wie der Kindle Fire, den ich weiter unten auch kurz ansprechen werde, durchaus "durch das Raster" fallen, ist gewollt. Es soll hier um Ebook-Reader gehen - also Geräte, die mehr oder weniger "schlicht und einfach" für das Darstellen von Ebooks da sind.

1. Die Grundfrage: Bin ich überhaupt ein Ebook-Reader-Nutzer?
Okay, wenn Sie sich als passionierter Urlaubs-Leser bereits (wie Bekannte von mir) mit der Frage beschäftigt haben, ob es nicht gut wäre, im Reisekoffer ein wenig mehr Platz für abgekochtes Wasser und Konserven zu haben, indem sie die ganzen schweren Bücher einfach daheim lassen, dann ist die Antwort wohl ziemlich klar. Wenn Sie "nur" durch die Dauerbeschallung im Fernsehen und Radio hellhörig geworden sind und "mal gucken" möchten, dann sieht das schon etwas anders aus. Sehen wir der Tatsache ins Auge: Ebook-Reader haben mit wenigen Ausnahmen kaum noch etwas mit einem herkömmlichen Buch aus Papier (beinahe hätte ich "Fleisch und Knochen" geschrieben) zu tun. Wer die Haptik von Büchern liebt und buchstäblich auf Papier "steht", der wird sicherlich etwas vermissen - papierartige Bildschirme hin oder her, es ist eben nicht das selbe. Die Vorteile von Ebooks jedoch liegen abseits dieser "Gefühlsfrage" durchaus auf der Hand: Wer kann schon seine komplette Bibliothek mit sich herum schleppen? Eben: Niemand. Bei einigen Readern sind zudem Notizen möglich, die man mit anderen Geräten quer-synchronisieren - oder auch nur "Lesezeichen", die man z.B. in dem Reader-Programm auf dem PC setzt und auf dem eigentlichen Ebook-Reader dann ebenfalls hat. Die Möglichkeiten sind da vielfältig, zumal in meinen Augen ein wesentlicher Faktor ist, dass sogar recht sperrige und gleichzeitig empfindliche Großformate oder z.B. Erstausgaben in Form von Hardcovers bisher schon dafür gesorgt haben, dass man manche Bücher eben nicht "mit in den Garten" genommen hat. Das fällt heute weg, weil der Ebook-Reader das alles auf eine Größe, ein Gewicht und eine schützenswerte Komponente reduziert (nämlich seine eigene bzw. auf sich selbst).
Wer sich insgesamt überhaupt nicht sicher ist, der sollte - jetzt mal nur meine Meinung, obwohl manch einer das vielleicht lachhaft findet - im Einzelhandel ausprobieren, ob einem so ein Gerät überhaupt "liegt". Ich kenne Leute (z.B. mich selbst), die haben sich vor Jahren schon bei dem "das ist was Neues"-Hype einen Ebook-Reader zugelegt und dann gemerkt, dass so ein Reader irgendwie mal gar nichts für sie ist. Fazit: Vorher ausprobieren. Es reicht ja schon, wenn man generell mal ausprobiert hat, ob die Technologie generell liegt.

2. Was gibt es aktuell (Stand Juni 2014) für aktuelle Ebook-Reader, die mich interessieren könnten?
Nun, ein schneller Blick bei Chip oder einem anderen Test-Portal kann da schon helfen. Im Grunde läuft es darauf hinaus, dass im Moment etwa ein halbes Dutzend Hersteller noch mit aktuellen Geräten am Markt auftreten. Die Zahl mag schwanken, aber die "Großen" wie Amazon, SOny, Kobo, Longshine/Tolino machen aktuell den Markt ziemlich untereinander aus. Hinzu kommen bei relativ aktuellen Geräten noch PocketBook, Blaupunkt, TrekStor und ein paar Nischenhersteller, die ich zwar nicht generell "auslassen" möchte, die sich aber weder wegen eines Kosten- oder eines funktionalen Vorteils irgendwie profilieren können. Im Folgenden werde ich auf die jeweils "aktuellen" Geräte der obigen Hersteller eingehen und kurz erläutern, wo die Unterschiede liegen. Aus diesem groben Überblick werde ich dann in Punkt 3 so meine Schlussfolgerungen für die Beschaffung für "Schwiegermama" ziehen:

2.I - Amazon
Amazon ist im Moment mit dem Paperwhite in der "alten" und der "neuen" (2013er) Version in den Medien omnipräsent, bietet aber auch das Kindle 4 an und hat ja außerdem die diversen Modelle des Kindle Fire (mit oder ohne HD in verschiedenen Versionierungen) zu bieten, das sich aber im Grunde nur den Namen mit den anderen Kindles teilt. Wichtig: Ist es bunt, dann ist es ein Fire, dann ist es KEIN reiner Ebook-Reader. Hier mögen sich die Geister scheiden, aber die Differenzierung ist schon nötig. Das Kindle Fire (in egal welcher Version) ist ein vollwertiges Tablet mit einem Android-Derivat, das nur von Amazon benutzt und betreut wird und hat nur mittelbar noch etwas mit Ebooks zu tun. Beim Fire geht es eher darum, in das Tablet-Segment vorzudringen. Ich bin hier auch nur der Vollständigkeit halber darauf eingegangen. Fakt ist: Kindle Fires laufen hier "außer Konkurrenz".
Aber wie dem auch sei - Amazon hat ja auch vollwertige "reine" Ebook-Reader im Angebot. Dabei ist das "alte" Kindle Paperwhite bereits lange Spitzenreiter in diversen Rankings gewesen, weil es eben ein sehr gutes Touchscreen mit der Pseudo-Papier-Technik von Amazon und einer eingebauten Beleuchtung kombiniert, sehr gut über Amazon befüttert werden kann und allgemein von den Funktionalitäten so gehalten ist, dass sogar Einsteiger mit dem Gerät gut klarkommen. Im Grunde stünde damit schon die erste Empfehlung, wenn da nicht das Problem wäre, dass das "neue" Paperwhite aus 2013 noch besser aufgestellt ist. Es wirkt allgemein "runder" von den Leistungsmerkmalen (Reaktionszeiten und dergleichen), was an neuerer Hardware liegt, bringt aber auch eine Menge Komfort-Features und Vereinfachungen (z.B. einen Flugzeug-Modus), die dem "alten" Paperwhite bisher fehlten. Wichtig zu wissen ist aber: Die meisten Software-Features des "neuen" Paperwhite werden mit den aktuellen Firmware-Updates für den "alten" Paperwhite auch auf diesen Geräten eingespielt. Wer also die ca. 20 Euro Preisunterschied irgendwie nicht bezahlen möchte, der kann hier getrost auch noch auf die "alte" Version zurückgreifen.
Wichtig bei Paperwhite & Co: Sie können "nur" MOBI, AZW (das hauseigene Amazon-Format, das MOBI entspricht) und bedingt auch PDF. Mehr nicht. Vor allem kein EPub. Falls das böhmische Dörfer für Sie sind, so lassen Sie es mich platt sagen: Auf dem Kindle kann man nicht "jedes" Ebook nutzen, sondern nur "manche" und insgesamt eigentlich "fast nur" Ebooks, die Amazon ausgeliefert hat.
Den Kindle 4 will ich Ihnen nicht vorenthalten: Er ist die touch-lose, unbeleuchtete Variante des Kindle und wirkt alles in allem etwas altbacken mit seinen Knöpfen, über die man Menüs steuern muss, die einen gewissermaßen anschreien "los, drück auf den Menüpunkt". Tja, geht nicht, da kein Touch. Man muss sich dort definitiv mit den Knöpfchen durchhangeln. Wer das noch will (und ich wüsste nicht warum), der mag den Kindle 4 in Betracht ziehen. Ich empfehle ihn nicht mehr zu kaufen.
Für Amazon-Kunden wichtig, ja, beinahe magisch sollte übrigens das Wort "Calibre" anmuten. Suchen Sie mal danach bei Google und sie werden eine Software finden, die Ihnen die Verwaltung Ihrer Ebooks erleichtert. Wozu man sowas braucht, fragen Sie? Nun, wenn Sie Ebooks in einem ungeschützten EPub-Format vorliegen haben und rein zufällig diese Ebooks im MOBI-Format (das Amazon beherrscht) benötigen, so erlaubt Ihnen die Software "Calibre" eine Konvertierung in dieses (und andere) Formate. Calibre soll dabei nur ein Beispiel sein und eine Möglichkeit aufzeigen, aus der "Ich kann nur mit Amazon"-Misere heraus zu kommen.
Ebenfalls für Amazon-Kunden wichtig: Amazon wirbt damit, dass man über das "Whispernet" kostenlos weltweit seine Bücher herunterladen kann. Das funktioniert übrigens auch (habe es mal in Mittelamerika getestet), aber ob man das braucht ... tja? Das Whispernet kommt ja nur dann zum tragen, wenn man nicht sowieso z.B. per Hotspot Internet nutzen kann, was deutlich schnellere Downloads ermöglicht. Aber schön, dass es das Feature gibt. Der Sinn ist jedoch für den kaum nomadisierenden mitteleuropäischen Nutzer eher fraglich.
Fraglich - hm. Bei "fraglich" fällt mir bzgl. des Paperwhite noch ein, dass es fraglich ist, ob alle Kunden mit dem Begriff "white" einverstanden wären. Die Werbung ist hier etwas irreführend. Wir reden hier nämlich eher von einem angegrauten Weiß, auch wenn es seit dem ältesten Kindle durchaus heller geworden ist. Es ist dennoch nicht "Weiß", sondern "Dreckweiß". Das sollte man wissen, um die Erwartungen nicht falsch zu hängen.

2.II - Sony:
Sony hat eine echte Tradition von guten bis sehr guten Ebook-Readern, die aber allesamt ein Manko haben, das ich direkt voraus schicken möchte: Sie haben keine Beleuchtung. Sony geht irgendwie davon aus, dass man so etwas nicht braucht. Fakt ist: Das stimmt nur eingeschränkt und man sollte dieses Manko von Anfang an beim Kauf berücksichtigen. Ein Vorteil hingegen bei Sony sind die haptischen Tasten am Gehäuse: Man kann also abseits der beim aktuellen PRS-T3 und dem Vorgänger PRS-T2 vorhandenen Touch-Funktion auch mit den Tasten etwas an dem Gerät ausrichten. Interessant vor allem für Situationen, bei denen man (warum auch immer - von Handschuhen bis Pflastern ist ja alles drin) mit der eigenen Hand nichts auf dem Touchscreen ausrichten kann. Insofern: Definitiv ein Pluspunkt.
Wie bei Sony üblich sind Qualität und Leistungsfähigkeit sowohl des PRS-T3, als auch seines Vorgängers über jeden Zweifel erhaben. Man bewegt sich auf dem Niveau der jeweiligen Konkurrenzprodukts von Amazon (also des Paperwhite in der "neuen" bzw. "alten" Version) und kann dort gut mithalten. Tatsächlich bietet Sony einen der wenigen echten Konkurrenten für den Paperwhite und kommt dabei noch mit einem Benefit um die Ecke, der in meinen Augen Sony noch einmal interessanter macht: Man verzichtet auf ein eigenes, proprietäres Format und nutzt EPub und PDF, wobei PDF meiner Meinung besser unterstützt wird als bei Kindle & Co und auch ansonsten die Sony-Geräte sehr damit glänzen können, es "jedem" recht machen zu wollen im Sinne von "Welche Formate und welche Shops unterstützt das Gerät denn?". Sony unterstützt mit dem PRS-T3 nämlich diverse Shops, so dass man nicht daran gebunden ist, ob z.B. Amazon gerade Buch X oder Y im Verkauf hat.
Das PRS-T3 bietet übrigens gegenüber dem Vorgänger ein fest (!) verbautes Cover an, was einerseits das Gerätegewicht leicht erhöht und dem Kunden gewissermaßen ein Cover "aufzwingt", einen andererseits aber von der gar nicht so unbegründeten Angst befreit, das das Display mal zerkratzt. Nun, "befreit" ist vielleicht nicht das richtige Wort - es hilft, weniger Angst vor Kratzern zu haben.
Interessant: Anders als die Amazon-Geräte bietet zumindest das PRS-T3 einen Speicherkarten-Slot, mit dem man per Micro-SD-Karte den Speicher des Gerätes signifikant erhöhen kann. Typisch Sony eigentlich.

2.III - Tolino bzw. Longshine:
Nicht zuletzt dank der Partnerschaft mit Telekom, Hugeldubel, Bertelsmann & Co ist Tolino im Moment mit seinem "Shine" ebenso medial präsent wie Amazon mit dem Paperwhite. Rückschlüsse auf eine Vergleichbarkeit sind dadurch jedoch nicht gegeben, denn in den Augen des Berufs-IT-lers (also in meinen Augen) wirkt der "Shine" wie der etwas verspätete (um nicht zu sagen "typisch späte") Versuch, dem digitalen "Kindle-Kosmos" von Amazon noch etwas entgegen zu setzen. Meiner Meinung hätte man sich in dieser Sache vielleicht eher mit Sony zusammen tun sollen, aber das sei jetzt mal als rein subjektiver Kommentar in den Raum gestellt. Fakt ist: Der "Shine" kommt medial als "Paperwhite-Killer" daher und entpuppt sich im direkten Vergleich als "Stubentiger".
ABER schlimm ist das nicht. Jedenfalls wäre es das nicht, wenn die Preise der Endgeräte sich nicht gleichen würden wie ein Ei dem anderen. Das mag aber auch daran liegen, dass man zumindest bei Amazon am unteren Ende der möglichen "Preisskala" mit minimaler Marge kalkuliert, weil man das eigentliche Geld ja gar nicht mit dem Endgerät, sondern mit den Kindle-Ebooks machen möchte (inklusive einer "lebenslangen" Kundenbindung an Amazon).
Der Shine jedenfalls liefert Qualität (von der Leistung her jedenfalls) auf dem Niveau des "alten" Paperwhite ab, hat aber auch eine theoretisch überragende Akku-Laufzeit und ist mit EPub und PDF (unter anderem) zu "befeuern", so dass man theoretisch unabhängig von irgendwelchen bestimmten Webshops ist. Das bietet jedoch Sony auch - zu einem leicht höheren Preis, ja, aber auch in einem leicht bis deutlich besser verarbeiteten Gerät. Zudem wird im Vergleich zwischen Tolino und Sony schon irgendwie deutlich, wohin der Hase beim Tolino läuft: Hier sind mehrere große Distributoren von geschriebenem Content auf der Suche nach einem Gerät gewesen, mit dem Sie Ihren Content am bisherigen Big-Player "Amazon" vorbei in den Markt bringen können. Daß auch Thalia mit seiner "Multi-Channel-Strategie" (buch.de) dabei ist, sagt schon sehr viel über den Zweck dieses Endgerätes aus. Mit anderen Worten und um den Sachverhalt zu vereinfachen: Der Shine ist das Gegenstück zum Paperwhite. Man muss ihn daher sinngemäß trennen von einem Gerät wie dem PRS-T3 von Sony, der im Grunde erst einmal dafür da ist, um dem Kunden ein möglichst breites Spektrum an Ebook-Formaten verfügbar zu machen. Beim Tolino und beim Paperwhite stehen (meine Meinung) Vermarktung von Ebooks in Vordergrund und nicht die Funktionalität als Ebook-Reader. Das ist ein feiner, aber sehr signifikanter Unterschied.
Geistige oder tatsächliche Vorgänger des Tolino Shine, die Ihnen vielleicht auch unterkommen könnten, sind der inzwischen nicht mehr zeitgemäße OYO (von Thalia in 2010 als Konkurrent zum Kindle noch vor dessen Veröffentlichung vorgestellt) und der Odyssey HD (von Bookeen als Konkurrent zum "alten" Paperwhite gebaut).
Seit April 2014 gibt es zudem den Tolino Vision, der auf mich etwas irritierend wirkt, weil er die überlegene Akkulaufzeit des Shine gegen gute 10 Gramm weniger Gewicht eintauscht. Vielleicht ist mir hier aber auch ein wesentlicher Vorteil entgangen. Für Hinweise bin ich hier dankbar.
Sowohl Vision, als auch Shine sind über Micro-SD erweiterbar. Wichtig hier: bei 32 GB ist Schluss (gilt so aber auch für Sony-Geräte - hier greift einfach eine Limitierung von Android, das bei diesen Geräten durchweg als Betriebssystem eingesetzt wird).
Anzumerken bleibt, dass der Funktionsumfang der Tolinos ursprünglich mal sehr eingeschränkt war und sich mit fortlaufenden Updates immer mehr an den Leistungsumfang von z.B. Amazon Kindle angenähert hat. Wichtig hier: Es zeigten sich im Rahmen des "Ausrollens" des Tolino Shine mehrfach Bugs, die inzwischen größtenteils beseitigt wurden. So war das Lesen mancher Bücher z.B. nur dann möglich, wenn man mit dem Internet verbunden war. Internet-Zwang ist aber in meinen Augen ein No-Go. Gut, dass hier (weitgehend) nachbessert wurde. Wichtig zu wissen ist außerdem, dass die diversen Buchhändler miteinander in Konkurrenz stehen und man durchaus mit mehreren Accounts hantieren muss, wenn man Buch X eben nicht bei Thalia bekommt, aber dafür bei Hugeldubel. Gilt aber bei den Sony-Geräten ebenfalls.

2.IV - Kobo:
Kobo hieß früher mal "Shortcovers" und produziert eigene Ebook-Reader auf Basis von Android, die vor allem dadurch glänzen können, dass sie viele Formate können, unter anderem üblich auch MOBI, weshalb hier durchaus die Brücke zum Kindle geschlagen werden kann.
So gesehen bewegt sich Kobo insgesamt durchaus auf Augenhöhe mit Sony und den Tolinos. Kobo selbst beschränkt sich dabei nicht nur auf den Reader-Verkauf, sondern vermarktet auch selber; wenn auch nicht so aufdringlich wie andere Anbieter. Die diversen Geräte am Markt heißen Kobo glo, Touch, Aura und Aura HD, sind durchgehend technisch im "Mittelfeld" anzusiedeln und finden sich dort auch preislich wieder, so dass man hier nicht viel falsch (sinngemäß aber auch nicht viel richtig) machen kann.
Kurz zusammengefaßt kann man sagen: Finger weg vom Aura - das Gerät hat eine unterdurchschnittliche Akkulaufzeit. Der Aura HD ist ziemlich groß (6,8 Zoll) und damit für manche zu unhandlich - geht insgesamt sowieso eher in die Richtung "schlechtes Tablet" als "guter Ebook-Reader", ist aber durchaus interessant für jemanden, der eine Alternative zum PRS-T3 oder dem Shine sucht. Der "Touch" wiederum lässt die Beleuchtung flöten und bleibt mit allen Merkmalen deutlich hinter dem (alten) Paperwhite zurück, könnte aber als Alternative zum Kindle 4 in Frage kommen. Insgesamt ein nettes Unter-bis-Mittelklasse-Gerät. Mehr aber nicht. Tja - und der glo? Nun, der glo hat ein sehr gutes Display, gute Leistungsdaten, eine sehr augenschonende Beleuchtung und ist auch per Micro-SD-Karte erweiterbar. Insgesamt ein nettes Paket, das man bei diesem Gerät geschnürt hat. Insgesamt kommt es durchaus als Konkurrent zum Paperwhite und zum PRS-T3 in Frage zumal die Bedienung sehr intuitiv ist.

2.V - die Anderen:
Unter all den anderen Geräteherstellern wie PocketBook, TrekStor und sogar Blaupunkt gibt es, wie schon angedeutet, wenige, die "nach oben" aus der Masse heraus stechen. In der Regel kann man hier sagen: Finger weg! Interessant ist für manche Kunden vielleicht noch der PocketBook Touch Lux, der dank Klinken-Stecker auch Hörbücher und Musik abspielen kann, aber ansonsten auch eher enttäuscht als begeistert. Gerade bei den Displays bleiben viele Geräte einfach deutlich hinter den Erwartungen zurück - bei Preisen, die sich mit denen der "großen" Anbieter durchaus decken. Man bekommt also de facto weniger für das gleiche Geld. Wer sich trotzdem umgucken möchte, der suche mal neben dem PocketBook Touch Lux nach dem TrekStor Pyrus und dem Blaupunkt Livro - um hier mal nur ein paar Beispiele zu nennen zu denen es relativ viele Tests im Internet gibt. All diesen Geräten gemein (aber beileibe kein Standard) ist, dass sie EPub und PDF können, der Livro auch noch MOBI.

2.VI - Apple:
Ja, was ist mit Apple? Nun, Apple vermarktet ja selber Bücher über iTunes. Leider (oder zum Glück) hat man jedoch nie einen passenden Reader in den Markt geworfen, sondern sich darauf beschränkt, diese Bücher auf den sonstigen Endgeräten von Apple darzustellen - z.B. auf den diversen iPads. Amazon wiederum nutzt eine eigene Kindle-App, um in der Gegenrichtung die Apple-Nutzer mit Büchern bespaßen zu können. Ob das klappt - nun, das sei dahin gestellt. Fakt ist: Es gibt keinen Ebook-Reader von Apple.

3. Meine Wahl - oder: Was hat er denn nun für die Schwiegermutter gekauft?
Nun, ich hatte drei, vier Favoriten, die ich gegeneinander abwiegen musste. Sehr gut präsentierte sich der aktuelle Branchen-Primus und regelmäßige Testsieger - der aktuelle Paperwhite (2013). Direkt dahinter teilen sich gleich drei Geräte den zweiten Platz: Der Kobo glo, der Tolino Shine und der Sony PRS-T3. Alle anderen Geräte - zum Beispiel der PRS-T2 - fielen aus meiner Beurteilung schon deshalb heraus, weil sie in meinen Augen nicht mehr zeitgemäß waren und zum Teil aufgrund der Tatsache, dass sie einer "alten" Generation angehören, gefühlt zu teuer waren.
Hat der Paperwhite denn nun gewonnen? Nein bzw. jein. Vorab: Es ist der Paperwhite geworden. Aber ich habe mich schwer damit getan. Ich bin nämlich (obwohl selber Kindle-Buch-Autor) kein großer Freund von Amazons Vermarktungs- und Formate-Politik. Mir wäre hier EPub oder wegen meiner ein auf EPub basierendes "eigenes" Format von Amazon lieber gewesen als MOBI bzw. AZW. FÜr meine Schwiegermutter ist das Gerät aber genau das Richtige: Die Tatsache, dass man eh nur bei Amazon kaufen kann - mit einem eingebauten Buchladen, der einem nicht viele Möglichkeiten bietet, etwas "falsch" machen zu können (diese Angst schwingt ja bei vielen Nutzern mit), und einem Whispernet für das man eben kein WLAN einrichten können muss ... das sind Features, die mich zum Paperwhite tendieren ließen. Ich mag außerdem die Aufmachung des Gerätes und das bei der neueren Version irgendwie "wärmere" Licht der Beleuchtung. Alles rein subjektiv - aber über den objektiven Teil sind wir ja schon hinweg (der fand in 2. statt).
Eine andere Frage ist für sie definitiv interessanter:

4. Alternativen - oder: Was wäre es denn sonst geworden?
Wie gesagt liegen dicht an dicht auf Platz 2 die drei Geräte Sony PRS-T3, Tolino Shine und Kobo glo. Ich kann für Nicht-Amazon-Nutzer alle drei eingeschränkt empfehlen. Viel falsch machen kann man mit keinem der Geräte. Der Sony bietet meiner Meinung die bei weitem beste Haptik und unterstützt viele Formate, ist allgemein sehr wertig und hat ein eingebautes Cover. Das macht ihn für manche Kunden aber schon zu einem No-Go. Außerdem fehlt die Beleuchtung, die man aber optional dazu erwerben kann.
Der glo von Kobo hat ein wirklich sehr gutes Display, eine nette Beleuchtung (wenn Ihnen andere Geräte "in den Augen beißen", dann probieren Sie mal den Kobo glo aus) und eigentlich nur das Manko, dass Kobo eben eine nordamerikanische Firma mit inzwischen japanischen Besitzern ist und daher vielleicht der angeschlossene Ebook-Shop nicht unbedingt alles liefert, was man gerade so haben möchte. Hier muss man dann selber aktiv werden und sich anderweitig Ebooks beschaffen und auf den Reader packen. Soweit aber kein Problem - wenn man denn darauf Lust hat (Schwiegermutter wäre das sicher zu doof).
Der Tolino Shine wiederum macht es anders herum: Er ist von der Darstellung und anderen Leistungsparametern leicht unterhalb des Paperwhite und des PRS-T3 und etwas über dem Niveau des Kobo glo (also quasi in der Mitte dazwischen) angesiedelt und bietet sich von daher schon als Alternative zum glo an, sticht aber vor allem durch die diversen Shops hervor, die man zum Kauf von Ebooks nutzen kann. Damit bietet der Shine das, was dem glo fehlt - und in gewissem Maße auch dem PRS-T3, das einen auch nicht mit Möglichkeiten zum Buchkauf überhäuft. Ob das ein großer Vorteil ist - nun, wer weiß?
Preislich tun sich die drei Geräte übrigens nichts. Sie liegen alle im 100€-Bereich (mal mehr, mal weniger) und sind damit geringfügig günstiger als der Paperwhite mit seinen aktuell knapp 120€, der allerdings immer mal wieder zu wirren Aktionspreisen mit Sondergutscheinen und allem Pi-Pa-Po für weit unter 100€ über den virtuellen Ladentisch geht.
Fazit ist: Ich bin immer noch zwischen den drei Geräten hin und her gerissen. Der Kobo glo fällt irgendwie nach unten heraus (stammt ja auch schon aus 2012), krallt sich dann aber "am Brunnenrand" fest, weil er eine nette Beleuchtung und ein ebenso nettes Display hat. Hm. Subjektiv würde ich die Geräte (und den Paperwhite) in diese grobe Reihenfolge bringen:

Paperwhite > Tolino Shine > Sony PRS-T3 > Kobo glo

Die Abstände sind nicht sehr groß - hier entscheiden in der Tat Einzelmerkmale wie die fehlende oder vorhandene Beleuchtung und dergleichen. Sie sollten hier ganz genau abwägen. Aber das Feld ist wenigstens etwas eingegrenzt.

5. Entscheidungshilfe - oder: Was soll ich denn nun kaufen?
Ich würde mich an Ihrer Stelle im Moment (April 2014) zwischen den vier oben genannten Geräten entscheiden. Also zwischen dem Paperwhite, dem Shine, dem PRS-T3 und dem glo. Alle anderen Geräte der selben Hersteller können Sie unter "günstige Alternative" einordnen und beschaffen, falls Ihnen die eigentlichen Geräte zu teuer sind. Machen Sie sich hier klar, dass Sie hier Geräte der vorherigen Generation kaufen. Das ist aber - wichtig! - bei Ebook-Reader eigentlich auch nicht das MEGA Problem. Zwickt es also beim Geld, dann greifen Sie hier ruhig zu.

Die Geräte aus dem "aktuellen" Segment im Einzelnen:

5.I - Paperwhite (2013):
Definitiv zu empfehlen. Sie kaufen aber ein Produkt, das Sie auf Amazon festlegt. Das sollten Sie vorab bedenken.

5.II - Tolino Shine:
Nette Paperwhite-Alternative. Ähnlicher Ansatz wie bei den Kindles, aber von diversen, konkurrierenden Distributoren bedient. Sie sollten vorab abklären, ob Ihnen das Angebot reicht. Großer Vorteil: Sie können sich in fast jedem größeren Buchladen-Ketten das Gerät mal ansehen.

5.III - Sony PRS-T3:
Wird auch häufig in Buchladen-Ketten vorhanden sein. Nette Alternative zum Paperwhite und zum Shine, allerdings ohne Beleuchtung (die kostet extra) und mit fest verbautem Cover. Technisch top vom Rest her okay. Liegt damit leicht hinter dem Shine. Wer allerdings den ganzen Tolino-Allianz-Krempel nicht haben will, der kann sich hier wiederfinden.
Übrigens: Man kann das oben angesprochene Cover auch abnehmen (hat sich später herausgestellt).

5.IV - Kobo glo:
Der glo ist eine gute Alternative für Kunden, die von den "großen Drei" nichts hören wollen und sich dennoch gute Qualität wünschen. Insgesamt schon etwas älter, aber vom Display und der Beleuchtung her definitiv einen Versuch wert.

Meine Empfehlungen aus dem "Kleines Geld"-Segment:

5.V - Paperwhite (vor 2013) und Sony PRS-T2:
Sollten die Geräte mal günstiger zu bekommen sein, sind sie gute Alternative zu den aktuell "neuen" Gegenparts Paperwhite (2013) und PRS-T3. Gleichfalls ist es aber wichtig, darauf zu achten, dass man nicht versehentlich "alt" zum Preis von "neu" kauft.

5.VI - Wie? Keine anderen mehr?
Nein, ehrlich gesagt finde ich in dem Qualitätssegment unterhalb des Kobo glo im Moment kaum Geräte, die Ihr Geld wert sind. Wer Kobo Aura HD und dergleichen für weniger als die teilweise noch aufgerufenen 130/140 Euro bekommen kann, der freue sich und erkenne darin vieleicht tatsächlich ein Schnäppchen. Da der Branchen-Primus bei maximal (!) 120 Euro liegt, sind alle Geräte, die darüber liegen deutlich zu teuer. Im absoluten Low-Budget-Bereich unterhalb von 70/80 Euro finden sich heute kaum Geräte der aktuellen Generation, so dass wir schnell im "Finger Weg"-Segment liegen.

Das "Finger-Weg"-Segment:

5.VII - Die "Bloß nicht kaufen"-Fraktion:
Klingt unfair, ist es aber nicht. Geräte wie sie aktuell noch von TrekStor, Blaupunkt, Kobo (ältere Geräte) und dergleichen angeboten werden - der Kindle 4 zählt hier für mich ausdrücklich auch in diese Fraktion - kosten für das, was sie leisten definitiv zu viel und sind für mich ein absolutes No-Go. Für ein paar Euro mehr ein aktuelles Gerät aus der oben angegebenen Liste zu kaufen macht hier viel mehr Sinn.

6. Was nun?
Mein Rat: Schlafen Sie drüber. Sehen Sie sich die Geräte an und stellen Sie hier Fragen. Ich werde mich darum kümmern, Antworten zu beschaffen. Was sie natürlich außerdem machen sollten: Sich umsehen. Z.B. gab es vor kurzem bei Shell eine Aktion, bei der Paperwhites (allerdings wohl die "alte" Version - man mag mich korrigieren, wenn ich falsch liege) für ein paar Shell-Punkte und ein Taschengeld rausgehauen wurden. Man darf gespannt sein, welche Werbemaßnahme als nächstes kommt.
Apropos Werbemaßnahme: Es gibt immer mal wieder Ansätze, dass Ebook-Reader "für umme" unter das Volk gebracht werden, indem man den Screensaver oder Bildschirm-Hintergründe oder dergleichen als Werbefläche mißbraucht. Wer auf seinem Auto routinemäßig mit dem Werbebanner des Telefonseelsorgers seiner Wahl in der Gegend herum fährt, der mag so etwas gut finden. Meine Schwiegermutter nicht. Davon abgesehen, dass man selten weiß, was außer solchen offensichtlichen Anpassungen noch so alles mit den betroffenen Geräten gemacht wurde.

Diese Rezension wird von mir gerne aktualisiert und verbessert. [...]. Vielen Dank :-)
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Zweischneidiges Schwert, 19. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Sony Reader Wi-Fi (PRS-T1WC) Weiß: E-Book-Reader mit integriertem E-Book-Shop. Neu: Internetzugang per Wi-Fi. Reader Store & offener Browser. 8-stufige Schriftvergrößerung, 6 Schriftarten zur Auswahl (Elektronik)
Neben der tollen Rezension von callisto möchte ich euch meinen persönlichen, subjektiven Eindruck von Sony-Reader näher bringen.

Warum ich mich für einen ebook-Reader entschieden habe:

Ich bin Student und habe wenig Platz. SEHR wenig Platz, wenn man den Raum, der mir zum Leben bleibt mit den Welten vergleicht, die mein Buchhunger auszufüllen scheint. Ich liebe die Haptik und den Geruch frischgedruckter Bücher. Sollte ich diese Genüsse gegen die geruchs-und haptiklose, nahezu kalt und unbarmherzig anmutende eBook-Welt eintauschen? Was ist schon Plastik im Vergleich zu Papier? Lange habe ich überlegt und mit mir gerungen. Schlussendlich hat mein unübersehbarer Platzmangel, aber auch das Interesse nach dem Neuen mich davon überzeugt, dass ein eBook-Reader meine momentan einzige und beste Lösung ist.

Warum ich mich für den Sony PRS-T1 WC entschieden habe:

Da ich zusätzlich zu meinem Platzproblem auch (noch)nicht im Geld schwimmen kann, habe ich mich im Vorfeld natürlich intensiv mit dem Reader-Markt beschäftigt. Es soll ja auch was Gutes sein. Der Sony-Reader hat mich von allen auf dem deutschen Markt erhältlichen Readern am Meisten überzeugt. Warum?

1. Ich bin nicht an eBook-Stores gebunden. Im Vergleich zum Kindle kann ich selbst entscheiden, bei welchem Anbieter ich mein Buch beziehen möchte.

1.5 Ich kann den Reader ohne Sony-Server mit Büchern/PDFs bestücken. Einfach per USB-Kabel an den Laptop/PC anschließen und DRM-freie epubs einfach per Drag&Drop auf den Reader überspielen. Leichter geht's nicht.

2. Der Sony-Reader ermöglicht mir, relativ gut und komfortabel PDFs zu lesen. Da ich im Studium viele Buchauszüge als PDF vorliegen habe, erspare ich mir dadurch ständiges Ausdrucken. Sofern ich das Einschätzen kann, bietet der Sony-Reader momentan eine der besten PDF-Darstellungen, wenngleich auch diese optimierungsfähig sind. So kann ich beispielsweise(verhältnismäßig) unkompliziert in einen Panorama-Modus wechseln und dann ganz einfach per Tastendruck zwischen dem oberen und dem unteren Teil der Seite hin und her springen. Das mag vielen nicht ausreichen, aber wenn ich sehe, wie furchtbar kompliziert und unschön die PDF-Darstellung und Bedienung bei anderen vergleichbaren Geräten ist, dann bin ich vollauf zufrieden.

3. Kein PRS-T1 spezifisches Merkmal, aber für alle Bücherfreunde, die auch gern mal ein Buch beispielsweise auf Englisch lesen wollen, ist die integrierte Wörterbuchfunktion echt toll. Zwar sind die Wörterbücher nicht sooo umfangreich, wie beispielsweise Online-Wörterbücher wie dict.cc , aber für den normalen Gebrauch reicht es vollkommen.

4. Beim Sony-Reader wurden nicht auf die Tasten verzichtet,was für mich ein großer Vorteil gegenüber anderen Touch-Modellen ist. Dementsprechend unterliegt man beim Blättern nicht dem Zwang, den Bildschirm zu berühren.

Was mich am Sony PRS-T1 stört:

Leider leider ist der Reader nicht perfekt. Für den Preis (ich habe den Reader bei Saturn für 139 Euro gekauft) gibt es doch ein paar Probleme, die mich stören.

1. Mein Reader knarzt. Am Anfang hab ich keinerlei Druckgeräusche feststellen können, aber nach etwas über einem Monat fällt mir auf, das die rechte obere Ecke ein deutlich hörbares "Knaaarz" von sich gibt, wenn man das Plastik-Gehäuse mit den Fingern leicht, jedoch ohne Druck zusammendrückt, was ja durchaus -je nach dem, wie man den Reader hält- passieren kann. Auch an anderen Stellen hat sich ein Knarzen eingestellt.

2. Die Ecken der Rückseite des Readers verfärben sich. Ich transportiere den Reader in einer Adore-June-Tasche (ursprünglich für den Kindle, passt aber wunderbar), lebe in einem Nichtraucher-Haushalt und schütze den Reader so gut wie nur möglich vor äußeren Einflüssen. Das hat leider alles nichts geholfen. Das mag einerseits an meiner Tasche liegen, aber wahrscheinlich ist auch die etwas "weichere" gummierte Rückseite des Readers geradezu dafür prädestiniert, die Farbe der Stofftasche magisch aufzunehmen.

3. Die auf Android basierende Software sollte dringend überarbeitet werden. Leider passiert es mir zu häufig, dass die Fehlermeldung "Reader wurde unerwartet beendet" erscheint. Genauso springt der Reader gern einmal ein paar Seiten nach vorn, was besonders dann umso ärgerlicher ist, wenn man gerade eine spannende Buchstelle liest (man denke nur an die Auflösung eines packenden Thrillers) und durch Software-Fehler die Auflösung vorweg genommen wird. Gleichfalls habe ich es erlebt, dass der Reader eine frühere Seite zu einem späteren Zeitpunkt nocheinmal zeigt. Zuerst habe ich gedacht, dass es sich um einen Fehler in der epub-Datei handelt, aber nach einem Neustart (manchmal reicht es auch schon, die Schriftgröße zu verkleinern und anschließend wieder zu vergrößern) verhält der Reader sich wieder normal.

4. Oft schon angesprochen: Leider gibt es immer noch keinen eigenen Sony-Store. Zumindest nicht in Deutschland. Wer englisch-sprachige Bücher kaufen möchte, dem kann ich nur empfehlen, die Regionseinstellungen zu verändern. Dann funktioniert der Store, allerdings natürlich nur mit fremdsprachiger Literatur.

Also noch einmal alles kompakt:

(+)Toll am Sony-Reader ist:
... die Unabhängigkeit von Sony, sowohl, was den Buchkauf, als auch die Übertragung auf den Reader anbelangt (PDF und DRM-freie epubs)
... die gute PDF-Funktionalität. PDFs lassen sich verhältnismäßig gut und leicht anzeigen.
... die Wörterbuchfunktion. Fremdsprachige Literatur lesen, leicht gemacht!
... der Touch-Screen. Die Infrarot-Steuerung klappt sehr gut.

(-)Hingegen wünsche ich mir Verbesserungen bei folgenden Dingen:
... die Qualität der Verarbeitung. Knarzen beeinträchtigt zwar nicht die Funktionalität, sollte aber bei einem fast neuen Gerät jedoch nicht auftreten.
... Verfärbungsfreudigkeit der gummierten Rückseite
... Software. Zu viele Abstürze, Seitensprünge oder Seitenverschiebungen
... immer noch kein Sony-Store. Schwach, wenn man bedenkt, dass der PRS-T2 sicher bald in die Läden kommt.
... die Wörtbuchfunktion. Leider gibt es keine Möglichkeit, eigene Wörterbücher einzubinden. Zudem ist der Wortschatzumfang begrenzt.

Trotz der hier genannten Fehler bin ich vom eBook-Lesen begeistert. Der Sony-Reader ist angenehm zu handhaben und hat sich als überraschend komfortabel erwiesen. Die Probleme/Fehler sind zwar ärgerlich, jedoch (im Moment) nicht in dem Maße, dass ich persönlich den Reader zurück geben wollen würde. Es reicht im Normalfall, das Gerät neu zu starten.
Deswegen vergebe ich vorerst 4 von 5 Sterne.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sony Reader Wi-Fi (PRS-T1WC) Weiß, 5. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Sony Reader Wi-Fi (PRS-T1WC) Weiß: E-Book-Reader mit integriertem E-Book-Shop. Neu: Internetzugang per Wi-Fi. Reader Store & offener Browser. 8-stufige Schriftvergrößerung, 6 Schriftarten zur Auswahl (Elektronik)
Er tut was er soll :)
Kaum angekommen wurde er ausgepackt, an den Laptop gestöpselt und erst einmal geladen. Dauerte nicht lange, und der letzte Balken war gefüllt, also auf zum Firmware-Check. Kein Ding, die neueste Firmware ist schon drauf. Weiter gehts mit befüllen. Ein paar FreeBooks (Pr. Gutenberg etc. kann ich empfehlen) auf einen der 2 angebotenen Wechseldatenträger, T1 abziehen, kurz warten und zack, der Index ist erstellt, alle Bücher da wo sie sein sollen. Aufmachen und blättern geht zügig, ob per "Fingerwisch" oder Taste. Ein Buch zu, ein anderes auf, ein bereits vorher geöffnetes wieder auf: die zuletzt gelesene Seite steht vor einem! So soll es sein.
Noch schnell WLAN konfiguriert, Browser auf und ein paar Seiten getestet: Naja, kein gutes, aber akzeptables Ergebnis. Ist ja auch ein eBook-Reader und kein Tablet.
Mittlerweile wurde er der Frau vorgestellt, ja was soll ich sagen... bevor ich nicht mehr zum Lesen komme... habe ich uns einen Zweiten bestellt :)

Pro:
+ Haptik
+ Bildschirm
+ Schriftbild (Größe einstellbar)
+ Energieverbrauch
+ liest viele Dateiformate

Contra:
- Noch (?) kein Sony-Shop
- der weiße Rahmen spiegelt (habe "Cover-Up Ledertasche für Sony Reader PRS-T1 (Buch Stil) in Schwarz" bestellt, Rahmen wird von dieser Tasche verdeckt)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kindle Touch oder Sony Reader? Nur eine Frage des Formats!, 12. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony Reader Wi-Fi (PRS-T1WC) Weiß: E-Book-Reader mit integriertem E-Book-Shop. Neu: Internetzugang per Wi-Fi. Reader Store & offener Browser. 8-stufige Schriftvergrößerung, 6 Schriftarten zur Auswahl (Elektronik)
Ich möchte hier einfach mal meine Erfahrung schildern, wie denn in meinen Augen der Sony Reader im Vergleich zum Kindle Touch abschneidet. Denn so mancher ist ja unschlüssig, für welchen der beiden E-Reader er sich entscheiden soll. Nun, ich habe beide und kann deshalb vielleicht eine kleine Entscheidungshilfe geben.

Zu dem einzelnen Features brauche ich hier aber eigentlich nichts mehr zu sagen, da ist in anderen Rezensionen schon genug darüber geschrieben worden. In meinen Augen sind beides hervorragende E-Reader, die in allen mir wichtigen Punkten absolut gleichwertig sind: Augenfreundlichkeit, Bedienerkomfort, Lesequalität, Handlichkeit... technisch gibt es weder beim einen noch beim anderen etwas zu meckern, und vom reinen Lesevergnügen muß ich wirklich sagen, es ist mir völlig egal ob ich zum Kindle oder zum Sony greife, ich mache beides gleich gern und habe absolut keine Vorliebe.

Somit kann ich denjenigen, die nicht wissen, wofür sie sich entscheiden sollen, nur raten: Macht es davon abhängig, in welchem Format die Bücher sind, die Ihr Euch überwiegend herunterladen möchtet!

Und das war auch genau der Grund, warum ich am Ende nun doch auch noch den Sony Reader gekauft habe. Ich bin ein absoluter Vielleser, lese sowohl deutschsprachige Bücher als auch Bücher auf englisch, französisch, italienisch und niederländisch; die Auswahl an ebooks bei Amazon ist nach wie vor unerreicht, gerade auch an englischsprachigen Büchern findet man durch die Anbindung an die Amazon-Shops des angloamerikanischen Sprachraums eine riesige Auswahl vor allem auch wirklich sehr günstiger oder gar kostenloser Bücher. Die Möglichkeit, bei Amazon auch unter den englischsprachigen Büchern nach Kategorien zu suchen ist zudem genauso hilfreich wie die Amazon-Empfehlungen auf der Persönlichen Seite - eine riesige Fundgrube, in der ich stundenlang mit wachsender Begeisterung stöbern könnte!

Leider lese ich aber nun mal auch sehr gerne Bücher in anderen Sprachen - und da kommt man mit Amazon und somit mit dem Kindle leider nicht sehr weit. Tja, und deshalb mußte nun schließlich doch noch der Sony Reader her. Damit kann ich bei *piep* und *piep* oder auch bei *piep* eben auch ebooks im Nicht-Amazon-Kindle-Format downloaden und lesen, oder ich kann direkt in niederländischen, italienischen und französischen ebook-Shops stöbern und direkt von dort downloaden (und ich bin dabei aber immer wieder entsetzt über die zum Teil saftigen Preise der Ebooks und die verbesserungsbedürftigen Such- und Stöbermöglichkeiten - da haben unsere Nachbarn doch noch einiges aufzuholen auf dem Ebook-Markt...)
Sei's drum, mit dem Sony Reader habe ich nun eben auch die Möglichkeit, Nicht-Amazon-Bücher zu lesen, und wenn's ein Buch mal sowohl im epub-Format als auch für den Kindle gibt, und beide das gleiche kosten, dann fällt mir wirklich die Wahl schwer wo ich das ebook kaufen und auf welchem Gerät ich es lesen soll, denn nochmal als Quintessenz: Ich finde beide Reader absolut gleichwertig, und ob ich ein Buch auf dem Kindle lese oder auf dem Sony Reader ist für mich wirklich Jacke wie Hose, beides ist prima.

Ich würde deshalb den Unschlüssigen die Empfehlung geben, sich intensiv im Online-Büchershop ihrer Wahl umzuschauen, denn die Entscheidung Kindle oder Sony ist nunmal (leider) auch die Entscheidung für die ebook-Auswahl von Amazon oder der Konkurrenz. Wo also findet der Unentschlossene mehr Bücher seiner Wahl? Bei wem möchte er in Zukunft seine Ebooks (ausschließlich! Das ist da das Problem...) downloaden? Denn das ist die Schlüsselfrage. Und wem es so geht wir mir, dass er weder mit der Amazon-Auswahl alleine noch mit der Konkurrenz-Auswahl alleine glücklich wird, der wird wie ich früher oder später fluchend in den sauren Apfel beißen und sich beide Reader zulegen müssen.

Oder aber man überlegt sich gleich, sich statt zwei Readern vielleicht doch ein Tablet zuzulegen und über den Umweg verschiedener Apps dann eben doch auch Bücher in allen Formaten lesen zu können - für mich als Vielleser war das aber keine Option, die e-ink-Technologie von Kindle und Sony Reader sind eben doch die lese- und augenfreundlichste Variante bei stundenlangem Lesen.

Noch ein Wort zu PDF-Dateien, das bleibt so oder so ein leidiges Thema, das von keinem der beiden (oder auch anderen Readern) bisher zufriedenstellend gelöst werden konnte. Aber das nur zur Ergänzung, denn eben wegen dieser Probleme sind Ebooks im PDF-Format ja sowieso immer seltener anzutreffen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Reader top, PC-Software flop, 15. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony Reader Wi-Fi (PRS-T1WC) Weiß: E-Book-Reader mit integriertem E-Book-Shop. Neu: Internetzugang per Wi-Fi. Reader Store & offener Browser. 8-stufige Schriftvergrößerung, 6 Schriftarten zur Auswahl (Elektronik)
Viel muss ich den Anmerkungen der anderen Rezensenten zu Gerät nicht hinzufügen: Das Gerät ist technisch top, vielleicht mit gaaanz geringen Abstrichen bzgl. des Displaykontrastes ggü. dem Kindle 4, diesem aber ansonsten hardwaretechnisch überlegen. Umblättern per Touch ist sowas von intuitiv, auch bin ich sehr dankbar, dass ich beim Blättern nicht mehr die lästigen Tastengeräusche meines bisherigen Cybook Opus habe. Der vielkritisierte Hochglanzrahmen ist zwar kein Meisterwerk des Designs, aber zumindest in der weißen Version längst nicht so störend wie es in manchen Foren bemerkt wird. Der Browser ist besser als alles, was ich sonst so auf Ereadern gesehen habe und taugt sogar dafür um mit dem Handy als Wlan-Hotspot Zeitungen online zu lesen (das mache ich dann tatsächlich lieber auf dem Ereader und nicht auf dem 4"-Handy-Display), lediglich bei Seiten, die viele Refreshes brauchen, macht EInk keinen Spaß mehr.
Warum nur 4 Sterne? Wegen der insbes. gegenüber dem Kindle 4 deutlich schlechteren Synchronisation: Auf das Senden von Dokumenten per Mail an das Gerät wie dort, kann man ja vielleicht verzichten (obwohl ich das bei meinem Zeit-Download äußerst praktisch finde). Die Sony-Reader-Software für den PC ist aber leider mal wieder eine Sony-typische Zumutung: Unter XP lässt sie sich nur als Administrator betreiben, sonst erkennt sie das Gerät gar nicht (angeblich funkioniert's bei Windows 7). Eine Linuxversion gibt es selbstredend nicht.
Naja, man muss sich wohl immer noch entscheiden zwischen dem autoritären Amazon-Regime beim Kindle mit nahezu absoluter Abhängigkeit von Amazon aber einem funktionierenden System und der leicht anarchischen freien Ebook-Welt, die geniale Sachen wie Onleihe ermöglicht aber dafür unter vielen Dilletanten zu leiden hat (ich meine damit z. B. Sony und Adobe).
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für mich besser als Kindle, 17. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony Reader Wi-Fi (PRS-T1WC) Weiß: E-Book-Reader mit integriertem E-Book-Shop. Neu: Internetzugang per Wi-Fi. Reader Store & offener Browser. 8-stufige Schriftvergrößerung, 6 Schriftarten zur Auswahl (Elektronik)
Ich habe lange an einem e-book gesucht. Ist ja nicht eine "mal eben" Investition. Also alles durchgestöbert und jeden gefragt der e-book hat.
Fazit: Der Sony ist quasi die eierlegende Wollmilchsau.
Mega lange Akkulaufzeit im Dauerbetieb, ca. 4Wochen.
Leicht und mit einer Hand zu halten. In der Sonne lesen, kein Problem. Ebenso die WiFi Option. Schneller und bequemer kann ich kein Buch kaufen.
Die letzendliche Kaufentscheidung, neben dem Preis/Leistungsverhältniss, ist jedoch die Vielseitigkeit der zu lesenden bzw. downloadbaren Möglichkeiten.
Nicht an irgendeinen Konzern gebunden.
Von txt, epub, pdf oder online Bibliotheken einfach nur mal ein Buch ausleihen....kein Thema.
Installierter reader store runden die vielfallt ab.
Zusätzlich mp3 zu hören ist natürlich auch nicht übel ( wer`s mag )

Ich kann den Sony PRS-T1 Reader nur weiterempfehlen !!
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