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122 von 124 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sony Reader vs. Kindle
Ich kenne den Amazon Kindle (habe meiner Leseratten-Tochter einen gekauft) und finde ihn gelungen. Ich habe mir jedoch selbst einen Sony prs-t1 gekauft, weil:
1) der Sony Touch-Bedienung hat (und Amazon den Kindle touch leider immer noch nicht in Deutschland anbietet) und
2) mir nicht ganz wohl ist in der komfortablen, aber abgeschotteten Amazon-Welt...
Veröffentlicht am 1. Februar 2012 von Avis

versus
47 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Außen Pfui innen Hui
Eingangs sei zunächst erwähnt, dass der Titel etwas übertrieben ist, aber zuerst zu den Beweggründen mich für den Sony PRS-T1 zu entscheiden:

Anforderungen:
- kein Softwarezwang (in gewissem Rahmen natürlich, bei DRM kommt man um gewisse Zwänge nunmal nicht herum)
- Unterstützung für epubs
- DRM...
Veröffentlicht am 12. März 2012 von thatgui


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122 von 124 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sony Reader vs. Kindle, 1. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Sony Reader Wi-Fi (PRS-T1BC) Schwarz: E-Book-Reader mit integriertem E-Book-Shop. Neu: Internetzugang per Wi-Fi. Reader Store & offener Browser. 8-stufige Schriftvergrößerung, 6 Schriftarten zur Auswahl (Elektronik)
Ich kenne den Amazon Kindle (habe meiner Leseratten-Tochter einen gekauft) und finde ihn gelungen. Ich habe mir jedoch selbst einen Sony prs-t1 gekauft, weil:
1) der Sony Touch-Bedienung hat (und Amazon den Kindle touch leider immer noch nicht in Deutschland anbietet) und
2) mir nicht ganz wohl ist in der komfortablen, aber abgeschotteten Amazon-Welt.

Wir (meine Tochter und ich) haben uns schnell an die neue Art zu lesen gewöhnt, egal ob Sony oder Kindle. Der Hauptgrund für mich als Berufspendler ist das geringe Gewicht und das kompakte Format. Ich hab Bücher jetzt immer bei mir (in Jacken- oder Gürteltasche), ohne extra eine mich störende Tasche mitzutragen. Mit E-Lesern kann man bequemer lesen: Man kann sich hinfläzen oder auf dem Rücken liegen oder und der Badewanne lesen und den Leser dabei noch bequem in der Hand halten und blättern. Bei schlechten Lichtverhältnissen (oder Brillen-Unlust) kann man schnell mal die Schrift vergrößern. Die in beiden Modellen integrierten Wörterbücher machen es leichter, fremdsprachige Texte zu lesen.

Grundsätzlich sind beides gute Geräte ohne grosse Schwächen. Die in manchen Kritiken beschriebenen Softwarefehler sind mir noch nicht untergekommen, ich hab auch die aktuellen Software-Updates. Schriftart und Aussehen nehmen sich meines Erachtens nicht viel. Ich finde den Kindle etwas eleganter, der Sony ist etwas handlicher (leicht länger und schmaler). Ausgeschaltet/ im Standby zeigt der Sony den Umschlag des aktuellen Buches an statt einer der gespeicherten Kindle-Grafiken.

Zum "touch": Fast jeder, dem ich den Kindle in die Hand drückte, versuchte erstmal "instinktiv", ihn "per touch" zu bedienen. Tja ...
Das Blättern auf dem Sony durch "Wischen" funktioniert sehr gut, ist aber m.E. nicht wichtig. Auch der Kindle mit seinen beidseitig angebrachten Blätter-Tasten ist gut in jeder Lage "blätter-bar". Erst wenn man etwas anderes macht als Lesen, spielt der Touch seine Vorteile aus. Man navigiert einfacher durch Menüs, Texteingaben gehen deutlich schneller als mit der Cursor-Steuerung der Kindle-Tastatur (ähnlich einer Spielkonsole).
Aber ich finde Touch kein Muss, denn ich will hautsächlich lesen. Text-Notizen benutze ich nicht und im Menü mach' ich selten etwas; höchstens 'mal Schrift vergrößern/verkleinern, das geht beim Kindle auch schnell via Tasten. Der einzige "echte" Vorteil der Touch-Bedienung ist das Wörterbuch bei fremdsprachigen Büchern: Während man beim Kindle via Cursor-Tasten zum Wort navigieren muss, damit unten automatisch die Übersetzung eingeblendet wird, reicht beim Sony ein Antippen des Wortes (allerdings ca. 2 Sekunden, etwas kürzer wäre mir lieber). Apropos Wörterbuch: Der Sony hat mehr Wörterbücher an Bord, etwa Engl.-Deutsch, beim Kindle muss man das extra kaufen.
Aber es gibt leider auch einen großen Touch-Nachteil: Man muss beim Halten des Sonys darauf achten, das Display nicht zu berühren (sonst verblättert er sich oder löst diverse Funktionen aus). Besonders beim Lesen in "bequemen" Positionen oder beim schnellen Einstecken in die Jackentasche ist das gewöhnungsbedürftig.

Zur Amazon-Welt: Mit dem Kindle kann man nur bei Amazon kaufen und keine kopiergeschützen Bücher anderer Verlage benutzen (illegale Möglichkeiten zur Entfernung des Kopierschutzes gehören nicht hierher). Das passt mir nicht. Aber ich muss zugeben, dass es rund läuft und gut funktioniert. Der Amazon Kindle ist sozusagen das iPhone der E-Reader. Man kann ohne PC via WLAN bequem einkaufen, hat schnell kostenlose Probekapitel geladen, hat die Amazon-Cloud als Extra/Backup-Speicher. Meiner Tochter hab ich einfach ein neues Amazon-Konto ohne Kreditkarten-Info angelegt und überweise regelmäßig per Amazon-Gutschein ein Lese-Budget zu ihrer freien Verfügung - Prima Lösung für Kinder!
Den Sony hab ich u.a. auch gekauft, weil libri.de vor wenigen Wochen seinen eBook-Laden für mobile Geräte geöffnet hat (libri ist ein großer eBook Anbieter in Deutschland und lange hiess es in der Presse, libri wird Sonys Partner-Shop in D., Sonys eigener per Reader lerlinkter Shop ist immer noch nicht verfügbar). So kann ich per Sony im WLAN mittels Browser auf den eBook-Laden zugreifen (die normalen bunten Webseiten sind sehr schwer im e-ink-Browser zu ertragen), kann dort schön navigieren, sogar kaufen - doch beim Download des eBooks kommt dann ein Fehler. Libri schreibt, dass sie momentan erst 3 der am Markt befindlichen Modelle unterstützen; das von libri verkaufte und angepriesene Sony-Highend-Modell ist leider nicht darunter .. aber sie arbeiten daran. So muss man also per PC die Adobe Digital Edition Software und die Sony Reader Software installieren. Das klappt dann auch problemlos - Aber in der Amazon-Welt ging das sooooo einfach und schnell.
- Dafür kann ich jetzt die eBooks bei beliebigen Verlagen kaufen, und da gibt es immer mehr Möglichkeiten. Ist bei mir wohl eher so 'ne Glaubens-Sache :)
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213 von 221 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein erster Sony Reader, 18. Dezember 2011
Von 
callisto (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Sony Reader Wi-Fi (PRS-T1BC) Schwarz: E-Book-Reader mit integriertem E-Book-Shop. Neu: Internetzugang per Wi-Fi. Reader Store & offener Browser. 8-stufige Schriftvergrößerung, 6 Schriftarten zur Auswahl (Elektronik)
Ich bin kein eBook Neuling und verwende den Reader vor allem für DRM freie Klassiker, die es kostenlos gibt. Bisher hatte ich den Bookeen Cybook Opus, der zwar leicht und schnell ist, aber eben nicht viel kann, außer Bücher darzustellen. Vor allem die Notizfunktion habe ich beim Bokeen zu schmerzlich vermisst und mich daher für den Sony Reader in ROT entschieden.

1. Lieferumfang:
+ Der Reader (eher pink als rot, würde ich sagen). Fingerabdrücke machen sich bei dieser Farbe nicht bemerkbar. Mit 161g definitiv nicht der leichteste Reader, das ist immer noch das Cybook Opus von bokeen mit 142g.
+ USB Kabel: Eine echte Überraschung, kaum einer macht sich heutzutage noch die Mühe ein USB Kabel beizulegen (USB-Micro-B/USB-A).
+ Bedienstift (für handschriftliche Notizen, habe ich bisher nicht gebraucht)
+ Kurzanleitungen in 10 Sprachen (DE, EN, F, D, NL?, ES, IT,...)

2. Allgemeines:
+ 15,2 cm große, gestochen scharfer eInk Touchscreen (mit Infrarottechnik, die meiner Erfahrung nach eher im Sommer Stress macht, wenn Außen- und Körpertemperatur identisch sind, da muss man dann mit einem kühlen Tuch drüberfahren)
+ Formate: EPUB, PDF und Text
+ W-LAN fähig (mir nicht sonderlich wichtig, werde es aber irgendwann mal testen). W-Lan kann ganz einfach durch klicken auf das Symbol angewählt und ausgeschaltet werden.
+ 1,4 GB interner Speicher
+ MicroSD Cards, bis 32 GB können verwendet werden
-/+ Wörterbücher: New Oxford American Dictionary, Oxford Dictionary of English, Oxford-Hachette French Dcitionary (EN-FR / FR-EN), Collins English German and German English Dictionary, Oxford Spanish Dictionary (EN-ES / ES-EN), Collins English-Italian / Italien-English Dictionary, Van Dale Pocketwoordenboeck Engels.Nederlands / Nederland Engels - > Ja, es ist schön, dass so viele Wörterbücher mitgeliefert werden, aber leider hat man sich nicht die Mühe gemacht, die deutsche Version für die Spanisch, Italienisch oder NL Wörterbücher aufzuspielen. Das ist eine Unverschämtheit. Wer nicht gut Englisch kann, kann nur mit zweien wirklich was anfangen. Das Oxford Dictionary of English ist sehr gut, enthält auch viele eher exotische Ausdrücke, die Fantasy Leser wie ich öfter mal nachschlagen, da macht das Collins English-German and German-English Dictionary eher mal schlapp. Hier fehlt mir leider auch ein Polnisches Wörterbuch, das hätte ich wirklich gebraucht und ich weiß nicht, ob man die Wörterbücher nachistnallieren kann.
+ Akkulaufzeit: Abhängig von dem, was man macht. eInk verbraucht nur beim Blättern Strom, wenn man viel im Menü unterwegs ist somit mehr als beim Lesen. Zudem auch temperaturabhängig, da Akkus sich vor allem im Winter wegen der Kälte schneller entladen. Die Akkuanzeige jedenfalls hätte ich gerne ganeuer mit Prozentangabe gehabt.
+ mp3 Funktion (OK, wer's braucht)

3. Vorinstallierte Bücher:
Rotkehlchen: Harry Holes dritter Fall
Ballaststoff: Angermüllers sechster Fall
Betriebsanleitung

4. Bedienung:
+ Touchfunktionen (tippen, halten, ziehen) inkl. Wischfunktionen (blättern Zoom und Verkleinern durch Spreizen/Zusammenführen) reagieren schnell und genau, auch mit Fingerbedienung, der Stift ist nicht notwendig.
+ Bedienelemente im Text: Seitennavigation, Notitzen, Schriftarten (Original, Amasis, Frutiger Neue, Palatino nova, Really No 2, Unvers Next, Verdana)
+/- Notizfunktion: Wichtig und funktioniert. Ruft man seine Notizen jedoch auf und hat mehrere Seiten davon, springt der Reader immer auf die erste Seite der Notizen, und man muss wieder blättern, um zu den späteren Notizen zu kommen, das nervt.
+ 8 Schriftgrößen (hier kann man auch einfach zoomen)
+ Ansicht kann angepasst werden: Seitenodus (Spalten Panoramabreite), Seitenbeschnitt, Ansicht einstellen (Original, Gesättigt, Details, Heller, Dunkler, Anpassen)
Handschriftliche Notizen können eingefügt werden
+ Wortsuche im Text
+ Ausrichtung (Hoch- und Querformat) über Menü, das macht der Sony gottlob nicht automatisch, das hat mich beim Bokeen rasend gemacht, besonders wenn sich der Zug gerade mal wieder in eine Kurve legte.

5. Das Blättern:
Das Blättern ist die mit Abstand wichtigste Funktion eines Readers. Man kann beim Sony entweder mit den Pfeiltasten unten oder mit Wischfunktionen blättern. Der Reader reagiert sehr schnell, jedoch blinkt es einmal schwarz, um das Nachbild zu entfernen, bevor die neue Seite angezeigt wird.

7. Laden über USB:
+ Großer Pluspunkt, man kann laden und lesen, muss das dem Reader nur beim Einstecken des USB Kabels mitteilen indem man Laden statt Datentransfer anklickt.

8. Übertragen von Bücher über USB von PC
Gerät wird sofort vom Rechner erkannt. Sehr schneller Datentransfer.
- Es können Unterverzeichnisse angelegt werden, leider übernimmt das System diese Unterverzeichnisse nicht, sondern lädt alle Bücher ohne Rücksicht auf deren Verzeichnisse, so dass man sich überlegen sollte, wieviele Bücher man auf dem Reader speichert. Man kann zwar nach Autoren suchen und einschränken, irgendwann wird es aber dennoch unübersichtlich. Das war beim Bookeen Cybook Opus besser gelöst. Die Bücher können nach Datum, Titel, Autor und Dateiname sortiert werden, hier sollte also mit Calibre für eine saubere Datensammlung gesorgt werden. Autoren und Titel können über die Suchfunktion gefunden und eingeschränkt werden.

9. Gehäuse aus Plastik ist in diesem Fall ein Vorteil, da Kunststoff Temperaturen schlechter leitet als Aluminium oder andere Metalle, das erhöht vor allem im Winter die Akkulaufzeit, da sich Akkus bei Kälte schneller entaden. Zudem ist Kunststoff leichter als ein Metallgehäuse.

10. MADE IN CHINA (leider)

11. Mit bisher untergekommene Bugs
- Abstürze, bei denen das Buch einfach beendet wird und man wieder im Menü landet. Dabei merkt er sich nicht, wo er abgestürzt war, sondern nur, wo man das letzte Mal in den Schlafmodus ging, da heißt es Blättern und Suchen.
- Verblättern: Plötzlich ist man an einer ganz anderen Stelle, obwohl man nur eine Seite weitergeblättert hat. Sucht man dann seine alte Stelle wieder, ist die plötzlich unter einer anderen Seitennummer. Setzt man da an, blättert man bei der nächsten Seite sonstwohin. Da bleibt nur eines: Zurück ins Menü, wieder ins Buch und Seite direkt anwählen.
- Touchscreen reagiert nicht mehr, passierte mir auch bei einem normalem 300 Seiten epub.

Fazit: Immer noch der beste und schnellste Reader auf dem Markt ABER Sony hat sich nicht wirklich die Mühe gemacht, den Reader wirklich für Deutschland anzupassen. Das Einzige Zugeständnis sind die deutsche Menüführung und ein DE-EN/EN-DE Wörterbuch. Die installierten Wörterbücher haben bis auf zwei alle EN als Basissprache und derzeitig stürzt er nach eienr Weile recht häufig ab, wenn man ihn nicht ab und an ganz ausschaltet, sondern nur immer schlummern schickt, auch bei normalen, kleinen Klassiker epubs ohne DRM.

Aktuell (28.10.11) möglicherweise noch interessante Informationen:
Bei großen pdf Dateien kann es dazu kommen, das das Touchpad irgendwann nicht mehr will und nur noch die Hardwaresteuerung reagiert.

Aktuell scheint es bei diesem Reader noch Probleme mit ADE zu geben:
"The T1 does not work yet with Adobe Digital Editions and it does come with Reader Software used to easily manage your device." - "To get Adobe Digital Editions to work on your Sony T1, you need to first install the new Reader App that is loaded on the device, install it to your PC. To get your Sony Reader working on Calibre you have to download the new BETA BUILD."
Oder
Die Sony Readersoftware auf dem Rechner installieren und da den Reader für DRM authorisieren.

Rückstellen auf Werksfunktionen, wenn man bei irgendwelchen Eingaben einen Fehler gemacht hat oder der Reset Knopf auch nicht reagiert (scheint sehr selten vorzukommen) oder wenn das Akku sich aus unerfindlichen Gründen zu schnell entlädt:
1 Wenn der Reader angeschaltet ist, sollte er komplett heruntergefahren werden:(POWER)-Knopf 3sec drücken und Frage mit JA bestätigen)
2 Drücken Sie den (POWER)-Knopf. Der Reader wird gestartet.
3 Während der Ladebalken angezeigt wird, drücken Sie gleichzeitig die beiden Tasten Vorblättern und Zurück und halten Sie die beiden Tasten gedrückt
4 Sobald die Startseite angezeigt wird (Achtung: warten, bis das Wort "Lädt..." am oberen linken Rand nicht mehr blinkt und verschwindet) lassen Sie den Knopf Zurück los und drücken ihn erneut, während Sie den anderen Knopf (>) Vorblätter nnoch gedrückt halten. Dann lassen Sie zuerst den Knopf Zurück los und danach den Knopf (>) Vorblättern. (Achtung: nicht gleichzeitig loslassen)
5 Tippen Sie im Dialogfenster auf JA. Der Hard Reset wird durchgeführt.
6 Schalten Sie das Gerät erneut an (POWER) und richten Sie es erneut ein (Region, Sprache, Datum)

Der Reader muss vor Betätigung des Hard Resets bereits einmal in Betrieb genommen worden sein.
Der Reader wird durch den Hard Reset auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt. Daher bitte vorher alle bereits auf den Reader übertragenen Titel sichern.
Die beider Inbetriebnahme gewählen Einstellungen (Land/Sprache) bestimmen die Auswahl der vorinstallierten Titel und die Sprache der Bedienungsanleitung

Ein erstes Firmware Update ist mittlerweile bei Sony erhältlich, das aber noch nicht alle Bugs in der DRM Verwaltung behebt:
Diese Aktualisierung der Software Reader for PC (1.1.03.11040) betrifft Folgendes:

Das Gültigkeitsdatum der Inhalte wird nun korrekt angezeigt und mit dem Reader synchronisiert
Der Konsument kann nun während der Installation den entsprechende E-Book Store für sein Land manuell auswählen
Allgemeine Verbesserungen zur Erhöhung der Stabilität und Leistungsfähigkeit
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159 von 165 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolles Gerät & definitiv eine Alternative zu Kindle, aber...., 29. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Sony Reader Wi-Fi (PRS-T1BC) Schwarz: E-Book-Reader mit integriertem E-Book-Shop. Neu: Internetzugang per Wi-Fi. Reader Store & offener Browser. 8-stufige Schriftvergrößerung, 6 Schriftarten zur Auswahl (Elektronik)
Wer einen Ebook-Reader kauft, kauft sich heute auch in einen Onlineshop ein. Und hier sind wir nun bei einer der wenigen Schwächen des neuen Sony Gerätes:

Liest man auch fremdsprachige Ebooks, v.a. englische und spanische, dann ist der Kindle mit dem Amazon-Shop punkto Einfachheit und Benutzerfreundlichkeit derzeit kaum zu schlagen.

Ich habe mich das gesamte Weihnachstwochenende herumgeschlagen, eine einfache Alternative zum Amazon-Shop zu finden. Bei deutschen und englischen Ebooks geht das ja recht gut. Aber bei spanischen wird es unübersichtlich. Der Höhepunkt war ein spanischer Anbieter, wo man sein Buch nicht einmal downloaden kann (Online Leseprogramm...). Auch hier ist Amazon gefühlsmäßig derzeit der kompletteste Shop (z.B. J.R.R. Tolkien "El Hobitt", HP Kerkeling "Bueno, me largo"), was ich durchaus als Kompliment aufgefasst haben will, aber auch als Ansporn für andere Anbieter.....

Warum eigentlich Alternative zu Kindle? Der Kindle ist als Gerät toll und sein Zusammenspiel mit Amazon ist nahezu unschlagbar. ABER die fehlende Kompatibilität zu EPUB, etc. ist eher mühsam. Auch Konvertierungsprogramme wie Calibre funktionieren hier aufgrund von DRM-Sperren nicht.

Es geht hier aber um den Sony Reader, also:

+ Leichtes, formschönes Gerät
+ Alle fahren derzeit auf Alu-Gehäuse ab. Das Sony Plastik ist dennoch sehr schön!
+ Einfache Bedienbarkeit (ich bin Technik-Laie; also ein wichtiges Kriterium!)
+ Toller und sauberer Kontrast, keine Ghost-Schemen
+ Webbrowser funktioniert sehr gut
+ Touch-Funktion ist eine der besten auf dem Markt
+ Stylus/Stift ist ebenfalls recht angenehm
+ USB-Kabel wird mitgeliefert (USB-MicroUSB)
+ Sensationelles Gewicht
+ Speichererweiterung mit MicroSD
+ Einfacher Download, wenn man mal die DRM-Authorisierung hat (siehe unten)
+ Viele Formate wie Epub,Txt, Pdf, etc.
+ Wifi funktioniert super (hier: mit 3WebCube)
+ Originaltasche von Sony mit Leselampe (nicht inkludiert, dafür schweineteuer, aber immer noch günstiger als die Kindle-Hülle) passt perfekt, edel, robust!

~ Wörterbücher: Es gibt grundsätzlich zwei Arten (1. Bedeutung englischer Wörter in englischer Sprache; 2. für Übersetzungen), wobei man immer recht gut Englisch können sollte, da die meisten Wörterbücher auf Englisch basieren z.B. Spanish-English, English-Spanish. Positiv ist beim Sony die bereits vorhandene Installation mehrerer Wörterbücher (besser als Kindle!). Die Qualität der Wörtebücher ist allerdings nicht besser als beim Kindle (z.B. Collins Concise Spanish-English Dictionary mit gerade mal 230.000 Begriffen). Hier steckt der Markt im Umbruch, also wird es sicher noch besser werden. Genial ist jedoch das pädagogische Potential, wenn meine Kids englische Bücher lesen und einzelne Wörter durch bloßes Anklicken übersetzen lassen können! So macht das Lesen fremdsprachiger Texte plötzlich Spaß!!!

- Bildschirmaufbau teils flatterhaft, vor allem beim Webbrowser; da wird man nervös.
- Reader-Store von Sony nicht im Betrieb
- Meine Kindle-Bücher kann ich.... (aber das wusste ich ja vorher)
- eReader muss mittels PC und USB-Kabel aufgeladen werden. Kein reguläres Ladekabel im Lieferumfang.

Fazit:

Mit dem Sony PRS-T1 baut Sony auf der Technik vorangegangener Generationen von eReadern auf. Somit haben wir ein kleines, robustes und zuverlässiges Gerät, das man guten Gewissens kaufen und empfehlen kann. Für meine Probleme mit spanischsprachigen Büchern bzw. die größere Benutzerfreundlichkeit von Kindle und den Amazon-Shop ziehe ich aus heutiger Sicht einen Wertungsstern ab.

4 Sterne

PS: Ohne DRM-Authorisierung funktionieren die Downloads von eBooks in der Regel nicht. Als Laie musste ich das erst lernen. Am besten auf dem PC (nicht eReader!) die Sony Reader-Software installieren (z.B. von deutschen Sony-Homepage). So nicht schon geschehen, als nächstes Adobe DRM installieren (inklusive Authorisierungsschlüssel/key) und den Sony eReader mit USB-Kabel an den PC anschließen. Mit der DRM-Authorisierung des PCs erfolgt automatisch die Authorisierung des eReaders. Das Downloaden klappt somit.

PPS: Die Sony Reader-Software ist nicht gerade genial, aber sie hilft beim Synchronisieren des eReaders und des PCs. Das ist auch gut, da das Downloaden von eBooks über den PC komfortabler ist, und man ja die Bücher dann auf den eReader übertragen will.

PPPS: Die Sony Reader-Software am PC kann auch (siehe Punkt Einstellungen) automatisch nach neuen Firmware-Versionen suchen und installiert diese am eReader. Hat problemlos funktioniert.

PPPPS: Meinen Vergleich zum Kindle 4 und zum Kindle Touch habe ich dieser Rezension als Kommentar beigefügt.
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111 von 116 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer hätte gedacht, daß ich mal ein E-Book-Fan werde?, 8. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Sony Reader Wi-Fi (PRS-T1BC) Schwarz: E-Book-Reader mit integriertem E-Book-Shop. Neu: Internetzugang per Wi-Fi. Reader Store & offener Browser. 8-stufige Schriftvergrößerung, 6 Schriftarten zur Auswahl (Elektronik)
...Ich jedenfalls vor noch wenigen Monaten gar nicht. Meine Meinung war immer: Brauch ich nicht, will ich nicht, ich liebe meine Bücher, wie sie sind. Nun bin ich aber zu dem Schluß gekommen, daß ein Reader meine Bücher zwar nie ganz ersetzen wird, sie aber wunderbar ergänzt und mich ganz generell seeehr happy macht. Ich habe mir vor dem Kauf einige Testberichte durchgelesen und mich dann ganz klar für den Sony PRS T1 entschieden, da er einfach der beste zu sein schien. Und dem ist meiner Meinung auch so. Hier die Dinge, die ich an ihm liebe (und ein paar verbesserungswürdige Aspekte, die mich aber nicht nennenswert weniger happy machen), dazu noch ein paar Tips zum Thema Zubehör:

1. Klein, leicht, überall dabei: Ich lese erstens gerne, viel und schnell, daher ist es zB im Urlaub sicher leichter, so ein Teil mitzunehmen, als 10 "echte" Bücher. Zweitens habe ich Probleme mit den Händen und Fingern, sie schmerzen schnell ' da hält sich so ein kleines Ding auch viel leichter ' v.a. nächtens im Bett (außerdem raschelt nix beim Umblättern). Und einen leichteren als den Sony gibt es meines Wissens nach auch noch gar nicht ;o)
Eine Schutzhülle ist meiner Meinung nach ein Muß. Zum einen zerkratzt sonst sicher schnell das Display beim Transport, zum anderen finde ich den Reader (v.a. wenn es ums Lesen im Liegen od. in der Badewanne geht) so angenehmer zu halten. Absolut empfehlen kann ich die "Embrace" von Tuff-Luv (auf Amazon erhältlich). Sie ist für das, was sie bietet, preiswert: Außen angenehm weich, man kann sie, ohne daß sie brüchig wird, umbiegen. Ein Bedienstift findet darin Platz und Lämpchen kann man gut befestigen (mehr zu Stift und Lämpchen weiter unten). Sie hat außerdem auf der linken Innenseite eine Art Griff, wo man seine Finger, wenn mans nach hinten geklappt hat, reinschieben kann, sodaß der Reader beispielsweise nicht in die Badewanne fallen kann ;o) Und das Bändchen, das das Mäppchen zu hält, kann man, wenn man es aufmacht und umklappt, auch wieder wunderbar zum Festmachen verwenden. Ich hoffe, das ist verständlich, würde ja gerne Bilder einfügen, aber scheint ja nicht zu gehen... Es gibt aber auf der Amazonseite des Produkts eh ein paar Bilder. Jedenfalls kann man mit dem Mäppchen ganz lässig in jeder Position lesen ' einhändig oder beidhändig, fest im Griff oder locker an einem Finger eingehängt, da gibt es viele Möglichkeiten...Hauptsache, man muß man nicht wie bei einem Buch immer was offenhalten odgl.

2. Ein super Display, das aussieht, als würde man von richtigem Papier lesen. Sehr augenfreundlich! Zudem kann man die Schrift verstellen, wie es einem paßt ' abends mache ich mir die Schrift also schonmal etwas größer. Man hat alle Vorteile eines Touchdisplays und dazu ein paar wichtige Knöpfe, die das Handling sehr einfach und intuitiv machen. Ich empfehle den Kauf eines sog. Bedienstiftes für kapazitive Displays (gibts auch auf Amazon). Damit kann man das Display ganz wunderbar bedienen, ohne es zu beschädigen ' beim mitgelieferten Plastikstäbchen hätte ich immer Angst, es zu zerlratzen. Meist reichen auch die Finger, aber wenn mal mehr zu tun ist, ist es mit dem Stift leichter ' bzw auch genauer, wenn man nicht grade ganz dünne Finger hat.
Wenn es dunkel wird und man nicht in einem erleuchteten Raum sitzt oder zB der Partner schlafen will, braucht man ein Leselämpchen. Ich empfehle hierzu, nachdem ich erst 2, die ich bereits vorher für normale Bücher hatte, ausprobiert und für nicht ausreichend gut befund habe, allerwärmstens entweder die "Kandle by Ozeri II" oder "Kandle by Ozeri Flex" (beides auf Amazon erhältlich). Ich habe beide, empfand aber letztlich die Flex als noch etwas angenehmer, da mir die Kandle II fast ZU hell ist. Die Flex kann ich so verbiegen, daß das Licht rel. weit weg und oben ist, dann blendet nix und es ist mir hell genug. Aber auch die Kandle II ist gut. Beide sind sehr leicht und leuchten das Display gut aus (2 Helligkeitsstufen). Beide kann man entweder direkt auf dem Reader oder auf dem Reader samt Hülle in den verschiedensten Positionen befestigen.

3. Eine schier endlose Akkulaufzeit. Ich habe das Teil zu Weihnachten bekommen und seither nur 1x, beim Erhalt, aufgeladen. Er ist noch nichtmal ansatzweise leer (nach 1,5 Monaten und vielen Lesestunden)! Man kann per USB laden (gleichzeitig entweder lesen oder Dateien raufladen), man kann aber auch günstig einen Ladestecker kaufen, in den man das USB-Kabel reinsteckt und dann ab in die Steckdose damit.

4. Nützliche Lese-Funktionen: Umblättern per Fingerwischer oder Tastendruck. Mit 1 Klick kann ich ein "Eselsohr" in einem Buch machen (er merkt sich aber auch so, wo ich stehengeblieben bin und macht das Buch beim erneuten Öffnen genau dort wieder auf), ich kann Notizen anfertigen ' handschriftlich (schreiben, zeichnen ' direkt auf die Seite im Buch oder in einer neuen Datei) oder mit Touchscreen-Tastatur, die bei Bedarf aufscheint. Verstehe ich ein Wort in einem englischen Buch nicht ' 1x draufdrücken, schon geht das Wörterbuch auf. Wahlweise kann ich es auch googeln oder bei Wikipedia nachschlagen lassen. Die Bücher kann man (empfehlenswert, wenn man viele hat) in Sammlungen ordnen und ansonsten nach Datum oder alphabetisch anzeigen lassen, als Liste oder im Raster. Selbstverständlich gibt es auch eine Suchfunktion für Stellen im Buch bzw. für Notizen.
Übrigens kann man den Bildschirm auch jederzeit zwischen horizontal und vertikal umstellen, ich bevorzuge aber die klassische senkrechte Ansicht ' wie bei einem Buch halt auch.

5. Internet: Ich bin kein Fan von Tablet-PCs. Ich brauche nicht immer und überall online zu sein. Aber mit dem Reader kann man auch ins Internet (zuhause oder an einem Hotspot odgl., per W-LAN) und wenn man eben schnell was nachschauen oder ein E-Mail beantworten will, so geht das recht gut. Zwar nur in s/w, aber es reicht für meine Bedürfnisse vollauf. Dafür, daß es ein E-Book-Reader ist, geht der Browser noch recht schnell, wie ich finde. Und ein Tablet ist teurer, schwerer und hat ein glänzendes Display, das einen Akku ungleich schneller verbraucht. Und wenn mein Reader unscheinbar im Mäppchen rumliegt, klaut den eher keiner, glaub ich ;o)

6. Audio: Kann er auch ' ob Audiobooks oder Musik (Kopfhörer notwendig). Dafür sollte man dann aber mit einer zusätzlichen Micro-SD-Karte (bis 32 GB) Platz schaffen. Der integrierte Speicher reicht für über 1000 Bücher, aber solches Zeug braucht halt mehr Platz.

7. Formate: Der Reader kann EPUB, was anscheinend das gängigste Format ist (ich würde mir nie einen Kindle kaufen - erstens kann er nicht soviel, ist weniger handlich, zweitens ist man dann an diesen einen Anbieter gebunden). Dazu noch PDF und TXT. Hier kommt dann schon ein kleiner Nachteil ' man muß erstmal rausfinden, wo man seinen Lesestoff herbekommt. Wenn man, wie ich, gerne Englisch liest und das in einem nicht grade Mainstream-Genre, dann muß man sich erstmal gut umsehen. Einfach aus anderen Ländern bestellen geht zB aufgrund von Lizenzen meistens nicht. Aber dann findet man doch zB einen Verlag in den USA, die ihre E-Books international ganz ohne Aufriß verkaufen. Und wenn man sich ein bißchen schlaumacht, findet sogar ein Mensch, der wie ich am PC nicht grade ein Super-Ass ist, eine Möglichkeit, Kindlebooks auf Amazon zu kaufen und dann auf das Gerät zu transportieren...
Auf alle Fälle empfehle ich, sich das gratis Programm Calibre runterzuladen. Es ist viel besser als das zum Gerät gehörige "Reader for PC". Man kann damit sehr übersichtlich seine Sammlung verwalten und auch auf den Reader übertragen. Des weiteren kann man Formate umwandeln ' etwa MOBI in EPUB odgl. Allerdings nur bei DRM-freien E-Books (also die man ohne DRM kaufen konnte oder wo irgendwie das DRM plötzlich weggekommen ist...;o))

8. Sonstiges: Bemängeln würde ich bei den Wörterbüchern, daß es nur eine E-D-Übersetzung gibt und ansonsten nur von der jeweiligen Sprache auf Englisch. Macht mir persönlich zwar nix, ist aber verbesserungswürdig. Und wenn man schon mit einem Sony-Shop für E-Books angibt, sollte es auch einen für nicht-USA-Nutzer geben. Kommt aber angeblich bald. Mal sehen. Bis dahin gibts ja auch andere Anbieter, ob zum Kauf oder aber auch gar nicht so wenige gratis Bücher ' v.a. "Klassiker" gibts haufenweise gratis.
Würde ich selbst so ein Gerät bauen, würde ich die Ränder vlt. einen Tick breiter machen, dann könnte man es auch ohne Schutzhülle besser halten, ohne unabsichtlich auf die Tastatur zu tatschen. Und ich würde eine matte Oberfläche für den Rahmen nehmen, dann müßte man, wenn man wie ich recht blendempfindlich ist, nicht so auf den richtigen Winkel der Leselampe achten (ich habe den schwarzen, bei dem roten und dem weißen Modell ist das eh nicht so). Aber das sind wirklich nur kleine Mankos, die man alle ' je nach Bedürfnissen ' irgendwie ausgleichen kann.

Fazit: Ich liebe meinen Sony, ich finde, er ist jeden Cent wert (er ist nur wenig teurer als vergleichbare Modelle, kann aber eigentlich immer einiges mehr als der jeweils andere), ich hoffe, er hält lange, und ich wünsche mir, daß es bald viel mehr oder noch besser ALLE Bücher auch als E-Book gibt. Auf alle Fälle würde ich mich aber immer wieder für dieses Gerät entscheiden! =)
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89 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Entkräftung der 1-Stern Bewertungen, 6. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Sony Reader Wi-Fi (PRS-T1BC) Schwarz: E-Book-Reader mit integriertem E-Book-Shop. Neu: Internetzugang per Wi-Fi. Reader Store & offener Browser. 8-stufige Schriftvergrößerung, 6 Schriftarten zur Auswahl (Elektronik)
Hallo,
auch ich besitze seit Weihnachten dieses eBook. Ich habe auch schon diverse Male die hier aufgeführten 1-Stern Bewertungen kommentiert. Jetzt tue ich dies in einer eigenen Rezension und gehe darüber hinaus und berichte über meine Erfahrungen mit dem Gerät.

- Fehlendes Farbdisplay: Natürlich hat dieses Gerät KEIN Farbdisplay, da es mit der eInk Technologie nicht möglich ist, Farben darzustellen. Das sollte eigentlich jeder, der über die Anschaffung eines eBooks nachdenkt, wissen. Es ist kein "kleines iPad", sondern ein völlig anderes Gerät, was lediglich einen berührungsempfindlichen Bildschirm hat. Die Vorteile der eInk Methode liegen auf der Hand. Man kann in der Sonne lesen, es verbraucht fast keinen Strom die Seiten anzuzeigen (lediglich das Umblättern erfordert Energie) und es sieht dem "Papier" am ähnlichsten.

- kein Support für Adobe DRM: Bitte was? Sorry, aber der Reader kann natürlich, wie die meisten, Adobe DRM lesen. Allerdings muss man natürlich diese Bücher LEGAL erwerben, eine GÜLTIGE Lizenz auf dem eigenen PC haben und dann mit der SONY Reader Software diese Bücher durch Synchronisation auf den Reader laden. Es schließt sich alleine schon logisch aus, dass man diese Bücher einfach per Drag&Drop auf das Laufwerk vom Reader "draufzieht". Ich habe bereits etwas 13 Bücher erworben und alle ohne Probleme, innerhalb von Sekunden auf meinem Reader gehabt. Damit ist es natürlich auch möglich, eBooks aus Bibliotheken auszuleihen, sofern diese das auch anbieten.

- nervige Firmwareupdates: Ich habe den Reader, wie gesagt, schon seit Weihnachten und hatte bisher zwei mal das Vergnügen mit einem Update. Das ging bei mir (DSL Leitung) innerhalb von 1 Minute auf den PC und dann innerhalb von 3-4 Minuten war mein Reader wieder vollkommen startklar. Es gab keinerlei Probleme, dass sich etwa die Software aufhängt, oder dass dann Bücher verschwunden sind. Alles war wie gewohnt da, nur eben in einer neuen Version. Wie kann man sich eigentlich darüber beschweren, dass ein Konzern kostenlose Updates für ein Gerät anbietet?! Alle Geräte werden heute mit Firmware Updates ausgestattet, ob es jetzt ein eBook Reader, ein BluRay Player, das Navi, iPhone oder sonst etwas ist. Solange es problemlos funktioniert ist es das beste, was es gibt.

- beim Umblättern wird die Schrift schwarz und es "flackert": Ja. Das ist der eInk Technologie geschuldet. Das Umblättern dauert aber nur halb so lange, als wenn ich ein Buch per Hand umblätter. Was dieser Kritikpunkt also soll, entzieht sich meinem Verstand.

- schlechte Wörterbücher: Nun ja, es kommt darauf an, in welcher Sprache man die eBooks liest. Es gibt ein, meiner Meinung nach, sehr gutes "Englisch-Deutsch" und "Deutsch-Englisch" Wörterbuch. Die anderen Wörterbücher benötige ich nicht. Ich zähle sie jetzt aber einfach mal alle auf: New Oxford American Dictionary, Oxford Dictionary of English, Oxford-Hachette French Dictionary (EN-FR und FR-EN), Collins (English-German und German-English), Oxford Spanish Dictionary (EN-ES und ES-EN), Collins English-Italian Dictionary und Collins Italian English, Van Dale Pocketwoordenboek Engels-Nederlands und Nederlands-Engels.
Wer NOCH mehr Wörterbücher haben möchte, kauft sich am besten ein elektronisches Wörterbuch, was extra für diesen Zweck entwickelt worden ist.

- keine Amazon eBooks: Kann es nicht. Das ist aber nicht dem Sony Reader geschuldet, sondern Amazon. Hier betreibt Amazon eine Politik, die dazu dient, das eigene Gerät Kindle und die damit verbunden eBooks zu verkaufen. Kein anderes Gerät, außer der Kindle ist in der Lage dieses Format zu öffnen. Dafür ist der Kindle nicht in der Lage, das Standard-Format "epub" zu öffnen. Epub wird von allen anderen gängigen eBook Stores vertrieben, darunter zählen Libri, Thalia, Mayersche, etc. Die "kostenlosen" Klassiker, die man hier bei Amazon immer wieder findet, findet man meistens auch kostenlos bei Projekt Gutenberg. Das ist genauso legal und genauso gut, wie die Kindle Version.
Das Konvertieren von Amazon Format ins epub ist verboten und abgesehen davon, funktioniert dies auch nur mit dubioser Software. Andersrum genauso. Epub DRM ist genauso geschützt, wie das Amazon Format.

- Notizen, die den Speicher füllen: Das Problem hatte ich bisher noch nicht, ich glaube aber, dass dies sehr nervig ist und mitunter ein Grund sein kann, den Reader zurück zu geben. Mein Rat, einfach ausprobieren und hoffen, dass man nicht dabei ist. Das Problem scheint ja ohnehin nur einen sehr begrenzten Kundenkreis zu betreffen.

Das einzige Problem, was ich mit dem Reader bisher hatte war, dass wenn ich die Seiten per Finger auf dem Display umgeblättert habe, ein Wort auf der nächsten Seite markiert war. Das hat sich aber seit dem letzten Firmware Update gelegt und ist nicht noch einmal vorgekommen.

Ich werde meine Rezension gelegentlich aktualisieren, um weitere "Kritikpunkte" eventuell auszuräumen.

UPDATE vom 21.03.

Laut Sony ist mit dem letzten Update der ReaderSoftware das Problem der sich duplizierenden Notizen gelöst worden. Ob dies zutrifft kann ich nicht beurteilen, da bei mir dieses Problem nicht auftrat.
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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Reader der alles kann..., 7. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Sony Reader Wi-Fi (PRS-T1BC) Schwarz: E-Book-Reader mit integriertem E-Book-Shop. Neu: Internetzugang per Wi-Fi. Reader Store & offener Browser. 8-stufige Schriftvergrößerung, 6 Schriftarten zur Auswahl (Elektronik)
Ich besitze den Reader seit Weihnachten und bin sehr zufrieden. Ganz besonders überzeugt mich der hohe Funktionsumfang bei den Notizen (Handschrift) sowie der eingebaute MP3 Player für Hörbücher. Durch eine MicroSD Karte lässt sich der Speicher bis auf 32 GB vergrößern, was gerade für die Hörbücher unglaublich praktisch ist. Mit DRM und den Übertragungen hatte ich bislang überhaupt keine Probleme, obwohl ich Adobe Digital Editions nicht installiert habe, sondern mir nur eine Adobe ID geholt habe. Den Reader befülle ich über die Sony for Mac Software und über Calibre, je nachdem ob ich Titel kaufe oder mir Kostenloses, etwa von Project Gutenberg, herunterlade. Beides funktioniert absolut ohne Probleme.
Besonders gut gefällt mir auch die Möglichkeit Ebooks aus der Bibliothek auszuleihen, was für mich beim Kauf auch den Ausschlag für den Sony Reader gab.
Ich kann den PRS-T1 guten Gewissens jedem empfehlen, der nicht nur gekaufte Bücher lesen will, sondern auch gerne ausleiht, viele Notizen macht und Hörbücher hört. Man bekommt ein sehr flexibles Gerät zu einem vernünftigen Preis und wenn Sonys Reader Store im Frühjahr 2012 an den Start geht wird das Bücherkaufen genauso komfortabel wie bei Amazon. Einfach ein tolles Gerät!

Nachtrag Oktober 2012:
Tja der im Frühjahr versprochene Sony Store ist nun noch immer nicht eröffnet und es gibt auch keinen neuen Zeitpunkt. Mit dem Gerät als solches bin ich zwar nach wie vor hoch zufrieden, aber die Kauferei über den Computer ärgert mich doch. Werde mir vermutlich nun doch einen Kindle zulegen und diesen nur noch für die Ausleihe aus der Bibliothek nutzen. Schade eigentlich.
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48 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Reader, 29. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Sony Reader Wi-Fi (PRS-T1BC) Schwarz: E-Book-Reader mit integriertem E-Book-Shop. Neu: Internetzugang per Wi-Fi. Reader Store & offener Browser. 8-stufige Schriftvergrößerung, 6 Schriftarten zur Auswahl (Elektronik)
Ich hatte wegen den teilweise etwas zurückhaltenden Rezensionen etwas gezögert, aber habe mir dann doch den Sony Reader bestellt, und bin begeistert.

Kenne auch einige andere vernünftigen Reader (Kindle+co), und finde: Gewicht, Batterie, Speicher, Gehäuse, und E-Paper sind bei allen faktisch gleich, klar gibt es kleine Unterschiede, aber für mich fällt das beim Gebrauch kaum ins Gewicht, so auch beim PRS-T1. Inbetriebnahme beim PRS-T1 war problemlos, wlan direkt da, Synchronisation mit calibre ging sofort, alle meine Bücher drauf und fertig (epub kein Problem) ... der Sony e-store geht noch nicht, aber ich muss meine Bücher ja auch nicht bei Sony kaufen, stört mich gar nicht.

Das Killer-feature beim Sony ist der Touchscreen, der funktioniert super und nach einigen Tagen würde ich nie wieder einen Reader ohne Touchscreen kaufen, Blättern ist viel angenehmer, aber vor allem die Möglichkeit durch Berühren eines Wortes die Übersetzung zu bekommen (Standard ist nur nach Englisch, aber das ist für mich OK) ist so ein Mehrwert, dass ich über einen Reader ohne Touchscreen gar nicht mehr nachdenken würde ... sorry Amazon, aber vielleicht kommt der Kindle Touch ja auch irgendwann nach Europa.

Für mich eine klare Kaufempfehlung.
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt - Wenn man weiß was man will, 30. Januar 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Sony Reader Wi-Fi (PRS-T1BC) Schwarz: E-Book-Reader mit integriertem E-Book-Shop. Neu: Internetzugang per Wi-Fi. Reader Store & offener Browser. 8-stufige Schriftvergrößerung, 6 Schriftarten zur Auswahl (Elektronik)
Nun, man muss natürlich wissen was man will. Ich möchte ein leichtes Gerät mit ordentlicher Laufleistung, einem guten Display und der Möglichkeit Daten leicht zu übertragen. Wenn ich lese, dass jemand bei Amazon eBooks im Kindle-Format kauft und sich wundert, dass eben diese nicht auf dem Sony Reader laufen, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Da hat jemand Interesse an einem elektronischen Lesegerät, ist aber nicht in der Lage mal zu googlen was das Gerät kann und welche Formate es unterstützt. Unwissenheit sollte nicht zu Kritik führen.
Wenn man das Gerät hacked gibt es übrigens die Möglichkeit auch das Kindle-App zu nutzen. Schließlich läuft ein Android-Betriebssystem im Hintergrund.
Nun ja...
Was mich angeht, ich bin sehr zufrieden. Der Reader ist kinderleicht und intuitiv zu bedienen, ich habe meine Lieblingsbücher und Fachliteratur nun immer in der Handtasche und kann Wartezeiten sinnvoller nutzen oder einfach mal gemütlich auf der Couch schmökern. Ich synchronisiere mit dem Programm Calibre mit welchem man auch Formate bequem umwandeln kann. PDF's und Text-Dateien zeigt der Reader ordentlich an.
Ich kann den Sony PRS T1 nur empfehlen.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sony statt Thalia !!!, 15. Januar 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Sony Reader Wi-Fi (PRS-T1BC) Schwarz: E-Book-Reader mit integriertem E-Book-Shop. Neu: Internetzugang per Wi-Fi. Reader Store & offener Browser. 8-stufige Schriftvergrößerung, 6 Schriftarten zur Auswahl (Elektronik)
Vorher besaß ich den Oyo von Thalia, welcher eine einzige Frechheit war - Preis/Leistung schien auf den ersten Blick ok, aber nach ein paar Wochen war der Oyo schon nicht mehr zu gebrauchen.

Und jetzt besitze ich den PRS T! von Sony und muss sagen schon beim Auspacken hat er einen deutlichen WOW Effekt. Das Gehäuse schein sehr robust, er ist leicht und liegt gut in der Hand.
Das Umblättern der Seiten bei epubs geht sehr schnell - und bei "normal" großen pdfs ebenso - Ich lesen von der Uni aus recht viele wissenschaftliche Bücher die mal schnell über 1000 Seiten haben, da kann es dann ab und zu zu etwas längeren Ladezeiten (gefühlte 2 sekunden statt einer) kommen.
Der Kontrast und die Bildschärfe des Sony Reader ist der wahnsinn im Vergleich zu meinem Oyo - hier kann man wirklich ewig lesen ohne Kopfschmerzen zu bekommen.

Das einzige was mich etwas stört ist die Tatsache dass man wieder keine eigene Ordnerstruktur einrichten kann. Vor allem bei meinen "Uni Büchern" ist das recht nervig, da diese oft aufgeteilt sind in "Einleitung" Hauptteil" "Schluss" und somit mehrteilig sind und oft die gleichen Namen haben. Der Sony Reader ordnet diese zwar chronologisch nach Aufnahme Datum aber trotzdem wird das ganze schnell unübersichtlich.
etwas Abhilfe kann man sich nur mit der Funktion "Sammlungen erstellen" schaffen, denn hier ist es möglich (im Gegensatz zum Oyo) eigene Sammlungen wie "Fantasy", "Thriller" oder eben auch "Uni-Bücher" zu erstellen und die Bücher dorthin zu verlinken - Das eigentliche "Bücherregal" bleibt zwar unübersichtlich, aber geht man den Weg über seine erstellten Sammlungen hat man schnell das was man sucht.
Alles in allem keine optimale Lösung, aber ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung.

Spitze ist vor allem die Wikipedia funktion - hat man bei einem Fremdwort oder Fachbegriff mal keine Ahnung was es heißt, drückt man einfach drauf und bekommt gleich eine Übersetzung angezeigt und die möglichkeit bei Wikipedia danach zu suchen (vorallem bei historischen Romanen seeeehr interessant, da man gleich realität mit fiktion vergleichen kann)
einzig komisch ist noch, dass Sony einen Stift für handschriftliche Notizen mit liefert welche man querbeet im ganzen Buch eintragen kann, aber keine Halterung dafür am Reader selbst vorhanden ist.
Dh im Garten lesen und Notizen machen geht nur über die digitale Tastatur - es sei denn man schleppt den Stift immer seperat mit.

Alles in Allem ein top Reader zum fairen Preis - lieber die 20€ mehr ausgeben und einen wirklich guten Reader bekommen (und NICHT den Oyo kaufen!!!)
einzige Abzüge sind die Ordnerstruktur und die komische Stiftlösung, aber das ist ja auch alles geschmackssache ob man das wirklich braucht.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bestimmt eine gute Alternative mit ein paar kleinen Mankos, 3. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Sony Reader Wi-Fi (PRS-T1BC) Schwarz: E-Book-Reader mit integriertem E-Book-Shop. Neu: Internetzugang per Wi-Fi. Reader Store & offener Browser. 8-stufige Schriftvergrößerung, 6 Schriftarten zur Auswahl (Elektronik)
******** Lieferumfang und technische Details *************

Mit dem Reader mitgeliefert werden ein Touchpen sowie ein USB-Kabel für den PC. Über das Kabel können die Bücher auf den Reader geladen werden. Der Reader wird eigentlich auch nur über den PC aufgeladen, wer das nicht möche, kann sich aber günstige Adapter für die Steckdose besorgen. Da der Akku aber ohnehin recht lange hält, halte ich das nicht für nötig. Ich musste den Reader bisher nur einmal zu Beginn voll aufladen und habe bereits einige Bücher gelesen. Es wird aber bald soweit sein, den Reader neu aufzuladen. Die Akkulaufzeit von einem Monat, die Sony angibt, stimmt also in etwa.

Der eBook-Reader ist recht klein und liegt gut in der Hand. Er ist fast so dünn wie ein Bleistift und wiegt mit 168 Gramm so gut wie gar nichts.

Der PRS-T1 hat einen integrierten Speicher von 2 GB, der für ungefähr 1200 eBooks reicht. Falls das jemandem nicht ausreichen sollte, kann der Speicher aber auch mittels einer MicroSD-Karte erweitert werden. Eine solche Karte ist auch recht günstig zu erwerben.

Mit dem Reader kann man übrigens auch Hörbücher oder einfach nur Musik hören - man muss nur ein paar Kopfhörer anstecken, denn Lautsprecher sind in dem Gerät nicht eingebaut. Aber Achtung: Es sind keine Kopfhörer im Lieferumfang enthalten!

Um gleich von Anfang an in den Lesegenuss zu kommen sind bereits zwei eBooks sowie die Betriebsanleitung auf dem Reader vorgeladen. Letztere habe ich übrigens noch nie benötigt, denn der Sony Reader PRS-T1 erklärt sich vollkommen von selbst. Probleme hatte ich damit noch nie. Ich frage mich wirklich, was in den 182 Seiten wohl so drin steht, wenn doch alles so einfach ist.

Der PRS-T1 ist wie bereits erwähnt WLAN-fähig und mann kann mit dem Reader sogar im Internet surfen. Das macht aber keinen Spaß und würde ich nicht empfehlen. Praktisch ist lediglich etwas, das in Deutschland aber noch nicht möglich ist: Das Laden von eBooks direkt vom Reader auf den Reader. Wann Sony den eBook-Shop auch für Deutschland eröffnet. ist noch nicht klar.

******** Laden von eBooks auf den Reader *********
Der Sony Reader PRS-T1 unterstützt (fast) alle gängigen Formate für eBooks, insbesondere auch das *.epub, Standardformat für eBooks. Das Laden von gekauften Büchern auf den Reader ist sehr leicht und braucht eigentlich keine Anleitung.

Die mitgelieferte Software für den PC ist nicht einmal unbedingt nötig, denn man kann das eBook auch einfach direkt auf den 'Wechseldatenträger' laden. Einzig und allein unbedingt installieren muss man die Software (oder alternativ Adobe Digital Editions), um die DRM-geschützten Dateien freizugeben.

Besonders praktisch finde ich, dass man auch PDFs ganz einfach auf den Reader laden und dann dort lesen kann. So ist es mittlerweile viel bequemer, Leseproben zu lesen, weil ich das nicht mehr am PC machen muss. PDF-Dateien werden jedoch optisch nicht so schön dargestellt wie EPUBs. Aber auch das ist kein allzu großes Problem, denn wer möchte, kann die PDF-Datei mit der Freeware Calibre zu einer EPUB-Datei konvertieren, die dann schöner dargestellt wird. Ein kleines Problem habe ich dabei noch festgestellt: Kopf/Fußzeilen werden dann einfach in den Fließtext miteingebaut, wie man bei dem Bild rechts erkennen kann. Die Seitenzahlen von Midnight Sun befinden sich somit mitten im Text. Ich glaube aber schon einmal irgendwo gelesen zu haben, dass es auch dafür eine Funktion bei Calibre gibt. Da muss ich mich aber noch genauer damit auseinandersetzen.

Nur ein großes Problem habe ich mit meinem Reader, aber da kann Sony nichts dafür: Die Cover der Bücher sind bei den meisten eBooks, die ich bisher gekauft habe, nicht in der Datei enthalten. An und für sich ist das kein großes Problem, aber es sieht im Menü einfach unschön aus. Auch hier schafft Calibre aber Abhilfe, denn nachträglich ein Cover hinzuzufügen ist kein Problem. So sieht wenigstens die Übersicht schöner aus.
Im Schlafmodus bleibt allerdings die Titelseite, wie sie vom Verlag herausgegeben wird, erhalten. Um dieses Problem zu beheben müsste man noch epub zu epub konvertieren, was mit DRM-geschützten Dateien aber nicht möglich ist. Schade!

********** Das Lesen mit dem Sony Reader ************
Das Lesen mit dem Sony Reader PRS-T1 ist sehr bequem und äußerst praktisch, aus vielen Gründen.

Zum einen kann man endlich gemütlich, einhändig lesen, ohne irgendwelche Seiten festhalten zu müssen. Zum anderen ist der Reader sehr leicht, sodass einem nach langem Halten des 'Buches' die Hände nicht wehtun. Des Weiteren kann der Leser den Reader auch vollkommen seinen Wünschen anpassen, denn so gut wie alles ist verstellbar.

Je nach den eigenen Vorlieben kann man sich eine Schriftart mit/ohne Serifen einstellen, sowie die Schriftgröße anpassen. Das geht ganz einfach über das Menü. Die einzelnen Dateien sind, was ihre Schriftgröße anbelangt, etwas unterschiedlich, aber ich konnte bisher immer die richtige Größe für mich finden.

Außerdem kann man sehr bequem von Seite zu Seite springen, einfach über die Seitennavigation, die sich ebenfalls im Menü befindet. Ich finde es besonders toll, dass ich so endlich auch einmal bei Büchern ohne Inhaltsverzeichnis ein Verzeichnis habe :) Denn ich schaue mir sehr oft an, wie lange ein Kapitel ist, bevor ich es lese. Besonders wenn ich abends schon müde bin!

Eine witzige Sache: Die Seitenanzahl der eBooks, die unten angegeben wird, stimmt nur selten mit der Hardcoverausgabe (oder einer anderen) überein. Die unterschiedliche Schriftgröße ist daran aber nicht Schuld. Warum ich im eBooks plötzlich über 100 Seiten weniger haben sollte, ist mir bisher noch rätselhaft. Aber damit kann man natürlich leben ;)

Für Leser, die sich bestimmte Textpassagen gerne merken oder einen Kommentar hinzufügen möchten, gibt es auch sehr bequeme Funktionen. Man kann ganz einfach Wörter und ganze Sätze markieren, und zu diesen Notizen hinzufügen. Letzteres geht entweder mittels Touch-Tastatur oder handschriftlich mit dem Touchpen. Die Notizen sind später alle sehr übersichtlich wiederauffindbar. Ich habe diese Funktion aber noch nie benützt, weil ich meine Notizen doch lieber handschriftlich NACH dem Lesen aufschreibe - währenddessen würde es mich nur viel zu sehr von der Handlung ablenken.

Mittels der Markierung kann man auch ganz einfach ein Wort im Wörterbuch suchen lassen. Das ist besonders bei englischsprachigen Büchern nützlich, wenn man das Vokabel gerade nicht kennt. Sony hat bereits einige zweisprachige, aber auch einsprachige Wörterbücher vorinstalliert, von denen man vorher einstellen kann, welches man benutzen möchte. Ich persönlich finde diese Wörterbuchfunktion unheimlich praktisch. Wenn ich früher ein englisches Buch gelesen habe, und ein Wort nicht kannte, habe ich einfach darüber gelesen und gehofft, es aus dem Zusammenhang zu verstehen. Heute markiere ich das Wort einfach mit dem Finger (oder dem Touchpen, den ich persönlich aber noch nie benutzt habe!) und weiß, was es auf Deutsch bedeutet. So lässt sich noch viel angenehmer auf Englisch lesen!

Leider gibt es ein riesengroßes Manko bei meinem Sony Reader: Die Oberfläche vorne glänzt und ist nicht so schön matt wie die Rückseite. Dadurch wird auch eine Lichtquelle hinter mir und dem Reader reflektiert, was mich ziemlich vom Lesen ablenkt. Ich habe davon bereits vor dem Kauf gelesen und mir gedacht, dass es mich selbst vermutlich nicht so stören würde, weil ich den Reader dafür ja schon schräg halten muss. Fehlanzeige! Gott sei Dank gibt es aber auch hierfür eine äußerst praktische, wenn auch nicht ganz günstige Lösung: Matte Skins.

*********** FAZIT ***********
Der Sony Reader ist toll und ich gebe ihn nicht mehr her. Ich habe bereits einige eBooks damit gelesen, und werde es auch in Zukunft noch tun. Momentan finde ich es manchmal sogar schade, wenn ich wieder zu einem 'echten' Buch greifen muss, weil ich die ja auch noch lesen möchte.

Er ist leicht, handlich, kann überall hin mitgenommen werden und ist einfach nur praktisch. Ich kann ihn auf jeden Fall weiterempfehlen!
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