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52 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cool, Cooler, Cooper
In der Kneipe eines mexikanischen Fischerdorfes verspricht eine schöne Frau namens Leah demjenigen 2.000 $, der bereit ist, mit ihr zu kommen, um ihren Mann zu retten, der in seiner Goldmine verschüttet ist. Der Haken bei der Sache ist, dass die Mine in einem von den Apachen beherrschten Gebiet liegt, das diesen heilig ist und das sie den „Garten des...
Am 1. November 2005 veröffentlicht

versus
4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Verfluchtes Gold
Ein haariger Job für Gary Cooper. Um 1850 unterbrechen drei Abenteurer ihre Schiffspassage nach Kalifornien und gehen in Mexiko an Land. Das Schiff ist auf dem langen Weg ums stürmische Kap Horn beschädigt worden und muss repariert werden. Der Kapitän vertröstet die Abenteurer. Vier bis sechs Wochen wird es dauern, bis das Schiff repariert ist und...
Veröffentlicht am 17. Juli 2009 von Herbert Stehl


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52 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cool, Cooler, Cooper, 1. November 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Garten des Bösen (DVD)
In der Kneipe eines mexikanischen Fischerdorfes verspricht eine schöne Frau namens Leah demjenigen 2.000 $, der bereit ist, mit ihr zu kommen, um ihren Mann zu retten, der in seiner Goldmine verschüttet ist. Der Haken bei der Sache ist, dass die Mine in einem von den Apachen beherrschten Gebiet liegt, das diesen heilig ist und das sie den „Garten des Bösen" nennen. Vier Männer nehmen das Angebot trotz der Gefahr an: der wortkarge Ex-Sheriff Hooker, der zynische Spieler Fiske, der heißblütige Aufschneider Daly und der stolze Mexikaner Vicente...
DER GARTEN DES BÖSEN handelt vom Verhalten einer Gruppe in Gefahr. Gefahr, die einerseits von außerhalb der Gruppe kommt, von den Indianern. Gefahr aber auch von innen, durch die zerstörerischen Kräfte von Gier. Gier nach dem Gold eines anderen und Gier nach Leah, der Frau eines anderen. Wer seiner Gier nachgibt, muß dies mit seinem Leben und mit seinem Seelenheil bezahlen. Nur der Seelenfrieden läßt sich für manchen noch durch die finale Selbstaufopferung für die Gruppe retten.
Mit dieser Thematik will der Film hoch hinaus und so geraten Hooker und Fiske so manches Mal ins Philosophieren (Hooker: „Ich glaube, wenn die Erde aus Gold wäre, dann würden die Menschen sterben für eine Handvoll Dreck" ). Der geneigte Zuschauer bekommt genügend Ansätze geboten, um über Schuld und Gewissen, Gier und Opferbereitschaft nachzudenken. Western-Traditionalisten können aber beruhigt sein: DER GARTEN DES BÖSEN ist kein Film, der penetrant eine Botschaft predigen will. Im Vordergrund stehen Abenteuer und Action.
Dafür wartet der Film mit einer hervorragenden Besetzung auf. Allen voran natürlich Gary Cooper, der einmal mehr beweist, dass man alle Schauspielkollegen beinahe allein durch blanke Anwesenheit an den Rand drängen kann. Sowas nennt man wohl Leinwandpräsenz. Als Hooker ist er stets ruhig und überlegt und weiß allen Gefahren zu trotzen.
Richard Widmark spielt Fiske und hat damit eigentlich die interessanteste Figur der Gruppe abbekommen. Denn Fiske ist als Einziger schwer zu durchschauen. Selbst Hooker irrt sich in der Einschätzung seines Charakters.
Cameron Mitchell verkörpert glaubhaft den nach Aussen selbstsicheren Daly, der tatsächlich aber voller Selbstzweifel steckt. Erst Hooker klärt ihn auf, wie gefährlich die Apachen (die allerdings eher wie Irokesen aussehen) tatsächlich sind. Hooker: „Das ist ein Zeichen, das die Apachen angebracht haben." Daly: „Was bedeutet es ?" Hooker: „Das es Apachen sind." Daly: „Und sonst nichts ?" Hooker: „DAS genügt doch wohl !"
Susan Hayward als Leah, Hugh Marlowe als Leahs Mann und Victor Manuel Mendoza als Vicente ergänzen das Staraufgebot mit soliden Leistungen.
DER GARTEN DES BÖSEN (1954) war die letzte Zusammenarbeit zwischen Regisseur Henry Hathaway und Gary Cooper und ist ein würdiger Abschluss ihrer insgesamt sieben gemeinsamen Filme seit 1929. Hathaway drehte in der Folge vor allem weitere Western, insbesondere mit John Wayne (LAND DER 1000 ABENTEUER, DAS WAR DER WILDE WESTEN, DIE VIER SÖHNE DER KATIE ELDER, DER MARSHALL). Cooper realisierte direkt im Anschluss den Western VERA CRUZ, der ebenfalls in Mexiko gedreht wurde und beinahe wie eine Fortsetzung zu DER GARTEN DES BÖSEN wirkt, so ähnlich sind sich die von Cooper gespielten Charaktere.
DER GARTEN DES BÖSEN war übrigens Gary Coopers erster Cinemascope-Film. Und wenn er am Ende des Films in einen imposanten Sonnenuntergang über großartiger mexikanischer Landschaft schaut, dann weiss man, dass die Cinemascope-Fotografie für solche Augenblicke erfunden worden sein muss.
Zur DVD selbst gibt es nicht viel mitzuteilen. Bild- und Tonqualität sind für diesen 1954 entstandenen Film ok. Erfreulicherweise liegt das Original-Bildformat von 2,35:1 mit anamorphem Transfer vor, so dass die Cinemascope-Aufnahmen ihre ganze Pracht entfalten können. Neben der deutschen Tonspur gibt es auch die englische Version. Als Bonusmaterial ist eine Fotogalerie und ein Booklet vorhanden.
Fazit: grosses Abenteuer-Kino mit toller Besetzung. Nicht verpassen !
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungewöhnlicher Western-Klassiker, 5. März 2010
Von 
Hans Behlendorff (Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Garten des Bösen (DVD)
Dieser Film gehört zu meinen Lieblings-Western-Klassikern. Drei Männer, ein Ex-Sheriff (Cooper), ein Spieler (Widmark) und ein Abenteurer (Mitchell) wollen auf Goldsuche gehen, als sie in einer mexikanischen Cantina (Saloon) von einer Frau (Hayward) für eine hohe Geldsumme dafür engagiert werden, ihren verletzt in einer Goldmine in der mexikanischen Wildnis liegenden Mann zu bergen. Ein Mexikaner schließt sich ihnen noch an.

Der Ritt geht durch exotisches, gefährliches Territorium, enge und teilweise bröckelnde Bergpässe und die Apachen sind auf dem Kriegspfad. Man fragt sich, was die Männer letztlich mehr reizt, das Geld, das Gold oder die Frau, oder alles zusammen? Mitchell macht sich als erster direkt an die Frau heran, wird aber von Cooper gestoppt.

Cooper gibt wieder den wortkargen, archetypischen Westernhelden. Widmark ist der interessantere, weil schillerndere Charakter, einerseits mit zynischen Sprüchen, andererseits gibt er doch zu erkennen, dass er die Frau für sich gewinnen will. Die aber lässt ihn eiskalt auflaufen: 'Wissen Sie, was Sie für mich sind? Nichts sind Sie für mich! Gar nichts!' Da senkt er den Kopf.

Der Ehemann, der gerettet werden soll, traut seiner Frau auch nicht, trotz der Risiken und Strapazen, die sie auf sich genommen hat, um ihn zu retten. Er ist sich sicher, dass alle nur hinter dem Gold her sind.

Schließlich sind nach den Kämpfen mit den Indianern nur noch Hayward, Cooper und Widmark übrig, verschanzt hinter Steinen auf einem engen Bergpass, konfrontiert von einer Übermacht von Indianern. Einer muss die Indianer aufhalten, damit die anderen beiden fliehen können. Widmark schlägt vor es auszuknobeln - und verliert. Hayward ist gerührt, dass der Mann, den sie schroff abgewiesen hat, bereit ist, ihnen die Flucht zu ermöglichen und sich dafür zu opfern. Sie bedankt sich mit einer Umarmung. Widmark gibt Cooper ein Zeichen, die Frau von ihm wegzuziehen und sich auf den Weg zu machen. Diese Szene liebe ich besonders.

Cooper und Hayward reiten fort. Als sie in Sicherheit sind, erkennt Cooper, dass Widmark beim Knobeln geschummelt hat, um zu verlieren. Er schickt Hayward weiter und reitet zurück um Widmark zu helfen, trifft ihn sterbend an. Dutzende tote Indianer liegen da. Nachdem Widmark gestorben ist, reitet Cooper weg und sagt "If the Earth were made of gold, I guess men would die for a handful of dirt."

Der Film besticht durch eine ungewöhnliche, spannungsgeladene Atmosphäre, effektiv unterstützt von der Musik von Bernard Herrmann (der etliche Hitchcock-Filme, Cape Fear (beide Versionen), Taxi Driver und andere untermalt hat sowie exotische, abwechslungsreiche Landschaften, sehr unterschiedliche Charaktere mit - mindestens teilweise - unklaren Motiven und fesselnde Action.

Er zeigt die Auswirkungen der Goldgier zwar nicht so genial wie 'Der Schatz der Sierra Madre', der zur kleinen Gruppe meiner absoluten Lieblingsfilme gehört, ist aber trotzdem ein wichtiger Klassiker, fern von üblichen Western-Klischees, mit überzeugenden Darstellern.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiger Landschaftswestern in bedrohlicher Atmosphäre, 15. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Garten des Bösen (DVD)
Produkt: DVD (1 Stück). Herausgeber: Koch Media GmbH - DVD. ASIN: B001O0ZDA2
Deutscher Titel: Der Garten des Bösen. Originaltitel: Garden of Evil
Produktionsland: USA. Premiere: 1954
Mit: Gary Cooper, Richard Widmark, Susan Hayward, Cameron Mitchell, Victor Manuel Mendoza, Hugh Marlowe, Rita Moreno u. A.
Regie: Henry Hathaway. Musik: Bernard Herrmann. Kamera: Milton R. Krasner
Ton: gut. Bild: gut / Farbe / Breitbildformat. Sprache: englisch und spanisch. Synchronisation: nur deutsch (ursprüngliche Synchro). Untertitel: keine
Filmlänge: 96 Minuten (Originallänge im PAL-Verfahren)
Genre: Western > Abenteuerfilm
Specials: nur Bildergalerie und Daten

Atmosphärisch beeindruckendes Abenteuer von vier Helden, die sich mit einer Frau in ein entlegenes, gefährliches Indianergebiet begeben, um dort den verletzten Ehemann samt Gold zu "retten". Egal, wie die ursprünglichen Motive der verschiedenen Typen auch sein mögen, sie finden im Film ohnehin keine Erfüllung. Obwohl die Haupthandlung die oft entgegengesetzten Charaktere und Konflikte der Männer untereinander dramatisiert, so wird im letzten Drittel alles hinweggefegt von der Gefahr aus dem Hinterhalt. Die Indianer zwingen die Männer um ihr Leben zu kämpfen. Beeindruckender Weise erlangt der Zuschauer den optisch visualisierten Eindruck, das ganze Gebiet wäre eine Mausefalle, so weit es sich auch vor einem ausbreitet. Die strahlende Sonne ist hier eher das Symbol für eine brennende Peinigung von Körper und Seele. Die Felsen und Steine drohende Ungeheuer, hinter welchen sich unsichtbare Dämonen verstecken und Pfeile des Todes aussenden. Die Unsichtbarkeit des Feindes wird hier gnadenlos visualisiert. Es gibt offensichtlich einen einzigen Weg aus der Hölle und der wird immer schmaler, je näher das befreiende Ziel ist. Das Konzept ist weise und treffend. Es gibt wenig Spannenderes, als diese mutige Flucht vor dem Tod und die übermenschliche Aufbäumung gegen das abgründige Böse. Die Dramatik mündet in einer selbstlos sich übers drohende Verhängnis ergießenden Opferbereitschaft. Am Ende bleibt ein unsterbliches Paar über. Die Musik Bernard Herrmanns trifft die Atmosphäre total. Beklemmend, symphonisch, thrillerhaft, erlösend. Die verschiedenen Stimmungen werden klanglich gemalt. Starke Schauspieler, eine passende Susan Hayward, unvergleichlicher Richard Widmark, verlässlicher Gary Cooper. Ein TOP-Western-Klassiker.
Mladen Kosar
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großes Starkino, 29. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Garten des Bösen (DVD)
Garten des Bösen kriegt einzig und allein wegen der Schlußszene 5 Sterne. Bis dahin war es ein sehr passabler Western, mit zwei großen Stars. Aber, wenn Widmark und Cooper in den Sonnenuntergang schauen und über den Tod reden-große Klasse.
Zwischendurch gibt es ziemlich viel Tam-Tam-Musik, während man den Helden zusieht, wie sie durch die Prärie reiten und jede Szene am Lagerfeuer endet.
Trotzdem: toller Western. Wegen den Schauspielern.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Wenn die Erde aus Gold wäre..., 6. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Garten des Bösen (DVD)
...würden die Menschen für eine Handvoll Dreck sterben." So das Fazit Hookers, nachdem er seine drei Kameraden hat sterben sehen - für nichts.

[SPOILER]
Vier Männer, alle auf dem Weg ins goldgesegnete Kalifornien, stranden in einem mexikaischen Fischerdorf, als die Maschinen des Schiffes, das sie transportiert, ausfallen. Hooker (Gary Cooper) und Fiske (Richard Widmark) - ein Abenteurer der eine, ein Spieler der andere - werden in einer Kneipe von Leah (Susan Hayward) aufgetan, deren Mann im Landesinneren in seiner Goldmine einen Unfall hatte und verletzt ist. Sie heuert die Männer an, ihr zu helfen. Der Pistolero Daly (Cameron Mitchell) und der Mexikaner Vicente Madaragia (Victor Manuel Mendoza) schließen sich an, bietet Leah doch tausend Dollar für jeden, der sie begleitet. Warum wollen die anderen Mexikaner nichts? fragt Hooker sie. Das Gebiet, das sie durchqueren werden - genannt "Der Garten des Bösen" - ist Indianergebiet. Die Mexikaner wussten das. Die Gruppe reitet durch das feindliche Gebiet, es kommt zu Spannungen, als jeder der Herren einmal versucht, bei Leah zu landen. Nur Hooker weiß, daß sie alle zusammen halten müssen, wollen sie dieses Abenteuer überleben. Schließlich erreichen sie die Mine, können Leahs Mann John Fuller (Hugh Marlowe) auch retten und eine Menge Gold sicherstellen. Was eigentlich ist der Grund, daß diese Männer hier sind? Die Rettung eines Mannes, die Lust auf eine Frau oder das Gold? Fuller wirft Leah vor, ihn immer nur mißbraucht zu haben. Sie bietet an, daß Hooker und die Männer den verletzten Fuller fort bringen, sie wolle hier bleiben und die Indianer, die sich immer offener zeigen, ablenken. Hooker macht dies nicht mit und so reiten alle gemeinsam. Bei der ersten Rast bittet Fuller Daly, ihm aufs Pferd zu helfen, er wäre allen nur ein Klotz am Bein, er ritte allein weiter. Daly tut, wie ihm geheißen. Während Fuller davonreitet, kommt es zwischen Daly und Hooker zu einer Auseinandersetzung, doch bevor diese eskalieren kann, streckt ein Pfeil Daly nieder. Die Verbliebenen reiten los, wollen sich retten, treffen aber nach Kurzem auf die Leiche Fullers, gespiekt mit Pfeilen. Vicente dreht durch, rennt nur mit Messern bewaffnet auf die Indianer los und wird getötet. Hooker, Fiske und Leah reiten weiter, können sich schließlich mit letzter Kraft über einen engen Felsweg retten. Hier können sie die Indianer aufhalten. Fiske fordert Hooker auf, mit ihm zu wetten, wer die höhere Karte aus dem Stapel zieht - der "Gewinner" muß bleiben und die Indianer allein aufhalten, was seinen sicheren Tod bedeutet. Fiske zieht die höhere Karte und bleibt. Hooker, sobald er Leah in Sicherheit weiß, reitet zurück und findet den sterbenden Fiske, der es geschafft hat, den Pass zu halten. Hooker und Fiske blicken in einen majestätischen Sonnenuntergang, Fiske stirbt und Hooker stellt fest, daß wenn die Erde aus Gold wäre...

Wenn alle Geschichten auserzählt sind und die Städte befriedet und die Rinder getrieben und die Verbrecher gestellt, bleibt den Helden von einst nicht mehr viel zu tun. Und immer mehr von ihnen finden sich südlich der Grenze wieder, in Mexico. Und dort werden sie "professionals". Sie werden käuflich: Hookers. Gary Cooper spielt hier einen der coolsten Typen seiner Karriere in dieser letzten Zusammenarbeit mit Henry Hathaway. Der war eine Art "Hausregisseur" für ihn. Ähnlich wie in dem sechs Jahre später entstandenen "Vera Cruz" treibt es ihn als einzigen aus halbwegs humanen Gründen in die Wüste, um diesen Mann in seiner Mine zu retten. Und ausgerechnet ihn stattet das Drehbuch mit diesem Namen aus, dem Slangbegriff für eine weibliche "Professionelle".

Alle anderen hier sind hinter etwas her: Der Frau, dem Gold? Man weiß es nicht, niemand spielt mit wirklich offenen Karten, auch nicht Widmarks Fiske, ein "professional" des Kartenspiels. Wie der "Wild Bunch" bei Peckinpoah oder die Söldner in Brooks "The Professionals" bewegen sich diese Männer irgendwo in einer Grauzone halblegalen Tuns. Jeder ist für sich selbst unterwegs und keiner traut dem andern. Ironsicherweise hat man es in gewissem Sinne hier mit einem typischen McGuffin zu tun: Denn in dem Moment in dem Fuller nicht mehr lebt (bzw. schon in jenem, da er allein wegzureiten versucht), ist der nominelle Grund für das ganze Abenteuer obsolet. Er ist schlichtweg nicht mehr vorhanden.

Henry Hathaway hat mit "Garten des Bösen" sicherlich nicht seinen spannendsten Western gedreht, wohl aber den abgebrühtesten und in seiner Haltung auch zynischsten. Sei es der eben erwähnte "telling name", der Cooper verpasst wird; sei es das Setting - hier sind einige der großartigsten und atemberaubensten Landschaftsaufnahmen in der Geschichte des Western zu besichtigen - in einer wundervollen Region aus Felsen, weiten Hängen und schroffen Felsen, die unfassbar schön leider den Namen "Garten des Bösen" trägt; sei es die Tatsache, daß nicht einmal der professionelle Kartenspieler durchschaut, wer hier wie spielt; sei es, daß der Grund, warum diese Kerle überhaupt aufbrachen, sofort abhaut und stirbt und somit im Zentrum des Films nichts mehr existiert, worum es zu kämpfen lohnte, außer eben das eigene Leben. Interessant ist, daß der Plot keine doppelten Böden oder hintergründige Clous bereit hält. Der Zuschauer weiß von Anfang an, daß diese Männer sich wahrscheinlich nicht sonderlich leiden können, daß sie unterschiedliche Ziele verfolgen, daß der Frau - Leah - eher nicht zu trauen ist und daß sicherlich nicht alle dieses Abenteuer überleben werden. Undd as alles passiert in eienr eher actionarmen Handlung, die häufig auf Bilder der Landschaft, der MEnschen darin setzt. Daß es Hathaway dennoch gelingt, aus sehr wenig einen gelungenen Western zu machen, der zwar nicht sonderlich spannend, dafür aber in seiner dramatischen Entwicklung packend ist, zeigt einmal mehr das routinierte Können dieses Regieveteranen.

Eigentlich ein solider 3-Sterne-Western, bekommt er von mir satte vier, denn die Kameraarbeit, die Landschaftsaufnahmen vor allem und die Schauspielerleistungen überzeugen hier so sehr, daß man dem Film einfach gern zuguckt, auch wenn einem das alles nicht den Schweiß der Spannung auf die Stirne treibt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super DVD, 12. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Garten des Bösen (DVD)
Ich habe diese DVD gekauft mit viel Skepsis weil sie ja schon von Koch Media rausgebracht wurde und ich wurde positiv überrascht.Die Bildqualität reicht durchaus an Kochmedia heran und wurde in Anamorph 16 zu 9 gehalten.Auch der Ton ist super.Eine gelungene DVD für wenig Geld
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ballade von Opfer und Gewissen...., 24. Oktober 2013
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Garten des Bösen (DVD)
In den 40er Jahren drehte Henry Hathaway mit "Dark Corner", "Der Todeskuß" oder "Kennwort 777" einige Filme der schwarzen Serie die zu Klassikern wurde - in der Folgezeit gelang ihm aber vor allem im Westerngenre der große Erfolg. "Die 4 Söhne der Katie Elder", "Der Marshall", "Nevada Smith" oder "Das war der Wilde Western" heißen seine großen Klassiker. Aus den 50er Jahren stammt "Der Garten des Bösen" - vielleicht sein ungewöhnlichster Beitrag für das Genre. obwohl die Zutaten dieses Films klassisch und wohlbekannt daherkommen. Es ist aber vielleicht die ungewöhnliche Machart und eine hervorragende Kameraarbeit durch Milton R. Krasner und Jorge Stahl die den Film zu einem sehr besonderen Vertreter seiner Gattung machten.
Ausgangspunkt des Films ist eine kleine Kneipe in dem verlassenen mexikanischen Nest Puerto Miguel. In diesem Fischerdorf stranden die drei Abenteurer Hooker (Gary Cooper), Fiske (Richard Widmark) und Luke Daly (Cameron Mitchell) in einem reparaturbedürftigen Boot. Sie sitzen dort aber nicht lange fest, denn kurz nachdem die Glücksritter in der Kneipe ihre Zeit vertreiben, taucht auch schon eine Frau namens Leah (Susan Hayward) dort auf, die dringend männliche Hilfe braucht, weil ihr Mann in seiner Goldmine verschüttet wurde und schwer verletzt scheint. Zu dem Quartett, das durch feindliches Indianergebiet in den Bergen reiten muss, gesellt sich auch noch der Mexikaner Vincente (Victor Manuel Mendoza), der kurz zuvor noch die Barsängerin (Rita Moreno) angehimmelt hat. Leider liegt auch die Mine des verletzten John Fuller (Hugh Marlowe) auf dem heiligen Land der Indianer, das Gebiet wird von den Ureinwohnern "Garten des Bösen" genannt...
Hathaway ist ein sehr düsterer Western gelungen, dessen Figuren allesamt mit Geheimnissen versehen sind und die sich nicht groß erklären - egal ob der schweigsame Mann oder der Kartenspieler oder das junge Großmaul. Der Film macht aber von Anfang an klar, dass zwischen diesen Figuren immer eine gewisse Beziehung besteht, sie sind abwechselnd Täter und Opfer und ihr Aufeinandertreffen legt etwas Elementares frei. Einer der Männer kann sich gänzlich von seiner ihm zugedachten Rolle lösen und darf sich mit großer Lust und Todessehnsucht für die Anderen opfern. Dies alles geschieht in opulenter Kulisse, vor engem labyrinthhaftem Gebirge oder vulkanischer Wüste. Die Landschaft ist wunderschön und ist ein Gegengewicht zu den Aktionen der Menschen, die sich jagen und töten.
"Garten des Bösen" gehört zweifelsohne zu den großen Westernklassikern der 50er Jahre
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein merkwürdiger Western!, 19. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Garten des Bösen (DVD)
Henry Hathaway's "Garden of Evil" ist ein merkwürdiger Western. Gold um das
sich alles dreht, aber vielleicht auch nicht, eine Frau, um die sich alles
dreht und die jeder Mann begehrt, oder vielleicht auch nicht und vom Töten
handelt der Film und es gibt ziemlich viele Leichen .Sehr existenzialistisch
das Ganze. Unglaublich tolle Cinemascope-Landschaften, spannend und mit
glänzenden Schauspielern, wobei man immer wieder Gary Cooper bewundern muss.
Diese Haltung, diese stoische Einstellung, wie er seine Hände hält, geht und
reitet und dann dieses Gesicht, einzigartig, ein Planet für sich. Natürlich
ein böser, zynischer Hathaway-Western, aber sicher sein bester.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "There It Goes. Every Day It Goes. And Somebody Always Goes with It. Today It's Me.", 25. Januar 2012
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Garten des Bösen (DVD)
(Achtung, Spoiler!)

Diese beim Anblick der untergehenden Sonne von dem tödlich verwundeten Fiske (Richard Widmark) hervorgestoßenen berühmten letzten Worte gehören sicherlich zu den wuchtigsten und vielleicht auch kitschigsten, mit denen im Westerngenre der Opfertod kommentiert worden ist, und sie sind für mich immer einer der Höhepunkte dieses 1954 vom Westernroutinier Henry Hathaway gedrehten Filmes "Garden of Evil" - nur noch übertroffen von der bitteren Feststellung Gary Coopers "If the earth was made of gold, I guess men would die for a handful of dirt."

Damit hätten wir auch schon die beiden Hauptthemen dieses Westerns: die unbezwingbare Gier nach Gold, die ihre Opfer zu den brutalsten und niederträchtigsten Taten treibt sowie das Bestreben, seinem Leben einen höheren Sinn als den im materiellen Erfolg liegenden zu verleihen, oder kurz: Selbstsucht und Selbstlosigkeit. Anders als in John Hustons exquisitem Westernklassiker "The Treasure of the Sierra Madre" (1948) nehen in dieser Geschichte auch Aufopferungsbereitschaft, Anstand und menschliche Sehnsucht einen prominenten Platz ein. Dabei stranden auch hier zu Anfang drei ziemlich abgehalfterte Gestalten in einem alles andere als hochzivilisierten mexikanischen Kuhdorf namens Puerto Miguel. Coop spielt wieder einmal einen lakonischen, hölzernen Einzelgänger, Hooker mit Namen - später erfahren wir, daß er Sheriff gewesen ist -, der keinesfalls den eindeutigen Idealismus an den Tag legt, den wir von einem klassischen Westernhelden erwarten, sondern sich durchaus für die Verlockung durch den schnöden Mammon, die bald seinen Weg kreuzen wird, empfänglich zeigt. Es ist ein wahres Vergnügen, dabei zuzuhören, mit welcher Einsilbigkeit er sich den hartnäckigen Versuchen des professionellen Glücksspielers Fiske, ihn auszuhorchen, entzieht. In diesen kurzen Dialogen ist Coop mit seiner Tongue-in-cheek-Attitüde distanzierten Schalks ganz in seinem Element. Als Dritten im Bunde gibt es Luke Daly (Cameron Mitchell), der sich schließlich als ein Kopfgeldjäger entpuppen wird - und als ein nicht besonders mutiger allzumal. Kaum sind sie im Saloon von Puerto Miguel angekommen - durch einen Fliegenvorhang von den Einheimischen getrennt -, da stürmt auch schon die junge Leah Fuller (Susan Hayward) herein und versucht, die Männer dazu zu bewegen, mit ihr zu kommen und ihren Ehemann aus seiner Goldmine zu befreien, in der er verschüttet worden ist. Als Belohnung winke eine Menge Gold. Der Haken ist jedoch, daß sich die Mine auf Apachengebiet befindet, und zwar in einer Gegend, die den Indianern heilig ist.

Für die drei Abenteurer ist diese Herausforderung - vor allem wegen des Goldes, aber auch wegen ihrer Auftraggeberin - ein gefundenes Fressen, und auch der Mexikaner Vicente Madariaga (Víctor Manuel Mendoza) schließt sich dem Trio an. Bald schon werden die vier Männer von der entschlossenen Frau in die Wildnis geführt, ein Gebiet, von dem es nur eine Landkarte zu geben scheint - und diese befindet sich im Besitz Leah Fullers. Leah und ihr Mann sind die einzigen Weißen, die im "Garten des Bösen", wie die Region genannt wird, leben - nachdem ein Vulkanausbruch die dortige Siedlung unbewohnbar gemacht hatte, mieden fortan alle Überlebenden aus abergläubischer Furcht das Terrain, und den Indianern wurde es heilig. Doch auch der ein oder andere - vielleicht sogar alle - der vier Männer, die sich nun im Schlepptau der Dame befinden, planen augenscheinlich, den Weg dorthin auf eigene Faust wieder zurückzufinden. So macht sich Vicente heimlich Zeichen, während Daly sowohl das Gold als auch Leah selbst zu begehren beginnt.

Es gibt sicher vieles, was einem Zuschauer, vor allem dann, wenn er auf moderne High-Tech-Filme konditioniert ist, "Garden of Evil" verleiden könnte. So ist ein Teil der Landschaft allzu offenkundig gemalte Filmkulisse, und wir bleiben auch nicht von der Amerikanischen Nacht verschont, d.h. dem Day-for-Night-Verfahren, bei dem Aufnahmen, die während des Tages oder zur Dämmerung gemacht worden sind, mittels Filter oder Farbänderung so bearbeitet werden, daß sie als Nachtaufnahmen durchgehen sollen - dies wirkt heute einfach nur billig und dilettantisch. Doch, so finde ich, sollte man als Zuschauer nicht allzu kleinkrämerisch auf technische Perfektion pochen, wenn andere Dinge stimmen. Zu diesen gehört beispielsweise die machtvolle Filmmusik von Bernard Herrman (u.a. "Citizen Kane", 1941, und "North by Northwest", 1959), die sich wie eine Symphonie unter (!) die Dialoge und die Handlung legt. Aber auch letztere - Dialoge und Handlung eben - sind eindeutig über dem Durchschnitt. Hathaway, dem, gleichwohl er ein Routinier in Sachen Western war, es immer wieder geglückt ist, vielen seiner Filme das gewisse Etwas zu verleihen, schafft es auch in "Garden of Evil", den Zuschauer bei der Stange zu halten, indem er mit den vier - später sogar fünf - Männern und der einen Frau eine Gruppe zum Leben erweckt, die sowohl von widerstreitenden Interessen als auch der Notwendigkeit, sich gegen eine feindliche Umwelt zu behaupten, geprägt wird.

Am deutlichsten wird diese Spannung im Charakter des Glücksspielers Fiske, der zunächst als ein gewissenlos-gerissen auf seinen Vorteil bedachter Zyniker erscheint ("Being a professional gambler, I like to know about everybody I meet because I might play 'em sometime."). Im Verlauf der Reise neckt er dann Hooker immer wieder mit spitzen Bemerkungen hinsichtlich der Wirkung, die Leah Fuller auf den Ex-Sheriff haben könnte ("Before this is over, you'll be like that horse: Eatin' right outa her hand."), doch am Ende scheint er selbst es zu sein, der Leah aus der Hand frißt. So ist denn auch sein Opfertod weniger als abstrakter Akt ethischer Pflicht, sondern vielmehr als Liebesdienst Leah - oder Hooker - gegenüber zu verstehen, und damit eigentlich viel selbstloser, als hätte er aus nüchternen moralischen Prinzipien gehandelt.

Während die Landschaft zusehends karger und unwirtlicher wird - man denke nur an die dunkel bewölkten Berge, den Vulkan, den halbverfallenen Kirchturm und die ihn umgebenden Kreuze am Zielort, aber auch an die schroffe Berglandschaft auf dem Weg dorthin -, entwickeln sich die Charaktere in entgegengesetzte Richtungen. Leahs Ehemann John (Hugh Marlowe) wird Opfer seiner eigenen Paranoia ("It was the gold, Lea. That's all I ever meant to you: A pick and shovel to get your gold."), und Daly verfällt immer mehr dem Gold, während andere nicht der Versuchung im "Garten des Bösen" erliegen. So gerät der Filmtitel unversehens zur Metapher für das menschliche Leben schlechthin, oder auch (nur) für den Umgang des Menschen mit der ihn umgebenden Natur: Obgleich zunächst einmal ein Garten, verheißungsvoll und einer fruchtbringenden Nutzung nicht verschlossen, kann es, fixiert man es auf die falschen Ziele, zu einer Brutstätte des Bösen werden. Auch das Land, das von den Siedlern und Goldgräbern rücksichtslos mißbraucht wird, wendet sich gegen sie: Nicht zuletzt die stereotypisierende Darstellung der Indianer als gesichtsloser Naturgewalt, die in vielen Western gepflegt wird, legt Zeugnis von der Gewißheit der Nachfahren ab, daß nicht wenige Siedler diese Neue Welt nie wirklich zu der ihren zu machen verstanden. Sie haben das Land (und die Indianer) allenfalls bezwungen, sind aber niemals wirklich mit ihm zusammengewachsen. Davon gibt "Garden of Evil" ganz eindeutig Zeugnis ab, wenn Leah Fuller beispielsweise sagt, daß die Indianer zwar allen Grund haben mögen, Farmer, Rancher und Eisenbahner zu töten, die ihnen das Land wegnehmen, Zäune und Straßen errichten und sie von dort verdrängen, daß dies aber bei Goldgräbern nicht der Fall sei, da diese ja nach getaner Arbeit wieder verschwänden, - und damit letzten Endes auch eine verblendete Fehleinschätzung liefert.

"Garden of Evil" ist ein psychologischer Western, der sich gänzlich auf einer symbolhaften Ebene ansiedeln ließe, ein Film voller Spannung, nicht ganz frei von Stereotypen und sicherlich im Hinblick auf Effekte und Bild erheblich angestaubt. Dennoch halte ich ihn für einen starken Film.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen klassischer früher Western, 9. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Garten des Bösen (DVD)
Nach einem Motorschaden an ihrem Schiff bleiben ein paar Amerikaner in einem mexikanischen Dorf hängen. In der örtlichen Kneipe macht die schöne Leah folgendes Angebot: Sie zahlt jedem 2.000 $, der bereit ist, mit ihr zusammen ihren in einer Goldmine eingeklemmten Mann zu retten. Der Haken an der Sache ist, dass die Mine im Gebiet der Apachen liegt und dieser Ort für sie als heilig gilt. Eindringlinge haben da schlechte Karten. Der ehemalige Sheriff Hooker (Gary Cooper), der Berufsspieler Fiske (Richard Widmark), der junge Daly und der Mexikaner Vicente machen sich mit Leah auf den Weg. Der Gruppe droht aber nicht nur ein Überfall der Apachen, die Gier nach Reichtum und die Konkurrenz um Leah sorgt auch im Innern für enorme Spannungen.
Neben großartigen schauspielerischen Leistungen solcher Hollywoodgrößen wie Gary Cooper und Richard Widmark bietet der Film eine spannende Handlung, die neben der ständigen äußeren Bedrohung parallel auch die Auseinandersetzungen innerhalb der Gemeinschaft glaubhaft vermittelt. Die tollen Cinemascope-Aufnahmen machen das Ansehen auch zu einem optischen Vergnügen. Einzig einzuwenden bleibt, dass sich die Indianer als zügellose Wilde präsentieren, die jede Menschlichkeit vermissen lassen und denen vor allem das Töten Spaß macht. Ein Indianerleben ist daher auch nicht viel wert. Die Apachen erscheinen als die Inkarnation des Bösen. Diese natürlich überholte Sicht auf die Indianer trübt ein wenig den positiven Gesamteindruck, war jedoch damals prägender Bestandteil des amerikanischen Western. (229 Wörter)
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Garten des Bösen
Garten des Bösen von Henry Hathaway (DVD - 2011)
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