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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen28
4,2 von 5 Sternen
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am 30. Oktober 2011
CD 1: Das komplette Album 'destroyed'. Es ist, wie immer, einfach nur ein Traum. 15 wunderbare Songs, die man am Stück hören sollte. Immer und immer wieder. Es hat aber kaum Überraschungen, was ziemlich schade ist...Wer 'Wait For Me' mochte, wird auch 'destroyed' mögen!

(Im Booklet schreibt Moby auch etwas zur Entstehung dieses Albums bzw. wie und wann man es anhören sollte. Empfehlenswert! ;-))

CD 2: Die Bonuslieder von 'destroyed' inklusive alternative Versionen zu 'The Broken Places', 'Lie Down In Darkness' und 'The Day' (besonders die orchestral version von 'The Day' hat es mir angetan!). 9 brandneue Bonuslieder (die zwar leicht schwächer sind als die regulären Albumtitel, dennoch richtig genial!) plus 3 alternate takes = 12 Lieder!

CD 3: Die DVD hat SEHR viele Boni! Seien es Live-Auftritte, Musikvideos, Musikvideos von Fans, Behind The Scenes, etc.

CD 4: 14 Live-Songs von alten und neuen Moby-Songs. Auch sehr zu empfehlen!

Das Booklet hat zudem von Moby geschossene Photos! Einen Blick ist es wert!

Macht zusammen 41 Songs und eine sehr gut bestückte DVD! Lohnt sich auf jeden Fall für diesen Preis! Endlich mal wieder eine 'deluxe edition', die auch wirklich 'deluxe' ist!
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am 3. November 2011
Die Verpackung erinnert von der Machart an die Deluxe-Varianten von "Hotel" und "Wait for me", erweist sich beim Öffnen doch als vollkommen anders. Die CDs sowie die DVD stecken zusätzlich in kleinen Hüllen, geziert mit jeweils einer Fotografie Mobys, die Innenseite lässt uns eine Skyline bei Nacht sehen. Das obligatorische Begleitheft ist diesmal weniger wort- denn bildgewaltig. Einige Bilder sind aus seinem Fotoband bereits bekannt, doch es sind neue Aufnahmen hinzugekommen.
Die Aufmachung mag zuerst einen kühlen, beinahe sparsamen Eindruck erwecken. Ich verstehe dies mehr als puristische Zielführung, der "destroyed-Linie" angemessen.

Disc 1 enthält die bereits bekannten Lieder. Hierbei gibt es keinen Unterschied zu der CD im Bildband oder in anderer Erwerbsform. Einzig der Aufdruck ist der Deluxe-Edition angepasst, sodass sich eben selbiges als Schriftzug dort wiederfinden lässt.

Disc 2 stellt neben der DVD sicherlich einer der gewichtigsten Gründe eines Kaufes dar. Und auch diesmal hat Moby seine Vielfalt unter Beweis gestellt. Man mag diesen Facettenreichtum mögen, oder nicht (von 'Play' bis 'destroyed'), doch letztlich wird man ihn auf Disc 2 wiederfinden. Einige Lieder wären auf 'Play' nicht aufgefallen, andere haben den Schwung eines 'Disco Lies', manchen schwingt ein Hauch von 'Hotel' mit. Und dennoch entfernt sich auch die zweite CD nicht zu weit von der musikalischen Richtung der ersten.

Die DVD bietet Videos zu verschiedenen Stücken des Albums sowie Ausschnitte von verschiedenen Performances Mobys auf diversen Festivals und lässt den Zuschauer für einen Moment "live dabei" sein. Des Weiteren lassen sich noch Interviews auf der DVD finden.

Mit diesem Album, besser gesagt, mit dieser Deluxe-Edition hat Moby wieder bewiesen, dass er mehr als ein Musiker ist. Er hat gezeigt, dass manche Interpreten noch immer das sein können, als dass sich allgemeinhin bezeichnet werden: Künstler...
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am 6. Juni 2011
Seit "Play" habe ich jedes Moby-Album blind gekauft und bin nie enttäuscht worden. Diesmal schon. Das Album ist nicht schlecht, und der Stil ist unverkennbar Moby-typisch, was aber fehlt ist die Inspiration. Die Ideen, die Moby hier umgesetzt hat, sind auf den Vorgängeralben auch schon zu hören, nur sind die Umsetzungen da gelungener, denn die Songs sind eingängiger und kommen besser auf den Punkt.

Eines allerdings ist ein wenig anders: Der Klang. Die Beats auf "Destroyed" klingen weniger bassig als zuletzt, Moby experimentiert mit Höhen, und es scheint, als hätten die 80er es ihm angetan. Sicherlich haben die 80er gute Musik hervorgebracht, aber die Einflüsse auf die Moby-Klangwelten sind auf diesem Album in meinen Ohren kein Gewinn. Auch die vielen Stimm-Effekte erinnern an die 80er. Roboter-Effekte, wie man sie von Mike Oldfield und Alan Parsons Project kennt.

Fazit: "Destroyed" ist kein schlechtes Album, aber in der Reihe der anderen Moby-Alben ist es für mich das schwächste.
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am 27. Mai 2016
Bis auf das langweilige Hotel hat mich nie ein Album von Moby enttäuscht. Auch dieses nicht. Destroyed klingt insgesamt etwas kühler als seine anderen Alben. Natürlich brauch ich hier von Moby keine Innovationen mehr erwarten. Spätestens seit Play hat er seinen Sound gefunden und legt den nicht mehr ab. Das kann man als langweilig bezeichnen. Doch mich zieht es immer wieder mit. Lässt mich träumen oder nachdenken. Gerade nach einem harten Arbeitstag verfehlt das Album nicht seine Wirkung.
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am 18. Juli 2012
Mit "Play" hat Moby 1999 ein herausragendes Album vorgelegt, das auch wegen seiner Balance perfekt war: Chilliges stand neben Ruppigem, Melancholisches nebem Tanzbarem. An dieses Niveau kam er trotz guter Nacholger ("18", "Hotel") nie wieder heran, auch wenn er seine Erfolgsrezepte zu wiederholen versuchte.

Mit "Destroyed" ist er - zumindest in meinen Ohren - der Beliebigkeit anheim gefallen. Das Album ist zwar sorgsam produziert und von reinstem Klang, blubbert, wabert und zierpt jedoch ohne wirkliche Höhepunkte dahin. Und jedes Mal, wenn man glaubt, dass es jetzt losgeht, passiert doch nichts. Stattdessen verfängt sich Moby immer wieder in Trübsinnigkeit: "Lie down in darkness" zum Beispiel fängt mit einem interessanten Rhythmus an, doch dann gewinnt die melancholische Stimme von Joy Malcolm die Oberhand - und damit eine Schwere, die fast das ganze Album durchzieht. "The violent bear is away"? Puh, klingt nach Novemberblues. "When you are old"? Der Soundtrack zum Wundenlecken. "The day"? Schon so ähnlich auf früheren Alben gehört. Bei "Victoria Lucas" oder "Blue Moon" legt der Klangtüftler mal einen Zahn zu, das sind solide Stücke in bewährter Moby-Manier - aber auch nicht wirklich neu.

Gut möglich, dass "Destroyed" Stimmungssache ist. Atmosphärisch ist die Musik geeignet, einen trüben Herbsttag zu untermalen oder große Herzschmerzdramen im Breitbandformat. Mein Ding ist diese CD nicht, stimmungsmäßig, vor allem aber weil Moby offenbar die Ideen ausgehen.
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am 17. Mai 2011
Nach "Wait for me" folgt nun das nächste Album. "Destroyed" knüpft klanglich locker an den Vorgänger an, ist aber an der einen oder anderen Stelle etwas schwungvoller. Dies merkt man vor allem an Titeln wie "Be the One", "The Low Hum" oder "Victoria Lucas". Natürlich gibt es aber auch wieder viel lockeres zu hören wie man es seit Jahren vom New Yorker kennt. Mein persönliches Highlight ist das sehr "mystisch" klingende Lied "After".

Der beiliegende Bildband ist ein nettes Extra. Das Moby bekanntlich gerne Fotos schießt wissen wir ja seit der "18" DVD. Am meisten hat mir die Nonne auf dem Flughafen gefallen. Den Rest fand ich auch nett aber wenn wir ehrlich sind, nichts weltbewegendes.
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am 18. Juli 2011
Ich habe mir das Album gestern gekauft und höre es nun das dritte Mal.
Ich bin vor einigen Jahren durch "Porcelain" auf Moby gekommen und habe mir seitdem "Play", "18" und "Hotel" gekauft. Auch ein sehr frühes Album, das ich aber gleich wieder weggelegt habe, weil es mir nicht gefiel.
Das hier bewertete Album ist vom Stil her eher wie "18", das mir allerdings auch am besten gefällt (im Ganzen). Allerdings übertrifft es das Album meiner Meinung nach nicht.
Nicht falsch verstehen: Die Musik ist sehr gut und geht mehr in Richtung "Chill-Out" mit ruhigeren und mehr Instrumentalen Stücken. In der Tat ist Moby's Gesang eher selten zu hören. Ein wirklicher "Mittanz-Titel" wie z.B. "Lift me Up" fehlt eigentlich.
Übrig bleibt meiner Meinung nach ein gutes Album im Moby-Stil, aber eine wirklich Evolution oder Revolution bleibt aus. Moby-Fans der letzten Alben dürfen aber bedenkenlos zuschlagen.
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TOP 1000 REZENSENTam 20. Mai 2011
Das Album ist unverkennbar und ganz klar MOBY! Die gewobenen Klangteppiche können so nur von ihm stammen. Jeder, der Moby kennt und liebt, wird sich in "Destroyed" sofort wie Zuhause fühlen.

Dabei schlägt Moby auf diesem Album vornehmlich ruhige und - wie so oft - melancholische Töne an. Schnelle Stücke gibts nur wenige. Moby leidet und wir leiden gerne mit ihm. Denn trotz der melancholischen Grundstimmung lässt man sich von der Musik gerne zum Träumen einladen. Bei beinahe jedem Stück fühlt man sich aufgerufen, seine Gedanken fließen und sich selbst einfach fallen zu lassen. Mir jedenfalls geht es seit Tagen so, dass ich von "Destroyed" kaum noch genug bekommen kann und in eine Welt abtauche, die mir Gelegenheit gibt, mich mit meinen Gedanken und Gefühlen auf eine schöne Reise zu begeben und quasi Urlaub vom Alltag zu nehmen - und sei es auch immer nur für wenige Momente pro Tag.

Vorwerfen kann man Moby eigentlich nur, dass das Album im Vergleich zu seinen älteren Werken kaum Überraschungen bietet. Alles hat man in ähnlicher Form von ihm schon einmal gehört. Die Fans, die auf Beständigkeit hoffen, werden genau dies mögen. Ich hätte mir jedoch ein wenig mehr Experimentierfreude von Moby gewünscht. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau, denn das Album bereitet viel Freude.

Anspieltipps sind neben dem wirklich gelungenen "The Day" vor allem "Lacrimae" und "The Violent Bear Is Away". Letzteres erinnert sehr stark an Mobys geniales "God Moving Over The Face Of The Waters", welches viele Leute noch aus dem Soundtrack zum Film "Heat" kennen dürften.

Insgesamt ein wieder sehr gelungenes Moby-Album, dem höchstens der ein oder andere Überraschungsmoment fehlt, um als rundherum gelungen bezeichnet werden zu können.
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am 13. Mai 2011
Wann man zufällig irgendwo eine Auswahl der Lieder zu hören bekommt, erkennt man sofort, daß Moby am Werk ist.
Wer die Entstehungsgeschichte der Songs kennt, weiß, was ihn erwartet und wird nicht enttäuscht. Ich versuche gar nicht erst, die Lieder zu beschreiben, am besten, man hört sie sich, z.B. auf seiner Internetseite, an.
Ich habe mir die Doppel-Vinyl-LP gekauft: Volltreffer!
Die Verpackung ist aus dicker, glänzender Pappe, dazu zwei 180g LPs, alles noch auf eine CD gepresst und, wers braucht, ein Poster mit dem Motiv der Frontseite inkl. großem "Moby"-Print: Alles in allem sehr edel und beste Verarbeitung - wer Vinyl liebt, der wird def. nicht enttäuscht.
Mir gefällt auch die "vornehme Zurückhaltung" des Künstlers: keine Danksagungen oder Songtexte, nur die Namen der Lieder - das passt hier gut zum Gesamtpaket: offensichtlich soll die Musik für sich sprechen und das tut sie!
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am 4. März 2016
es reisst mich nicht vom Hocker, dieses Werk von Herrn Moby, das sich im player eben dreht, die guten Zeiten sind vorbei, einige "Hits" waren auch schon mal da, aber jetzt??? Destroyed muss man nicht unbedigt haben, vielleicht nur für Moby-Freaks??? ......
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