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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein bewegender Roman
Der Inhalt:
Als Jenny das junge geschockte Mädchen namens Lucy bei einem Krieg im Urwald neben ihren toten Eltern findet, beschließt sie kurzerhand sie mit nach Hause zu nehmen. Dort kümmert sie sich um Lucy und entwickelt auch mütterliche Gefühle. Als Jenny jedoch in einem Notizbuch von Lucys Vater liest, dass das junge Mädchen nur...
Veröffentlicht am 3. Januar 2012 von Klara

versus
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lucy
Die amerikanische Affenforscherin Jenny Lowe muss wegen des heranrückenden Bürgerkriegs ihre Station Hals über Kopf verlassen. Sie schlägt sich zu dem Camp des britischen Forschers Donald Stone durch, doch der ist bereits von den Rebellen umgebracht worden. Jenny trifft auf Stones 15jährige Tochter Lucy, die im Urwald aufgewachsen ist, und...
Veröffentlicht am 20. Januar 2012 von Stefan Mayrhofer


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lucy, 20. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Lucy: Roman (Taschenbuch)
Die amerikanische Affenforscherin Jenny Lowe muss wegen des heranrückenden Bürgerkriegs ihre Station Hals über Kopf verlassen. Sie schlägt sich zu dem Camp des britischen Forschers Donald Stone durch, doch der ist bereits von den Rebellen umgebracht worden. Jenny trifft auf Stones 15jährige Tochter Lucy, die im Urwald aufgewachsen ist, und über außergewöhnliche Fähigkeiten zu verfügen scheint. Zusammen gelingt ihnen - mit Unterstützung des britischen Botschaftsangestellten David Meece - die Flucht nach London, und von dort weiter in Jennys Heimat USA.

Jenny beschließt, Lucy zu adoptieren. Lucy geht zur Schule, freundet sich mit ihrer Mitschülerin Amanda an und ist nach außen hin ein ganz normaler amerikanischer Teenager mit ein paar besonderen Eigenheiten und Fähigkeiten. Bald findet Jenny heraus, dass Lucy ein noch viel dunkleres Geheimnis in sich trägt, das über das bloße Aufwachsen im Urwald hinausgeht. Donald Stone hat jahrelang Fortpflanzungsversuche mit Bonobo-Affen durchgeführt und dabei ein Bonobo-Weibchen mit seinem eigen Sperma befruchtet hat. Lucy ist das Ergebnis dieses "Versuchs"! Einige Zeit gelingt es, das Geheimnis zu hüten, aber kurz vor Bekanntwerden ergreift Lucy mit Hilfe von Amanda selbst die Initiative und outet sich. Natürlich stürzen sich die Medien gleich auf sie und ihre Geschichte, aber auch Politiker und Militärs sind interessiert, wenn auch mit eigener Agenda und nicht immer zu Lucys Gunsten...

"Lucy" ist eine spannende Geschichte, die zum einen von der Idee der Erschaffung eines sogenannten "Hybrid"-Menschen, zum anderen von dem dadurch entstehenden Aufprall der beiden unterschiedlichen Kulturen lebt. Die zeitliche Abfolge der Geschehnisse wird zunächst rasant erzählt, gegen Ende - nach dem Höhepunkt in New Mexico - plätschert die Geschichte leider nur noch vor sich hin. Man wartet eigentlich noch auf einen Knalleffekt, der aber nicht kommt und den Leser etwas ratlos zurücklässt. Zum anderen bemüht der Autor all zu oft die gängigen Klischees, wenn er Kritik an der amerikanischen Gesellschaft an sich, den Medien und den so bösen Politikern und Militärs übt. Hier wäre weniger mehr gewesen.

Nichts desto trotz ist Lucy eine unterhaltsame und herzerwärmende Geschichte, die auch zum Nachdenken anregt und sich ganz nebenbei sehr schnell liest.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein bewegender Roman, 3. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Lucy: Roman (Taschenbuch)
Der Inhalt:
Als Jenny das junge geschockte Mädchen namens Lucy bei einem Krieg im Urwald neben ihren toten Eltern findet, beschließt sie kurzerhand sie mit nach Hause zu nehmen. Dort kümmert sie sich um Lucy und entwickelt auch mütterliche Gefühle. Als Jenny jedoch in einem Notizbuch von Lucys Vater liest, dass das junge Mädchen nur halb Mensch und Halb Bonobo Affe ist, wird Jenny bewusst, dass dies ernsthafte Folgen haben kann. So tüfteln Jenny, Lucy und Amanda (die beste Freundin von Lucy) einen Notfallplan aus, falls die Situation eskalieren sollte.

Meine Meinung:
Ich habe schon länger dieses Buch lesen wollen und bin so froh dass ich es geschafft habe. Lucy" ist ein besonderes Buch welches ich mit keinem bisher gelesenem vergleichen könnte. Die Protagonistin Jenny war mir mit ihrer fürsorglichen und selbstlosen Art unglaublich sympathisch, aber auch Lucy war eine wunderbare Figur in diesem Buch. Ich habe begeistert verfolgt, wie sie ihr Schulleben meisterte und immer mehr zum normalen Teenager heranwuchs. Ich habe aber auch später ziemlich mit ihr gelitten. Der Schreibstil von Lucy" war einfach und verständlich, auch die wissenschaftlichen Aspekte haben mir sehr gefallen. Der Autor schafft es, dass man in die Gefühlswelt zwischen Jenny, Lucy und Amanda eintauchen, und mit ihnen mitfühlen kann. Außerdem gefiel es mir sehr gut, wie die Geschichte zwischen der Sicht von Lucy und Jennifer hin und her wechselte. Zum Ende hin wurden meine Augen auch hin und wieder feucht, was auch noch einmal zeigt, was ich von diesem Buch halte. Wer sich für dieses Buch interessiert, dem empfehle ich wirklich es einmal zu lesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was macht den Menschen zum Menschen ?, 17. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Lucy: Roman (Taschenbuch)
Die Wissenschaftlerin Jenny Lowe erforscht im Dschungel Kongos die Bonobos, eine Menschenaffenart. Doch als der Bürgerkrieg ausbricht, muss sie fliehen. Ihr Versuch, einen weiteren Naturforscher zu warnen, scheitert. Sie kommt zu spät. Die Rebellen haben ihn bereits erschossen. Allerdings hat seine 15 jährige Tochter Lucy das Massaker überlebt. Jenny nimmt sich des außergewöhnlich intelligenten, im Urwald aufgewachsenen Mädchens an. Da keine weiteren Verwandten Lucy's zu finden sind, nimmt Jenny sie mit zu sich nach Hause. In Chicago angekommen tut sie alles, um Lucy die Eingewöhnung in dieses neue Leben zu erleichtern. Aber Lucy hat es dennoch schwer und muss noch viel lernen. Auch in der Schule fühlt Lucy sich zunächst nicht wohl, doch bald findet sie in Amanda eine echte Freundin, die ihr auch die " Verhaltensregeln " und die " Sprache " der Jugendlichen näherbringt.

Doch das vermeintliche Glück währt nur kurze Zeit. Jenny findet schon bald heraus, welches Geheimnis Lucy umgibt und was sie so anders macht. Sie ahnt die Gefahr, die daraus entstehen könnte. Da sie Lucy inzwischen wie eine Mutter liebt, versucht sie alles, dieses Geheimnis zu hüten. Doch es kommt, wie es kommen muss und die Tatsachen lassen sich nicht länger verheimlichen. Und sehr schnell sind Politiker, Journalisten, Wissenschaftler und religiöse Fanatiker hinter Lucy her.

Dieses Buch hat mich tief berührt und nachdenklich gemacht, aber zum Teil auch regelrecht schockiert. Ich habe mit Lucy und auch mit Jenny mitgefühlt und mitgelitten. Diese fiktive ( ? ) Geschichte führt einem nur allzu deutlich vor Augen, wie gnadenlos und unbarmherzig ein Teil unserer Gesellschaft sein kann. Es werden viele Fragen aufgeworfen, die man sicher nicht so einfach beantworten kann, wie z. B. : Wie weit darf die Forschung gehen ? Was macht den Menschen zum Menschen ? etc. Dieser Roman wird sicher noch lange in mir nachhallen.

Sehr gut herausgearbeitet sind für mich auch die Hauptcharaktere. Sie wirken authentisch und man kann sich sehr klar und deutlich in sie hineinversetzen, was die Eindringlichkeit der Geschichte noch verstärkt.

Auch der Kontrast zwischen dem freien und unbeschwerten Dschungel-Leben Lucy's und dem auf sie regelrecht einstürzendem Leben voller Regeln und Konventionen in einer Großstadt wird hervorragend dargestellt.

Also, kurz gesagt, handelt es sich hier um ein äußerst emotionales, aber auch spannendes Buch mit brisanten Themen, die zum Nachdenken anregen . Ich kann dieses Buch nur jedem Interessierten ans Herz legen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lucy, 23. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Lucy: Roman (Taschenbuch)
Ein Buch, auf dessen Inhalt ich so nicht vorbereitet war.

Zunächst geht es um die Flucht der Wissenschaftlerin Jenny Lowe vor dem Bürgerkrieg im Kongo. Sie findet die Tochter eines Kollegen, der von den Rebellen getötet wurde, und nimmt sie mit auf ihrer Flucht nach Amerika. Lucy erscheint so anders, aber das wird darauf zurückgeführt, daß sie im Dschungel aufgewachsen und bisher mit der zivilisierten Welt nicht in Berührung gekommen ist. Lucy ist hochintelligent und lernt schnell, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden. Dies insbesondere durch die Hilfe von Amanda, die ihr zur unentbehrlichen Freundin wird.

Aber Lucy hat besondere Kräfte und legt zuweilen ein merkwürdiges Verhalten an den Tag. Schnell wird Jenny, die Lucy inzwischen adoptiert hat, klar, daß Lucy nur zur Hälfte vom Menschen abstammt. Dies wird auch durch die Tagebücher ihres Vaters deutlich.

Mit dieser Erkenntnis hatte ich zu Beginn des Buches nicht gerechnet und möchte auch hier nicht näher darauf eingehen, andere Leser sollen neugierig auf das Buch sein.

Ich möchte aber sagen, daß ich von da an das Buch in einem Zug zu Ende gelesen habe, weil das Thema mich wirklich interessiert hat, selbst wenn das Buch im mittleren Teil etwas abflacht.

Dem Autor gelingt es aber zu zeigen, mit welchen Vorurteilen unsere Gesellschaft Geschöpfen gegenübersteht, die ihren Vorstellungen vom Menschsein nicht entsprechen, und wozu sie in der Lage sind, aus religiösen Glaubensfragen, aus angeblichen ethnischen Überzeugungen, aus medizinischen Gründen oder nur aus Unwissenheit solchen Geschöpfen anzutun. Es wäre schrecklich, wenn die Geschichte Wirklichkeit sein könnte.

Ich finde, es ist ein überaus lesenswertes Buch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Menschlicher als der Mensch, 11. Dezember 2011
Von 
micra-cat (Schleswig-Holstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Lucy: Roman (Taschenbuch)
Die 15jährige Lucy ist ein richtiges Dschungelkind, das zusammen mit ihrem Vater Donald Stone, einem englischen Naturforscher und Bonobos (Menschenaffen) in völliger Abgeschiedenheit des Kongos lebt. Als das Land von Bürgerkriegen erschüttert wird, versucht die Wissenschaftlerin Jenny, die ebenfalls Bonobos erforscht, Zuflucht in Donald Stones Camp zu finden. Doch der britische Forscher wurde bereits von kongolesischen Rebellen getötet und sie entdeckt dort lediglich die verstörte Lucy und nimmt sie in ihre Obhut. Die beiden müssen aufgrund der Unruhen aus dem Land fliehen und nach einigen Komplikationen erreichen sie Jennys Haus in Chicago. Jenny hofft, von dort aus Verwandte des Kindes aufzuspüren, doch Lucy wächst ihr immer mehr ans Herz und sie will sie adoptieren. Das ändert sich auch nicht als sie anhand von Notizen herausfindet dass Donald Stone Experimente mit einem genetisch veränderten Bonobo-Weibchen durchgeführt hat und Lucy das Ergebnis dieses Experiments ist.

Das Buch hat mich gleich zu Beginn durch die anschauliche Beschreibung der Atmosphäre des Dschungels und Jennys Flucht durch den Urwald gefesselt. Auch die emotionale Seite kommt nicht zu kurz. Traurigkeit, Heimweh und die Probleme, die Lucy in der Zivilisation plagen (Lärm, fremdes Essen, Konsum, ungewohnte Situationen...) werden gut dargestellt und lassen sich nachvollziehen. Schön fand ich auch die Beschreibungen, wie Lucy die Körpersprache und Gesten ihrer Mitschüler studiert, um Anschluss zu finden oder versucht, die Termiten in Jennys Haus aus den Ritzen zu angeln um sie zu essen. Überhaupt kommt ihre tierische Natur öfter mal zum Vorschein, aber das ist dann auch besonders liebenswert. Auch Lucys Fähigkeit über "den großen Strom" mit anderen Tieren zu kommunizieren, fand ich sehr interessant und gut beschrieben.

Die Botschaften, die in dieser Geschichte stecken, regen zum Nachdenken an. Ein Wissenschaftler, der besessen ist von der Idee, eine neue und bessere Spezies zu erschaffen, die in Einklang mit der Natur lebt. Das ist nicht so abwegig und die Gründe des verschrobenen und scheuen Forschers Donald Stone erscheinen glaubwürdig und realistisch. Er war zunächst nur stolz auf das gelungene Resultat, danach kam aber auch die Reue als Forschungsobjekt Lucy älter wurde. Denn er stellte fest, dass sie mehr als nur ein wissenschaftliches Projekt war: ein wunderbares, kluges menschliches Wesen und seine Tochter, die er vor dem Rest der Welt verbergen und beschützen musste.

Wie weit darf ein Mensch "verbessert" werden, um noch einer zu sein? In Lucys Fall beginnt eine gnadenlose Jagd auf sie, zumal ihr der Status Mensch aberkannt wird. Freunde wenden sich von ihr ab bzw. werden von den Eltern dazu gezwungen, sich nicht mit dem "Affenmädchen" einzulassen. Einige haben Angst davor, dass Lucy sich unkontrolliert fortpflanzen könnte. Doch es gibt auch Leute, die für Lucy kämpfen.

Ich war erstaunt, dass ein Mann derart emotional schreiben kann: ich habe mit Lucy, Jenny und Amanda mitgelitten, gelacht und geflennt (letzteres passiert mir eher selten bei Büchern) und mich nicht eine Minute gelangweilt. Daher gibt es von mir die volle Punktzahl für dieses tolle Buch.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lucy, 1. April 2012
Von 
fantasticbooks - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Lucy: Roman (Taschenbuch)
Die Geschichte beginnt im Kongo, wo gerade Bürgerkrieg herrscht. Die Forscherin Jenny muss Hals über Kopf vor den Kämpfen fliehen und versucht sich zu der Hütte eines anderen Wissenschaftlers durchzuschlagen. Sie findet diesen jedoch erschossen auf, umgeben von toten Meschenaffen. Die einzige Überlebende ist seine Tochter Lucy, die Jenny mitnimmt auf ihrer Flucht. Schon hier fällt auf, dass Lucy über außergewöhnliche Fähigkeiten - übernatürlich gutes Gehör, sprachlich sehr gebildet - verfügt. Auch lässt die Wortwahl Lucys bei den Antworten zu den Fragen nach ihrer Mutter bereits vermuten, dass es sich bei der Mutter um einen der Menschaffen handelt.

Jenny und Lucy fliehen mit Hilfe eines befreundeten Botschaftsangestellten zunächst nach England, dann weiter in Jennys Heimat die Vereinigten Staaten. Und hier fangen die Probleme für Lucy erst an....

Nicht nur, dass all die Geräusche und Gegenstände für Lucy hier neu und zum Teil unangenehm sind, auch in der Schule tut sie sich mit ihrem hier "unangepassten" Verhalten sehr schwer.

Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und lässt sich leicht und schnell lesen. Das einzige, was mir nicht so gefällt, ist, dass er meiner Meinung nach die Gefühle der Personen nicht ausreichend und intensiv genug beschreibt. Mir fehlt dieser kleine emotionale Tacken, der mich in die Geschichte hineinreißt, mitfühlen läßt und mich gnadenlos an ein Buch fesselt, so dass ich alles um mich herum vergesse. Aber das Potential ist da. Auf jeden Fall ein guter Roman.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ärgerlich naiv, 14. März 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Lucy: Roman (Taschenbuch)
Die amerikanische Wissenschaftlerin Jenny stößt bei ihrer Flucht durch den kongolesischen Dschungel auf die fünfzehnjährige Lucy, deren Vater, ein britischer Forscher, von den kongolesischen Rebellen getötet wurde. Die beiden können sich aus dem Kongo retten. Jenny nimmt das Mädchen mit nach Amerika und adoptiert die Waise.

Lucy ist bemerkenswert hübsch und ungewöhnlich intelligent. Sie meistert die Highschool mit Bravour, obwohl sie zwei Jahre jünger als ihre Mitschüler ist. Ihre Sinne, besonders ihr Hörvermögen und ihr Geruchssinn, sind außerordentlich geschärft und versetzen ihre Adoptivmutter immer wieder in Erstaunen. Lucys körperliche Kräfte sind enorm, ihre soziale Kompetenz ist beispielhaft. Sie lebt sich allmählich in der für sie vollkommen fremden Umgebung ein und findet in Amanda eine enge Freundin.

Durch einen Zufall stößt Jenny eines Tages auf das unglaubliche Geheimnis des Mädchens: Lucy ist ein Hybrid. Ihr Vater hat durch die Kreuzung seines menschlichen Genmaterials mit den Genen eines Bonobo-Weibchens ein Wesen erschaffen, das halb Affe und halb Mensch ist. Lucy weiht ihre Freundin Amanda in ihr Geheimnis ein und die beiden Mädchen beschließen, mit Lucys Herkunft offensiv umzugehen. Mit Unterstützung von Jenny erstellen die beiden ein Video, in dem Lucy ihre Herkunft erläutert und von ihrer Mutter, dem Bonobo-Weibchen Leda, erzählt. Den Film stellen die Mädchen bei You Tube ein.

Das Medienecho ist ungeheuer. Jennys Haus wird von der Presse belagert und Lucy ein gern gesehener Gast in Talkshows. Doch nicht alle reagieren positiv auf das Affenmädchen, wie sie in den Medien genannt wird. Fanatische religiöse Gruppierungen verdammen ihre Existenz als Sünde und der Senator von Utah bringt eine Gesetzesvorlage auf den Weg, genannt Lex Lucy, durch die Hybrid-Wesen die Zugehörigkeit zur menschlichen Rasse abgesprochen werden soll. Und dann wird Lucy entführt von Mitarbeitern des Almagordo-Primaten-Forschungszentrum, das Verbindungen zum Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten unterhält.

Laurence Gonzales Roman beginnt spannend und stellt den Leser vor tiefgründige Fragen über die Existenz des Menschen. Wie findet sich ein Mensch, der das Erbgut von Menschenaffen in sich trägt, in die menschliche Gesellschaft ein? Wäre dieser Hybrid überhaupt ein Mensch oder müsste er als Tier gelten? Wäre er möglicherweise dem Menschen überlegen an Intelligenz und Sozialverhalten, weil er die besten Eigenschaften beider Spezies, Mensch und Menschenaffe, in sich vereint?

Leider driftet die Geschichte nach der Entführung Lucys durch das Almagordo-Primaten-Forschungszentrum, in dem Lucy wie ein Versuchstier einsperrt und grausame Versuche an dem hilflosen Mädchen durchgeführt werden, ins Actionhafte ab. Die spannende Frage, ob und wie ein Hybrid wie Lucy von unserer Gesellschaft aufgenommen werden kann und welche rechtliche Stellung ein solches Wesen haben könnte, lässt Gonzales zugunsten billiger Action fallen.

Fragwürdig erscheint mir auch die Aussage des Buches, eine Kreuzung aus Mensch und Menschenaffe wäre intelligenter, sozial kompetenter und friedvoller, quasi der bessere Mensch. Der Autor hat für seine These keine überzeugenden Argumente.

Fazit: Laurence Gonzales Roman bietet leidliche Spannung gepaart mit einer naiven philosophischen Aussage. Nur bedingt zu empfehlen.
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4.0 von 5 Sternen ..ergreifend und herzzerreißend!, 1. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Lucy: Roman (Taschenbuch)
Ich muss sagen ich war erst angeekelt und fand es nur pervers als ich von der künstlichen Befruchtung eines Bonobos gelesen habe und war enttäuscht das dies der Inhalt des Buches sein soll.
Doch das Buch war sehr bewegend und war sehr gut geschrieben. Ich hatte beim lesen schwer mit den Tränen zu kämpfen.
Wenn man mal wieder ein Buch verschlingen möchte ist dies genau das richtige ;)
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5.0 von 5 Sternen ein geniales Buch, 22. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lucy: Roman (Kindle Edition)
Autoren sind wirklich unglaubliche Menschen. Ich wüsste echt gern wie sie auf so fantastische Ideen kommen. Lucy erzählt eine unglaublich spannende und sogar realistische Geschichte. Es ist gut geschrieben und ich musste lachen und weinen während des Lesens.
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5.0 von 5 Sternen Was heißt es eigentlich, ein Mensch zu sein?, 8. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Lucy: Roman (Taschenbuch)
~Erster Satz~

Als Jenny aufwachte, donnerte es.

~Meine Meinung~

Ich liebe es. Von der ersten Seite an fand ich dieses Buch toll und es wurde immer besser! Ich spoilere nicht gerne, deswegen kann ich nur sagen: Das Buch behandelt ein hammerhartes Thema und zeigt uns, wie unterschiedlich Menschen auf solches reagieren! Der Autor zieht vergleiche zu vergangenen Ereignissen, hat gut recherchiert und Schreibt wunderbar. Ich habe mit Lucy und den anderen Charakteren mitgefühlt, mitgelitten und so oft gedacht: "Der Autor hat so verdammt recht..." Viele Menschen reagieren fürchterlich auf "Besonderheiten" anderer Menschen.. Würde es Lucy wirklich geben, dann könnte ich mir vorstellen, dass es ihr genau so ergangen wäre, wie es der Autor uns hier erzählt, wenn nicht noch schlimmer... Aber es gibt natürlich auch die guten Menschen, die Lucy auf ihrem Weg begleiten und alles für ihr Wohlergehen tun und nicht von ihrer Seite weichen, was leider nicht immer gut ausgeht. Ich habe das Buch fast an einem Stück gelesen und konnte es nur schwer aus der Hand legen. Sehr empfehlenswert!!
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Lucy: Roman
Lucy: Roman von Laurence Gonzales
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