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VINE-PRODUKTTESTERam 15. November 2011
Jake Epping, 35 ist Englischlehrer in Lisbon Falls, einem Nest in Maine und führt ein eher durchschnittliches Leben. Das ändert sich jedoch schlagartig, als ihm sein Kumpel AL Templeton in der Abstellkammer seiner Imbissbude ein Tor in die Vergangenheit zeigt. Die Regeln sind einfach: Bei jedem Eintritt gelangt man zum 9. September 1958 und bei jeder Rückkehr sind in der Gegenwart genau zwei Minuten vergangen. Außerdem wird bei jedem erneuten Durchschreiten ein kompletter Reset gestartet, sämtliche bei vorherigen Besuchen ausgelösten Änderungen sind hinfällig.

Al hatte einen großen Plan: Er wollte in der Vergangenheit bis zum Jahr 1963 ausharren und den Mord an Präsident Kennedy in Dallas verhindern, indem er den Attentäter Lee Oswald vorher tötet. Lungenkrebs im Endstadium zwingt ihn jedoch zur vorzeitigen Rückkehr und er bittet Jake, den Job zu übernehmen. Dessen anfängliche Skepsis wird bald von Neugier besiegt und so stürzt er sich in das ungewöhnliche Abenteuer. Vor der Rettung des Präsidenten muss er aber noch einem Freund helfen und eine Familientragödie verhindern; er reist nach Derry (treue King-Leser wissen, was 1958 in Derry geschah). Doch das ist erst der Anfang, auf Jake wartet nicht nur die Liebe seines Lebens, sondern auch eine Vergangenheit, die sich partout nicht ändern lassen will...

Es gibt im Leben Momente, in denen man innehält, weil einem bewusst ist, dass das soeben Geschehene den Lauf der Geschichte nachhaltig verändern wird. Der 11. September war so ein Ereignis, die Ermordung von John F. Kennedy ein anderes. Es gibt darüber unzählige Bücher, Filme und Dokumentationen; Lou Reed hat ein wunderbar anrührendes Lied geschrieben ("The day John Kennedy died"), auch Axl Rose sang: "And in my first memories they shot Kennedy". Und nun nimmt sich also der erfolgreichste Schriftsteller der Welt des Themas an.

King wählt dabei jedoch einen anderen Ansatz: Er lässt die Verschwörungstheorien (an die er übrigens im Gegensatz zu seiner Frau nicht glaubt) weitgehend außen vor und schickt seinen Ich-Erzähler in die Vergangenheit um diese zu ändern, mit allen (unbekannten) Konsequenzen. Er hält sich dabei eng an die historischen Vorgaben der Personen und Schauplätze im Dunstkreis von Oswald und verleiht dem Roman somit zusätzlich Authentizität. Natürlich ist auch das Leben in dieser Zeit ein weiteres Hauptthema und dieses Leben ist durchaus zwiespältig, denn neben der unbeschwerten Fröhlichkeit kleinstädtischer Tanzveranstaltungen und nachbarschaftlicher Empathie haben ebenso provinzielle Bigotterie und alltäglicher Rassismus ihren festen Platz. Highlights sind die problematischen Situationen, die bei Zeitreisen auftreten können: Wenn der Held beispielsweise nach seinem (nicht vorhandenen) Handy greift oder durch das laute Absingen obszöner Rolling Stones-Verse für Verwirrung sorgt.

Der Erzählstil ist packend, wie meist bei Stephen King, der Leser ist mittendrin im Geschehen und wird trotz einiger Längen im Mittelteil gefesselt von den Ereignissen. Da der Autor auch eine Reise in die eigene Vergangenheit unternimmt, gibt es ein Wiederlesen mit Protagonisten aus "Es"; Nostalgie pur für die Fans. Obwohl das Thema Zeitreisen schon bei "Langoliers" behandelt wurde, weist der neue Roman eher Parallelen zu "Dead Zone" auf, nicht nur weil dort ebenso durch ein politisches Attentat die Zukunft geändert werden soll, sondern auch wegen der nicht ganz unbedeutenden Nebenhandlungen. Und klar: Die Polizei von Dallas bekommt ordentlich auf die Mütze, mehr als bei "Tommyknockers".

Stephen King wollte dieses Buch eigentlich schon 1972 schreiben und es ist gut, dass er gewartet hat, denn das Thema bewegt immer noch viele Menschen und es ist zu bezweifeln, dass er eine derart komplexe Aufarbeitung und Umsetzung schon in jungen Jahren hinbekommen hätte. Heute kann man mit Fug und Recht sagen, dass dem Meister wiederum ein großer Wurf gelungen ist.
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Jake Epping is a good man and a good teacher who really cares for his students. This works well when he teaches kids whose life are still quite changeable, but in the classes for adults sometimes its too late, because life has already taken a heavy toll on some people - as on Harry Dunning whose father killed his family 50 years ago and crippeld Harry for life.

When Jake gets the opportunity to go back in time to the year 1958 to prepare the cancellation of the assassination of John F. Kennedy he makes the Dunning family his test-run, to see how this might work out. And then he gets real and starts to live in the past quite intensively.

This is very much a story about what the past has looked like, about love, and about the importance and the beauty of teaching. And that is, what in a way this book is mainly about. The hunt for Lee Harvey Oswald again and again becomes a distraction to these worthwhile projects and in the end one has to question whether it was worth the cost.

With a nod into the direction of "It" and its filmed version - some people are called Curry - this is a very complex and very emotional story without strange monsters except the general monstrosity of man himself. And - I think - also again quite personal, because Mr. King has been a teenager when 22.11.1963 came along and a teacher of English at a later time in his life. he device of the first-person-narration from the perspective of Jake Epping makes for a beautiful language which is also a big plus of this novel. Highly recommended.
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am 22. Dezember 2013
Zunächst bin ich ganz stolz auf mich, heute auf Seite 849 der Taschenbuch-Ausgabe angekommen zu sein! Ich lese eigentlich keine Bücher in dieser Länge, aber habe dieses zum Geburtstag geschenkt bekommen und mich auf die Lektüre schließlich eingelassen.

Nun habe ich das Buch also durch und muss sagen, dass es mir insgesamt sehr gut gefallen hat! Die klare Sprache von King ist schon allein ein Grund, es zu lesen. Auch wenn man kein Muttersprachler in Englisch ist, kommt man gut durch und lernt natürlich einige neue Wörter.

Doch nun zum Inhalt: Ich interessiere mich sehr für Politik und das war einer der Hauptgründe, warum ich das Buch gelesen habe. Letztlich lag die Spannung für mich dann aber eher in der Zeitreise des Jake Epping und den Menschen, denen er dort begegnet und auf deren Schicksal er Einfluss nimmt. Jakes Absicht, Kennedy zu retten, erschien mir über weite Strecken eher zweitrangig. Vor allem weil ich die ganze Zeit die Frage im Kopf hatte, ob das wirklich so bedeutend für den Fortgang der Weltgeschichte ist.

So viele große Hoffnungsträger haben sich im Laufe der Jahre schon als mittelmäßig oder enttäuschend erwiesen. Und oft regiert eher der Zufall als der Mensch. Daher konnte ich mich nicht so recht in den Spannungsbogen einfinden, dass Jake nun die Welt retten wird, indem er Kennedy rettet, das erschien mir eine Nummer zu groß. Daher lag für mich die Spannung nicht so sehr in dieser Frage. Jedoch muss man sagen, dass auch Jake selbst gelegentlich Zweifel hat, was er mit der Rettung Kennedys nun tatsächlich bewirkt.

Sehr schön und auch sehr spannend fand ich hingegen das Schicksal der anderen Personen, insbesondere der Dunning-Familie und Sadie. Hier habe ich über weite Strecken das Buch mit großer Neugier auf den Fortgang der Handlung verschlungen.

Mein Fazit: Ein gutes, spannendes Buch mit ein paar Längen. Ein Buch, das eher über das Thema "Zeitreise" als über Politik geht und letztlich auch eine sehr schöne Liebesgeschichte ist. Zudem enthält das Buch viele tolle Sätze zum Nachdenken über Zeit und Schicksal, wie der, den ich oben zitiert habe. Man denkt darüber nach, wie man mit kleinen Handlungen das Weltgeschehen beeinflussen kann.
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am 4. Oktober 2013
I suppose I could say I'm one of those Stephen King fans considered "old timers". I just love the old horror stories, reading them in my late teens and early twenties. Shivers down my spine spring to mind remembering "IT", "Pet Cemetry", "Needful things" and at later dates "The Green Mile" and "The Stand"... I stopped reading King after his books developed (?) into more psychological stories as opposed to "mere" horror. There was the odd one I liked, but mainly I felt let down a little and stopped reading King altogether, apart from re-reading some of the above mentioned old ones at odd times.

Well, time passes and I've rediscovered SK... albeit sort of reluctantly.

11/22/63 was discussed in various book forums - it was recommended whole-heartedly or half-heartedly or slightly indecisively... but most agreed, the books a worthy read.

I swallowed my old disappointment in the non-horror books of SK and got first the sample and then the book itself, not letting it out of my greedy grasp until I had finished this epic tale - yes, epic in length already, since it's close to 900 pages.

I'll skip retelling or summarizing the story, since this has been done plenty already.

So what's my take on this book? It's a King like I've never read one - and I loved it, I really did, despite missing old-time horror and not only for the fact that some dear old characters make an appearance - remember Derry in 1958?

One fact stands - for me undisputedly - this man knows how to spin the yarn. The characters are as engaging as they have been in the land of ago - whether I like them or not, I picture them, I feel with (or against) them, I follow them wherever Mr. King leads.

Some readers mentioned their disappointment in the middle part - long - boring - too much detail - yes, there's plenty of detail and the middle part takes a good while to read. I liked it though, like the whole book - in the end it all leads up to the finale - each bit a small piece of the puzzle falling into place and leading up to the final decision - did he or didn't he? - or in the context of the story more like will he or will he not...?

If there is anything I disliked about this book, I really have to say, it's most of the part after Nov-22-63... yes, obviously I would have complained if King had left the "rest of the story after the event" untold, and yes I understand why - doesn't make it considerably better for me though.

I was plenty appeased though when the story finally really winds down, and these last chapters made up for "utopia".

I can, without compunctions, recommend this book to old fans and new…
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am 3. Januar 2014
Ich gebe zu, ich mag Zeitreisen und ich mag Geschichten, die in den 60er-/70er-Jahren spielen. Beides bietet dieses Buch und daher hat es schon mal einen großen Bonus bei mir. Ich muss dazu sagen, dass es mein erster Stephen-King-Roman war, auch wenn ich bereits Filme basierend auf seinen Büchern gesehen habe.

Darüberhinaus versteht es Stephen King aber vortrefflich, eine extrem spannende Geschichte um das Kennedy-Attentat zu stricken und der Frage nachzugehen, was geschehen wäre, wenn das Attentat hätte verhindert werden können. Ohne Vorwegzunehmen, wie es im Buch ausgeht, flechtet King die Hintergründe des Attentats unaufdringlich und exzellent recherchiert in das Buch ein. Die Frage nach dem Was-wäre-wenn beantwortet er ebenso vortrefflich recherchiert und setzt sich auch mit der Frage auseinander, ob es überhaupt sinnvoll wäre, in die Vergangenheit einzugreifen.

Stephen King kommt ohne neuerliche oder aufgewärmte Verschwörungstheorien aus und erzählt seine Geschichten auf dem Boden gesicherter Erkenntnisse. Ich empfehle diese Geschichte ohne Lektüre von Inhaltsangaben zu lesen und die Entfaltung der Geschichte auf sich wirken zu lassen. Ohne die von King bekannten Grusel-Elemente geht es auch hier nicht ab, aber diese haben in der Geschichte ihren Sinn und sind auch Teil der Auflösung.

Fazit: Selten habe ich ein so spannendes Buch "verschlungen". Zeitreisen plus 60er-Jahre plus Stephen King = unschlagbar!
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am 30. Januar 2014
Ich bin eher Gelegenheits-Leser. Dieses Buch hier von Stephen King ist wahrscheinlich ein Meisterwerk. Die Zeitreise (kein Spoiler, steht ja im Inhalt) ist Mittel zum Zweck. Man wird dann in das Amerika der 60er Jahre geführt. Nach einer Länge im Mittelteil merkt man plötzlich, dass man selbst dort "lebt". Dieser Mittelteil ist wiederum notwendig, um alles richtig aufzubauen. Länge heißt nicht langweilig, sondern "easy going". Die letzten 200 (!) Seiten entlädt sich dann die Spannung und ich konnte das Buch im Prinzip nicht mehr weglegen.
Ich habe das Buch auf englisch gelesen. Was hervorsticht, ist die intelligente Art und Weise und der reichhaltige Wortschatz, mit dem Stephen King alles erzählt.
Aber auch die typische Stephen King psycho-subtile Spannung, nenne ich es jetzt mal, kommt nicht zu kurz. So ist mir folgendes passiert. Ich lese abends das Buch, und es ist eigentlich gar nichts passiert handlungsmäßig. Und es war auch gar nicht wirklich spannend in dem Teil. Nachts wache ich auf, und denke an ein bestimmtes Schlüsselwort, das Stephen King meiner Meinung nach absolut genial in diesen Roman einfädelt. So ein Scherzkeks, dachte ich mir, und schlafe weiter...
Nebenbei lernt man etwas amerikanische Geschichte der 60er kennen, was dieses Buch meiner Meinung nach sehr realistisch und vernünftig macht.
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am 29. März 2015
Ich war nie ein großer Fan von Stephen King, zu düster und zu fantastisch seine Horrorgeschichten - aber diese hier hat mich wirklich gefesselt! Die Idee des Zeitportals, über das der Protagonist immer wieder in die Vergangenheit reist, in der er Veränderungen an der (politischen und persönlichen) Geschichte vornimmt, nur um dann feststellen zu müssen, dass diese Veränderungen nicht ohne Folgen auf die Gegenwart bleiben und v.a. dass nicht alle Folgen vorhersehbar sind, gefällt mir sehr gut. Ich konnte mich wirklich in die Geschichte hineinversetzen und darin versinken. Dieses Buch ist wirklich sehr gut geschrieben, die Handlung ist eine der Spannung, aber auch eine der Emotionen.
Hier hat King ein Werk abgeliefert, das in meinen Augen ein wenig aus der Reihe des Genres tanzt, für das er sonst bekannt ist. Die Vorstellung der Veränderbarkeit der Vergangenheit mit all den kalkulierbaren und unberechenbaren Folgen ist philosophisch, der Gedanke, diverse schwarze Flecken aus der Geschichte tilgen zu können, reizvoll, aber es zeigt sich, dass nicht zwangsläufig jede gute Veränderung der Geschichte ausschließlich gute Folgen hätte.

Ich kann das Buch bedenkenlos weiterempfehlen und ich werde es in einigen Jahren vermutlich nochmals lesen, da es mir wirklich ausnehmend gut gefallen hat!
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am 5. April 2012
Jake Epping is an ordinary English teacher who is given the extraordinary chance (and task) to travel back in time more than 50 years to prevent the assassination of John F. Kennedy in 1963. Since he arrives five years before the assassination, he has plenty of time to experience American life in the 1950s / 60s and to come up with a plan to save JFK. In this time, he travels from Maine to Florida to Texas, saving a few lives on the way, winning bets to make money, and falling in love with both a small Texan town and a woman who lives there. However, the past fights back against his intrusion, and when the big day arrives, things don't turn out exactly as he planned...

This is the first Stephen King novel I've read, so I wasn't sure what to expect, but I thoroughly enjoyed every minute of it. The plot is thrilling, historically interesting and well structured, and the detailed descriptions really make the past come alive. It is true that the book is pretty long, as other reviews have criticized, and there is not always major action on every page. But in my opinion, all of the detail is important and contributes to building up suspense throughout the story, as well as being interesting in its own right. A great novel all around!
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am 15. April 2015
Ich bin kein Fan von Horrorgeschichten, aber die kürzliche Bemerkung eines Kritikers, Stephen King MUSS man einfach lesen, er wäre der Charles Dickens unserer heutigen Zeit in Amerika, machte mich aufmerksam. Also habe ich dieses Buch gewählt, das mir zufällig in der englischsprachigen Hörbuchausgabe in die Hände fiel. Und ich bin begeistert - es ist eine äußerst interessante und sprachlich hervorragend formulierte Darstellung sowohl des amerikanischen Lebens um 2011 als auch in den 50er/60er Jahren. Diese Rückreise in die ehemaligen Zeiten des Kettenrauchens und Rassismus ist äußerst spannend. Die Paarung der eher durchschnittlichen handelnden Personen (vom braven Englischlehrer bis zum neurotischen Lee Harvey, der seine wunderschöne Ehefrau ständig misshandelt) mit der bedeutsamen Geschichte des Kennedy Attentats sowie der durch die Zeitreise ständig auffliegbaren Sondersituation von Jake Epping alias George Amberson sorgt für einen ständigen Nervenkitzel. Die kleine Love Story, die ebenfalls noch mit eingeflochten wird, ist ein weiteres Element der Spannung.
Ich kann dieses Buch jedem, der an Zeitgeschichte und guter Literatur interessiert ist, nur wärmstens empfehlen. Auch ich werde weitere King's lesen.
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am 6. Dezember 2014
Wenn das einer weiß, dann er: Stephen King.
Das ist natürlich Quatsch, denn was am 22. November 1963 wirklich passiert ist, weiß auch er nicht. Trotzdem holt er uns ab und bringt uns in diese Zeit und in diese Welt. Wer hätte gedacht, dass das so einfach ist? Man muss nur eine von diesen vielen "Rabbit Holes" finden, die es auf der Welt so gibt. Wenn man das allerdings nicht kann, kauft man sich dieses Buch. Der Meister versetzt uns in die Zeit, in der Kennedy Präsident war und malt ein unglaublich lebhaftes Bild von den Menschen, den politischen Machenschaften und den Sorgen und Freuden dieser Zeit. Und er sagt uns, dass es keinen Sinn macht, die Geschichte zu verändern, selbst wenn man es könnte.
Der Leser lebt so lange in den 60er Jahren in den USA, dass er vergisst, dass es nicht die Realität ist. Und wenn wir zurück geschickt werden, sehen wir, dass alles längst nicht so ist, wie wir es uns wünschen.
Gut, dass King keine weitere Verschwörungstheorie aufgestellt hat. Und gut, dass er die Geschichte am Ende wieder so sein lässt, wie sie war.
Und gut, dass es weitere Bücher vom Meister des Erzählens geben wird, denn niemand verzaubert mich so sehr wie Stephen King.
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