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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für ein fulminantes Comeback! - darkscene.at, 28. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Immortal Soul (Audio CD)
Gitarrist Mark Reale hat es trotz zwischenzeitlicher Ab- und Zusagen tatsächlich geschafft, das legendäre Riot Line-Up von 1988 - 1992 zusammen zu trommeln und präsentiert mit dem passend betitelten "Immortal Soul" Album dieser Tage gleich eines der stärksten seiner von unzähligen Rückschlägen und glorreichen Höhepunkten gezierten Karriere, die immerhin gut 35 Jahre zurückreicht (die Auflösung von 1983 - 1987 mal außen vor gelassen). Zu den kreativen Glanzpunkten gehören neben den ersten drei Werken ("Rockcity", "Narita", "Fire Down Under" (mein "erstes" Classic Review) nun auch mal die beiden Klassiker "Thundersteel" und "The Privileg Of Power" aus den Jahren 1988 und 1990, denen der zurück gekehrte Ausnahme-Shouter Tony Moore seine markante Stimme verlieh. Dazumal hatten sich Riot vom konventionellen zum Speed beladenen Metal vorgetastet, wobei "The Privileg Of Power" obendrein einige saftige Überraschungen bereit hielt.

In diesen zwanzig Jahren dazwischen gab es natürlich auch bessere Momente, man täte Einzelkämpfer Reale mit der Behauptung, sich lediglich auf verrostete Tugenden beschränkt zu haben, unrecht: "Nightbreaker" (1994) oder "Through The Storm" aus dem Jahre 2002 zum Beispiel, sind mustergültige Rock/Metal Alben, bei denen noch Mike DiMeo (The Lizards, ex- Masterplan) zu hören ist. Doch leider gingen sie im Wust der Veröffentlichungsflut dazumal wie einige andere Hochkaräter selbigen Schlags unter. Das pragmatisch benannte "Army Of One" Album aus dem Jahre 2006 sollte die ewige Durststrecke vorab mal zu Ende gehen lassen, zumindest wollen wir das so hoffen. Doch die Zeichen stehen dieser Tage nicht schlecht: die Schweden von Hammerfall nehmen die New Yorker in Bälde auf eine ausgedehnte Europatour mit (ich persönlich habe die Truppe vom Utopia (der heutige Weekender Club) Gig 1998 in bester Erinnerung). Kurzum: Riot wollen es noch einmal so richtig wissen!

Nach mehreren Ankündigungen, Riot wollen wieder mit Drummer Bobby Jarzombek und Tony Moore wieder gemeinsame Sache machen, kam selbstverständlich eine Aufbruch Stimmung auf, an die keiner mehr so recht glauben wollte. "Immortal Soul" ist also keine Reunion im herkömmlichen Sinn, sondern das Wiederkehren einer magischen Konstellation, die auf den perfekten Zeitpunkt gewartet hat. Diese Aufbruch Stimmung ist zu jeder Minute spürbar. Solch eine Kreativität und Spielfreude wie hier MUSS man mit Lob über schütten. Riot anno 2011 schaffen es nämlich nahezu mühelos, all ihre künstlerischen Phasen aus über dreißig Jahren Rock und Metal zu bündeln, ohne dabei nur ansatzweise altbacken zu klingen.

Die an die legendären "Thundersteel" Zeiten angelehnten "Still Your Man", "Riot" und "Wings Are For Angels" putzen gleich zu Beginn mal den Gehörgang restlos durch ... so beherzt klangen die East Coast`ler schon ewig nicht mehr - das ist Energie pur und Songwriting par excellence! Die Bandhymne "Riot" rüttelt nebenbei die Endneunzigerphase von "Inishmore" wach, weil obendrein einige irische Folkmelodien drauf gepackt wurden. Wobei man bei Frontsirene Tony Moore einfach nicht glauben will, wie kraftvoll und souverän der Mann nach so einer langen Zeit noch singen kann, speziell bei "Sons Of The Father" möchte man meinen, dass er regelrecht explodiert. Das orientalisch umhüllte Riffmonster "Crawling" mit seinen drückend-groovigen Rhythmen setzt den Höhenflug dann mächtig fort und macht spätestes jetzt klar, weshalb diese Mannschaft einfach zusammen gehört. Vögel abgeschossen werden auf "Immortal Soul" aber noch weitere: "Fall Before You" samt seinen göttlichen Hooklines raubt einem die Sinne und gehört definitiv zu den besten Songs Jahres 2011! Klassische Riot Feinschmeckerkost, was vor allem das typische Wechselspiel aus anschmiegsamen Harmonien und coolen Stakkato Riffs betrifft, gibt es insbesondere beim grandiosen "Insanity" und beim finalen Dreierpaket "Whiskey Man"/"Believe"/"Echoes". Obwohl der Speed im Vergleich zur ersten Albumhälfte etwas heraus genommen wurde, stimmt die Qualität. Und fast noch wichtiger: in keinem einzigen der elf Tracks kommen die blumig/verspielten Licks von Mr. Riot Reale zu kurz!

Resümee: Die oft vergessenen Altherren von Riot melden sich 2011 furios und selbstsicherer denn je zurück. Wenn man schon in eine traditionell geschmiedete Kapelle seine sauer verdienten Kröten dieser Tage investierten will, dann bitte hier und nicht in irgendwelche Halbherzigkeiten. "Immortal Soul" ist nämlich wundervolles Breitwand-Metal-Kino mit Temperament und reiner Seele, bei dem man nicht die geringste Spur von Anachronismus entlarven wird. Es sei Flitzefinger Mark Reale in jedem Fall von Herzen vergönnt, dass auch jüngere Headbanger während der anstehenden Tour die Klasse von Riot entdecken und würdigen! Das ist auch der Grund, weshalb Joacim Cans diese Truppe unbedingt dabei haben will: wie er des Öfteren schon sagte, "waren Riot seit jeher eine der einflussreichsten Bands für Hammerfall!" ... und natürlich für etliche andere, sei ergänzt.
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Anmerkung in eigener Sache: erst vor kurzem wurde bekannt gegeben, dass Riot die geplante Tour mit Hammerfall bedauerlicherweise wegen einer Kieferchirugischen Notoperation bei Sänger Tony Moore nun doch NICHT antreten können. Sobald Tony genesen ist, wird die Tour nachgeholt!
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mit ungebremster Kraft, 3. November 2011
Von 
Rocker - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Immortal Soul Limited Digipak (Audio CD)
Die Band Riot hat eine Gemeinsamkeit mit Motörhead: das Gründungsjahr war 1975.
Allerdings hatte Riot im Laufe der Jahre einige Phasen der Inaktivität zu überstehen. Doch wirklich ganz weg waren sie eigentlich auch nie. Ihr zweites Album Narita war mein erstes. Dann kam Rock City dazu und seit Fire Down Under gehörten sie immer zu meinen Favoriten, wenn es um Heavy Metal ging. Dorthin hatte sich die Band nämlich spätestens mit eben Fire Down Under entwickelt.

Nach ersten Umbesetzungen in den frühen Jahren folgten noch Restless Breed und Born In America. Dann kam die erste vorübergehende Auflösung.
Aber wem erzähle ich das ? Und wozu ?
Das weiß ich auch nicht. Ich wollte das einfach nur mal los werden...

Mark Reale, einzig verbliebenes Gründungsmitglied von Riot, formierte die Gruppe immer wieder neu und brachte mit Thundersteel und The Privilege Of Power noch zwei Meilensteine zu stande. Die Kernbesetzung dieser beiden Alben ist nun 2011 wieder am Start und hat mit Tony Moore erneut einen richtig guten, vielseitigen Metalsänger in seinen Reihen.

Das neue Album, Immortal Soul, macht wieder richtig Spaß.
Normalerweise bin ich nicht so ein großer Freund von Doublebassdrumgedonnere, aber auf dieser CD stört mich das eigenartigerweise gar nicht mal. Warum ? Weil das Album richtig starke Songs hat, Mark Reale wie entfesselt die Gitarre quält und Bobby Jarzombek weit mehr kann, als nur die Füsse schnell bewegen.

Außerdem spart man auf Immortal Soul trotz aller Power und Geschwindigkeit nicht mit Melodien, Harmonien und einprägsamen Hooklines. Ein Umstand, den ich z.B. bei den letzten Veröffentlichungen von Iron Maiden schmerzlich vermisst habe.
Die neue Riot-Platte kann man nur jedem Freund dieser Musikrichtung wärmstens ans Herz legen.

Eigentlich kann man nur hoffen, das dieses Album gut läuft, damit die Band uns noch ein paar Jahre Freude bereiten kann, denn diese CD lässt sich in einem Rutsch durchhören, ohne auch nur ansatzweise zu langweilen. Das Limited Digipack lohnt sich nicht nur, weil es einfach schöner ist, als eine olle Plastikschachtel, sondern auch aufgrund der Zugabe von 2 Livetracks, die 2009 beim Sweden Rock Festival in Sölvesborg aufgenommen wurden.

P.S.
Leider ist Gründungsmitglied Mark Reale am 25. Januar 2012 im Alter von 56 Jahren in einem Krankenhaus in San Antonio verstorben.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stark, 29. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Immortal Soul Limited Digipak (Audio CD)
Ich hätte nicht gedacht, dass Riot mit Tony Moore nochmal, nach immerhin fast 20 Jahren Trennung, ein derart starkes Album abliefern.
Die Jungs sind zusammen satt über 200 Jahre alt!!
Klar, vom Stil her ist alles in etwa wie damals, aber zum einen gefällt mir die Produktion und zum anderen singt Tony Moore noch extrem stark. Es gibt Stellen, da merkt man ihm natürlich die Jahre an. Nur insgesamt ist das schon toll. Ich bin ein großer Fan dieses Gesangsstils.
Die Kombination Moore, Jarzombek, van Stavern, Flyntz und Reale ist einmalig.
Ich gehe hier ganz bewußt nicht auf die Songs ein. Mag sich jeder selbst ein Bild machen.
Nur soviel: die erste Hälfe ist speediger, die zweite etwas hard-rockiger.
Coole Mischung. Ich mag's und das ist definitv eine der besten Genre-CDs, die es in den letzten Jahren gegeben hat.
Kaum zu glauben, dass Bobby J mal beim guten Robby Halford getrommelt hat. Da klang er allerdings deutlich ruhiger.
Das Highlight auf ImSo sind die zweistimmigen Gitarrenlicks. Selten so schnelle und sauber gespielte Läufe gehört.
Technisch Championsleague.
Daumen hoch!! Einfach Geil!!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Comeback, 28. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Immortal Soul (Audio CD)
Ich liebe die Riot Ära mit Tony Moore. Für mich sind "Thundersteel" und "Privilege of Power" die beiden überragenden Album dieser Band. Um so mehr gefreut habe ich mich über die Rückkehr des Teams in der Besetzung dieser beiden Werke. Und es traf ein, was ich zu erleben nicht erwartet hätte. Riot knüpfen mit "Immortal Sun" an die begnadete Phase der oben genannten Überwerke an. OK. Das ist eigentlich gar nicht wirklich möglich, aber der Stil ist der gleiche und das vorgestellte Liedgut auch mehr als ne Wucht. Speegranaten Riot, Wings are for angels für Tonys Vater wechseln sich mit melodischen Midtemponummern ab (Still your man, Echos, Falls before me, die allesamt (fast) auch auf "Thundersteel" gepasst hätten. Leider haben sich mit "Whiskey man" und "Insanity" auch zwei eher doch nur mittelmäßige Tracks eingeschlichen. Aber das stört nicht weiter, denn wer hätte gedacht, dass Riot noch mal in dieser Besetzung ein Album machen werden.Ich nicht!!!
"Immortal Sun" ist somit ein geglücktes und keinesfalls überflüssiges Comeback einer tollen Heavy Metal Band. Und Tony Moore zeigt uns, dass er auch immer noch in die höchsten Höhen vordringen kann.Bobby Jarzombeks drumming finde ich ebenfalls supi begnadet und über das technische Können eine Duos wie Mark Reale und Mike Flyntz braucht man erst gar nicht diskutieren.
I love it!!! Dauerrotation seit heute mittag der Postmann zwei Mal klingelte :-)
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen What's it gonna take to make you riot?!, 28. Oktober 2011
Von 
Mario Karl "musikansich.de" (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Immortal Soul (Audio CD)
Es hat sich schon angedeutet, als Riot-Gitarrist Mike Flyntz zusammen mit ex-Sänger Tony Moore die Band Faith and Fire gründete: Moore ist zurück bei Riot! Mit ihm im Boot auch Bassist Don Van Stavern und Trommler Bobby Jarzombek. Damit ist wieder die Besetzung zusammen, welche zuletzt Privilege of power (1990) und den Meilenstein Thundersteel (1988) einspielte. Für alte Fans also durchaus ein Grund zum Frohlocken. Glücklicherweise ging dieser Wiederbelebungsversuch mit dem neuen Album Immortal soul nicht in die Hose. Denn das Ding ist über weite Strecken ein ziemliches Sahneschnittchen!

Mit Powersongs wie "Riot" oder "Wings are for angels" zeigen Riot der jungen Nähmaschinenkonkurrenz wie frisch solch melodische Uptempo-Songs von vermeintlich alten Säcken klingen können. Seinen Teil dazu bei trägt selbstverständlich Sänger Tony, dessen teils etwas eigenwilliger (hoher) Gesang auch 20 Jahre später einfach noch sehr gut klingt. Dieser Stil unterscheidet sich doch sehr von der bluesigeren Röhre seines Nachfolgers und umittelbaren Vorgängers Mike DeMeo. Mit seinen einfallsreichen Melodielinien sorgt er für so einige wohlige Schauer. Das schmissige, mit einem tollen Refrain versehene "Still your man" ist ein solches Beispiel (nebenbei lässt ein gewisser Johnny aus der Vergangenheit grüßen). Das etwas getragenere und melancholische "Fall before me" ist ein anderes.

Aber klar ist natürlich auch, dass der Gesang alleine das Album nicht trägt, auch wenn er gerade den Songs in der zweiten Hälfte der Platte etwas mehr Glanz verleiht. Denn zum Ende hin gehen Riot ein wenig die Luft aus und ein paar relativ austauschbare Songs reihen sich aneinander. Es seien der durchschnittliche Rocksong "Whiskey Man", "Insanity" oder "Believe" genannt. Aber mit dem Rausschmeißer "Echoes" kriegt die Band noch einmal die Kurve.

Bis dahin hat man einiges an tollem, von guten Musikern gespielten Edelstahl zu hören bekommen, der klar macht, dass Riot sich in der Metalszene mit voller Wucht zurückmelden. Wie sagte ein gewisser Gorm der Wikinger immer? Ich bin entzückt!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gewünscht, aber in dieser Qualität keinesfalls erwartet., 28. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Immortal Soul Limited Digipak (Audio CD)
Seit Rock City (damals - logisch - noch auf Vinyl und Ariola) verfolge ich Riot und Mark Reale mit meist großer Begeisterung durch alle Phasen der Band. Und jede dieser Phasen hatte etwas ganz eigenes, etwas Besonderes.

Tatsächlich ist mir der Schritt zu Thundersteel damals recht schwer gefallen. Tony Moores Stimme hat mich in der ersten Begegnung überfordert. Das hat sich aber schnell gelegt. Zu gut war und ist diese Veröffentlichung.

Also war die Nachricht, dass Riot in eben dieser Besetzung wieder zusammen sind eine ganz großartige. Das war 2009 und das Warten auf eine angekündigte, dann wieder abgesagte (Gründe?) und schließlich doch bestätigte neue CD dauerte ewig. Erste Videos auf youtube versprachen einiges und seit ca. 4 Wochen steigern die ersten Songs im Stream die Spannung.

Und nun ist die CD in meinem Player (Auto und Wohnung) in Dauerrotation und übertrifft alles. Glasklare Produktion trifft vielschichtige Kompositionen mit hochtalentierten Musikern.

Die Gitarren scharf wie ein Messer, donnernd schwer im Rhythmus und immer - vor allem bei den mehrstimmig parallel gespielten Soli - voller Melodie. Die Eingängigkeit der Lieder, die zu keiner Zeit in Humpa-Schlager-Niveau-Regionen abtaucht, sondern einfach nur verdammt gut ist. Und schließlich die Stimme von Tony Moore, die all dem tatsächlich die Krone aufsetzt.

Sehr gut, sehr sympathisch und ganz sicher eine der allerbesten Rock/Metall-Veröffentlichungen der letzten Jahre. Wären 6 Sterne möglich....

Stay alive!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Da sind sie wieder,, 30. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Immortal Soul (Audio CD)
für viele Metaller ist die Phase von "Thundersteel" und "The privileg of power"
das Maß aller Dinge. Genau in diesem Lineup kommen Riot 2011 zurück und siehe da,
es kracht wieder mächtig. Die Stimme von Tony Moore hat nichts von ihrer Faszination
verloren. Waren die letzten beileibe nicht schlechten Platten der Band eher im Mittempo angesiedelt, so kommen auf "Immortal soul" endlich auch mal wieder die
Doublebass Nummern zum Einsatz. "Riot" eröffnet dieses geile Album auch gleich mit
ungezügelter Power. Was für ein Einstand ! Überhaupt ist die Scheibe super produziert, so das die Band hier ihren eigenen Sound bestens präsentieren kann.
Mit "Still your man" geht es dann auch gleich flott weiter, stark. Ich kann mir sparen, die ganzen Songs aufzuzählen, da das ganze Album meiner Meinung nach keinen
Ausfall hat. Hier gibt es Riot in Reinkultur und jeder Fan der Band, muß dieses Album besitzen. Für die, die Riot noch nicht kennen und endlich mal wieder eine waschechte Metal CD hören wollen, sollten hier unbedingt mal reinhören, denn danach
will man dieses Goldstück sowieso haben. Alles richtig gemacht Jungs, ich drücke gleich nochmal die Repeattaste !
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stark wie immer, 24. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Immortal Soul (Audio CD)
Reunions und kein Ende. Wer ermutigt Bands eigentlich immer sich wieder zu vereinen? Können die nicht einfach zusammen bleiben? So wie RUSH oder ZZ TOP? Langsam wird es nervig, denn nur wenige Bands schaffen es qualitativ an ihre Glanzleistungen – die meist in den Achtzigern zu finden sind – anzuknüpfen. Auch die Amis RIOT haben sich mit ihrem ehemaligen Sänger Tony Moore wieder zusammen getan und mit “Immortal Soul” ein neues Album eingespielt. Also wieder eine Reunion, die die Welt nicht braucht?

Vielleicht ja, vielleicht nein. Ich bin mir da noch nicht so ganz sicher. Fakt ist, dass die mit Moore eingespielten Alben “Thundersteel” (1988) und “The Privilege Of Power” (1990) zu den Klassikern des Speed Metal gezählt werden. Hier macht es also durchaus Sinn, dass die Band sich wieder zusammen findet, um an diese Ära anzuknüpfen. Auf der anderen Seite steht natürlich die Frage im Raum, ob RIOT es wirklich schaffen ein musikalisches Äquivalent zu veröffentlichen.
Dass die älteren Herren es noch drauf haben, beweist der Opener “Riot” gleich eindrucksvoll, der die Stärken der eben erwähnten Platten gut bündelt und somit als Brückenschlag verstanden werden kann. Der vielleicht schnellste Song der Bandgeschichte. Ebenfalls als Brückenschlag muss “Still Your Man” gesehen werden. Der Song orientiert sich von der Melodieführung her an dem Klassiker “Johnny’s Back”. Musikalisch ebenfalls sehr gut interpretiert, da hier nicht das eigene Schaffen geklont wird. Es ist auch egal, welchen Song man sich herauspickt. Ob nun den Titeltrack, die famosen “Echoes” und “Wings Are For Angels“, speedige Songs wie der Opener oder ruhigere Nummern der Marke “Fall Before Me” und “Crawling”. Die Gitarristen Mark Reale und Mike Flyntz schütteln sich locker die Riffs aus den Ärmeln, Tony Moore kommt noch immer so hoch wie Ende der Achtziger, setzt die hohen Schreie aber mehr als Stilmittel ein, was mir persönlich noch besser gefällt und auch die Rhythmussektion lässt nichts anbrennen. Kurz gesagt, man hört “Immortal Soul” zu jeder Sekunde an, wie viel Spaß die Band hatte das Album zu machen.

Die letzten Veröffentlichungen waren sicherlich nicht schlecht, “Immortal Soul” jedoch wirkt noch ein wenig ausgeglichener. Zwar gibt es auch hier einige Nummern, die sich nicht sofort beim ersten Durchlauf im Ohr bleiben, das aber muss längst nicht zum Nachteil einer Platte sein. Im Gegenteil, das erhöht ja nur die Nachhaltigkeit der neuen Scheibe. Ausfälle sind somit nicht zu beklagen und RIOT haben es geschafft den beiden Klassikern mit Tony Moore aus den Achtzigern einen würdigen Nachfolger an die Seite zu stellen. Hier passt eigentlich alles gut zusammen und ich drücke der Band die Daumen, dass das Line-Up dieses Mal länger zusammen bleiben wird. Für mich ist dies die beste Besetzung der schon in den Siebzigern gestarteten RIOT. Zumindest auf Platte macht diese Reunion also Sinn, denn “Immortal Soul” ist das stärkste RIOT-Album der letzten Jahre.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wirklich SEHR gut!, 31. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Immortal Soul (Audio CD)
Ich hätte es nie im Leben geglaubt, aber "Immortal Soul" ist tatsächlich ein unglaublich starkes Album geworden, dass ich Riot niemals zugetraut hätte. Ich kann da auch nicht mehr sagen als: KAUFEN! Wer auf echten US Power Metal steht, braucht dieses Album. Klar, an "Thundersteel" und "The Privilege Of Power" kommt's dann nicht ganz ran, aber welches Album tut das schon. Ich bin wirklich begeistert. Einen Song wie "Crawling" schreibt man auch nicht mal eben nebenbei. Das schaffen nur echte Veteranen. Obergeil!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schlicht und einfach Riot, 25. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Immortal Soul Limited Digipak (Audio CD)
Hier kann ich mich kurz halten. Wer auf traditionellen Heavy Metal steht, mit tollen Melodien und kreischenden Gitarren (und kreischendem Sänger haha) der bekommt eine Vollbedienung.

Alte Riot Fans erleben keine Überraschung. Ok, natürlich klingt diese Scheibe auch nicht genau nach der Thundersteel. Dafür gibt es halt einige düstere Passagen, z.B. im Song Crawling. Darauf könnte ich verzichten, aber es stört auch nicht.

Alles in allem gewohnt gute Kost zum Haareschütteln. Die Scheibe kreiselte die ersten Tage nach dem Kauf fast ununterbrochen im Player, was für mich inzwischen nicht mehr selbstverständlich ist. Hier wird noch anspruchsvolle Musik geboten, nicht dieser derzeitige Powermetal-Einheitsbrei, wo man schon vor jedem Takt weiss, welche Powerchords als nächstes kommen werden.

Ob es nach dem Ableben von Mark Reale noch weiter geht mit Riot ? Ansonsten wäre es auf jeden Fall ein würdiger Abschluss.
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