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am 21. August 2015
Die amerikanische Krimiautorin Elizabeth George legt mit diesem Buch einen praktischen und sehr informativen Ratgeber über die Kunst des Romanschreibens vor.
In fünf Teilen versucht die erfolgreiche Bestsellerautorin der Inspector Lynley-Krimis dem Autor in spe einen Überblick zu verschaffen, worauf es beim Schreiben ankommt.
Zunächst gibt sie einen kurzen Überblick, bevor es an die Basics geht: die Idee, Handlung, der Anfang, Dialoge, Szenen. Dann geht sie näher auf die eigentliche Technik des Schreibens ein und betont immer wieder, wie wichtig es ist, dass man weiß, worüber man schreibt. Der vierte Teil beschreibt den eigentlichen Prozeß, wobei das wichtigste für sie der 'bum glue' ist, mit dem ein Autor fest am Stuhl festklebt, damit er schreibt :-).
Zum Schluß geizt sie anhand verschiedener Beispiele nicht mit Tips, sondern eher im Gegenteil.
Das Buch ist nicht nur sehr gut und unterhaltsam geschrieben, sondern durch zahlreiche Beispiele auch leicht verständlich aufgebaut. Außerdem gibt Elizabeth George selbst denjenigen, die kein Interesse daran haben, ein eigenes Buch zu schreiben, einen guten Einstieg darin, was es eigentlich heißt, ein Buch zu schreiben.
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am 6. Mai 2013
Quite an interesting read: E. George tells us about her ways of creating a novel: How to go about the setting, the characters, how to find a topic to deal with and a murder to go along with it ...
I liked it very much!
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am 25. Juli 2007
Wenn man dieses Buch gelesen hat, dann bekommt man eine sehr gute Anleitung, wie man einen Roman selbst schreiben kann. Frau George bricht ihr Strickmuster in geeignete Kapitel runter und kann so dem hoffnungsfrohen Schreibnovizen wirklich viel beibringen.

Bei George beeindrucken mich die ausgefallenen Charaktere der Verdächtigen, die Einbindung der englischen Szenerie in die Romane, aber sie bekommt trotzdem das typisch Englische einfach nicht rüber, sondern stellt England dar wie ein Ausländer, der sich zwar gut auskennt, aber einfach kein Einheimischer ist. Ihr Protagonistenset sind klischeehafte Engländer vom ex-Proletariat (Havers) bis zum tiefstapelnden Adel (Lynley), und deren Sprache ist auch nicht englisch, sondern ein Englisch, wie es sich Amerikaner vorstellen. Auch Georges hanebücherne Plot-Auflösungen sind enttäuschend - bis zu den letzten 20 Seiten überzeugt jede Story, und dann wird's nur noch abstrus.

Doch als ich Georges Buch übers Schreiben las, wurde mir bewusst, weshalb Elizabeth Georges Romane so bemüht konstruiert wirken. Sie selber bastelt ihre Romane wie nach einer hochkomplizierten Origami-Anleitung. Dass sie das supergut kann, das zeigt schon ihr enormer kommerzieller Erfolg. Aber vom Schriftstellerischen ist sie höchstens Mittelklasse und kann sich neben so unterschiedlichen, aber hervorragenden Krimi-Autoren wie P.D. James oder Michael Connelly qualitätsmäßig nicht behaupten.

In Creative Writing Kursen gibt's folgende weitverbreitete Lehrmeinung: Die wirklich brillanten Autoren sind nicht in der Lage, über die Entstehung ihrer Bücher strukturiert zu reflektieren. Die mittelmäßigen Autoren können dies oft sehr viel besser, weil sie ihren Mangel an Genius mit solidem Einsatz von Techniken wettzumachen suchen.

Und damit ist Elizabeth Georges Gesamtwerk umschrieben: gute Technik, kein göttlicher Funke.
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