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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die perfekte Zentrale für das Heimkino
Um es vorweg zu nehmen: Der Receiver ist der Hammer. Eigentlich spare ich mir solche Ausdrücke ja, aber es lässt sich nicht anders sagen. Die technischen Details finden sich auf der Herstellerseite und teilweise hier auf der Produktseite, daher möchte ich diese nicht vollständig wiederholen und mich stattdessen auf die Highlights in meinen Augen...
Vor 17 Monaten von JS veröffentlicht

versus
3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Onkyo lernt nicht dazu - Standby Modus zu teuer
Zitat Onkyo BA: In den folgenden Fällen kann der Stromverbrauch im Bereitschaftsmodus bis auf maximal 50 W hoch gehen:
Sie verwenden die Universal Port-Buchse;
Netzwerksteuerung ist auf Aktiviertin der Netzwerk Einstellung gestellt;
Die HDMI Steuerung(RIHD)Einstellung steht auf An.(Abhängig vom TV-Status, geht der
AV-Receiver wie üblich...
Vor 16 Monaten von Pit Cook veröffentlicht


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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die perfekte Zentrale für das Heimkino, 20. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Onkyo TX NR 3009 schwarz (Elektronik)
Um es vorweg zu nehmen: Der Receiver ist der Hammer. Eigentlich spare ich mir solche Ausdrücke ja, aber es lässt sich nicht anders sagen. Die technischen Details finden sich auf der Herstellerseite und teilweise hier auf der Produktseite, daher möchte ich diese nicht vollständig wiederholen und mich stattdessen auf die Highlights in meinen Augen konzentrieren.

Klanglich gibt es an dem AV Receiver nichts auszusetzen: Die 9 Endstufen mit jeweils 200 Watt (wohlgemerkt gemessen bei einem ausgesteuerten Kanal) sorgen auch in der Praxis bei einem Betrieb mit 5 oder mehr Lautsprechern noch für hinreichend Kraft. Ich betreibe den Receiver derzeit mit Standlautsprechern als Front, einem Vollband-Center und Regallautsprechern als Surrounds. Kleinere Spielpartner sollte man dem AVR wohl nur in absoluten Ausnahmefällen zur Verfügung stellen, denn diese können die enormen klanglichen Reserven sonst einfach nicht ausspielen. Egal bei welchem Pegel - man hat immer das Gefühl, der Receiver habe die Lautsprecher perfekt unter Kontrolle. Nichts verzerrt, nichts kreischt und die einzelnen Details werden auch bei hohen Pegeln perfekt herausgearbeitet. Sowohl im Musikbetrieb als auch bei Filmen macht der Receiver somit eine perfekte Figur.

Die Einmessung (zur automatischen Ermittlung der Lautsprecherabstände und -pegeln, sowie zur - falls gewünschten - raumakustischen Korrektur) übernimmt die neueste Audyssey Version MultEQ XT32. Auf insgesamt 8 Positionen lässt sich so der Klang messen, um eine bestmögliche Abstimmung zu erreichen. Als Hinweis sei hier gestattet, dass es nicht sinnvoll ist, das dafür vorgesehene Mikrofon auf alle erdenklichen Plätzen im Raum zu positionieren. Stattdessen ist es sinnvoll, das Mikrofon auf (gleichbleibender) Ohrhöhe auf der Sitzposition, sowie etwas vor und hinter dieser einzumessen. Auch sollten alle 8 Messpunkte genutzt werden, auch wenn man damit nur bspw. ein einzelnes Sofa einmisst. Um diese Rezension nicht zu ausschweifend werden zu lassen, empfehle ich Interessierten, die des Englischen mächtig sind einfach nach "AVSForum Audyssey Guide" zu suchen, dann lässt sich eine sehr ausführliche, unbedingt zu empfehlende Einmessanleitung finden.

Die Abstände wurden bei mir perfekt ermittelt. Im Vergleich zum Audyssey MultEQ XT (ich nutzte bisher den Vorgänger Onkyo TX-NR 3007 mit diesem System) hat sich folgendes geändert:
- Zu Beginn soll der Subwoofer mithilfe eines Testsignals manuell auf 75dB eingestellt werden;
- Die Lautsprecherabstände werden nun in noch feineren Einheiten ermittelt;
- Nach Abschluss der Messung bietet die Einmessautomatik die Wahl der Ziel-Equalizer-Kurve an: Movie, Music oder Aus. Ausgeschaltet greift Audyssey gar nicht in die Frequenzen ein und nutzt nur Abstands- und Pegelmessung, Movie ist identisch mit der sonst "Reference" betitelten Kurve, während Music "Flat" entspricht. Wichtig: Diese Einstellung ist glücklicherweise nicht dauerhaft bindend. Im Gegenteil: Für jeden Eingang lässt sich später im Menü einstellen, ob Audyssey aktiv werden soll und wenn ja mit welcher Frequenzkurve. Das ist wirklich gut gelöst. Durch ein wenig ausprobieren sollte wirklich jeder so zu seiner idealen Einstellung kommen.
- Nach Angaben von Audyssey (weitere Infos auf der Internetseite des Anbieters, einfach mal googlen) verwendet die neuste Version noch einmal deutlich detailliere Filter zur Frequenzoptimierung.

Gerade in Kombination mit Audyssey Dynamic EQ - einer lautstärkeabhängigen Frequenzoptimierung - liefert der Receiver so wirklich bei allen Lautstärken einen unglaublichen Sound, immer sehr ausgewogen und voll. Ich muss anmerken, dass ich früher immer ein Gegner jeder klanglichen Einflussnahme auf das Quellsignal war und das Signal möglichst "pur" ausgegeben werden sollte. Ich kann diese Philosophie immer noch gut nachvollziehen, gleichwohl höre ich inzwischen schlicht lieber mit eingeschaltetem Audyssey und Dynamic EQ. Aber da sich das ja jederzeit (und für jede Quelle einzeln) umschalten lässt, sollte wirklich jeder auf seine Kosten kommen. Die einzige Ausnahme ist für mich das Musikhören bei Pegeln die nahe des Referenzlevels liegen (dafür sollte man ein freistehendes haus oder wohlwollende Nachbarn haben). Bei dieser Lautstärke empfand ich den Klang ohne DynamicEQ minimal homogener, wobei der Receiver weiterhin alles im Griff hatte. Lediglich die klangliche Abstimmung gefiel mir bei solchen Brachialpegeln ohne Klangregelung minimal besser. Wobei sich das evtl. auch noch durch Anpassung des Referenzlevels in den Einstellungen des DynamicEQ einstellen lässt. Wen es interessiert: Für die Logitech Harmony gibt es diskrete Befehle, durch die sich der DynamicEQ ohne weiteres sofort ein- und ausschalten lässt.

Das klangliche Ergebnis der Einmessung ist atemberaubend. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich nach dem ersten Einmessdurchgang nicht vollständig zufrieden war. Die Höhen klangen mir etwas zu scharf und der Bass war für meinen Geschmack minimal zu stark zurück genommen. Nach einem zweiten Durchgang mit minimal veränderten Einmessbedingungen (Mikrofon ca. 10cm tiefer beim Einmessen, minimal veränderte Messpositionen) war ich jedoch völlig begeistert. Der Bass kommt nun wunderbar klar hervor, Stimmen wirkenb kräftig und natürlich und die Höhen sind brilliant - ohne zu aggresiv zu wirken. Ich kann daher nur empfehlen, im Zweifel ein wenig mit der Einmessung zu spielen und diese noch einmal durchzuführen.

Das Ergebnis äußert sich in einem enormen Hörvergnügen. Als Test hielt die remasterte Version vom wunderbaren "Brothers in Arms" von den Dire Straits her. Das Donnergrollen zu Beginn wirkt - bereits bei mittleren Lautstärken - wunderbar voll und in der Magengegend positioniert, ohne dabei zu dröhnen. Knopflers Stimme legt sich wunderbar dazwischen und die Gitarre klingt absolut authentisch, während die Hi-Hats des Schlagzeugs detailliert brilliant klingen - wie bereits gesagt, ohne dabei zu schmerzen oder aggresiv zu wirken.

Aber auch bei Filmen kommt man leicht ins Schwärmen: Das Klangbild wirkt wunderbar homogen und perfekt zwischen den Lautsprechern balanciert. Der Klang umgibt den Hörer völlig und ist dennoch - obwohl ich hinten (aus Gründen der Musikwidergabe) keine Dipol-Lautsprecher nutze - nicht zu sehr auf die Lautsprecher fokussiert. Wirklich beeindruckend. Und auch hier zeigt der Receiver seine enorme Kraft und Spielfreude: Beim Beginn von Besson's "Das fünfte Element" wird der Anblick des Raumschiffs von einem wunderbaren Bassgrummeln begleitet, welches ich bisher fast nur aus dem Kino kannte. Auch die Effekte wirken sehr gut positioniert und dynamisch. Einfach ein Traum.

Was gibt es noch zu sagen? Auch ansonsten spielt der AVR in der Spitzenliga mit, bietet eine enorm hochwertige Videoeinheit welche das Bild nicht nur bis FullHD, sondern sogar bis 4K-Auflösung hochrechnen kann. An der derzeitigen Praxisrelevanz zweifle ich ehrlich gesagt noch, es dürfte noch einige Zeit vergehen, bis sich solche Bildschirme durchgesetzt haben. Gleichwohl weiß man zumindest, dass dies nicht das Merkmal sein wird, wegen dem man sich in Zukunft einen neuen AVR zulegt. Die Qualität der Wandlung ist - wie bereits beim Vorgänger des Bildprozessors, dem Reon VX, auf sehr hohem Niveau. Da ich in letzter Zeit vorrangig HD-Material schaue, ist die Relevanz nicht mehr ganz so hoch. Schaut man jedoch noch häufiger SD-Material, wird der Scaler wohl einen besseren Job verrichten als die meisten internen Bild"verbesserer". Für mich das schönste an der Videowandlung ist der Umstand, dass alle Quellen nur noch mit dem Receiver verbunden werden müssen und nur noch ein einzelnes, schlankes Kabel zum Fernseher führt, über das die Bilder in jeweils optimaler Qualität übertragen werden.

Per Netzwerk (kabelgebunden, optionaler WLAN Adapter erhätlich) lässt sich zusätzlich auf diverse Internetradios und Streamingseiten zugreifen. Vor allem aber habe ich die Option zu schätzen gelernt, per App (erhältlich für iOS und Android) auf den AVR zuzugreifen. So lassen sich nicht nur diverse Einstellungen vom Mobiltelefon aus einstellen, auch kann direkt Musik vom Telefon per Netzwerk wiedergegeben werden.

Gibt es auch Kritik? Ja, allerdings nur minimal: Einerseits würde ich mir persönlich wünschen, dass das Display noch etwas höher auflösen würde und evtl. eine andere Farbe hätte. So gefällt (mir persönlich) die weiße Schrift der silbernen Geräte besser als das blau-grün der schwarzen. Aber das ist Geschmackssache. Zusätzlich würde ich es begrüßen, wenn die Onkyo App für Mobiltelefone auch Musik von anderen DLNA / uPnP Quellen steuern könnte - vielleicht kommt dies ja noch mit einem Update. Und zu guter letzt noch ein Kritikpunkt, der leider für viele AVR zustrifft, in meinen Augen jedoch wirklich nicht mehr zeitgemäß ist: In der Zone 2 und Zone 3 können keine digitalen Quellen wiedergegeben werden. Eine Ausnahme stellt das Zuspielen über das Netzwerk dar, dies funktioniert. Hat man allerdings einen CD-Player per SPDIF Kabel verbunden, bleibt die zweite Zone stumm. Ebenso, wenn ein Gerät das Signal über HDMI zuspielt. Diese Einschränkung ist für mich schlicht nicht nachvollziehbar und schränkt leider die Nutzbarkeit des Geräts als "Musikzentrale" für mehrere Räume nicht unerheblich ein.

Die in der anderen Rezension angesprochene Temperaturproblematik ist nicht vorhanden. Da ich zuvor den Vorgänger TX-NR 3007 hatte, kann ich bestätigen, dass die Videosektion bei dem Vorgänger recht heiß wurde. Freie Aufstellung vorausgesetzt, stellte dies bereits bei dem Vorgänger aber kein ernsthaftes Problem dar, auch in PCs sind Videoprozessoren für solche Temperaturen ausgelegt. Der TX-NR 3009 ist gleichwohl merklich kühler. Auch hier erwärmt sich die Videosektion leicht, jedoch geringer als bei den vorherigen Geräten und nun liegen die Temperaturen mit Sicherheit in völlig unproblematischen Bereichen. Auch nach längerem Heimkinobetrieb mit mittlerer Lautstärke wird das Gerät nur warm, nicht aber heiß. Selbst mit dem Vorgänger habe ich eine merstündige Partybeschallung mit dem Lautstärkeregler im positiven Bereich (eine Lautstärke, die selbst in ca. 50m Entfernung vom Haus noch gut zu hören war) ohne Probleme absolvieren können. Daher: Entwarnung.

Fazit: Trotz minimalster Kritikpunkte ist das Gerät die perfekte Zentrale für Heimkino und Musik. Die Klangwandlung ist - die passenden Lautsprecher vorausgesetzt - absolute Referenzklasse, die Bildoptimierung eine sinnvolle Ergänzung. Mit Ausnahme des noch größeren Onkyo TX-NR 5009 könnte ich mir daher derzeit kein passenderes Gerät vorstellen.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Onkyo lernt nicht dazu - Standby Modus zu teuer, 19. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Onkyo TX NR 3009 schwarz (Elektronik)
Zitat Onkyo BA: In den folgenden Fällen kann der Stromverbrauch im Bereitschaftsmodus bis auf maximal 50 W hoch gehen:
Sie verwenden die Universal Port-Buchse;
Netzwerksteuerung ist auf Aktiviertin der Netzwerk Einstellung gestellt;
Die HDMI Steuerung(RIHD)Einstellung steht auf An.(Abhängig vom TV-Status, geht der
AV-Receiver wie üblich in den Standby-Modus.);
Die HDMI Durch Einstellung steht nicht auf Aus.

Zum Vergleich: Der Marantz SR 5006 verbaucht 3 W (CEC Bereitschaft), bei vergleichbaren o.a. Modi vom Onkyo.

Also immer schön den Stecker ziehen. Da frag ich mich allerdings, was das noch mit Bereitschaftsmodus zu tun hat.
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Onkyo TX NR 3009 schwarz
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