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am 27. März 2012
Da ist er nun endlich - der zweite Longplayer der finnischen Supergroup. Die Bandmember, die von MOONSORROW bis KREATOR einen sicherlich nicht gerade spärlichen Terminplan haben, haben sich wieder zusammengerafft, um ihre einzigartige Mixtur aus Folk/Retro/Death-Metal zu zelebrieren. Zugegeben, nach dem kongenialen Vorgänger waren die Erwartungen unendlich hoch. Wieder einmal dominieren erhabene Melodien zu fetten Riffs, und die vielseitigen Einflüsse sind überdeutlich. Von hippiesker Entspanntheit bis zu Früh-OPETHschen Melodic-Death-Brechern, von folkigen Melodien bis orientalischen Einflüssen ist wieder ein großer Fundus dabei. 'The Rain Begins' und 'White Field' hätten sogar locker auf der Vorgängerscheibe ihren Platz gefunden. 'Vintage Warlords' ist ebenfalls ein Quell ganz großer Melodien. Sperriger wird es schon mit dem Titel 'As It Is Written', wo einige rhythmische Goldstückchen zu finden sind, aber auch ein lavamäßiger Groove, der den Großteil des Songs trägt. Was ich allerdings auf dieser Scheibe vermisse, sind einerseits die ganz sanften PINK FLOYD-Ausflüge, die auf "Curse Of The Red River" vorhanden sind. Und die Scheibe hat - auch durch die Anordnung der Titel - keine wirklich effektive Spannungskurve. Während sich das letzte Album von Song zu Song steigerte, hat "The Devil's Resolve" im Mittelteil einen leider wirklich zähen Song 'The Dead Exiles' platziert, und auch das folgende 'Oriental Pyre' wäre nicht unbedingt herausragend, wenn es nicht diesen tollen Jam-Part in der zweiten Hälfte hätte. Davon lebt auch der Rausschmeißer, der zum Ende deutlich an Drive zulegt und bunt instrumentiert wird.

"The Devil's Resolve" ist wieder ein sehr gelungenes Album großartiger Musiker und Songwriter. In der Masse der heutigen Veröffentlichungen stellt es einen angenehmen Kontrast durch seine proggige Atmosphäre und musikalischen Einflüsse dar. Angesichts der heute meist eindimensionalen Schreihälse muss man auch die gelungene mehrstimmige und variable Gesangsleistung hervorheben. Allerdings bleiben die ganz großen Würfe, die auf "Curse Of The Red River" in Hülle und Fülle waren, hier öfter mal aus. Daher entfernt sich diese Scheibe auch einen kleinen Schritt von der Höchstnote und ist eben nur noch als "sehr gut" zu bezeichnen, und eben nicht als durchgängig genial.

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am 6. Oktober 2012
Ich bin lange ein Hörer von Amorphis, Opeth und seit Kurzem auch von Swallow the Sun, aber wenn man all deren stylistische Elemente vereint, ergibt es ein progressives Death-Wirrwarr á la Barren Earth. Nach dem ersten Album war ich sehr von diesem Konzept begeistert und hielt mich weiter mit dieser Band auf. Das nun erschienene Album "The Devil's Resolve" ist nicht nur ein künstlerisches Meisterwerk, sondern auch ein Tempo-variierendes Gespiele zwischen Progressive und Death, hin und her.
Einfach ein Must-have für Fans von Anliegern bzw. Einflüssen der Band!
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am 17. März 2012
Da der Vorgänger ein absoluter Dauerbrenner in meinem Player war,konnte ich lang nur hoffen,das es einen Nachfolger gibt.
Dazu kommt,dass hier Musiker einiger grosser finnischer Metalacts(Amorphis,Moonsorrow,Swallow the Sun)am Start sind,es also immer wie ein Projekt erschien,hätte es somit ggf.auch nur eine einmalige Sache bleiben können. Zum Glück kam es anders und man darf nun in vollem Masse diesem Zweitling lauschen,der mir persönlich in Sachen melodiösem Skandinavien-Metal ganz klar verdeutlicht,das diese Messlatte so schnell keiner überspringen kann.
Bin ich grundätzlich der Meinung,dass das Barren Earth Debüt schon vollends perfekt war,hatte ich doch seit Jahren nicht mehr solche meterhohen Gänsehautansammlungen,die dieses Sammelsurium 90's Amorphislastiger Melodiebögen hinterliess.War der Mix aus einfach nur zum Weinen müssen,schöner folkloristischer Melodien gepaart mit grossartigem Growling und Klargesang,der einen sowas von in seeligste Mittneunziger Doom Death Zeiten beamte,als Amorphis ihre Klassiker "tales" sowie "elegy"an den Start brachten.
Musizieren Amorphis in letzter Zeit zwar in jedem Fall auf höchstem Niveau,schaffen es Barren Earth diese Epik-Schlagseite mit 70's Keys,erhabensten Klargesang und perfekten Growling meiner Meinung um einiges intensiver darzubieten.
Gerade für die Leute,denen Amorphis mittlerweile zu wenig Metal sind,der Anteil an Growling zu minimal,das Riffing zu smart erscheint,der kriegt hier den kräftigen Bruder,da Barren Earth wissen,wie man kraftvoll rifft,aber immer saftigst melodiös,um dann wieder in diese schmeichelnden Akustik,70's Parts abzutauchen,die Opeth ,Katatonia ähnlich den Gehörgängen schmeicheln,trifft jede Note das Gemüt und man muss einfach sagen,das der Swallow the Sun Sänger hier wieder die perfekte stimmliche Variabilität beweist,ist er doch ein Meister in Sachen melancholischem Klargesang,kann aber auch unheimlich derb melodiös growlen.
Hatte man auf dem Debüt Hits wie "forlorn waves","the leer" oder das epische "flicker",an denen man sich nicht satt hören konnte sind es hier das hochmelodische "the rains begin"(Singleauskopplung) oder das zwar im Zwischenteil sehr progressive,aber grundsätzlich einfach nur epochal,schöne "as it is written",in dem diese tales from the frozen ... Keyboards nur schwelgen lassen und die Gitarren satt tönen.Alles satt volltönend,kraftvoll,extrem melodieverliebt,aber immer metallastig und von Produzentengott Swanö perfekt in Szene gesetzt.
Mehr Lobduseleien dürften eigentlich nicht nötig sein,ist hier alles drin,was der gemeine Fan zwischen Opeth,Amorphis,alten Paradise Lost und diesen typischen finnisch folkloristischen Metalbands braucht,liebt und vergöttert.
Ob dieser Zweitling das geniale Debüt toppen kann,wird vielleicht erst die Zeit zeigen,da ich diese Debütplatte noch heute vergöttere,da die Ohrwürmer auf eben dieser auch von einer anmutigen erlesenen Pracht waren,die schwer zu toppen war.
Sicher könnt man es sich leicht machen und Barren Earth als den späten Nachzügler oder kleinen Bruder der frühen Amorphis abtun,aber mal ehrlich...wann in den letzten Jahren schaffte es irgendeine Band diese epochale melancholische Epik dieser Klassiker in modifizierter Form so genial und mundgerecht zu präsentieren.
Mir fällt da keine Band ein und somit Prost auf diese Veröffentlichung.Das sie lange mundet und hoffentlich bald auf ein geniales Liveerlebnis.
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