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Kundenrezensionen

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am 28. Januar 2014
JCS ist ein legendäres Werk aus den Spätsechzigern des letzten Jahrhunderts und setzt in der Interpretation der letzten Tage Jesu unerreichte musikalische Maßstäbe. Kein anderes mir bekanntes Werk, vielleicht von Musical HAIR einmal abgesehen, verkörpert den liberalen Geist dieser Epoche mehr als dieses Singspiel. In grandioser Besetzung mit Ian Gillan (Deep Purple) als Jesus und Murray Head als Judas ist dieses Musical nicht nur gesanglich ein Leckerbissen, sondern auch die Komposition und das gesangliche Arrangement von Andrew Lloyd Webber für mein Empfinden ein kompositorischer Meilenstein in der Musikgeschichte. Kein nachfolgendes Musical hat er je geschafft, dieses Monument auch nur ansatzweise anzukratzen. Alles andere klingt dageben blass und kommerziell. Diese Originalversion in der Remix-Version ist kein totkomprimiertes Material, sondern bringt den Sound auf ein angemessenes zeitgemäßes Hörniveau. Unbedingt zu empfehlen.
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am 10. September 2005
Was kann ich nun zu dieser Aufnahme von JCS sagen? Insgesamt lehnt sie sich stark an die OriginalAufnahme aus 1970 an, besonders merkt man dies z.B. bei der Overture. Ein paar Textstellen wurden leider verändert (nur ganz wenige), ansonsten ist das die Rockoper wie wir sie kenne und lieben. Die Arrangements sind eigentlich nicht sehr anders, I dont know how to love him klingt ein bisschen poppiger als sonst, dafür spielt es in Everything slright schön auf (das leider ein viel zu lautes Ende hat). Der Sound ist gut, der Rock kommt gut zur Geltung trotz allem. Schade, auch bei dieser Aufnahme wird der Titelsong wieder ausgeblendet... Nun ja, im Grunde lässt sich nicht viel zu den Arrangements sagen. Die sind nicht originell, aber gut. Wichtiger ist bei diesem Stück eh immer die Cast. Joanna Ampil war eine tolle Miss Saigon, aber Maria Magdalena kann sie nicht Seele einhauchen. Trotzdem klingen die Songs, wenn sie sie mit ihrer klaren Stimme singt, wunderschön. Zubin Varla als Judas ist glaube ich eines der Highlights der CD: Sehr rockig, etwas ausgefallener als frühere Judasse, aber mit dem richtigen Gefühl. Glenn Carter als Simon zealotes ist auch toll. Er hat in einer anderen späteren Inszenierung die Rolle des Jesus gespielt. Trotzdem gelingt der Song Simon zealotes auf dieser Aufnahme nicht ganz so toll, da der gospelige Hintergrundgesang des Ensembles größtenteils weggelassen wurde. Schade. Das Ensemble ist sehr gut, die Priester sind etwas ungewohnt, gerade Annas der sonst eine sehr falsettoreiche schmierige Stimme hatte kommt hier rockiger, dennoch auch mal schön. Ebenso vermag Peter zu überzeugen. Dann kommen wir jetzt mal zu einem wahren Manko der CD: Steve Balsamo. Er hat tatsächlich eine zu brave Stimme für Jesus, bringt zu wenig Gefühl rein. Da kann man noch so gut singen können, bei diesem Stück muss man mehr von einem jesus erwarten können. Wahre Highlights sind zum einen David Burt als Pilatus, der mich überascht hat. Ich kannte ihn nur von Les Miz, aber er gibt einen erstaunlich realistischen und wandlungsfähigen Pilatus auch in dieser Rockoper. Eines der absoluten Highlights ist aber Alice Cooper als King Herod. Etwas ganz anderes als alle bisherigen die diese Rolle mimten bringt der Rock-Sänge frischen Wind in die Rolle und macht seinen Song zu einem witzigen Highlight. Libretto sind bei dieser Doppel-CD dabei. Alles in allem, eine gute Aufnahme, doch es gibt definitiv noch bessere...
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am 2. Juli 2002
Für mich ist diese Aufnahme, das Grösste, was ich bisher gehört habe. Ich kenne ungefähr fünf verschiedene Aufnahmen von JCS und werde diesen Herbst selbst die Rolle des Caiaphas singen. Aber ich möchte an dieser Stelle einfach einmal loswerden, dass ich bis jetzt noch keinen besseren Jesus-Darsteller als Steve Balsamo gehört habe. Auch habe ich das Gefühl, dass ich bisher noch nie einen Judas-Darsteller gehört habe, der sich sogar auf der Aufnahme so anhört, als würde er jedes gesungene Wort auch wirklich so empfinden.
Des weiteren bin ich von der Band und dem Orchester auch enorm begeistert. Vor allem, weil die ganze Musik viel rockiger gespielt wird als in der Originalaufnahme anno 1973. Ich möchte auf keinen Fall die Crew von damals kritisieren, aber was meinen Geschmack angeht, muss sich diese Rock-Oper genau so anhören, wie auf der Aufnahme mit Steve Balsamo.
Ich bin wirklich sehr überzeugt von dieser Aufnahme.
Schade nur, dass der Song "Then we are decided" von Caiaphas und Annas nicht einen festen Platz in der JCS-Welt eingenommen hat. Das schmerzt mich als Caiaphas-Darsteller natürlich enorm ;-).
Auf jeden Fall gebe ich allen Leuten die sich für eine JCS-Aufnahme interessieren immer den Tipp, die 96-Version mit Steve Balsamo zu kaufen. Er ist für mich einfach DER Jesus....
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am 1. Dezember 1999
Mit etwas Skepsis habe ich mir diese CD gekauft, brauchte doch meiner Ansicht nach JCS das Flair der späten Siebziger Jahre, als es noch nicht so wichtig war, ob Bass und Schlagzeug nun genau zusammen sind oder es ein wenig wackelt. Aber diese Aufnahme hat mich begeistert. Ein hervorragender Sound, druckvoll ohne Ende, Groove vom feinsten, und eine wirklich gute Cast. Alice Cooper als Herodes ist alleine den Spaß wert. Diese CD kann ich uneingeschränkt empfehlen. Sie wird mir als Modell für eine Aufführung von JCS, die ich im Jahr 2000 leite, dienen.
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am 4. Februar 2004
Jesus Christ dürfte Lloyd Webbers bestes Musical sein und diese Aufnahme die stärkste, die es von diesem Stück gibt.
Es gibt hier wirklich nichts auszusetzen.
Die Arrangements sind absolut kraftvoll, die SängerInnen hervorragend. Selten habe ich eine so tolle Maria Magdalena (Joan April) und Pilatus gehört.
Der eigentliche Star ist natürlich Steve Balsamo als Jesus.
Was er an gesanglicher Kraft hinlegt sucht seinesgleichen. Wahnsinn! Seine Interpretation von GETHSEMANE (ohnehin Webbers stärkstes Lied überhaupt, gerät zur regelrechten Musicalhymne. Besser kann man dieses Lied einfach nicht singen!
Fazit: Eine Wahnsinnsaufnahme und jeden Cent wert!
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am 24. Oktober 2008
"Jesus Christ Superstar" ist die grandiose Rockoper von Andrew Loyd Webber. Der Inhalt ist kontrovers: In seinen letzten Tagen wird Jesus sehr menschlich dargestellt. Er zweifelt und möchte leben, folgt schließlich aber doch seiner Vorherbestimmung und stirbt am Kreuz. Judas dagegen fühlt sich manipuliert und wirft Jesus vor, ihn nicht aufzuhalten. Jesus' Beziehung zu Maria Magdalena (die fälschlicherweise als "Konkubine" bezeichnet wird, obwohl es in der Bibel nirgendwo einen direkten Hinweis darauf gibt) beobachtet er argwöhnisch und kritisch. Letzten Endes fügt auch er sich seinem Schicksal und begeht Selbstmord.

Die Aufnahme von 1996 muss sich natürlich den Vergleich mit dem Original von 1970 gefallen lassen - und schneidet dabei schlechter ab. Die musikalische Inszenierung von 1996 gefällt mir weitaus besser. Der Sound ist modern und abwechslungsreich arrangiert und die Qualität der "remastered edition" ist sehr gut (dafür ist die CD um einiges teurer..).

Gewöhnungsbedürftig sind die Sänger. Judas hat eine tiefere Stimme, singt aber mit viel Emotionen und nach einer Weile gewöhnt man sich an ihn. Jesus dagegen hat mir nicht gefallen, ihm fehlt in den entscheidenden Momenten die Ausdruckskraft. Mich hat das an eine der heute so populären Casting Shows erinnert. Ambitioniert und gesanglich perfekt, aber zu gelättet. Für Maria Magdalena gilt fast das gleiche. Ihre Stimme ist klar, bringt aber nicht die Emotionen rüber. Alice Coopers Auftritt ist witzig, die anderen Nebendarsteller fallen etwas ab.

Das Original ist einfach einmalig und gehört in die Sammlung eines jeden Fans. Die Aufnahme von 1996 ist auf keinen Fall schlecht und hat ihre eigenen Höhepunkte. Sie macht sich ganz gut in der heimischen Stereoanlage (insbesondere wenn man die Lautstärke hochdreht), erreicht aber leider, mit Ausnahme von Judas, nicht die gesangliche Intensität.
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am 21. Dezember 2007
Das Rock-Album "Jesus Christ Superstar" von 1970 war lange Zeit eine meiner Lieblingsplatten - die Stimmen, die musikalische Vielfalt, der Drive, der Zusammenklang von Rock-Band und Orchester. Dann machte ich den Fehler, mir die Verfilmung aus den 70er Jahren anzusehen - und schätzte das Originalalbum noch mehr, da mir die Filmversion der Songs lahm und uninspiriert erschienen.

Und dann, mitte der 90er Jahre: Das doppelte Geschenk. Wieder eine reine Studioproduktion der Musik, und dazu noch eine DVD mit einer gigantischen Bühnenproduktion. Ich gestehe: Seit ich dieses Doppelalbum habe, hörte ich mir das Original nicht einmal mehr an. Zu gewaltig, zu erdrückend, zu zwingend ist diese Aufnahme.

Die Stimmen sind sicherlich Geschmacksache - wobei mich persönlich alle überzeugen. (Wie schon öfters erwähnt: Alice Cooper als Herodes ist ein Geniestreich.) Was aber die Hauptstärke dieser Aufnahme ausmacht, ist neben der ausgereifteren Soundqualität der musikalische Bogen.

Schon 1970 hat Lloyd Webber versucht, alle Spielarten der populären Musik zu vereinen. Diesem Gedanken wurde in dieser Neueinspielung Rechnung getragen: Die Rock-Band spielt um einiges aggressiver und moderner. Beispiele: "What's The Buzz". In dieser Version entsteht aus der Nummer ein drückender Funk. "Simon Zealotes" klingt wie moderner Gospel. "Everything's Alright* swingt wunderbar. Der Apostelchor im "Last Supper" ist bei weitem nicht so kitschig-süßlich wie im Original. Die Edelschnulze "Could we start again please" wurde auf eine "normalen" Popballade zurückgestuft - und so interpretiert, ist es ein wunderschöner Song, bei dem man nicht Gefahr läuft, an Zuckervergiftung zu sterben. Die Kreuzigung ist sehr viel intensiver, ebenso die Schreie der Menge "Crucify him". Wie überhaupt das letzte Viertel (ab Judas' Selbstmord) den Anspruch erheben kann, ein modernes Oratorium zu sein. Große Ausnahme in dieser Abfolge verstörender Songs natürlich der Titelsong - der einen Ausdruck besitzt, von dem Murray Head (der Judas von 1970) nur träumen kann.

Eine Aufnahme, die zeigt, welche genialen Momente Lloyd Webber durchaus einmal zu komponieren im Stande war - wie er sie danach nur noch mit "Evita" erreichte, bevor er dem Kommerzwahn verfiel.
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am 18. September 2003
This double CD is by far the best of the number of 'Jesus Christ Superstar' recordings to date. It is the original. Gillan as Jesus and Head as Judas still send out the chilling and emotional vocals that started the entire phenomenom. Of course, another highlight is Yvonne Elliman, a soon to be superstar. Her renditions are priceless. The chorus and orchestration are exactly what you heard when this set came out in the early seventies on the radio. Don't mess with an original unless you plan on improving it. This is the first and this is the best.
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am 16. April 2015
einfach nur zu empfehlen!!!
Sehr gute "Originalversion" mit den damaligen Sängern(in) (Ian Gillen u.a.) - besser als die spätere Filmversion
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am 2. Mai 2014
Die Stücke sind klasse interpretiert und die Lieder eisen mit. Dieses Musical besteht aus Klassikern und sollte in keiner CD Sammlung fehlen
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