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Kundenrezensionen

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am 13. Oktober 2004
Noch lobende Worte über Thomas Quasthoff zu verlieren, hieße Eulen nach Athen tragen. Ich mach es aber trotzdem, denn diese CD respektive SACD ist einfach zu schön!
Die vorliegende Aufnahme enthält die 3 wundarberen Solokantaten für Bass von Johann Sebastian Bach. Nun gibt es ja eigentlich keinen Mangel an guten Aufnahem dieser Kantaten, sei es von Dietrich Fischer-Dieskau, Peter Kooy (mit Philippe Herreweghe) oder Mathias Goerne. Aber, trotz der großen Konkurrenz, für mich ist diese neue CD die beste Aufnahme dieser Werke, die ich kenne. Zusammen mit den Berliner Barocksolisten zieht Thomas Quasthoff wieder einmal alle Register seines unglaublichen Könnens. Man hört seine großer Erfahrung mit Bach, und man hört vor allem seine große Liebe zu Bach.
Die Berliner Barocksolisten begleiten wunderbar sensibel und lebendig. Sie spielen auf modernen Instrumenten, aber durchaus, ja, man könnte sagen, 'historisch informiert', lassen also die Erkenntnisse der historische Aufführungspraxis mit einfließen, etwa in Fragen der Phrasierung und in der Wahl der Tempi. Aber, man sollte nicht zu sehr über solche Fragen nachdenken, weil sie nicht zielführend sind. Puristen mögen sich darüber ereifern können, für den normalen Musikliebhaber ist viel wichtiger, dass da inspiriert und lebendig musiziert wird, dass es einen ergreift und anrührt. Und genau das passiert hier!
Ich finde schon allein die wunderbar kernige und dennoch samtige, perfekt geführte Stimme von Thomas Quasthoff immer wieder sensationell. Und, wie gewohnt, möchte man fast sagen, gestaltet er ungemein differenziert, sehr phantasievoll und abwechslungsreich. Er spannt weite Bögen und tritt in einen echten Dialog mit dem phantastischen Orchster, besonders mit dem Oboensolisten Albrecht Mayer. Was Albrecht Mayer auf dieser CD leistet, ist für mich sensationell. So viele Farben, so viele Details, so viel Leben, das ist schon die ganz hohe Schule. Herr Meyer dürfte zur Zeit auf seinem Instrument ohne Konkurrenz sein.
Das Tolle ist, dass es für Thomas Quasthoff kein Problem ist, die ihm zugespielten Bälle aufzunehmen und, eventuell noch mal verfeinert zurückzuspielen, oder ganz neue Bälle ins Spiel zu bringen. Das ist wirklich lebendiges Musiziern, das ist Kammermusik der Extraklasse. Und lässt auch darauf schließen, dass die Aufnahme wohl in sehr langen Takes realisiert worden ist, was immer ein gutes Zeiche ist. Denn, diese Studioaufnahe hat durchaus die Lebendigkeit und Spannkraft einer Liveaufnahme, aber auch den tollen Klang und die Perfektion einer Studioaufnahme.
Höhepunkte sind für mich die Eröffnungsarie aus der Kanate "Ich will den Kreuzstab gerne tragen" und die beiden langsamen, großen Arien aus "Ich habe genug", die kann ich mir immer und immer wieder anhören, und bin jedesmal traurig, wenn sie zu Ende sind. So schön kann Musik sein - sie könnte ewig dauern. Thomas Quasthoff erreicht mit dem Berliner Barocksolisten hier Höhen, eine Klasse, die fast unglaublich ist. Die Amerikaner würden sagen: The sky is the limit!
Diese CD hat etwas an sich, was man nicht in Worte fassen kann. Deswegen, mein Rat an alle Freunde von guter Musik: diese CD kaufen, einlegen, anhören und abheben!
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am 3. März 2006
Interessante Interpretationen sind es, die Quasthoff hier bietet. Sie sind sehr verschieden von vielem, was weltweit angeboten wird. Quasthoff ist wesentlich "intellektueller", das heißt, Text und Inhalt scheinen bei ihm einen wichtigeren Rang einzunehmen als bei manch anderem - entgegen der häufigen Behauptung, er sei meist recht passiv, ist er hier durchaus aktiv und mutig, vor allem in "Schlummert ein".
Seine warme Stimme (deren Sitz tatsächlich etwas weiter "hinten" ist als bei anderen Künstlern, was jedoch kein Manko ist) ist stets präsent, präzise in Ton, Lautstärke, Schattierung und so weiter. Annähernd perfekt.
Zu den Berlinern Barocksolisten braucht man wohl nichts zu sagen. Wunderbar.
Aufschlussreich ist es, sich die Kantaten im Kontrast zu Fischer-Dieskau oder Herreweghe anzuhören: jeweils vollkommen verschieden.
Aufgrund der großen Klasse dieser CD sollte man sie sich eigentlich in jedem Falle ins Regal stellen (und natürlich hören).
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am 13. Oktober 2004
Noch lobende Worte über Thomas Quasthoff zu verlieren, hieße Eulen nach Athen tragen. Ich mach es aber trotzdem, denn diese CD respektive SACD ist einfach zu schön!
Die vorliegende Aufnahme enthält die 3 wunderberen Solokantaten für Bass von Johann Sebastian Bach. Nun gibt es ja eigentlich keinen Mangel an guten Aufnahem dieser Kantaten, sei es von Dietrich Fischer-Dieskau, Peter Kooy (mit Philippe Herreweghe) oder Mathias Goerne. Aber, trotz der großen Konkurrenz, für mich ist diese neue CD die beste Aufnahme dieser Werke, die ich kenne. Zusammen mit den Berliner Barocksolisten zieht Thomas Quasthoff wieder einmal alle Register seines unglaublichen Könnens. Man hört seine großer Erfahrung mit Bach, und man hört vor allem seine große Liebe zu Bach.
Die Berliner Barocksolisten begleiten wunderbar sensibel und lebendig. Sie spielen auf modernen Instrumenten, aber durchaus, ja, man könnte sagen, 'historisch informiert', lassen also die Erkenntnisse der historische Aufführungspraxis mit einfließen, etwa in Fragen der Phrasierung und in der Wahl der Tempi. Aber, man sollte nicht zu sehr über solche Fragen nachdenken, weil sie nicht zielführend sind. Puristen mögen sich darüber ereifern können, für den normalen Musikliebhaber ist viel wichtiger, dass da inspiriert und lebendig musiziert wird, dass es einen ergreift und anrührt. Und genau das passiert hier!
Ich finde schon allein die wunderbar kernige und dennoch samtige, perfekt geführte Stimme von Thomas Quasthoff immer wieder sensationell. Und, wie gewohnt, möchte man fast sagen, gestaltet er ungemein differenziert, sehr phantasievoll und abwechslungsreich. Er spannt weite Bögen und tritt in einen echten Dialog mit dem phantastischen Orchster, besonders mit dem Oboensolisten Albrecht Mayer. Was Albrecht Mayer auf dieser CD leistet, ist für mich sensationell. So viele Farben, so viele Details, so viel Leben, das ist schon die ganz hohe Schule. Herr Meyer dürfte zur Zeit auf seinem Instrument ohne Konkurrenz sein.
Das Tolle ist, dass es für Thomas Quasthoff kein Problem ist, die ihm zugespielten Bälle aufzunehmen und, eventuell noch mal verfeinert zurückzuspielen, oder ganz neue Bälle ins Spiel zu bringen. Das ist wirklich lebendiges Musiziern, das ist Kammermusik der Extraklasse. Und lässt auch darauf schließen, dass die Aufnahme wohl in sehr langen Takes realisiert worden ist, was immer ein gutes Zeiche ist. Denn, diese Studioaufnahe hat durchaus die Lebendigkeit und Spannkraft einer Liveaufnahme, aber auch den tollen Klang und die Perfektion einer Studioaufnahme.
Höhepunkte sind für mich die Eröffnungsarie aus der Kanate "Ich will den Kreuzstab gerne tragen" und die beiden langsamen, großen Arien aus "Ich habe genug", die kann ich mir immer und immer wieder anhören, und bin jedesmal traurig, wenn sie zu Ende sind. So schön kann Musik sein - sie könnte ewig dauern. Thomas Quasthoff erreicht mit dem Berliner Barocksolisten hier Höhen, eine Klasse, die fast unglaublich ist. Die Amerikaner würden sagen: The sky is the limit!
Diese CD hat etwas an sich, was man nicht in Worte fassen kann. Deswegen, mein Rat an alle Freunde von guter Musik: diese CD kaufen, einlegen, anhören und abheben!
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am 4. März 2006
Quasthoff ist auf dem Zenit. Diese Aufnahme bekommt den Grammy. Und doch. ich will den Kreuzstab gerne tragen, Titel der Kantate BWV 56. Die Betonung liegt auf " gerne". Das kann man machen, aber es sollte gewusst sein. Wer das "Kreuz" betont wissen will, der muss zu anderen Aufnahmen greifen. Die Konkurrenz ist ja sehr stark. Hört man die gleichen Kantaten vom jungen Fischer-Dieskau ( 1950 mit Ristenpart) kommt vielmehr von der Mühe in BWV 56 und der Süsse in BWV 82 herüber ( Schlummert ein, ihr matten Augen). Gerade, wenn man diese beiden vergleicht, wird der Unterschied deutlich, den man auch stimmtechnisch festmachen kann. Quasthoff hat ein starkes Organ, das er im Piano-Bereich zurücknimmt. Fischer-Dieskau mischt die Bruststimme mit der Oberstimme. Dadurch kommt eine besondere Stimmfarbe heraus, die speziell BWV 82 sehr angemessen ist. Trost durch die süsse( dolce) Stimme. Quasthoff hingegen tut sich leichter mit den Koloraturen, die speziell bei Fischer-Dieskau, 1950 ,recht holprig sind ( ich freue mich auf meinen Tod).
Fazit: Viel Licht und ein wenig Schatten
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am 27. Oktober 2005
Ich gebs zu: Werbung und Medienhype schrecken mich eher ab, da ich schon einige sogenannte Stars auf CD ganz furchtbar habe singen hören-ab in die Corega Tabs Werbung mit den uralten abgenudelten Sängerinnen und Sängern, die ihre hunderste farwell-Cds ablegen....
ganz anders hier: auf der SACD performen zwar Berühmtheiten, man spürt aber jede Sekunde, dass alle Beteiligten Bachs Musik lieben. Eine Diskussion ob historisierend, modern oder eher romatisch, kommt dabei gar nicht erst auf: es ist einfach zu umwerfend gut und in der Kenntnis beider Möglichkeiten entsteht so was ganz Überaschendes: ein völlig authentisch wirkender Bach mit Herzblut. Musikalisch gibts da gar nix mehr zu diskutieren. Technisch gut gelungene Multi-Mic-Aufnahme (jaja, da ich selber in one point recording aufnehme,(u.a. die Kreuzstabkantate) bin ich ein wenig verwöhnt...). Ich hörte die Stereo-SACD, es war fast so lifehaftig wie im Konzert.
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am 21. August 2006
Diese Aufnahme ist nicht nur durch die Interpretation von Thomas Quasthoff so wunderbar, sondern die Orchesterführung unter der Leitung von Rainer Kussmaul ist ganz hervorragend. Insbesondere begeistert mich die kleine Besetzung der einzelnen Stimmen des Orchesters. Hierdurch wirkt die ganze Aufnahme sehr durchsichtig und der Text ist gut verständlich. Über die einzelnen Tempi kann man sicher verschiedener Meinung sein, aber das gehört nicht unbedingt hier her. Für mich ganz eindeutig 5 Sterne.
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am 10. Januar 2005
Th. Quasthoff und die Berliner Barock Solisten übertreffen sich in der Gestaltung der 3 auf dieser CD eingespielten Kantaten. Quasthoffs Darstellung zeichnet sich durch eine instrumentale Führung der Stimme aus und im Zusammenspiel mit der von Albrecht Mayer gespielten Oboe öffnet sich der Himmel. Die CD ist ein absolutes Muß sowohl für Bach als auch Quasthoff-Liebhaber. Grammy-verdächtige CD !
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am 20. März 2006
Wer die Musik Bachs in dieser Interpretation hört, der spürt sogleich: Gott ist mehr als Himmel und Erde! Musik ist kein Argument. Und so sind diese Kantaten keine "Gottesbeweise", wohl aber eine ausgezeichnete Form von "Gotteserweisen". Die Interpreten sind nahezu vollkommen imstande, dem Anspruch zu entsprechen.
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am 26. August 2005
Natürlich ist das eine tolle CD: Quasthoff hat eine SEHR schöne Stimme, das geringe "Knödeln" der Winterreise ist praktisch völlig verschwunden, die Instrumentalisten sind ohne Tadel (A.Mayer an der Oboe!!) - mir klingen sie allerdings (Geschmackssache...) eine Spur zu weich. Das Programm enthält GANZE Kantaten, nicht nur die üblichen Highlights, und Quasthoff merkt man seine Bach-Erfahrung an. Er gestaltet stets intensiv und "intelligent" - aber da liegt dann auch für mich das Problem: mir ist das Ganze ZU SEHR gestaltet, zu sehr durchdacht! "Schlummert ein" ist nun wirklich ein absoluter Höhepunkt selbst im Bach'schen Schaffen - berührend, bewegend, und nach meiner Auffassung voller Ruhe, vielleicht Todessehnsucht - aber sicher "MÜDE" zu singen. Quasthoff dagegen ist mir schon vom Grundtempo zu schnell, vor allem aber betont und formt er praktisch jede Silbe - da steckt Arbeit drin, und das hört und spürt man leider - aber (wie ich finde) ZU WENIG Gefühl, zu wenig Natürlichkeit und echte Traurigkeit... - mir ist das einfach ZU intensiv!
Fast fühlt man sich an die alten Zeiten von Fischer-Dieskau erinnert - und das soll KEIN Kompliment sein ! - auch wenn Quasthoff weit mehr den barocken Ton trifft und die weit schönere Stimme hat...
Das Beiheft ist (DGG-typisch) ziemlich peinlich und eine Quasthoff-Verherrlichung: der 13-jährige Quasthoff "zögerte keine Sekunde" ... - und Bachs Kantaten würden in der öffentlichen Bewertung seines Schaffens "vernachlässigt" - naja...
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am 22. September 2005
Ein wundervoll spielendes und dirigiertes Orchester, aber die gesangliche Leistung ist absolut nicht positiv zu beurteilen. Die Stimme klingt verhaucht und entbehrt jeglicher Klangschönheit, da sie nicht frei schwingt und der Stimmsitz stark nach hinten verlagert ist.
Man braucht nur den Anfang von: "Ich will den Kreuzstab.." zu nennen: Die Stimme klingt gequetscht und forciert! So sollte Bach nicht gesungen werden.
Alternative: Peter Kooy unter Philippe Herreweghe
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